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Perimortale Wissenschaften

Perimortale Wissenschaften: Sterben, Tod und Trauer interdisziplinär.
(PeWi) – Master of Arts

Basierend auf den Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung und des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst gibt die Universitätsleitung in Zusammenarbeit mit dem von ihr eingerichteten Krisenstab für die Angehörigen der Universität Regensburg folgende Informationen und Empfehlungen, die fortlaufend aktualisiert werden. Unter folgendem Link finden Sie die aktuellen Entwicklungen betreffen.
 
https://www.uni-regensburg.de/interne-kommunikation/corona-infos/index.html 
 
Zum jetzigen Zeitpunkt sind Einschränkungen bzw. Änderungen im Ablauf des Bewerbungsverfahren für den Studienbeginn im Wintersemester 2020/2021 nicht ausgeschlossen. Aktuell wird jedoch an der planmäßigen Durchführung festgehalten.

Der Universitätsrat hat am 06.03.20 über die Einrichtung des Masterstudiengangs Perimortale Wissenschaften beraten und auch beschlossen. Ein entsprechender Antrag wird beim Ministerium eingereicht. Die Studien- und Prüfungsordnung, sowie das Modulhandbuch sind als "Entwurf" gekennzeichnet und ab sofort online.
Bei Interesse an dem PeWi Newsletter bitte eine Mail an untenstehenden Kontakt senden.

In Deutschland sterben derzeit jährlich etwa 900 000 Menschen. Paradox formuliert: Sterben ist Zukunftsthema einer alternden Gesellschaft. Auf Sterben, Tod und Trauer sind viele soziale Teilsysteme, Institutionen, Organisation, Berufsgruppen und ehrenamtlich Engagierte bezogen. Trotz religiöser und weltanschaulicher Vielfalt in unserer Gesellschaft gelten die christlichen Kirchen noch immer als Kompetenzzentren gerade für Sterben und Abschied, Tod und Totenversorgung, Trauer und Trauerbegleitung.

Vor diesem Hintergrund steht der Masterstudiengang »Perimortalen Wissenschaften« (PeWi) in besonderer Verantwortung der Fakultät für Katholische Theologie und ist dabei doch eingebettet in vielfältige, interdisziplinäre Bezüge. PeWi ist ein deutschlandweit einzigartiges Studienangebot. Ab dem WS 20/21 soll es an der Universität Regensburg belegt werden können.

Basisinformationen:
geplanter Studienstart: Wintersemester  2020/21
Regelstudienzeit: 4 Semester
Vollzeit mit Teilzeitoption
Leistungspunkte gesamt: 120 LP
Zugangsvoraussetzungen: Hochschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss (mind. 2,5)
Anforderungsprofil:
  • Bereitschaft, sich mit existenziellen Themen im "perimortalen Raum" auf wissenschaftlicher und praktischer Ebene auseinanderzusetzen
  • Persönlichkeit mit einem Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen
  • Teamfähigkeit, Kollegialität und Empathie 
Diese Bereitschaft ist weder auf eine bestimmte Lebensphase noch auf eine bestimmte akademische Vorbildung beschränkt. Der Studiengang richtet sich daher an Hochschul-AbsolventInnen verschiedener Provenienz (Jura, Medizin, Soziale Arbeit, Pädagogik, Kulturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften usw.) unmittelbar nach ihrem akademischen Abschluss (BA, Staatsexamen) sowie an Qualifizierte, die bereits in der beruflichen Praxis stehen. 
Dass die Studierenden aus verschiedenen Fachbereichen kommen, ist eine Chance für die interdiziplinäre Arbeitsweise innerhalb des Studiengangs.

Folgende Unterlagen sind als Entwurf derzeit freigegeben:

Zudem finden sie ein digitales und analoges Portfolio (Interviews und Berichte) über die perimortalen Wissenschaften.
Digitale Veröffentlichungen:
Print Bereich:
  • „Wir haben den Tod outgesourct“. Bayerische Staatszeitung. Ausgabe 01/2020 Nr. 3, S. 32.
  • Den Tod studieren. Christ in der Gegenwart. Ausgabe 11/2019, S. 482.
  • Studieren auf dem Friedhof. Kölner Stadt-Anzeiger Magazin - Die Lehre vom Tod. Ausgabe 10/2019 Nr. 260. S. 4-7.
  • Sterben als Studiengang. Frankfurter Allgemeine Woche. Ausgabe 10/2019 Nr. 44, S.63.
  • Perimortale Wissenschaften: Den Tod studieren. Bestattung. Das Fachmagazin der Bestattungsbranche - Facetten der Trauer. Ausgabe 06/2019. S. 22-23.

Aufgrund der aktuellen Situation kann eine Anfrage per Mail schneller bearbeitet werden.
Kontakt: 
Johanna Klug
Mail: johanna.klug@ur.de
Telefon: +49 941 943 - 3696

  1. Fakultät für Katholische Theologie
  2. Systematische Theologie

Lehrstuhl für Moraltheologie

Prof. Dr. Rupert M. Scheule
 
 
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Telefon 0941 943-3803
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