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Prof. Dr. Alexander Hellgardt, LL.M. (Harvard)

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Unternehmensrecht und Grundlagen des Rechts

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Campus Herbst Mw _01_

Der Lehrstuhl forscht und lehrt im Bereich des Bürgerlichen Rechts, des Unternehmens- und Finanzmarktrechts und der Grundlagen des Rechts.


Aktuelles

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Alexander Hellgardt

Am Freitag, den 31. Januar 2020 um 16 Uhr c.t. wird Prof. Dr. Alexander Hellgardt, LL.M. (Harvard) seine Antrittsvorlesung zum Thema „Der Vorstand im rechtsfreien Raum? Wider die Legalitätspflicht im Aktienrecht“ halten.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 17. Januar 2020 unter lehrstuhl.hellgardt@ur.de.


Neuerscheinung: Kapitalmarktdeliktsrecht, in: FS 25 Jahre WpHG, 2019, S. 701

Mit dem Erlass des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) im Jahr 1994 wurde das deutsche Kapitalmarktrecht in Umsetzung europäischer Richtlinien auf eine neue Grundlage gestellt. Als wesentlicher Problemfall des neuen Gesetzes erwies sich bald die Haftung für fehlerhafte Kapitalmarktinformationen, insbesondere für falsche Ad-hoc-Mitteilungen. Weil weder das WpHG noch die europäischen Richtlinien hierzu ausdrückliche Regelungen enthielten, behalf sich der BGH mit einer Hilfskonstruktion auf Grundlage von § 826 BGB. Kurz darauf führte der Gesetzgeber mit den §§ 97, 98 WpHG (§§ 37b, 37c WpHG a.F.) Spezialnormen ein. Anlässlich des 25jährigen Gesetzesjubiläums analysiert Prof. Hellgardt in einer Festschrift die Entwicklung der deliktischen Kapitalmarkthaftung seit Erlass des WpHG. Dabei zeigt sich, dass das europäische Recht doch eine Vielzahl von Vorgaben enthält, die in Deutschland aber bis heute nicht vollständig umgesetzt und befolgt wurden.

Neuerscheinung: Aufsichtsrat und Anteilseigentum, ZHR 183 (2019), 406

Seit dem grundlegenden Mitbestimmungsurteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1979 hat der Gesetzgeber eine Vielzahl weiterer Anforderungen an die Besetzung des Aufsichtsrats erlassen. Zuletzt wurden insbesondere zwingende Geschlechterquoten eingeführt. Vor diesem Hintergrund analysiert Prof. Hellgardt zusammen mit Prof. Unger (Uni Bochum), ob diese Beschränkungen der Auswahlfreiheit für sich genommen oder in ihrer Gesamtheit noch mit dem Eigentumsgrundrecht der Aktionäre aus Art. 14 GG bzw. Art. 17 GrCh vereinbar sind. Es wird herausgearbeitet, dass das geltende Aktienrecht in Extremkonstellationen verfassungswidrig ist.

Neuerscheinung: Regelungsziele im Privatrecht, in: Möslein, Regelsetzung im Privatrecht, 2019, S. 121

In einem aktuellen Sammelband untersucht Prof. Hellgardt aus rechtstheoretischer Sicht, welche Regelungsziele das Privatrecht verfolgt. Dabei wird herausgearbeitet, dass Regelungsziele nicht privatrechtsspezifisch sind, sondern die Rechtsgebietsabgrenzung transzendieren. So dient das Privatrecht nicht ausschließlich dem Interessenausgleich zwischen Privaten, sondern verfolgt häufig auch andere Zwecke bis hin zu Regulierungszielen.

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Prof. Dr. Alexander Hellgardt, LL.M. (Harvard)

 

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Alexander Hellgardt Neu
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Gebäude RW(L), Zi. 117

Tel.: 0941-943 2641
Fax: 0941-943 4985

lehrstuhl.hellgardt@ur.de