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Studieren mit Beeinträchtigung an der Universität Regensburg

Bitte beachten Sie: Um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu vermeiden, findet an der Universität bis auf Weiteres kein persönlicher Partei-Verkehr mehr statt! Die Erreichbarkeit der Mitarbeiter*innen über Email und / oder Telefon ist aber weiterhin gegeben. Wir kümmern uns gerne um Ihr Anliegen!

Willkommen auf der zentralen Informationsseite der Universität Regensburg für Studierende mit chronischer Erkrankung, Behinderung, Entwicklungs- oder Teilleistungsstörung!


Barrierefreie Hochschuldidiaktik – inklusive Lehre für alle Studierenden (Online- Seminar)

Barrierefreie Hochschuldidiaktik  –  inklusive Lehre für alle Studierenden (Online- Seminar)

Zielgruppe: Lehrende der Universität Regensburg

Termine: Freitag, 11.02.2022 und Montag, 14.02.22, jeweils 09:30 bis 13:00 Uhr

Anmeldung: Einschreibung über die Lernplattform GRIPS im Kursbereich des ZHW (insgesamt 10 AE für den Bereich A: Lehr-Lern-Konzepte für das Zertifikat Hochschullehre für die Belegung beider Kurstage)

Dozent: Ingo Binder, Universität Augsburg

Inhalt:

Studierende mit chronischer Erkrankung/Behinderung gibt es an Ihrer Universität kaum?

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass nur bei 4% aller Studierenden mit chronischer Erkrankung/Behinderung eine Beeinträchtigung auf den ersten Blick zu erkennen ist.

Demgegenüber leiden jedoch ca. 11 % aller Studierenden in Deutschland an einer Behinderung oder chronischen Erkrankung.

Die Hochschulrektorenkonferenz fordert von allen Hochschulen verbindlich, die

Bedürfnisse von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in ihrer

Lehre zu berücksichtigen.

In dieser Veranstaltung definieren wir in einem ersten Block zunächst den Begriff

Inklusion aus verschiedenen Perspektiven und beleuchten anschließend die

rechtliche Bedeutung von Inklusion für Ihren Berufsalltag an der Universität

Regensburg.

Anhand aktueller Daten analysieren wir anschließend, welche sichtbaren und

„unsichtbaren“ Beeinträchtigungen im Studienalltag gehäuft vorkommen und setzen

uns mit der Situation behinderte und chronisch kranker Studierender aktiv

auseinander bevor wir uns mit praktischen Tipps für den Umgang mit chronisch

kranken bzw. behinderten Studierenden beschäftigten.

Ein weiterer Schwerpunkt wird die Vertiefung von Methoden sein, die einer

inklusionssensiblen Didaktik gerecht werden und die Beschäftigung mit konkreten

Fallbeispielen aus der Beratungspraxis.

Abschließend widmen wir uns der Thematik Nachteilsausgleiche für behinderte und

chronisch kranke Studierende und diskutieren die Zuständigkeiten und

Unterstützungsangebote weiterer relevanter Beratungsstellen an Ihrer Universität.

Im Einzelnen ist die Bearbeitung folgender Themen vorgesehen:

  • Rechtliche Grundlagen barrierefreier Hochschullehre
  • Unterschiedliche Beeinträchtigungen Studierender und deren Auswirkungen auf

den Hochschulalltag

  • Tipps zur Umsetzung einer barrierefreien Hochschullehre
  • Nachteilsausgleiche für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung bei Prüfungen

Ziele:

Die Teilnehmenden

  • erhalten einen Einblick in rechtliche Aspekte barrierefreier Lehre,
  • erhalten einen Überblick über unterschiedliche Beeinträchtigungen Studierender sowie deren Auswirkungen auf das Studium,
  • werden sich der Bedarfe von behinderten und chronisch kranken Studierenden bewusst,
  • Kennen geeignete Methoden und Medien zur Planung barrierefreier Lehrveranstaltungen,
  • Nennen unterschiedliche Nachteilsausgleiche für beeinträchtigte Studierende.

Studienmaterialien und weiterführende Literatur:

Seminarunterlagen einschließlich Hinweisen zu weiterführender Literatur werden im

Im Vorfeld des Seminars bereitgestellt.

Lehr- und Lernformen:

  • Input-Phasen (interaktives Lehrgespräch)
  • Transfer-/Arbeitsphasen
  • Praktische Übungen

myAbility Talent ® Programm für Studierende und Jungakademiker mit Behinderung oder chronischer Erkrankung

myAbility Talent ® Programm für Studierende und Jungakademiker mit Behinderung oder chronischer Erkrankung

Das Talent Programm läuft über ein Semester und nimmt ca. 60 Stunden in Anspruch. Die Studierenden und Jungakademiker erwarten 6

Bausteine:

Gruppencoaching, Einzelcoaching, Karriere Workshop, Matching Day, Job Shadowing und das Abschlussevent.

Parallel zu den Coachings der TeilnehmerInnen werden ebenso die teilnehmenden Top Unternehmer gecoacht.

Beim Gruppencoacing stellen die TeilnehmerInnen sich vor und lernen in einem ersten Schritt sich selbst zu präsentieren. Entscheidend an diesem Tag ist, das Miteinander. Durch die Gespräche der TeilnehmerInnen untereinander werden sowohl positive als auch negative Erfahrungen ausgetauscht. Zudem werden Informationen zu Behördengängen oder Abläufen an der jeweiligen Uni ausgetauscht, so erhalten die Studierenden viele wichtige Einblicke.

In den Einzelcoachings überarbeiteten unsere Coaches mit jedem Talent, so nennen wir die teilnehmenden Studierenden, einzeln den Lebenslauf und erarbeiten eine individuelle Karrierestrategie.

Beim Karriere Workshop sind alle TeilnehmerInnnen wieder zusammen und es wird explizit auf die Frage eingegangen „Wie gehe ich mit meiner Beeinträchtigung im Bewerbungsprozess um?“ Zudem werden die rechtlichen Aspekte geklärt wie: Was darf oder darf ein Bewerber, eine Bewerberin, nicht sagen und auch, was dürfen die Unternehmen fragen.

Das 5. Element ist der Tag der Tage, der Matching Day. Nachdem bisher die Coachings von Talents und Unternehmen parallel gelaufen sind, können die Talents an diesem Tag die bisher erlernten Fertigkeiten anwenden und sich im Speed Dating Verfahren den Unternehmen vorstellen. Durch diesen Prozess erhalten die Studierenden unheimlich viel Erfahrung, werden durch das Wiederholen im Bewerbungsverfahren sicherer und am wichtigsten, die Studierenden können sich ein Netzwerk zu den Top Unternehmen aufbauen.

Wenn ein Matching erfolgreich war, dann kommt es zum Job Shadowing, das heißt 1-3 Tage schnuppern im Unternehmen. Die Talents erhalten einen Einblick in das Unternehmen und die Arbeitswelt und auch hier, die Möglichkeit an ihrem Netzwerk zu arbeiten und wichtige Kontakte zu knüpfen.

Für Studierende ist das Programm kostenlos.

Ziel ist es, mit Hilfe dieses Programmes die Gesellschaft aus der Wirtschaft heraus chancengerecht und barrierefrei zu gestalten.

Weitere Informationen auf der Website: Link zur Website


E-Learning-Modul "Arbeitsassistenz" für Menschen mit Sehbeeinträchtigung"

E-Learning-Modul „Arbeitsassistenz“ für Menschen mit Sehbeeinträchtigung

Arbeitsassistenzen sind für viele Menschen mit Behinderung eine wichtige Unterstützung zur gleichberechtigten Teilhabe im Berufsleben. Sie nehmen Beschäftigten mit Behinderung nicht ihre Arbeit ab, sondern unterstützen sie bei der Erbringung ihrer Leistungen. Doch es müssen einige bürokratische Hürden überwunden, Fragen geklärt und Ansprechpartner ermittelt werden, bevor eine Arbeitsassistenz bewilligt werden kann. Hier ist das neue, kostenlose E-Learning-Modul des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS) und von der PRO RETINA Deutschland eine Hilfe.

„Die Arbeitswelt hält viele Barrieren für seheingeschränkte Berufstätige bereit: PDFs können oft nicht von Screenreadern gelesen werden, Websites sind nicht barrierefrei formatiert und der Drucker lässt sich nur über einen Touchscreen bedienen“, erklärt Marianne Preis-Dewey, die Geschäftsführerin des DVBS. Auch bei konventionellen Ablagesystemen, handschriftlichen Notizen und Unterschriften kommen blinde und stark sehbeeinträchtigte Berufstätige schnell an ihre Grenzen. „Hier können Arbeitsassistenzkräfte einspringen und das Arbeitsumfeld ‚enthindern‘. Sie helfen zudem bei Mobilitätssicherung in unbekanntem Umfeld, bei der Kontaktaufnahme mit fremden Personen und der organisatorisch-technischen Arbeitsvor- und -nachbereitung, etwa bei einer Präsentation“, sagt Markus Georg, Geschäftsführer von PRO RETINA.

Die Lernplattform zur Arbeitsassistenz entwickelten die Selbsthilfeorganisationen DVBS und PRO RETINA, die Barmer GEK förderte das Projekt. Sie lässt sich auch von E-Learning-Laien problemlos nutzen. Komplexe Sachverhalte werden verständlich vermittelt und eine Kursbibliothek mit barrierefreien Dokumenten ergänzt das Angebot. „Wir haben das E-Learning-Modul zur Arbeitsassistenz praxisnah konzipiert. Es bereitet optimal auf den gesamten Prozess von der Antragstellung über die Entwicklung des Anforderungsprofils, die Stellenausschreibung und die Gestaltung des Arbeitsvertrags bis hin zur eigenen Rolle im Arbeitsverhältnis vor. Zudem hilft es bei der Entscheidung, ob der Assistenzgeber als Arbeitgeber auftreten oder ein Dienstleistungsunternehmen beauftragen möchte. Mit vielen praktischen Übungen kann das neuerworbene Wissen vertieft werden“, erklärt Klaus Winger, der das Modul maßgeblich entwickelte.

Im kommenden Jahr soll zudem eine Plattform zum Erfahrungsaustausch für Assistenznutzende und Assistenzkräfte etabliert und im Herbst 2021 eine Fachtagung zum Thema durchgeführt werden.

Interessierte erhalten die Zugangsdaten zur Lernplattform über den DVBS, E-Mail: info@dvbs-online.de, Telefon: 06421 94880 oder die PRO RETINA, E-Mail: Telefon: info@pro-retina.de und 0228 2272170.


EnableMe - Online Mentoring für Menschen mit Behinderung

EnableMe - Online Mentoring für Menschen mit Behinderung zur Unterstützung beim (Wieder-)einstieg ins Berufsleben

Weitere Informationen unter:

https://www.myhandicap.de/job-ausbildung-behinderung/enableme/


Barrierefreie Online-Lehre: Tipps, Hinweise und Arbeitshilfen (pdf)

Die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks hat aus gegebenem Anlass eine Zusammenstellung von Arbeitshilfen, Leitfäden und Handreichungen mit Tipps und Hinweisen zur Gewährleistung einer (möglichst) barrierefreien Online-Lehre erarbeitet. Das entsprechende pdf-Dokument finden Sie nachfolgend:

Link auf PDF-Datei


Corona-Pandemie: Service der Zentralbibliothek für Studierende aus Risikogruppen

Service der Zentralbibliothek für Studierende aus Risikogruppen:

Der Service richtet sich ausschließlich an Studierende, denen es aktuell aus gesundheitlichen Gründen aufgrund der Gefährdung durch eine Infektion mit dem Corona-Virus nicht möglich ist, die Lesesäle zur Nutzung der Leseplätze oder Ausleihe von Beständen aufzusuchen.

Für diese Studierenden können Bücher (maximal fünf Bücher aus den Lesesälen) von UB-Mitarbeitern/innen aus den Lesesälen entnommen und zentral in einem eigens eingerichteten Regal am Eingang der kontaktfreien Ausleihe bereitgestellt werden. Zudem steht für diese Studierenden ab sofort eine begrenzte Anzahl an Einzelarbeitskabinen in der Zentralbibliothek zur Verfügung.

Betroffene Studierende aus Risikogruppen werden gebeten, sich per E-Mail an ausleihe.ub@ur.de zu wenden und anzugeben, in welchem Zeitraum ein Arbeitsplatz gewünscht wird bzw. welche Bücher (bitte Angabe der Signatur) aus den Lesesälen benötigt werden.

Link zur Zentralbibliothek der Universität Regensburg:

https://www.uni-regensburg.de/bibliothek/startseite/index.html


Neue Legasthenie-Software ClaroRead

Seit März 2020 steht allen Studierenden (und Mitarbeiter*innen) der UR an den CIP-Pools die Legasthenie-Software ClaroRead zur Verfügung.

Die Funktionen beinhalten unter anderem:

- Sprachausgabe,

- Markierfunktion,

- Vergrößerungsfunktion,
- Leseschablone,…

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns (siehe Ansprechpartner).

Bitte beachten Sie: Aufgrund der Corona-Pandemie und des damit verbunden - eingestellten Präsenzbetriebes - ist die Software derzeit auch über den Software-Katalog des Rechenzentrums abrufbar (siehe https://www.uni-regensburg.de/rechenzentrum/software/softwarekatalog/produktdetails/index.html?product_hash=4040ad32f3929a447ff8b2b6ee3d3a5d) !


Mobile FM-Anlagen zur Ausleihe für Studierende mit Hörschädigung

Seit dem Wintersemester 2019/2020 stehen für Studierende mit Hörbeeinträchtigung (ggf. auch für Studierende mit auditiven Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen oder AD(H)S) zwei Systeme mobiler FM-Anlagen zur (übergangsweisen) Ausleihe zur Verfügung.

Das erste System ist gedacht für den klassischen Vorlesungsbetrieb: Der oder die Dozierende spricht in ein umhängbares Mikrofon, das die gesprochene Sprache unter Ausblendung von Störgeräuschen direkt entweder auf das Hörgerät des / der Empfänger*In oder einen Kopfhörer überträgt.

Das zweite System umfasst ein zusätzliches herumreichbares Mikrofon, so dass dieses System auch gut in Seminaren / Veranstaltungen mit interaktiven Anteilen verwendet werden kann. Die Übertragung erfolgt wiederum wahlweise auf das Hörgerät des / der Empfänger*In oder einen Kopfhörer.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Stefanie.Feuerer@ur.de .


Neuer Ruheraum im Gebäude PT 2.0.21

Ab dem Wintersemester 2015/2016 steht für alle Studierenden mit Beeinträchtigung ein neuer Ruheraum im Gebäude Philosophie/Theologie zur Verfügung!

Der Raum ist ausgestattet mit einer elektrisch höhenverstellbaren Liege, einem Arbeitsplatz mit elektrisch höhenverstellbarem Tisch und mehreren Schließfächern zur Unterbringung persönlicher Gegenstände.

Bei Interesse an der Nutzung des Raumes melden Sie sich gerne bei Frau Dr. Plank oder Frau Feuerer (siehe Ansprechpartner)!


Informationen und Auslegungshinweise zum Nachteilsausgleich

In Zusammenarbeit mit der Rechtsabteilung sowie dem Allgemeinen Studierendenausschuss der Universität wurde als Unterstützung für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der UR sowie zur Information von Studierenden mit chronischer Erkrankung, Behinderung, Entwicklungs- oder Teilleistungsstörung das Papier "Informationen und Auslegungshinweise / Durchführungsbestimmungen zum Nachteilsausgleich für chronisch kranke und behinderte Studierende" ausgearbeitet.
Es beeinhaltet die rechtlich gültigen Definitionen von "Behinderung" und "Chronischer Krankheit" und soll beispielhaft Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs zur Kompensation erkrankungs- oder behinderungsbedingter Nachteile während des Studiums und bei Prüfungen aufzeigen.

Für weitere Fragen stehen wir bei Bedarf jederzeit gerne zur Verfügung!


Studie des Deutschen Studentenwerks: "beeinträchtigt studieren"

  • Online-Befragung von 15.000 Studierenden mit Behinderung und chronischer Krankheit
  • Studierende mit nicht-sichtbaren Beeinträchtigungen nutzen Beratungsangebote und Nachteilsausgleiche zu wenig
  • Viele wollen keine Sonderbehandlung, haben Furcht vor Stigmatisierung oder kennen ihre Rechte nicht

Wie aus einer in Berlin vorgestellten Untersuchung des Deutschen Studentenwerks hervorgeht, ist bei 94% der Studierenden mit Behinderung und chronischer Krankheit ihre gesundheitliche Beeinträchtigung nicht auf Anhieb erkennbar. Die Mehrzahl der beeinträchtigten Studierenden bleibt unerkannt, wenn sie es will. Das gilt vor allen Dingen für die Studierenden mit psychischen und chronisch-somatischen Erkrankungen sowie jene mit Legasthenie oder anderen Teilleistungsstörungen. Zudem verzichten Studierende mit nicht-sichtbaren gesundheitlichen Beeinträchtigungen oft auf erforderliche Nachteilsausgleiche im Studium oder bei Prüfungen, obwohl sie ihnen rechtlich zustünden. Viele glauben, nicht anspruchsberechtigt zu sein, wollen nicht, dass ihre Behinderung oder chronische Krankheit bekannt wird, oder lehnen eine „Sonderbehandlung“ ab. Aus denselben Gründen verzichten viele von ihnen auch auf Beratung. „Studierende, denen man ihre Beeinträchtigungen nicht ansieht, haben oft mit Vorurteilen zu kämpfen“, kommentiert der Präsident des Deutschen Studentenwerks Prof. Dr. Dieter Timmermann. Timmermann fordert einen Ausbau der Beratungsstellen von Hochschulen und Studentenwerken, eine Flexibilisierung der Studien- und Prüfungsordnungen sowie eine stärkere Sensibilisierung aller Beschäftigten an Hochschulen und Studentenwerken.
„Es geht darum, allen Studierenden mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen gerecht zu werden. Studierende mit nicht-sichtbaren Beeinträchtigungen müssen besser erreicht und individuell unterstützt werden. Sie müssen ermutigt werden, Beratungsangebote und rechtliche Kompensationsmöglichkeiten besser zu nutzen“, so Timmermann.
 
Mehr als 15.000 behinderte und chronisch kranke Studierende von 160 Hochschulen in Deutschland beteiligten sich im Sommer 2011 an der Online-Befragung „beeinträchtigt studieren“ des Deutschen Studentenwerks. Sie wurde wissenschaftlich durchgeführt vom Institut für Höhere Studien Wien und finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Es ist die erste bundesweite Befragung von Studierenden mit Behinderung und chronischen Krankheiten, die 8% der Studierenden ausmachen.
 
Die Studie zum Download: "beeinträchtigt studieren" (PDF/4,5 MB)


„Mein Leben, mein Studium, meine Beeinträchtigung“

  • Sieben Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen berichten
  • Begleitpublikation des Deutschen Studentenwerks (DSW) zur aktuellen Studie „beeinträchtigt studieren“ 

„...stehen Sie einmal allein vor einem Dozenten, der sich weigert, Ihnen zu helfen, und finden Sie dann noch die richtigen Worte. Es ist jedes Mal demütigend, diskriminierend und es verschlägt einem die Sprache“, berichtet Katrin Dinges, 26. Sie studiert Deutsche Literatur und Europäische Ethnologie an der Humbolt-Universität zu Berlin. Katrin Dinges hat das Alström-Syndrom, eine Mehrfachbehinderung in Form von Blindheit, Schwerhörigkeit sowie weiteren körperlichen Einschränkungen.
 
„Mir kam nie in den Sinn, mein Studium wegen der Krankheit zu beenden. Dann hätte ich zugelassen, dass die Krankheit mein Leben komplett bestimmt und Entscheidungen für mich trifft“, erzählt Katrin Eisenhofer, 30, die gerade ihr Soziologie-Diplom an der Ludwig-Maximilians-Universität München macht und Multiple Sklerose (MS) hat.
 
„Mein größtes Problem im Studium ist der Zugang zu den Skripten der Professoren“, sagt Tim Alexander Lofi, 21. Er ist hörbehindert und studiert Audiovisuelle Medien an der Hochschule der Medien in Stuttgart.
 
Katrin Dinges, Katrin Eisenhofer und Tim Alexander Lofi sind drei von sieben Studierenden, die in der Sonderpublikation „beeinträchtigt studieren“ des Deutschen Studentenwerks (DSW) unter der Überschrift „Mein Leben – mein Studium – meine Beeinträchtigung“ von ihrer Studiensituation berichten.
 
Die Begleitpublikation zum Download: Begleitpublikation (PDF/1,6 MB)



Haben Sie eine gesundheitliche Beeinträchtigung? Dann sind Sie wahrlich nicht allein!

Elf Prozent aller Studierenden geben an, dass Sie eine chronische psychische oder physische Erkrankung, Behinderung, Entwicklungs- oder Teilleistungsstörung haben, die so stark ausgeprägt ist, dass sie dadurch in ihrem Studium eingeschränkt sind (Quelle: 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks Stand: Juli 2017, barrierefreies PDF).

Doch ein erfolgreiches Studium ist ebenso mit Beeinträchtigung möglich! Damit dies gelingt, finden Sie auf dieser Seite zahlreiche Informationen rund ums Studium mit Handicap, z.B. Tipps und Infos

Für weitergehende Fragen oder Probleme stehen Ihnen darüber hinaus mehrere
Ansprechpartner von Seiten der Universität und des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz zur Verfügung, die sich speziell um Ihre Belange kümmern und sich im Falle des Falles für Ihre Bedürfnisse stark machen. An sie dürfen Sie sich bei allen Themen rund ums Studium jederzeit gerne wenden!

Denn: Alle Organe der Universität Regensburg sind dem Ziel der Gleichstellung von Studierenden mit chronischer Erkrankung oder Behinderung verpflichtet. Dies wurde im Memorandum zur Förderung der Arbeitsbedingungen von Studierenden mit chronischer Krankheit oder Behinderung (PDF/140 KB)  bereits im Jahre 2003 schriftlich festgehalten.


  1. Studium

Studieren mit Beeinträchtigung

 

Eine sehbehinderte Studentin mit Blindenstock wird von zwei sehenden Studentinnen durch das Zentrale Hörsaalgebäude begleitet
Kontakt

Prof. Dr. M. W. Greenlee
Gebäude PT, Zi. 4.0.35
Telefon 0941 943-2402
Sprechzeiten: nach Vereinbarung