Am 24. und 25. September 2026 fand an der Universität Regensburg das interdisziplinäre Symposium The Gender Health Gap – Understanding Differences, Improving Care statt. Die Veranstaltung vereinte internationale Forschende aus Medizin, Sozial- und Geisteswissenschaften, um über aktuelle Fragen geschlechtersensibler Gesundheitsforschung zu diskutieren.
Mit Vorträgen zur Gendermedizin, zu sozialen und intersektionalen Dimensionen sowie zur Rolle von KI und Medien bot das Symposium dem Publikum vor Ort und online vielfältige Einblicke in ein dynamisches Forschungsfeld. Die Beiträge verdeutlichten, dass Gesundheit nicht allein von biologischen Faktoren bestimmt wird. Auch gesellschaftliche und technologische Bedingungen beeinflussen, wie Körper wahrgenommen, erforscht und behandelt werden.
Ein zentrales Anliegen des Symposiums war daher der Austausch über Fachgrenzen hinweg, denn zahlreiche Herausforderungen der Gender Health Gap können, so das Ergebnis der Diskussionen, nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit gelöst werden. Das Symposium setzte damit wichtige Impulse für neue Forschungsansätze und ebnete den Weg für zukünftige Kooperationen an der Schnittstelle von Geschlecht und Gesundheit.
Die Konferenz wurde großzügig von der Universitätsstiftung Hans Vielberth (externer Link, öffnet neues Fenster) und der Koordinationsstelle Chancengleichheit gefördert und von Professorin Dr. Astrid Ensslin und Carina Ehrnsperger (DIMAS) organisiert.
Das Programm kann hier nachgelesen werden. (externer Link, öffnet neues Fenster)
Kontakt aufnehmen
Carina Ehrnsperger
Department für Interdisziplinäre und Multiskalare Area Studies (DIMAS)
Universität Regensburg
Tel.: 0941-943-68635
E-Mail: carina.ehrnsperger@ur.de