Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik 4 startet im Sommersemester 2026 eine neue Projektgruppe zum Thema Fuzzing. Die Gruppe richtet sich an Studierende, die moderne Sicherheitstechniken praktisch kennenlernen und eigene Forschungs- oder Experimentierideen umsetzen möchten.
Fuzzing gehört zu den wirkungsvollsten Methoden, um sicherheitskritische Softwarefehler aufzuspüren. In der Projektgruppe lernen die Teilnehmenden zunächst grundlegende und moderne Fuzzing‑Ansätze kennen – von einfachen Mutationstechniken bis zu KI‑gestützten Verfahren – und wenden diese anschließend in eigenen Experimenten auf reale Softwareprojekte an.
Die Studierenden können dabei verschiedene Arbeitsrichtungen verfolgen, etwa:
- Entwicklung eines einfachen eigenen Fuzzing‑Tools („Lightweight Fuzzer“)
- Unterstützung bei der Erstellung und Erprobung von Lehrmaterial
- Vergleich moderner Fuzzing‑Ansätze und Durchführung einer systematischen Fuzzing‑Kampagne auf einem Open‑Source‑Projekt
- Freie eigene Experimente, etwa zu Code‑Coverage, Crash‑Analyse oder dem Testen spezifischer Systeme wie dem Open Vehicle Monitoring System (OVMS)
Die Projektgruppe bietet intensive Betreuung, Zugang zum IT‑Security‑Labor, inklusive Hardware für längere Testläufe, sowie einen GitLab‑Projektbereich für gemeinsamen Code und Austausch. Die Inhalte werden weitgehend offen gestaltet, sodass auch individuelle Ideen und Schwerpunkte willkommen sind. Darüber hinaus können aus der Projektarbeit heraus Seminar‑, Bachelor‑ und Masterarbeiten entstehen. Mehr Informationen gibt es auf der Projekt-Seite.