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PD Dr. Susanne Greilich

Dsc 0720 _1_
Lehrstuhl Prof. Dr. Mecke

DFG-Projektleiterin "Übersetzungsdimensionen des frz. Enzyklopädismus im Aufklärungszeitalter"

Kontakt:

P.T. 3.3.63

Tel.: 0941-943-1558

Email: susanne.greilich[at]ur.de

Sprechstunde: nach Vereinbarung


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Aktuell

  • 11.-12.01.2019: Konstituierende Sitzung des DFG-SPP 2130 "Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit", Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel

  • 19.-20.10.2018: "Order and Organization of Knowledge in Early Modern Spanish Compilations: José de Acosta's Historia Natural y moral de las Indias", Vortrag im Rahmen der internationalen Fachtagung "Early Modern Cultural Encyclopaedias - Defining a Genre and its Agency", CSMS, Universität Hamburg 

  • 1.10.2018: Start des DFG-Projekts Übersetzungsdimensionen des französischen Enzyklopädismus im Aufklärungszeitalter


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Aktuelles Forschungsprojekt

Übersetzungsdimensionen des frz. Enzyklopädismus im Aufklärungszeitalter (1680-1800): transkultureller Wissenstransfer, Mittlerfiguren, interkulturelle Aneignungsprozesse" "

im DFG-SPP 2130 "Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit"

Laufzeit: 10/2018-09/2021

mit H.-J. Lüsebrink, Universität des Saarlandes

Vor dem Hintergrund der Bedeutung der Enzyklopädie als Leitmedium des 18. Jahrhunderts und seinen transnationalen Entstehungszusammenhängen untersucht das Forschungsvorhaben die Rolle, die Übersetzungsprozessen im Kontext des Enzyklopädismus und der Herausbildung eines grenzüberschreitenden Wissens- und Kommunikationsraums im Zeitalter der Aufklärung zukam.

Dabei gelangen mit Übersetzern und Herausgebern jene Akteure in den Blick, die mehr waren als bloße Redakteure, die Wissensbestände von einer Sprache in eine andere übertrugen. Vielmehr können Übersetzer und Herausgeber adaptierter Fassungen ursprünglich vielfach französischer Enzyklopädien als kulturelle Mittler begriffen werden, die bereits vorhandenes Wissen aus einer Ausgangs- in eine andere Zielkultur transferierten, wobei neben sprachlichen auch semantisch-inhaltliche Adaptionsprozesse wirksam wurden, mit denen die neue Publikation an den differenten kulturellen Horizont des Publikums angepasst wurde.
In den Para- bzw. Peritexten reflektieren Übersetzer und Herausgeber die skizzierte Mittlerposition ebenso wie sie Auskunft über Zielsetzung und Erfahrungen im Kontext kultureller Adaptionsprozesse geben. Die dort evozierten Nationalisierungen enzyk-lopädischer Werke als Resultat kultureller Adaption eröffnen zugleich neue Perspektiven auf das Verhältnis der als die Gattung der Enzyklopädie prägend erachteten, französischen Modelle und ihre anderssprachlichen „Nachfolger“ bzw. „Vorgänger“. So lässt etwa der Blick auf die kulturelle Übersetzungsleistung der „Nachfolger“ die Autonomisierung der Gattung der Enzyklopädie in anderen, von der Aufklärungsforschung mitunter als „randständig“ wahrgenommenen Ländern und Re-gionen hervortreten – eine Autonomisierung, an deren Ende mitunter die Ausbildung von ganz eigenen Enzyklopädietraditionen stand.
Schließlich treten im Kontext der Genese von Universalenzyklopädien wie der Encyclopédie jene Übersetzungsprozesse in den Fokus, bei denen für die Redaktion einzelner Lemmata auf Texte auch anderer Gattungen zurückgegriffen wurde, welche ihrerseits zunächst aus anderen Sprachen ins Französische übersetzt worden waren. Im Falle der Einträge zu fremden Ländern und Kulturräumen gerieten die Verfasser der Encyclopédie-Artikel so mitunter in die Rolle dreifacher Übersetzer: in die des Sprachübersetzers, des Überträgers von Wissensbeständen aus einer anderen Gattung bzw. eines anderen Sinnsystems in das der französischen Enzyklopädie sowie in die eines „cultural brokers“, der zwischen der im Artikel vorgestellten Fremdkultur und je-ner des heimischen Lesepublikums eine Brücke schlug.

Ausgehend von den skizzierten Überlegungen stehen vier Perspektiven im Zentrum des Projekts: 1. die systematische Erfassung sämtlicher sprachlicher Übersetzungen enzyklopädischer Texte des Aufklärungszeitalters (1680-1800) einschließlich Angaben zu Ursprungsfassungen, Übersetzern, Herausgebern und erläuternden Vorworten; 2. die beispielhafte Analyse der in einzelnen Übersetzungsvorhaben aus dem Kontext des französischen Enzyklopädismus sich vollziehenden kulturellen Adaptions- und Autonomisierungsprozesse; 3. das Selbstverständnis und die Rolle von Übersetzern als zentralen interkulturellen Akteuren für die Vermittlung enzyklopädischen Wissens; sowie 4. die Untersuchung der Rolle, die Übersetzungen für die Redaktion einzelner, länderspezifischer Lemmata des bedeutendsten französischen Enzyklopädieprojekts der Aufklärung, der Encyclopédie Diderots und D’Alemberts, zukam.


Raynal-titel
Neuerscheinung 2018

Guillaume-Thomas Raynal: Histoire des deux Indes - Kritisch-kommentierte Textedition. Vol. 2

Die Histoire philosophique et politique des établissements et du commerce des Européens dans les deux Indes, die der französische Philosoph Guillaume-Thomas Raynal unter Mitarbeit einer Reihe weiterer namhafter Autoren, unter ihnen Diderot, Jussieu und Deleyre, verfasste, wurde erstmalig 1770 publiziert. Sie stellt eine unvergleichliche Quelle dar für die Geschichte des Kolonialismus und des internationalen Handels wie auch für die politische und philosophische Auseinandersetzung mit diesen Themen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Bedeutung der Histoire des deux Indes im Kontext des Aufschwungs des radikalen und revolutionären Denkens, das sich ausgehend von Frankreich im Verlauf des 18. Jahrhunderts entwickelte, kann kaum hoch genug eingeschätzt werden. Gemeinsam mit Montesquieus  De l'esprit des lois und Rousseaus Contrat social ist die Histoire des deux Indes eines der zentralen Werke, die die Ideen und Ideale der Amerikanischen wie auch der Französischen Revolution beeinflusst haben. Zugleich stellt sie einen der Gründungstexte der den Prinzipien von Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und Ratio verpflichteten Aufklärung dar. Verbot und Indizierung des Werkes vermochten den Erfolg der Histoire des deux Indes weit über die Landesgrenzen Frankreichs hinaus nicht zu stoppen: Zahlreiche Neuauflagen und Übersetzungen folgten der Erstausgabe von 1770, die Raynal zweimal - 1774 und 1780 - in überarbeiteter Fassung herausgab, wobei er von Mal zu Mal wagemutiger wurde.

Die neu erschienene, kritisch-kommentierte Edition der Histoire des deux Indes stellt die erste vollständige Ausgabe des Textes seit 180 Jahren dar. Sie basiert auf der dritten Fassung des Textes von 1780, jener Fassung, die unter vollständiger Kontrolle von Raynal vorbereitet und publiziert wurde. Der texte de base wird begleitet von einem umfangreichen Anmerkungsapparat, sämtlichen Varianten der ersten beiden Ausgaben 1770 und 1774 sowie der postumen Fassung von 1820.

Die Edition der Histoire des deux Indes wurde von einer internationalen Équipe übernommen. Jedes der insgesamt 19 Bücher der Histoire des deux Indes wird von einem (oder mehreren) Spezialisten herausgegeben. Der Gesamtausgabe sind eine übergreifende Einleitung, eine Bibliographie der Texteditionen, eine Übersicht der Beiträge von Denis Diderot, sämtliche Originalillustrationen sowie ein Faksimile-Band der Tabellen und Karten beigegeben.

Band II (2018) enthält die Bücher VI-IX der Ausgabe 1780, die insbesondere den spanischen und portugiesischen kolonialen Besitzungen gewidmet sind, darunter die Bücher VI zu Mexiko und VII zu Peru, hg. v. S. Greilich.

c18.net/18/a.php


DHV-Tagung 2019

El drama romántico en España e Hispanoamérica: medio de negociación transnacional de modernidad e identidad

(zus. m. Dagmar Schmelzer, Regensburg)

El romanticismo se considera como una época de crisis de la cultura europea, época de ruptura, de reinicio, de balance y de remembranza. Incluso si, en sendos países de Europa, se manifiesta con desfases cronológicos considerables y programas políticos diferentes, es indudable que sus actores participaron en redes transnacionales de intercambio. No en balde el exilio se llama el ‘padre del romanticismo’. Por el traslado cultural las ideas y formas literarias conocieron, sin embargo, transformaciones múltiples. En los distintos contextos nacionales y regionales, ideológicos y políticos se originan procesos de apropiación, de negociación y de alteración. Ya en el ámbito europeo se observa el conflicto entre lo global y lo local, central para el concepto de lo transnacional: la pretensión universalista y las ansias de desbordamiento del sujeto moderno compiten con el deseo de crear una identidad colectiva que fundamente el estado nacional y la sociedad burguesa. Esto es cierto para Europa y la metrópoli española, y también para los países hispanohablantes de América que, mediante sus esfuerzos de descolonialización, abren una nueva fase de la historia global y definen sus identidades dentro del campo de tensiones de la modernidad.

No cabe duda de que la literatura sea, para las élites internacionalmente interconectadas del romanticismo un medio para invocar y poner a prueba identidades individuales y colectivas. También el teatro les brinde un proscenio: rompe con tabúes, provoca abiertamente, sondea contradicciones psicológicas y sociales pero también repasa proyectos de identidad. En cuanto a Hispanoamérica la crítica se enfocó sobre todo en la novela (neo)romántica como foro de debate. El drama romántico hispanoamericano, por contrario, debido a las turbulencias políticas, no siempre alcanzó el público al que se dirigía y quedó menos estudiado. Nos parece, no obstante, de especial interés por participar en un contexto de cruces transnacionales. El contacto con compañías de teatro y autores de la antigua metrópoli sigue siendo estrecho; hay carreras transnacionales (p.ej. G. Gómez de Avellaneda). El drama romántico vernáculo compite con la ópera italiana, el teatro francés y la ‘literatura mundial’ de todas las épocas, como demuestra una mirada a las carteleras. Se encuentran distintos aspectos de apropiación: el re-enactment de la historia nacional, como en Vasco Núñez de Balboa de F. González Bocanegra o Muñoz, Visitador de México de I. Rodríguez Galván y la mitologización de las guerras de independencia, como en Los Lanzas, de F. Reyes Ortiz. Se celebran los personajes de integración – Bolívar – y la oposición a los oponentes tiránicos – Manuel de Rosas. Los marginados románticos se trasladan al ambiente americano, como el pirata Diego el Mulato de J. A. Cisneros. Se reclaman héroes indígenas, como en El charrúa de P. P. Bermúdez o en Atahualpa ó la conquista del Perú de C. A. Salaverry.

No se tenía que esperar el “transnational turn” para entender que estas negociaciones ocurren en unas constelaciones y redes transfronterizas y translingüísticas. En América, a lo largo del siglo XIX, los estados nacionales se encuentran en fase de desarrollo y su surgimiento se complementa con conceptos de identidad alternativos como el panamericanismo y la hispanidad. Los nuevos países intentan definir su relación a España, a Europa y a Estados Unidos. El concepto de transnacionalidad puede ser fructífero frente a este trenzado multidimensional (y, en lo referiente a la descolonización, frente a unos esfuerzos de destejer entrelazamientos).

La sección se propone sondear un córpus que, en partes, sigue siendo de difícil acceso, p.ej. mediante antologías, pero que empieza a publicarse en réplicas digitales. El enfoque estará en los dramas históricos visto que para las piezas costumbristas ya existan más estudios. El énfasis estará en el análisis de textos concretos y se complementará con estudios de las estructuras y procesos de interacción.


FRV-Tagung 2018

"Rire en temps de crise: l’humour interculturel dans la francophonie contemporaine"

Les sociétés francophones contemporaines se caractérisent par la coexistence de modèles sociaux et culturels hétérogènes. Face à cette situation, la question de l’identité nationale et culturelle est – comme celle de l’altérité – régulièrement l’objet des débats politiques comme de la production artistique. A partir de leurs expériences plus ou moins quotidiennes avec le racisme et les préjugés et face au sentiment d’un manque d’identité culturelle « fixe », auteurs et metteurs en scène visent dans leurs œuvres les mécanismes par lesquels une communauté culturelle s’établit au sein d’une société multiethnique hétérogène. Après que la littérature et le cinéma français des années 80 et 90 avaient surtout traité cette question de manière sérieuse et critique, on peut observer, depuis le début du XXIe siècle, une approche différente : conflits culturels, préjugés et ressentiments sont affrontés avec les moyens de l’humour et sur le mode du rire.
Au plus tard depuis les Intouchables (2011), les « comédies communautaires» comptent parmi les plus grands succès du cinéma français, ainsi Samba (2014), Qu’est-ce qu’on a fait au bon Dieu? (2014) ou Bienvenue à Marly-Gomont (2016). A part la différence culturelle présumée entre Français « de souche » et Français d’origine africaine ou asiatique, les différences culturelles régionales sont visées ainsi que les conflits culturels avec les voisins de l’autre côté de la frontière française (Rien à déclarer, 2010). Des comédiens d’origine maghrébine comme Jamel Debbouze ou Gad Elmaleh sont de véritables stars de la scène, parlant dans leurs spectacles de leur propre identité vécue comme « autre », de leurs expériences avec stéréotypes et préjugés.
Face à leur grand succès auprès d’un public plus large, comédiens et comédies interculturelles se trouvent régulièrement exposés au reproche de minimiser les problèmes sociaux, d’ensevelir un débat important sous une atmosphère de sentimentalité et d’être – en conséquence – sans aucune pertinence sociopolitique.
Nous nous proposons de remettre cette thèse en question, ou plus précisément d’analyser les potentiels que l’humour sait faire valoir dans le contexte des négociations d’identité, d’altérité et de différence. L’humour pour lequel un certain flegme face aux insuffisances de la vie est une condition préalable, se prête à la résolution des conflits sociaux en mettant des généralisations idéologiques à terre (Jean Paul), en immunisant le moi contre la sensibilité (Freud) et en apprenant à l’homme à garder une distance épistémologique envers lui-même (Sindermann). Comme l’effet du comique ne se produit que sur le fond d’une même idée sur la réalité culturelle, le comique peut se mettre au service des changements idéologiques collectifs, il peut déstabiliser les évidences culturelles et contourner les relations de pouvoir.
Sur fond de théories littéraires, psychologiques, philosophiques et linguistiques sur l’humour et le comique et dans le sens d’une analyse interculturelle des médias, la section se propose d’analyser le rôle que jouèrent et jouent les comédies interculturelles, les spectacles d’ethno-comédie et la littérature mettant en scène des clashs culturels dans le contexte du débat sur l’identité et la diversité culturelles des sociétés francophones contemporaines.


Anderes Schreiben - Titel
Publikation 2013 (zus. m. K. Struve)

Das Andere Schreiben

Kannibalen und "Barbaren", "edle und böse Wilde", Türken, "moros" und Indianer bevölkern seit dem 16. Jahrhundert nicht nur die schöngeistige Literatur der Romania, sondern ebenso sehr Reisetexte, Enzyklopädien, philosophische Traktate und historiographische Werke. Die Beiträge dieses Bandes untersuchen die literarischen Konstruktionen des Anderen in franko-, italo- und hispanophonen Texten, deren Bandbreite von den Kosmographien des 16. Jahrhunderts bis zu den orientalistischen Schriften des 19. Jahrhunderts reicht. Die Diskursivierung von Alterität wird lesbar als ein Spektrum epistemologischer, ontologischer und nicht zuletzt affektiv aufgeladener Konnotationen zwischen Anders-heit und Fremd-heit. Sie wirft dabei unvermeidlich auch Fragen nach ihrer Relationalität, ihrer Reziprozität und damit nach dem Stellenwert des europäischen Selbst auf: Sind die Anderen die barbarischen Wilden oder enthüllt sich vielmehr der kulturchauvinistische Blick auf den Fremden? In den Beiträgen geht es schließlich über eine imagologische Perspektive hinaus - das "Andere schreiben" - auch um Fragen nach einer Poetik des fremden Anderen und nach spezifischen narrativen Verfahren eines "anderen Schreibens".

Mit Beiträgen von: Ulrike Becker, Susanne Greilich, Rotraud von Kulessa, Anne Kraume, Markus Lenz, Madgalena Mancas, Gesine Müller, Nicole Pöppel, Elke Richter, Dagmar Schmelzer, Lena Seauve, Christiane Solte-Gresser, Katharina Schlosser, Karen Struve, Elisabeth Tiller, Christian von Tschilschke und Theresa Vögle.

Würzburg: Königshausen & Neumann, 2013.


Biografie

Universitärer Werdegang

Habilitation

08/2015: Erteilung der Venia legendi für das Fachgebiet "Romanische Philologie (Französische und Spanische Literatur- und Kulturwissenschaft)"

Habilitationsschrift zum Thema: Das Ringen um die Nation und den nationalen Roman - Diskurse der Restaurationszeit und literarische Praxis bei Juan Valera

11/2013: Zwischenevaluation im Habilitationsverfahren

Promotion

Fach: "Französische Kulturwissenschaft" (Prädikat: summa cum laude, Abschluss 2004)

Dissertationsschrift zum Thema:Un livre périodique pour la classe des gens qui lisent peu - Strukturen, Wandlungen und intertextuelle Bezüge französischsprachiger Volksalmanache des 18. und 19. Jahrhunderts  (Abgabe in 2002) (Gutachter: Prof. Dr. H.-J. Lüsebrink, Prof. Dr. Jochen Schlobach, Prof. Dr. Jeanne Bem) (Prädikat: Opus eximium)

Universitäre Laufbahn

seit 10/2018: Projektleitung "Übersetzungsdimensionen des frz. Enzyklopädismus im Aufklärungszeitalter (1680-1800): transkultureller Wissenstransfer, Mittlerfiguren, interkulturelle Aneignungsprozesse" (DFG-SPP 2130)

seit 10/2015: Privatdozentin und akademische Oberrätin auf Zeit

2004-10/2015: wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Romanische Philologie der Universität Regensburg

09/2008-08/2009,

11/2005-09/2006: Elternzeit nach der Geburt des 2. Kindes

1996-2004: wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation der Universität des Saarlandes

Studium

1996: Examen (Prädikat: sehr gut)

1991-1996: Studium der Kulturwirtschaft an den Universitäten Passau und Laval, Québec (Schwerpunkt: Frankophonie, Sprachen: Französisch, Spanisch, Arabisch)

Schulische Laufbahn

1991: Abitur (Lichtenberg-Gymnasium, Cuxhaven)

Stipendien und Preise:

2014: Nominierung für den Lehrpreis der Fakultät

2010/2011: Mentee im Mentorenprogramm für Habilitandinnen und hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen der Universität Regensburg (Mentorin: Prof. Dr. Sabine Friedrich, FAU Erlangen-Nürnberg)

2000: 2monatiges DFG-Forschungsstipendium, Forschungsaufhalt an der BNF Paris

1995: 5monatiges Studienstipendium im Rahmen des Austauschprogramms der Universitäten Passau und Laval, Québec (Kanada)

1992-1996: Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes

Auslandsaufenthalte und Gastdozenturen

03/2011: Gastdozentur an der Universidad de Complutense, Madrid

03/2008: Gastdozentur an der Université Blaise Pascal, Clermont-Ferrand

1995: Auslandsstudium an der Université Laval (Québec, Kanada) (Wintertrimester).

1994: Zweimonatiges Auslandspraktikum, Goethe-Institut Kairo, Ägypten

Forschung

DFG-Projekt: Übersetzungsdimensionen des französischen Enzyklopädismus im Aufklärungszeitalter (1680-1800): transkultureller Wissenstransfer, Mittlerfiguren, interkulturelle Aneignungsprozesse“

im SPP 2130 "Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit"

Laufzeit: 10/2018-09/2021

mit H.-J. Lüsebrink, Universität des Saarlandes

- siehe Titlepage -


Das Ringen um die Nation und den 'nationalen' Roman - Diskurse der Restaurationszeit und literarische Praxis bei Juan Valera (Habilitationsprojekt)

Das Jahr 1868 läutete in Spanien auf literarischer Ebene tiefgreifende Veränderungen ein und bedeutete für die Gattung des Romans den Beginn der Moderne. Mit dem Erstarken des Bürgertums war die Grundlage geschaffen für die Entwicklung des realistischen Romans, der sowohl als ideales Medium der Erziehung des Bürgertums wie der Identitätsbildung verstanden wurde. In diesem Kontext kam der Vorstellung einer Verbindung von Nation und literarischer Ausdrucksform eine bedeutende Rolle zu: So wurden von weiten Teilen der Autoren und Kritiker der Realismus als diejenige Literaturform betrachtet, die nicht nur der bürgerlichen Klasse, sondern auch dem ‚spanischen Charakter‘ am besten entspräche. Dem realistischen Roman wurde die Möglichkeit zugeschrieben, als ästhetisches Sprachrohr des ‚originär Spanischen‘ zu fungieren und gleichzeitig identitätsstiftend im Sinne einer über regionalkulturelle Verankerungen und sprachliche Differenzen hinausweisenden nationalen Gemeinschaft der ‚Spanier‘ zu wirken. Im Anschluss an die politische Unabhängigkeit und ‚Befreiung‘ Spaniens von den Franzosen zu Jahrhundertbeginn sollte mit der Erneuerung der Erzählliteratur nun auch die intellektuelle Emanzipation vom europäischen Nachbarn erfolgen: „Ya es tiempo, después de dos siglos de vasallaje y de sumisión […] de que sacudamos el yugo intelectual en que los Franceses nos tienen“, schrieb Juan Valera in diesem Sinne im Oktober 1886 an seinen Freund Menéndez Pelayo.
Vor diesem Hintergrund bedeuteten die Epochenströmungen des französischen Realismus und des Naturalismus, die in den 1870er und 1880er Jahren in Spanien rezipiert wurden, für die Literaten der Generation von 1868 eine Herausforderung, die ästhetische Fragen mit einer sowohl nationalen wie nationalistischen Dimension versah. Zum Kern der Debatte wurde die Frage nach der Verortung der spanischen Literatur im Spannungsfeld zwischen modernem Realismus bzw. Naturalismus französischer Prägung einerseits und den Traditionen des cervantinischen Realismus andererseits. Die naturalistische Literaturtheorie und die narrative Praxis Zolas dienten dabei als Reibungsfläche und Modell einer ‚anderen‘ Ästhetik, die zumeist als inadäquat für den eigenen, nationalen Kontext zurückgewiesen wurde – und dies bemerkenswerterweise selbst bei jenen Autoren, die mithin als Befürworter und Mittler des Naturalismus nach Spanien gelten, wie Clarín oder Pardo Bazán.
In den literaturtheoretischen Debatten der Zeit wurden bei konservativen ebenso wie bei liberalen Kritikern Abwehr- und Verteidigungsmechanismen wirksam, die im Zusammenhang mit zeitgenössischen Diskursen um spanische Dekadenz, Unterlegenheitsgefühl und kulturelle Fremdbestimmtheit zu begreifen sind. In ihrer Auseinandersetzung mit dem französischen Realismus und dem Naturalismus suchte die spanische Literaturkritik der zweiten Jahrhunderthälfte daher alternative ideologische Bezugspunkte als die der französischen Kultur, von dessen ‚Joch‘ man Spanien befreien wollte. Kritiker wie González Serrano, Revilla und Valera fanden sie neben der eigenen literarischen Realismustradition in der zeitgenössischen deutschen Philosophie bzw. Ästhetik, die bereits eine Überwindung der Gegensätze zwischen Idealismus und den neuen Prämissen des Positivismus und Materialismus vorgenommen (Neukantianismus) bzw. eklektische ästhetische Modelle entwickelt hatten. Obgleich die Forschung den Wunsch nach Verschmelzung realistischer und idealistischer Prinzipien im Kontext der Naturalismusdebatte bereits hervorgehoben hat, hat sie die Einflüsse der zeitgenössischen, hegelianischen wie posthegelianischen Philosophie und Ästhetik und damit Deutschland als alternativen Bezugspunkt im Kontext der Debatten um den spanischen Roman im Grunde übersehen – ein vor dem Hintergrund des Wissens um die Bedeutung des Krausismus in Spanien und dessen zumindest partieller Frankophobie überraschender Befund.
Die vorliegende Untersuchung setzt an den skizzierten Forschungslücken an und fokussiert einerseits auf die entschieden nationalistische Komponente der spanischen Realismus/ Naturalismus-Debatte, andererseits auf den Einfluss Hegels und der deutschen Philosophie auf die ästhetischen Alternativentwürfe zum französischen Realismus respektive Naturalismus, die die spanische Literaturkritik ab den 1870er Jahren entwickeln sollte. Auf der Grundlage einer intensiven Auseinandersetzung mit dem essayistischen und literaturtheoretischen Werk Juan Valeras werden darüber hinaus Parallelen und Schnittmengen zwischen der ästhetischen Positionierung dieses Autors und den Entwürfen anderer einflussreicher Kritiker seiner Zeit – von Revilla über González Serrano hin zu Menéndez Pelayo – aufgezeigt sowie die Einflüsse der deutschen Philosophie und Ästhetik beleuchtet. Damit wird der Forschungstopos von Valeras ‚Exotenstatus‘ innerhalb des literarischen Feldes seiner Zeit einer kritischen Revision unterzogen, ebenso wie mit Fehldeutungen hinsichtlich des arte por el arte-Bekenntnisses des Autors aufgeräumt wird.
Schließlich unternimmt die Arbeit eine Zusammenschau des essayistischen, literaturkritischen und narrativen Werks des Andalusiers. Auf der Grundlage dieser transgenerischen Perspektive wird deutlich gemacht, in welchem Maße die Sorge um die spanische Nation bei Valera als Impuls nicht nur in zahlreichen Essays zum Tragen kam, sondern auch in Hinblick auf die ästhetische Gestaltung seiner Romane selbst wirkte, die der Autor als wichtigste und einflussreichste literarische Gattung seiner Zeit begriff. Valeras Romane werden, spezifischer, als Antwort auf die ästhetischen Positionierungsversuche der spanischen Romanciers hinsichtlich der von Frankreich nach Spanien strömenden Bewegungen des Realismus und des Naturalismus und als literarische Manifestationen der gewünschten kulturellen Emanzipation vom französischen „yugo intelectual“ verstanden und unter diesem Blickwinkel erstmals detailliert analysiert.


Raynal-titel

Guillaume-Thomas Raynal: Histoire des deux Indes  - Kritisch-kommentierte Textedition.

Vol. 2, Buch 6: Découverte de l'Amérique. Conquête du Mexique (zus. mit Ute Fendler, Stéphane Pujol)

Vol. 2 Buch 7: Conquête du Pérou par les Espagnols.

Internationales Projekt unter der Leitung von Anthony Strugnell, Cecil Courtney und Hans-Jürgen Lüsebrink

Siehe Titlepage und unter: http://c18.net


2002-2004: DFG-Projekt: "Kulturtransfer und Autonomisierung. Kulturvergleichende und interkulturelle Studien zu deutsch-amerikanischen und frankokanadischen populären Kalendern des 18. und 19. Jahrhunderts" (Leitung: Prof. Dr. H.-J. Lüsebrink, Prof. Dr. Y.-G. Mix)

Das für die Dauer von insgesamt drei Jahren von der DFG geförderte Projekt, das unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. H.-J. Lüsebrink von der Universität des Saarlandes (Romanistik) und Herrn Prof. Dr. Y.-G. Mix von der Universität Marburg (Germanistik) durchgeführt wurde, widmete sich den Beziehungen zwischen deutsch-amerikanischen und frankokanadischen Volkskalendern des 18. und 19. Jahrhunderts und ihren europäischen Vorgängern. Neben Formen des Kulturtransfers galt das besondere Augenmerk den Prozessen der Autonomisierung der nordamerikanischen Almanache und zwar in Hinblick auf die Ausbildung eines auf den Erfahrungen der Auswanderung und Kolonisation fußenden kollektiven Gedächtnisses sowie die Konstituierung einer originären literarischen Tradition mit eigenen Autoren und Kanons. Schließlich erlaubte der Vergleich der deutsch- und französischsprachigen Kalenderproduktionen in Nordamerika die Herausarbeitung kultureller Spezifika und signifikanter Unterschiede, die in erster Linie die Einstellung zu Sprache und Nationalliteratur sowie Identifikationsfiguren und Wertestandards betreffen (vgl. u.a. Greilich 2008).

Siehe unter: www.romanistik.uni-saarland.de/de/ik/forschung/abgeschlossene-projekte.html


1997-2002: "Interdisziplinäres, deutsch-französisches Forschungsprojekt Populäre Druckmedien im alten und frühmodernen Europa" (gefördert durch die VolkswagenStiftung)


Seit den sechziger Jahren erfahren Volksbücher und Almanache in der Wissenschaft verstärkt Aufmerksamkeit: von Seiten der Historiker, die in diesen Korpora eine neue Quelle zur Erforschung der Mentalitätsgeschichte sehen und seitens der Literaturwissenschaftler, die populäre Druckmedien zum Untersuchungsgegenstand der Literaturgeschichte machen. Das interdisziplinäre, deutsch-französische Forschungs-projekt, das von Februar 1997 an für insgesamt vier Jahre von der VolkswagenStiftung gefördert und von Prof. Dr. Hans-Jürgen Lüsebrink (Saarbrücken, Romanistik), Prof. Dr. York-Gothart Mix (München und Marburg, Germanistik) und Prof. Dr. Jean-Yves Mollier (Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines, Geschichtswissenschaft) in Zusammenarbeit mit Dr. Rolf Reichardt (Mainz, Bibliothekswesen) und ihren Mitarbeiterinnen Susanne Greilich, Patricia Sorel und Christine Vogel durchgeführt wurde, hat die oben beschriebenen beiden Forschungsansätze aufgegriffen. Im Mittelpunkt der Analyse stand ein spezifisches Textkorpus, der Volksalmanach des Gattungstyps „Hinkender Bote/Messager Boiteux“. Zielsetzung des Projektes war es zunächst, die Ausgaben dieses im Europa der frühen Neuzeit wohl am weitesten verbreiteten Volksalmanachs systematisch zu erfassen und auszuwerten. Hierbei standen zum einem die dem Almanach eigenen Formen der Darstellung historischer Ereignisse im Zentrum der Analyse, zum anderen die interkulturellen Beziehungen zwischen den deutschen und französischen Ausgaben des „Hinkenden Boten“, die zwar gleiche Strukturen und Gattungsmerkmale aufweisen, aber durch verschiedene Mentalitäten und Kulturen geprägt sind.

Die Forschungsergebnisse sind in zwei Tagungsbänden (u.a. Lüsebrink/Mollier/Greilich 2000), einem bibliographischen Repertorium mit kulturwissenschaftlichen Analysen (Greilich/ Mix 2006) sowie einer Reihe von Artikeln publiziert worden. Auch die Dissertation (Greilich 2004) ist aus diesem Forschungsprojekt hervorgegangen.

Siehe unter: www.romanistik.uni-saarland.de/de/ik/forschung/abgeschlossene-projekte.html


Diss-titel

Strukturen, Wandlungen und intertextuelle Bezüge französischsprachiger Volksalmanache des 18. und 19. Jahrhunderts (Dissertationsprojekt)

Mit den französischsprachigen Volksalmanachen des 18. und 19. Jahrhunderts untersucht die Dissertation eine Gattung populärer Literatur, die bis dato in der Forschung nur ansatzweise analysiert wurde und in der romanistischen Literaturwissenschaft so gut wie keine Berücksichtigung gefunden hat. Aufbauend auf den Arbeiten vor allem französischer Mentalitätshistoriker widmet sich die Untersuchung dern Fragen nach den Strukturen der Gattung, ihren Wandlungen im Kontext zunehmender Alphabetisierung, eines aufblühenden Pressewesens und ideengeschichtlicher Bewegungen wie der Aufklärung und analysiert die Parallelen zu und Austauschprozesse mit anderen Buch- und Pressepublikationen der Zeit.

Publiziert 2004 bei Winter in Heidelberg.


Sektionsleitungen und Tagungsorganisation

03/2019: Sektion: "El drama romántico en España e Hispanoamérica: medio de negociación transnacional de modernidad e identidad", auf dem XXII. Deutschen Hispanistentag, Berlin, 27.-31.3.2019 (zus. m. D. Schmelzer)

09/2018: Sektion "Rire en temps de crise: l’humour interculturel dans la francophonie contemporaine – Lachen in Zeiten der Krise: interkultureller Humor in den frankophonen Gegenwartskulturen", auf dem 11. Kongress des Frankoromanistenverbandes, Osnabrück, 26.-29.9.2018 (zus. m. D. Schmelzer)

02/2017: "Medien der Zeit - Zeit der Medien. Symposium zum 60. Geburtstag von Jochen Mecke" (zus. m. D. Schmelzer und M. Hertrampf), Universität Regensburg, 4.2.-5.2.2017

10/2016: Sektion "Enzyklopädisches Schreiben - Wissenssysteme, Grenzüberschreitungen und Erkenntnisgrenzen (17.-21. Jahrhundert)", auf dem 10. Kongress des Frankoromanistenverbandes, Saarbrücken, 28.9.-1.10.2016 (zus. m. H.-J. Lüsebrink)

09/2011: Sektion Überall der Andere/ Ceci n'est pas l'autre - Diskursivierung von Alterität in Texten des 16.-19. Jahrhunderts auf dem XXXII. Romanistentag, Berlin 25.-28.09.2011 (zus. mit K. Struve, Bremen)

04/2005: Panel Intercultural Studies on the Enlightenment der DGEJ auf dem 36th Annual Meeting of the American Society for Eighteenth Century Studies, Las Vegas, USA, 31.3.-3.4.2005


Forschungsgruppen

Wissenschaftliches Mitglied des Forschungszentrum Spaniens der Universität Regensburg

Mitinitiatorin und -organisatorin des Forschungskolloquiums Philologien der Universität Regensburg

bis 04/2004: Mitglied der Arbeitsstelle für Interkulturelle Québec-Studien und nord-amerikanische Frankophonie der Universität des Saarlandes

02/2002-04/2004: wissenschaftliche Mitarbeiterin im interdisziplinären Forschungsprojekt Kulturtransfer und Autonomisierung. Kulturvergleichende und interkulturelle Studien zu deutsch-amerikanischen und frankokanadischen populären Kalendern des 18. und 19. Jahrhunderts der Universitäten Saarbrücken und Marburg (gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft)

1997-01/2002: wissenschaftliche Mitarbeiterin im deutsch-französischen Forschungsprojekt Populäre Druckmedien im alten und frühmodernen Europa der Universitäten Saarbrücken, Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines und Mainz (gefördert von der VolkswagenStiftung)

1997-1999: assoziiertes Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs Interkulturelle Kommunikation in kulturwissenschaftlicher Perspektive der Universität des Saarlandes

Publikationen

Monographien

Das Ringen um die Nation und den 'nationalen' Roman. Diskurse der Restaurationszeit und literarische Praxis bei Juan Valera [in Vorbereitung]

Französischsprachige Volksalmanache des 18. und 19. Jahrhunderts. Strukturen, Wandlungen, intertextuelle Bezüge. Heidelberg: Winter, 2004.

Herausgeberschaften

  • mit Dagmar Schmelzer: Medien der Zeit - Zeit der Medien. München: AVM, 2019 [in Vorbereitung].
  • mit Hans-Jürgen Lüsebrink: Ecrire l'encyclopédisme. Systèmes de savoir et relations transfrontalières (XVIIe-XXIe siècles). Paris: Garnier, 2019 [in Vorbereitung].
  • Guillaume-Thomas Raynal. Histoire des deux Indes. Première édition scientifique, Vol. II, Livre VII: Conquête du Pérou par les Espagnols. [Kritisch-kommentierte Textedition unter der Leitung von Anthony Strugnell]. Ferney: c18, 2018.
  • mit Ute Fendler/Stéphane Pujol: Guillaume-Thomas Raynal. Histoire des deux Indes. Première édition scientifique. Vol. II, Livre VI: Découverte de l'Amérique. Conquête du Mexique. [Kritisch-kommentierte Textedition unter der Leitung von Anthony Strugnell]. Ferney: c18, 2018.
  • mit Karen Struve: „Das Andere Schreiben“ – Diskursivierungen von Alterität in Texten der Romania (16.-19. Jahrhundert). Würzburg: Königshausen & Neumann, 2013.
  • mit York-Gothart Mix: Populäre Kalender im vorindustriellen Europa: Der >Hinkende Bote</ >Messager boiteux<. Kulturwissenschaftliche Analysen und bibliographisches Repertorium. Berlin: de Gruyter, 2006.
  • mit Hans-Jürgen Lüsebrink/ Jean-Yves Mollier: Presse et événement: journaux, gazettes, almanachs (XVIIIe – XIXe siècles). Bern: Peter Lang, 2000 [Convergences, Vol. 16].

Aufsätze und Lexikonartikel (Auswahl):

  • „La littérature face à l’encyclopédisme. Flaubert et le Dictionnaire des idées reçues“, in: Susanne Greilich/Hans-Jürgen Lüsebrink (Hg.): L’encyclopédisme, des Lumières à Wikipedia –systèmes de savoirs, écritures, transferts. Paris: Garnier, [erscheint 2019].
  • „Éclairer en divertissant – Les Incas entre œuvre philosophique et lecture facile“, in: Pierino Gallo (Hg.): (Re)lire les Incas. Clermont-Ferrand: Presses Universitaires Blaise Pascal [erscheint 2019].
  • „Blick nach nebenan. Zum Stand der Kulturwissenschaft in den philologischen Nachbardisziplinen“, Symposium kultur@culture, hg. v. Dorothee Röseberg, u.a., 1 (2019) [erscheint 2019].
  • „Compiling based on translations – Notes on Raynal’s and Diderot’s work on the Histoire des deux Indes“, in: Clorinda Donato/ Hans-Jürgen Lüsebrink (Hg.): Translation and Transfer of Knowledge in Encyclopedic Compilations 1680-1830, Toronto: University of Toronto Press [erscheint 2019]
  • „‘Ces notions modernes sont-elles dues à un François‘ – enzyklopädischer Wissenstransfer und Nationalisierungsbestrebungen im Kontext der Histoire des deux Indes“, in: Ina Ulrike Paul (Hg.): Weltwissen – Das Eigene und das Andere in Enzyklopädien und Wörterbüchern des 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Wiesbaden: Harrassowitz, S. 116-132 [erscheint 2019].

  • "José de Madrazo. La muerte de Virriato", in: Ralf Junkerjürgen/ Helmut C. Jacobs (Hg.): Meisterwerke der spanischen Malerei in Einzeldarstellungen, Berlin: Erich Schmidt, 2018, S. 125-136.
  • „Vom Anderen erzählen in den Grenzen der eigenen Narrative. Marmontels "Les Incas". Der inkaische ›Andere‹ in der Literatur der Aufklärung “, in: Frauke Berndt/Daniel Fulda (Hg.): Die Erzählung der Aufklärung, Hamburg:
  • Enzyklopädismus und ökonomisches Wissen im Spanien des 18. Jahrhunderts“, in: Das Achtzehnte Jahrhundert, 41.2 (2017). Themenheft: Ökonomisches Wissen in enzyklopädischen Sammelwerken des 18. Jahrhunderts – Strukturen und Übersetzungen/ Economic knowledge in encyclopedic compilations of the 18th century – structures and translations, hg. v. Hans-Jürgen Lüsebrink/ Hanco Jürgens, S. 240-253
  • „Gegen die Vorschriften und für die Nation – Juan Valera und der spanische Roman der Restaurationszeit“, in: Henning Hufnagel, Kai Nonnenmacher, Barbara Ventarola (Hg.): Literatur als Herausforderung, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2015, S. 93-111.
  • „’Et moi suis-je sur des roses?’ – L’Histoire des deux Indes entre l’historiographie espagnole, leyenda negra et discours anticolonial“, in: Cecil P. Courtney, Jenny Mander (Hg.) : Raynal’s Histoire des deux Indes: colonial writing, cultural exchange and social networks in the age of the Enlightenment, Oxford: Voltaire Foundation, 2015, S. 175-185.
  • „La cultura incaica en el contexto de la ilustración europea“, in: María Cecilia Barelli/ Pablo Escalante Stambole/ Romina Pulley (Hg.): América del Sur y el movimiento ilustrado. Actas del Congreso internacional. Asociación Argentina de Estudios del Siglo XVIII. 9, 10 y 11 de abril de 2014, Biblioteca Nacional, Buenos Aires, Argentina, 2015, S. 161-171.
  • "Der Erzähler als Lügner: Unverlässliches Erzählen und romantische Ironie in einem spanischen Roman der Restaurationszeit“, in: Helène Barrière, Susanne Böhmisch, Karl Heinz Götze, Ingrid Haag (Hg.): Quelques vérités à propos du mensonge?, Vol. II, Cahiers d’Études germaniques, n° 68, 1 (2015), S. 93- 104.
  • „Espace (de l‘) autre: Der Orient bei Victor Hugo und Gérard de Nerval“, in: Marina Ortrud M. Hertrampf/ Dagmar Schmelzer (Hg.): Raumkonzepte der französischen Romantik vor dem Hintergrund des spatial turn, Berlin: Frank & Timme, 2013, S. 71-87.
  • mit Karen Struve: „Das Andere Schreiben: Einführende Überlegungen zur Diskursivierung von Alterität in der Literatur“, in: dies. (Hg.): „Das Andere Schreiben“ – Diskursivierungen von Alterität in Texten der Romania (16.-19. Jahrhundert), Würzburg: Königshausen & Neumann, 2013, S. 7-15.
  • „‘L’entrevue des deux mondes“ – Vertextungen des indianischen und spanischen Anderen in Buch 6 und 7 der Histoire des deux Indes Guillaume-Thomas Raynals, in: dies. (Hg.): „Das Andere Schreiben“ – Diskursivierungen von Alterität in Texten der Romania (16.-19. Jahrhundert), Würzburg: Königshausen & Neumann, 2013, S. 87-102.
  • „Der Nouvel Almanach de l’Empire und die deutsche Kalendertradition“, in: Hans-Jürgen Lüsebrink/ York-Gothart Mix in Zusammenarbeit mit Jan Fickert/ Bianca Weyers (Hg.): Französische Almanachkultur im deutschen Sprachraum (1700-1815), Göttingen: V&R unipress, 2013 [Deutschland und Frankreich im wissenschaftlichen Dialog, Bd. 3], S. 73-86.
  • „Nationale Identitätskonstruktion im 19. Jahrhundert: deutsch-spanisch-französische Wechselbeziehungen in der Literatur“, in: Ralf Junkerjürgen/ Jochen Mecke/ Hubert Pöppel (Hg.): Deutsche –Spanier: Ein Kulturvergleich, Bonn: bpb, 2012, S. 72-85.
  • „Durchmessungen und Vermessungen des nordamerikanischen Raumes in Jacques Poulins Volkswagen-Blues“, in: Robert Dion/ Ute Fendler/ Albert Gouaffo/ Christoph Vatter (Hg.): Interkulturelle Kommunikation in der frankophonen Welt. Literatur, Medien, Kulturtransfer. Festschrift zum 60. Geburtstag von Hans-Jürgen Lüsebrink. St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag, 2012, S. 81-93.
  • „Der Orient und Europa: Visionen der französischen Romantik“, in: ‚Das Völker-Eintrachtshaus‘. Friedrich Rückert und der literarische Europa-Diskurs im 19. Jahrhundert, hg. v. Y.-G. Mix, C. Kapraun, Würzburg: Ergon-Verlag, 2012, [Rückert-Studien. Jahrbuch der Rückert-Gesellschaft, Bd. XX] S. 187-201.
  • „Stadträume der Romantik. Repräsentationen, Perspektiven und Funktionen der Stadt in den literarischen Reisetexten Gérard de Nervals“, in : Gisela Febel/ Karen Struve (Hg.): Stadtkonstruktionen in der Literatur, Dossier Lendemains, 36. Jg., Vol. 142/143, Tübingen : Narr, 2011, S. 149-162.
  • „Von der Fiktionalität persönlicher Identitätskonstruktion im Medium der Autobiographie zur Fiktionalität nationaler Identität durch die kollektive Erinnerung. Leonardo Padura Fuentes’ La novela de mi vida als Reflektion über die kubanische Identität im Angesicht des Niedergangs des Sozialismus“, in: Magdalena Mancas/ Dagmar Schmelzer (Hg.): Der espace autobiographique und die Verhandlung kultureller Identität. Ein pragmatischer Ort der Autobiographie in den Literaturen der Romania, München: Martin Meidenbauer, 2011, S. 225-240.
  • „’Alles, was sich bei denen Türken ereignet ist immer bedeutend’ – Turkophilie und Turkophobie in der populären Presse“, in: Barbara Schmidt-Haberkamp (Hg.): Europa und die Türkei im 18. Jahrhundert/ Europe and Turkey in the 18th Century, Göttingen: V&R unipress, 2011, S. 177-190.
  • „Medienwandel und Literarisierung. Funktionszusammenhänge zwischen Presse und Kalenderliteratur der Frühmoderne, in: Jochen Mecke (Hg.): Medien der Literatur. Vom Almanach zur Hyperfiction. Stationen einer Mediengeschichte der Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Bielefeld: transcript, 2011, S. 29-48.
  • „Orientalismus“, in: Enzyklopädie der Moderne, Stuttgart: Metzler, 2009.
  • „Imaginärer und imaginierter Raum. Der Orient Gérard de Nervals“, in: Susanne Stemmler/ G. Müller (Hg.): Raum – Bewegung – Passage. Postkoloniale frankophone Literaturen, [Lendemains, H. 14], 2009, S. 33-47.
  • „Literarische Form als Zeichen nationaler Identität: Die „gravedad in José Cadalsos Cartas marruecas.“ in: Inga Baumann, u.a. (Hg.): Zeichen setzen – Konvention, Kreativität, Interpretation. Beiträge zum 24. Forum Junge Romanistik (Tübingen, 14.-17.05.2008), Bonn: Romanistischer Verlag 2009, S. 221-235.
  • „L’américanisation de la société canadienne-française: le discours de la presse populaire des années 1870 à 1930“, in: Ute Fendler/Hans-Jürgen Lüsebrink/Christoph Vatter (Hg.): Francophonie et Globalisation Culturelle. Politique, Médias, Littératures. Frankfurt/ Main : IKO-Verlag, 2008, S. 127-138.
  • „Napoléon vu par les Égyptiens - Youssef Chahine's Adieu Bonaparte“, in: Ute Fendler/Monika Wehrheim (Hg.): Entdeckung, Eroberung, Inszenierung. Filmische Versionen der Kolonialgeschichte Lateinamerikas und Afrikas. München: Martin Meidenbauer, 2007, S. 187-200.
  • mit Hans-Jürgen Lüsebrink: „Sprache und Sprachpolitik frankophoner Almanache des 18. bis 20. Jahrhunderts“, in: Historische Pressesprache, hg. v. Wolfgang Dahmen et alii., Tübingen: Narr, 2006 [Romanistisches Kolloquium XIX], S. 229-254.
  • mit Ute Fendler: „Afrika in deutschen und französischen Enzyklopädien des 18. Jahrhunderts“, in: Das Europa der Aufklärung und die außereuropäische koloniale Welt, hg. von Hans-Jürgen Lüsebrink. Göttingen: Wallstein, 2006 [Das Achtzehnte Jahrhundert. Supplementa, Bd. 11], S. 113-137.

Vorträge

Gehaltene Vorträge (Auswahl)

  •  „Der spanische Realismus des 19. Jahrhunderts – zwischen der Öffnung hin zum Nachbarn und der Rückbesinnung auf das Nationale“. Gastvortrag Universität Wien, Institut für Romanistik (Prof. Dr. Jörg Türschmann), 5. Dezember 2018
  • „Order and Organization of Knowledge on the New World in Early Modern Spanish Compilations: José de Acosta’s Historia natural y moral de las Indias“. Vortrag im Rahmen der internationalen Fachtagung „Early Modern ‚Cultural Encyclopaedias‘. Defining a Genre and its Agency from a Transcultural Perspective“ (A. Boroffka/ M. Kern). Center for the Study of Manuscript Cultures (CSMC), Universität Hamburg, 19.-20. Oktober 2018.
  • „Humour, culture, interculturalité“. Thematische Einführung der Sektion „Rire en temps de crise: l’humour interculturel dans la francophonie contemporaine – Lachen in Zeiten der Krise: interkultureller Humor in den frankophonen Gegenwartskulturen“ (S. Greilich/ D. Schmelzer). 11. Kongress des FRV, Osnabrück, 26.-29.9.2018.
  • „Au-delà de l’humanité, il y a l’humain – Chouchou de Merzak Allouache“, Vortrag im Rahmen der Sektion „Rire en temps de crise: l’humour interculturel dans la francophonie contemporaine – Lachen in Zeiten der Krise: interkultureller Humor in den frankophonen Gegenwartskulturen“ (S. Greilich/ D. Schmelzer). 11. Kongress des FRV, Osnabrück, 26.-29.9.2018.

  • „Medien der Zeit – Zeit der Medien. Einführung“ (zus. m. D. Schmelzer); Vortrag im Rahmen der gleichnamigen Tagung (S. Greilich/ M. Hertrampf/ D. Schmelzer). Regensburg, 04.-05. Februar 2017
  • „Introduction“ (zus. m. H.-J. Lüsebrink). Thematische Einführung zum Thema „Enzyklopädisches Schreiben“ im Rahmen der Sektion „Enzyklopädisches Schreiben – Wissenssysteme, Grenzüberschreitungen und Erkenntnisgrenzen (17.-21. Jh.)“ (S. Greilich/ H.-J. Lüsebrink). 10. Kongress des FRV, Saarbrücken, 28.9.-1.10.2016.
  • „Vom Anderen erzählen in den Grenzen der eigenen Narrative“. Vortrag im Rahmen der Jahrestagung der DGEJ „Erzählende und erzählte Aufklärung. Narrating Enlightenment and Enlightenment Narrative“, Sektion 4: „Überlieferung: Von Anderem und Anderen erzählen“ (B. Neumann), IZEA, Halle, 27.-30. September 2015.
  • „Savoir économique et l’Espagne des Lumières/Economic knowledge in Spanish Encyclopedias in the Age of Enlightenment“, Vortrag im Rahmen des 14th International Congress der ISECS „Opening markets – Trade and commerce in the 18th Century“, Sektion 111 (H. Jürgens, H.-J Lüsebrink), Rotterdam, Niederlande, 27.-31. Juli 2015.
  • „La cultura incaica en el contexto de la ilustración europea“,Vortrag im Rahmen der 1. Jahrestagung der argentinischen Asociación de Estudios del Siglo XVIII (AAES18), Biblioteca Nacional, Buenos Aires, Argentinien, 9.-11.4.2014.
  • „Reflexions- und Manifestationsraum der Nation: Diskurs und Praxis der spanischen Erzählliteratur der Restaurationszeit“, Vortrag im Rahmen des Romanistischen Kolloquiums, Universität Regensburg, 28.11.2013.
  • „‘Ces notions modernes sont-elles dues à un François‘ – enzyklopädischer Wissenstransfer und Nationalisierungsbestrebungen im Kontext der Histoire des deux Indes“, Vortrag im Rahmen des Arbeitsgesprächs „Weltwissen – Das Eigene und das Andere in Enzyklopädien und Wörterbüchern des 18. und frühen 19. Jahrhunderts“ (I.U. Paul), Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, 31.10.-1.11.2013.
  • „Lope de Aguirre: De la historia a la pantalla“, Vortrag im Rahmen der internationalen Tagung „Estéticas intermediales de Carlos Saura“, Universität Regensburg, 24.-25. Oktober 2013.
  • „Der Erzähler als Lügner – Unverlässliches Erzählen und romantische Ironie im spanischen Roman der Restaurationszeit“, Vortrag im Rahmen der Tagung „A la recherche de quelques vérités à propos du mensonge. Réflexions théoriques et études de cas de l’Antiquité à nos jours“ (H. Barrière/I. Haag, K. H. Götze, J. Mecke), Aix-Marseille-Université, 17.-19.10.2013
  • „Gegen die Vorschriften und für die Nation – Juan Valera und der spanische Roman der Restaurationszeit“, Vortrag im Rahmen der Sektion „Literatur als Herausforderung“ des XXXIII. Romanistentages, Universität Würzburg, 22.-25.9.2013.
  • „Compiling based on translations – Notes on Raynal’s and Diderot’s work on the Histoire des deux Indes“, Vortrag im Rahmen der Internationalen Tagung „Translation and Transfer of Knowledge on Encyclopedic Compilations 1680-1830“ (C. Donato, H.-J. Lüsebrink), UCLA Center for 17th and 18th Century Studies, Los Angeles, USA, 12.-13.4.2013.
  • „Übersetzung, Mediation und Kulturtransfer“, Vortrag im Rahmen des Literaturwissenschaftlichen Kolloquiums, FAU Erlangen, 18.1.2011.
  • „Encarnaciones de la sociedad-nación: body, sex, gender y la novela realista-naturalista en España“, Vortrag im Rahmen der Sektion „Cuerpos extra/ordinarios como interfaz de fuerzas materiales y simbólicas“ (A. López Labourdette/ C. Gronemann/ C. Sieber) auf dem 18. Deutschen Hispanistentag Passau, 23.-26.9.2011.
  • „Autor- und Leserschaft in den Cuentos von Clarín“. Vortrag im Rahmen der Jornada académica Los cuentos de Clarín, Spanienzentrum, Universität Regensburg, 7.6. 2011.
  • „Sehnsuchtsort und Ort des Anderen – der Orient in der französischen Romantik“, Vortrag im Rahmen der Tagung „’Das Völkereintrachtshaus’. Friedrich Rückert und der literarische Europadiskurs im 19. Jahrhundert“, Schweinfurt, 8.-9.10. 2010 (Rückert-Gesellschaft).
  • „Der Nouvel Almanach de l’Empire und die deutsche Kalendertradition“, Vortrag im Rahmen der Fachtagung „Französische Almanachkultur im deutschen Sprachraum (1700-1815). Gattungsstrukturen, komparatistische Aspekte, Diskursformen“, Phillips-Universität Marburg, 27.-29.9.2010 (H.-J. Lüsebrink/ Y.-G. Mix).
  • „Heterotopische und utopische Stadträume der Romantik“, Vortrag im Rahmen der Sektion „Stadtrepräsentationen in der französischen Literatur vom Mittelalter bis zur Romantik“ (G. Febel/ K. Struve) auf dem 7. Frankoromanistentag, Universität Duisburg-Essen, 29.09.-02.10.2010.
  • « „Et moi suis-je sur des roses ?“ – relations intertextuelles et circulation d’idées du livre VI de l’Histoire des deux Indes », Vortrag auf der internationalen Tagung „Raynal’s Histoire des deux Indes: colonial writing, cultural exchange and social networks in the age of the Enlightenment“, Newnham College, Cambridge, 1.-3.7.2010 (Cecil P. Courtney/ J. Mander)
  • „Der Orient als anderer Ort der französischen Romantik“, Vortrag im Rahmen des Workshop „Die (Neu-)Vermessung romantischer Räume: Raumkonzepte der französischen Romantik vor dem Hintergrund des spatial turn“, Universität Regensburg, 7.-8.5.2010 (D. Schmelzer/ M. Hertrampf)
  • „Conceptos para la construcción de la identidad nacional en la España del siglo XIX: lo francés y lo femenino“ – Vortrag im Rahmen der internationalen Tagung „Deutsche – Spanier. Ein Kulturvergleich“ (J. Mecke/ H. Pöppel/ R. Junkerjürgen), Spanienzentrum der Universität Regensburg, 12.-14.11.2009.
  • „Auf der Suche nach dem Autobiographischen – La novela de mi vida von Leonardo Padura Fuentes“, Vortrag im Rahmen der Sektion „Autobiographie und Kultur: Diversität pragmatischer Einbettung einer Grenzgattung in der Romania“ (M. Mancas/ D. Schmelzer) des XXXI. Deutschen Romanistentages, Universität Bonn, 27.9.-1.10. 2009.
  • „Turkophilie und Turkophobie in massenwirksamen Medien des 18. Jahrhunderts“. Vortrag im Rahmen der Jahrestagung der DGEJ „Europa und die Türkei im 18. Jahrhundert“, Universität Bonn, 9.-11.10.2008 (B. Schmidt-Haberkamp).

Lehre

Hochschuldidaktische Ausbildung

2009: Zertifikat Hochschullehre Bayern (mit Seminaren zu: Aktivierende Methoden der Seminargestaltung, Moderation, E-Learning, Lehrportfolio, Visualisierung, Präsentation, Körpersprache, Rhetorik, Stimmbildung, Richtig Prüfen, Evaluation, Beratung

Allgemein-romanistische und kulturwissenschaftliche Veranstaltungen:

  • VL: Einführung in die romanische Literaturwissenschaft (Teil: Narrativik, WS 2017/18, WS 2016/17, WS 2015/16, WS 2014/15, WS 2013/14, WS 2012/13, WS 2011/12, WS 2010/11, WS 2009/10, WS 2007/08, WS 2006/07, WS 2004/05)
  • VL: Einführung in die Romanische Kulturwissenschaft (SS 2018, SS 2017, SS 2016)
  • VL: Einführung in die Kultur- und Landeswissenschaft (Teil: Interkulturelle Kommunikation, SS 2008, SS 2007, SS 2005)
  • Ü: Begleitende Übung zur Einführenden VL in die romanische Kulturwissenschaft (SS 2016, SS 2015)
  • Ü: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Textanalyse (WS 2000/01, WS 1999/2000, 1998/99, WS 1997/98)

Französische Literatur- und Kulturwissenschaft 

  • VL: Die französische Literatur des 19. Jahrhunderts und der mirage oriental (WS 2017/18)
  • VL: Deutschland - Frankreich: ein Kulturvergleich (Teile: Theoretische Einführung, Deutsch-französische Beziehungen, WS 2006/07)
  • HS: Assia Djebar (SS 2017)
  • HS: Von der Encyclopédie zu wikipedia.fr - Projekte des Wissens vom 18.-21. Jahrhundert (SS 2016)
  • HS: Littératures francophones du Maghreb et du Mashrik (SS 2010, in frz. Sprache)
  • PS: (Inter)kulturelles Lachen/ Le rire interculturel - Culture Clash Comedies im Frankreich und Deutschland der Gegenwart (WS 2016/17)
  • PS: „Krieg der Paare“: Zeitgenössische französische Kammerspiele und ihre filmischen Adaptionen (SS 2014)
  • PS : Le cinéma beur (WS 2012/13, in frz. Sprache)
  • PS: Paris ! – représentations cinématographiques (SS 2012, in frz. Sprache)
  • PS : Je me souviens- Erinnerungsorte in Literatur und Film Québecs (WS 2010/11)
  • PS: Le théâtre français de l’âge classique (WS 2010/11) (in frz. Sprache)
  • PS: Französische Lyrik der Romantik (WS 2009/2010)
  • PS: La France des Lumières et l'Espagne (ERASMUS-Gastdozentur an der Université Blaise-Pascale, Clermont-Ferrand) (03/2008) (in frz. Sprache)
  • PS: Deutschland und Frankreich im 20. Jahrhundert. Beziehungen, Bilder und Austauschprozesse (WS 2007/08)
  • PS: Roman und Empfindsamkeit (SS 2007) (in frz. Sprache)
  • PS: Orientdarstellungen in der französischen Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts (SS 2004)
  • PS: Sur la route – frankophone Roadmovies aus Afrika, Frankreich und Québec (SS 2001)
  • PS: Presse et sociéte en France au 18e siècle (SS 2000) (in frz. Sprache)
  • PS: Frankreich und der Orient – zwischen Faszination und Feindbild (SS 1999)
  • Ü: Einführung in die französische Literaturwissenschaft (WS 2016/17, WS 2011/12, WS 2006/07, 2004/05)
  • Ü: Vorbereitung auf das Staatsexamen in Französischer Literaturwissenschaft (WS 2014/15, WS 2013/14, WS 2017/18, angekündigt)
  • Lehrerfortbildung zum Thema Paris (11/2010, in frz. Sprache)

Spanische Literatur- und Kulturwissenschaft:

  • VL: Conquista! Literarische und filmische Repräsentationen der Eroberung des amerikanischen Kontinents (SS 2016)
  • VL: Spanische Aufklärung (WS 2015/16)
  • VL: Literatur des Primer Siglo de Oro (SS 2010)
  • VL: Deutschland - Spanien: ein Kulturvergleich (Teile: Wirtschaft, Bildungswesen, SS 2007)
  • PS: Der spanische Realismus (SS 2013)
  • PS: Emilia Pardo Bazán (SS 2010, in span. Sprache)
  • PS: La generación del 98 (SS 2008)
  • PS: La France des Lumières et l'Espagne (ERASMUS-Gastdozentur an der Université Blaise-Pascale, Clermont-Ferrand) (März 2008) (in frz. Sprache)
  • PS: Spanien im Werk José Cadalsos (SS 2007)
  • PS: Identität im lateinamerikanischen Gegenwartsroman (SS 2005)
  • Ü: Einführung in die spanische Literaturwissenschaft (SS 2014, Lehrauftrag an der FAU Erlangen-Nürnberg)

  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften

Romanistik

Literaturwissenschaft
Literaturwissenschaft2

Universität Regensburg
Institut für Romanistik
Universitätsstr.31
D-93053 Regensburg