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Redewettstreit

Der Linklaters Redewettstreit ist eine Lernform juristischer Schlüsselqualifikationen und dient Studenten der Rechtswissenschaft zur Übung ihrer rhetorischen und argumentativen Fähigkeiten. Diese sollen sie in einem Wettkampf messen, um den besten Redner unter ihnen zu bestimmen.

In der bayernweiten Hauptrunde treten Studenten der bayerischen juristischen Fakultäten gegenseitig am 23. November 2017 um 18 Uhr im H 24 (Vielberth-Gebäude) der Universität Regensburg an. Es sind Preisgelder von insgesamt 1.000 € zu gewinnen. Darüber hinaus wird die beste Fakultät mit einem Wanderpokal ausgezeichnet. Publikum ist herzlich willkommen!

Die Regensburger Vorrunde findet am 2. November 2017 um 9 Uhr im R001 im Kreise der Jury und der Kandidaten statt.


Info, Anmeldung und Regelwerk zur bayernweiten Hauptrunde

Die bayernweite Hauptrunde findet am Donnerstag, den 23. November 2017, um 18 Uhr im H 24 (Vielberth-Gebäude) der Universität Regensburg statt.

Zuschauer sind - ohne Anmeldung - herzlich willkommen und zum anschließenden Empfang eingeladen!


Preisgelder:

  1. Platz: 500 €
  2. Platz: 300 €
  3. Platz: 200 €

Ablauf:

  1. Runde: Jeder Teilnehmer hält eine fünfminütige Standpunktrede zu einem frei gewählten juristischen Thema.
  2. Runde: Die besten vier Teilnehmer der ersten Runde diskutieren zu einem juristischen Thema.

Der Jury werden voraussichtlich angehören:

  • Emilia Müller MdL (Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration)
  • Dr. Bettina Mielke (Vorsitzende Richterin am Landgericht Regensburg, Jurymitglied aus der Richterschaft, Jurymitglied aus dem öffentlichen Leben)
  • Dr. Timo Engelhardt (Partner bei Linklaters LLP am Standort München und Jurymitglied aus der Anwaltschaft)
  • Prof. Dr. Michael Thiele (Professor an der Hochschule Karlsruhe, apl. Professor an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt und Jurymitglied aus dem Bereich der Rhetorik)

Die Anmeldung für Kandidaten erfolgt formlos durch eine E-Mail an regina@ur.de. Der Anmeldeschluss ist der 9. November 2017.

Teilnahmeberechtigt sind Jurastudenten bayerischer Universitäten. Jede Fakultät darf maximal zwei Kandidaten in die Hauptrunde entsenden. Auf welche Weise diese zwei Personen benannt werden, entscheiden die jeweiligen Fakultäten in eigener Verantwortung.

Regensburger Studenten können sich ausschließlich über die Regensburger Vorrunde qualifizieren.


Das Regelwerk und die Jurybögen zum Download:


Info und Anmeldung zur Regensburger Vorrunde

Die Regensburger Vorrunde findet am Donnerstag, den 2. November 2017, um 9 Uhr im R001 (Raum neben der Fachschaft) statt.

Jeder Teilnehmer hält in der Vorrunde eine vorbereitete fünfminütige Rede über ein selbst gewähltes juristisches Thema. Eine Fachjury kürt die zwei besten Kandidaten, die dann die Regensburger Fakultät in der bayernweiten Hauptrunde vertreten. Nach den Vorträgen erhalten alle Teilnehmer auf Wunsch fachliche und rhetorische Rückmeldungen von der Jury. Außerhalb der Kandidaten, der Jury und des Organisationsteams wird kein Publikum anwesend sein.

Eine Anmeldung zur Vorrunde ist bis zum 26. Oktober 2017 formlos an regina@ur.de möglich.

Die beiden ausgewählten Regensburger Kandidaten haben in der Vorbereitung auf die bayernweite Hauptrunde die Möglichkeit, an einem individuellen Rhetorikcoaching mit REGINA-Dozenten Johannes Weber teilzunehmen.


Namensgeber und Sponsor: Linklaters

Die Kanzlei Linklaters ist seit Beginn des Redewettstreits im Jahre 2012 Sponsor und Namensgeber.

Linklaters LLP ist eine national wie global führende Wirtschaftskanzlei mit 29 Büros in 20 Ländern. In Deutschland beraten rund 300 Anwältinnen und Anwälte weltweit führende Unternehmen und Finanzinstitute zu komplexen Fragen im Wirtschafts-, Bank- und Steuerrecht. Mit innovativen, multidisziplinären und branchenspezifischen Lösungen unterstützt Linklaters Mandanten dabei, ihre Strategien jederzeit und an jedem Ort zu verwirklichen.

Mehr Informationen: www.linklaters.de


Ansprechpartnerin

Ass. iur. Veronika Streule

Geschäftsführende Leitung von REGINA
Lehrkraft für besondere Aufgaben

Kontakt
Universität Regensburg
Ausbildungzentrum REGINA
Universitätsstr. 31
93051 Regensburg

 
veronika.streule@ur.de
0941/943-5720


Rückblick 2016

Der Linklaters Redewettstreit mit Preisgeldern von insgesamt 1.000 € fand am 17. November 2016 im Vielberth-Gebäude statt.

 Einzelwertung:

  1. Tim Barz (Universität Erlangen)
  2. Max Reidel (Universität Regensburg)
  3. Sebastian F. Herbst (Universität Bayreuth)

Die Fakultätswertung hat die Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Regensburg (Corinna Bernauer & Max Reidel) gewonnen.

Seit nunmehr fünf Jahren organisiert das universitäre Ausbildungszentrum REGINA den Linklaters Redewettstreit unter Jurastudierenden. Diese besondere Lernform juristischer Schlüsselqualifikationen gibt den Studierenden die Gelegenheit, rhetorische und argumentative Kompetenzen nicht nur zu trainieren, sondern auch vor einem großen Publikum zu präsentieren. Die zehn Teilnehmer zeigten ihre Überzeugungskraft zunächst in fünfminütigen Standpunktreden, z.B. zu den Fragen „Brauchen wir mehr Umverteilung?“ oder „Hat jeder das Recht auf Strafverteidigung?“. Im Anschluss an jeden Redebeitrag stellte ein Jurymitglied noch eine Nachfrage. In einer zweiten Runde diskutierten die Studierenden, ob es auch auf Bundesebene Bürgerentscheide geben solle. Die Bewertung übernahm eine interdisziplinäre Jury, der u.a. Frau Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer angehörte. Namensgeber und Sponsor des Redewettstreits ist die weltweit tätige Wirtschaftskanzlei Linklaters.

Neben organisatorischen Aufgaben übernahm das Ausbildungszentrum REGINA auch die Vorbereitung des Regensburger Siegerteams. In mehreren Coachingsitzungen optimierten Corinna Bernauer und Max Reidel die Rede-Manuskripte und trainierten ihren rhetorischen Auftritt. Prof. Dr. Frank Maschmann gratulierte als akademischer Leiter von REGINA und Moderator des Linklaters Redewettstreits allen Gewinnern und will alle bayerischen Jurafakultäten zum Linklaters Redewettstreit 2017 wieder an die Universität Regensburg einladen

Weitere Fotos vom Linklaters Redewettstreit 2016 finden sich hier.


Rückblick 2015

Der landesweite Redewettstreit fand am 10. November 2015 an der Universität Regensburg statt.

Einzelwertung:

  1. Daniel Rühl (Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg)
  2. Rohan Sinha (Universität Passau)
  3. Friederike Hartwein (Universität Regensburg)

Die Universitätswertung hat die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg gewonnen.


Rückblick 2014

Am 12. November 2014 war es soweit: REGINA präsentierte zum dritten Mal den Linklaters Redewettstreit und lud dazu erstmals bayernweit ein.

Den Wanderpokal als beste Universität hat die Universität Passau gewonnen.

Das Ergebnis der Einzelwertung:

  1. Ole Haack (Universität Passau)
  2. Alexander Himmler (Universität Regensburg)
  3. Vincent Kessler (Universität Bayreuth)

Die acht Teilnehmenden aus Bayreuth, München, Passau und Regensburg hielten fünfminütige Reden zu diesen Themen:

  • Vincent Kessler (Universität Bayreuth): "Die Organklage der NPD gegen den Bundespräsidenten Joachim Gauck"
  • Noel Wadenpohl (Universität Bayreuth): "Neureglung der aktiven Sterbehilfe- Strafrecht als Sündenbock oder Heilsbringer gesellschaftlicher Veränderungen?"
  • Jenny Seyderhelm (Ludwig-Maximilians-Universität München): "Ist lästig gleich gefährlich? Zur Reform des Maßregelrechts"
  • Alexandra Wenzl-Sylvester (Ludwig-Maximilians-Universität München): "Gibt es Gerechtigkeit in Heimlichkeit? Am Beispiel von Internetkriminalität"
  • Sylvan Gäbhard (Universität Passau): "Kreativer Strafen – Ein Plädoyer für die Flexibilisierung der Hauptstrafen"
  • Ole Haack (Universität Passau): "Sollen wir mehr direkte Demokratie auf Bundesebene wagen?"
  • Alexander Himmler (Universität Regensburg): "Wie soll die Gesellschaft mit pädophilen Neigungen umgehen?"
  • Korbinian Prexler (Universität Regensburg): "Rüstung in Deutschland - moralisch vertretbar?"

In der zweiten Runde (Diskurs) diskutierten die Teilnehmenden zum Thema "Kruzifix im Gerichtssaal". Den Diskurs leitete der ehemalige Richter des Bundesverfassungsgerichts Prof. em. Dr. Udo Steiner.


Rückblick 2013