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Prof. Dr. Alexander Hellgardt, LL.M. (Harvard)

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Unternehmensrecht und Grundlagen des Rechts

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Campus Herbst Mw _01_

Der Lehrstuhl forscht und lehrt im Bereich des Bürgerlichen Rechts, des Unternehmens- und Finanzmarktrechts und der Grundlagen des Rechts.


Aktuelles

Lehrstuhlsekretariat

Im WS 2021/22 gilt noch der eingeschränkte Präsenzbetrieb.

Das Sekretariat ist am Montag und Mittwoch ganztags besetzt.

Wir würden Sie höflichst bitten, sich vorher anzumelden sowie uns in jedem Fall eine Email zu schreiben an: cosima.eder@ur.de


Förderung durch die VolkswagenStiftung

Für ein empirisches Forschungsvorhaben zur Steuerungswirkung des Rechts hat die VolkswagenStiftung im Rahmen des Programms „Momentum" Prof. Hellgardt 1 Million Euro für die nächsten sieben Jahre bewilligt. Ausführliche Informationen finden Sie hier.


Neuerscheinung: Beihilfe im Kapitalmarktdeliktsrecht, AG 2021, 784

Der BGH hat im Bosch-Urteil eine Gehilfenhaftung der Bosch GmbH an möglichen Kapitalmarktdelikten der Volkswagen AG abgelehnt. In seiner Urteilsanalyse für die Zeitschrift "Die Aktiengesellschaft" kritisiert Prof. Hellgardt die Begründung des Urteils, die darauf abstellt, dass die Lieferung der Software allenfalls zur Entstehung einer Veröffentlichungspflicht, nicht aber zu ihrer Verletzung habe führen können. Dies entspricht nicht dem Stand der strafrechtlichen Beihilfedogmatik, auf die sich der II. Zivilsenat aber beruft. Stattdessen hätte es nahegelegen, eine Gehilfenhaftung mit Blick auf die anerkannte Rechtsfigur der "neutralen Beihilfehandlung" abzulehnen. Die Grundtendenz des BGH, die Gehilfenhaftung im Kapitalmarktrecht einschränkend auszulegen, verdient aber uneingeschränkte Zustimmung.

Neuerscheinung: Erwerb und Veräußerung als Tatbestandsmerkmale der Kapitalmarkthaftung nach §§ 97, 98 WpHG, BKR 2021, 255

Der BGH hat im Hypo Real Estate-Beschluss entschieden, dass der auf einer Zeichnung von Aktien beruhende Erwerb vom Tatbestand der §§ 97 Abs. 1, 98 Abs. 1 WpHG (= §§ 37 b Abs. 1, 37c Abs. 1 WpHG a. F.) erfasst sei. Damit können auch Primärmarkttransaktionen zu einer Haftung wegen fehlerhafter, d. h. falscher oder pflichtwidrig unterlassener Ad-hoc-Publizität führen. Während dieser Entscheidung im konkreten Ergebnis zuzustimmen ist, so kann doch die Begründung des BGH nicht überzeugen. Darin trifft der BGH grundlegende Aussagen, die weit über den entschiedenen Fall hinausreichen und oftmals zu sachwidrigen Ergebnissen führen würden. In einem Beitrag für die Zeitschrift für Bank- und Kapitalmarktrecht (BKR) behandelt Prof. Hellgardt die Grundsatz- und Praxisfragen, die die BGH-Entscheidung mit Bezug auf die Anspruchsberechtigung nach §§ 97, 98 WpHG aufwirft.

Neuerscheinung: Rezension zu Cless, Unionsrechtliche Vorgaben für eine zivilrechtliche Haftung bei Marktmanipulation (2018), RabelsZ 85 (2021), 459

In der Rezension einer aktuellen Dissertation zur Frage, wann das Unionsrecht eine zivilrechtliche Haftung für Marktmanipulation erfordert, skizziert Prof. Hellgardt das System der unionsrechtlichen Rechtsdurchsetzung, speziell durch Schadensersatzansprüche, bei einem Verstoß gegen die Marktmissbrauchsverordnung.


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Prof. Dr. Alexander Hellgardt, LL.M. (Harvard)

 

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Alexander Hellgardt Neu
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Frau Cosima Eder
Gebäude RW(L), Zi. 117

Tel.: 0941-943 2641
Fax: 0941-943 4985

lehrstuhl.hellgardt@ur.de