Prof. Dr. Gregor Herzfeld
Gregor Herzfeld (*1975) studierte Musikwissenschaft und Philosophie an der Universität Heidelberg mit längeren Studienaufenthalten an der Scuola di Paleografia Musicale in Cremona (Italien) und an der Yale University, New Haven (USA). Von 2002 bis 2005 arbeitete er am Lehrstuhl Silke Leopolds (Musikwissenschaftliches Seminar Heidelberg). Nach der Promotion 2006 mit einer Untersuchung zu Zeit als Prozess und Epiphanie in der amerikanischen experimentellen Musik in Heidelberg (2007 erschienen als Band 60 der Beihefte zum Archiv für Musikwissenschaft) sowie Lehraufträgen, Forschungsstipendium (Paul Sacher Stiftung Basel) und Drittmittel-gestützter Forschung (Fritz Thyssen Stiftung) war er zwischen 2007 und 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter von Albrecht Riethmüller an der Freien Universität Berlin, wo er sich 2012 mit einer Arbeit über Edgar Allan Poe in der Musikgeschichte habilitierte (erschienen als Poe in der Musik 2013 im Waxmann Verlag). 2015 bis 2018 war er Dramaturg des Freiburger Barockorchesters, 2017 erfolgte die Umhabilitation an die Universität Basel. Professurvertretungen übernahm er an der LMU München und in Regensburg. Vor seiner Berufung zum Professor für Musikwissenschaft an die Universität Regensburg 2022 war er vier Jahre als Assistenzprofessor am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Wien tätig.
Prof. Herzfeld ist verheiratet und hat drei Töchter (*2008, 2011 und 2025).
Funktionen
- Mitglied im Fakultätsrat (PKGG)
- Redakteur (Berichte, Mitteilungen, Lehrveranstaltungen) der Zeitschrift Die Musikforschung
- Mitherausgeber der Regensburger Studien zur Musikgeschichte
- Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift StiMME
- Mitglied der Gesellschaft für Musikforschung und der Fachgruppe Deutsch-Ibero-Amerikanische Musikbeziehungen
- Fachgutachter für Stiftungen und Forschungsförderer (DFG, Studienstiftung, Humboldt, Heinrich Hertz)
- Mitglied des Auswahlkomitees bei Fulbright Germany für US Scholars & Students & Journalists