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Seit dem Wintersemester 2010/2011 ist eine Einschreibung in den Studiengang Medieninformatik möglich. Dabei kann Medieninformatik als 1. Hauptfach (=Bachelorfach), 2. Hauptfach oder Nebenfach gewählt werden.
Die Module des Studienfachs sind so angelegt, dass jedes innerhalb eines Studienjahrs absolviert werden kann. Alle Veranstaltungen werden im jährlichen Turnus angeboten. Grundsätzlich lässt sich der Studienverlauf in eine Einführungsphase (1. - 3. Semester) und eine Vertiefungsphase(4. - 6. Semester) gliedern. Zunächst sind also die Module MEI-M 01 - MEI-M 03 zu absolvieren, die Module MEI-M 04, MEI-M 05 und MEI-M 10 bilden dann die Vertiefungsphase.
Eine ausführliche Beschreibung aller Module finden Sie hier.
Das Modul führt in die Informatik und die Medieninformatik ein. Ein Überblick über das gesamte Spektrum der Informatik und ihre Nachbardisziplinen (insbesondere mit Blick auf das Fächerspektrum im I:IMSK) erlaubt die Einordnung der Medieninformatik. Daneben vermittelt das Modul grundlegende wissenschaftliche Arbeitstechniken (Literatur- und Quellenkunde, typische Präsentations- und Dokumentformate, Überblick zu gängigen Methoden).
Zwei mathematische Einführungskurse mit begleitenden Übungen führen in für die Medieninformatik relevante Inhalte im Bereich lineare Algebra und Analysis ein.
In diesem Modul werden Kernkonzepte der praktischen Informatik vermittelt. Dabei handelt es sich um eine Einführung in die Programmierung und Programmiersprachen, die neben einem Überblick zu unterschiedlichen Programmierkonzepten eine Einführung in die objektorientierte Programmierung als derzeit vorherrschendem Entwicklungsparadigma bietet. Darauf aufbauend wird in Algorithmen (Such- und Sortierverfahren, algorithmische Strategien ), Datenstrukturen (Listen, Bäume, Graphen) eingeführt. Ein Programmierpraktikum vertieft die Kenntnisse im Bereich der Anwendungsprogrammierung.
Kenntnis grundlegender Verfahren und Standards der Multimediatechnologie. Aufbauprinzipien multimedialer (Software-)Systeme. Datenverwaltung für komplexe multimediale Datenbestände. Entwicklungsverfahren für Softwarelösungen im Bereich Multimedia. Vertiefung der Kenntnisse im Bereich der Anwendungsprogrammierung mit Schwerpunktsetzung bei multimedia programing.
Grundlegende Kenntnisse des usability engineering, der Medienergonomie und des Mediendesigns im Bereich digitale Medien. Kenntnis der aktuellen Forschungssituation bei der Gestaltung digitaler Medien. Wesentliche Grundlagen im physiologischen und psychologischen Bereich. Einschlägige nationale und internationale Standards für die Entwicklung, Bewertung und Gestaltung interaktiver Medien.
In diesem Modul werden Kernkonzepte der praktischen Informatik vermittelt. Dabei handelt es sich um eine Einführung in die Programmierung und Programmiersprachen, die neben einem Überblick zu unterschiedlichen Programmierkonzepten eine Einführung in die objektorientierte Programmierung als derzeit vorherrschendem Entwicklungsparadigma bietet. Ein Programmierpraktikum vertieft die Kenntnisse im Bereich der Anwendungsprogrammierung.
Auf der Basis vertiefter Kenntnisse des usability engineering, der Medienergonomie und des Mediendesign kann der Studierende eigenständige Gestaltungsansätze für digitale Medien schaffen und operationalisieren. Dazu kann er systematisch und unter Einsatz der Methoden des usability und multimedia engineering Designprobleme analysieren und einen Lösungsansatz von der Anforderungsanalyse bis zur Detailspezifikation enwickeln.
Das Modul führt in ein Anwendungsgebiet der Medieninformatik ein und vertieft dieses. Im Vordergrund steht dabei die Heranführung an die jeweils aktuelle Forschungssituation. Im Hauptseminar kann für einen ausgewählten Teilbereich eine weitere Fokussierung erfolgen. Zu den möglichen Schwerpunktbereichen gehören Digital Humanities, Soziale Medien und (automatische) Medienanalyse, Information Retrieval (Import Informationswissenschaft), Computergrafik / Computervisualistik, Sprachtechnologie (Corpuslinguistik, Texttechnologie, Dialogsysteme), E-Learning, Wissensmanagement und elektronisches Publizieren, Intelligente Medien (Semantic Web, Wissensbasierung etc.).