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Prof. Dr. Alexander Hellgardt, LL.M. (Harvard)

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Unternehmensrecht und Grundlagen des Rechts

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Campus Herbst Mw _01_

Der Lehrstuhl forscht und lehrt im Bereich des Bürgerlichen Rechts, des Unternehmens- und Finanzmarktrechts und der Grundlagen des Rechts.


Aktuelles

Post-Doc-Stelle für Ökonom:in/Sozialpsycholog:in (m/w/d)

Am Lehrstuhl ist ab 1. September eine Post-Doc-Stelle (E 14) für zunächst 3 Jahre (mit Option auf weitere 3 Jahre) zu besetzen. Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.


Lehrstuhlsekretariat bis auf Weiteres geschlossen

Derzeit ist der Publikumsverkehr an der Universität Regensburg eingestellt. Das Lehrstuhlsekretariat ist daher nicht geöffnet. Wir möchten Sie bitten, uns wegen aller Anliegen telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren.


Förderung durch die VolkswagenStiftung

Für ein empirisches Forschungsvorhaben zur Steuerungswirkung des Rechts hat die VolkswagenStiftung im Rahmen des Programms „Momentum" Prof. Hellgardt 1 Million Euro für die nächsten sieben Jahre bewilligt. Ausführliche Informationen finden Sie hier.


Neuerscheinung: Erwerb und Veräußerung als Tatbestandsmerkmale der Kapitalmarkthaftung nach §§ 97, 98 WpHG, BKR 2021, 255

Der BGH hat im Hypo Real Estate-Beschluss entschieden, dass der auf einer Zeichnung von Aktien beruhende Erwerb vom Tatbestand der §§ 97 Abs. 1, 98 Abs. 1 WpHG (= §§ 37 b Abs. 1, 37c Abs. 1 WpHG a. F.) erfasst sei. Damit können auch Primärmarkttransaktionen zu einer Haftung wegen fehlerhafter, d. h. falscher oder pflichtwidrig unterlassener Ad-hoc-Publizität führen. Während dieser Entscheidung im konkreten Ergebnis zuzustimmen ist, so kann doch die Begründung des BGH nicht überzeugen. Darin trifft der BGH grundlegende Aussagen, die weit über den entschiedenen Fall hinausreichen und oftmals zu sachwidrigen Ergebnissen führen würden. In einem Beitrag für die Zeitschrift für Bank- und Kapitalmarktrecht (BKR) behandelt Prof. Hellgardt die Grundsatz- und Praxisfragen, die die BGH-Entscheidung mit Bezug auf die Anspruchsberechtigung nach §§ 97, 98 WpHG aufwirft.

Neuerscheinung: Rezension zu Cless, Unionsrechtliche Vorgaben für eine zivilrechtliche Haftung bei Marktmanipulation (2018), RabelsZ 85 (2021), 459

In der Rezension einer aktuellen Dissertation zur Frage, wann das Unionsrecht eine zivilrechtliche Haftung für Marktmanipulation erfordert, skizziert Prof. Hellgardt das System der unionsrechtlichen Rechtsdurchsetzung, speziell durch Schadensersatzansprüche, bei einem Verstoß gegen die Marktmissbrauchsverordnung.

Neuerscheinung: Wider die Legalitätspflicht im Kapitalgesellschaftsrecht, in: FS Hopt, 2020, S. 403

Nach ganz h.M. unterliegt der Vorstand einer Aktiengesellschaft und der Geschäftsführer einer GmbH der Pflicht, bei seinem Handeln für die Gesellschaft deren gesetzliche (und vertragliche) Pflichten gegenüber Dritten einzuhalten, sog. Legalitätspflicht. In einem Beitrag für die Festschrift seines Doktorvaters, Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus J. Hopt, zeigt Prof. Hellgardt, dass diese Legalitätspflicht nicht nur keine rechtsdogmatische Basis im geltenden Kapitalgesellschaftsrecht hat, sondern davon auch sehr schädliche Anreize für die Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer ausgehen, die weder im Interesse der Gesellschafter noch der Allgemeinheit liegen.

Neuerscheinung: Die universitäre Rechtslehre und die Dichotomie von Öffentlichem Recht und Privatrecht, ZDRW 2020, 199

Die Abgrenzung von Öffentlichem Recht und Privatrecht gilt nach wie vor als eine systematische Grundunterscheidung des deutschen Rechtssystems, obwohl sie in letzter Zeit vermehrt in Frage gestellt wird. In einem Beitrag in der Zeitschrift für Didaktik der Rechtswissenschaft entwickelt Prof. Hellgardt die These, dass sowohl Entstehung als auch Fortbestand der Unterscheidung in wesentlicher Hinsicht den Anforderungen einer didaktischen Systematisierung des Rechtsstoffes geschuldet sind. Es zeigt sich, dass sich die rechtsdogmatische Systematisierung des Rechts nicht klar von der aus didaktischen Gründen unternommenen Einteilung des Rechtsstoffs abgrenzen lässt. Gerade die Vorgaben des Ersten Staatsexamens, wie sie sich in den Studienordnungen der Fachbereiche spiegeln, spielen eine zentrale Rolle für die Konservierung einer im Einzelnen längst überholten Grundunterscheidung.


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Prof. Dr. Alexander Hellgardt, LL.M. (Harvard)

 

Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Unternehmensrecht und Grundlagen des Rechts

Alexander Hellgardt Neu
Sekretariat

Frau Cosima Eder
Gebäude RW(L), Zi. 117

Tel.: 0941-943 2641
Fax: 0941-943 4985

lehrstuhl.hellgardt@ur.de