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  • Deutsche und europäische Außen- und Sicherheitspolitik, insbesondere Transatlantische Beziehungen
  • Außen- und Sicherheitspolitik der USA, insbesondere unter Trump
  • Innen- und Wirtschaftspolitik der USA, insbesondere Wahlen
  • Globale Machtverschiebungen
  • Geopolitik und Geoökonomie
  • Internationale Institutionen: EU, Nato, Uno, IWF, G7, G20
  • Iran, Israel und Mittlerer Osten
  • Aufstieg Chinas und Machtkampf Ostasien
  • Nelson Mandela und Südafrika

laufende Forschungsprojekte

Dissertationsprojekt Christian Sigl M.A.

Titel folgt

Dissertationsprojekt Lisa-Marie Geltinger M.A.

Iran, Proxies und Raketen: Asymmetrische Machtprojektion im Mittleren Osten (vorläufiger Arbeitstitel, Abschluss voraussichtlich 2026)

Im Zentrum des Promotionsprojekts steht ein einfaches Forschungspuzzle: Trotz konventioneller militärischer Unterlegenheit und jahrzehntelanger Eindämmungsversuche von außen konnte das iranische Regime über asymmetrische Mittel dauerhaft Einfluss im Mittleren Osten ausüben. Die Dissertation untersucht, warum Proxies – also nichtstaatliche Stellvertretermilizen wie Hamas, Hezbollah, die Houthis oder Hashd al-Shaabi – ebenso wie Raketen, Drohnen und andere indirekte Mittel für Iran zu wirksamen Instrumenten regionaler Machtausübung wurden und warum westliche und regionale Gegenstrategien diese Form der Einflussnahme nicht dauerhaft eindämmen konnten. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Machtkonkurrenz, strukturelle Zwänge und strategische Gelegenheiten zusammenwirkten und es Iran ermöglichten, regionale Krisen, fragile Staaten und westliche Verwundbarkeiten strategisch für den Ausbau seines Einflusses zu nutzen. Damit rückt die Dissertation einen Bereich iranischer Außen- und Sicherheitspolitik in den Mittelpunkt, der in Forschung und Öffentlichkeit häufig hinter der Konzentration auf das Nuklearprogramm zurücktritt, obwohl gerade diese Form asymmetrischer Machtprojektion die Konfliktdynamiken in der gesamten Region maßgeblich geprägt hat. Auf dieser Grundlage entwickelt das Projekt ein Modell der sogenannten „Balance of Opportunity“, das erklärt, wie asymmetrische Machtprojektion auch unter Bedingungen relativer Schwäche strategisch wirksam werden kann.

Dissertationsprojekt Charlotte Nachtmann M.A.

Die französisch-amerikanischen Sicherheitsbeziehungen seit 1990

Dissertationsprojekt Mario Mandlik M.A.

Arbeitstitel Dissertation: "Allianzbildung im Indopazifik"

Seit Ende des Kalten Krieges war die Weltregion des Indopazifiks tiefgreifenden und umwälzenden Entwicklungen unterworfen. Der enorme wirtschaftliche, politische und militärische Aufstieg der Volksrepublik China hat die davor bestehenden regionalen wie globalen Machtverhältnisse maßgeblich verändert. China ist zur dominierenden Macht in der Region aufgestiegen und setzt zunehmend seine eigenen Interessen in der internationalen Politik durch, wie beispielsweise mit der künstlichen Schaffung und Militarisierung von Inseln im Südchinesischen Meer seit 2015. Dieser Machtzuwachs Chinas hat eine Reihe von Allianzbildungsprozessen in der Indopazifik-Region ausgelöst, die das Potential haben, die Region nachhaltig zu verändern. Im Rahmen des Dissertationsprojektes werden die Gründe, Zusammenhänge und Folgen dieser Allianzbildungsprozesse theoriebasiert erforscht.

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