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Prof. Dr. Guido Hausmann


Person

  • geb. 1960, Studium der Fächer Deutsche Literatur und Sprache sowie Geschichte an den Universitäten Münster und Köln
  • Habilitation 2004 an der Universität Bielefeld, Promotion 1995 an der Universität zu Köln, Staatsexamen 1988 Universität zu Köln
  • Oktober 2011-März 2016 Lehrstuhlvertretung Geschichte Osteuropas und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München; April-Oktober 2011 Fellow am Imre Kertész Kolleg Jena; Oktober 2010-April 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Freiburg; Oktober 2008-September 2010 Lehrstuhlvertretung Neuere und Osteuropäische Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; 2005-2008 Lecturer in East European and Russian history am Trinity College Dublin, Ireland

Forschung

Publikationen

Bücher

  • Mütterchen Wolga. Ein Fluss als Erinnerungsort vom 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert. (Campus Historische Studien Bd.50, hg. von Rebekka Habermas, Heinz-Gerhard Haupt, Stefan Rebenich, Frank Rexroth und Michael Wildt) Frankfurt a.M. 2009.
  • Universität und städtische Gesellschaft in Odessa, 1865-1917. Soziale und nationale Selbstorganisation an der Peripherie des Zarenreiches. Stuttgart 1998 (= Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europa Bd. 49, hg. von Helmut Altrichter).

Herausgeber, Mitherausgeber

  • zusammen mit Manfred Hettling und Michael G. Müller: Die „Judenfrage“ – ein europäisches Phänomen? (Berlin 2013).
  • zusammen mit Detlef Brandes und Dietmar Neutatz: Besetzt, interniert, deportiert. Der Erste Weltkrieg und die Zivilbevölkerung im östlichen Europa. Essen: Klartext Verlag (2013).
  • zusammen mit Romea Kliewer: „Wie ein Schwede bei Poltawa“. Die Erinnerung an die Schlacht von Poltawa 1709 und ihre Bedeutung für die Identitätssuche der Ukraine in Europa. Felsberg 2010.
  • zusammen mit Angela Rustemeyer: Imperienvergleich. Beispiele und Ansätze aus osteuropäischer Perspektive. Festschrift für Professor Andreas Kappeler. Wiesbaden 2009 ( = Forschungen zur osteuropäischen Geschichte Bd.75, hg. vom Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin von Holm Sundhaussen und Gertrud Pickhan).
  • zusammen mit Angela Rustemeyer (Hg.): Themenschwerpunkt Russland: Kommunikation in öffentlichen Räumen im Moskauer Russland und frühen St. Petersburger Imperium. In: Frühneuzeit-Info 19 (2008) Hefte 1-2.
  • zusammen mit Dan Diner: Schwerpunkt: Das jüdische Odessa. In: Zwischen Triest, Saloniki and Odessa – über balkanische und angrenzende Judenheiten (= Jahrbuch des Simon–Dubnow-Instituts. Simon Dubnow Institute Yearbook II) München 2003, S.151-384.
  • zusammen mit Sergiy Stelmakh: Geschichte und Geschichtsschreibung in Europa (auf Ukrainisch)
    o Band 1 und 2: Die Geschichtswissenschaft unter den Bedingungen der demokratischen Transformation der Gesellschaft // Sozialgeschichte im 20. Jahrhundert: Traditionen, Deutungen, Perspektiven. Kiew 2003.
    o Band 3: Geschichtsschreibung als Legitimationswissenschaft. Kiew 2004.
    o Band 4: Deutsch-französische und ukrainisch-polnische Beziehungen im 20. Jahrhundert im historischen Vergleich. Kiew 2006.
  • Gesellschaft als lokale Veranstaltung. Selbstverwaltung, Assoziierung und Geselligkeit in den Städten des ausgehenden Zarenreiches, hg. von Guido Hausmann. Göttingen 2002 (Bürgertum. Beiträge zur europäischen Gesellschaftsgeschichte Bd.22, hg. von Neithard Bulst, Peter Lundgreen, Wolfgang Mager, Paul Nolte und Hans-Ulrich Wehler).
  • zusammen mit Andreas Kappeler: Ukraine: Gegenwart und Geschichte eines neuen Staates. Baden-Baden 1993 (= Nationen und Nationalitäten in Osteuropa Bd. 1).

Aufsätze (ab 2008)

  • The Ukrainian Moment of World War I. In: Gearóid Barry, Enrico Dal Lago, Róisín Healy (eds.): Small Nations and Colonial Peripheries in World War I. Leiden-Boston 2016, S. 177-190.
  • Babyn Jar: Sowjetische und postsowjetische Kontroversen um einen Gedenkort in Kiew von 1945 bis heute. In: Stephan Schaede und Rebecca Brouwer (Hrsg.): Vom angemessenen Umgang mit Gedenkorten. Aufgaben einer zeitgemäßen Erinnerungspolitik (= Loccumer Protokolle Bd. 71/14). Rehberg-Loccum 2015, S. 21-31.
    auch veröffentlicht unter http://erinnerung.hypotheses.org/647
  • Die Kultur der Niederlage. Der Erste Weltkrieg und die Ukraine. In: Totentanz. Der Erste Weltkrieg im Osten Europas (=OSTEUROPA 64.Jg. H.2-4 2014), S. 127-140.
  • Poltava 2009: Deimperializing an Imperial Site of Memory // Serhii Plokhy (ed.): Poltava 1709: The Battle and the Myth. Cambridge 2012, S. 657-677. auch separat in Harvard Ukrainian Studies (31) Nos.1-4 (2009-2010), S. 657-677.
  • Tipologie di Impero: l’Impero russo // Paolo Pombeni, Brigitte Mazohl (Hg.): Reiche und ihre Minderheiten / Minoranze negli Imperi. Völker zwischen nationaler Identität und Reichsideologie 1870-1914 / Popoli fra identità nazionale e ideologia imperiale (= Jahrbuch des Italienisch-Deutschen Historischen Instituts Trient / Annali dell’Istituto storico italo-germanico). Trento 2012, S. 157-185.
  • Russland / Sowjetunion. Die unfriedliche Zeit und der politische Totenkult im 20. Jahrhundert. In: Manfred Hettling, Jörg Echternkamp (Hrsg.): Gefallenengedenken im globalen Vergleich: Nationale Tradition, politische Legitimation und Individualisierung der Erinnerung, München 2012, S. 417-443.
  • Flüsse als Erinnerungsorte. In: Uwe Rada: Europäische Flüsse. Online-Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung 2012.
  • Valtazar Bogišić u Odesi. In: Spomenica Valtazara Bogišića o stogodišnjici njegove smrti 24 apr. 2008 godine. Kn. 2. Beograd 2011. S. 643-651.
  • Das Territorium der Ukraine. Stepan Rudnyc’kyjs Beitrag zur Geschichte räumlich-territorialen Denkens über die Ukraine // Andreas Kappeler (Hg.): Die Ukraine. Prozesse der Nationsbildung. Köln et al. 2011, S. 145-157.
  • Ukrainische Übersetzung: Teritorija Ukrajiny: Vnesok Stepana Rudnyc’koho v istoriju prostorovo-teritorial’noho myslennja v Ukrajiny (2011).
  • Osteuropäische Stadt oder Stadt in Osteuropa? Ein Beitrag zur Diskussion über die europäische Stadt im 20. Jahrhundert // Thomas M. Bohn und Marie-Janine Calic (Hg.): Urbanisierung und Stadtentwicklung in Südosteuropa vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. München –Berlin 2010, S.25-64.
  • Maritimität und Kontinentalität. Zur Anwendbarkeit einer geografischen Deutungsfigur auf Russland. In: Guido Hausmann und Angela Rustemeyer (Hg.): Imperienvergleich. Beispiele und Ansätze aus osteuropäischer Perspektive. Festschrift für Andreas Kappeler. Wiesbaden 2009 ( = Forschungen zur osteuropäischen Geschichte Bd.75), S. 489-509.
  • Die Unterwerfung der Natur als imperiale Veranstaltung. Bau und Eröffnung des Ladoga-Kanals in Russland im frühen 18. Jahrhundert // Frühneuzeit Info 19 (2008) Heft 2, S. 59-71.
  • zusammen mit Angela Rustemeyer: Einleitung: Thema Russland: Kommunikation in öffentlichen Räumen im Moskauer Russland und im frühen Petersburger Imperium // Frühneuzeit-Info 19 (2008) Heft 1, S. 7-9.

Lehre

Lehrveranstaltungen WS 2017/18

  • Napoleon in Moskau, Zar Alexander I. in Paris und Wien, HS
  • Forschungskolloquium "Geschichte und Sozialanthropologie Südost- und Osteuropas", zusammen mit Prof. Brunnbauer, Prof. Buchenau und Prof. Duijzings

Veranstaltungsarchiv

Universität Regensburg

  • Geschichte der Sowjetunion, VL (SS 2017)
  • Die russischen Revolutionen des Jahres 1917, HS (WS 2016/17)
  • Forschungskolloquium "Geschichte und Sozialanthropologie Südost- und Osteuropas", zusammen mit Prof. Brunnbauer, Prof. Buchenau und Prof. Duijzings

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Geschichte

Prof. Dr. Guido Hausmann

 

Hausmann

IOS, Landshuter Str. 4, Zi. 312

Telef. +49 941 943-5492
E-Mail

Sprechstunde: n. V.