Zu Hauptinhalt springen
Startseite UR

Prof. Dr. Rolf Schönberger


Zitat
Universitätsadresse: Privatadresse:

Universität Regensburg
Institut für Philosophie
Lehrstuhl für Geschichte der Philosophie
Universitätsstraße 31
93053 Regensburg

Telefon 0941 943-3648
Telefax 0941 943-2439

Augsburger Straße 82
93051 Regensburg


Lebenslauf

Jg. 1954, verh., 2 Kinder


Bildungsgang und wissenschaftliche Tätigkeit:

Ab WS 1974/75 Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Fächer: Philosophie, Katholische Theologie, Alte Geschichte

1979 Magister Artium – Thema: "Die Bestimmtheit der göttlichen Namen bei Thomas von Aquin" [Erstgutachter: Prof. Spaemann]. Ab 1.8.1979 Hilfskraft am Institut für Philosophie, Lehrstuhl I (Prof. Spaemann)

1983 Promotion – Thema: "Die Transformation des klassischen Seinsverständnisses. Studien zur Vorgeschichte des neuzeitlichen Seinsbegriffs." [Erstgutachter: Prof. Spaemann]

1984 - 1990: Assistent am Lehrstuhl Prof. Spaemann

1990 Habilitation – Thema: "Ad aliquid. Buridans Relationstheorie im Kontext seines Denkens und der Scholastik". 24.8.1990: Ernennung zum Privatdozent

Ab 1990 Oberassistent

Mai 1992 – Juli 1998: Lehrauftrag für mittelalterliche Philosophie an der Hochschule für Philosophie S.J., Fakultät für Philosophie

WS 1992/93 Vertretung von Prof. Dr. Klaus Jacobi, Universität Freiburg

SS 1993 Vertretung der C 4-Professur für Philosophie (Nachfolge Prof. Dr. Dr. h.c. Robert Spaemann) an der Universität München

1994–1996 Professur für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Weingarten

Seit WS 1996/97 Lehrstuhl für Philosophie an der Universität Regensburg (Geschichte der Philosophie mit Schwerpunkt mittelalterliche Philosophie)

1.10.1999-30.09.2001 Dekan der Philosophischen Fakultät I

Dez. 2001 Ruf an die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Nachfolge Prof. Jacobi) – abgelehnt

Seit 2004: Ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Publikationen


Buchveröffentlichungen | Herausgeberschaft | Aufsätze | Editionen
Rezensionen | Artikel | Übersetzungen | Manuskripte


Buchveröffentlichungen

  1. Nomina divina. Zur theologischen Semantik bei Thomas von Aquin, Frankfurt a.M. - Bern (Peter D. Lang) 1981 [Europäische Hochschulschriften XX, 72].
  2. Die Transformation des klassischen Seinsverständnisses. Studien zur Vorgeschichte des neuzeitlichen Seinsbegriffs im Mittelalter, Berlin – New York (Walter de Gruyter) 1986 [Quellen und Studien zur Philosophie, hrsg. G. Patzig, E. Scheibe, W. Wieland, Bd. 21].
  3. Was ist Scholastik? Hildesheim 1991 [Philosophie und Religion. Schriftenreihe des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover, Bd. 2].
  4. Relation als Vergleich. Die Relationstheorie des Johannes Buridan im Kontext seines Denkens und der Scholastik, Leiden (E.J. Brill) 1994 [Studien und Texte zur Geistesgeschichte des Mittelalters, ed. J. A. Aertsen, Bd. 43].
  5. La Scolastica medievale. Cenni per una definizione, Milano (Vita e Pensiero) 1997 (Lectures, 11). (Übersetzung von: Was ist Scholastik, Hildesheim 1991; Übersetzer: L. F. Tuninetti).
  6. Thomas zur Einführung, Hamburg (Junius) 1998; ²2001; ³2006; 42012.

  7. Thomas von Aquins Summa contra gentiles, Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft) 2001.
  8. Tommaso d´Aquino, Bologna (il Mulino) 2002. (Übersetzung von: Thomas zur Einführung, Hamburg (Junius) 1998.
  9. Anselm von Canterbury, München (C.H. Beck) 2004.
  10. Der Gegensatz von Gut und Böse und die eine Wirklichkeit – Albertus Magnus zum Problem des Dualismus, Münster (Aschendorff) 2013 [Lectio Albertina, 14].

Herausgeberschaft

  1. Die Gegenwart Ockhams, hrsg. von W. Vossenkuhl u. R. Schönberger, Weinheim (Acta humaniora) 1990.
  2. Die Normativität des Wirklichen. Festschrift für Robert Spaemann, Stuttgart (Klett-Cotta) 2002.
  3. COLLEGIA. Philosophische Texte. Hrsg. von R. Schönberger, J. Jantzen u. P. R. Blum. VCH Acta humaniora, Weinheim; seit 1992 Akademie Verlag, Berlin. [1995 eingestellt]
    darin sind erschienen:
    — Platon, Hippias minor oder Der falsche Wahre, Kommentar von J. Jantzen, Weinheim 1989.
    — Thomas von Aquin, Über die Sittlichkeit der Handlung, Sum.theol. I-II, q.18-21, Einleitung von R. Spaemann, übersetzt und kommentiert von R. Schönberger, Weinheim 1990.
    — Bonaventura, Über den Grund der Gewißheit. Ausgewählte Texte. Übersetzt und mit Erläuterungen versehen von M. Schlosser, Weinheim 1991.
    — Philosophie und Theologie von Averroes. Übersetzt von M. J. Müller. Mit einem Nachwort von M. Vollmer, Weinheim, 1991.
    — Platon, Nomoi X. Mit einer Einleitung von Helmut Kuhn. Übersetzt und kommentiert von P. M. Steiner, Berlin 1992.
    — Francisco de Vitoria, Über die staatliche Gewalt (De potestate civili). Eingeleitet und übersetzt von R. Schnepf, Berlin 1992.
    — Marsilio Ficino, Traktate zur Platonischen Philosophie. Übersetzt und mit Erläuterungen versehen von E. Blum, P. R. Blum und Th. Leinkauf, Berlin 1993.
    — Alexander von Aphrodisias, Über das Schicksal. Übersetzt und kommentiert von Andreas Zierl, Berlin 1995.
    Schönberger, Rolf / Kible, Brigitte (Hrsgg.), Repertorium edierter Texte aus dem Bereich der mittelalterlichen Philosophie und ihrer angrenzenden Gebiete, Berlin (Akademie Verlag) 1994.
    — Thomas von Aquin, Über Gottes Vermögen. De potentia Dei. Thomas von Aquin, Quaestiones disputatae. Vollständige Ausgabe der Quaestionen in deutscher Übersetzung. Herausgegeben von Rolf Schönberger, Bd. VII, übersetzt und herausgegeben von Stephan Grotz, Hamburg (Meiner) 2009.
    — Thomas von Aquin, Über Gottes Vermögen. De potentia Dei. Thomas von Aquin, Quaestiones disputatae. Vollständige Ausgabe der Quaestionen in deutscher Übersetzung. Herausgegeben von Rolf Schönberger, Bd. VIII, übersetzt und herausgegeben von Stephan Grotz, Hamburg (Meiner) 2009.
    — Thomas von Aquin, Vom Übel. De malo. Thomas von Aquin, Quaestiones disputatae. Vollständige Ausgabe der Quaestionen in deutscher Übersetzung. Herausgegeben von Rolf Schönberger, Bd. XI, übersetzt von Stefan Schick, Hamburg (Meiner) 2009.
    — Thomas von Aquin, Vom Übel. De malo. Thomas von Aquin, Quaestiones disputatae. Vollständige Ausgabe der Quaestionen in deutscher Übersetzung. Herausgegeben von Rolf Schönberger, Bd. XII übersetzt von Christian Schäfer, Hamburg (Meiner) 2010.
    — Thomas von Aquin, Über die Tugenden. De virtutibus. Thomas von Aquin, Quaestiones disputatae. Vollständige Ausgabe der Quaestionen in deutscher Übersetzung. Herausgegeben von Rolf Schönberger, Bd. X, übersetzt von Winfried Rohr, Hamburg (Meiner) 2012.
    Thomas von Aquin, Über die Wahrheit. De veritate. Thomas von Aquin, Quaestiones disputatae. Vollständige Ausgabe der Quaestionen in deutscher Übersetzung. Herausgegeben von Rolf Schönberger, Bd. V, übersetzt von Tilman Anselm Ramelow O. P., Hamburg (Meiner) 2013.
    — Thomas von Aquin, Über die Wahrheit. De veritate. Thomas von Aquin, Quaestiones disputatae. Vollständige Ausgabe der Quaestionen in deutscher Übersetzung. Herausgegeben von Rolf Schönberger, Bd. VI, übersetzt von Paul D. Hellmeier O. P., Andreas Schönfeld S.J. und Jörg Alejandro Tellkamp, Hamburg (Meiner) 2014.

    — zus. mit St. Grotz, Wie denkt der Meister? Philosophische Zugänge zu Meister Eckhart, Meister-Eckhart-Jahrbuch 5 (2012).
    — Schönberger, Rolf / Quero-Sánchez, Andrés / Berges, Brigitte / Jiang, Lu (Hrsgg.), Repertorium edierter Texte aus dem Bereich der mittelalterlichen Philosophie und ihrer angrenzenden Gebiete, 2. völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, 4 Bde., Berlin (Akademie Verlag) 2011.
    — 
    zus. mit W. Beierwaltes, Henry Deku, Gesammelte Schriften, 2 Bde.:     Bd. I : Wahrheit und Tradition. Kritische Reflexionen; Bd. II: Die Wirklichkeit des Geistes. Kritische Reflexionen, Regensburg (Pustet) 2012.

  4. Thomas von Aquin, Untersuchung über die Liebe. Übersetzt von Joseph Ratzinger. Durchgesehen, mit Anmerkungen und einem Nachwort versehen und herausgegeben von Rolf Schönberger, Regensburg (Schnell & Steiner) 2017 [Monographische Beiträge zu den Mitteilungen. Institut Papst Benedikt XVI., hrsg. R. Voderholzer, Ch. Schaller, F.-X. Heibl, 4].

  5. Die Bestimmung des Menschen und die Bedeutung des Staates. Beiträge zum Staatsverständnis des Thomas von Aquin, Rolf Schönberger (Hrsg.), Baden-Baden (Nomos) 2017 [Staatsverständnisse, ed. R. Voigt, Bd. 103].

  6. Repertorium edierter Texte aus dem Bereich der mittelalterlichen Philosophie und ihrer angrenzenden Gebiete, Berlin (Akademie Verlag) 1994; 2. völlig überarbeitete Auflage, 4 Bde., Berlin 2011.

    Pfeil


Aufsätze

  1. Secundum rationem esse. Zur Ontologisierung der Ethik bei Meister Eckhart, in: OIKEIOSIS. Festschrift für Robert Spaemann, hrsg. von R. Löw, Weinheim (Acta humaniora) 1987, 251-272.
  2. Louis Lavelle: Die Erfahrung des Seins als Akt, in: Philos. Jahrb. 95 (1988), 354-361.
  3. Responsio Anselmi. Anselms Selbstinterpretation in seiner Replik auf Gaunilo, in: Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie 36 (1989), 3-46.
  4. Realität und Differenz. Ockhams Kritik an der distinctio formalis, in: Die Gegenwart Ockhams, hrsg. von Wilhelm Vossenkuhl und Rolf Schönberger, Weinheim (Acta humaniora) 1990, 97-122.
  5. Louis Lavelle: L'expérience de l'être comme acte, in: Archives de Philosophie 53 (1990), 271-280.
  6. Eigenrecht und Relativität des Natürlichen bei Johannes Buridanus, in: Misc. Med. XXI, 1 (Mensch und Natur im Mittelalter), ed. A. Zimmermann, 1991, 216-233.
  7. Die Aktualität der mittelalterlichen Ethik, in: Sittliche Bildung. Ethik in Erziehung und Unterricht, ed. H. Huber, Asendorf 1993, 275-298.
  8. Das gleichzeitige Auftreten von Nominalismus und Mystik. (Vortrag für das Internationale Forschungssymposion, März 1993 in Erfurt: Die Bedeutung der Bibliotheca Amploniana im Spannungsfeld von Aristotelismus, Nominalismus und Humanismus); jetzt in: Misc. Med. XXIII (Die Bibliotheca Amploniana. Ihre Bedeutung im Spannungsfeld von Aristotelismus, Nominalismus und Humanismus), 1995, 409-433.
  9. Kurzfassung von Nr. 8 in: Mitteilungen der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften in Erfurt, H. 6, 1993, 77-79.
  10. Praefatio, in: Schönberger, Rolf / Kible, Brigitte (Hrsgg.), Repertorium edierter Texte aus dem Bereich der mittelalterlichen Philosophie und ihrer angrenzenden Gebiete, Berlin (Akademie Verlag) 1994, VII–XII.

  11. Die Konfrontation des mittelalterlichen Denkens mit dem Islam. Ein Modell für die Gegenwart? in: Islam und Christentum in Europa, ed. R. Löw, Hildesheim 1994, 81-113.
  12. Causa causalitatis. Zur Funktion der aristotelischen Ursachenlehre in der Scholastik, in: Misc. Med. XXII (Scientia und ars im Hoch- und Spätmittelalter), ed. I. Craemer-Ruegenberg u. A. Speer, 1994, 421-439.
  13. Ars moriendi. Kann man das Sterben lernen?, in: Politische Studien nr. 340, Jg. 46 (1995), 5-15.
  14. Evidenz und Erkenntnis. Zu mittelalterlichen Diskussionen um das erste Prinzip, in: Philos. Jahrbuch 102 (1995), 4-19.
  15. Negationes non summe amamus. Duns Scotus' Auseinandersetzung mit der negativen Theologie, in: John Duns Scotus: Metaphysics and Ethics, ed. L. Honnefelder - R. Wood - M. Dreyer, Leiden (Brill) 1995, 475-496.
  16. Kunst als Ausdruck des Geistes. Vorwort zu: Anton Rückel, Kunst als Lobpreis, München (Universitas) 1998, 7-11.
  17. Die Existenz des Nichtigen. Zur Geschichte der Privationstheorie, in: Die Wirklichkeit des Bösen, ed. F. Hermanni u. P. Koslowski, München (Fink) 1998, 15-47.
  18. Wer sind 'grobe liute'? Eckharts Reflexion des Verstehens, in: Meister Eckhart. Lebensstationen – Redesituationen, ed. K. Jacobi, Berlin (Akademie) 1997, 239-259. [Quellen und Forschungen zur Geschichte des Dominikanerordens. Neue Folge, 7]
  19. Von der Notwendigkeit des Unnötigen, in: Vom Spiel der Phantasie. Quellgründe der Kultur, ed. J. Herten, G. Koch, E. Weschler, Würzburg (Echter) 1998, 35-54.
  20. Der Raum der memoria, in: Miscellanea Mediaevalia XXV (Raum und Raumvorstellungen im Mittelalter), ed. J. A. Aertsen und A. Speer, 1998, 471-488.
  21. Begriff und Vollzug der Philosophie bei Johannes Buridan, in: Misc. Med. XXVI (Was ist die Philosophie im Mittelalter?) 1998, 505-511.
  22. Der Disput über die Ewigkeit der Welt, in: Über die Ewigkeit der Welt (Bonaventura – Thomas von Aquin – Boethius von Dacien). Mit einer Einleitung von Rolf Schönberger. Übersetzung und Anmerkungen von Peter Nickl, Frankfurt (Klostermann) 2000, VII-XXXII [Klostermann Texte Philosophie].
  23. Ipsum esse nondum est. Zu einer Neuinterpretation einer neudatierten Thomasschrift, in: Entwicklungslinien mittelalterlicher Philosophie, ed. G. Leibold u. W. Löffler, Wien (Hölder-Pichler-Tempsky) 1999, 107-119. [Schriftenreihe der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie, Bd.3: Vorträge des 5. Kongresses der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie, Teil 2].
  24. Trost im Gespräch. Zum Dialog De consolatione theologiae des Jean Gerson, in: Gespräche lesen. Philosophische Dialoge im Mittelalter, ed. K. Jacobi, Tübingen (Narr) 1999, 379-406.
  25. Zeit und Bewußtsein, in: Zeit – Zeitenwechsel – Endzeit. Zeit im Wandel der Zeiten, Kulturen, Techniken und Disziplinen, ed. U. G. Leinsle – J. Mecke, Regensburg 2000, 53-65 [Schriftenreihe der Universität Regensburg, 26].
  26. Die Zeit im Gymnasium. Einige Erinnerungen und Reflexionen, in: Festschrift zum Schuljahr 1999/2000. 100 Jahre Dossenberger Gymnasium Günzburg, Günzburg 2000, 149-153.
  27. Meister Eckhart: Denken und Innewerden des Einen, in: Philosophen des Mittelalters, ed. Th. Kobusch, Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft/Primus Verlag) 2000, 202-218; auch in: Große Philosophen, mit einer Einleitung von A. Graeser, Darmstadt (Primus) 2001, 272-288.
  28. Philosophical Theology in John Buridan, in: The Metaphysics and Natural Philosophy of John Buridan, ed. J. M. M. H. Thijssen – J. Zupko, Leiden (Brill) 2001, 265-281 [Medieval and Early Modern Science, 2].
  29. Rationale Spontaneität. Zur Theorie des Willens bei Albertus Magnus, in: Albertus Magnus. Zum Gedenken nach 800 Jahren: Neue Zugänge, Aspekte und Perspektiven, ed. W. Senner OP, Berlin (Akademie) 2001, 221-234 [Quellen und Forschungen zur Geschichte des Dominikanerordens, NF 10].
  30. Sein – Nichtsein – Werden. Zur Privationstheorie bei Albertus Magnus, in: Sein und Werden im Lichte Platons. Festschrift für K. Albert, ed. E. Jain – St. Grätzel, Freiburg (Alber) 2001, 59-75.
  31. Das Verstehen und seine Grenze. Über die Bedingung der Möglichkeit der Metaphysikkritik, in: Metaphysik. Herausforderungen und Möglichkeiten, ed. V. Hösle, Stuttgart (Frommann-Holzboog) 2002, 31-57 [Collegium Philosophicum, Bd. 4].
  32. Omnia in omnibus, in: Unendlichkeit und Selbstreferenz. FS für Peter Reisinger, ed. St. Büttner, G. Gönner, A. Esser, Würzburg (Königshausen & Neumann) 2002, 75-89.
  33. Von der Meditatio mortis zur Ars moriendi. Das Problem des Todes im Denken des Jean Gerson, in: Miscellanea Mediaevalia XXIX (Ende und Vollendung. Eschatologische Perspektiven im Mittelalter), ed. J. A. Aertsen, Berlin 2002, 721-734.
  34. Die Beständigkeit der Dinge. Mittelalterliche Variationen zu Platon, Timaios 41, in: Die Normativität des Wirklichen, Festschrift für Robert Spaemann, ed. Th. Buchheim, R. Schönberger, W. Schweidler, Stuttgart (Klett-Cotta) 2002, 74-111.
  35. Intellectus in actu est intellectum in actu. Der aristotelische Begriff der Einheit der Erkenntnis im Mittelalter, in: Pensées de l´«un» dans l´histoire de la philosophie. Études en hommage au Professeur Werner Beierwaltes, ed. J.-M. Narbonne et A. Reckermann, Québec 2004,  143-179.
  36. Quod omnia appetunt? Der Begriff des Guten in der nominalistischen Metaphysik des Johannes Buridan, in: Die Logik des Transzendentalen. FS Jan A. Aertsen, ed. M. Pickavé, Berlin (de Gruyter) 2003, 395-417.
  37. Meister Eckhart, Predigt 10: In diebus suis placuit deo et inventus est iustus, in: Lectura Eckhardi II, ed. L. Sturlese, Stuttgart (Kohlhammer) 2003, 53-87.
  38. Monas, id est unitas. Thomas von Aquins Angelologie und Leibniz' Monadologie, in: Monadisches Denken in Geschichte und Gegenwart, ed. S. Bonk, Würzburg (Königshausen & Neumann) 2003, 73-89.
  39. Die Philosophie im Mittelalter, in: Fragen der Philosophie. Eine Einführung in Disziplinen und Epochen, ed. Eugen Fischer u. Wilhelm Vossenkuhl, München (C.H. Beck) 2003, 224-241.
  40. Der Liber de causis. Ein Grundtext der mittelalterlichen Metaphysik. Einführung zur Neuübersetzung des Liber de causis durch P. Andreas Schönfeld S.J., Hamburg (Meiner) 2003, VII-XXXII [PhB 553].
  41. Vorfreude ist die schönste Freude [Kritik  zu S. Wiedenhofer, Tradition – Geschichte – Gedächtnis]. Erwägen Wissen Ethik, 15 (2004), 274-277.
  42. Sinnfülle und Vieldeutigkeit im Mittelalter, in: Ambivalenz – Ambiguität – Postmoderne. Begrenzt Eindeutiges Denken (Collegium Philosophicum, 5), hrsg. v. P. Koslowski/R. Schenk, Stuttgart (Frommann-Holzboog) 2004, 161-184.
  43. Die Grenzen verständlicher Sprache. Notwendigkeit und Grenze negativer Theologie nach Thomas von Aquin, in: Grenzen und Grenzüberschreitungen. XIX. Kongress für Philosophie, ed. W. Hogrebe u. J. Bromand, Berlin (Akademie) 2004), 267-279.
  44. Antiqui PhilosophiPhilosophantes. Die Philosophie als Problem im 13. Jahrhundert, in: Albertus Magnus und die Anfänge der Aristoteles-Rezeption im lateinischen Mittelalter. Von Richardus Rufus bis zu Franciscus de Mayronis, ed. L. Honnefelder, R. Wood, M. Dreyer, M.-A. Aris, Münster (Aschendorff) 2005, 795-819 [Subsidia Albertina, 1].
  45. Albertus Magnus und Thomas von Aquin. Zu einem Lehrer-Schüler-Verhältnis, in: Das mittelalterliche Regensburg im Zentrum Europas, ed. E. Feistner, Regensburg (Schnell & Steiner) 2006, 159-176 [Forum Mittelalter. Studien, 1].
  46. Summa communicabilitas. Zum Begriff der Offenbarung in der platonisierenden Tradition des 13. Jahrhunderts, in: Wozu Offenbarung? Zur philosophischen und theologischen Begründung von Religion, ed. B. Dörflinger, G. Krieger, M. Scheuer, Paderborn (Schöningh) 2006, 34-59.
  47. Weisheit – Wissen – Information. Regensburger Infothek der Scholastik, in: Regensburg im Spätmittelalter, ed. P. Schmid, Regensburg (Schnell & Steiner) 2007, 161-173 [Forum Mittelalter. Studien, 2].
  48. Gott denken, in: R. Spaemann, Der letzte Gottesbeweis, München (Pattloch) 2007, 33–127.
  49. korean. Übersetzung von Nr. 48: Rev. Kim, Hyoung Soo (transl.), Seoul (The Catholic University Of Korea Press) 2012.
  50. ungar. Übersetzung von Nr. 48: Robert Spaemann, A végső istenev. Rolf Schönberger Bevezetésével és Robert Spaemann istenérvéhez írt kommentárjával, übers. von Boros István, Budapest (Szent István Társulat) 2013 [Fides et ratio, 7].
  51. Sermo de Deo – Rede von Gott. Sprachgrenzen als Problem in der mittelalterlichen Philosophie und Theologie, in: Akademie Aktuell. Zeitschrift der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 2 (2007), 13-16.
  52. Was vergisst der Naturalismus des Gedächtnisses? Eine  Erinnerung an Henri Bergson, in: Philos. Jb. 107 (2007), 423-440.
  53. Anselm von Canterbury (1033-1109) und Peter Abaelard (ca. 1079-1142), in: Klassiker der Philosophie, Bd. I, ed. O. Höffe, München (Beck) 2008, 176-194.
  54. Abhängige Selbständigkeit. Metaphysische Reflexion über den Begriff der Schöpfung im Ausgang von Thomas von Aquin, in: Naturalisierung des Geistes? Beiträge zur gegenwärtigen Debatte um den Geist, ed. K. Appel et al., Würzburg (Königshausen & Neumann) 2008, 171-201.
  55. Das Wissen von der Natur und der Glaube an ihren Grund. Überlegungen zum Begriff der Voraussetzung, in: H.-J. Hahn u.a. (ed.), Atheistischer und jüdisch-christlicher Glaube: Wir wird Naturwissenschaft geprägt?, Norderstedt (Books on Demand) 2009, 45-70.
  56. Die Rationalität des Glaubens und die Unvernünftigkeit des Rationalismus, in: Sola ratione. Anselm von Canterbury (1033-1109) und die rationale Rekonstruktion des Glaubens, ed. St. Ernst u. Th. Franz, Würzburg (Echter) 2009), 33-58.
  57. Thomas von Aquin: Summe der Theologie I-II, 1. Teil, in: Herbert Huber (Hg.), Klassische Werke zur philosophischen Ethik. Studienbuch für Philosophie- und Ethiklehrer, Freiburg / München (Alber), 2010, 136-170.
  58. Der heilige Stephanus. Was bezeugt der erste Märtyrer?, in: Geist und Leben. Zeitschrift für christliche Spiritualität 83 (2010), 464-472.
  59. Affirmationes sunt incompactae. Offenbarung und Theologie als Sprachproblem im Ausgang von Bonaventura, in: M. Schlosser / F.-X. Heibl, Gegenwart der Offenbarung. Zu den Bonaventura-Forschungen Joseph Ratzingers, Regensburg (Pustet) 2011, 240-282 [Ratzinger-Studien, 2].
  60. Die aristotelische Politik in der Philosophie des Thomas von Aquin, in: Die ›Politik‹ des Aristoteles, ed. B. Zehnpfennig, Baden-Baden (Nomos) 2011, ²2014, 195-212. [Staatsverständnisse, 44].
  61. Freiheit am Scheideweg. Erasmus von Rotterdam – Martin Luther – Philipp Melanchthon, in: Der Humanist als Reformator. Über Leben, Werk und Wirkung Philipp Melanchthons, ed. M. Fricke / Matthias Heesch, Leipzig (Evangelische Verlagsanstalt) 2011, 183-206.
  62. Explicatio. Dem Philosophen Werner Beierwaltes zum 8. Mai 2011, in: Akademie Aktuell. Zeitschrift der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 4 (2011), 54-55.
  63. Vorwort, in: Schönberger, Rolf / Quero-Sánchez, Andrés / Berges, Brigitte / Jiang, Lu (Hrsgg.), Repertorium edierter Texte aus dem Bereich der mittelalterlichen Philosophie und ihrer angrenzenden Gebiete, 2. völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, 4 Bde., Berlin (Akademie Verlag) 2011, VII–IX.
  64. Si Deus non est, nihil est. Die neuralgische Proportion von Inhalt und Form eines Gottesbeweises im Ausgang von Meister Eckhart, in: Gottesbeweise als Herausforderung für die moderne Vernunft, ed. Th. Buchheim et al., Tübingen (Mohr Siebeck) 2012, ²2017,47–83 [Collegium Metaphysicum, 4].
  65. Nachwort, in: Henry Deku, Gesammelte Schriften, II: Die Wirklichkeit des Geistes. Kritische Reflexionen, ed. R. Schönberger u. W. Beierwaltes, Regensburg (Pustet) 2012, 647–680.

  66. Duns Scotus und Johannes Buridan. Die Standards der Rationalität und ihre Relation, in: La réception de Duns Scot. Die Rezeption des Duns Scotus. Scotism through the Centuries. Proceedings of "The Quadruple Congress" on John Duns Scotus, Part 4, ed. M. Dreyer, Édouard Mehl u. Matthias Vollet, Münster (Aschendorff) 2013, 57–74 [Archa verbi. Subsidia, 6].
  67. Tun und Leiden. Die Ambivalenz der Leidenschaft bei Meister Eckhart, in: Passiones animae. Die "Leidenschaften der Seele" in der mittelalterlichen Theologie und Philosophie. Ein Handbuch, ed. Ch. Schäfer u. M. Thurner, 2., erweiterte Auflage, Berlin (Akademie) 2013, 261–274 [Veröffentlichungen des Grabmann-Institutes zur Erforschung der mittelalterlichen Theologie und Philosophie, 53].
  68. Die Wirklichkeit und das Gute. Philosophische Reflexionen im Blick auf Josef Pieper, in: Gott – Mensch – Natur. Zum Ur-Grund der Moral mit Josef Pieper und C.S. Lewis, ed. Th. Möllenbeck u. B. Wald, Paderborn (Schöningh) 2014, 99–125.
  69. Der Gottesgedanke. Überlegungen im Blick auf die Philosophie des Mittelalters, in: Christentum und Philosophie. Einheit im Übergang, ed. J.-L. Marion / W. Schweidler, Freiburg / München (Alber) 2014, 110–136 [Eichstätter philosophische Beiträge, 2].

  70. Kommentar und Inanspruchnahme. Die ›Politik‹ des Aristoteles im Werk des Thomas von Aquin, in: Politisches Denken und literarische Form Die sprachliche Formulierung der politischen Moderne. Spätmittelalter und Renaissance in Italien, ed. O. Hidalgo u. K. Nonnenmacher, Wiesbaden (Springer VS) 2015, 59–80.

  71. Die Platonismen der Nicht-Platoniker, in: Christliche Mystik im Spannungsfeld der antiken und mittelalterlichen Philosophie. Internationale Fachtagung an der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz am 22. und 23. März 2013, ed. W. Buchmüller, Heiligenkreuz im Wienerwald (Be&Be) 2015, 91–134.

  72. Das Sein des Sinnes. Die Philosophie Robert Spaemanns im Kontext der Philosophie des 20. Jahrhunderts, in: Die Person – ihr Selbstsein und ihr Handeln. Zur Philosophie Robert Spaemanns, ed. J. Kreiml / M. Stickelbroeck, Regensburg (Pustet) 2016, 10–59 [Schriften der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten, 11].

  73. Bewegtheit und Unsterblichkeit der Seele. Die Auseinandersetzung des Albertus Magnus mit einem Gedanken Platons, in: Habitus fidei – Die Überwindung der eigenen Gottlosigkeit, ed. J. Alberg / D. Köder, Paderborn (Schöningh) 2016, 121–154.

  74. Meister Eckhart: Aristotelische Metaphysik ohne aristotelische Ontologie, in: Die Metaphysik des Aristoteles. Rezeption und Transformation, ed. G. Krieger. Akten der 14. Tagung der Karl und Gertrud Abel Stiftung vom 4.–6. Oktober 2011 in Trier, 257–282 [Philosophie der Antike, ed. W. Kullmann, Bd. 35].

  75. Thomas von Aquins Untersuchung über die Liebe, Zur Erstveröffentlichung der deutschen Erstübersetzung des jungen Philosophiestudenten Joseph Ratzinger, in: Thomas von Aquin, Untersuchung über die Liebe. Übersetzt von Joseph Ratzinger. Durchgesehen, mit Anmerkungen und einem Nachwort versehen und herausgegeben von Rolf Schönberger, Regensburg (Schnell & Steiner) 2017, 169–208 [Monographische Beiträge zu den Mitteilungen. Institut Papst Benedikt XVI., hrsg. R. Voderholzer, Ch. Schaller, F.-X. Heibl, 4].

  76. Der Begriff der Liebe, die Bestimmung der Tugend und die Kategorie des Habitus. Die Neubestimmung der Tugendlehre bei Thomas von Aquin, in: Liebe – eine Tugend? Das Dilemma der modernen Ethik und der verdrängte Status der Liebe, ed. W. Rohr, Wiesbaden (Springer VS) 2017, 15–50.

  77. Einleitung: Das Staatsverständnis des Thomas von Aquin, in: Die Bestimmung des Menschen und die Bedeutung des Staates. Beiträge zum Staatsverständnis des Thomas von Aquin, ed. Rolf Schönberger, Baden-Baden (Nomos) 2017 [Staatsverständnisse, ed. R. Voigt, Bd. 103], 9-28.

  78. Das Zielgebiet der Metaphysik, in: Wozu Metaphysik? Historisch-systematische Perspektiven, ed. Ch. Erhard / D. Meißner / J. Noller, Freiburg / München (K. Alber) 2017, 18–38.

  79. Allein die Liebe führt zur Wahrheit. Selbstliebe, Nächstenliebe und Gottesliebe, in: Der blaue Reiter. Journal für Philosophie, H. 42, 2018, 21–36.

Pfeil


Editionen

  1. Johannes Buridanus, Tractatus de relationibus [in Vorbereitung]

Rezensionen

  1. Schmidt, H., Philosophisches Wörterbuch. Neu bearb. v. Georgi Schischkoff, 21. Aufl., Stuttgart 1982, in: Die neue Bücherei 1983, H.4, S. 405.
  2. Platon, Sämtliche Werke, hrsg. von E. Loewenthal, Heidelberg 1982, Bd.1 - 3, in: Die Neue Bücherei 1983, H.5, S. 532.
  3. Helferich, Chr., Geschichte der Philosophie von den Anfängen bis zur Gegenwart u. Östliches Denken, in: Die Neue Bücherei 1986, H.1, S. 84.
  4. Nicolaus von Autrecourt, Briefe, neu hrsg. von R. Imbach u. D. Perler, übers. von D. Perler, Hamburg 1988 (Philos. Bibl.413), in: Zeitschrift für philosophische Forschung 44 (1990), S. 328-331.
  5. Schenk, Richard: Die Gnade vollendeter Endlichkeit. Zur transzendentaltheologischen Auslegung der thomanischen Anthropologie, Freiburg 1989. (Freiburger theol. Studien, Bd.135), in: Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie 37 (1990), 274-277.
  6. ANODOS. Festschrift für Helmut Kuhn, ed. R. Hofmann, J. Jantzen u. H. Ottmann, Weinheim 1989, in: Zeitschrift für Politik 39 (1992), 320-323.
  7. Johannes Duns Scotus, Lectura in librum secundum Sententiarum (dist. 1-6; 7-44; Opera omnia, Bd. XVIII-XIX), Editio Vaticana 1982/1993, in: Wissenschaft und Weisheit. Franziskanische Studien zu Theologie, Philosophie und Geschichte 60/2 (1997), 275-296.
  8. Rhonheimer, Martin: Praktische Vernunft und Vernünftigkeit der Praxis. Handlungstheorie bei Thomas von Aquin in ihrer Entstehung aus aus dem Problemkontext der aristotelische Ethik, Berlin (Akademie Verlag) 1994, in: Zeitschrift für philosophische Forschung 49 (1995), 629-632.
  9. Rieger, Reinhold: Contradictio. Theorien und Bewertungen des Widerspruchs in der Theologie des Mittelalters, Tübingen (Mohr Siebeck) 2006, in: Theologische Revue 105 (2009), 38-41.
  10. Perler, Dominik: Zweifel und Gewissheit. Skeptische Debatten im Mittelalter, Frankfurt (Klostermann) 2006; in: Archa Verbi 6 (2009), 200-202.
  11. Schlosser, M. / Kolbinger, F. (ed.): Thomas von Aquin: Catena Aurea. Kommentar zu den Evangelien im Jahreskreis, Sankt Ottilien (EOS) 2012; in: Archa Verbi 10 (2013), 180–183.
  12. John of Paris. Beyond Royal and Papal Power, ed. Ch. Jones, Turnhoult (Brepols) 2015 [Disputatio, 23], in: Historisches Jahrbuch 305/1, 195–196
  13. Mensching, Günther (Hrsg.): "Radix torius libertatis". Zum Verhältnis von Willen und.Vernunft in der mittelalterlichen Philosophie, Würzburg (Königshausen und Neumann), 2011 [Contradictio. Studien zur Philosophie und ihrer Geschichte, Band 12], in: Arbitrium 34 (2016), S. 28.


    Pfeil


Artikel

  1. Heinrich Lur, in: Neue Deutsche Biographie, Bd.15, 1987, S.527.
  2. Marsilius von Inghen, in: Neue Deutsche Biographie, Bd.16, 1991, S. 260-261.
  3. Ockham, Wilhelm von, in: Neue Deutsche Biographie, Bd. 19, 1999, 415-416.
  4. Nikolaus von Kues, in: Neue Deutsche Biographie, Bd. 19, 1999, 262-265.

- für: "Lexikon der philosophischen Werke", hrsg. von F. Volpi u. J. Nida-Rümelin,
   Stuttgart (Kröner) 1988:

  1. Aegidius Romanus, De ecclesiastica sive de summi pontificis potestate (S. 102);
  2. Aegidius Romanus, De esse et essentia theoremata (S. 103-104);
  3. Anonymus, Liber sex principiorum (S. 409);
  4. Fridugisus von Tours, De substantia nihili et tenebrarum (S. 152);
  5. Gerbert von Aurilliac, De rationali et ratione uti (S. 145);
  6. Heinrich von Gent, Summa quaestionum ordinarium (S. 669-670);
  7. Jean Gerson, De concordia metaphysicae cum logica (S. 96);
  8. Jean Gerson, Centiloquium de conceptibus (S. 63);
  9. Jean Gerson, De consolatione theologiae (S. 97-98);
  10. Jean Gerson, De modis significandi (S. 127);
  11. Joachim von Fiore, Liber concordiae veteris et novi Testamenti (S. 406);
  12. Nikolaus von Autrecourt, Exigit ordo executionis (S. 271);
  13. Nikolaus von Oresme, Quaestiones super geometriam Euclidis (S. 607-608);
  14. Nikolaus von Oresme, De communicatione idiomatum (S. 96);
  15. Siger von Courtrai, Sophismata (S. 646-647);
  16. Thomas Bradwardine, De causa Dei (S. 93-94);
  17. Thomas Bradwardine, Tractatus proportionum seu de proprietatibus velocitatum in motibus (S. 723);
  18. Walter Burley, De vita et moribus philosophorum (S. 165-166);
  19. Wilhelm von Auvergne, De anima (S. 88-89);
  20. Wilhelm von Auvergne, De trinitate (S. 156-157);
  21. Wilhelm von Auvergne, De universo (S. 158-159);
  22. Wilhelm von Conches, Philosophia mundi (S. 538);
  23. Wilhelm de la Mare, Correctorium fratris Thomae (S. 80-81);
  24. Xenophanes, Fragmenta (S. 290).
  25. Meister Eckhart, in: Marienlexikon, hrsg. von R. Bäumer u. L. Scheffczyk, Bd. II, St. Ottilien 1989, S. 276-279.
  26. Etienne Gilson, in: Philosophie der Gegenwart in Einzeldarstellungen, hrsg. von J. Nida-Rümelin, Stuttgart (Kröner) 1991, S. 183-186; ²1999 (2., erweiterte und aktualisierte Aufl.), 251-254.
  27. Robert Spaemann, in: Philosophie der Gegenwart in Einzeldarstellungen, hrsg. von J. Nida-Rümelin, Stuttgart (Kröner) 1991, S. 571-575; ²1999 (2. erweiterte und aktualisierte Aufl.), 706-711.

- für Lexikon des Mittelalters, München (Artemis):

   32. Scholastik, VII, 1995, Sp. 1521–1526
   33. Ursache, VIII, 1997, 1328–1329
   34. Wesen, IX, 1998, 15–16


- für: Dictionaire encyclopédique du Moyen Age chrétien, ed. A. Vauchez (Les
   éditions du Cerf) 1999 [engl. Übersetzung: Encyclopedia of the Middle Ages,
   übers. von A. Walford]:

   35. Hylémorphisme (I, 758)
   36. Forme et matière (I, 818)
   37. Jean Peckham (I, 822)
   38. Mal (I, 941-942)
   39. Scholastique (II, 1409-1410)
   40. Thomas de Strasbourg (II, 1514)


- für: Großes Werklexikon der Philosophie, hrsg. von F. Volpi, Stuttgart (Kröner)
   1999:

   41. Thomas Bradwardine, De causa Dei (219);
   42. Thomas Bradwardine, Tractatus proportionum (219-220);
   43. Heinrich von Gent, Summa quaestionum ordinarium (665-666);
   44. Nikolaus von Autrecourt, Exigit ordo executionis (1090).
   45. "Scholastik", in: Evangelisches Kirchenlexikon. Internationale Theologische
         Enzyklopädie, hrsg. E. Fahlbusch et al., Göttingen (Vandenhoeck-Ruprecht)
         1995, col. 83-92.


- für: Historisches Wörterbuch der Philosophie:

   46. Summum bonum, X, 1999, S. 593-598
   47. Teilhabe, X, 1999, S. 961-969
   48. Tugend (Mittelalter), X, 1999, S.1548-1554
   49. Überfließendes Rinnsal. Eine Dokumentation philosophischer Texte des
         Mittelalters, in: Einsichten. Forschungen an der Ludwig-Maximilians-
         Universität München, 1994/2, 28-31.
   50. Das "Repertorium philosophischer Texte des Mittelalters", in: Information
         Philosophie 3 (1995), 46-50. [überarbeitete Fassung von Nr. 47]


- für: Lexikon für Theologie und Kirche, 3. Aufl.ed. W. Kasper

   51. Jacques Maritain (VI, 1997, 1386)


- für: Brockhaus. Die Bibliothek - Kunst und Kultur, ed. Brockhaus-Redaktion,
   Leipzig - Mannheim (F.A.Brockhaus) 1997:

   52. Boethius und Dionysius Areopagita: Wegbereiter des Mittelalters, 228-230.

   53. Oxford, Bologna und Paris: Die ersten Universitäten, 261-264.

   54. Die Einheit des Intellekts: Gelehrte Kontroversen im Paris des 13.
         Jahrhunderts, 277-278.

   55. Über das Verhältnis von Theologie und Philosophie: Johannes Duns Scotus
         und Wilhelm von Ockham, 289-291.

   56. Johannes Buridan, in: Metzler Lexikon christlicher Denker, ed. M. Vinzent,
         Stuttgart-Weimar (Metzler) 2000, 141-142.


- für Metzler Philosophen Lexikon, ed. B. Lutz, Stuttgart-Weimar (Metzler) ³2003:

   57. Buridanus, Johannes (S. 123).


- für: Lexikon Theologie. Hundert Grundbegriffe, ed. A Christophersen u. St.
   Jordan, Stuttgart (Reclam) 2004:

   58. Scholastik (S. 283-286).


- für: Platon-Lexikon, ed. Christian Schäfer, Darmstadt (WBG) 2007:

   59. Gute, das (agathon) (S. 145-150).

   60. Scham(gefühl) (aidôs) S. 242-244.

   61. Lavelle, Louis, in: Die französische Philosophie im 20. Jahrhundert, ed. Th.
         Bedorf / K. Röttgers, Darmstadt (WBG) 2009, 211-212.

   62. Seele, in: Neues Handbuch philosophischer Grundbegriffe, ed. P. Kolmer /
         A. G. Wildfeuer, Freiburg (Karl Alber) 2011, III, 1956-1968.
   63. zus. mit St. Grotz, Vorwort, in: Wie denkt der Meister? Philosophische
         Zugänge zu Meister Eckhart, Meister-Eckhart-Jahrbuch 5 (2012), VII–XVII.


- für: Thomas Handbuch, ed. Volker Leppin, Tübingen (Mohr Siebeck) 2016

   64. Kommentare zu Boethius: S. 172–178
   65. Aristoteleskommentare: S. 216–238

- für: Edith Stein-Lexikon, ed. Marcus Knaup / Harald Seubert, Freiburg / Basel /
   Wien (Herder) 2017:

   66. Habitus: S. 164–16654
   67. Kausalität: S. 213–215
   68. Sein: S. 338–340
   69. Veränderung: 378–379

Pfeil


Übersetzungen

  1. Übersetzungen der fremdsprachigen Texte in: Henry Deku, Wahrheit und Unwahrheit der Tradition, hrsg. von W. Beierwaltes, St. Ottilien 1986, S. 427-490.
  2. Thomas von Aquin, Über die Sittlichkeit der Handlung, Sum. theol. I-II, q.18-21, Einleitung von R. Spaemann, übersetzt und kommentiert von R. Schönberger, Weinheim 1990; 2. Auflage: Über sittliches Handeln, Stuttgart (Reclam) 2001 [UB 18162].
    Auch erschienen mit einer Einleitung von W. Lorenz, Berlin, DDR (Akademieverlag) 1990.
    Litauische Übersetzung: Zmogaus veikla doroves poziuriu. Tomas Akvinietis, Teologijos suma I-II, 18-21 klausimai, Vilna (Logos) 1998.
  3. Thomas von Aquin, Über die Wahrheit. De veritate. Thomas von Aquin, Quaestiones disputatae. Vollständige Ausgabe der Quaestionen in deutscher Übersetzung. Herausgegeben von Rolf Schönberger, Bd. VI, übersetzt von Paul D. Hellmeier O. P., Andreas Schönfeld S.J. und Jörg Alejandro Tellkamp, Hamburg (Meiner) 2014.


Manuskripte

  1. Die philosophische Konfrontation mit dem Islam im Mittelalter [im Auftrag des Staatsinstituts für Schulpädagogik und Bildungsforschung für die Handreichung Ethik] [1992 ausgearbeitet; ca. 110 Seiten].
  2. Philosophische Anthropologie I, für das "Fernstudienmaterial Philosophie", Kirchliche Arbeitsstelle für Fernstudien, Theologie im Fernkurs, Würzburg 1995.
  3. Philosophische Anthropologie II, für das "Fernstudienmaterial Philosophie", Kirchliche Arbeitsstelle für Fernstudien, Theologie im Fernkurs, Würzburg 1995. [ca. 130 Seiten]

                                                                                                               

Pfeil

Forschung

I. Der Kommentar als Artikulationsform des Denkens

In meinem Buch "Relation als Vergleich. Die Relationstheorie des Johannes Buridan im Kontext der Scholastik" habe ich ansatzweise die Stellung des Kommentars im mittelalterlichen Denken zu bestimmen versucht. In der Aufarbeitung dieses Problemfeldes scheint auf dem Gebiet der Theologie mit Bezug auf Bibelkommentare weit mehr geschehen zu sein als in der Philosophie. Hier herrschen allgemein noch sehr oberflächliche Vorstellungen. Man kann vor dem Aufkommen der Philologie zwischen eigenständiger Theorie und der Kommentierung fremder Texte keinen prinzipiellen Unterschied machen. Diese bereits in der Spätantike hochentwickelte, im Mittelalter jedoch nicht bloß fortgeführte, sondern um neue Typen erweiterte Artikulationsform des Denkens lässt sich keinesfalls mit dem Schema ratio – auctoritas zureichend fassen. Ziel muss eine minutiöse Typologisierung der einzelnen Kommentarformen sowie eine Erhebung ihrer geschichtlichen Abfolge sowie deren historische Bedeutung sein.


II. Negative Theologie

Eine prominente Form philosophischer Theologie ebenso wie der religiösen Weise, von Gott zu reden, ist die sog. "negative Theologie". Nun ergibt der historische Befund, dass die Denker des Mittelalters dem apophatischen Element ein sehr unterschiedliches Recht zuweisen. Duns Scotus und Meister Eckhart bilden hier wohl die beiden extremen Gegenpole. Auch bei den bekannten Vertretern der negativen Theologie werden Grund und Tragweite der Negation je anders eingeschätzt. In dieser Diskussion lässt sich sowohl die Verschmelzung von sehr unterschiedlichen Traditionen (Augustinus; Dionysius Areopagita; Meimonides) wie auch deren je andere Inanspruchnahme beobachten. Es kommt aber neben solchen Traditionsbildungen und -verschmelzungen im Mittelalter ein ganz neues Element hinzu: die Frage nach der epistemologischen Funktion negativer Prädikate. Hierbei ist zugleich die Möglichkeit gegeben, in einem relativ engen thematischen Rahmen zu analysieren, in welchem Maße die denkerische Entwicklung durch die Kraft der Argumente bestimmt ist. Mit dem Ansatz des Duns Scotus endet die dionysische Tradition, noch lange bevor der fiktive Charakter des Corpus dionysiacum durchschaut worden ist.


III. Nominalistische Metaphysik

Die philosophische Mediävistik kann nur produktiv sein, wenn sie philosophische Durchdringung in all ihren Formen (Interpretation; Aneignung; Argumentationsanalyse) mit historischer Forschung verbindet. Johannes Buridan ist der einzige der führenden Nominalisten, der zur Metaphysik des Aristoteles einen Literalkommentar verfasst hat. Mit nur wenigen, wenn auch gewichtigen Ausnahmen sind fast alle Literalkommentare Buridans noch unediert. Im Anschluss an meine in Vorbereitung befindliche Edition von Buridans Tractatus de relationibus soll diese Aufgabe in Angriff genommen werden.


IV. Thomas von Aquin, Super Boetium De hebdomadibus

Thomas von Aquin hat eine damals seit langem aufgegebene Tradition wieder aufgegriffen: die Kommentierung von Schriften des Boethius. Da die historisch-kritische Edition des Thomas-Kommentars zu De hebdomadibus – die sog. "Axiomenschrift" – auch mit einem neuen Datierungsvorschlag verbunden war, wird auch durch die veränderte zeitliche Umgebung auf den Text ein neues Licht geworfen. Hier ist eine Übersetzung des Kommentars entstanden. Ein Kommentar zum Text des Thomas ist in Arbeit.


V. Thomas von Aquin, Quaestiones disputatae

Der Umfang, in dem das Werk des Thomas von Aquin in deutscher Übersetzung vorliegt, bleibt weit hinter dem zurück, was in den Nachbarländer erarbeitet worden ist. Die Forschung ist sich einig, dass den verschiedenen Sammlungen von Quaestiones disputatae ein besonderer wissenschaftlicher Wert zukommt. Natürlich sind sie nicht mit der systematischen Einheit der großen Summen zu vergleichen. Aber die umfängliche Berücksichtigung von Pro- und Contra-Argumenten gibt weitaus größere Gelegenheit, in die zeitgenössische Diskussion einzugreifen. Auch die Artikelcorpora der Quaestiones disputatae sind in der Regel umfänglicher als in den Summen; dies erklärt sich daraus, dass Thomas hier besonders grundsätzlich antwortet und die Antworten systematisch absichert.

Etwa zehn Übersetzer haben sich die Aufgabe aufgeteilt, die Übertragung ins Deutsche der über 500 Artikeln erarbeiten – dies mit der festen Absicht, trotz des gewaltigen Umfangs des Gesamttextes die Übersetzungen sukzessive in einigen Jahren vorlegen zu können.


VI. Krieg und Frieden

Im Rahmen der DFG-Forschergruppe "Formen und Funktionen des Krieges im Mittelalter" beschäftigt sich das Teilprojekt "Krieg als spekulative Metapher" mit dem Problem des Prinzipiendualismus und des Antagonismus. Schon in der Vorsokratik entstehen bei Empedokles, Pythagoras und Heraklit Theorien, die die Wirklichkeit als durch antagonistische Verhältnisse konstituiert ansehen. In der klassischen griechischen Philosophie werden diese zwar widerlegt, aber, zumal im Corpus aristotelicum auch fragmentarisch überliefert. Diese Diskussionen kommen im 13. Jahrhundert wieder auf, und zwar durch das Wiederaufleben der gnostischen Tradition bei den Albigensern und anderen dualistischen Strömungen. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Rezeption der klassischen Friedenstexte bei Augustinus und Dionysius, insbesondere in den großen Kommentaren zu dessen Schrift Über die göttlichen Namen. Daneben gilt es aber auch zu klären, wie das Mittelalter sich Gegensätze überhaupt gedacht hat; hier sind die modifizierenden Aneignungen der aristotelischen Gegensatzlehre zu analysieren. Von da aus kann man dann die Frage stellen, ob der Wirklichkeit tatsächlich antagonistische Prinzipien zugrunde liegen und ob dies der Gegensatz von Gut und Böse sein kann.


VII. Repertorium edierter Texte des Mittelalters aus dem Bereich der Philosophie und ihrer angrenzenden Gebiete

Ebenfalls als eine Leistung der Vermittlung kann auch das "Repertorium edierter Texte aus dem Bereich der mittelalterlichen Philosophie und ihrer angrenzenden Gebiete", Berlin (Akademie Verlag) 1994, betrachtet werden. Hier ist eine beträchtlich erweiterte und aktualisierte Neuauflage mit den bibliographischen Angaben zu ca. 28.000 Werken von ca. 2500 Autoren. Von diesen Texten sind etwa 48.000 kritische oder unkritische, vollständige oder unvollständige Editionen und Übersetzungen bibliographiert wird; der Abschluss der Arbeiten ist für Ende 2003 geplant. Auch die Präsentation ist im Sinne optimaler Übersichtlichkeit wesentlich verbessert worden. Die Fritz Thyssen Stiftung hat dies mit beträchtlichen Mitteln unterstützt.

Nützlich ist dieses Werk nicht bloß für das schnelle Auffinden derjenigen Texte, die in großen oder auch ganz kleinen Einheiten in den vergangenen 150 Jahren mediävistischer Forschung ediert worden sind (auch die bibliographischen Angaben von Übersetzungen in die wichtigsten Sprachen sind dort zu finden). Für den einzelnen Autor ergibt sich auch ein Überblick über die Geschichte der Interessenkonjunkturen, dem Vergessenwerden, den Wiederentdeckungen etc. Unter dem letzten Gesichtspunkt betrachtet ist es keine bloße Spezialbibliographie.


VIII. Spontaneität: Von der Selbstbewegung zur Selbstbestimmung

Spontaneität meint die unbedingte Initiierung von Bewegung bzw. von Tätigkeit. Während das Wort erst im späten Mittelalter aufkommt, ist der Gedanke alt. Platon fasst die Seele, Prinzip des Lebendigen und des Kosmos überhaupt, als Selbstbewegung. Dieser Gedanke wird bei Augustinus und der an ihn anschließenden Tradition übernommen. Diese trifft im Zuge der Aristoteles-Rezeption zusammen mit der fundamentalen Kritik des Aristoteles, wonach reine Selbstbewegung nicht zu denken ist, vielmehr bei Bewegung stets ein agierendes und ein passives Moment unterschieden werden muss. Mit dem Konzept der Spontaneität wird in der Geschichte des Denkens sehr unterschiedliches gefasst: die spezifische Verfasstheit des Menschen, des Lebendigen, der voluntativen bzw. rationalen Selbsttätigkeit. Die innere Virulenz des Themas macht es erforderlich, das Konzept der Spontaneität über die klassische Philosophie der Neuzeit (Descartes; Leibniz, Kant und Fichte) bis in die Gegenwart hinein zu verfolgen, wobei in dieser Hinsicht nicht bloß die französische Philosophie (Bergson) eine herausragende Rolle spielt, sondern auch in die mannigfachen systemtheoretischen Inanspruchnahmen von Autopoiesis eine Rolle spielen.


IX. Alcuin.de

Ebenfalls der Erschließung der mittelalterlichen Texte dient ein ganz neuartiges Internetlexikon: "www.Alcuin.de – Regensburger Infothek der Scholastik". Hier werden nur Daten zur Biographie und zu den Texten der mittelalterlichen Autoren gesammelt. Absicht ist nicht, dort eigene Forschungsresultate ins Netz zu stellen, sondern vielmehr zu dokumentieren, was an sehr disparaten Orten publiziert wird. Dadurch kann das sonst übliche und sonst auch unabdingbare Korrelation Autor-Artikel aufgegeben werden. Stattdessen soll die immer noch unzureichend erforschte Vernetzung mittelalterlicher Dispute schrittweise transparent gemacht werden. Man kann also relativ rasch finden, welche Übersetzung es von einem Text gibt, wie erfolgreich die jeweiligen Versionen waren etc. Zugrunde liegt eine Datenbank, in die fortlaufend neue (oder korrigierte) Einträge vorgenommen werden. Innerhalb des neuen Mediums entfallen sowohl die strikten Vorgaben, wie sie Lexikonredaktionen zu überwachen haben, wie auch die Festlegung eines Redaktionsschlusses. Die kontinuierliche Erweiterung mit neuen Informationen gewährt die Möglichkeit, den Fortschritt der Forschung schneller dokumentieren zu können.

Es werden möglichst alle einem Autor zugeschriebenen Werke (plus Titelvarianten) verzeichnet. Aus diesem Verzeichnis ist zu erkennen: die Verfügbarkeit (kritisch ediert – unkritisch ediert – handschriftlich überliefert); die Autorschaft (echt – zweifelhaft – unecht); sofern bekannt, wird auch die Entstehungszeit spezifiziert; Entstehungszeit.

Daneben finden sich "Einzelbemerkungen zu den Texten": In einer eigenen Rubrik werden Informationen zu den einzelnen Texten verzeichnet: Diese beziehen sich auf besonders hervorzuhebende Charakteristika, Quellen, Selbstverweise, Rezeptionsgeschichte etc.; Manuskripte werden nur in Ausnahmefällen angeben. Die benützte Literatur ist verzeichnet; wichtig ist uns nicht die Wiederverwendung oder Ergänzung vielfältig anderweitig dokumentierter Literatur, sondern vielmehr, dass der Benutzer den Kenntnisstand beurteilen kann, auf dem die Angaben beruhen.


X. Rationalität: Axiom, Prinzip, Ursache

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt bildet die Diskussionsgeschichte des Begriffsfeldes "Axiom, Prinzip, Grund, Ursache, Bedingung". Ausgangspunkt hierfür ist die verbreitete, aber prüfungsbedürftige These, wonach Leibniz im Prinzip des zureichenden Grundes lediglich dasjenige ausdrücklich gemacht habe, was die europäische Philosophie immer unausdrücklich als geltend anerkannt habe. So wie das Nachdenken hier zuletzt auf die Grenzen der Rationalität stößt und zu fragen hat, in welchem Sinne genau hier von Grenze die Rede ist, so stößt es auf die grundlegenden Fragen nach dem Verhältnis von Vernunft und Geschichte oder anders gefragt auf das Problem, wie sich verschiedene Formen von Rationalität denken lassen, ohne die Einheit der Vernunft aufgeben zu müssen.


XI. Gedächtnis und Erinnerung

In Philosophien mit weit auseinanderliegenden historischen Koordinaten und sehr unterschiedlicher Interessenrichtung kommt dem Thema des Gedächtnisses eine herausragende Stellung zu. Es wird als eine Theorie des Bewusstseins konzipiert: Platon, Augustinus, Bergson. Diese Theorien werden je für sich untersucht, um sie dann gegen eine andere und ebenfalls sich immer wieder regenerierende Tradition abheben zu können, die Gedächtnis nur als Erinnerungsvermögen versteht. An deren Anfang steht Aristoteles. Auch hier kommt es in der mittelalterlichen Scholastik zu einer ersten Konfrontation der beiden Traditionen.

Lehre

Übersicht

1979-1983 Wissenschaftliche Hilfskraft, Universität München
1983-1990 Akademischer Rat a.Z., Universität München
1990-1994 Akademischer Oberrat, Universität München
1992-1998 Lehrauftrag an der Hochschule für Philosophie S.J.
1992/93 Vertretung des Lehrstuhls von Prof. Jacobi, Universität Freiburg
SS 1993 Vertretung des Lehrstuhls von Prof. Spaemann
1994-1996/97 Professor an der Pädagogischen Hochschule Weingarten
seit 1996/97 Professor an der Universität Regensburg



Navigation: 1980 | 1985 | 1990 | 1995 | 2000 | 2005 | 2010 | 2015



Universität München


WS 1980/1981

PS: Thomas von Aquin, De ente et essentia, (für Prof. Spaemann)


WS 1981/1982

PS: Boethius, Trost der Philosophie, (gemeinsam mit Dr. Dr. R. Löw)


WS 1983/1984

PS: Meister Eckhart. Ausgewählte Texte


SS 1984

PS: Augustinus, Über den freien Willen
PS: Thomas von Aquin: Theologie als Sprachproblem


WS 1984/1985

PS: Anselm von Canterbury, Proslogion


SS 1985

PS: Platon, Phaidon
PS: Einführung in die stoische Ethik


WS 1985/1986

PS: Aristoteles, de anima
HS: Die Logik Wilhelms von Ockham, (gemeinsam mit Dr. Wilhelm Vossenkuhl)


SS 1986

PS: Aristoteles, Metaphysik IV
HS: Zur Diskussion um „Intuition“ und „Abstraktion“ im 14. Jahrhundert, (gemeinsam mit Dr. Wilhelm Vossenkuhl)


WS 1986/1987

HS: Zur Diskussion um die Naturfinalität im Mittelalter (von Thomas von Aquin bis Johannes Buridanus), (für Prof. Spaemann)


SS 1987

PS: Platon, Nomoi - Ausgewählte Kapitel


WS 1987/1988

PS: Heidegger, Der Satz vom Grund


SS 1988

PS: Descartes, Discours de la méthode
PS: Platon, Kratylos, (gemeinsam mit Dr. Th. Buchheim)


WS 1988/1989

Das Universalienproblem im Mittelalter. Interpretation einiger repräsentativer Texte
HS: Aristoteles, Peri hermeneias, (gemeinsam mit Dr. Th. Buchheim)


SS 1989

PS: Augustinus, De magistro, (gemeinsam mit Dr. Th. Buchheim)


WS 1989/1990

HS: Mittelalterliche Sprachphilosophien. Interpretation einiger repräsentativer Texte, (gemeinsam mit Dr. Th. Buchheim)


SS 1990

PS: Leibniz, Confessio philosophi


WS 1990/1991

V: Thomas von Aquin - Eine Einführung in die Grundgedanken seiner Philosophie
HS: Spontaneität - Texte zur Konzeptionsgeschichte


SS 1991

HS: Heidegger, Unterwegs zur Sprache (gemeinsam mit Dr. Th. Buchheim)
HS: Spontaneität - Texte zur Konzeptionsgeschichte II


WS 1991/1992

V: Prinzipien, Gründe, Ursachen - Philosophie als Frage nach dem Grund
HS: Henri Bergson: Ausgewählte Texte zum Begriff der Spontaneität


SS 1992

V: Mittelalterliche Konzeptionen von Metaphysik (Thomas von Aquin - Duns Scotus - Meister Eckhart - Johannes Buridanus)
HS: Der Kommentar als Explikationsform. Beispiele mittelalterlicher Aristoteles-Interpretationen


WS 1992/1993

HS: Vernunft und Wille. Mittelalterliche Texte von Thomas v. Aquin bis Buridan

Hochschule für Philosophie S.J., München
HS: Anselms Gottesgedanke und seine Verteidigung gegen Gaunilo

Universität Freiburg (Lehrstuhlvertretung Prof. Jacobi)
V: Spontaneität - Herkunft und Systematik eines Konzeptes


SS 1993

(Lehrstuhlvertretung Prof. Spaemann): Universität München
V: Philosophische Konzepte der Tätigkeit im Ausgang von Platon und Aristoteles
PS: Aristoteles, De anima
HS: Der Satz vom Widerspruch. Spätmittelalterliche Diskussionen um das erste Prinzip

Hochschule für Philosophie S.J., München
HS: Zufall und Notwendigkeit. Ausgewählte Texte des Mittelalters


WS 1993/1994

Universität München
V: Philosophische Konzepte der Spontaneität: I. Mittelalter
HS: Die Neuformation der Metaphysik bei Duns Scotus

Hochschule für Philosophie S.J., München
HS: Erkenntnis durch Negation? Über die Notwendigkeit und Möglichkeit einer negativen Theologie


SS 1994

Pädagogische Hochschule Weingarten
V: Was ist der Mensch? Einführung in die Anthropologie
V: Philosophie - Religion - Mystik: Meister Eckhart
S: Platon, Gorgias
S: Descartes, Discours de la méthode

Universität München
HS: Meister Eckharts Gedanken im Spiegel seiner „Rechtfertigungsschrift“, (zusammen mit Prof: Dr. H. Unterreitmeier)

Hochschule für Philosophie S.J., München
HS: Selbsterkenntnis und Selbstgewißheit. Ausgewählte Texte von Augustinus bis Ockham


WS 1994/1995

PH Weingarten
V: Das philosophische Denken des Mittelalters
V: Nikomachische Ethik
HS: Augustinus, Die Bekenntnisse
HS: K. Jaspers, Einführung in Philosophie

Hochschule für Philosophie S.J., München
HS: Vernunft und Vernunft, Philosophie und Theologie. Mittelalterliche Texte zu einer systematischen Frage


SS 1995

PH Weingarten
V: Einführung in die Philosophie der Antike
V: Einführung in die Religionsphilosophie
HS: R. Spaemann, Moralische Grundbegriffe
HS: Philosophische Interpretationen des Hiob Buches

Hochschule für Philosophie S.J., München
HS: Meister Eckhart. Ausgewählte Texte


WS 1995/1996

PH Weingarten
V: Fr. Nietzsche: Diagnose und Prophetie des Nihilismus
V: Die Neubegründung der Philosophie bei Descartes
HS: M. Scheler: Schriften zur Anthropologie
HS: Theorien des Bösen (zus. mit Prof. Dr. Hohmann)

Hochschule für Philosophie S.J., München
HS: Wille als Spontaneität. Mittelalterliche Diskussion am Text


SS 1996

PH Weingarten
V: Platons Lehre von der Erkenntnis
HS: Philosophie und Dichtung I: Dante, Die Göttliche Komödie
V: Freiheit - philosophische Erörterungen
HS: H. Plessner: Schriften zur Anthropologie

Hochschule für Philosophie S.J., München
V: Das ganz Andere. Mittelalterliche Konzepte von den Grenzen der Sprache und der Erkenntnis


Universität Regensburg


WS 1996/1997

V: Freiheit - Zur Geschichte einer philosophischen Debatte
PS: Erinnerung und Gedächtnis. Interpretation klassischer Texte (Aristoteles, Augustinus, etc.)
HS: Platon: Phaidon
HS: Thomas von Aquin: Ausgewählte Texte zum Begriff der Wirklichkeit - Lektüre und Interpretation


SS 1997

V: Das ganz Andere. Theorien über die Grenzen von Sprache und Erkenntnis
PS: Max Scheler. Texte zur Anthropologie
HS: Meister Eckhart. Ausgewählte Texte
HS: Aristoteles: Über die Seele
HS: Texte zum mittelalterlichen Begriff der Wirklichkeit


WS 1997/1998

V: Das Problem der Freiheit in der neuzeitlichen Philosophie
PS: Plotin: Über das Eine
HS: Der Wille als Vermögen der Spontaneität. Interpretation mittelalterlicher Texte
HS: Augustinus. Die Bekenntnisse
HS: Texte zum mittelalterlichen Begriff der Wirklichkeit III


SS 1998

V: Die großen Denker des Mittelalters
PS: H. Bergson, Zeit und Freiheit
HS: Anselm von Canterbury: Das ontologische Argument und Anselms Verteidigung
HS: Colloquium für Fortgeschrittene. Thema soll der mittelalterliche Begriff des Guten sein. Texte von Albertus Magnus und Thomas von Aquin


WS 1998/1999

V: Platon: Politeia
HS: Klassische Texte zum Begriff der Zeit
HS: Colloquium für Fortgeschrittene "Liber de causis" - ein Grundtext der mittelalterlichen Metaphysik


SS 1999

V: Philosophische Anthropologie
HS: Texte zur Anthropologie des Mittelalters
HS: Colloquium für Fortgeschrittene. Philosophische Zeittheorien
HS: Heidegger: Der Satz vom Grund


WS 1999/2000

V: Philosophie als Frage nach dem Grund
HS: Wittgenstein, Über Gewißheit
HS: Das Problem des Bösen. Klassische Texte aus der Philosophie des Mittelalters
HS: Colloquium für Fortgeschrittene. Das Problem der Zeit in der Philosophie der Gegenwart


SS 2000

V: Spontaneität. Philosophische Theorien der Ursprünglichkeit in der Philosophie der Antike
PS: Platon, Gorgias
HS: Aristoteles, Physik, Buch VIII
HS: Colloquium für Fortgeschrittene: Philosophische Theorien der Erinnerung


WS 2000/2001

Forschungsfreisemester


SS 2001

V: Der geschichtliche Begriff der Philosophie
PS: Platon, Protagoras
HS: Das Problem des Weltanfangs. Klassische Texte der mittelalterlichen Kosmologie


WS 2001/2002

V: Der Begriff der Wirklichkeit. Zur Metaphysikgeschichte der Antike und des Mittelalters
PS: Aristoteles, Metaphysik, IX (Wirklichkeit und Möglichkeit)
HS: Rationalität und Indifferenz. Texte zum Freiheitsbegriff
HS: Colloquium für Fortgeschrittene. Friede als Thema der Philosophie


SS 2002

V: Einführung in die Religionsphilosophie. Die Geschichte ihrer wichtigsten Konzeptionen und gegenwärtige Problemstellungen
HS: Handlungsstruktur und ethische Beurteilung (klassische Texte)
HS: Platon: Theaitet
HS: Colloquium für Fortgeschrittene: Das Problem des Gegensatzes


WS 2002/2003

V: Skepsis und Gewißheit. Eine Problemgeschichte von Platon bis Wittgenstein
PS: Anselm von Canterbury. Über den freien Willen
HS: René Descartes. Meditationen über die erste Philosophie (mit Einbeziehung der Einwände und Descartes Erwiderungen)
HS: Colloquium für Fortgeschrittene. Das Problem des Gegensatzes II


SS 2003

V: Einführung in die philosophische Anthropologie
PS: Max Scheler: Die Stellung des Menschen im Kosmos
HS: Henri Bergson: Materie und Gedächtnis
HS: Colloquium: Das Problem des Gegensatzes II


WS 2003/2004

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie
Ü: Ausgewählte Texte zur Vorlesung
HS: F.W.J. Schelling: Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit
HS: Colloquium: Thomas von Aquin "Über die Seele"


SS 2004

V: Die großen Denker des Mittelalters
PS: Der Selbstmord als Problem der Philosophie
HS: Colloquium: Johannes Duns Scotus, Über das erste Prinzip
HS: M. Heidegger, Sein und Zeit


WS 2004/2005

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie
Ü: Ausgewählte Texte zur Vorlesung
HS: R. Spaemann, Personen. Versuche über den Unterschied zwischen "etwas" und "jemand"
HS: "Im Anfang war das Wort". Das Verhältnis von Wirklichkeit und Sinn im Spiegel klassischer Kommentare zu einem Grundtext der europäischen Geistesgeschichte


SS 2005

Forschungsfreisemester


WS 2005/2006

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie
Ü: Ausgewählte Texte zur Vorlesung
HS: Augustinus: Ausgewählte Texte zum Begriff der Erinnerung
HS: Colloquium: Platon, Philebos
HS: Forschungscolloquium


SS 2006

V: Prinzipien, Ursachen, Gründe – Philosophie als Frage nach dem Grund
PS: Ausgewählte Texte zum Problemkreis Zufall, Notwendigkeit, Schicksal
HS: Das Leib-Seele-Problem. Interpretation und Diskussion klassischer und moderner Texte
HS: Colloquium für Fortgeschrittene: Intuition und Abstraktion. Wilhelm von Ockham im Kontext
HS: Forschungscolloquium


WS 2006/2007

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie
Ü: Ausgewählte Texte zur Vorlesung (Gruppe A und B)
HS: Die Selbstbestimmung des Willens. Interpretation und Diskussion mittelalterlicher Texte
HS: Colloquium für Fortgeschrittene: Denken und Sehen


SS 2007

V: Die Universalität der Vernunft und die Pluralität der Kulturen
PS: Das philosophische Problem der Freiheit (Essaykurs)
HS: Religionsgespräche im Mittelalter. Religionsphilosophische Analysen ausgewählter Texte
HS: Colloquium für Fortgeschrittene. Theorien der Philosophiegeschichte
HS: Doktorandencolloquium


WS 2007/2008

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie
HS: Der Begriff Wahrheit. Interpretation von Texten des Thomas von Aquin
HS: Aristoteles, Metaphysik IV
MS: Theorien der Philosophiegeschichte


SS 2008

V: Philosophische Anthropologie. Eine Einführung in ihre Geschichte und ihre gegenwärtigen Problemstellungen
PS: Platon: Charmides
HS: Der Begriff des Zufalls. Interpretation einiger klassischer Texte
HS: L. Wittgenstein. Über Gewißheit
MS: Meister Eckhart. Ausgewählte Texte


WS 2008/2009

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie
HS: Augustinus, Über den Gottesstaat
HS: Philosophie und Nationalsozialismus
MS: Duns Scotus, Über das erste Prinzip
MS: Forschungsseminar: Aktuelle Projekte philosophischer Forschung


SS 2009

V: Grundprobleme der Religionsphilosophie
HS: Grundbegriffe der Philosophie I: Wahrheit. Interpretation klassischer Texte von der Antike bis zur Philosophie der Gegenwart
HS: Texte zur Religionsphilosophie des 20. Jahrhunderts
MS: Der philosophische Begriff des Lebens. Interpretation klassischer Texte


WS 2009/2010

Forschungsfreisemester


SS 2010

V: Philosophie als Antiphilosophie - Martin Heidegger und Ludwig Wittgenstein
HS: Grundbegriffe der Philosophie II: Das Gute. Interpretation klassischer Texte von der Antike bis zur Philosophie der Gegenwart
HS: Aristoteles, Politik und ihre mittelalterliche Rezeption
MS: Das Buch von den Ursachen - spätantike Metaphysik und ihre mittelalterliche Transformation


WS 2010/2011

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie
HS: Aristoteles‘ Theorie des Wissens
HS: Philosophische Grundbegriffe III: Grund, Ursache, Bedingung
MS: I. Kant, Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes


SS 2011

V: Theorien der Freiheit in der Philosophie der Neuzeit
HS: Philosophische Grundbegriffe IV: Rationalität - Vernunft und Verstand
HS: Theorien der Erinnerung. Ausgewählte klassische Texte
MS: Creatio ex nihilo. Philosophische Texte zum Status des Wirklichkeitsbegriffes


WS 2011/12

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie
HS: Philosophische Interpretation philosophischer Texte
HS: Die Universität denken. Philosophische Konzeptionen von Wissen und Bildung von Kant bis zur Gegenwart
MS: Omnis determinatio est negatio. Ausgewählte Texte zur Ontologie der Bestimmtheit


SS 2012

V: Die Philosophie des Mittelalters
HS: Verbindlichkeit und Verirrung des Gewissens. Ausgewählte Texte
HS: Grundbegriffe der Philosophie V: Der Begriff des Begriffes
MS: Negationes non summe amamus. Die Erkenntnisfunktion der Negation am Beispiel der sog. negativen Theologie


WS 2012/13

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie
PS: Aristoteles, Nikomachische Ethik (Essaykurs)
HS: Grundbegriffe der Philosophie VI: Der Gegensatz und seine Arten
MS: Kierkegaard. Der Begriff Angst



SS 2013

V: Platon. Einführung in sein philosophisches Denken
HS: Philosophische Grundbegriffe VII: Gegensatz, Dualismus und Antagonismus im modernen Denken
HS: Philosophische Texte zum Problem der Unsterblichkeit
MS: Johannes Eriugena. De divisione naturae


WS 2013/14

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie
HS: Grundbegriffe der Philosophie VIII: Bewandtnis, Bedeutung - Sinn
HS: E. Cassirer. Philosophie der symbolischen Formen
MS: Neuere Forschungen zur Philosophiegeschichte


SS 2014

Forschungsfreisemester


WS 2014/15

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie. Philosophen verstehen - Die Philosophiegeschichte in der Geschichte der Philosophie
HS: Albertus Magnus, Über das Wesen und die Natur der Seele
HS: Philosophische Grundbegriffe IX: Selbstbewegung - Selbstbestimmung - Spontaneität
MS: Das Prinzip des zureichenden Grundes. Ausgewählte Texte (Leibniz, Kant, Schopenhauer, Heidegger)


SS 2015

V: Die eine Idee des Guten, die vielen Zwecke und der Sinn des Ganzen
PS: Selbstmord als philosophisches Problem (Essaykurs)
HS: Philosophische Grundbegriffe IX: Selbstbewegung - Selbstbestimmung - Spontaneität (Texte der neuzeitlichen Philosophie)
MS: Glück und Freiheit. Texte aus der Philosophie des späten Mittelalters


WS 2015/16

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie
HS: Grundbegriffe der Philosophie X: Der Begriff der Idee (Platon - Augustinus - Thomas von Aquin)
HS: Liebe zur Weisheit - Weisheiten über die Liebe? Klassische Texte der antiken Philosophie zu Liebe und Freundschaft
MS: Worin besteht das Glück? Mittelalterliche Konzepte von Thomas von Aquin bis Johannes Buridan


SS 2016

V: Platon und Aristoteles. Ihre Konvergenzen und Divergenzen in Grundfragen der Philosophie
HS: Grundformen der Wirklichkeit: Sein - Leben - Denken. Interpretation einschlägiger Texte des Thomas von Aquin (Deutsche Erstübersetzung)
MS: H. Bergson. Schöpferische Entwicklung


WS 2016/17

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie
Ü: Einführung in die Geschichte der Philosophie; Übung zur Vorlesung
HS: Der philosophische Begriff der Liebe. Ausgewählte Texte aus der Philosophie dier Neuzeit
MS: Neuere Forschungen zur Philosophiegeschichte (für Doktoranden)


SS 2017

V: Philosophie als Disput. Entwicklung, Kritik und Rechtfertigung neuer philosophischer Ideen
PS: Ausgewählte Texte zum Freiheitsbegriff (Essaykurs)
HS: Grundbegriffe der Philosophie XI: Qualität und Quantität
MS: Aristoteles, Metaphysik X (Einheit, Unterschied, Gegensatz)


WS 2017/18

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie
Ü: Einführung in die Geschichte der Philosophie; Übung zur Vorlesung
HS: Thomas von Aquin, Untersuchungen über die Seele
MS: Schicksal. Ausgewählte Texte von der Antike bis zur Moderne


SS 2018

V: Philosophische Theorien der Freiheit I: Antike und Mittelalter
PS: Platon: Gorgias (Essaykurs)
HS: G.W.F. Hegel: Phänomenologie des Geistes, Vorrede
MS: Peter Abaelard: Abhandlung über die göttliche Einheit und Dreieinigkeit (Theologia 'Summi boni')


WS 2018/19

V: Einführung in die Geschichte der Philosophie
HS: Den Verstand verstehen. Der klassische Text des Aristoteles gelesen mit dem Kommentar des Thomas von Aquin
HS: M. Heidegger: Grundsätze des Denkens
MS: Th. W. Adorno: Negative Dialektik


Pfeil

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Philosophie

Lehrstuhl für Geschichte der Philosophie

 

Prof. Dr.
Rolf Schönberger
 
Rolf Schönberger

Gebäude PT, Zi. 4.3.25
Telefon 0941 943-3648
Telefax 0941 943-2439
E-Mail
Sprechstunde: Di 10–11