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Arbeiten

Für Studierende aus EU-Ländern gilt allgemein, dass sie wärend des Semesters eine Erwerbstätigkeit bis zu 20 Stunden pro Woche ausüben dürfen. In den Semesterferien dürfen sie Vollzeit arbeiten.

Für Studierende aus Nicht-EU-Ländern gelten weitere Einschränkungen!


Studierende aus Nicht-EU-Ländern

Sie bekommen im Normalfall keine Arbeitserlaubnis und dürfen daher nur maximal 3 Monate (d.h. 120 ganze Tage oder 240 halbe Tage) im Jahr ohne zusätzliche Arbeitserlaubnis arbeiten. Dies wird in ihrem Aufenthaltstitel eingetragen.

Die Arbeitstage dürfen während des Semesters und während der Semesterferien geleistet werden. Zur Berechnung werden jedoch nur ganze oder halbe Tage verwendet. Bei Halbtagsarbeit gilt ein regulärer Arbeitstag (8 Stunden) als Grundlage. Eine Halbtagsbeschäftigung darf also maximal 4 Stunden dauern. Bei einem regulären Arbeitstag von 10 Stunden dann dementsprechend 5 Stunden.

Bevor sie eine Nebenbeschäftigung ausüben, müssen sie unbedingt Ihren Aufenthaltstitel überprüfen. Sollte dieser die beabsichtigte Nebenbeschäftigung nicht ausdrücklich erlauben, müssen Sie einen entsprechenden Antrag auf Ausübung einer Beschäftigung bei der zuständigen Ausländerbehörde stellen.

Deutschkursteilnehmer:innen aus Nicht-EU-Ländern

Wärend des ersten Jahres im studienvorbereitenden Deutschkurs dürfen Studierende nur in den Semesterferien arbeiten!

Gastwissenschaftler:innen und Promovenden

Bitte beachten Sie, dass für Gastwissenschaftler:innen andere Einschränkungen und Bestimmungen gelten können! Mehr dazu finden Sie auf der Seite des Welcome-Centers.

⇒ Welcome Center


Arbeitsmöglichkeiten

Wo finde ich Arbeit?

Bei der Arbeitssuche kann Ihnen die Bundesagentur für Arbeit helfen. Aktuelle Jobangebote finden sie auf deren Jobbörse.

Im International Office neben Zimmer 0.16 werden Jobangebote ausgehangen, die sich speziell an internationale Studierende richten.

Weitere Angebote können sie in den regionalen Zeitungen finden (Mittelbayerische Zeitung, Rundschau, Wochenblatt).


Arbeiten neben dem Studium

Studentische Nebentätigkeiten

Internationale Studenten dürfen ohne zeitliche Beschränkung Nebentätigkeiten an der Hochschule (zum Beispiel als studentische Hilfskraft) oder an anderen wissenschaftlichen Einrichtungen ausüben. Dazu zählen auch hochschulbezogene Tätigkeiten im fachlichen Zusammenhang zum Studium oder solche in hochschulnahen Organisationen (zum Beispiel Tutoren in Wohnanlagen des Studentenwerks). Auch eine Beschäftigung als Werksstudent in einem Unternehmen zählt zu dieser Kategorie.


Praktika

Praktika, die vorgeschriebener Bestandteil des Studiums oder zur Erreichung des Ausbildungsziels erforderlich sind, dürfen sie grundsätzlich zustimmungsfrei absolvieren. Sie müssen allerdings bei der zuständigen Ausländerbehörde unter Vorlage der entsprechenden Bescheinigungen der Hochschule einen Antrag stellen. Diese Beschäftigungen werden dann nicht auf die (Ferien-)Beschäftigung angerechnet.


Teilzeitarbeit

Eine weitere längerfristige beschäftigung (z.b. ganzjährig) kann als Teilzeit nur zugelassen werden, wenn dadurch der auf das Studium beschränkte Aufenthaltszweck nicht verändert und die Erreichung dieses Zwecks nicht erschwert oder verzögert wird.

Durch die Zulassung einer Erwerbstätigkeit darf ein Wechsel des Aufenthaltszwecks nicht vor Abschluss des Studiums ermöglicht werden. Dies gilt auch für sonstige empfohlene oder freiwillige Beschäftigungen, die als Praktika bezeichnet werden. Bei Interesse müssen Sie bei der Ausländerbehörde einen entsprechenden Antrag auf Ausübung einer Beschäftigung stellen.


Arbeiten nach dem Abschluss

Aufenthaltserlaubnis nach dem Abschluss

Das Aufenthaltsgesetz ermöglicht Studierenden aus Nicht-EU-Ländern nach erfolgreichem Abschluss des Studiums in Deutschland eine Erwerbstätigkeit, die Ihrer Qualifikation entspricht, aufzunehmen.

Nach Erhalt Ihres Abschlusszeugnisses haben sie zwei Optionen:

  • Wechsel in einen Aufenthalt zum Zwecke der qualifizierten Erwerbstätigkeit
  • 18 Monate Aufenthaltserlaubnis für die Arbeitsplatzsuche

Gewünschten Arbeitsplatz bereits gefunden?

Sprechen sie schnellstmöglich bei der Ausländerbehörde vor. Dabei sind in der Regel folgende Unterlagen erforderlich:

  • Antrag auf Erteilung einer befristeten Aufenthaltserlaubnis
  • Pass sowie ein biometrisches Lichtbild
  • Nachweis über den erfolgreichen Abschluss des Studiums
  • Antrag auf Ausübung einer Beschäftigung (ausgefüllt zusammen mit Ihrem potentiellen Arbeitgeber)

Bitte beachten sie, dass im Einzelfall auch andere Unterlagen erforderlich sein können.

Noch keine passende Arbeit?

Sofern Studierende aus Nicht-EU-Ländern nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums noch keinen Arbeitsplatz in Aussicht haben, kann die Aufenthaltserlaubnis zur Suche eines der Qualifikation angemessenen Arbeitsplatzes um bis zu 18 Monate verlängert werden. Während der Gültigkeitsdauer der Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Arbeitsplatzsuche ist die Ausübung einer Erwerbstätigkeit uneingeschränkt möglich.


Hilfreiche Links


  1. UR International Office

Wege nach Regensburg

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Grafik: Wege nach Regensburg

                                      

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