Direkt zum Inhalt


Seminar "Where do we stand in Jewish-Christian dialogue?"

26.-28.2.2026, Augustana Hochschule

Vom 26. bis zum 28. Februar 2026 wird die Historikerin Prof. Dr. Karma Ben Johanan an der Augustana-Hochschule als Gastdozentin lehren. Karma Ben Johanan arbeitet am Department of Comparative Religion an der Hebräischen Universität Jerusalem (https://karmabenjohanan.huji.ac.il/ (externer Link, öffnet neues Fenster)) und wird mit dem Institut für christlich-jüdische Studien und Beziehungen eine gemeinsame Lehrveranstaltung veranstalten. Unter dem Titel: " Where Do We Stand Today in Jewish-Christian Relations? Historical and Theological Perspectives?", fragen wir nach dem, was im jüdisch-christlichen Dialog erreicht wurde, worin aktuelle Herausforderungen bestehen und in welche Richtung er sich entwickeln sollte.

Konkreter Anlass sind zwei runde Jubiläen des Jahres 2025: 1965 wurde beim Zweiten Vatikanischen Konzil die bahnbrechende Erklärung "Nostra Aetate" verabschiedet und 1975 hat die EKD ihre erste, ebenso bahnbrechende Studie "Christen und Juden" veröffentlicht. Seither haben die Dialoge in beiden Gemeinschaften etliche Veränderungen in der theologischen und kirchlichen Lehre und Praxis bewirkt. Gleichzeitig sind nach wie vor antijüdische Ressentiments auch unter Kirchenmitgliedern verbreitet und Vorbehalte gegenüber dem Christentum in der jüdischen Gemeinschaft vorhanden. Neue Herausforderungen sind dazugekommen: die Dialoge stehen seit dem 7. Oktober 2023 unter besonderem Druck, der Globale Süden gewinnt mit seinen Fragen und Perspektiven an Bedeutung, die historische Distanz zur Schoah wird immer größer. (weitere Informationen unter: https://augustana.de/lehrangebot/aktuelles-semester/kirchengeschichte.html#c4886 (externer Link, öffnet neues Fenster))

Diese Lehrveranstaltung steht allen Theologiestudierenden (Lehramt/Pfarramt) offen. Sie kann als Lehrveranstaltung zu Fragen des christlich-jüdischen Dialogs für das erste Examen in der bayerischen Landeskirche verwendet werden. Die Kurssprache wird Englisch sein. Zur Lehrveranstaltung gibt es vorab am 3. Februar, 18–19 Uhr, eine konstituierende Sitzung und eine Auswertungssitzung – beides digital. Termine werden noch bekannt gegeben.

Unterkunft und Verpflegung an an der Augustana-Hochschule sind möglich und werden bezuschusst. Finanziert wird die Lehrveranstaltung aus Mitteln des "Erbe Braun" der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (nähere Informationen zu Elisabeth Braun:  https://augustana.de/fileadmin/user_upload/Kirchengeschichte/Elisabeth-Braun-Stipendium.pdf) (externer Link, öffnet neues Fenster).

Weitere Fragen gerne an: stefan.scholz@ur.de

14.01.2026


"Religiös und säkular sprechen"

Am 21.11.2025 fand bei uns ein Studientag zur immer dringlicher werdenden Frage statt, wie angesichts von fortlaufender Entkirchlichung, Individualisierung sowie gemeinhin Traditionsabbrüchen religiöse Gehalte bzw. Religiosität heute Gegenstand schulischer Bildungsprozesse sein können. In ihren Vorträgen setzten Nadja Boeck (Zürich), Ulrich Riegel (Siegen) sowie die Mitglieder des Teams Regensburg Katharina Kraus und Constantin Plaul / Esther Holtschulte hierzu Impulse aus verschiedenen Perspektiven. So wurden direkte Aussagen Jugendlicher aus religions- und gemeindepädagogischen Kontexten gesichtet und gedeutet, ebenso empirische Befunde zu religiöser Praxis interpretiert, weiter literarische Spuren von Religion in gegenwärtiger Jugendliteratur präsentiert sowie Grenzen der Rede vom religionslosen Christentum reflektiert. Die Metapher der religiösen Zweisprachigkeit durchzog diskursiv den Studientag insgesamt und half auszuloten, welche Herausforderungen im Zeichen einer zweifellos positiv zu verstehenden Säkularisierung hier zu bearbeiten sind, dies gerade auch aufgrund immenser Veränderungs- und Fragmentarisierungsdynamiken durch digitale Medienkulturen.

Der Studientag versammelte Studierende und Dozierende der Universität sowie kirchliche und schulische Pädagoginnen und Pädagogen und verband somit Praxis, Theorie und Zukunft eines gegenwartssensiblen Religionsunterrichts. 

26.11.25


Religionspädagogischer Tag am Institut für Evangelische Theologie der Universität Regensburg

Thema: „Religionsunterricht zweisprachig – religiös und säkular“

Freitag, 21.11.2025, 10.15 – 16.00 Uhr Universität Regensburg, 

PT 3.0.79 (Großer Sitzungssaal im PT-Gebäude)

Programm: (je 30 Minuten Vortrag, 15 Minuten Diskussion)

10.15 Beginn und Begrüßung

10.30 - 11.15 Nadja Boeck, Zürich: Religiös und säkular sprechen – in der Jugendtheologie

11.15 - 12.00 Katharina Kraus, Regensburg: Religiös und säkular sprechen – in der Jugendliteratur.

12.00 - 13.00 Mittagsimbiss

13.00 - 13.45 Ulrich Riegel, Siegen: Empirische Einblicke in Religiosität und Säkularität bei Kindern und Jugendlichen

13.45 -14.15 Kaffeepause

14.15 - 15.00 Karlo Meyer, Saarbrücken: Religiös und säkular sprechen – im interreligiösen Lernen

15.00 - 15.45 Constantin Plaul, Regensburg: Religiös und säkular sprechen – aus Sicht der Systematischen Theologie

15.45 - 16.00 Abschluss


Termin für das nächste Vocatioseminar I :


Dienstag, 20. Januar 2026, 16:00-19:00 Uhr in der ESG Regensburg

Anmeldung bis 13. Januar 2026 unter
https://www.evangelische-termine.de/webformular/input/liste/1ee8d226-d24b-4971-90a7-6c18b30adf5a (externer Link, öffnet neues Fenster) 

oder über die Homepage der KSB.

21.10.2025 


Bericht über die internationale, christlich-jüdische Tagung in Regensburg vom 3.-5. August anlässlich des Gedenkjahres 2025 zum Bekenntnis von Nicaea


Zweitägige Exkursion nach Nürnberg

(28./29. Juni 2024)

Nach erfolgreichem Probelauf in Regensburg zum Dom und auf den Turm der Dreieinigkeitskirche unternahmen die jungen Forscherinnen und Forscher der beiden Seminare Materiale Kirchengeschichte und Kirchenraumpädagogik schließlich ihre Grand Tour in das fränkische Nürnberg. Kirchen und Klöster, Plätze und Prozessionswege sowie auch ein Friedhof wurden danach befragt, welche Geschichten sie erzählen und welche didaktischen Bespielungen sich daraus ergeben können.

Wie in der Gotik üblich, führt der staunende Blick oft nach oben, versetzt in eine andere Welt mit fremden Codes und Bildprogrammen, die erst einmal entschlüsselt werden wollen, ebenso aber auch in ihrer geheimnisvollen Verschwiegenheit faszinieren können.

Bei einem feierlichen Konzert am Freitag Abend in St. Sebald konnten wir ein „Gesamtkunstwerk“ erleben, ein Zusammenspiel von historischer Architektur und moderner Performance aus Klang, Gesang und Choreographie.

Rein zu Studienzwecken wurde im Anschluss die Nürnberger Gastronomie erkundet.

Der kunstgeschichtliche Reichtum der öffentlichen Nürnberger Bauten steht in eigentümlichem Kontrast zur Bescheidenheit der Patriziergebäude in der Altstadt. Eine Ausnahme bildet das Pellerhaus, einst nach dem Vorbild Florentiner Medici-Paläste ausgebaut, wurde es nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg zum Teil in moderner Formensprache wiedererrichtet, zum Teil auch stilgetreu rekonstruiert. Ebenso wie bei der benachbarten Kulturkirche St. Egidien kennzeichnen solche historischen Überlappungen (Simulacra) nicht nur die wechselvolle deutsche Geschichte, sondern sie sind auch wertvoller Impulsgeber für die Auseinandersetzung mit Heimat, Identität, Raum, Ästhetik und Transzendenz.

Eine kurzweilige Führung im Germanischen Nationalmuseum zur Lebens- und Sterbekultur im Spätmittelalter bündelte die vielen Eindrücke unserer Studienfahrt.

08.07.2024


Erkundung im Seminar-Tandem:  Die Regensburger Dreieinigkeitskirche

Hoch hinauf ging es am 12. Juni 2024 für junge Forscherinnen und Forscher der beiden Seminare Kirchenraumpädagogik und Materiale Kirchengeschichte unter der Leitung von Katharina Kraus und Stefan Scholz. Gemeinsam waren sie auf architektonischer Spurensuche zwischen Himmel und Erde und erkundeten Turm und Kirche der Regensburger Dreieinigkeitskirche.

Allgemein-christliche Raumanordnungen sowie konfessionelle Charakteristika wurden in ihrer theologischen Bedeutung vor Ort wahrgenommen und reflektiert. Lokale Spezifika wie das Oratorium einer evangelischen Thurn und Taxis konnten auf diesem Hintergrund eingeordnet werden. Nicht zuletzt wurden kirchenraumdidaktische Methoden gemeinsam erprobt, angefangen "von Grundriss legen" bis zur "Suche nach dem Heiligen Geist auf dem Kanzeldeckel". So verschränkten sich Theorie und Praxis zu Kirchengeschichte und Religionspädagogik und die Studierenden teilten miteinander ihr in den Lehrveranstaltungen erworbenes Expertenwissen.

13.06.2024

 


Workshop zum Verfassen Ihrer Zulassungsarbeit

Sie haben vor, 2024 Ihre Zulassungsarbeit am Lehrstuhl für Evangelische Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts zu schreiben?

Am 24. April 2024 um 16:15 Uhr bieten wir all jenen, die eine Zulassungsarbeit am Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts planen, einen Workshop zu Aufbau, Themenfindung und methodischem Vorgehen an. Eine Teilnahme wird nachdrücklich empfohlen. Sollten Sie zu diesem Zeitpunkt verhindert sein, bitten wir um eine Benachrichtigung per E-Mail an katharina.kraus@theologie.uni-regensburg.de


Hinweis für Studierende, die ihr Examen ablegen wollen

Veranstaltungen vom Sommersemester 2024:

  • Übung zur Examensvorbereitung - "Biblische Theologie" (Prof. Dr. Fricke)
  • Übung zur Examensvorbereitung - "Fachdidaktik Ev. Religion" (Dr. habil. Scholz)

finden im Wintersemester 2024 nicht statt.


"Summer School on Interfaith Education“ in Israel vom 7.-14.08.2025

***Leider kann die geplante Summer School im Jahr 2025 und 2026 aufgrund der Krise in Israel nicht stattfinden.***

Erstmalige Kooperation zwischen den Universitäten Regensburg und Haifa

Wer an internationalen, -kulturellen und -religiösen Lernformen interessiert ist, ist im Seminar „Regensburg-Haifa Summer School on Interfaith Education“ am richtigen Platz. Die Summer School richtet sich an Lehramtsstudierende, die unterschiedliche Glaubenstraditionen und Religionen kennenlernen wollen, um später Lernbereiche wie „Religiöse Vielfalt“ und „Interreligiöser Dialog“ reflektiert unterrichten zu können. Das Seminar orientiert sich im Hinblick auf interkulturelle Kompetenzen an den Bildungszielen des „OECD Lernkompass 2030“, indem es die Fähigkeiten der Studierenden fördert, Sensibilität und Verständnis gegenüber Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen eigenen Glaubenstraditionen und denen anderer zu entwickeln.
Das erstmals durchgeführte Seminar der Universitäten Haifa und Regensburg wird eine Gruppe von 30 Studierenden beider Universitäten für eine einwöchige intensive Reihe von Seminarsitzungen, Begegnungen und Exkursionen in und um Haifa zusammenbringen. Die Stadt Haifa ist bekannt für ihre reiche Vielfalt an religiösen Gemeinschaften, darunter Juden aller Couleur, Christen sieben verschiedener Konfessionen, Muslime, Drusen und Bahai. Haifa ist ein idealer Ort für Studierende, um verschiedene Glaubensrichtungen und die Art und Weise, wie ihre Anhänger ne-beneinander leben, zu erkunden und kennenzulernen.

Vorläufiger Zeitplan:

  • Donnerstag 7.8.25:Flug München – Tel Aviv, Zugtransfer nach Haifa, Bustransfer zum Campus und den Unterkünften
  • Donnerstag bis Samstag 7.8.-10.8.25: Begegnungen und Exkursionen in und  um Haifa sowie in der Region Galiläa
  • Sonntag bis Mittwoch 11.8.-13.8.25 Seminarsitzungen auf dem Campus Haifa
  • Donnerstag 14.8.25: Abschied; Zugtransfer nach Tel Aviv, Flug Tel Aviv - München

Organisation:
Das Seminar gehört zum Sommersemester 2025. Es richtet sich an Lehramtsstudierende, die dann mindestens im 4. Studiensemester sein werden, primär der Evangelischen Theologie sowie anderer Fächer. Mögliche Module sind

EVR UF 5.2, 9.2,10.2, EVR GS DD 14.2, EVR HS DD 17.2, 18.2 sowie EVR EWS 20.2. Drei verpflichtende Vorbereitungstreffen vor dem Seminar finden im Zeitraum Mai-Juli 2025 statt.
Das Seminar wird maximal 30 Studierende umfassen, davon maximal 15 aus Regensburg. Die Verkehrssprache ist Englisch. Es wird von den Studierenden erwartet, dass sie sich aktiv im Seminar engagieren und in internationalen Tandems Präsentationen erarbeiten.
Der studentische Eigenbeitrag für Reise, Unterkunft und Verpflegung wird bei ca.    800 € liegen. Dieser Preis beinhaltet bereits Förderungen durch verschiedene Institutionen.
Die verbindliche Anmeldung erfolgt durch ein persönliches Gespräch am Lehrstuhl von Prof. Fricke, mit der eine Anzahlung von 200 € verbunden ist. Für die Lehramtsstudierenden der Evangelischen Theologie ist ein Slot von bis zu 10 Personen vorgesehen, für die anderer Fächer ein Slot von bis zu 5 Personen.
Wer sich für die Teilnahme interessiert, kann sich gerne bei Lehrstuhl Fricke lehrstuhl.fricke​(at)​ur.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)  per Mail schon auf eine vorläufige Teilnahme-Liste eintragen lassen.

Prof. Dr. Michael Fricke

Institut für Evangelische Theologie

Universität Regensburg

michael.fricke​(at)​ur.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)

PhD Uriel Simonsohn

Haifa Laboratory for Religious Studies

University of Haifa

usimonsohn​(at)​gmail.com (öffnet Ihr E-Mail-Programm)

 

PhD Tsafrir Goldberg

Dept. of Learning and Instructional Sciences

University of Haifa

tgoldberg​(at)​edu.haifa.ac.il (öffnet Ihr E-Mail-Programm)

Quellen: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/04/Haifa_U_Rabin_Building.jpg (externer Link, öffnet neues Fenster)  https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d8/Haifa_BW_4.JPG (externer Link, öffnet neues Fenster)


Alternative zum Vocatiogespräch (Studienbeginn vor SoSe 2022)

Liebe Studierende,

Sie können - alternativ zum Vocatiogespräch - das sog. Vocatioseminar II besuchen; die Teilnahme ersetzt das Movationsschreiben und das Gespräch. Weitere Informationen und Termine dazu unter

https://www.studienbegleitung-elkb.de/theologie-lehramt/vocatio (externer Link, öffnet neues Fenster)


Hinweise für Studienanfäger:

Informationen für Studienanfänger Evangelische Religionslehre/ Evangelische Theologie finden Sie auf folgender Seite: Studienanfänger

Außerdem finden Sie die Arbeitshilfe für das "Studium der Evangelischen Theologie " unter Downloads.

Bitte beachten Sie, das am Institut für Evangelische Theologie für das Sommersemester 2023 die Anmeldung in EXA online erfolgt (Ausnahmen entnehmen Sie bitte dem VVZ)

Die Prüfungsanmeldung erfolgt über FlexNow (bitte berücksichtigen Sie die angegebenen An- und Abmeldefristen).

Sie finden alle Informationen, Lerninhalte und Materalien zu den Vorlesungen und Seminaren online.

Bitte melden Sie sich daher  in EXA zur jeweiligen Veranstaltung an, um weitere Hinweise zu erhalten (digitale Veranstaltung, GRIPS usw. (externer Link, öffnet neues Fenster)

Zudem melden Sie sich in Flex-Now zur Bewertungseintragung an. (externer Link, öffnet neues Fenster)

Für die Erstsemserstudierenden in den Lehramtsstudium und Bachelorstudium wird die Teilnahme

Einführung in das Studium der Evangelischen Theologie (Lehrstuhl Systematische Theologie)

dringend empfohlen.


Bücher- und Bildungsgutschein

nach oben