Direkt zum Inhalt


Zur Person

Roland Krause hat im Bachelor Philosophie und Religionswissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen studiert und im Master Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Schwerpunkte seines Studiums waren Kants und Platons praktische Philosophie. An der Humboldt-Universität zu Berlin hat er zu Wittgensteins Spätphilosophie promoviert und in den Wintersemestern 2024/25 und 2025/26 eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Klassische Deutsche Philosophie vertreten.

Arbeitsgebiete

In seiner Dissertation rekonstruiert, prüft und entwickelt Herr Krause Wittgensteins späte Auffassungen von Regeln, Sprache und Philosophie. Er möchte nachweisen, dass diese drei Themen sich bei Wittgenstein und auch der Sache nach nur zusammen recht verstehen lassen. Diese Arbeit ist keine rein historische, sondern prüft und entwickelt Wittgensteins Auffassungen zugleich in Auseinandersetzung mit einschlägigen zeitgenössischen Positionen in Sprachphilosophie, Metaphilosophie, Handlungstheorie und Philosophie des Geistes. Sie wird derzeit vom Verlag Vittorio Klostermann zur Veröffentlichung vorbereitet.

Im Anschluss an die Themen seiner Dissertation und seines Studiums verfolgt Herr Krause im Moment drei Forschungsprojekte: Zu den Quellen der Normativität sprachlicher Regeln, zur in Platons Politeia entwickelten Konzeption von Handlungsfähigkeit und zu Kants Moralbegründung. Alle drei Projekte sind jeweils an der Schnittstelle zwischen Theoretischer und Praktischer Philosophie angesiedelt und zielen auf historisch informierte Beiträge zu zeitgenössischen Diskussionen. Und sie sind einander, zumindest Herrn Krauses Urteil zufolge, inhaltlich deutlich verwandter, als es auf den ersten Blick scheinen mag."

nach oben