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Alumni

Dr. Kathrin Kraller

ehemalige Mitarbeiterin am Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne" (April 2017 bis April 2018).

Seit Juni 2019 Projektkoordinatorin im deutsch-kubanischen Editionsprojekt "Proyecto Humboldt Digital (ProHD)" an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.


Lebenslauf

Studium der Französischen Philologie, der Italienischen Philologie sowie der Klassischen Archäologie an der Universität Regensburg und der Università degli studi di Pavia, Bachelor of Arts 2011. Anschließend Studium der Romanischen Philologie an der Universität Regensburg, Master of Arts 2014. Von 2012 bis 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Dictionnaire de l’occitan médiéval an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München. Von April 2017 bis April 2018 war sie Mitarbeiterin im Graduiertenkolleg. Am 29. Januar 2019 verteidigte sie ihre im Juli 2018 eingereichte Dissertation mit dem Titel: „Sprachgeschichte als Kommunikationsgeschichte: volkssprachliche Notarurkunden des Mittelalters in ihren Kontexten. Mit einer Analyse der okzitanischen Urkundensprache und der Graphie.“ (summa cum laude).

Seit Juni 2019 ist Kathrin Kraller an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in dem deutsch-kubanischen Editionsprojekt "Proyecto Humboldt Digital (ProHD)" als Projektkoordinatorin tätig.


Forschung

Sprachgeschichte als Kommunikationsgeschichte: volkssprachliche Notarurkunden des Mittelalters in ihren Kontexten. Mit einer Analyse der okzitanischen Urkundensprache und der Graphie.

Im Jahr 1175 tritt in der im Quercy gelegenen Abteistadt Moissac ein Notar namens Arnaudus in Erscheinung. Seine Existenz ist durch einige von ihm unterfertigte Urkunden bis in die 1190er Jahre hinein kontinuierlich belegt. Auffällig ist, dass Arnaudus mit der Aufnahme seiner Tätigkeit als communis notarius de Moisiaco eine volkssprachliche Urkundenschriftlichkeit begründet, die – so die Ergebnisse der Archivrecherchen – von allen seinen Nachfolgern bis ins späte 13. Jahrhundert weitergeführt wird. Die Verwendung des Lateins wird im Bereich der Notarurkunden hingegen fast komplett aufgegeben und erlebt erst im 14. Jahrhundert wieder eine Renaissance.

Die Arbeit setzt sich – einerseits – zum Ziel, die außersprachlichen Kontexte der notariellen Urkunden des 12. und 13. Jahrhunderts zu rekonstruieren. Zunächst wird der Frage nachgegangen, unter welchen institutionellen, kulturellen und gesellschaftlichen Bedingungen der Übergang vom Latein zur okzitanischen Volkssprache im Bereich der notariellen Urkunden stattfindet und unter welchen Bedingungen sich die Volkssprache in den Urkunden etabliert; eine diachron ausgerichtete Analyse der formalen Gestaltung der Urkunden des Korpus gibt dabei Auskunft über die Veränderungen der außersprachlichen Bedingungen des Urkundengebrauchs. Die Arbeit präsentiert daran anschließend – andererseits – eine ebenso diachron ausgerichtete Analyse der Sprache der Urkunden des Korpus. Abgerundet wird die Studie durch eine ausführliche Analyse der Graphie.
Die Arbeit versteht Sprachgeschichte als Kommunikationsgeschichte und sieht die sprachliche (wie auch die formale) Gestaltung der Texte und ihre diachrone Entwicklung in engster Verbindung mit den sprachexternen Kontexten. Der wesentliche Mehrwert dieser Perspektive gegenüber der traditionellen Sprachgeschichtsschreibung ist folglich darin zu sehen, dass auf diese Weise sprachliche Phänomene und sprachinterne Entwicklungen kommunikativ plausibilisiert und kulturhistorisch verortet werden können.


Publikationen

Monographien

Aufsätze und Handbucheinträge

  • Kraller, Kathrin (2016): "Die volkssprachlichen Urkunden der communes notarii aus Moissac. Eine synchron-kontrastive und diachrone Analyse", in: Selig, Maria/Ehrich, Susanne (Hgg.): Mittelalterliche Stadtsprachen (Forum Mittelalter-Studien 11), Regensburg: Schnell & Steiner: 169-184.
  • Heinemann, Sabine/Kraller, Kathrin/Lebsanft, Franz (im Erscheinen): "Schriftkulturen", in: Becker, Lidia/Eggert, Elmar/Gramatzki, Susanne/Mayer, Christoph O. (Hgg.): Handbuch zu Mittelalter und Renaissance in der Romania, Frankfurt am Main u.a.: Lang.
  • Kraller, Kathrin (2018): "An der Schwelle zur Volkssprache. Eine kommunikationsgeschichtliche Untersuchung überwiegend lateinischer Notarurkunden", in: Schäfer-Prieß, Barbara/Schöntag, Roger (Hgg.): Seitenblicke auf die Französische Sprachgeschichte. Akten der Tagung Französische Sprachgeschichte vom 13.-16. Oktober 2016 an der Ludwig-Maximilians-Universität München. (Tübinger Beiträge zur Linguistik), Tübingen: Narr Francke Attempto: S. 211-228.

Sonstiges

  • Mitarbeit bei: Selig, Maria (Hg.) (2016): Dictionnaire de l'occitan médiéval (DOM) (Online-Ausgabe) unter Mitarbeit von Kathrin Kraller, Renate Peter und Monika Tausend: http://www.dom-en-ligne.de

  • Barracchia, Violetta/Klingebeil-Schieke, Josephine/Kraller, Kathrin/Perla, Luisa/Pregnolato, Simone (in Vorbereitung): "Glossario" zu einer altlombardischen Vita Johannes' des Täufers.



Dr. Sabine Reichert

ehemalige Koordinatorin des Graduiertenkollegs 2337 "Metropolität in der Vormoderne" (April 2017 bis November 2018).

Fortan Koordinatorin des Graduiertenkollegs 2304 „Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen. Austausch, Abgrenzung und Rezeption“ an der Universität Mainz.


Lebenslauf

Geboren 1979 in Osnabrück. Studium der Mittleren Geschichte, Historischen Hilfswissenschaften und Volkskunde in Münster. Magistra Artium 2006 mit einer Arbeit über hochmittelalterliche Heiligenverehrung. Von 2007 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. 2012 Promotion zum Thema „Die Kathedrale der Bürger. Zum Verhältnis von mittelalterlicher Stadt und Bischofskirche in Trier und Osnabrück“. Von 2013 Koordinatorin des Themenverbunds „Urbane Zentren und europäische Kultur in der Vormoderne“ bis April 2017. Von April 2017 bis November 2018 Koordinatorin des Graduiertenkollegs „Metropolität in der Vormoderne“ und seit 2018 Koordinatorin des Graduiertenkollegs 2304 „Byzanz und die euromediterranen Kriegskulturen. Austausch, Abgrenzung und Rezeption“.

Publikationen

Monographie

  • Die Kathedrale der Bürger. Zum Verhältnis von mittelalterlicher Stadt und Bischofskirche in Trier und Osnabrück (Westfalen in der Vormoderne 22), Münster 2014.

Sammelbände

  • Jörg Oberste, Sabine Reichert (Hgg.),  Stadtgeschichte(n). Erinnerungskulturen der vormodernen Stadt (Forum Mittelalter Studien), Regensburg 2017.
  • Harald Buchinger, David Hiley, Sabine Reichert (Hgg.), Prozessionen und ihre Gesänge in der mittelalterlichen Stadt. Gestalt – Hermeneutik – Repräsentation“ (Forum Mittelalter Studien 13), Regensburg 2017.
  • Thomas Frank, Michael Matheus, Sabine Reichert (Hgg.), Wege zum Heil. Pilger und Heilige Orte an Mosel und Rhein (Geschichtliche Landeskunde 67), Stuttgart 2009.

Aufsätze

  • Für immer und ewig? Eine spätmittelalterliche Stiftung im konfessionellen Zeitalter, in: Susanne Taus, Ulrich Winzer (Hgg.): Miteinander leben? Reformation und Konfession im Fürstbistum Osnabrück 1500–1700 (Kulturregion Osnabrück 31), Münster 2017, S. 329–342.
  • Die spätmittelalterliche Reginen-Prozession in Osnabrück. Religiöse Festkultur als Erinnerungsträger, in: Sigrid Hirbodian, Volker Drecoll, Ruth Conrad (Hgg.): Säkulare Prozessionen. Zur religiösen Grundierung von Umzügen, Einzügen und Aufmärschen (Colloquia historica et theologica), Tübingen (im Druck).
  • Bürger zwischen Bischof und Rat. Personelle Verflechtungen im spätmittelalterlichen Osnabrück, in: Andreas Bihrer, Gerd Fouquet (Hgg.): Bischofsstadt ohne Bischof? Präsenz, Interaktion und Hoforganisation in bischöflichen Städten des Mittelalters (1300–1600) (Residenzenforschung), Ostfildern (im Druck).
  • „Heiliges Trier“. Die Sakralisierung des städtischen Raumes im Mittelalter, in: Thomas Lau, Karsten Igel (Hgg.), Stadt im Raum. Imaginationen, Interaktionen, Möblierungen, Köln u.a. 2016, S. 77–86.
  • Die Stadt als Bühne. Einzüge, Umzüge und Prozessionen in der mittelalterlichen Stadt, in: Blick in die Wissenschaft. Forschungsmagazin der Universität Regensburg 32 (2015), S. 38–41.
  • Familiengeschichte(n). Die Familien von Dumstorp und von Horne im spätmittelalterlichen Osnabrück, in: Osnabrücker Mitteilungen 119 (2014), S. 9–24.
  • Die konfessionelle Besetzung des städtischen Raumes. Medien und Akteure in der Osnabrücker Chronik des Rudolf von Bellinckhausen, in: Jörg Oberste (Hg.), Pluralität – Konkurrenz – Konflikt. Religiöse Spannungen im städtischen Raum der Vormoderne  (Forum Mittelalter Studien 8), Regensburg 2013, S. 253–267.
  • Hagiographie im Dienst territorialer Stabilisierung. Heinrich von Müllenark und die Kölner Kirche nach dem Mord an Erzbischof Engelbert von Berg 1225, in: Märkisches Jahrbuch für Geschichte 2011, S. 7–27.
  • Prozessionen als Merkmal konfessioneller Zugehörigkeit. Die Osnabrücker Gegenreformation im Spiegel der Chronik des Rudolf von Bellinckhausen, in: Osnabrücker Mitteilungen 2009, S. 31–48.
  • „Kahme eine neüe Trangsahl über das Stifft Oßnabrück, wovon dießes Closter seinen Theil mit empfungen hat“. Das Kloster Gertrudenberg vor Osnabrück zwischen Reformation und Westfälischem Frieden, in: Werner Freitag, Christian Helbich (Hgg.), Bekenntnis, soziale Ordnung und rituelle Praxis. Neue Forschungen zu Reformation und Konfessionalisierung in Westfalen (Westfalen in der Vormoderne 4), Münster 2009, S. 47–71.
  • Miracula Sancti Ludgeri. Eine Neubewertung der hochmittelalterlichen Ludgerusverehrung im Bistum Münster, in: Thomas Frank, Michael Matheus, Sabine Reichert (Hgg.), Wege zum Heil. Pilger und Heilige Orte an Mosel und Rhein (Geschichtliche Landeskunde 67), Stuttgart 2009, S. 181–197.
  • Art. „Bischofsstadt / Kathedralstadt“, Portal Städtegeschichte.de


Maria Weber

ehemalige Mitarbeiterin am Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne" (April 2017 bis August 2019).

Seit September 2019 nunmehr tätig am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit an der LMU München.


Lebenslauf

Maria Weber studierte ab dem Wintersemester 2011 an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt Lehramt für Realschule mit den Fächern Geschichte und Germanistik, gleichzeitig absolvierte sie ein Bachelorstudium Geschichte, das mit mit einer Bacheolorarbeit am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte zur Reisefinanzierung König Sigismunds nach Frankreich und England abgeschlossen wurde.

Im Herbst 2016 beendete sie mit dem 1. Staatsexamen das Lehramtsstudium. Aufbauend auf die beiden Abschlussarbeiten – an das Bachelorstudium schloss sich ein interdisziplinärer Masterstudiengang an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt an, der mit einer Arbeit zur Schuldenpraxis im spätmittelalterlichen Augsburg beschlossen wurde – beschäftigt sie sich in ihrem Promotionsprojekt mit der Frage nach dem Umgang, den Praktiken und der Wahrnehmung von Geld und Schulden in spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Metropolen.


Forschung

Forschungsinteressen

  • Geld und Schulden in der Vormoderne
  • Gerichtspraxis und Justiznutzung (14.-16. Jahrhundert)
  • Archiv- und Verwaltungsgeschichte
  • Materielle Kultur in der Vormoderne

Forschungsprojekt

Um ain Suma geltz - Schuldenpraxis in vormodernen Metropolen

“Credit (apprestum/prestitis) was ubiquitous in later medieval society” (Goddard, Richard, Credit and Trade, S. 1 (2016)). Mit dieser Feststellung leitet Richard Goddard seine kürzlich erschienene Studie zu „Credit and Trade in later Medieval England“ ein.
Die Ubiquität von Krediten und die Alltäglichkeit von (Geld-)Leihe, Pfand- und Borgkauf, Verpfändung und Versetzung von Geld und seiner materiellen Äquivalente tritt uns in der städtischen Schriftlichkeit, wie sie durch Ratsprotokolle, Gerichtsbücher und Missive auf einer obrigkeitlich-normativen Ebene repräsentiert werden, als auch in privaten Schuldbüchern, Schuldbriefen, Korrespondenzen oder chronikalischen Aufzeichnungen, vielfach entgegen.

Diese Überlieferung aus der spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Reichsstadt Augsburg als Ausgangspunkt und „primäre[n] Stellvertreter der Praxis“ (Haasis/Rieske, Historische Praxeologie. Zur Einführung, S. 1 (2015)) zu nehmen und nach dem Umgang, den Praktiken und der Wahrnehmung von Geld und Schulden zu fragen, bildet den Kern des Promotionsprojektes. Aus praxeologisch-mikrohistorischer Perspektivierung, die die Quellengrundlage vorgibt, sollen die Praktiken des Schuldenmachens herausgearbeitet und in Fallbeispielen in ihren jeweiligen Kontexten dicht beschrieben werden. Dabei bilden die obrigkeitliche Normsetzung, institutionelle Regelungsmechanismen und die alltäglichen Praktiken des Schuldenmachens innerhalb d


Vorträge

  • 21. September 2019: „Wenn's ums Geld geht ...“. Konkurrenz und Entscheidungsvielfalt im Umgang mit Schulden vor Gericht in der Reichsstadt Augsburg um 1500.
    Vortrag am Frühneuzeit Historikertag "Konkurrenzen" an der Universität Rostock im Rahmen der Sektion "Konkurrieren und Entscheiden in frühneuzeitlichen Gesellschaften", geleitet von Dr. Philip Hoffmann-Rehnitz und PD Dr. André Krischer (beide Münster).
  • 27. Juni 2019: Also hon ich min Rechnung uff dz kürtzest begriffen - Bewältigungs- und Resilienz-Strategien zwischen
    Routine und Kontingenz? Empirische Befunde aus amtlichen und privaten Rechnungsbüchern der Reichsstadt Augsburg um 1500

    im Rahmen des 1. Resilience Training Seminar an der Universität Leipzig (26.06.2019-27.06.2019), organisiert von Prof. Dr. Markus Denzel und PD Dr. Mechtild Isenmann.
  • 24. April 2019: Hett vil lieber Gelt gehept - Schuldenpraxis in der Reichsstadt Augsburg um 1500.
    Vortrag im Forschungskolloquium des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit an der WWU Münster, organisiert von Prof. Dr. Ulrike Ludwig und PD Dr. André Krischer.
    (als Gastwissenschaftlerin am SFB 1150 "Kulturen des Entscheidens" an der WWU Münster vom 15.04.2019 bis 26.04.2019)
  • 10. Oktober 2018: Zwischen "verzaubertem Geld" und "versetzten Röcken"- Schulden als Kuriosa in der Vormoderne?
    Universität Basel, Forschungskolloquium Geschichte der Vormoderne. Aktuelle Forschungsbeiträge (veranstaltet von Susanna Burghartz, Lucas Burkart, Claudia Opitz-Belakhal, Jan Rüdiger, Benjamin Hitz).
  • 27. September 2018: Debts and Credit Networks as stimulating Factors for the Development of Financial Centres?
    Vortrag in Cambridge, The Development of Financial Centres in Europe (1300-1700), Jacopo Sartori.
  • 19. Juli 2018: Zwischen Verfahrensautonomie und sozialer Nähe: Das Verfahren um Schulden vor dem Stadtgericht Augsburg um 1500.
    Vortrag in Frankfurt, Frankfurter Sommerkurs zur Verwaltungsgeschichte: Korruption und Patronage in der Frühen Neuzeit (16.7-19.7. 2018), Prof. Dr. Birgit Emich.
  • 28.-29. Juni 2018: Workshop "Schulden - Das Geld der Vormoderne?" mit Beiträgen von Dr. Benjamin Hitz, Eric Häusler, Daniel Kaune, Sebastian Pößniker und Maria Weber.
  • 10. November 2017: Um ain Suma geltz - Geld und Schulden in spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Städten.
    Zweiter interdisziplinärer (Post)-Doc-Workshop des Trier Zentrums für Mediävistik in der Stadtbibliothek Trier "Die Stadt des Mittelalters an der Schwelle zur Frühen Neuzeit" (8.11 - 10.11.2017).
  • 20. Oktober 2017: Von truhen und roecken, von pretter und schrang – Das Haus vor Gericht.
    Vortrag in Beuggen am Rhein, "Haus-Wesen - Häuser und ihre Materialität von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart (19.10 - 21.10. 2017), veranstaltet vom Arbeitskreis „Haus im Kontext – Kommunikation und Lebenswelt.

Publikationen

  • Geld und Schulden als nervus rerum in der Stadt des Spätmittelalters, in: Die Stadt des Mittelalters an der Schwelle zur Frühen Neuzeit. Beiträge des interdisziplinären (Post-)Doc-Workshop des Trierer Zentrums für Mediävistik im November 2017, hrsg. von Inge Hülpes und Falko Klaes (Mittelalter. Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte, Beihefte 1), S. 89–111, https://mittelalter.hypotheses.org/12998.
  • Denzler, Alexander / Weber, Maria, Ein Nemen und aus geben von wegen an Steg und Weg - Materialität, Instandhaltungsmaßnahmen und Kosten Nürnberger Straßen und Brücken am Beispiel des Straßenmanuals von 1547, in: Denzler, Alexander (Hg.), Wahrnehmung und Nutzung von Straßen (1300-1900) (Jahrbuch für Regionalgeschichte 36), Stuttgart 2018.
  • Weber, Maria, Spotlight: Metropolität und Mammon, in: Blick in die Wissenschaft. Forschungsmagazin der Universität Regensburg 40 (2019), S. 14-15.


Nicht publiziert:

  • Um ain Suma geltz - Schuldenpraxis in der Reichsstadt Augsburg im 15. Jahrundert (Masterarbeit an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt bei Prof. Dr. Thomas Wetzstein)

(Die Arbeit wurde 2017 mit dem "Maximiliana Kocher-Preis zur Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich der Geschichtswissenschaften, insbesondere der bayerischen Landesgeschichte", an der KU Eichstätt, ausgezeichnet).

  • Im gebrast gewalt und macht (...) gelt und barschafft - König Sigismund und die Reise in das Westliche Europa 1415-1417: Reisefinanzierung (Bachelor- und zugleich Zulassungsarbeit an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt bei Prof. Dr. Thomas Wetzstein).


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Metropolität in der Vormoderne

DFG-GRK 2337

Sprecher

Prof. Dr. Jörg Oberste

St-grk 2337
Wissenschaftl. Koordination

Kathrin Pindl M.A.

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