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Neuroplastizität und Hirnstimulationsverfahren

Leitung

Porträtfoto von Herrn PD Dr. Langguth

Prof. Dr. med. Berthold Langguth

Bezirksklinikum Haus 29, Raum 003
Telefon 0941 941-1256
Telefax 0941 941-1255
E-Mail berthold.langguth@mebo.de


Curriculum Vitae – Berthold Langguth

Geboren 1967 in München. Studium der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München 1988-1995. 1995-2000 Assistent an der neurologischen Klinik des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Regensburg. 1998 Promotion an der Ludwig-Maximilans-Universität München zum Thema „Bildkategoriales Lernen und Generalisieren bei gesunden und Patienten mit umschriebenen Hirnverletzungen“.

2000-2007 Assistent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum. 2002 Facharztanerkennung in Neurologie. 2006 Facharztanerkennung in Psychiatrie und Psychotherapie. Seit 2006 Mitbegründer und Vorsitzender des Exekutivkomitees und Mitglied des wissenschaftlichen Komitees der Tinnitus Research Initiative (www.tinnitusresearch.org).

Seit 2007 Oberärztlicher Leiter der Institutsambulanz der Psychiatrie am Bezirksklinikum. Seit 2007 Mitbegründer und Leiter des interdisziplinären Tinnituszentrums der Universität Regensburg. 2008 Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie. 2009 Habilitation an der Universität Regensburg zum Thema „Modulation von Erregbarkeit und Neuroplastizität durch transkranielle Magnetstimulation bei neuropsychiatrischen Erkrankungen“.

Seit 2012 Chefarzt Zentrale Aufnahme und Psychiatrische Institutsambulanz der Psychiatrie am Bezirksklinikum.


Porträtfoto von Herrn Dr. Schecklmann

Dr. phil. Martin Schecklmann

Bezirksklinikum Haus 23, Raum 32
Telefon 0941 941-2054
Telefax 0941 941-2065
E-Mail martin.schecklmann@medbo.de


Curriculum Vitae – Martin Schecklmann

Geboren 1980. Studium der Psychologie an der Universität Regensburg 2000-2005. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Würzburg 2005-2010. 2009 Dissertation an der Universität Würzburg zum Thema „Behavioraler und hirnphysiologischer Zusammenhang von Arbeitsgedächtnis und Antworthemmung bei adulter Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung“. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Würzburg 2009-2010.

Seit 2010 psychologischer Mitarbeiter an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum. Seit 2010 Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten am Ausbildungsinstitut für Verhaltenstherapie Regensburg.


Wissenschaftliches Profil

Das menschliche Gehirn dient dazu möglichst exakte Vorhersagen über die Zukunft zu treffen, um unser Verhalten zu steuern. Um sich dabei an wechselnde Umgebungsbedingungen anpassen zu können, ist eine hohe Flexibilität notwendig. Dementsprechend ist das menschliche Gehirn ständigen Veränderungen unterworfen. Jedes Erlebnis und jede Erfahrung hinterlässt „neuronale Spuren“ im Sinne veränderter Aktivität und Struktur der neuronalen Netzwerke im Gehirn. Dieser Mechanismus, der auch als „Neuroplastizität“ bezeichnet wird, bildet die Grundlage jeglicher Lernprozesse. Neuroplastizität stellt somit eine essentielle Eigenschaft unseres Nervensystems dar, die unser Überleben sichert. Gleichzeitig liegen fehlgeleitete neuroplastische Prozesse jedoch nahezu allen Erkrankungen des Nervensystems zugrunde. Neuroplastische Veränderungen sind jedoch nicht nur für die Entstehung dieser Störungen von Bedeutung, sondern spielen auch für deren Therapie eine große Rolle.

Ziel der Arbeitsgruppe ist, die neuroplastischen Prozesse verschiedener neuropsychiatrischer Krankheitsbilder zu verstehen, um darauf aufbauend eine gezielte Therapie zu ermöglichen.

Daraus ergibt sich folgendes Arbeitsprogramm:

  • Einsatz bildgebender Methoden zur Identifikation neuroplastischer Veränderungen, die neuropsychiatrischen Erkrankungen zugrunde liegen
  • Entwicklung von Hypothesen zum gezielten Einsatz von Gehirnstimulationsverfahren zur Induktion spezifischer neuroplastischer Veränderungen und zur Therapie neuropsychiatrischer Erkrankungen
  • Durchführung klinischer Pilotstudien mit begleitender Bildgebung zur Überprüfung der therapeutischen und neurobiologischen Effekte dieser Interventionen
  1. Fakultät für Medizin
  2. Lehrstühle und Abteilungen

Neuroplastizität und Hirnstimulationsverfahren

Prof. Dr. med.
Berthold Langguth
Dr. phil.
Martin Schecklmann
Medizin
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