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Aktuelles


Tagung im Februar 2024

Öl in der frühen Liturgie: Verwendung und Deutung
Interdisziplinäres Symposium


Ass.-Prof. Dr. Dr. Predrag Bukovec

   

  

Link zum Flyer/Programm

  

  

  

     

  

Der Gebrauch von Öl als ritueller Materie ist für die Liturgie der Alten Kirchen keine Selbstverständlichkeit: Es finden sich im Neuen Testament zwar verstreute Er-wähnungen von Salbungen im Kontext frühjüdischer Heilungspraxis sowie die Metaphorisierung des Begriffsfeldes χρίειν bei der Entfaltung christologischer und ekklesiologischer Gedanken. Eine auf die Anfänge zurückreichende liturgische Praxis ist – anders als im Fall der Eucharistie und der Wassertaufe – umstritten.
Gleichzeitig etablieren sich ab dem 2. und 3. Jahrhundert pluriforme Salbungsrituale, welche in bestehende Kernliturgien inkorporiert werden und in reichskirchlicher Zeit zum überregionalen Standard liturgischer Handlungsvollzüge zählen: Zu nennen sind, neben mehreren Taufsalbungen mit pneumatologischer oder apotropäischer Deutung, Salbungen an kranken Gläubigen und exorzistische Rituale. Auf materialer Ebene differenzieren sich parallel dazu die verwendeten Öle heraus (z. B. reines Olivenöl und parfümiertes Chrisam), die zudem in jeweils kontextualisierten Weihehandlungen für den liturgischen Gebrauch zugerüstet werden.
Die Pluralität von Ritualen, Deutungen und Objekten entspricht als Befund dem Paradigmenwechsel hin zur Wahrnehmung der Oralität frühchristlicher Liturgiege-schichte, die in den letzten Jahrzehnten im Fachdiskurs an Bedeutung gewann. Analog zur mittlerweile besser erforschten Frühgeschichte der Eucharistiefeier dürften Pluralität und Mündlichkeit auch für die anderen liturgischen Grundvollzüge zu einer Relecture des Quellenbefundes sowie einer adäquateren Rekonstruktion der diachronen Entwicklung führen.
Die Konferenz nähert sich der Salbung mit Hilfe unterschiedlicher Facetten an: Fragen der rituellen und körperlichen Performanz, der Deutung der Vollzüge sowie ihrer materiellen Dimension werden in Bezug gesetzt zur Vielfalt der frühchristlichen Salbungskontexte einerseits und der Pluralität der konsultierten Textcorpora andererseits.

"02.2024"


Neuerscheinung
Arthur Westwell

  

        

For your information, the digital version is here:

Roman Liturgy and Frankish Creativity (cambridge.org)

   

  

    

   

This incisive, in-depth study unearths the significance of a neglected group of early medieval manuscripts, those which transmit the Ordines Romani. These texts present detailed scripts for Christian ceremonies that narrate the gestures, motions, actions and settings of ritual performance, with particular orientation to the Roman church. While they are usually understood as liturgical, and thus lacking any particular creative flair, Arthur Westwell here foregrounds their manuscript permutations in order to reveal their extraordinary dynamism. He reflects on how the Carolingian Church undertook to improve liturgical practice and understanding, questioning the accepted idea of a “reform” aimed at uniformity led by the monarch. Through these manuscripts, Westwell reveals a diversity of motivations in the recording of Roman liturgy and demonstrates the remarkable sophistication of Carolingian manuscript compilers.

  

 "01.2024"


Tagung im November 2023

The Word of the Lord
Reading the Gospels in Liturgies from Christian East and West (until 1453

Interdisziplinäre Symposium

Dr. Marie-Ève Geiger, Prof. Dr. Elena Velkovska, Prof. Dr. Harald Buchinger
  

Am 22.-25.11.2023 fand eine internationale Tagung zum Thema "The Word of the Lord: Reading the Gospels in Liturgies from Christian East and West (until 1453)" statt, die 25 Forscher:innen aus 14 Ländern zum interdisziplinären Austausch über liturgische Traditionen von Äthiopien bis Polen und von Georgien bis zum lateinischen Westen versammelte; in der für das Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" charakteristischen Zusammenschau von Texten, Riten und materialer Kultur leistete die Veranstaltung einen Beitrag sowohl zum fakultären Forschungsschwerpunkt "Die Bibel und ihre Rezeption in kulturellen Diskrusen" als auch zu einer regionalwissenschaftlich konfigurierten Liturgiewissenschaft. Die Tagung wurde von Dr. Marie-Ève Geiger im Rahmen ihres von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Forschungsprojekts über byzantinische Evangeliarien und das Kirchenjahr inhaltlich verantwortet und vom Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft gemeinsam mit dem Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" organisiert.

Link zum Flyer

Mit großzügiger Unterstützung der Fritz-Thyssen-Stiftung, Beyond Canon_

             

                                                                                                "11.2023"


Bericht über das Symposium "Afterlives of the Gregorian Sacramentary"

Vom 6. bis 8. September fand in Regensburg das internationale Symposium “Afterlives of the Gregorian Sacramentary: Latin Mass Books and the Oganisation of Liturgical Knowledge (c. 850–1200)” statt. Organisatoren waren Dr. Paweł Figurski (Polnische Akademie der Wissenschaften & Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung) und Dr. Arthur Westwell (DFG-Eigene Stelle) gemeinsam mit Prof. Dr. Harald Buchinger, an dessen Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft beide Projekte angesiedelt sind. Prof. Buchinger ist zudem Direktor des Centre for Advanced Studies “Beyond Canon_” an der Universität Regensburg.

[Ausführlicher Bericht in deutscher und englischer Sprache]

Meldung auf der Universitätshomepage: Link

[Tagungsflyer]

"10.2023"


Christian Gottlieb Gumpelzhaimer-Preis 2023 für
Martin Berger, Mag. theol., M.A.

Herr Martin Berger, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Graduiertenkolleg „Metropolität in der Vormoderne“ und Promovend am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft, erhält für seine liturgiewissenschaftliche Masterarbeit in den „Kulturwissenschaftlichen Mittelalterstudien“ „Zur Liturgie des Adventus von König und Kaiser: Der Einzug Karls V. 1532 in Regensburg vor dem Hintergrund der Ritengeschichte“ den Christian Gottlieb Gumpelzhaimer-Preis 2023 des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg.


                                                                                              "07.2023"     
    


Vorankündigung
Tagung im September 2023

   

Interdisziplinäre Symposium

     Harald Buchinger, Paweł Figurski, Arthur Westwell

     Afterlives of the Gregorian Sacramentary:
     Latin Mass Books and the Organization of    
     Liturgical Knowledge (c. 850-1200)

Link zum Flyer

Mit großzügiger Unterstützung der Hans Vielberth-Stiftung, Beyond Canon_ und des Institutum Liturgicum Ratisbonense

     

                                                                                                                                                                                                                                                                               


Graduate Summer School in Jerusalem

Prof. Harald Buchinger (Universit ät Regensburg), Prof. Daniel Galadza (Pontificio Istituto Orientale) und Prof. Dr. Josef Briffa (Pontificio Istituto Biblico) veranstalten im August 2024 eine Graduate Summer School; Interessierte mögen bitte das Formular auf https://forms.gle/hS2gcgZ7qk9shdE79 ausfüllen. Die Anzahl der Plätze ist limitiert. Teilnehmer:innen von der Universität Regensburg werden voraussichtlich einen sehr substantiellen Zuschuss zu den Kosten erhalten können. Primäre Zielgruppe sind Promovend:innen; aber auch PostDocs und sehr fortgeschrittene Mag./MA-Studierende können sich bewerben. Entscheidend für die Zulassung ist das qualifizierte Interesse und die fachliche Nähe zum Thema.


Workshop

Dr. Paweł Figurski und Prof. Dr. Harald Buchinger

LITURGY, POLITICS, AND WAR
IN CONTEMPORARY CENTRAL, EASTERN,
AND SOUTH-EASTERN EUROPE

1st of June 2023
Universität Regensburg

Raum: PT. 3.0.79.
 

Religion with its rites was not only a crucial agent of politics in premodern eras,
as seminally elaborated by recent historiography but remains to contribute to political affairs today. This issue is especially evident in the recent Russian aggression on Ukraine, during which the Christian Orthodox religion has been manipulated to serve particular Russian imperialist agenda. This workshop seeks to demystify the recent uses and abuses of religion in contemporary politics, especially in the former communist countries of Central, Eastern, and South-Eastern Europe,
where religion is key to understanding the local societies with their entangled history. The focus of our analysis is on liturgy in particular for we believe that even today Christian worship serves as the dynamic force for shaping not only individual beliefs but also communal identities and public policies.

Link zum Programm

  

"06.2023"


GSCO-Preis für die Dissertation von Dr. Gregory Tucker
 

Dr. Gregory Tucker erhält für seine Dissertation über The Hymnography of the Middle Byzantine Ecclesiastic Rite & Its Festal Theology. Introduction - Edition & Translation - Commentary (publiziert in der Reihe Studies in Eastern Christian Liturgies 5; Münster: Aschendorff, 2023) den Preis der Gesellschaft zum Studium des Christlichen Ostens 2023. Nach seiner Promotion im Graduiertenkolleg "Metropolität in der Vormoderne" (DFG-GRK 2337) war Dr. Gregory Tucker 2021-2022 Junior Fellow des Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" (DFG-FOR 2770) und ist seit 2022 Inhaber einer Eigenen Stelle der DFG am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft mit einem Projekt über die byzantinischen Hymnen zum Fest der Verklärung Christi.

"05.2023"


Neuerscheinung
Predrag Bukovec

Die frühchristliche Eucharistie

  

      Die Eucharistiefeier zählt neben der Taufe zu den ältesten
      liturgischen Vollzügen des Christentums und kann bis in die
      neutestamentliche Zeit zurückverfolgt werden. Schon der
      früheste Beleg im 1. Korintherbrief setzt die Praxis des
      Herrenmahls voraus und beruft sich auf eine vorgegebene
      Tradition. Ab dem 4. Jahrhundert wird die zuvor
      vorherrschende Pluralität der eucharistischen Feierformen im
      Rahmen der großkirchlichen Standardisierung zugunsten
      einer ökumeneweit einheitlichen Gattung, dem Hochgebet, aufgegeben. In diesen Prozeß gehen viele Vorstufen aus vorkonstantinischer Zeit ein, andere Feiergestalten werden hingegen abgestoßen.
Durch die jüngeren Entwicklungen in der Forschung wurde bereits anhand bestimmter Textcorpora die lange Zeit gültige Theorie vom unilinearen Wachstum der Feiergestalt revidiert; Predrag Bukovec unternimmt in Weiterführung dieser Erkenntnisse den Versuch einer frühchristlichen Eucharistiegeschichte. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf den aktuellen Paradigmenwechsel, der die Pluralität der Feierformen im Kontext der Oralität akzentuiert.
Zudem zieht er sämtliche relevante eucharistische und eucharistietheologische Passagen im Neuen Testament, in den Apostolischen Vätern, antiken Kirchenordnungen, Kirchenschriftstellern, Apostelakten u. a. heran. Darüber hinaus werden die Zeugnisse der sog. Gnosis erstmalig als gleichwertige christliche Quellen für die Liturgiegeschichte stark gemacht: Sie können die Basis des bisher bekannten Materials entscheidend vergrößern und wichtige Einblicke in die Vielfalt frühchristlicher Liturgie geben.
 

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"05.2023"


Neuerscheinung
Harald Buchinger, Antrew J.M.Irving
 

On the Typology of Liturgical Books from the Western Middle Ages
Zur Typologie liturgischer Bücher des westlichen Mittelalters

  

  

Die interdisziplinären Beiträge des vorliegenden Bandes erörtern unter anderem den vielschichtigen Charakter und die komplexe Typologie kompositer Quellen, das Verhältnis von literarischer und liturgischer Überlieferung sowie die historische und kulturelle Bedeutung liturgischer Bücher des westlichen Mittelalters.


 
 

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"03.2023"


Neuerscheinung
Harald Buchinger, Benedikt Kranemann, Alexander Zerfaß
 

Liturgie – "Werk des Volkes"?

Das Vaticanum II betrachtet die Liturgie als Höhepunkt und Quelle kirchlichen Tuns. Allerdings nimmt nicht erst in jüngerer Zeit nur eine kleine Minderheit der Getauften regelmäßig am Gottesdienst der Kirche teil; viele vollziehen ihr religiöses Leben in anderen Ausdrucksformen. Inwiefern ist also Liturgie ein »Werk des Volkes«? Welche Bedeutung hat die gelebte Religiosität jenseits des offiziellen Gottesdienstes? Wie ist das Verhältnis von Liturgie und gelebter Religiosität historisch und theologisch zu bestimmen? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den Liturgiebegriff, aber auch für die Ekklesiologie?

      

  

"02.2023"


Neuerscheinung
Harald Buchinger, David Hiley, Katelijne Schiltz (Hrsg.)
 

St. Emmeram

Liturgie und Musik vom Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit

Die Benediktinerabtei St. Emmeram am Rande der mittelalterlichen Metropole Regensburg war nicht nur ein religiöses Zentrum, ihre kulturelle Produktion brachte Kunstwerke von europäischem Rang hervor. Interdisziplinäre Beiträge erschließen Liturgie und Musik vom Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit.

 

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  "01.2023"


"Call for Papers" für die Tagung "Afterlives of the Gregorian Sacramentary: Latin Mass Books and the Organisation of Liturgical Knowledge (c.850-1200)"
 


9 Promotionsstellen im Graduiertenkolleg "Metropolität in der Vormoderne"

Im Graduiertenkolleg "Metropolität in der Vormoderne" sind 9 Promotionsstellen ausgeschrieben; Prof. Buchinger berät Interessierte gerne bei der Entwicklung einschlägiger Exposés.

Bewerbungsschluss ist der 31.01.2023.


  

Ankündigung

Buchvorstellung am 24.01.2023 um 18:30 Uhr

Festakt im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz

Anmeldung bis zum 16.01.2023 bei susanne.ehrich@ur.de

Link zum Plakat

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                                                                                                       "12.2022"


Humboldt-Fellowship für Dr. Martin Lešák am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft

Die Humboldt-Stiftung hat Herrn Dr. Martin Lešák ein Fellowship als Gast des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft zuerkannt; das Projekt des in co-tutelle zwischen Brünn und Poitiers promovierten Kunsthistorikers über „Bridging Stational Liturgy and Monumental Mosaic Decorations of Late Antique Rome“ wird einerseits den interdisziplinären Forschungsschwerpunkt in der Städte- und Metropolenforschung, andererseits in der materialen Kultur der Spätantike verstärken und damit auch zu den Verbundprojekten des DFG-GRK 2337 „Metropolität in der Vormoderne“ sowie der DFG-FOR 2770 „Beyond Canon_“ beitragen.

"11.2022"


Transfiguration & Dormition:  
Working Papers on the August Mēnaion  
& Related Traditions in the Christian East


21st–22nd November 2022 • Universität Regensburg

Research on the feasts of the Transfiguration of Christ (August 6) and the Dormition of the Theotokos (August 15) in the Christian East remains embryonic, despite these celebrations being amongst the most important in the annual sanctoral cycle. This workshop gathers scholars currently engaged in research on the history of these feasts, the books that transmit the liturgical materials pertaining to them, and related liturgical genres and book types. While the workshop will focus on the development of the August Mēnaion (in Greek and early Slavonic examples), which contains the developed Byzantine rites for the feasts, it will also examine the history of the feasts through sources including the Armenian and Georgian Lectionaries of Jerusalem, the Georgian Old Iadgari, the Greek New Tropologion, the Armenian Sharaknoc’, and the Kanonarion-Synaxarion of the Great Church of Constantinople. The workshop aims to familiarise scholars currently working in diverse institutional contexts not only with the state of the question as published but also with the precise contours of ongoing projects and as yet unpublished research.

Link zum Programm

       

   

"11.2022"


Prof. Harald Buchinger hielt die Aidan Kavanagh Lecture 2022 in Yale

Prof. Harald Buchinger hat am 13.10.2022 die Aidan Kavanagh Lecture 2022 an der Yale University gehalten; der Vortrag zum Thema "Deposition Rites: Dramatic Liturgy and Its Media Between East and West" war zugleich Teil des Festprogramms der Convocation zum 200-Jahr-Jubiläum Yale Divinity School.

"10.2022"


   Neuerscheinung:
   Prof. Dr. Harald Buchinger
   Prof. Dr. Clemens Leonhard

Der Gottesdienst ist der wichtigste Raum der Bibelrezeption. Die Bedeutung der Heiligen Schrift geht dabei weit über deren Lesung hinaus: auch Gebete und Gesänge sind von der Bibel geprägt; biblische Texte haben Rituale inspiriert. Der vorliegende Sammelband steht im Kontext des interdisziplinären Großprojekts "Novum Testamentum Patristicum". Er bündelt die methodischen Perspektiven von Bibel- und Liturgiewissenschaft, Patrologie und Musikwissenschaft ebenso wie innovative Zugänge zu Kodikologie und materialer Kultur. Er geht der Verwendung der Bibel in der Vielfalt liturgischer Gattungen nach und reflektiert ihre hermeneutischen Voraussetzungen; dabei berücksichtigt er die ökumenische und sprachliche Breite der verschiedenen Riten der Christenheit in Ost und West in der formativen Phase des ersten Jahrtausends: von Äthiopien bis Spanien, von Syrien über Byzanz und Rom bis nach Gallien.

Gedruckt mit großzügiger Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung.

"07.2022"


Eigene Stelle der DFG für Gregory Tucker

Die DFG hat Dr. Gregory Tucker für ein Projekt zum Thema "Hymning the Transfiguration of Christ in the Greek East: Heortology, Thematic Development, and Theological Contributions" bewilligt. Dr. Tucker, der jüngst mit dem Dissertationspreis des Vereins der Freunde der Fakultät für Katholische Theologie ausgezeichnet wurde, wurde 2021 an der Universität Regensburg als Mitglied des Graduiertenkollegs "Metropolität in der Vormoderne" (DFG-GRK 2337) promoviert und ist derzeit Junior Fellow am Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" (DFG-FOR 2770); so trägt er nicht nur zu den Schwerpunkten des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft im Bereich der Heortologie, Hymnologie und Bibelrezeption, sondern auch zur Bereicherung und Verdichtung des fakultären und universitären Forschungsstandorts auf den Feldern der Bibelrezeption und der Untersuchung parakanonischer Traditionen sowie der regionalwissenschaftlich konfigurierten Forschung bei.

"07.2022"


06.-10 Juni 2022

INTERDISCIPLINARY SYMPOSIUM
THE LITURGY OF ST JAMES

  
   

Origins, Contexts, and Reception in East and West
 

Venue:
Andreasstadel
Andreasstraße 28
93059 Regensburg 


 

Link zum Tagungsflyer  
  
  

 

"06.2022"


Erfolgreiches Habilitationsverfahren von Ass.-Prof. DDr. Predrag Bukovec

Ass.-Prof. DDr. Predrag Bukovec, für seine Forschung mehrfach preisgekrönter ehemaliger Junior Fellow des Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" und seit 2021 Mitarbeiter am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Universität Regensburg auf einer Eigenen Stelle der DFG "Zu den Ursprüngen der Taufsalbung", hat sich an der Katholischen Privatuniversität Linz mit "Beiträgen zu einer dreidimensionalen Liturgiewissenschaft" für das Fach Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie habilitiert und wird dort zum Universitätsdozenten ernannt. Wir gratulieren herzlich!

"05.2022"


Neuerscheinung:
Prof. Dr. Harald Buchinger
Dr. Sabine Reichert
 


GOTTESDIENST IN REGENSBURGER INSTITUTIONEN

In Regensburg wird wie in einem Prisma die bunte Vielfalt liturgischer Traditionen der Vormoderne sichtbar. Interdisziplinäre Beiträge erschließen den Gottesdienst der verschiedenen Institutionen, seine Musik und Kunst, Handschriften und Räume sowie historische Kontexte und überregionale Bezüge.

     

Reihe: Forum Mittelalter - Studien 

Link zur Verlagsseite

          "11.2021"


Elitenetzwerk Bayern:

Stelle für Simone Oelke am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft

Frau Simone Oelke, Promovendin am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft und assoziiertes Mitglied des Graduiertenkollegs "Metropolität in der Vormoderne" (GRK 2337), hat zusätzlich zu ihrem Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes auch eine 25%-Stelle am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft aus dem Marianne-Plehn-Programm im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern eingeworben. Ihre Dissertation über den Deutungshintergrund der Psalmenverwendung in der Jerusalemer Liturgie der Alten Kirche untersucht das Verhältnis exegetischer und liturgischer Bibelrezeption; damit leistet sie einen Beitrag einerseits zur interdisziplinären Metropolenforschung, andererseits zum Forschungsschwerpunkt der Fakultät für Katholische Theologie über "Die Bibel und ihre Rezeption in kulturellen Kontexten".

                        

"09.2021"

              


Dr. Paweł Figurski Fellow der Humboldt-Stiftung

Die Humboldt-Stiftung hat Dr. Paweł Figurski (Akademie der Wissenschaften, Warschau) ein Humboldt Research Fellowship for Postdoctoral Researchers am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft bewilligt. Sein auch ideologiekritisches Projekt über „Medieval Liturgy and the Making of Poland. A Study in Medieval State-Formation, Peace-Building, and Strategies of Identification (until c. 1300)“ fügt sich in den auch durch andere Projekte ausgewiesenen Forschungskontext im Bereich der mittelalterlichen Liturgie wie auch des Forums Mittelalter und leistet einen methodisch innovativen Beitrag zu den für die Universität Regensburg profilbildenden Area Studies im Bereich der Osteuropa-Forschung.

                                                                           "07.2021"


Prof. Dr. Nina Glibetić Fellow der Humboldt-Stiftung

Die Humboldt-Stiftung hat Prof. Dr. Nina Glibetić (University of Notre Dame, IN) ein Humboldt Research Fellowship for Experienced Researchers am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft bewilligt. Prof. Glibetić war bereits wiederholt als Adjunct Fellow Gast des Centre for Advanced Studies „Beyond Canon_“; ihr Projekt über „A Levitical Renaissance in Byzantium: Clergy, Women, Purity, and Sacred Space in Late Medieval Christian Liturgy“ verstärkt den auch durch andere Humboldt-Fellows und Eigene Stellen der DFG profilierten Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls im Bereich der byzantinischen Liturgie und leistet einen eminenten Beitrag einerseits zum fakultären Forschungsschwerpunkt im Bereich der „Bibel und ihrer Rezeption in kulturellen Diskursen“, andererseits zur liturgiewissenschaftlichen Regionalforschung und damit zu den für die Universität Regensburg profilbildenden Area Studies.

                                                                          "07.2021"


Neuerscheinung:
Dr. Dr. Predrag Bukovec
 

Liturgie und Covid-19
Erfahrungen und Problematisierungen

  • Neue Wege der Kommunikation in Seelsorge und Liturgie
  • Erfahrungen aus Pfarreien, Altenund Pflegeheimen
  • Berechtigung und Fragwürdigkeitdigitaler Gottesdienstformate

Die Corona-Pandemie macht auch vor Seelsorge
und Liturgie nicht Halt. Sie erzwingt gravierende
Einschränkungen der kirchlichen Dienste. Gewohnte
Wege in der Begleitung und Betreuung von Kranken
und Sterbenden mussten überdacht werden; das
gottesdienstliche Leben musste eingeschränkt und
zeitweise ganz unterbunden werden. Wie haben Menschen
diese Herausforderung gemeistert? Digitale
Medien eröffneten neue Wege der Kommunikation,
die Übertragung von Gottesdiensten im Internet oder
Fernsehen wurde als Ersatz für den leiblich präsenten
Gottesdienst genutzt. Die Diskussion über Sinn und
Unsinn der verschiedenen Gottesdienstformate war
unvermeidlich, die Frage nach Berechtigung oder
Fragwürdigkeit ebenso.
Der umfangreiche Band nimmt die vielfältigen
Erfahrungen auf und reflektiert sie unter pastoralem,
liturgietheologischem und ökumenischem Blickwinkel,
um abschließend liturgische Praxisfelder
zu benennen, die die Erfahrungen in der Zeit der
Pandemie für die Zukunft fruchtbar machen.

Mehr Infos hier

                                                                                                        "06.2021"


DFG-Graduiertenkolleg "Metropolität in der Vormoderne": Fortsetzungsantrag bewilligt

Die DFG hat den Fortsetzungsantrag des Graduiertenkollegs "Metropolität in der Vormoderne" (GRK 2337) für weitere 4,5 Jahre bewilligt; seitens der Fakultät für Katholische Theologie sind daran Prof. Dr. Harald Buchinger und Prof. Dr. Andreas Merkt mit einer Reihe von Promovendinnen und Promovenden beteiligt; das Graduiertenkolleg ist auch Kooperationspartner zahlreicher Tagungen unter anderem zu den Metropolen Rom, Jerusalem und Konstantinopel. Abgeschlossen wurden die liturgiewissenschaftlichen Dissertationen von Gregory Tucker und P. Innocent Smith OP, in Arbeit sind jene von Martin Berger und Simone Oelke.

[Pressemitteilung der DFG]

[Pressemitteilung der Universität Regensburg]

"05.2021"


DFG-Eigene Stelle für Prof. Dr. Stefano Parenti

Die DFG hat Prof. Dr. Stefano Parenti zum zweiten Mal in Folge eine Eigene Stelle bewilligt. Prof. Parenti, der kürzlich eine monumentale Monographie über "L'anafora di Crisostomo: Testi e contesti" (Münster 2020) vorgelegt hat und seit 2018 am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft an einer "Regional History of the Byzantine Rite" arbeitet, die einen innovativen Beitrag einerseits zur vormodernen Metropolitätsforschung, andererseits zu den Area Studies leistet, gehört zu den weltweit führenden Spezialisten der orientalischen Liturgiewissenschaft. Sein neues Projekt über "A History of the Byzantine Divine Liturgy: The Synaxis of the Word" ergänzt diesen Forschungskontext in idealer Weise und fügt sich insbesondere zu mehreren Vorhaben des Graduiertenkollegs "Metropolität in der Vormoderne" und den am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft laufenden Projekten der vier Humboldt-Fellows Dr. Ramez Mikhail, "The Ritual Celebration fo Scripture from Late Antique to Medieval Egypt", Prof. Dr. Gabriel Radle, "The Ritual of an Empire: Life-Cycle Liturgies at Constantinople", Dr. Evan Freeman, "Appropriating the Past: Art, Ritual, and Identity in Later Byzantium" und Dr. Alexandra Nikiforova, "The Triodion between Jerusalem and Constantinople".

                     


"04.2021"


Dr. Evan Freeman Fellow der Humboldt-Stiftung

Die Humboldt-Stiftung hat Dr. Evan Freeman (PhD Yale) ein Fellowship bewilligt. Sein Projekt über "Appropriating the Past: Art, Ritual, and Identity in Later Byzantium"stärkt nicht nur den Schwerpunkt des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft auf der interdisziplinären Erforschung der byzantinischen Liturgie, sondern auch die Forschungsverbünde im Schnittpunkt von Text, Ritual und Material Culture (Centre for Advanced Studies/DFG-FOR 2770 "Beyond Canon_"), der Metropolität in der Vormoderne (DFG-GRK 2337) und leistet nicht zuletzt einen innovativen Beitrag zu den Interdisciplinary Area Studies (CITAS).

 

                                                                "03.2021"


Programm des Forschungskolloquiums
"Metropolität in der Vormoderne"

Das Graduiertenkolleg "Metropolität in der Vormoderne" (GRK 2337) veranstaltet auch im Sommersemester wieder wieder ein interdisziplinäres Forschungskolloquium, in dem zahlreiche Themen mit liturgiewissenschaftlicher Relevanz zur Sprache kommen. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen
(Zugangsdaten bei kathrin.pindl@ur.de).

                                                                                                         "03.2021"


Studiennachmittag zu neuen Quellen der altchristlichen Initiation

Am 29.01.2021 fand am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft ein Studiennachmittag zu neuen  Quellen der altchristlichen Initiation statt. Prof. Reinhard  Meßner (Universität Innsbruck) diskutierte den  Forschungsstand um das Initiations-Rituale aus der  Aksumitischen Sammlung, das 2020 von Alessandro Bausi ediert und übersetzt wurde. In einem zweiten Schritt verglich er dieses Taufritual mit dem Taufgottesdienst im Euchologion derselben Sammlung. Prof. Harald Buchinger erörterte die Feiern der Initiation nach den georgischen Quellen der Alt-Jerusalemer Liturgie im Vergleich mit den Cyrill oder Johannes von Jerusalem zugeschriebenen Mystagogien und dem Bericht der Egeria. Die neuen Quellen erhellen die Geschichte der altkirchlichen Taufliturgie und werfen Fragen zu einzelnen Elementen auf (Salbungen, Glaubensbekenntnis etc.).

 "01.2021"


Alexander-Böhlig-Preis 2021 für DDr. Predrag Bukovec

DDr. Predrag Bukovec erhält nach anderen Preisen (u. a. Armin-Schmitt-Preis für biblische Textforschung, Kardinal-Innitzer-Förderungspreis, Roland-Atefie-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) für seine PhD-Dissertation "Mahl und Mähler: Die frühchristliche Eucharistie" (im Druck bei Mohr Siebeck in der Reihe WUNT) den Alexander-Böhlig-Preis 2021. DDr. Predrag Bukovec, der zuletzt eine Eigene Stelle der DFG eingeworben hat, die er am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft unserer Fakultät ansiedelt, habilitiert sich an der Universität Regensburg über "Die Ursprünge der Taufsalbung". 2020 war er Fellow des Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" und ist derzeit Assistenzprofessor am Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie an der Katholischen Privatuniversität Linz.


Wir freuen uns mit ihm und gratulieren herzlich! 

                                                                                                           "01.2021"


DFG bewilligt Eigene Stelle für Dr. Predrag Bukovec, PhD

Die DFG hat Dr. Predrag Bukvoec, PhD, derzeit Ass.-Prof. an der KU Linz, für drei Jahre eine Eigene Stelle für seine Forschung "Zu den Ursprüngen der Taufsalbung" bewilligt. Dr. Bukovec war nach seinen Promotionen zum Dr. theol. und PhD an der Universität Wien Fellow am Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" und habilitiert sich an der Universität Regensburg. Neben Prof. Dr. Stefano Parenti aus Rom (seit 2018) und Dr. Arthur Westwell aus Cambridge (seit 2020) ist er der dritte Forscher, der eine Eigene Stelle der DFG am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft ansiedelt; sein Projekt steht zudem in engem Zusammenhang mit dem Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_".

 

                                                                                            

  "12.2020" 


Neuerscheinung:
Prof. Dr. Stefano Parenti,
  

 
   L'anafora di Crisostomo

   Die Chrysostomusliturgie ist das am häufigsten verwendete   
   Formular der byzantinischen Liturgie. Prof. Dr. Stefano
   Parenti, Ordinarius am Päpstlichen Liturgie-Institut in Rom
   und Inhaber einer von der DFG geförderten Eigenen Stelle am
   Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft, hat ihrem Eucharistischen
   Hochgebet eine auf mehr als 400 großteils unedierte
   Handschriften gestützte Studie gewidmet, die den Text in
   seinen differenzierten historischen Kontexten untersucht.

   

Link zur Verlagshomepage und Bestellung


    "11.2020"


Neuerscheinung:
Dr. Piotr Kubasiak
  

   Die Dissertation von Dr. Piotr Kubasiak über "Zwischen                 Existenzialismus und Politik. Europa und Geschichte im               Denken von Krzysztof Michalski" ist im Grünewald Verlag             erschienen. Diese Arbeit untersucht die Geschichtsphilosophie     Michalskis, das ihr zugrundeliegende Zeitkonzept sowie seine     Bemühungen um die Einheit Europas und macht diese für             aktuelle Herausforderungen fruchtbar, vor denen Theologie,
   Kirche und Gesellschaft in gegenwärtigen
   Transformationsprozessen stehen. Die Untersuchung würdigt
   den Philosophen als eine Figur der europäischen Integration;
   zugleich und vor allem ist sie – im Sinne einer öffentlichen
   Theologie – der Versuch, im Dialog zwischen Philosophie,
   Theologie und Politikwissenschaft Quellen für die geistige und kulturelle Identität Europas zu finden. Nicht zuletzt lassen sich aus diesem Diskurs wichtige Impulse für eine erneuerte Gestalt der Fundamentaltheologie gewinnen.

Link zur Verlagshomepage

Gefördert duch: 

                                                   "09.2020"


"Blick in die Wissenschaft"
mit Schwerpunkt zur DFG-Kollegforschungsgruppe 2770
'Beyond Canon_"

Die aktuelle Ausgabe des Forschungsmagazins der Universität Regensburg "Blick in die Wissenschaft" (Nr. 41) widmet dem Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" einen reichhaltigen Themenschwerpunt, in dem die unterschiedlichen methodischen Perspektiven der vom Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft mitgetragenen Kolleg-Forschungsgruppe "Jenseits des Kanons: Heterotoponien religiöser Autorität im spätantiken Christentum" (DFG-FOR 2270) exemplarisch zur Sprache kommen. Das Heft und seine Beiträge finden sich unter https://bidw.uni-regensburg.de/index.php/bidw/issue/view/41 ; für Mitglieder der Universität ist der Download kostenfrei.

   "08.2020"


DFG bewilligt Eigene Stelle

Die DFG hat Dr. Arthur Westwell für drei Jahre eine am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft angesiedelte Eigene Stelle bewilligt. Nach seiner Promotion in Cambridge war Arthur Westwell Humboldt-Fellow an der Universität Trier und zuletzt Mellon Fellow am Pontifical Institute of Mediaeval Studies in Toronto. Sein Projekt über "Die Sakramentare aus Saint-Amand als Fallstudie in den Prozessen des liturgischen Wandels im 9. Jahrhundert" fügt sich zum Schwerpunkt auf der Erforschung liturgischer Handschriften des Mittelalters, der in Regensburg durch das Institutum Liturgicum Ratisbonense auch außerhalb der Universität strukturell verankert ist, und weist Synergien mit dem interdisziplinären Forum Mittelalter auf. Darüber hinaus stellt die Kompetenz und Erfahrung von Dr. Westwell im digitalen Editionswesen eine besondere Bereicherung im Bereich der Digital Humanities dar.

                                                                                                               "04.2020"


"Blick in die Wissenschaft" mit Schwerpunkt zum DFG-Graduiertenkolleg 2337 'Metropolität in der Vormoderne'

Die neue Ausgabe des universitären Forschungsmagazins „Blick in die Wissenschaft“ (Nr. 40) ist dem DFG-Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne" gewidmet: Die lange Geschichte der europäischen Metropolen wird in sieben Beiträgen und einem Interview mit den Krautheimer-Professoren Sible de Blaauw, Valentino Pace und Albert Dietl zu Rom skizziert. Dieses Graduiertenkolleg wird unter anderem vom Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft getragen.

Die aktuelle Ausgabe von „Blick in die Wissenschaft“ finden Sie unter diesem Link

"11.2019"


Dr. Alexandra Nikiforova Fellow der Humboldt-Stiftung

Die Humboldt-Stiftung hat Dr. Alexandra Nikiforova (Moskau, Russische Akademie der Wissenschaften) ein Forschungsstipendium bewilligt. Ihr Projekt über "The Triodion Between Jerusalem and Constantinople: Shifting Texts - Shifting Meanings. Edition, Historical Analysis and Comparative Interpretation of the Oldest Manuscript Witness" liegt nicht nur im Schnittpunkt der wichtigsten Forschungsinteressen des Regensburger Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft einerseits im Bereich der Osterfeier, andererseits in der spätantiken Jerusalemer Liturgie und ihrer Wirkungsgeschichte; es weist auch besondere Synergien mit den Forschungen von Fellows des Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" (u. a. Dr. Daniel Galadza, Dr. Damaskinos Olkinuora) und des Graduiertenkollegs "Metropolität in der Vormoderne" (v. a. Gregory Tucker) auf.

Humbold Logogif

"11.2019"


Preise für Junior-Fellow DDr. Predrag Bukovec

DDr. Predrag Bukovec, derzeit Junior Fellow des Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" und Habilitand am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft, erhält nach dem Promotionspreis der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien und dem Roland-Atefie-Preis der Österreichischen Akademie für Wissenschaften für seine erste Dissertation nun den in der Regel Habilitationen vorbehaltenen Kardinal-Innitzer-Förderungspreis für Theologie 2019 für seine zweite Dissertation über "Mahl und Mähler: Die frühchristliche Eucharistie (1.-3. Jahrhundert)". Die Arbeit wird heuer außerdem mit dem Preis der Armin-Schmitt-Stiftung für biblische Textforschung ausgezeichnet.

Wir freuen uns mit ihm und gratulieren herzlich!

"10.2019"


Dr. Giovanni Varelli Gastforscher der Gerda Henkel-Stiftung und des DAAD

Im Herbst begrüßen wir Dr. Giovanni Varelli (PhD Cambridge University; derzeit Prize Fellow in Music am Magdalen College der University of Oxford) zu einem von der Gerda Henkel-Stiftung und dem DAAD finanzierten Forschungsaufenthalt; er forscht über die Entstehung musikalischer Notation liturgischer Musik in karolingischer Zeit und widmet sich dabei besonders den bislang weitgehend vernachlässigten italienischen Quellen.
                                                                     


Dissertationspreis für Dr. Piotr Kubasiak

Dr. Piotr Kubasiak hat für seine Dissertation über "Zwischen Existenzialismus und Politik. Europa und Geschichte im Denken von Krzysztof Michalski" (Wien 2018) den Fakultätspreis der Fakultät für Katholische Theologie der Unviersität Wien erhalten.

Wir freuen uns mit ihm und gratulieren herzlich!

"06.2019"


Preis für unseren Humboldt-Fellow Dr. Ramez Mikhail

Dr. Ramez Mikhail, der seit 2018 als Humboldt-Fellow am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft forscht, hat für seine Dissertation "The Presentation of the Lamb: A Historical and Theological Analysis of the Prothesis and PReparatory Rites of the Coptic Liturgy" nach dem Dissertationspreis der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Wien (2017) nun auch den Preis der Gesellschaft zum Studium des Christlichen Ostens zuerkannt bekommen, der am 31. Mai 2019 in Fribourg verliehen wird.

Wir gratulieren herzlich!

Humbold Logogif

"05.2019"


Vorlesung "Paläographie und Kodikologie" / ERASMUS-Gastprofessor Prof. Dr. Andrew Irving (Groningen)

Wir freuen uns, mit Herrn Prof. Dr. Andrew Irving (Rijksuniversiteit Groningen) einen herausragenden Experten für mittelalterliche Buchkultur als ERASMUS-Gastprofessor zu begrüßen. Von 23. bis 25. Mai hält er geblockt eine Vorlesung über "Lateinische Kodikologie und Paläographie: Am Beispiel liturgischer Bücher des lateinischen Mittelalters".

Weitere Informationen hier ; Anmeldung an a.j.m.irving@rug.nl ist unerlässlich.


Dr. Ramez Mikhail Fellow der Humboldt-Stiftung

Die Humboldt-Stiftung hat Dr. Ramez Mikhail (PhD Universität Wien; zuletzt postdoctoral associate am Yale Institute of Sacred Music) ein Forschungsstipendium bewilligt. Sein Projekt über "The Ritual Celebration of Scripture from Late Antique to Medieval Egypt" stellt einerseits einen Beitrag zum fakultären Forschungsschwerpunkt über "Die Bibel und ihre Rezeption in kulturellen Diskursen" dar; die Untersuchung der alexandrinischen Liturgie fügt sich andererseits zum interdisziplinären Forschungsschwerpunkt über "Metropolität in der Vormoderne" und zum gleichnamigen DFG-Graduiertenkolleg.

Dr. Ramez Mikhail, der von 2018 bis 2020 als Fellow der Humboldt-Stiftung am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft zur koptischen Liturgiegeschichte forscht, hat darüber hinaus ein William M. Calder III Fellowship zuerkannt bekommen - eine besondere Auszeichnung für außerordentlich qualifizierte Humboldt-Fellows auf dem Gebiet der Altertumskunde und ihrer Rezeption in Mittelalter und Moderne. Wir gratulieren herzlich!

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DGF bewilligt Eigene Stelle

Die DFG hat Prof. Dr. Stefano Parenti (Rom) für drei Jahre eine am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft angesiedelte Eigene Stelle bewilligt, um eine "Regionalgeschichte des byzantinischen Ritus" zu schreiben. Prof. Parenti ist ein international führender Experte der byzantinischen Liturgiegeschichte; sein Projekt stellt eine ideale Ergänzung des DFG-Graduiertenkollegs "Metropolität in der Vormoderne" dar und weist Synergien mit der DFG-Kolleg-Forschergruppe "Jenseits des Kanons: Heterotopien religiöser Autorität im spätantiken Christentum" auf.

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Dr. Gabriel Radle Fellow der Humboldt Stiftung

Wir freuen uns, Dr. Gabriel Radle als Fellow der Humboldt Stiftung zu begrüßen. Sein Projekt über "The Ritual of an Empire: Life-Cycle Liturgies at Constantinople" weist Synergien insbesondere mit dem DFG-Graduiertenkolleg "Metropolität in der Vormoderne" auf. Frühere Fellowships haben Dr. Radle zuletzt an die Princeton University sowie das Center for the Study of Christianity der Hebrew University, die Dumbarton Oaks Research Library and Collection und das Yale Institute of Sacred Music geführt.

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DFG bewilligt Kolleg-Forschergruppe
"Jenseits des Kanons: Heterotopien religiöser Autorität im spätantiken Christentum"

Die biblischen Schriften des Alten und Neuen Testaments gelten im Christentum als Kanon von grundlegender Autorität. Doch daneben existieren weitere Texte, die sich entweder gegen kanonische Texte richten oder diese fortschreiben – und dabei Autorität beanspruchen. Diesen Überlieferungen und ihren Funktionen in verschiedensten Kontexten religiösen Lebens – neben der Literatur vor allem auch in der Sachkultur und in der Liturgie – wird sich die von den Regensburger Professoren Tobias Nicklas (federführend), Andreas Merkt und Harald Buchinger beantragte und am 14. Dezember 2017 genehmigte DFG-Kolleg-Forschergruppe „Jenseits des Kanons: Heterotopien religiöser Autorität im spätantiken Christentum“ widmen. Anhand der Beschäftigung mit außerkanonischen christlichen Traditionen erhoffen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Erkenntnisse zu soziokulturellen, religiösen und theologiegeschichtlichen Phänomenen der Spätantike und des spätantiken Christentums.


Link zur Pressemitteilung

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Neuerscheinung

Prozessionen und ihre Gesänge in der mittelalterlichen Stadt

Harald Buchinger / David Hiley / Sabine Reichert (Hg., unter
Mitarbeit von Florian Würsch), Prozessionen und Ihre Gesänge in der mittelalterlichen Stadt. Gestalt - Hermeneutik - Repräsentation. (Forum Mittelalter Studien 13), Regensburg: Schnell & Steiner, 2017.


  
  

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