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Herzlich Willkommen am Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft

Welcome to the Chair of Comparative European Ethnology


Universitätsstraße 31 
D-93053 Regensburg

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Exkursionen

Mehrtagesexkursion nach Südalbanien

Der Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft freut sich sehr, für das kommende Sommersemester 2024 eine neue Auslandsexkursion anzukündigen!

Die Mehrtagesexkursion unter dem Titel ,,Naturschutzgebiete, die Allmende und Tourismus in Südalbanien" führt uns im Zeitraum 16. bis 26. Juni für 10 Tage an die Küste Südalbaniens und wird gemeinsam mit dem Regensburger Lehrstuhl für Geschichte Südost- und Osteuropas und Studierenden aus Albanien und dem Kosovo veranstaltet. Die Leitung übernehmen Prof. Dr. Ger Duijzings und Lena Möller M.A.
 

Alle Informationen zur Mehrtagesexkursion mitsamt Anmeldeformular finden Sie unter der Rubrik Exkursionen. Die Anmeldefrist läuft bis zum 29.02.
 


DGEKW

Positionspapier zur Reform des WissZeitVG

Durch die geplante Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG), das die Befristungspraxis für Promotionen und die Post-Doc-Phase regelt, ist das Thema der Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft intensiv debattiert worden – auch innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft e.V. (DGEKW).

In Kooperation mit der AG „Public Anthropology“ der Gesellschaft für Kultur- und Sozialanthropologie (DGSKA) hat eine aus der DGEKW-Statusgruppe „Nichtprofessorale Forschung und Lehre“ hervorgegangene Arbeitsgruppe ein Positionspapier erstellt, das Stellung zur aktuellen hochschulpolitischen Lage bezieht und dabei auch auf die Spezifika der beiden Disziplinen eingeht. Das Statement wurde am 1.12.23 Vorstand und Hauptausschuss der DGEKW vorgelegt und einstimmig zur Unterstützung des Anliegens angenommen. Auch Vorstand und Beirat der DGSKA sprechen sich ausdrücklich für eine Unterstützung des Positionspapiers aus.

Mit der Verlinkung des Positionspapiers möchte der Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft zu dessen Bekanntmachung beitragen. Das Positionspapier ist auch über die Webseite der DGEKW einsehbar.

 


FlewNow

Die FlexNow-Fristen sind online

Die An- und Abmeldefristen für FlexNow lauten wie folgt:
 

Anmeldung: 01.01.2024 - 31.01.2024

Abmeldung: 01.01.2024 - 04.02.2024
 

Bitte beachten Sie, dass neben den Vorlesungen, Übungen und Seminaren auch für die absolvierten Exkursionstage eine Prüfungsanmeldung vorgenommen werden muss.

 


Exkursion

Exkursionsprogramm für Wintersemester 23/24

Ab sofort finden Studierende unter der Rubrik Exkursionen einen Überblick über die angebotenen Exkursionen des Lehrstuhls im Wintersemester 2023/24 mitsamt den zugehörigen Anmeldeformalitäten. Für einige Exkursionen ist bereits eine Anmeldung möglich. Bei anderen Exkursionen folgen weitere Informationen zeitnah in den ersten Semesterwochen.


Ringvorlesung

Sichtbar – unsichtbar. Lebenswege jüdischer Frauen

Der Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft und der Regensburger Verein für Volkskunde e.V. freuen sich, auf eine neue Ringvorlesung hinzuweisen, die bekanntere und unbekanntere Lebenswege von jüdischen Frauen sichtbar macht.

Themenüberblick

Oft waren jüdische Frauen Pionierinnen im männlich dominierten Umfeld von Bildung und Berufstätigkeit: als Studentinnen, Professorinnen, Ärztinnen, Sachbuchautorinnen, Schriftstellerinnen, Komponistinnen bis hin zu Soldatinnen und zur Ministerpräsidentin. Durch den Nationalsozialismus wurde der Aufbruch jüdischer Frauen in ganz Europa jäh unterbrochen oder vernichtet - aus Erfolg wurde Verfolgung und millionenfacher Mord. Autobiographische Dokumente von und Interviews mit Überlebenden machen deutlich, wie schwer und teils unmöglich es war, an bisher Erreichtes wieder anzuknüpfen. Wie verhält es sich mit weiblichen jüdischen Identitäten nach 1945? Wie in Israel – wie in Deutschland? Wie sprechen jüdische Frauen über sich, wie wird über sie gesprochen? Welche neuen Rollen stehen zur Verfügung – sei es als Rabbinerin, sei es jenseits der Heteronormativität?

Weitere Informationen zur Ringvorlesung mitsamt einer ausführlichen Programmübersicht finden Sie unter dem Flyer mit Programm und auf dem zugehörigen Plakat.

Ansprechpartnerin: Dr. Esther Gajek
 


Forschung

Immaterielles Kulturerbe in ländlichen Räumen








 

Kulturerbe – was dann?
Was bedeutet die Aufnahme einer Form immateriellen Kulturerbes auf die Bundesliste – für die Trägercommunities und das Kulturerbe selbst?
 
Inwieweit kann immaterielles Kulturerbe als endogenes Potenzial zur Resistenz und nachhaltigen Entwicklung peripherer, ländlicher Räume beitragen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Verbundforschungsprojekt „Immaterielles Kulturerbe in ländlichen Räumen“ (IKEL). Es wird von 2023 bis 2026 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen der Förderlinie Faktor K gefördert.

Worum geht es?
Das Ziel des Verbundvorhabens ist es, Potenziale von Immateriellem Kulturerbe für die integrierte Entwicklung ländlich-peripherer Regionen vergleichend zu erforschen. Die beiden Teilprojekte fokussieren auf die kulturelle Teilhabe lokaler Communities an der Weiterentwicklung und Vermittlung des IKE. Ein bundesweiter Vergleich stellt die auf Bundeslandebene noch uneinheitlich etablierten Organisations- und Vermittlungsstrukturen gegenüber und untersucht divergierende Wissensbestände und Teilhabeformen. So sollen Best-Practice-Formen in der Vor-Ort-Auseinandersetzung mit Formen des Immateriellen Kulturerbes identifiziert und als Handlungsempfehlungen in die lokalen Trägergruppen zurückgespielt werden, um im Sinne einer engaged anthropology Potenziale für eine nachhaltige Vitalität und Resilienz peripher-ländlicher Communities zu erarbeiten.
 
Die Leitung der beiden Teilprojekte liegt bei der Vergleichenden Kulturwissenschaft der Universität Regensburg sowie dem Fach Kulturanthropologie/ Europäischen Ethnologie der Universität Mainz.
 

Weiterführende Informationen finden Sie unter den Forschungsrubriken Kulturanalyse des Raumes oder Kulturerbe und öffentliche Kulturarbeit.


  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur (I:IMSK)

Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft

Sekretariat
 



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Telefon 0941/943-3722

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