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Dr. Bernhard Frings

Wissenschaftlicher Mitarbeiter


Lebenslauf

  • 1964 geboren in Moers
  • 1983 Abitur am Julius-Stursberg-Gymnasium, Neukirchen-Vluyn
  • 1985-1991 Studium der Neueren Geschichte, Mittleren Geschichte und Katholischen Theologie (Magister Artium), Westfälische-Wilhelms-Universität, Münster
  • 2006 Promotion an der Universität Dortmund mit der Dissertation „Von der Sorge um das Seelenheil auf den Weg in den Sozialstaat. Die katholische Heil- und Pflegeanstalt Stift Tilbeck 1881-1981“
  • seit 1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter verschiedener Forschungsprojekte (u.a. Geschichte caritativer Einrichtungen, Ordensgeschichte, Zwangsarbeiter-Recherchen im Bistum Münster, Kommission für Zeitgeschichte in Bonn, Bistum Osnabrück)
  • 2008-2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum in Projekten zur konfessionellen Heimerziehung in den 1950/60er Jahren
  • 2015-2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum mit einem Projekt zur Ordensgeschichte
  • seit 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte

Publikationen

Monographien:

  • Zu melden sind sämtliche Patienten ... NS-‚Euthanasie’ und Heil- und Pflegeanstalten im Bistum Münster, Münster 1994.
  • Sorgen – Helfen – Heilen. Dülmen und seine sozial-caritativen Einrichtungen, Dülmen 1997.
  • 150 Jahre St. Rochus-Hospital Telgte, Dülmen 1998.
  • Mit ganzem Herzen. 100 Jahre Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen Jesu von Hiltrup, Dülmen 2000.
  • Lebendige Gemeinde. 1200 Jahre St. Viktor in Dülmen, Dülmen 2003 (zusammen mit Heinz Brathe).
  • Zwangsarbeiter im Bistum Münster. Kirchliches Handeln im Spannungsfeld von Arbeitseinsatz, Seelsorge und Krankenpflege, Münster 2003 (gemeinsam mit Peter Sieve).
  • Stift Tilbeck 1881-2006, Münster 2006.
  • Gehorsam – Ordnung – Religion. Konfessionelle Heimerziehung 1945-1975, Münster 2012 (gemeinsam mit Uwe Kaminsky).
  • Heimerziehung im Essener Franz Sales Haus 1945-1970, Münster 2012.
  • Behindertenhilfe und Heimerziehung. Das St. VincenzstiftAulhausen und das Jugendheim Marienhausen (1945-1970), Münster 2013.
  • Tanz auf dem Seil. Don Bosco Kath. Jugendhilfe in Osnabrück 1917-2013, Osnabrück 2014.
  • Menschen bewegen – Caritas. Lebensbilder aus 100 jahren Caritasverband für die Diözese Münster (1916-2016), Münster 2016.
  • Die Essener Elisabeth-Schwestern 1843 bis 2017. Gelebte Barmherzigkeit – vor Ort, Münster 2017.

Herausgeberschaft:

  • Damberg, Wilhelm/Frings, Bernhard/Jähnichen, Traugott/Kaminsky, Uwe (Hg.), Mutter Kirche – Vater Staat? Geschichte, Praxis und Debatten der konfessionellen Heimerziehung seit 1945, Münster 2010.

Aufsätze:

  • Psychiatrie unter dem Druck nationalsozialistischer Gesundheits- und Sozialpolitik am Beispiel des St. Rochus-Hospitals und des Stiftes Tilbeck, in: Werner Frese (Bearb.), Die Mauritzer Franziskanerinnen (Schriftenreihe zur religiösen Kultur, Bd. 2), Münster 1994, S. 325-336.
  • Arbeitseinsatz im Zweiten Weltkrieg – Kriegsgefangene und zivile Fremdarbeiter, in: Roswitha Warkus/Hannes Kiebel (Red.), 100 Jahre Petrusheim, hg. v. Rheinischen Verein für Katholische Arbeiterkolonien e. V., Aachen 2002, S. 78-81.
  • Ein biografisch-bibliografisches Internet-Lexikon für das katholische Deutschland, in: Römische Quartalschrift 102, Heft 3-4 (2007), S. 225-235 (gemeinsam mit Andreas Burtscheidt).
  • Eine Fülle offener Fragen. Konfessionelle Heimerziehung – ein vergessenes Kapitel deutscher Geschichte, in: Herder Korrespondenz 63 (2009), S. 336-340 (gemeinsam mit Andreas Henkelmann).
  • Annäherung an eine differenzierte Heimstatistik – Statistik der Betroffenheit, in: Wilhelm Damberg/Bernhard Frings/Traugott Jähnichen/Uwe Kaminsky (Hg.), Mutter Kirche – Vater Staat? Geschichte, Praxis und Debatten der konfessionellen Heimerziehung seit 1945, Münster 2010, S. 28-46.
  • Zwischen Tradition und reformerischen Schritten – Die Johannesburg im Emsland, in: Wilhelm Damberg/Bernhard Frings/Traugott Jähnichen/Uwe Kaminsky (Hg.), Mutter Kirche – Vater Staat? Geschichte, Praxis und Debatten der konfessionellen Heimerziehung seit 1945, Münster 2010, S. 229-247.
  • Das Stift Tilbeck auf dem Weg zum grundlegenden Wandel, in: Traugott Jähnichen/Andreas Henkelmann/Uwe Kaminsky/Katharina Kunter (Hg.), Caritas und Diakonie im „goldenen Zeitalter“ des bundesdeutschen Sozialstaats. Transformationen der konfessionellen Wohlfahrtsverbände in den 1960er Jahren (Konfession und Gesellschaft, Bd. 43), Stuttgart 2010, S. 225-241.
  • Heimerziehung der frühen BRD: Caritas auf Abwegen? in: neue caritas 111 (2010), Heft 15, S. 25-27 (gemeinsam mit Andreas Henkelmann).
  • Den eigenen Ansprüchen nicht entsprochen. Konfessionelle Heimerziehung während der fünfziger und sechziger Jahre, in: Herder Korrespondenz 65 (2011), S. 509-514 (gemeinsam mit Andreas Henkelmann).
  • „Dieser ausgeprägte Hang zum Herumtreiben ...“ – Heimfürsorge im Ruhrgebiet während der 1950/60er Jahre, in: Forum Geschichtskultur Ruhr 01/2012, S. 21-24 (gemeinsam mit Uwe Kaminsky).
  • Konfessionelle Heimerziehung in der BRD während der 1950er und 1960er Jahre, in: Michael Klöckner/Udo Tworuschka (Hg.), Handbuch der Religionen. Kirchen und andere Glaubensgemeinschaften in Deutschland/im deutschsprachigen Raum, 36. Ergänzungsband 2013 (Juli), Bd. 1, S. 1-19 (gemeinsam mit Uwe Kaminsky).
  • Religion als Gehorsam. Konfessionelle Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland (1945-1975), in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 25 (2014), H. 1+2: Die Kinder des Staates, S. 297-319 (gemeinsam mit Uwe Kaminsky).

Sonstiges:

  • Zeitmarken einer 1200-jährigen Geschichte. Das Bistum Münster in kommentierten Bilddokumenten, hg. im Auftrag des Westfälischen Landesmedienzentrums (LWL) v. Markus Köster, Münster 2005.
  • Diözesanbericht Bistum Münster, in: Karl-Joseph Hummel/Christoph Kösters (Hg.), Zwangsarbeit und katholische Kirche 1939-1945. Eine Dokumentation (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B, Bd. 110), Paderborn u.a. 2008, S. 390-404 (gemeinsam mit Peter Sieve).
  • Paulus van Husen 1891-1971. Erinnerungen eines Juristen vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik Deutschland, bearbeitet und eingeleitet v. Karl-Joseph Hummel unter Mitarbeit v. Bernhard Frings (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe A, Bd. 53), Paderborn u.a. 2010.

Forschung

Die Regensburger Domspatzen. Geschichte der Erziehungspraxis, ihrer personell-institutionellen Grundlagen und ihrer Wahrnehmung seit den 1920er Jahren

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Geschichte

Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte

Dr.
Bernhard Frings
Frings

Gebäude PT, Zi. 3.1.56

Telefon 0941 943-3564
Telefax 0941 943-3532

bernhardfrings@yahoo.de