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Presse

Graduiertenschule begrüßt sieben neue Doktorand:innen

Erstmals können Doktorand:innen und Vordoktorand:innen wieder in Präsenz begrüßt werden


23. Mai 2022

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSESUR) hat seine zehnte Kohorte von Promovierenden begrüßt. Die Veranstaltung konnte erstmals seit zwei Jahren wieder in Präsenz in der Graduiertenschule in der Landshuter Straße, in den Räumen des Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), stattfinden. Insgesamt wurden sieben Doktor:innen (PostDoc), Doktorand:innen und sich auf die Dissertation vorbereitende Studierende (PreDocs) willkommen geheißen. 
„Eine neue Kohorte von Doktoranden an der Graduiertenschule begrüßen zu dürfen, ist wahrscheinlich das erfreulichste Ereignis in meinem akademischen Kalender“, erklärte Prof. Dr. Ulf Brunnbauer, Professor für Südost- und osteuropäische Geschichte an der Universität Regensburg und Sprecher der Graduiertenschule. Der Krieg in der Ukraine zeige leider aktuell eindringlich, wie wichtig es sei, den Ost- und Südosteuropäischen Raum zu studieren. „Wir sind daher dieses Jahr besonders glücklich, Doktoranden sowohl aus Russland, als auch aus der Ukraine begrüßen zu dürfen“, so Prof. Brunnbauer. 

Alle Teilnehmer der Willkommensfeier der neuen Promovierenden-Kohorte an der Graduiertenschule für Ost und Südosteuropastudien. © Universität Regensburg/Schmidt


Auch Ursula Regener, Vizepräsidentin für Internationalisierung und Diversity der Universität Regensburg, hieß die neue Kohorte willkommen. „Die 2012 im Rahmen der Exzellenzinitiative gegründete Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien stellt einen Meilenstein in der interdisziplinären Nachwuchsförderung dar und fungiert seitdem als national und international ausstrahlende und eindrucksvoll vernetzte, fakultätsübergreifende Plattform für Forschung und Graduiertenausbildung. Durch diese internationale und interdisziplinäre Ausrichtung werden vergleichende und transnationale Perspektiven ermöglicht, die helfen, unterschiedlichste Kontexte in, Interaktionen mit und Diskurse über Ost- und Südosteuropa besser zu verstehen“, erklärte Prof. Regener. 
Im Anschluss an die Vizepräsidentin begrüßten Dr. Angela Weil-Jung, Leiterin des Zentrums zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Universität Regensburg (WIN), und Dr. Birgit Hawelka, Leiterin des Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsdidaktik (ZHW), die sieben Nachwuchswissenschaftler:innen und stellten ihre jeweilige Institution vor. 
Danach präsentierten die neuen Mitglieder der Graduiertenschule jeweils kurz einen Überblick über ihre Forschungsthemen, die ein weites Feld von „Holocaust and memory activism in the Baltics“ über „Soldaten in der Roten Armee: Darstellungen und Wahrnehmungen in der Ukraine seit 1991“, bis zu „Entwicklung der Habsburger Rübenzuckerindustrie im 19 Jh. bis zum Beginn des 1. Weltkriegs“ abdecken. 
Abschließend folgte eine Gastvorlesung von Prof. Dr. Anna Mazurkiewicz (Universität Danzig, Polen), unter dem Titel „'Cold War Instruments'? Exiles from East Central Europe in U.S. political warfare" 
Anna Mazurkiewicz ist außerordentliche Professorin an der Fakultät für Geschichte der Universität Danzig, Polen. Sie verbringt das Sommersemester 2022 als Leibniz-WissenschaftsCampus-Gastprofessorin an der Universität Regensburg. Sie hat den Lehrstuhl für Zeitgeschichte an der Historischen Fakultät in Danzig inne, wo sie auch die Arbeit des interdisziplinären International Border Studies Center leitet. Der Vortrag fand im Rahmen eines gemeinsamen Forschungskolloquium des Leibniz-WissenschaftsCampus Europa und Amerika und der Graduate School for East and Southeast European Studies statt. 

Informationen/Kontakt

Prof. Dr. Ulf Brunnbauer
Lehrstuhl für Geschichte Südost- und Osteuropas
Universität Regensburg
Tel.: +49 (0) 941 943-5475
E-Mail: ulf.brunnbauer@geschichte.uni-regensburg.de
 

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