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Prof. Dr. Katrin Gierhake, LL.M.

Lehrstuhlinhaberin

Prof. Dr. Katrin Gierhake, LL.M.

Gebäude Recht- und Wirtschaft Lehrstuhlgebäude
Zimmer RWL 0.20
Telefon 0941 943-2611
E-Mail katrin.gierhake@ur.de


Lebenslauf

Oktober 2013

Ernennung zur Universitätsprofessorin
(W 3, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie) an der Universität Regensburg

2006 - '13

Habilitation (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Habilitationsschrift „Das Verhältnis von Freiheit, Sicherheit und Strafe im Rechtsstaat – Grundlagen und Kriterien legitimer Terrorismusprävention in Abgrenzung zu einem freiheitsgesetzlich begründeten Strafrecht“

Habilitationsvortrag "Zur Begründung des Öffentlichkeitsprinzips im Strafverfahren“

Venia Legendi Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Rechtsphilosophie

2003 – 2006

Juristischer Vorbereitungsdienst am Landgericht Bonn
Zweites Juristisches Staatsexamen: 2006 (Bonn)

2004 Promotion (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn): „Begründung des Völkerstrafrechts auf der Grundlage der Kantischen Rechtslehre“
2001 - 2013

Wissenschaftliche Mitarbeit
Zunächst am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Trier; ab Oktober 2002 am Rechtsphilosophischen Seminar der Universität Bonn (Prof. Dr. Rainer Zaczyk); ab Mai 2008 als Akademische Rätin (a. Z.)

1999 - 2000 LL.M. in International Law
(University of Nottingham, England)
LL.M. Dissertation: “The Role of the International Criminal Court in an Emerging Legal World Order”
1994 - 1999

Studium der Rechtswissenschaft (Universität Trier)
Erstes Juristisches Staatsexamen: 1999 (Trier)

Fachspezifische Fremdsprachenausbildung: Spanisch (Universität Trier)

1992 - 1994 Ausbildung zur Bankkauffrau (Düsseldorf)
1992 Abitur


Veröffentlichungen

Monographien

  • Der Zusammenhang von Freiheit, Sicherheit und Strafe im Recht – Eine Untersuchung zu den Grundlagen und Kriterien legitimer Terrorismusprävention (2013), Duncker & Humblot, Berlin
    • Rezensionen: Schick, ZIS 5/2014, S. 250ff.; Bittmann, Journal der Wirtschaftsstrafrechtlichen Vereinigung e.V., 02/2015 vom 17.04.2015;
      Murmann, GA 2016, S. 488 ff.; Weißer, JZ 2016, 794.

  • Begründung des Völkerstrafrechts auf der Grundlage der Kantischen Rechtslehre (2005), Duncker & Humblot, Berlin
    • Rezensionen: Pawlik, ZIS 1/2006, S. 49ff.; Wegscheider, JSt 1/2007, S. 34; Brieskorn, Stimmen der Zeit 9/2007, S. 645f.; Kelker, GA 2008, S. 647ff.; Eberl/ Nour, Kantian Review, Volume 13-1, 2008, S. 178ff.
    • Wissenschaftliche Auszeichnungen: Aufnahme der Dissertation in die „Liste der juristischen Bücher des Jahres“ 2006 (Zimmermann, NJW 2006, S. 3328 (3330)); Verleihung des Preises der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Bonn (GEFFRUB-Preis) für die beste wissenschaftliche Arbeit Bonner Studenten im akademischen Jahr 2004/2005.

Herausgeberschaften

  • Mitherausgeberin der Festschrift für Bernd von Heintschel-Heinegg zum 70. Geburtstag (2015) (C.H. Beck) (zusammen mit Jan Bockemühl, Henning Ernst Müller und Tonio Walter)

  • Spanisch-Deutsche Sonderausgabe der Zeitschrit für internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) zu Grundlagenfragen des Kolumbianischen Friedensprozesses, Ausgaben Juli/August/September 2017 (in Kooperation mit Nathalia Bautista, Bogotá)

Aufsätze und selbständige Beiträge in Sammelwerken

  • „Die Bedeutung der Moralität für Hegels Strafbegründung“ im Erscheinen: Zeitschrift für Rechtsphilosophie 2020 

  • "Delikte nach dem Völkerstrafgesetzbuch - Tatbestandsprobleme und Beteiligungsfragen" NJW 25/2019, S. 1779ff.

  • "Übergangsjustiz als Akt der Selbstbestimmung eines Volkes / Gedanken zum Verhältnis Weltbürgertum, Welt- bzw. Völkerstrafrecht und Übergangsjustiz", in: Kurt Seelmann, u.a. (Hrsg.), Kosmopolitismus in einer globalisierten Welt - Philosophische und rechtliche Herausforderungen, Schriften des Instituts für angewandte Ethik, Bank 18, Würzburg (im Erscheinen 2019)

  • "Strafe und Amnestie in Zeiten fragiler Staatlichkeit. Die Bedeutung des freiheitlichen Rechtsbegriffs für die Übergangsjustiz am Beispiel des kolumbianischen Friedensprozesses" Zeitschrift für internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS 7/8 2017), S. 356ff.

    • in spanischer Übersetzung: (ZIS 9/2017), S. 457ff.

  • "Strafbegründung in staatlichen Umbruchsituationen" Zeitschrift für Rechtsphilosophie. Neue Folge (ZRph, 1/2017), S. 92ff.

  • "Fünf Grundprobleme des heutigen Strafrechts. Eine Replik zu Jochen Bung" (ZIS 11/2016), S. 731ff.

  • "Strafe, Strafverfahren und Medienöffentlichkeit", in: Uwe Murmann (Hrsg.), Strafrecht und Medien (2016), Göttingen, S. 51ff.

  • "Zur Diskussion über die Grundlagen eines freiheitlichen Strafrechts. Zugleich Besprechungsaufsatz zu Frauke Timm, Gesinnung und Straftat, Besinnung auf ein rechtsstaatliches Strafrecht (2012)", Duncker und Humblot, Berlin (S. 267), in: Zeitschrift für internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS 5/2015), S. 292ff.

  • „Kritik des funktional-präventiven Strafrechts – Zugleich ein Beitrag zur rechtsstaatlichen Terrorismusprävention“, in: Beatrice Brunhöber (Hrsg.), Präventionsstaat, Band 27 der Reihe Staatsdiskurse (hrsg. von Rüdiger Voigt), Franz-Steiner-Verlag, Stuttgart 2014.
  • „Zur Fundierung eines rechtsstaatlichen Präventionsrechts durch die Begründung von Rechtszwang bei Kant und Hegel – Gleichzeitig ein Beitrag zum vernunftnotwendigen Staat als Rechtsfriedensinstitution“, (ARSP, Beiheft 140), 2014, S. 33ff.
  • „Zu den Konsequenzen der materiellen Strafbegründung Hegels für die konkrete Ausgestaltung der Strafrechtsinstitutionen“. Kommentar zum Vortrag „Geschworenengerichte und Strafrechtsinstitutionen“ von Wolfgang Schild, in: Kurt Seelmann/Benno Zabel (Hrsg.), Autonomie und Normativität: Zu Hegels Rechtsphilosophie, Tübingen 2014, S. 235 ff.
  • „Zur Begründung des Öffentlichkeitsprinzips im Strafverfahren“, Juristenzeitung (JZ) 2013, S. 1030 ff.
  • Kapitel „Rechtsphilosophie“ in: Julian Krüper (Hrsg.), Grundlagen des Rechts (1. Aufl. 2011, 2. Aufl. 2013), Nomos Verlag, Baden-Baden
  • „Zum ‚ernstlichen Tötungsverlangen’ im Sinne des § 216 I StGB und zum Irrtum über dessen Vorliegen gemäß § 16 II StGB – Zugleich Überlegungen zum Strafgrund der Tötung auf Verlangen“, Goltdammer’s Archiv für Strafrecht (GA) 2012, S. 291ff.
  • „Zum Erfordernis eines ‚ausgedehnten oder systematischen Angriffs gegen eine Zivilbevölkerung’ als Merkmal der Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ Zeitschrift für internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) 11/2010, S. 676ff.
  • Fallbearbeitung zu Problemen des Diebstahls und des Betrugs: „Treibjagd mit Folgen“, Juristische Ausbildung (JURA) 2010, S. 312ff.
  • "Zur geplanten Einführung neuer Straftatbestände wegen der Vorbereitung terroristischer Straftaten“ Zeitschrift für internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) 9/2008, S. 397ff.
  • „Feindbehandlung im Recht? – Eine Kritik des so genannten Feindstrafrechts und zugleich eine Auseinandersetzung mit der Straftheorie Günther Jakobs’“ Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie (ARSP) 3/2008, S. 337ff.
  • „Zur Legitimation des Völkerstrafrechts“ Zeitschrift für internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) 8/2008, S. 354ff.

In spanischer Übersetzung: "Sobre la legitimación del derecho penal internacional", XXXV Jornadas Internacionales de Derecho Penal: procesos de paz: derecho penal y justicia transicional; José Antonio Caro John (y otros); compilador Jaime Bernal Cuéllar - Bogotá: Universidad Externado de Colombia, 2014, p. 95 - 116.

  • „Das Prinzip der Weltrechtspflege nach § 1 Völkerstrafgesetzbuch und seine prozessuale Umsetzung im § 153f der Strafprozessordnung“ Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft (ZStW) 120 (2008), S. 375ff.
  • Fallbearbeitung zu den Raub- und Erpressungsdelikten: „Urlaubsvorbereitung“, Juristische Arbeitsblätter (JA) 6/2008, S. 429ff.

Buchbesprechung

  • Katrin Hawickhorst, § 129a – Ein feindstrafrechtlicher Irrweg zur Terrorismusbekämpfung/ Kritische Analyse einer prozessualen Schlüsselnorm im materiellen Recht (2011), Duncker & Humblot, Berlin, Goltdammers’s Archiv für Strafrecht (GA) 2013, S. 424ff.
  • Frauke Timm, Gesinnung und Straftat / Besinnung auf ein rechtsstaatliches Strafecht (2012), Duncker & Humblot, Berlin, in: Zeitschrift für internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS 2015), S. 292ff.
  • "Überlegungen zu einzelnen Aspekten der Kantischen Rechtslehre - Besprechung von: Jean-Christophe Merle / Alexandre Travessoni Gomes Trivesonno (Hrsg.), Kant´s Theory of Law, ARSP-Beiheft, Franz Steiner Verlag, Stuttgart, 2015, 138 S.",  in:Rechtsphilosophie (RPhZ) 2019, S. 210.

Urteilsanmerkungen und Varia


Ämter | Mitgliedschaften | Gutachtertätigkeiten

  • Mitglied im Beirat der Zeitschrift für Rechtsphilosophie. Neue Folge (2017)

  • Gutachterin für die Promotionsförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes (2016).

  • Frauenbeauftrage der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Regensburg, Mitglied im Fakultätsrat (seit 1/2014)

  • Prüferin für die Erste Juristische Staatsprüfung, Bayerisches Staatsministerium der Justiz (2014).

  • Sachverständige zum „Entwurf eines Gesetzes zur Verfolgung der Vorbereitung von schweren staatsgefährdenden Gewalttaten“ im Rahmen der öffentlichen Anhörung vor dem Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags am 22. April 2009, Stellungnahme abrufbar unter: http://webarchiv.bundestag.de/cgi/show.php?fileToLoad=1251&id=1134
    (Archiv der öffentlichen Anhörungen)

  • Mitglied der Kommission zum Aufbau einer Fachspezifischen Fremdsprachenausbildung für Juristen (FFA) an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (2009 – 2011)

  • Gutachterin für den DAAD im Rahmen der Jahresstipendien und Wissenschaftleraustauschprogramme mit Lateinamerika und Afrika (seit 2008)

  • Mitglied im Arbeitskreis Völkerstrafrecht (seit 2008)

  • Mitglied bei der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie (IVR) e.V. Deutsche Sektion (seit 2008)

  • Mitglied im Prüfungsausschuss der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (2007 – 2013)

  • Internship beim Internationalen Strafgerichtshof für Ex-Jugoslawien (UN-Kriegsverbrechertribunal), Den Haag, Niederlande (gefördert durch ein Stipendium des „Human Rights Law Centre“ der University of Nottingham, England) (2000)

  • LL.M.-Studiengang (International Law) an der University of Nottingham, England (Sept. 1999 – Sept. 2000)


Frauenbeauftragte

Prof. Dr. Katrin Gierhake, LL.M. ist Frauenbeauftragte der Fakultät für Rechtswissenschaft

Link: http://www.uni-regensburg.de/rechtswissenschaft/fakultaet/fakultaet/frauenbeauftragter/

Universitätsbeauftrage und Frauenförderung der Universität Regensburg
Anspechpartnerinnen und Ansprechpartner:

Link: http://www.uni-regensburg.de/chancengleichheit/frauenfoerderung/ansprechpartner/

  1. Fakultät für Rechtswissenschaft
  2. Strafrecht

Prof. Dr. Katrin Gierhake, LL.M.

Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Rechtsphilosophie

 

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