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Promotion

2018-05-23promotion2


Nach dem Master (ggfs. auch Staatsexamen, Diplom, Magister, in ganz bestimmten Einzelfällen auch nach dem Bachelor) kann mit einer Promotion der Doktorgrad erworben werden (Dr. phil., „doctor philosophiae“). Wer promotionsberechtigt ist, regelt die Promotionsordnung.

Im Zentrum eines Promotionsstudiums steht die selbständige Erstellung einer umfangreichen wissenschaftlichen Forschungsarbeit (Dissertation), die veröffentlicht werden muss. Zusätzlich sind im Promotionsfach weitere Leistungsnachweise zu erbringen (z. B. Teilnahme an Hauptseminaren, Exkursionen, Kolloquien). Den Abschluss des Promotionsstudiums, das etwa drei Jahre dauert, bildet eine Abschlussprüfung („Disputation“), in der der Promovend seine Doktorarbeit vorstellt und sich einer Fachdiskussion stellt.


Individualpromotion: Der „klassische Weg"

Bei der „traditionellen“ Form der Promotion wird die Doktorarbeit am Institut für Kunstgeschichte in Betreuung bei einem/r Professor/in, dem so genannten Doktorvater bzw. Doktormutter, erstellt. Die Doktoranden promovieren individuell zu einem meist selbst gewählten Thema. Die Individualpromotion erfordert ein hohes Maß an Eigenmotivation und setzt voraus, dass das Verhältnis zu dem wissenschaftlichen Betreuer der Dissertation eng und vertrauensvoll ist. Aktuell werden am Institut für Kunstgeschichte rund 50 Promotionsprojekte betreut.


Administrative Schritte

Im Fall eines individuell betreuten Promotionsprojektes muss zunächst ein/e prüfungsberechtigte/r Hochschullehrer/in gefunden werden, der/die sich bereit erklärt, die Dissertation zu betreuen. Mit diesem wird das Promotionsthema abgestimmt:

  1. Kontaktaufnahme mit dem Doktorvater/der Doktormutter
  2. Schriftliche Betreuungszusage des Doktorvaters/der Doktormutter
  3. Vorlage von Hochschulabschlusszeugnis und Betreuungszusage beim zuständigen Promotionsausschuss: Erhalt einer Promotionsberechtigung
  4. Immatrikulation bei der Studentenkanzlei.
  5. Beachten Sie spezifische Regelungen für internationale Bewerber

2017-08-28 Forschung-aisthesis


Das Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg bietet darüber hinaus die Möglichkeit, über das internationale kunsthistorische Promotionskolleg AISTHESIS Rahmenbedingungen einer strukturierten Promotion zu nutzen: Es eröffnet die Chance zur frühzeitigen Vernetzung mit Promovierenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz während gemeinsamer Kolloquien, Symposien, Workshops und Exkursionen. An dem Promotionskolleg AISTHESIS sind die Lehrstühle für Kunstgeschichte der Universität Regensburg, der Abteilungen für Kunstgeschichte der Moderne/Gegenwart und der Neuzeit der Universität Bern, der Universität Wien sowie der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart beteiligt.

Alternativ können Promovierende der Kunstgeschichte auch die Angebote des interdisziplinären Promotionskollegs der Philosophischen Fakultät der Universität Regensburg (PUR) nutzen: Zur Vorbereitung auf den Berufseinstieg wird ein vielfältiges Kursprogramm (z. B. Bewerbungstraining, Praktikumsberatung, Mentoring) angeboten.

Der Themenverbund Sehen und Verstehen und das Forum Mittelalter bieten weitere Gelegenheiten zum Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Qualifikationsstufen, um international und interdisziplinär vernetzt zu forschen und sich frühzeitig in die „scientific community“ zu integrieren. Das umfangreiche Veranstaltungsangebot der interdisziplinären Zusammenschlüsse an der Universität Regensburg steht den Doktoranden der Kunstgeschichte grundsätzlich offen.

Es besteht zudem Gelegenheit zur aktiven Mitarbeit an Projekten, Tagungen und Publikationen des eigenen Arbeitsbereichs.


Interne und externe Individualpromotion

Im Zusammenhang mit der Individualpromotion wird zwischen interner und externer Promotion unterschieden: Interne Promotionen sind mit einer bezahlten Anstellung am Lehrstuhl verbunden, sind also mit einer Berufstätigkeit vergleichbar. Mit der Anstellung ist die Übernahme anderer Aufgaben am Institut bzw. am Lehrstuhl verbunden (Projektmitarbeit, Lehrverpflichtungen). Deswegen dauert die interne Promotion in der Regel länger als drei Jahre. Durch die direkte Anbindung an den Lehrstuhl ist der Kontakt zu Doktorvater bzw. Doktormutter regelmäßiger als bei einer externen Promotion.

Eine externe Promotion ist auf das reine Betreuungsverhältnis für die Dissertation beschränkt: Doktorvater bzw. Doktormutter nehmen eine/n Doktorandin/Doktoranden an – und der Doktorand bearbeitet sein Thema dann weitgehend alleine von zu Hause aus. Ein bezahltes Arbeitsverhältnis (etwa als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in) ist damit typischerweise nicht verbunden.


Kontakt/Bewerbung: Prof. Dr. Christoph Wagner

Downloads und Links:

Die formalen Kriterien für die Aufnahme als Doktorand und Doktorandin fonden Sie auf der Homepage des Zentralen Prüfungsamtes.

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften

 

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