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Aktuelles

Forschungskolloquium "Metropolität in der Vormoderne"


Alle Vorträge können auch einzeln besucht werden.

Zoom-Zugangsdaten und weitere Informationen: Kathrin.Pindl@ur.de | Wissenschaftliche Koordination


Veranstaltungshinweise

Informationen zu den Forschungskolloquia, Oberseminaren und ähnlichen Veranstaltungen aus dem GRK-Trägerkreis entnehmen Sie bitte den Homepages der Antragsteller:innen unter [Link].


Den VERANSTALTUNGSKALENDEr DES DFG-GRK 2337 MEtropolität in der Vormoderne sowie Ausgewählte Veranstaltungsempfehlungen finden Sie hier.


Ausgewählte Call for Papers und Einladungen finden Sie auch in unserer Rubrik Ausschreibungen.




Universität Regensburg | Aktuelles

Informationen zum Umgang mit der Corona-Pandemie an der Universität Regensburg

Ständig aktualisierte Informationen zum Umgang mit der Corona-Pandemie an der Universität Regensburg entnehmen Sie bitte der Informationsseite der Universität, die Sie hier abrufen können.


GRK-Kolloquium und Oberseminar Liturgiewissenschaft am 18.05.2022 I Sommersemester 2022

Samuel M. Bauer zur Buchgeschichte byzantinischer Drucke im vormodernen Venedig

Das Kolloquium des DFG-GRK 2337, ergänzt um das Oberseminar Liturgiewissenschaft, widmete sich am 18.05. mit GRK-Doktorand Samuel M. Bauer dessen 2020 im GRK begonnenem Forschungsprojekt From Jerusalem and Constantinople to Venice and Rome: Towards a History of 16th Century Byzantine Liturgical Printing. Samuel Bauer schloss 2011 seinen BA in Linguistik an der Ohio State University ab, gefolgt von einem Master of Library Science am Simmons College im Jahr 2013. Mehrere Jahre lang arbeitete er an der Schlesinger Library (Radcliffe Institute) und in den Harvard University Archives. Im Jahr 2020 schloss er einen Master of Theological Studies am Boston College ab, bevor er nach Regensburg wechselte, wo er derzeit am Schnittpunkt zwischen Mittelalterlicher Geschichte und Historischen Hilfswissenschaften und Liturgiewissenschaft promoviert.

Samuel Bauers Forschungsinteressen umfassen liturgische Texte der orthodoxen Kirchen, die Entwicklung des städtischen byzantinischen Mönchtums, frühneuzeitliche Alphabetisierung, Leser:innenrezeption und materielle Kultur sowie die Geschichte des Buches und die Sozialgeschichte des frühen Buchdrucks. Sein Vortrag am Mittwoch konzentriert sich auf Printing the Byzantine Euchologion in Sixteenth Century Venice.


GRK-Kolloquium und Mittelaltergespräch des Forum Mittelalter am 11.05.2022 I Sommersemester 2022

Olivier Richard/Strasbourg zum Oberrhein als Stadtbuchlandschaft

In Zusammenarbeit mit dem Forum Mittelalter lud das GRK am 11.05.2022 zum kombinierten GRK-Kolloquium und Mittelaltergespräch mit Prof. Dr. Olivier Richard. Olivier Richard ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Strasbourg/F und Mitglied im dortigen Laboratoire "Arts, civilisation et histoire de l´Europe" (ARCHE). In seiner 2009 veröffentlichten Dissertation befasste sich Herr Professor Richard mit Regensburger Bürgertestamenten aus dem Spätmittelalter. Auch seine Habilitationsschrift, die u. A. im Rahmen eines Humboldt-Fellowship an der Universität zu Köln entstand, beschäftigt sich mit Stadt und Religion im HRR. Olivier Richard ist ein langjähriger Kooperationspartner der hiesigen Forschungseinheiten, hat mehrfach in der Reihe Forum Mittelalter-Studien publiziert und ist am laufenden Projekt "Edition der Regensburger Bürgertestamente" im Rahmen des Forum Mittelalter beteiligt. Professor Richards Vortrag behandelte die von ihm kürzlich mit mehreren Koautor:innen im Rahmen eines historischen Atlas (http://pus.unistra.fr/fr/livre/?gcoi=28682100094790) dargestellte, grenzüberschreitende Region des Oberrhein und seine Städte: Der Oberrhein im späten Mittelalter - eine Stadtbuchlandschaft?


Reading Class am 04.05.2022 I Sommersemester 2022

GRK 2337 Metropolität im Regensburger "document niedermünster"

GRK-Postdoktorand Dr. Lorenzo Cigaina hatte für die kick-off-Sitzung der Reading Class einen wissenschaftlich unterfütterten Besuch im Ausgrabungsbereich www.document-niedermuenster.de in Regensburg organisiert. Beim Dokument Niedermünster handelt es sich um den einzige[n] Platz in Bayern, in dem bauliche Zeugen vom Römerlager über die karolingische Pfalz der Agilolfinger bis hin zum ottonischen Damenstift auf engstem Raum erhalten sind. Es ist ein dreidimensionales Geschichtsbuch von Regensburg. Die hochinteressierten GRK-Mitglieder konnten in wenigen Quadratmetern die römischen Baracken, die ehemalige Pfalzkapelle mit dem Grab des Herzogs Theodos (und mit einem der ältesten Campanili), und noch später die Grabmale des Herzogs Heinrichs I. und dessen Gemahlin, außerdem die Grabstätte des Hl. Erhards in ihrer vielschichtigen, jahrhundertenlangen vertikalen Entwicklung erfassen.


Pressemeldung der UR I GRK-Beteiligung

Ausgrabung mit GRK-Archäologen in Norditalien

GRK-Trägerkreismitglied Prof. Dr. Dirk Steuernagel und GRK-Postdoktorand Dr. Lorenzo Cigaina sind federführend beteiligt an einer Grabungskampagne zur Erforschung einer römischen Villa in Bibione an der Oberen Adria (Italien). Unter dem Titel UR-Archäologen graben in Bibione. Ausgrabungen geben wichtige Aufschlüsse zur Erschließung durch römische Siedler hat die Wissenschaftskommunikatiosabteilung der UR einen informationsreichen Pressebericht zu dem Projekt in Kooperation mit der Bodendenkmalpflegebehörde von Venedig und Belluno veröffentlicht, der hier nachzulesen ist.


GRK-Kolloquium am 27.04.2022 I Sommersemester 2022

Postdoc Q&A mit GRK-Alumna Dr. Kathrin Kraller, jetzt Leopoldina

Im GRK-Kolloquium war in KW 18 die erste Promovendin (Romanistik; summa cum laude 2019) aus dem GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne zugeschaltet: Dr. Kathrin Kraller, die jetzt als Referentin der Abteilung Internationale Beziehungen an der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften wirkt. Die Leopoldina ist die älteste dauerhaft existierende naturforschende Akademie der Welt. [...] Sie ist unabhängig und dem Gemeinwohl verpflichtet. Idee bei der Gründung einer Nationalakademie war die Schaffung einer legitimierten Institution, die unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Interessen wichtige gesellschaftliche Zukunftsthemen wissenschaftlich bearbeitet, die Ergebnisse der Politik und der Öffentlichkeit vermittelt und diese Themen national wie international vertritt.

Dr. Kathrin Kraller berichtete, was ihre beruflichen Schritte nach der Promotion waren. Es ging darum, ab wann man sich Pläne für die Zeit nach Promotion machen sollte, wie Dr. Krallers Erfahrungen bei Bewerbungsprozessen als Geisteswissenschaftlerin verlaufen sind, welche Fort- und Weiterbildungen sie als sinnvoll erachtet und mehr. Offen wurden Tipps für Vorgehensweisen während und nach Promotion besprochen. Der Austausch war, so Dr. Kathrin Krallers Intention, spontan, offen und ungezwungen - v.a. ein echter Austausch, kein reiner Vortrag.


SNF-Forschungskolloquium an der Universität Freiburg/Schweiz, 28.–30.04.2022

GRK-Doktorand M. Berger: Die Tagzeitenliturgie an St. Nikolaus in Freiburg

GRK Mitglied Martin Berger besuchte im Rahmen seiner Dissertation zur Regensburger Liturgie im Spätmittelalter ein Kolloquium zur mittelalterlichen Tagzeitenliturgie in Freiburg (Schweiz). Die Tagzeitenliturgie, auch bekannt als Stunden- oder Breviergebet, ist ein wesentlicher Bestandteil der kirchlichen Liturgie. An Kloster-, Stifts- und Kathedralkirchen prägt sie den Tagesablauf bis heute. Im lateinischen Mittelalter nahm die Tagzeitenliturgie eine bedeutende und intensivierte Rolle ein, erhielt viele und wesentliche Zusätze, Ergänzungen und wurde mehrfach reformiert. Besonders die individuelle Ausgestaltung an den verschiedenen Kirchen und Institutionen macht sie zu einem lohnenden Forschungsfeld der Liturgiewissenschaft sowie der mittelalterlichen Geschichte und angrenzender Disziplinen.

Das bilinguale Freiburger Forschungskolloquium befasste sich ausgehend von der Freiburger Liturgiegeschichte und deren Quellen mit der Tagzeitenliturgie am Freiburger Stift St. Nikolaus. Interdisziplinäre Perspektiven umrahmten den liturgiegeschichtlichen Themenkern. Neben grundsätzlichen Fragen zu Gestalt und Ausprägung der Liturgie an St. Nikolaus zu Freiburg wurden auch grundsätzliche Fragen zur Überlieferungs- und Quellengeschichte gestellt. Neben einführenden und vertiefenden Vorträgen zum Thema gab es auch die Gelegenheit, die mittelalterliche und frühneuzeitlichen liturgischen Quellen im Original einzusehen. Das Kolloquium endete mit einem Ausblick auf die Herausforderungen der Tagzeitenliturgie im heutigen, liturgischen Leben der Kirche. Zum Programm: klick.


Herausgegeben von GRK-Alumnae Arabella Cortese und Giulia Fioratto I im Verlag Schnell und Steiner

Archäologischer GRK-Sammelband "Urban Space" präsentiert

Der Sammelband Urban Space between the Roman Age and Late Antiquity. Continuity, Discontinuity, and Changes unter Herausgeberschaft der GRK-Alumnae Dr. Arabella Cortese und Dr. Giulia Fioratto versammelt die Beträge der GRK-Tagung gleichen Titels, die kurz vor Pandemiebeginn in Regensburg als Kooperationsprojekt mit der Universität Aarhus stattgefunden hatte. Die Ergebnisse neuer Ausgrabungen und originelle Fallstudien geben innovative Einblicke in die Entwicklung spätantiker Städte.

Interviewartig besprachen die Herausgeberinnen den jüngst beim Schnell & Steiner Verlag veröffentlichten Band auf einem Plenum mit Prof. Dr. Dirk Steuernagel, GRK-Trägerkreismitglied und Dekan der Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften an der Universität Regensburg. Der Sammelband war am Büchertisch in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Verlag Schnell & Steiner betrachtbar. Beim anschließenden feierlichen Empfang zur Buchpräsentation läutete das DFG-GRK 2337 mit seinen internationalen wissenschaftlichen Gästen coronakonform das Sommersemester 2022 ein.


GRK-Workshop im Haus der Begegnung der UR I in Zusammenarbeit mit der Università degli Studi di Firenze

Spolien und Metropolen. Wiederverwendung der Vergangenheit zur Zukunftsgestaltung

Einige urbane Zentren setzten sich gegenüber anderen durch die Wahrnehmung als Städte von herausgehobener Bedeutung ab, was im DFG-GRK 2337 als ein Erkennungsmerkmal von Metropolen verstanden wird. Zu diesen Kriterien der Distinktion zählte u.a. der – sei es reale oder fiktive – Nachweis des lang zurückreichenden Ursprungs des Gemeinwesens. In einem vielschichtigen und multimedialen Diskurs wurden antike Überreste an relevanten Orten wiederverwendet, um die (nachweisbare oder auch nur behauptete) vetustas der Stadt zu betonen. Im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs 2337 „Metropolität in der Vormoderne“ wird die Verwendung von Spolien im Kontext städtischer Kommunikationsformen gezielt als Verweis auf die historische Tiefe einer bestimmten Stadtgemeinschaft untersucht.

Der von GRK-Postdoc Dr. Lorenzo Cigaina sowie den GRK-Mitgliedern Marco Esposito und Julian Zimmermann initiierte Workshop thematisierte die Wiederverwendung von architektonischen Elementen, Skulpturen und anderen Artefakten in den städtischen Zentren des Mittelmeerraums in der Zeit zwischen der Antike und der Neuzeit (bis etwa 1800). In Zusammenarbeit mit der Universität Florenz (speziell Prof. Dr. Paolo Liverani) kamen Wissenschaftler:innen zusammen, um insbesondere die Beziehung zwischen Spolien und dem (Wieder-)Aufbau von Städten zu betrachten. Unter anderem stellten GRK-Alumna Dr. Arabella Cortese sowie GRK-Doktorandin Jessica Windmaißer aktuelle Forschungen vor.

Ein ausführlicher Tagungsbericht wird folgen. 


GRK-Kolloquium am 27.04.2022 I Sommersemester 2022

Semesterstart im Graduiertenkolleg Metropolität in der Vormoderne

In Präsenz, unter Beachtung der UR-Covidschutzmaßnahmen, traf sich das Graduiertenkolleg am 27.04.2022 zum Semesterstart. Die Veranstaltung fand im Hörsaal des Partnerverbundes CAS Beyond Canon_ statt. Nach dem Get-together und einer offiziellen Begrüßung durch Prof. Dr. Angela Ganter (Alte Geschichte) im Namen des Trägerkreises wurden Programm und organisatorische Rahmenbedingungen der Reading Class und des GRK-Kolloquiums im Sommersemester 2022 vorgestellt. Daneben war Zeit für Fragen, Anliegen und Ideen aus dem Kreise der GRK-Mitglieder.

 


Universität Erfurt I CAS Religion and Urbanity

GRK-Kooperationspartner UrbRel verlängert

Mit der Kollegforschergruppe Religion und Urbanität: Wechselseitige Formierungen an der Universität Erfurt, als deren Sprecher:in Prof. Dr. Jörg Rüpke und Prof. Dr. Susanne Rau fungieren, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft einen weiteren Kooperationsverbund unseres Kollegs um eine zweite Förderperiode verlängert. Weiterführende Formate des wissenschaftlichen Austauschs und gemeinsame Events mit dem DFG-GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne sind angedacht.

Im Erfurter Centre for Advaned Studies Religion and Urbanity geht um die Frage nach langfristige[n] Prozessen von Ausdifferenzierung, Ein- und Entbettung [...]. Die durch die Konzepte Heterarchie und Ko-Räumlichkeit erfasste Komplexität der Wechselwirkung legt es nahe, dass sowohl Religion wie Urbanität durch Ambivalenzen charakterisiert sind. Diese erschöpfen sich nicht in Gegensatzpaaren von Machterhalt und Protest oder Homogenisierung und Pluralisierung, sondern stellen ausgehend von langfristigen Polarisierungen und Spannungen Verbindungen zwischen den verschiedenen Facetten von Religionen und Urbanität her. Dieses begriffliche Instrumentarium ist nun auf drei Arbeitsfeldern auszuprobieren und zu schärfen, indem die Prozesse von Gruppenbildungen, Merkantilisierungen und Grenzziehungen im Wechselspiel von Religion und Urbanität untersucht werden. Komplementär zu den in der ersten Phase identifizierten generalisierbaren Prozessen erlauben sie, transepochal und transkulturell Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Städte und städtischer Netzwerke, die als Fallstudien von Fellows bearbeitet werden, herauszuarbeiten.


Alexander von Humboldt-Stiftung I UR

‚Byzanz‘ umfassend neu definieren - Dr. Evan Freeman im Portrait

Ein lesenswertes Forscherportrait über Dr. Evan Freeman, der als Humboldt Fellow am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft in Regensburg bei Trägerkreismitglied Prof. Dr. Harald Buchinger zu "Appropriating the Past: Art, Ritual, and Identity in Later Byzantium" forscht und in engem wissenschaftlichen Austausch mit dem GRK-Schwerpunkt zum östlichen Mittelmeerraum steht, ist hier erschienen. Zitat: An der UR hat der Humboldt-Fellow auch Kommilitonen seiner New Yorker Hochschule wieder getroffen, Dr. Gregory Tucker und Christopher Sprecher, beide Mitglieder im DFG-Graduiertenkolleg 2337. Im Anschluss an seinen Master wurde Evan Freeman an der Yale University bei den international führenden byzantinischen Kunsthistorikern Robert Nelson und Vasileios Marinis, der selbst Humboldt-Fellow in Bayern war, promoviert. Seinen Kollegen Marinis lernte Professor Dr. Harald Buchinger im Zuge seines persönlichen Aufenthalts als Senior Research Fellow an der Yale University kennen.


Blicke auf Jerusalem I Graduierte des GRK 2337 im internationalen Dialog zu Metropolität - Erkenntnisgewinn und Team-Building

Pressemeldung der UR über GRK-Exkursion mit Early Career Researchers

Auf der UR-Startseite sowie im Pressearchiv hat die Wissenschaftskommunikation der Universität Regensburg den Artikel Blicke auf Jerusalem I Graduierte des GRK 2337 im internationalen Dialog zu Metropolität - Erkenntnisgewinn und Team-Building veröffentlicht. Vor dem Hintergrund der auf Initiative der Graduierten gemeinsam organisierten Exkursion nach Israel werden die Ziele und Schwerpunkte der Nachwuchsförderung im DFG-GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne vorgestellt. Stimmen von Early Career Researchers aus den Fakultäten Philosophie, Kunst-, Geschichts und Gesellschaftswissenschaften, Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften sowie Katholische Theologie kommen zu Wort. Die Pressemeldung kann hier nachgelesen werden: Link.


GRK-Workshop in Kooperation mit der Universität Florenz I 28.04.2022

Spolien und Metropolen I Spolia e metropoli

Der von GRK-Postdoktorand Dr. Lorenzo Cigaina mit den GRK-Mitgliedern Marco Esposito und Julian Zimmermann initiierte Workshop Spolien und Metropolen I Spolia e metropoli, der am 28.04.2022 im Haus der Begegnung der Universität Regensburg stattfindet, thematisiert die Wiederverwendung von architektonischen Elementen (mit Inschriften und/oder figürlichen Elementen versehen), Skulpturen und anderen Artefakten – seit dem 16. Jahrhundert Spolien genannt – in den städtischen Zentren des Mittelmeerraums in der Zeit zwischen der Antike und der Neuzeit (bis etwa 1800). Dabei wird insbesondere die Beziehung zwischen Spolien und dem (Wieder-)Aufbau von Städten betrachtet. Materielle Überreste aus früheren Epochen trugen nicht nur physisch, sondern auch konzeptionell und symbolisch zum Aufbau von Städten bei und halfen, ihre historische Identität zu formen, zu bewahren oder neu zu gestalten und Autorität zu verleihen. Einige urbane Zentren setzten sich gegenüber anderen durch die Wahrnehmung als Städte von herausgehobener Bedeutung ab, was im DFG-GRK 2337 als ein Erkennungsmerkmal von Metropolen verstanden wird. 

Der von Prof. Dr. Paolo Liverani (Universität Florenz) moderierte GRK-Workshop wird hybrid übertragen; um Anmeldung unter workshop.spolia@ur.de wird gebeten. Das Programm kann hier eingesehen werden. 

Am Abend des Workshoptags wird der jüngst veröffentlichte Sammelband zur 2020 stattgefundenen GRK-Tagung "Urban Space" vorgestellt:


DFG-GRK 2337 Metropolität I Studienfahrt nach Israel

Ergänzende Besichtigungen im Rahmen der GRK-Exkursion

Im Zusammenhang mit der größeren Exkursion des DFG-2337 GRK "Metropolität in der Vormoderne" nach Jerusalem und anderen Stätten in Israel/Palästina besuchte eine kleine Gruppe von aktuellen Mitgliedern, Alumni und externen Gästen unmittelbar vor und nach der Gruppenreise im Heiligen Land auch andere Stätten von Relevanz für ihre Forschungsvorhaben im Rahmen des DFG-GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne, unter anderem zum Mar-Saba-Kloster. Diese Ergänzung der Exkursion, die zwar selbst finanziert wurde, profitierte ebenfalls von den umfangreichen Vorbereitungen vor der Abreise und knüpfte an die Recherchen und Interessen der Teilnehmer an.

Ein ausführlicher Bericht von GRK-Mitglied Christopher Sprecher zu den besuchten Stätten kann hier nachgelesen werden: Link (scroll down).


GRK-Partnerverbund Forum Mittelalter I Ringvorlesung im Sommersemester 2022

Mensch und Umwelt. Perspektiven der Vormoderne

Die vom GRK mitveranstaltete Ringvorlesung des Partnerverbundes Forum Mittelalter befasst sich im Sommersemester mit "Mensch und Umwelt. Perspektiven der Vormoderne".  Alle Interessierten sind herzlich eingeladen; nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Forum Mittelalter. Die Vorlesungen finden im Hörsaal H2 an der Universität Regensburg bzw. via Zoom jeweils mittwochs von 14-16 Uhr (also vor dem GRK-Kolloquium) statt.


DFG-GRK 2337 Metropolität I Studienfahrt nach Israel

Jerusalem. Eine einzigartige Metropole im Kontext des vormodernen Palaestina

Im März 2022 unternahmen Graduierte, Alumni:ae, Trägerkreismitglieder sowie akademische Gäste des DFG-GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne eine seit 2019 geplante wissenschaftliche Exkursion nach Israel. Die ausschließlich vor Ort angemessen vermittelbaren Lehr- und Lernziele der Exkursion bauten auf den im Graduiertenkolleg begonnenen Untersuchungen zum östlichen Mittelmeerraum auf. Diese in situ am konkreten Beispiel über internationale Expertinnen vermittelten bzw. selbsterschlossenen Erkenntnisse über Urbanisierungs- und Vergesellschaftungsprozesse im biblisch-jüdisch-byzantinisch-abendländisch-arabisch geprägten Mittelmeerraum waren eine konsekutive didaktische Fortsetzung zweier ZOOM-Konferenzreihen aus den Jahren 2020-2021 (Byzantine und Jerusalem Talks). Der Zeitpunkt im März 2022 erlaubte die Einbeziehung fachlich einschlägiger Expertise aus der ersten und zweiten Kohorte des DFG-GRK 2337.

Eine hinreichend sichere Durchführbarkeit der geplanten Exkursion unter strikter Einhaltung aller geltenden Vorschriften des Bundes, des Landes Bayern und von Israel, insbesondere der jeweiligen Einreise- und Quarantänevorschriften, sowie einer Selbstverpflichtung zur Rücksichtnahme war erfreulicherweise gegeben. Ein ausführlicher Bericht mit zahlreichen Photos kann hier eingesehen werden: Link.



DFG-GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne

GRK-Forschungskolloquium im Sommersemester 2022

Das regelmäßige Forschungskolloquium im DFG-Graduiertenkolleg 2337 Metropolität in der Vormoderne wird im Sommersemester mit einem vielfältigen Vortragsprogramm zu stadthistorischen Fragen fortgesetzt. Veranstaltungsort bzw. Zugangsdaten erfahren Sie auf dieser Homepage bzw. via Wissenschaftliche Koordination (kathrin.pindl@ur.de). Interessierte Zuhörer:innen sind herzlich willkommen.

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H-Soz-Kult I Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften

Informationsmaterialien zum Krieg in der Ukraine

Das an der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelte Fachforum mit moderierter Informations- und Kommunikationsplattform für Geisteswissenschaftler:innen HSOZKULT veröffentlicht eine Auswahl an Informationsressourcen, Stellungnahmen und Materialien aus dem Fach zur Vorgeschichte und zu den Ereignissen in und um die Ukraine. Ein Statement der Universität Regensburg in Bezug auf https://www.hrk.de/ kann auf der Startseite eingesehen werden.


Bewerbungsfrist 19.04.2022

Stellenausschreibung I Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in im DFG-GRK 2337

Am DFG-Graduiertenkolleg 2337 sind die Fächer Geschichte, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Alte Kirchengeschichte,  Patristik, Klassische Archäologie, Liturgiewissenschaft, Romanische Sprachwissenschaft, Politikwissenschaft und Englische Literatur- und Kulturwissenschaft sowie weitere assoziierte Fächer und Kooperationspartner:innen beteiligt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Konstitution und Repräsentation, Wirkung und Wandel von Metropolen von der griechisch-römischen Antike bis zur Schwelle der Industrialisierung. Dort ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter / wissenschaftliche Mitarbeiterin (m/w/d) in Teilzeit (26,065 Stunden pro Woche) zu besetzen. Die befristete Beschäftigung erfolgt zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (Promotion) mit einer Vertragslaufzeit von 3 Jahren. (§ 2 Abs. 1 WissZeitVG). Die Vergütung erfolgt nach TV-L E 13.

Bewerbungsschluss: 19.04.2022 I vollständige Stellenausschreibung (PDF)

The University of Regensburg is an innovative campus university with more than 21,000 students. Oriented towards interdisciplinarity, it offers a wide range of research activity and study opportunities for young people both domestic and from abroad. The Research Training Group 2337, funded by the German Research Foundation (DFG), consists of scholars from the fields of History, Art History, Legal History, Social and Economic history, Early Ecclesiastical History and Patristics, Classical Archaeology, Liturgical Studies, Romance linguistics, Political Science, English Literary and Cultural Studies, and further other associated disciplines and cooperation partners. The Research Training Group focuses on questions concerning the constitution, representation, impact, and transformation of metropolitan cities from the Greco-Roman antiquity towards the threshold of industrialization. We offer 1 position as PhD Research Assistant (m/f/d). The part-time contract within the project “Pre-Modern Metropolitanism” (26.065 hours per week) will be limited for a total of 36 months. (§ 2 Abs. 1 WissZeitVG). The salary follows TV-L E 13 (German public service standard).

Deadline: April 19, 2022 I complete job ad (PDF)


GRK-Kolloquium am 09.02. I via Zoom

Hendrik Wagner/CAU Kiel zur spätantiken Senatsaristokratie im Zeitalter der Christianisierung

Die Reihe des GRK-Kolloquiums im Wintersemester 2021/22 endete mit dem Gastvortrag von Dr. Hendrik A. Wagner (CAU Kiel) unter dem Titel Aus Alt mach Neu! - Aus Neu mach Alt! Überlegungen zur christlichen Umkodierung der senatorischen Identität und Topographie Roms in der Spätantike. Auf dessen - zentrale Fragen im DFG-GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne ansprechende - Promotionsschrift , die 2021 in der renommierten Reihe der Millennium-Studien veröffentlicht worden ist, kann open-access auf der Seite des De Gruyter-Verlages zugegriffen werden.

Im Hinblick auf seinen GRK-Vortrag schreibt Wagner in der Einleitung zur untersuchten sozialen Gruppe der senatorischen Elite, es sei „vor allem ihr Verdienst als Bewahrer der antiken Kulturgüter, des Wissens und der Ideen, dass ein beträchtlicher Teil des „antiken Geistes“ über das Mittelalter hinweg erhalten blieb“ (S.1). Auf S. 390-391 führt er aus, dass „(d)ie Rückgewinnung der senatsaristokratischen Majorität im religiösen Leben (...) maßgeblich über die christlichen Bildwelten“ erfolgte; „(s)o ließ sich für das 5. Jh. nun auch eine zunehmende ‚Aristokratisierung‘ der christlichen Bildsprache feststellen, die an die ‚Imperialisierung‘ des Christusbilds anknüpfte. (...) Über Kirchenstiftungen bestand für die Senatsaristokratie überdies eine Möglichkeit, nun auch wieder eine gewisse Dominanz über die Sakrallandschaft Roms auszuüben.“

Eine Aufzeichnung des Vortrags kann auf der YouTube-Seite des Altertumswissenschaftlers abgerufen werden.


Griechische Kodikologie und Paläographie I Sommersemester 2022

GRK-Workshop mit Byzantinistin Dr. Giulia Rossetto/Österreichische Akademie der Wissenschaften

Mehrere Projekte im DFG-GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne befinden sich am Schnittpunkt zwisch Geschichte, Liturgiewissenschaft und Byzantinistik. In Kooperation mit dem Euchologia-Projekt unter Prof. Dr. Claudia Rapp an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien wird im Sommersemester 2022 Dr. Giulia Rossetto, bekannt aus zahlreichen Medienberichten zu ihren Forschungsergebnissen, als Gastdozentin am Graduiertenkolleg den Kurs "Greek Codicology and Palaeography: An Introduction" unterrichten (12.-13.05., 19.-20.05., 02.-03.06), der sich an Mitglieder des GRK sowie an fortgeschrittene Studierende verschiedener Fachrichtungen wendet. 

Dr. Giulia Rossetto kommentiert die Lehrveranstaltung: The course focuses on the study of the Greek manuscript book, from the archaeological observation of its structure to the deciphering of its content. It aims to provide a basic knowledge about the making of the manuscript book, its techniques and materials, over the centuries. Moreover, it explores the development of the Greek handwriting between late-antiquity and the 12th century. The students will be provided with the tools to analyse a manuscript from a codicological point of view and to read the principal kinds of Greek book hands (majuscules and minuscules) up to the middle Byzantine period. Lectures will be alternated with practical interactive sessions during which the participants will learn how to read and diplomatically transcribe selected extracts from Greek manuscripts, as well as prepare a manuscript description using the appropriate technical terminology. 

Der Kurs kann ab sofort im Vorlesungsverzeichnis SPUR unter der Veranstaltungsnummer 33131c belegt werden. 


GRK-Kolloquium am 26.01. I via Zoom

GRK-Doktorand C. Sprecher über sakrale Objekte und imperiale Herrschaft im mittelalterlichen Byzanz

Das GRK-Kolloquium am 26.01. bestand aus einem Vortrag aus der Mediävistik: Wood, Stone, Spirit…Caesar? The Limburg Staurotheke and the Holy Stone in Middle Byzantium. Der GRK-Doktorand und vormalige Graduiertensprecher Christopher Sprecher fasst seine dritte und - vor Einreichung seiner Dissertation letzte - Kolloqiumspräsentation folgendermaßen zusammen: Prior to the Fourth Crusade in 1204 and the dispersal of most of Constantinople's treasures to Western Europe, the Great Palace held one of the richest holdings in Christian relics within the Pharos or Lighthouse chapel. While all of these relics were considered holy and grace-filled, very few received extended attention in art and text. In this talk, my final one as a member of the GRK, I will present some of my findings from examining the artistic, historical, and liturgical sources pertaining to two of these objects to which chapters in my dissertation are devoted: the so-called Limburg Staurotheke, a highly ornate reliquary containing a portion of the True Cross and other Passion relics; and the so-called Holy Stone, now lost but believed to have been the stone on which Christ's body was anointed for burial after the crucifixion. These relics—and the texts/images associated with them—interact with the figure of the Byzantine emperor to produce an understanding of the Constantinopolitan sovereign as not only a pious, orthodox ruler, but perhaps also a kind of divus Caesar along the lines of pre-Christian, imperial Roman understandings of sacred leadership.

Der Byzantinist, Theologe und Philologe Christopher Sprecher hatte am 10.12.2021 Gelegenheit, im Domschatz- und Diözesanmuseum des römisch-katholischen Bistums Limburg an der Lahn das im Vortrag und in seiner Dissertation analysierte Objekt, die Limburger Staurothek (Gr. σταυροθήκη, zu Deutsch “Kreuzeslade”), im Hinblick auf sein Forschungsintersse zu den kaiserlichen Heiligkeitsansprüchen zu untersuchen. Einen Bericht und photographische Impressionen hierzu sind auf der GRK-Homepage unter den Berichten des Jahres 2021 zu finden. 

Bild: Limburger Staurotheke, Christopher Sprecher.


GRK-Kolloquium am 19.01. I Via Zoom

L. Mathieu zur Metropole Alexandria bei Athanasius von Alexandrien

Im zweiten GRK-Kolloquium des Jahres 2022 brachte GRK-Doktorand Lukas Mathieu Perspektiven aus der Alten Geschichte bzw. aus der Alten Kirchengeschichte ein mit seinem Vortrag "er kam vom Berg herunter und ging nach Alexandria" - Die Verknüpfung von 'asketischem Hinterland' und 'lasterhafter Metropole' bei Athanasius von Alexandrien. Seit April 2020 ist L. Mathieu als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg „Metropolität in der Vormoderne“ beschäftigt und untersucht die Metropole Alexandria im politischen und literarischen Wirken des Bischofs Athanasius.

Seinen Vortrag am 19.01.2022 umschreibt Lukas Mathieu so: Wohl während seines dritten Exils (356-362) verfasste Athanasius von Alexandrien die Vita Antonii und schuf damit nicht nur den ersten, sondern auch einen der einflussreichsten hagiographischen Texte, der knapp 20 Jahre nach seiner Entstehung schon in zwei lateinischen Übersetzungen vorlag. Geht man mit Eduard Schwartz – im Rahmen seines sicherlich zu negativen Athanasius-Bildes – davon aus, dass es für den alexandrinischen Bischof keinen „inneren Drang“ zur Literatur gab, sondern dieses Verhältnis aus purer Notwendigkeit „aufgezwungen“ war, stellt sich die Frage, was Athanasius mit der Lebensbeschreibung des Mönchsvaters Antonius, der den überwiegenden Teil seines Lebens in der Abgeschiedenheit der ägyptischen Wüste verbrachte, bezwecken wollte – insbesondere wenn man bedenkt, dass Athanasius seine Macht als Bischof fast allein der herausragenden Stellung der Metropole Alexandria verdankte, die den größtmöglichen Gegensatz zum von Antonius bewohnten ägyptischen Hinterland darstellt. Bei der Behandlung dieser Frage sollte der Vortrag jedoch nicht allein auf der literarischen Ebene bleiben, sondern auch allgemeiner das Verhältnis des Athanasius zum ägyptischen Mönchtum in den Blick nehmen.

Bild: Griechische Ikone, Titulatur: ὁ ἅγιος Ἀϑανάσιος ὁ Μέγας (der heilige Athanasios der Große), Wikimedia Commons (public domain).


GRK-Kolloquium am 12.01. I via Zoom

GRK-Postdoktorand L. Cigaina über den Senat und die Senatoren im spätantiken Rom

Im GRK-Kolloquium begann das Jahr 2022 mit der Projektvorstellung von GRK-Postdoc Dr. Lorenzo Cigaina. Sein Habilitationsprojekt beschreibt er so: Dieses Forschungsprojekt soll die sich wandelnde Rolle des stadtrömischen Senates während der Spätantike aus archäologischer Perspektive herausarbeiten. Besonderes Augenmerk gilt dabei der institutionellen Geschichte und den öffentlichen Funktionen dieses politischen Organs. Seine materiellen Hinterlassenschaften in Rom von der tetrarchisch-konstantinischen Zeit (286-337 n.Chr.), als die Kaiser ihre Residenz auf dem Palatin zugunsten anderer Reichsstädte aufgeben, bis zum Untergang des weströmischen Reiches (476 n.Chr.) – mit Ausblicken in die darauffolgende Zeit der Ostgotenherrschaft (493-552 n.Chr.) – sollten philologisch untersucht werden. Vor dem Hintergrund literarischer, epigraphischer sowie numismatischer Quellen sollte der archäologische Befund insbesondere auf den Beitrag des Senats zur Erhaltung bzw. Veränderung der traditionellen Metropolenrolle Roms hin befragt werden.

Der Vortragstitel am Mittwoch lautete: Der Senat und die Senatoren im spätantiken Rom. Quellenbasis und methodischer Ansatz. Nach einem Exkurs zur Demographie Roms in diachronischer Perspektive ging Dr. Cigaina auf die Repräsentation der Senatoren anhand ausgewählter Beispiele aus der Bildniskunst ein. Das Potential (und die Grenzen) der metropolitanen Austrahlungskraft Roms noch in der Spätantike wurden an Fallstudien aus den westlichen Provinzen (Campania, Venetia, Hispania, Africa) deutlich gemacht.

Bild: Sarkophag aus Syrakus, Catacombe di San Giovanni. 325-350 n.Chr.; im Muschelmedaillon: Adelfia, clarissima femina (Frau senatorischen Standes) mit ihrem Ehemann Valerius.


Bericht zum GRK-Doktorand:innenworkshop

editiones. Interdisziplinäre Perspektiven auf Editionsvorhaben in der digitalisierten Welt

Der von den beiden Promovierenden Maria Whitten (Kunstgeschichte) und Martin Berger (Liturgiewissenschaft) gemeinsam mit dem Graduiertenkolleg 2196 "Text-Dokument -Edition (Bergische Universität Wuppertal) initiierte Workshop mit dem Titel editiones. Interdisziplinäre Perspektiven auf Editionsvorhaben in der digitalisierten Welt hat mit bis zu 45 Teilnehmern erfolgreich vom 25.-26. November 2021 über Zoom stattgefunden. Ziel war es aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Disziplinen den Möglichkeiten und Grenzen digitaler Editionen nachzuspüren.

Ein Bericht zur Veranstaltung, verfasst von den beiden Initiator:innen, ist ab sofort hier nachzulesen.


Winterferien an der Universität Regensburg I vom 24.12.2021 bis zum 07.01.2022

Frohe Feiertage und alles Gute für 2022 aus dem GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne

Das DFG-GRK 2337 wünscht frohe Feiertage und alles Gute für 2022.Rückblickend auf 2021 ist das GRK froh über das Vertrauen für eine zweite Förderperiode, das die DFG, die Universität Regensburg und unsere Kooperationspartner:innen in unser Kolleg legen. 2022 freut sich das GRK auf die Fortsetzung des Forschungs- und Qualifizierungsprogramms, auf eine Exkursion nach Jerusalem, die Tagung "Spolien und Metropolen" in Kooperation mit der Università degli Studi di Firenze im April und den Workshop "Herrscherliche Präsenz und Repräsentation im metropolitanen Raum der Vormoderne" in Zusammenarbeit mit dem DHI Rom im Mai sowie auf zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen mit unseren wissenschaftlichen Partnerinstitutionen. Die diesjährige GRK-Weihnachtskarte mit metropolitanen Motiven ist eine Kreation von Maria-Protima Hiltl als Collage mit Arbeiten von Leonid Afremov.


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Metropolität in der Vormoderne

DFG-GRK 2337

Sprecher

Prof. Dr. Jörg Oberste

St-grk 2337
Wissenschaftl. Koordination

Kathrin Pindl M.A.

Kontakt

Kathrin.Pindl@ur.de

Homepage

www.metropolitaet.ur.de