Zu Hauptinhalt springen

Im Gedenken an Professor Dr. Heinrich Petri

Die Universität nimmt Abschied von Herrn Professor Dr. Heinrich Petri, der am 24. Oktober 2022 im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Heinrich Petri wurde am 22. Dezember 1934 in Lünen geboren. Nach der Volksschule in Lünen und Fulda begann er im Jahr 1955 das Studium an der Philosophisch-theologischen Akademie Paderborn und setzte es wenig später an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom fort. Am 10. Oktober 1961 wurde Heinrich Petri in Rom zum Priester geweiht. Es folgten im Jahr 1965 die Promotion an der Päpstlichen Universität in Rom zur „Exegese und Dogmatik in der Sicht der katholischen Theologie“ und 1969 die Habilitation an der Universität Würzburg für die Fächer Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft mit einer Arbeit über das Schriftverständnis Herman Schells. Im selben Jahr erfolgte die Bestellung zum Privatdozenten.

Im Jahr 1969 übernahm Professor Petri den Lehrstuhl für Fundamentaltheologie an der Universität Passau. Von 1971 bis 1979 lehrte er als Professor an der Universität Paderborn. Mit Wirkung vom 3. September 1979 wurde Professor Petri an die Universität Regensburg berufen, wo er die Nachfolge von Franz Xaver Gaar antrat. Hier engagierte er sich auch in der akademischen Selbstverwaltung, insbesondere als Mitglied im Senat, als Prodekan und von 1985 bis 1988 als Dekan der Fakultät für Katholischen Theologie.

Einer seiner wichtigsten Beiträge war der Faszikel über „Glaube und Glaubenserkenntnis“ von der Reformation bis zur Gegenwart innerhalb des großen „Handbuchs der Dogmengeschichte“. Zu seinen Ehren erschien im Jahr 2000 die Festschrift „Den Glauben verantworten“.

Ende März 2003 wurde Professor Petri emeritiert.

Die Universität Regensburg verliert mit Professor Dr. Petri einen in besonderer Weise engagierten Wissenschaftler. Sie wird ihm ein stets ehrendes Gedenken bewahren.


  1. Universität

in memoriam