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Hier finden Sie Literaturempfehlungen für die Bereiche "Methoden der Politikwissenschaft" und "Policy-Forschung". Die Lehrveranstaltungen der Professur finden sich im Vorlesungsverzeichnis der Universität Regensburg (externer Link, öffnet neues Fenster).

Außerdem finden Sie unsere Richtlinien zum Umgang mit Plagiaten und unseren Leitfaden (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei) zum Erstellen von wissenschaftlichen Texten, Referaten sowie Haus- und Abschlussarbeiten.

Bitte beachten Sie unsere allgemeinen Informationen zum Abfassen einer BA-Arbeit (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei) bzw. einer MA-Arbeit (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei) in der Abteilung Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methoden

Abschlussarbeiten

Abschlussarbeiten an der Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methoden

Wenn Sie überlegen, Ihre Bachelor- oder Masterarbeit an der Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methoden zu schreiben, beachten Sie bitten folgende Hinweise:
Wir betreuen sowohl Arbeiten mit empirischem Analyseteil (qualitativ, quantitativ oder Mixed-Method) als auch Arbeiten, die eine Fragestellung theoretisch erörtern und die dazu vorhandene Literatur aufbereiten. Grundsätzlich kann einer der folgenden Arbeitstypen (in Rücksprache mit der betreuenden Person) gewählt werden:

  • Abschlussarbeit mit eigener Datenerhebung
  • Abschlussarbeit ohne eigene Datenerhebung (Datensatz liegt bereits vor)
  • Theoretische Abschlussarbeit: eine spezifische Frage- bzw. Problemstellung wird auf der Grundlage entsprechender Fachliteratur bearbeitet. Eine entsprechende Arbeit beinhaltet die Sichtung, Darstellung und Interpretation wissenschaftlicher Arbeiten zum Themenbereich (wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Literatur. Literaturbericht, d.h. zum Beispiel die Aufarbeitung einer politikwissenschaftlichen Kontroverse).

Allerdings empfehlen wir eine eigene empirische Analyse für Abschlussarbeiten.  
Ihr Thema sollte in den von der Professur vertretenen Themenbereichen angesiedelt sein:

  • Wahlforschung
  • Partizipationsforschung
  • Politische Kulturforschung
  • Politische Kommunikationsforschung
  • Policy-Forschung
  • Metropolitan/Regional Governance
  • Empirische Demokratieforschung
  • Methoden der empirischen Sozialforschung

Setzen Sie sich bitte rechtzeitig – d.h. 2-3 Monate bevor Sie mit der Abschlussarbeit beginnen – per E-Mail mit der betreuenden Person in Verbindung (Prof. Walter-Rogg/Dr. Grasl betreut BA-Arbeiten). Es empfiehlt sich jemanden zu wählen, den Sie bereits aus einer Lehrveranstaltung kennen. Beim Erstkontakt sollten Sie eine Untersuchungsskizze (ca. 2-3 Seiten) mit den folgenden Informationen beifügen:

  • Wie lautet die Forschungsfrage? In welchen Forschungskontext ist dieses Thema einzuordnen? (Wahlforschung, Partizipationsforschung, Demokratieforschung, Policy-Forschung, Gender-Forschung, Totalitarismusforschung usw.)
  • Warum wurde das Thema ausgewählt? Was ist seine politikwissenschaftliche oder gesellschaftliche Relevanz?
  • Wurde zu dem Thema schon viel geforscht? (BRD, Europa, International)
  • Präsentieren Sie erste Publikationen/Studien, die zu dem Thema vorliegen.
  • Möchten Sie die Forschungsfrage theoretisch oder empirisch bearbeiten?

Ergänzend für empirische Arbeiten:

  • Welche Hypothesen sind für Sie relevant? (Kleine Auswahl)
  • Wie möchten Sie die Forschungsfrage bzw. die Hypothesen überprüfen? (Primär- oder Se-kundäranalyse, Informationen zu möglichen Datensätzen).
  • Wie sieht ein mögliches Untersuchungsdesign aus? → Bitte versuchen Sie eine grafische Darstellung (abhängige, unabhängige plus eventuell intervenierende Variablen).

Das Anmeldeverfahren für Ihre Abschlussarbeit verläuft wie folgt:

  1. Informieren Sie die betreuende Person über Ihr Vorhaben, indem Sie die Untersuchungsskizze per E-Mail einreichen.
  2. Fragen Sie bei einer weiteren Person an, ob diese zur Übernahme der Zweitkorrektur bereit ist. Diese Person muss eine Professur inne haben oder Privatdozent:in sein.
  3. Melden Sie sich beim Prüfungsamt für Ihre BA- oder MA-Arbeit an
  4. Das Prüfungsamt bittet den Erstgutachter um Festlegung des Themas und des Bearbeitungsbeginns und informiert den Zweitgutachter
  5. Das Prüfungsamt teilt Ihnen das Thema sowie den Bearbeitungsbeginn und die Bearbeitungsdauer schriftlich mit. Bei empirischen Arbeiten kann eine Verlängerung um maximal die gleiche Bearbeitungszeit beantragt werden, wenn die betreuende Person zustimmt.
  6. Bitte geben Sie die Arbeit in gedruckter Form inklusive einer Eigenständigkeitserklärung sowie eines digitalen Mediums (CD oder USB-Stick) mit der Abschlussarbeit als PDF sowie bei empirischen Arbeiten den relevanten Daten (nicht bei Big-Data-Analysen!) bzw. Syntax-Befehlen sowie ein gedrucktes Zweitexemplar für die Person der Zweitbetreuung.

Plagiate

Umgang mit Plagiaten

Die Lehrenden des Fachbereichs Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methoden geben sich größte Mühe, Ihre individuellen Leistungen beim Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten gerecht zu bewerten.

Nur eben: Ihren individuellen Leistungen - nicht die anderer. Unsere Erfahrungen zeigen, dass es immer wieder vorkommt, dass einige wenige Studierenden schriftliche Arbeiten abgeben, bei denen es sich nicht um eigene Leistungen handelt, sondern um Plagiate. Das ist gegenüber den Mit-Studierenden, die für ihre Seminar- und Qualifikationsarbeiten hart arbeiten, nicht nur unfair, sondern es verstößt auch gegen die Regeln wissenschaftlichen Anstands.

Deshalb sehen wir uns gezwungen, zu handeln. Wir haben daher folgende Vorgehensweise zum Umgang mit Seminar- und Abschlussarbeiten beschlossen und bittet dafür um Ihr Verständnis:

Alle Seminar- und Abschlussarbeiten müssen außer in der üblichen gedruckten Version auch als digitale Version eingereicht werden.

Bitte stellen Sie hierbei sicher, dass die digitale Version im Wortlaut mit der gedruckten Version übereinstimmt. Für die digitale Version der Arbeiten gelten ausnahmslos dieselben Einreichungsfristen wie für die gedruckten Versionen. Zur rechtlichen Sicherung bitten wir Sie außerdem darum, zu sämtlichen Seminar- und Abschlussarbeiten bei den Dozenten unseres Fachgebiets eine eidesstattliche Erklärung (externer Link, öffnet neues Fenster) im Sinne einer Glaubhaftmachung einzureichen.

Mit dieser Regelung wollen wir verhindern, dass sich einige wenige durch unredliches Verhalten gegenüber der Vielzahl ehrlicher Studierenden einen Vorteil verschaffen. Wir hoffen, das ist in Ihrem Sinne. 

Seminar- und Abschlussarbeiten können anhand der eingereichten digitalen Version vom Fachgebiet mittels einer Anti-Plagiats-Software überprüft werden. Diese Programme haben mittlerweile eine sehr hohe Trefferquote, da sie mit einer Kombination aus Internetrecherche und stilometrischer Forensik (Aufdecken von Stil- und Formulierungsbrüchen) arbeiten.

Wird hierbei festgestellt, dass eine eingereichte Arbeit nachweislich ein Plagiat im weiter unten definierten Sinne ist, gilt diese Arbeit als ungenügende Leistung. Für die entsprechende Lehrveranstaltung wird kein Leistungsnachweis (und auch kein Teilnahmeschein) ausgestellt. Eine Wiederholung der Arbeit für die entsprechende Lehrveranstaltung ist nicht möglich. Dies gilt ebenso im Falle von Qualifikationsarbeiten wie z.B. die Magister-, Bachelor- oder Masterarbeit.

Als Plagiat (im Sinne der Resolution des Deutschen Hochschulverbandes zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (externer Link, öffnet neues Fenster)) gilt der Umstand, dass Texte Dritter im Rahmen von Seminar- oder Abschlussarbeiten ganz oder teilweise, wörtlich oder nahezu wörtlich übernommen und als eigene wissenschaftliche Leistung ausgegeben werden. In diesem Sinn liegt auch dann ein Plagiat vor, wenn bei der Übernahme in eine andere Sprache als die des Originals übersetzt wurde. Sinngemäße Übernahmen und wörtliche, in Anführungszeichen gesetzte Übernahmen, die unter Angabe der Quelle als solche gekennzeichnet sind, fallen selbstverständlich nicht unter diese Definition.

Ein Plagiat anstelle einer selbständig erstellten Seminararbeit abzugeben ist kein "Kavaliersdelikt", sondern stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen wissenschaftliche Grundregeln (vgl. Resolution des Deutschen Hochschulverbandes (externer Link, öffnet neues Fenster), Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (externer Link, öffnet neues Fenster)) sowie das Urhebergesetz (externer Link, öffnet neues Fenster) (§ 23, 24 UrhG) dar und erfüllt den Straftatbestand der Täuschung (§ 263 Abs. 1 StGB (externer Link, öffnet neues Fenster)). Ebenso ist der Tatbestand der Täuschung erfüllt, wenn eine Arbeit zur Erlangung eines Leistungsnachweises abgegeben wird, die in toto oder partiell bereits in einer anderen Veranstaltung des Fachs Politikwissenschaft oder in einem anderen Fach eingereicht wurde. Selbstverständlich werden wir Plagiat-Fälle zwischen den Lehrenden des Instituts austauschen.

Weiterbildung

Im Bereich der Weiterbildung möchte der Fachbereich Methoden gerne interessierten Studierenden die Teilnahme an folgenden Summer Schools ermöglichen und mithelfen (z.B. in Form von Gutachten und Empfehlungsschreiben), Teilnahmemöglichkeiten und finanzielle Hilfen zu erhalten:


1    Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften - GESIS Training 

https://www.gesis.org/gesis-training (externer Link, öffnet neues Fenster)

Das GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ist die größte europäische Infrastruktureinrichtung für die Sozialwissenschaften und bietet forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Zielgruppe sind (Nachwuchs-) Wissenschaftler:innen aller Fachrichtungen, die mit sozialwissenschaftlichen Methoden arbeiten. Folgende Aktivitäten werden angeboten: 

  • Workshops: ein- bis dreitätige Kurse zu allen Phasen des Forschungsdatenzyklus. Die Workshops sind anwendungsorientiert und interdisziplinär ausgerichtet und bieten die Möglichkeit, sich in einem breiten Spektrum an quantitativen und qualitativen sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden weiterzubilden.
  • Methodenseminare: Vermittlung von Grundlagenwissen und -fertigkeiten im Umgang mit quantitativen Forschungsdaten. Im Basismodul werden mathematische und analysepraktische Grundlagen der uni- und bivariaten Statistik vermittelt. Die Aufbaumodule widmen sich der Theorie und Anwendung grundlegender Verfahren der multivariaten Datenanalyse.
  • Spring Seminare: Englischsprachiges Frühlings-Seminar, das aus drei aufeinanderfolgenden Ein-Wochen-Kursen für Fortgeschrittene zu Methoden der quantitativen Datenanalyse für Sozialwissenschaftler:innen besteht.
  • Summer School in Survey Methodology – Das GESIS veranstaltet seit 2012 jedes Jahr im August eine Summer School zu den Themen Forschungsmethodik, Forschungsdesigns und Datenerhebung.

2    The Mannheim Summer School “Empirical Implications of Theoretical Models (EITM)” 

https://www.sowi.uni-mannheim.de/eitm/ (externer Link, öffnet neues Fenster)

Das Empirical Implications of Theoretical Models (EITM) Summer Institute ist ein Ausbildungsprogramm, das in den Vereinigten Staaten für Graduiertenstudierende und Nachwuchswissenschaftler entwickelt wurde. Seit 2009 bietet das EITM Europe Summer Institute ein entsprechendes Programm mit Sitz in Europa unter der Leitung von Thomas König (Universität Mannheim) an. Inhaltlich vermittelt das 14-tägige EITM-Kursprogramm wie theoretische Modelle zur Erklärung politischer Entscheidungen und strategischen Verhaltens empirisch nachvollzogen werden können. So werden z.B. Fragen untersucht wie: Wie kommen in der Europäischen Union unter Einflussnahme von 27 Mitgliedstaaten, der Kommission, des Europäischen Parlaments sowie vieler Parteien, Verbände, Unternehmen und NGOs Reformen und politische Entscheidungen zustande? Welche Interessen setzen sich durch - und warum? Das EITM-Programm möchte den Brückenschlag zwischen Theorie und Empirie leisten, neue Methoden vermitteln und den beruflichen Werdegang junger Wissenschaftler in einer internationalen Forschungslandschaft unterstützen. Unterrichtet werden die EITM-Kurse hauptsächlich von US-amerikanischen Dozenten. 

3    Essex Summer School in Social Science Data Analysis

https://essexsummerschool.com/ (externer Link, öffnet neues Fenster)

Die Essex Summer School findet in einem sechswöchigen Zeitraum jeweils im Juli und August eines Jahres statt. In einem sehr professionellen Umfeld an der Universität Essex werden ein- bis zweiwöchige Kurse der einführenden Mathematik, der Techniken des Datenmanagements, des Entwurfs von Untersuchungsdesigns sowie einer großen Bandbreite quantitativer und qualitativer Methoden angeboten. Die Kursleiter sind international renommierte Experten im jeweiligen Fachbereich, die Kurssprache ist Englisch. Die großen Computerlabore auf dem englischen Universitätscampus sind mit der neuesten Hard- und Software ausgestattet. Jeder Kurs dauert 3,5 Stunden am Tag, zudem werden die Lektüre relevanter Fachliteratur und das Absolvieren von Übungsaufgaben verlangt. 

Leitfaden

An dieser Stelle finden Sie einige Empfehlungen für den Umgang mit wissenschaftlichen Texten, für das Erstellen von Exzerpten, für das Halten von Referaten sowie für den Aufbau und die Gestaltung von Haus- und Abschlussarbeiten.

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