Vom 28. bis 30. Mai fand an der Universität Regensburg eine internationale Konferenz zur Krise der liberalen Demokratie statt.
Die Veranstaltung griff die wegweisenden Überlegungen Alexis de Tocquevilles auf, der bereits im 19. Jahrhundert die Chancen und Risiken demokratischer Ordnungen in Amerika und Europa analysierte. In vier systematischen Panels diskutierten die Teilnehmenden, wie Tocquevilles Theorie zur Analyse und Überwindung gegenwärtiger demokratietheoretischer Krisen beitragen kann. Ziel war es, eine Brücke zwischen der Diagnose aktueller Entwicklungen und einer Neubewertung zentraler Elemente von Tocquevilles Demokratietheorie zu schlagen.