Team
Lehrkraft für besondere Aufgaben, Akademische Rätin
Büroleitung
Lehrbeauftragter
Martin Firmkäs
Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen
Studentische Hilfskraft
Michael Großmann
Ehemalige Mitarbeiter:innen
Dr. Andreas Gmelch
Nachruf Dr. Andreas Gmelch
Herr Dr. Andreas Gmelch war von 1980 bis 2009 als selbstständiger Fachvertreter für das Studienfach Didaktik der Arbeitslehre an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg verantwortlich. In dieser Funktion war er ein wichtiger Akteur, der die Etablierung und Weiterentwicklung des Studienfaches Didaktik der Arbeitslehre an bayerischen Universitäten sowohl inhaltlich als auch organisatorisch maßgeblich prägte. Durch sein vielfältiges Engagement in verschiedenen Gremien (z.B. in der Lehrplankommission für das Unterrichtsfach Arbeitslehre am Institut für Schulqualität und Bildungsforschung und im Prüfungsausschuss des bayerischen Kultusministeriums) und durch seine zahlreichen Publikationen gelang es ihm, die Bedeutung des Unterrichtsfachs Arbeitslehre als profilbildendes Fach der Haupt- bzw. Mittelschule nachhaltig zu etablieren. Seine Studierenden schätzten Herr Dr. Gmelch als einen sehr kompetenten und fürsorgenden Dozenten.
Herr Dr. Gmelch gestaltete den fachlichen Diskurs über die inhaltliche Ausgestaltung und die wissenschaftliche Fundierung des Studienfachs Didaktik der Arbeitslehre im Arbeitskreis der bayerischen Arbeitslehre-Fachdidaktiker*innen durch seine langjährige Schulpraxis, seine Erfahrungen in der universitären Lehre und seine Forschungsarbeit stets entscheidend mit. Auch nach seiner Pensionierung im Jahr 2009 blieb er den Mitgliedern des Arbeitskreises im fachlichen und freundschaftlichen Austausch verbunden.
Mit Dr. Gmelch verlieren wir einen hochgeschätzten Kollegen, dessen freundschaftliche, humorvolle und hilfsbereite Art uns sehr fehlen wird.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.
Der Arbeitskreis der bayerischen Arbeitslehre-Fachdidaktiker*innen:
Holger Arndt, Karin Aschenbrücker, Roland Back, Alexander Eichler, Peter Herdegen, Gerhard Hopf, Michael Köck, Petra Meißner, Alexandra Wierer
Dr. phil. Peter Herdegen
Gabriele Grabl M.A.
Dr. Ilse Kammerbauer
1933-2021
Wir nehmen Abschied von Dr. Ilse Kammerbauer, die
als Dozentin für Didaktik der Sozialkunde und Didaktik
der Arbeitslehre die Lehrerbildung an der Universität Regensburg lange Zeit mitgestaltet hat.
Frau Dr. Kammerbauer studierte von 1963 bis 1966 an der Pädagogischen Hochschule Regenburg das Lehramt
für Volksschulen. Anschließend arbeitete sie als Lehrerin an der S.Klara-Schule und der Konradschule in
Regensburg.
Ab 1975 bis zum Eintritt in den Ruhestand unterrichtete Ilse Kammerbauer am Lehrstuhl für die Didaktik der
Sozialkunde die Fächer Sozialkunde und Arbeitslehre. Als Akademische Rätin/Oberrätin hat sie das Fach
Didaktik der Arbeitslehre an der Universität Regensburg aufgebaut und entwickelt. Vielen Absolventinnen und
Absolventen wird sie als anregende und äußerst engagierte Dozentin in Erinnerung bleiben.
Dr. phil. Caroline Märzweiler
Prof. Dr. Dr. Robert Hettlage (emeritiert)
Prof. Hettlage wurde 1943 in Königsberg/Ostpreußen geboren. Er studierte
Nationalökonomie, Soziologie und Sozialphilosophie an der Universität Fribourg (Schweiz). 1969 Promotion
zum Dr. rer. pol., 1971 Promotion zum Dr. phil. 1971-1972 war er als Projektleiter in einem Warenhaus-
Konzern in Zürich, 1972-1977 als Wissenschaftlicher Assistent am Soziologischen Seminar der Universität
Basel tätig. 1978 habilitierte er im Fach Soziologie und war von 1978-1981 Privatdozent an der Universität
Basel. 1979-1981 arbeitete er als Freier Mitarbeiter bei der PROGNOS AG in Basel. Seit 1981 ist er an der
Universität Regensburg beschäftigt.
Im Winter-Semester 1988/89 übernahm Prof. Hettlage die Vertretung des Lehrstuhls für Soziologie an der
Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften St. Gallen (Schweiz). Im Januar/Februar 1993 sowie im
April/Mai 1994 war er Gastprofessor an der Università degli Studi di Trento (Italien). Im WS 2003/04 und im
SS 2004 war er Gastprofessor an der Universität Basel (Schweiz).
1993 organisierte Prof. Hettlage das Europa-Kolloquium zum Thema: "Bildung in Europa: Bildung für
Europa?", 1995 fand unter seiner Leitung das internationale Symposium: "Ethnoregionalisierung oder
Ethnoperipherisierung? Über Parallelitäten und Diskontinuitäten des west- und mitteleuropäischen
Transformationsprozesses" statt. 2002 war er Mitveranstalter des internationalen Symposiums: "'United States'
– On the significance of space and borders in modernity. A comparison between Europe and the USA." Im WS
2002/03 organisierte er die Vortragsreihe: "Leben in der Lügengesellschaft – Verleugnen, Vertuschen,
Verdrehen, Vergessen, Verdrängen" im Rahmen des interdisziplinären DFG-Graduiertenkollegs: "Kulturen der
Lüge". 2003 war er Mitveranstalter des internationalen Symposiums: "Europa und die europäische Soziologie –
Gibt es eine europäische Soziologie?". 2007 war er Mitveranstalter des Workshops:
"Die Erforschung sozialer Ordnungen - 25 Jahre nach Goffmans Tod."
Seine Forschungsgebiete sind: Wirtschafts-, Kultur- und Entwicklungssoziologie, Familiensoziologie,
Genossenschafts- und Migrationsforschung, Europäische Integration, Grenzgebiet zwischen Sozialphilosophie
und soziologischer Theorie.
Prof. Hettlage ist Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Vereinigungen: z.B. "Schweizerische
Gesellschaft für Soziologie"; Redaktionsmitglied der "Schweizerischen Zeitschrift für Soziologie" seit 1975;
"Internationale Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie" (IVR), Schweizer Sektion; "Deutsche
Gesellschaft für Soziologie" (Sektionen "Entwicklungssoziologie", "Kultursoziologie",
"Wirtschaftssoziologie"); "Görres-Gesellschaft" (Sektionen "Soziologie", "Wirtschaft"); "Correspondant
étranger" für die französische Zeitschrift "Revue Européenne des Migrations"; Wissenschaftlicher Beirat der
deutsch-italienischen Zeitschrift "Annali di Sociologia/Soziologisches Jahrbuch" (Trient); Mitherausgeber der
"Schriften zum Genossenschaftswesen und zur Öffentlichen Wirtschaft", Duncker & Humblot Verlag, Berlin;
"Humanwissenschaftliches Zentrum" (HWZ) der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Internationale Forschungskooperation besteht mit verschiedenen Instituten in Frankreich, Italien, Österreich,
Polen, Schweiz, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn.
Prof.Dr. Petra Deger
Prof. Dr. Dr. Dieter Goetze (emeritiert)
Prof. Dr. Dieter Goetze 29.10.1942 – 27.8.2014
Prof. Dr. Dieter Goetze ist am 27. August 2014 verstorben.
Er prägte über Jahrzehnte maßgeblich die inhaltliche Arbeit des Instituts für Soziologie an der Universität
Regensburg durch seine Forschungen in der Entwicklungssoziologie, der Politischen Soziologie und
Kultursoziologie, der Bildungssoziologie und der Soziologie der Geschlechterverhältnisse. Für Generationen
von Regensburger Soziologie- Studentinnen und Studenten war er ein verständnisvoller und äußerst anregender
Lehrer.
Auch nach seiner Emeritierung 2007 unterstützte er das verbleibende „Restinstitut“ sowohl inhaltlich als auch
organisatorisch. Auf seinen Rat konnten wir immer bauen. Sein breites soziologisches Wissen, die anregenden
Diskussionen über soziologische Theorieentwicklungen und seine freundliche und solidarische Art, mit
Menschen umzugehen, fehlen uns sehr.
Prof. Dr. Ralf Twenhöfel
- Wichtige Informationen: Außerplanmäßiger Professor
Katharina Winter
- Wichtige Informationen: Lehrbeauftragte