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Aktuelles

06.-10 Juni 2022

INTERDISCIPLINARY SYMPOSIUM
THE LITURGY OF ST JAMES

  
   

Origins, Contexts, and Reception in East and West
 

Venue:
Andreasstadel
Andreasstraße 28
93059 Regensburg 


 

Link zum Tagungsflyer  
  
  

 


Erfolgreiches Habilitationsverfahren von Ass.-Prof. DDr. Predrag Bukovec

Ass.-Prof. DDr. Predrag Bukovec, für seine Forschung mehrfach preisgekrönter ehemaliger Junior Fellow des Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" und seit 2021 Mitarbeiter am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Universität Regensburg auf einer Eigenen Stelle der DFG "Zu den Ursprüngen der Taufsalbung", hat sich an der Katholischen Privatuniversität Linz mit "Beiträgen zu einer dreidimensionalen Liturgiewissenschaft" für das Fach Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie habilitiert und wird dort zum Universitätsdozenten ernannt. Wir gratulieren herzlich!

"05.2022"


Neuerscheinung:
Prof. Dr. Harald Buchinger
Dr. Sabine Reichert
 


GOTTESDIENST IN REGENSBURGER INSTITUTIONEN

In Regensburg wird wie in einem Prisma die bunte Vielfalt liturgischer Traditionen der Vormoderne sichtbar. Interdisziplinäre Beiträge erschließen den Gottesdienst der verschiedenen Institutionen, seine Musik und Kunst, Handschriften und Räume sowie historische Kontexte und überregionale Bezüge.

     

Reihe: Forum Mittelalter - Studien 

Link zur Verlagsseite

          "11.2021"


Elitenetzwerk Bayern:

Stelle für Simone Oelke am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft

Frau Simone Oelke, Promovendin am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft und assoziiertes Mitglied des Graduiertenkollegs "Metropolität in der Vormoderne" (GRK 2337), hat zusätzlich zu ihrem Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes auch eine 25%-Stelle am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft aus dem Marianne-Plehn-Programm im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern eingeworben. Ihre Dissertation über den Deutungshintergrund der Psalmenverwendung in der Jerusalemer Liturgie der Alten Kirche untersucht das Verhältnis exegetischer und liturgischer Bibelrezeption; damit leistet sie einen Beitrag einerseits zur interdisziplinären Metropolenforschung, andererseits zum Forschungsschwerpunkt der Fakultät für Katholische Theologie über "Die Bibel und ihre Rezeption in kulturellen Kontexten".

                        

"09.2021"

              


Dr. Paweł Figurski Fellow der Humboldt-Stiftung

Die Humboldt-Stiftung hat Dr. Paweł Figurski (Akademie der Wissenschaften, Warschau) ein Humboldt Research Fellowship for Postdoctoral Researchers am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft bewilligt. Sein auch ideologiekritisches Projekt über „Medieval Liturgy and the Making of Poland. A Study in Medieval State-Formation, Peace-Building, and Strategies of Identification (until c. 1300)“ fügt sich in den auch durch andere Projekte ausgewiesenen Forschungskontext im Bereich der mittelalterlichen Liturgie wie auch des Forums Mittelalter und leistet einen methodisch innovativen Beitrag zu den für die Universität Regensburg profilbildenden Area Studies im Bereich der Osteuropa-Forschung.

                                                                           "07.2021"


Prof. Dr. Nina Glibetić Fellow der Humboldt-Stiftung

Die Humboldt-Stiftung hat Prof. Dr. Nina Glibetić (University of Notre Dame, IN) ein Humboldt Research Fellowship for Experienced Researchers am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft bewilligt. Prof. Glibetić war bereits wiederholt als Adjunct Fellow Gast des Centre for Advanced Studies „Beyond Canon_“; ihr Projekt über „A Levitical Renaissance in Byzantium: Clergy, Women, Purity, and Sacred Space in Late Medieval Christian Liturgy“ verstärkt den auch durch andere Humboldt-Fellows und Eigene Stellen der DFG profilierten Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls im Bereich der byzantinischen Liturgie und leistet einen eminenten Beitrag einerseits zum fakultären Forschungsschwerpunkt im Bereich der „Bibel und ihrer Rezeption in kulturellen Diskursen“, andererseits zur liturgiewissenschaftlichen Regionalforschung und damit zu den für die Universität Regensburg profilbildenden Area Studies.

                                                                          "07.2021"


Neuerscheinung:
Dr. Dr. Predrag Bukovec
 

Liturgie und Covid-19
Erfahrungen und Problematisierungen

  • Neue Wege der Kommunikation in Seelsorge und Liturgie
  • Erfahrungen aus Pfarreien, Altenund Pflegeheimen
  • Berechtigung und Fragwürdigkeitdigitaler Gottesdienstformate

Die Corona-Pandemie macht auch vor Seelsorge
und Liturgie nicht Halt. Sie erzwingt gravierende
Einschränkungen der kirchlichen Dienste. Gewohnte
Wege in der Begleitung und Betreuung von Kranken
und Sterbenden mussten überdacht werden; das
gottesdienstliche Leben musste eingeschränkt und
zeitweise ganz unterbunden werden. Wie haben Menschen
diese Herausforderung gemeistert? Digitale
Medien eröffneten neue Wege der Kommunikation,
die Übertragung von Gottesdiensten im Internet oder
Fernsehen wurde als Ersatz für den leiblich präsenten
Gottesdienst genutzt. Die Diskussion über Sinn und
Unsinn der verschiedenen Gottesdienstformate war
unvermeidlich, die Frage nach Berechtigung oder
Fragwürdigkeit ebenso.
Der umfangreiche Band nimmt die vielfältigen
Erfahrungen auf und reflektiert sie unter pastoralem,
liturgietheologischem und ökumenischem Blickwinkel,
um abschließend liturgische Praxisfelder
zu benennen, die die Erfahrungen in der Zeit der
Pandemie für die Zukunft fruchtbar machen.

Mehr Infos hier

                                                                                                        "06.2021"


DFG-Graduiertenkolleg "Metropolität in der Vormoderne": Fortsetzungsantrag bewilligt

Die DFG hat den Fortsetzungsantrag des Graduiertenkollegs "Metropolität in der Vormoderne" (GRK 2337) für weitere 4,5 Jahre bewilligt; seitens der Fakultät für Katholische Theologie sind daran Prof. Dr. Harald Buchinger und Prof. Dr. Andreas Merkt mit einer Reihe von Promovendinnen und Promovenden beteiligt; das Graduiertenkolleg ist auch Kooperationspartner zahlreicher Tagungen unter anderem zu den Metropolen Rom, Jerusalem und Konstantinopel. Abgeschlossen wurden die liturgiewissenschaftlichen Dissertationen von Gregory Tucker und P. Innocent Smith OP, in Arbeit sind jene von Martin Berger und Simone Oelke.

[Pressemitteilung der DFG]

[Pressemitteilung der Universität Regensburg]

"05.2021"


DFG-Eigene Stelle für Prof. Dr. Stefano Parenti

Die DFG hat Prof. Dr. Stefano Parenti zum zweiten Mal in Folge eine Eigene Stelle bewilligt. Prof. Parenti, der kürzlich eine monumentale Monographie über "L'anafora di Crisostomo: Testi e contesti" (Münster 2020) vorgelegt hat und seit 2018 am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft an einer "Regional History of the Byzantine Rite" arbeitet, die einen innovativen Beitrag einerseits zur vormodernen Metropolitätsforschung, andererseits zu den Area Studies leistet, gehört zu den weltweit führenden Spezialisten der orientalischen Liturgiewissenschaft. Sein neues Projekt über "A History of the Byzantine Divine Liturgy: The Synaxis of the Word" ergänzt diesen Forschungskontext in idealer Weise und fügt sich insbesondere zu mehreren Vorhaben des Graduiertenkollegs "Metropolität in der Vormoderne" und den am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft laufenden Projekten der vier Humboldt-Fellows Dr. Ramez Mikhail, "The Ritual Celebration fo Scripture from Late Antique to Medieval Egypt", Prof. Dr. Gabriel Radle, "The Ritual of an Empire: Life-Cycle Liturgies at Constantinople", Dr. Evan Freeman, "Appropriating the Past: Art, Ritual, and Identity in Later Byzantium" und Dr. Alexandra Nikiforova, "The Triodion between Jerusalem and Constantinople".

                     


"04.2021"


Dr. Evan Freeman Fellow der Humboldt-Stiftung

Die Humboldt-Stiftung hat Dr. Evan Freeman (PhD Yale) ein Fellowship bewilligt. Sein Projekt über "Appropriating the Past: Art, Ritual, and Identity in Later Byzantium"stärkt nicht nur den Schwerpunkt des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft auf der interdisziplinären Erforschung der byzantinischen Liturgie, sondern auch die Forschungsverbünde im Schnittpunkt von Text, Ritual und Material Culture (Centre for Advanced Studies/DFG-FOR 2770 "Beyond Canon_"), der Metropolität in der Vormoderne (DFG-GRK 2337) und leistet nicht zuletzt einen innovativen Beitrag zu den Interdisciplinary Area Studies (CITAS).

 

                                                                "03.2021"


Programm des Forschungskolloquiums
"Metropolität in der Vormoderne"

Das Graduiertenkolleg "Metropolität in der Vormoderne" (GRK 2337) veranstaltet auch im Sommersemester wieder wieder ein interdisziplinäres Forschungskolloquium, in dem zahlreiche Themen mit liturgiewissenschaftlicher Relevanz zur Sprache kommen. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen
(Zugangsdaten bei kathrin.pindl@ur.de).

                                                                                                         "03.2021"


Studiennachmittag zu neuen Quellen der altchristlichen Initiation

Am 29.01.2021 fand am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft ein Studiennachmittag zu neuen  Quellen der altchristlichen Initiation statt. Prof. Reinhard  Meßner (Universität Innsbruck) diskutierte den  Forschungsstand um das Initiations-Rituale aus der  Aksumitischen Sammlung, das 2020 von Alessandro Bausi ediert und übersetzt wurde. In einem zweiten Schritt verglich er dieses Taufritual mit dem Taufgottesdienst im Euchologion derselben Sammlung. Prof. Harald Buchinger erörterte die Feiern der Initiation nach den georgischen Quellen der Alt-Jerusalemer Liturgie im Vergleich mit den Cyrill oder Johannes von Jerusalem zugeschriebenen Mystagogien und dem Bericht der Egeria. Die neuen Quellen erhellen die Geschichte der altkirchlichen Taufliturgie und werfen Fragen zu einzelnen Elementen auf (Salbungen, Glaubensbekenntnis etc.).

 "01.2021"


Alexander-Böhlig-Preis 2021 für DDr. Predrag Bukovec

DDr. Predrag Bukovec erhält nach anderen Preisen (u. a. Armin-Schmitt-Preis für biblische Textforschung, Kardinal-Innitzer-Förderungspreis, Roland-Atefie-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) für seine PhD-Dissertation "Mahl und Mähler: Die frühchristliche Eucharistie" (im Druck bei Mohr Siebeck in der Reihe WUNT) den Alexander-Böhlig-Preis 2021. DDr. Predrag Bukovec, der zuletzt eine Eigene Stelle der DFG eingeworben hat, die er am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft unserer Fakultät ansiedelt, habilitiert sich an der Universität Regensburg über "Die Ursprünge der Taufsalbung". 2020 war er Fellow des Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" und ist derzeit Assistenzprofessor am Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie an der Katholischen Privatuniversität Linz.


Wir freuen uns mit ihm und gratulieren herzlich! 

                                                                                                           "01.2021"


DFG bewilligt Eigene Stelle für Dr. Predrag Bukovec, PhD

Die DFG hat Dr. Predrag Bukvoec, PhD, derzeit Ass.-Prof. an der KU Linz, für drei Jahre eine Eigene Stelle für seine Forschung "Zu den Ursprüngen der Taufsalbung" bewilligt. Dr. Bukovec war nach seinen Promotionen zum Dr. theol. und PhD an der Universität Wien Fellow am Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" und habilitiert sich an der Universität Regensburg. Neben Prof. Dr. Stefano Parenti aus Rom (seit 2018) und Dr. Arthur Westwell aus Cambridge (seit 2020) ist er der dritte Forscher, der eine Eigene Stelle der DFG am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft ansiedelt; sein Projekt steht zudem in engem Zusammenhang mit dem Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_".

 

                                                                                            

  "12.2020" 


Neuerscheinung:
Prof. Dr. Stefano Parenti,
  

 
   L'anafora di Crisostomo

   Die Chrysostomusliturgie ist das am häufigsten verwendete   
   Formular der byzantinischen Liturgie. Prof. Dr. Stefano
   Parenti, Ordinarius am Päpstlichen Liturgie-Institut in Rom
   und Inhaber einer von der DFG geförderten Eigenen Stelle am
   Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft, hat ihrem Eucharistischen
   Hochgebet eine auf mehr als 400 großteils unedierte
   Handschriften gestützte Studie gewidmet, die den Text in
   seinen differenzierten historischen Kontexten untersucht.

   

Link zur Verlagshomepage und Bestellung


    "11.2020"


Neuerscheinung:
Dr. Piotr Kubasiak
  

   Die Dissertation von Dr. Piotr Kubasiak über "Zwischen                 Existenzialismus und Politik. Europa und Geschichte im               Denken von Krzysztof Michalski" ist im Grünewald Verlag             erschienen. Diese Arbeit untersucht die Geschichtsphilosophie     Michalskis, das ihr zugrundeliegende Zeitkonzept sowie seine     Bemühungen um die Einheit Europas und macht diese für             aktuelle Herausforderungen fruchtbar, vor denen Theologie,
   Kirche und Gesellschaft in gegenwärtigen
   Transformationsprozessen stehen. Die Untersuchung würdigt
   den Philosophen als eine Figur der europäischen Integration;
   zugleich und vor allem ist sie – im Sinne einer öffentlichen
   Theologie – der Versuch, im Dialog zwischen Philosophie,
   Theologie und Politikwissenschaft Quellen für die geistige und kulturelle Identität Europas zu finden. Nicht zuletzt lassen sich aus diesem Diskurs wichtige Impulse für eine erneuerte Gestalt der Fundamentaltheologie gewinnen.

Link zur Verlagshomepage

Gefördert duch: 

                                                   "09.2020"


"Blick in die Wissenschaft"
mit Schwerpunkt zur DFG-Kollegforschungsgruppe 2770
'Beyond Canon_"

Die aktuelle Ausgabe des Forschungsmagazins der Universität Regensburg "Blick in die Wissenschaft" (Nr. 41) widmet dem Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" einen reichhaltigen Themenschwerpunt, in dem die unterschiedlichen methodischen Perspektiven der vom Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft mitgetragenen Kolleg-Forschungsgruppe "Jenseits des Kanons: Heterotoponien religiöser Autorität im spätantiken Christentum" (DFG-FOR 2270) exemplarisch zur Sprache kommen. Das Heft und seine Beiträge finden sich unter https://bidw.uni-regensburg.de/index.php/bidw/issue/view/41 ; für Mitglieder der Universität ist der Download kostenfrei.

   "08.2020"


DFG bewilligt Eigene Stelle

Die DFG hat Dr. Arthur Westwell für drei Jahre eine am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft angesiedelte Eigene Stelle bewilligt. Nach seiner Promotion in Cambridge war Arthur Westwell Humboldt-Fellow an der Universität Trier und zuletzt Mellon Fellow am Pontifical Institute of Mediaeval Studies in Toronto. Sein Projekt über "Die Sakramentare aus Saint-Amand als Fallstudie in den Prozessen des liturgischen Wandels im 9. Jahrhundert" fügt sich zum Schwerpunkt auf der Erforschung liturgischer Handschriften des Mittelalters, der in Regensburg durch das Institutum Liturgicum Ratisbonense auch außerhalb der Universität strukturell verankert ist, und weist Synergien mit dem interdisziplinären Forum Mittelalter auf. Darüber hinaus stellt die Kompetenz und Erfahrung von Dr. Westwell im digitalen Editionswesen eine besondere Bereicherung im Bereich der Digital Humanities dar.

                                                                                                               "04.2020"


"Blick in die Wissenschaft" mit Schwerpunkt zum DFG-Graduiertenkolleg 2337 'Metropolität in der Vormoderne'

Die neue Ausgabe des universitären Forschungsmagazins „Blick in die Wissenschaft“ (Nr. 40) ist dem DFG-Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne" gewidmet: Die lange Geschichte der europäischen Metropolen wird in sieben Beiträgen und einem Interview mit den Krautheimer-Professoren Sible de Blaauw, Valentino Pace und Albert Dietl zu Rom skizziert. Dieses Graduiertenkolleg wird unter anderem vom Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft getragen.

Die aktuelle Ausgabe von „Blick in die Wissenschaft“ finden Sie unter diesem Link

"11.2019"


Dr. Alexandra Nikiforova Fellow der Humboldt-Stiftung

Die Humboldt-Stiftung hat Dr. Alexandra Nikiforova (Moskau, Russische Akademie der Wissenschaften) ein Forschungsstipendium bewilligt. Ihr Projekt über "The Triodion Between Jerusalem and Constantinople: Shifting Texts - Shifting Meanings. Edition, Historical Analysis and Comparative Interpretation of the Oldest Manuscript Witness" liegt nicht nur im Schnittpunkt der wichtigsten Forschungsinteressen des Regensburger Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft einerseits im Bereich der Osterfeier, andererseits in der spätantiken Jerusalemer Liturgie und ihrer Wirkungsgeschichte; es weist auch besondere Synergien mit den Forschungen von Fellows des Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" (u. a. Dr. Daniel Galadza, Dr. Damaskinos Olkinuora) und des Graduiertenkollegs "Metropolität in der Vormoderne" (v. a. Gregory Tucker) auf.

Humbold Logogif

"11.2019"


Preise für Junior-Fellow DDr. Predrag Bukovec

DDr. Predrag Bukovec, derzeit Junior Fellow des Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" und Habilitand am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft, erhält nach dem Promotionspreis der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien und dem Roland-Atefie-Preis der Österreichischen Akademie für Wissenschaften für seine erste Dissertation nun den in der Regel Habilitationen vorbehaltenen Kardinal-Innitzer-Förderungspreis für Theologie 2019 für seine zweite Dissertation über "Mahl und Mähler: Die frühchristliche Eucharistie (1.-3. Jahrhundert)". Die Arbeit wird heuer außerdem mit dem Preis der Armin-Schmitt-Stiftung für biblische Textforschung ausgezeichnet.

Wir freuen uns mit ihm und gratulieren herzlich!

"10.2019"


Dr. Giovanni Varelli Gastforscher der Gerda Henkel-Stiftung und des DAAD

Im Herbst begrüßen wir Dr. Giovanni Varelli (PhD Cambridge University; derzeit Prize Fellow in Music am Magdalen College der University of Oxford) zu einem von der Gerda Henkel-Stiftung und dem DAAD finanzierten Forschungsaufenthalt; er forscht über die Entstehung musikalischer Notation liturgischer Musik in karolingischer Zeit und widmet sich dabei besonders den bislang weitgehend vernachlässigten italienischen Quellen.
                                                                     


Dissertationspreis für Dr. Piotr Kubasiak

Dr. Piotr Kubasiak hat für seine Dissertation über "Zwischen Existenzialismus und Politik. Europa und Geschichte im Denken von Krzysztof Michalski" (Wien 2018) den Fakultätspreis der Fakultät für Katholische Theologie der Unviersität Wien erhalten.

Wir freuen uns mit ihm und gratulieren herzlich!

"06.2019"


Preis für unseren Humboldt-Fellow Dr. Ramez Mikhail

Dr. Ramez Mikhail, der seit 2018 als Humboldt-Fellow am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft forscht, hat für seine Dissertation "The Presentation of the Lamb: A Historical and Theological Analysis of the Prothesis and PReparatory Rites of the Coptic Liturgy" nach dem Dissertationspreis der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Wien (2017) nun auch den Preis der Gesellschaft zum Studium des Christlichen Ostens zuerkannt bekommen, der am 31. Mai 2019 in Fribourg verliehen wird.

Wir gratulieren herzlich!

Humbold Logogif

"05.2019"


Vorlesung "Paläographie und Kodikologie" / ERASMUS-Gastprofessor Prof. Dr. Andrew Irving (Groningen)

Wir freuen uns, mit Herrn Prof. Dr. Andrew Irving (Rijksuniversiteit Groningen) einen herausragenden Experten für mittelalterliche Buchkultur als ERASMUS-Gastprofessor zu begrüßen. Von 23. bis 25. Mai hält er geblockt eine Vorlesung über "Lateinische Kodikologie und Paläographie: Am Beispiel liturgischer Bücher des lateinischen Mittelalters".

Weitere Informationen hier ; Anmeldung an a.j.m.irving@rug.nl ist unerlässlich.


Dr. Ramez Mikhail Fellow der Humboldt-Stiftung

Die Humboldt-Stiftung hat Dr. Ramez Mikhail (PhD Universität Wien; zuletzt postdoctoral associate am Yale Institute of Sacred Music) ein Forschungsstipendium bewilligt. Sein Projekt über "The Ritual Celebration of Scripture from Late Antique to Medieval Egypt" stellt einerseits einen Beitrag zum fakultären Forschungsschwerpunkt über "Die Bibel und ihre Rezeption in kulturellen Diskursen" dar; die Untersuchung der alexandrinischen Liturgie fügt sich andererseits zum interdisziplinären Forschungsschwerpunkt über "Metropolität in der Vormoderne" und zum gleichnamigen DFG-Graduiertenkolleg.

Dr. Ramez Mikhail, der von 2018 bis 2020 als Fellow der Humboldt-Stiftung am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft zur koptischen Liturgiegeschichte forscht, hat darüber hinaus ein William M. Calder III Fellowship zuerkannt bekommen - eine besondere Auszeichnung für außerordentlich qualifizierte Humboldt-Fellows auf dem Gebiet der Altertumskunde und ihrer Rezeption in Mittelalter und Moderne. Wir gratulieren herzlich!

Humbold Logogif


DGF bewilligt Eigene Stelle

Die DFG hat Prof. Dr. Stefano Parenti (Rom) für drei Jahre eine am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft angesiedelte Eigene Stelle bewilligt, um eine "Regionalgeschichte des byzantinischen Ritus" zu schreiben. Prof. Parenti ist ein international führender Experte der byzantinischen Liturgiegeschichte; sein Projekt stellt eine ideale Ergänzung des DFG-Graduiertenkollegs "Metropolität in der Vormoderne" dar und weist Synergien mit der DFG-Kolleg-Forschergruppe "Jenseits des Kanons: Heterotopien religiöser Autorität im spätantiken Christentum" auf.

Dfg Logo Schriftzug Blau Foerderung


Dr. Gabriel Radle Fellow der Humboldt Stiftung

Wir freuen uns, Dr. Gabriel Radle als Fellow der Humboldt Stiftung zu begrüßen. Sein Projekt über "The Ritual of an Empire: Life-Cycle Liturgies at Constantinople" weist Synergien insbesondere mit dem DFG-Graduiertenkolleg "Metropolität in der Vormoderne" auf. Frühere Fellowships haben Dr. Radle zuletzt an die Princeton University sowie das Center for the Study of Christianity der Hebrew University, die Dumbarton Oaks Research Library and Collection und das Yale Institute of Sacred Music geführt.

Humbold Logogif


DFG bewilligt Kolleg-Forschergruppe
"Jenseits des Kanons: Heterotopien religiöser Autorität im spätantiken Christentum"

Die biblischen Schriften des Alten und Neuen Testaments gelten im Christentum als Kanon von grundlegender Autorität. Doch daneben existieren weitere Texte, die sich entweder gegen kanonische Texte richten oder diese fortschreiben – und dabei Autorität beanspruchen. Diesen Überlieferungen und ihren Funktionen in verschiedensten Kontexten religiösen Lebens – neben der Literatur vor allem auch in der Sachkultur und in der Liturgie – wird sich die von den Regensburger Professoren Tobias Nicklas (federführend), Andreas Merkt und Harald Buchinger beantragte und am 14. Dezember 2017 genehmigte DFG-Kolleg-Forschergruppe „Jenseits des Kanons: Heterotopien religiöser Autorität im spätantiken Christentum“ widmen. Anhand der Beschäftigung mit außerkanonischen christlichen Traditionen erhoffen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Erkenntnisse zu soziokulturellen, religiösen und theologiegeschichtlichen Phänomenen der Spätantike und des spätantiken Christentums.


Link zur Pressemitteilung

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Neuerscheinung

Prozessionen und ihre Gesänge in der mittelalterlichen Stadt

Harald Buchinger / David Hiley / Sabine Reichert (Hg., unter
Mitarbeit von Florian Würsch), Prozessionen und Ihre Gesänge in der mittelalterlichen Stadt. Gestalt - Hermeneutik - Repräsentation. (Forum Mittelalter Studien 13), Regensburg: Schnell & Steiner, 2017.


  
  

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Gedruckt mit großzügiger Unterstützung von:

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  2. Praktische Theologie

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