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Archiv 2020

Defensio von GRK-Mitglied Arabella Cortese am 18.12.2020

Erfolgreiche Verteidigung und sehr gute Bewertung für Doktorarbeit in spätantiker byzantinischer Kunstgeschichte

Das Jahr 2020 geht für das DFG-GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne mit einem freudvollen Ereignis zu Ende - am 18.12.2020 fand via Zoom die Defensio von GRK-Mitglied Arabella Cortese statt. 

Das DFG-GRK 2337 gratuliert Frau Cortese herzlichst zu ihrer erfolgreichen Verteidigung und zur sehr guten Bewertung ihrer Doktorarbeit in spätantiker byzantinischer Kunstgeschichte zum Thema Cilicia as Sacral Landscape in Late Antiquity: A Journey on the Trail of Apostles, Martyrs and Local Saints, die in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilian-Universität München von Prof. Dr. Franz-Alto Bauer/LMU, Prof. Dr. Albrecht Berger/LMU und Prof. Dr. Dirk Steuernagel/UR-GRK sowie Prof. Dr. Harald Buchinger bewertet bzw. betreut worden ist. 

Weitere Informationen zu Arabella Cortese und ihren Forschungsschwerpunkten können Sie hier nachlesen.

Bild: Arabella Cortese nach Abschluss ihrer Defensio auf Zoom, GRK.


GRK-QUALIFIZIERUNGSPROGRAMM | INTERVIEW MIT Dr. Angela Ling Huang, Leiterin der FGHO Lübeck

Wissenschaftsmanagement als Berufsfeld

Das Kursangebot Wissenschaftskompetenz als Qualifikation für die Mitglieder des DFG-GRK 2337 widmet sich wöchentlich den vielfältigen möglichen Berufsfeldern für Graduierte der Geistes- und Kulturwissenschaften. Leitfragenorientierte Interviews mit Führungskräften aus akademischen und wissenschaftsnahen Institutionen sowie Unternehmen geben Einblicke in unterschiedliche Wirkungsbereiche.

Am 17.12.2020 bot sich für die GRK-Mitglieder die Gelegenheit zu einem zweistündigen Austausch mit Dr. Angela Ling Huang. Frau Dr. Huang leitet seit 2017 die Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums (FGHO), die an das Europäische Hansemuseum Lübeck angegliedert ist. Die Aufgaben dieser Einrichtung werden auf der Homepage wie folgt zusammengefasst: Die FGHO  plant und koordiniert historische und interdisziplinäre Forschung im ehemaligen hansischen Wirtschaftsraum von Portugal bis Russland. Sie erarbeitet eigene wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Publikationen, veranstaltet Vorträge, unterstützt Medien-Präsentationen für die Öffentlichkeit (Presse, Film und Fernsehen) und war bei der Ausarbeitung der inhaltlichen Konzeption des Europäischen Hansemuseums in Lübeck stark mit eingebunden. [...] Mit Konferenzen, Workshops, Seminaren, Gastforscher:innenaufenthalten und Stipendien möchte die FGHO weiterhin Forscher:innen am Europäischen Hansemuseum zusammenbringen. [...] Unsere wissenschaftliche Spezialbibliothek steht Forscher:innen auf Anfrage zur Verfügung. Nicht zuletzt vertritt die FGHO neben anderen Organisationen, wie dem Hansischen Geschichtsverein, die Hansegeschichte über Lübeck und Deutschland hinaus. Im eigenen Haus trägt die FGHO zur Vermittlung von Forschungsergebnissen bei, durch die Zusammenarbeit mit dem Europäischen Hansemuseum Lübeck im Rahmen von Sonderausstellungen, Vortragsreihen u.v.m.

Wie zentral und wichtig gerade Wissenschaftskompetenz als Qualifikation für eine derart umfangreiche und anspruchsvolle Führungstätigkeit ist, wurde allen Zuhörer:innen im Gespräch mit Angela Huang, deren wissenschaftliche Schwerpunkte in der spätmittelalterlichen Wirtschaftsgeschichte liegen, sehr deutlich. Das DFG-GRK 2337 dankt Dr. Angela Huang für das spannende Interview!


GRK-KOLLOQUIUM am 16.12.2020 mit Lukas Mathieu

Die Metropole Alexandria als realpolitisches Instrument und literarisches Argument für Bischof Athanasius

Im letzten digitalen GRK-Kolloqium des Jahres 2020 gab GRK-Mitglied Lukas Mathieu den Zuhörer:innen ein Update über den aktuellen Stand seines Forschungsprojekts zur Metropole Alexandria als Machtinstrument im politischen und literarischen Wirken des Bischofs Athanasius. Lukas Mathieu ist seit April 2020 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg „Metropolität in der Vormoderne“ beschäftigt. Seine Forschungsinteressen gelten der (Kirchen-)Geschichte der Spätantike, insbesondere dem Konfliktfeld zwischen paganem und christlichen Glauben, der antiken Historiographie und ihrer Entwicklung sowie politischen Deutungen antiker Literatur.

Athanasius von Alexandrien gilt als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Spätantike. Aufgrund der Streitigkeiten mit seinen kirchenpolitischen Gegnern um den 'wahren' Glauben kommt er auch in Konflikt mit den römischen Kaisern, die in ihrer traditionell hergebrachten Funktion als pontifex maximus immer wieder in die Belange der sich erst herausbildenden Reichskirche eingreifen. Der Konflikt spitzt sich so weit zu, dass Athanasius insgesamt fünf Mal ins Exil muss, da er entweder durch Synoden und Kaiser verbannt wird oder nur durch die Flucht ins Exil einer Bestrafung entgehen kann. Die aus den Handlungen der Kaiser resultierende Kritik des Athanasius soll im Vortrag thematisiert werden: Welche Taten werden kritisiert? Welche literarischen Mittel kommen hierbei zum Einsatz?

Zugeschnitten auf ein Aufsatzprojekt mit dem Titel „Zwischen gottesfürchtigem Kaiser und Antichrist: christlich-pagane Kaiserkritik bei Athanasius von Alexandrien“ kommt Lukas Mathieu zu dem Zwischenergebnis, dass die Metropole Alexandria für den Bischof Athanasius realpolitisches Instrument und literarisches Argument zugleich sei. So wie die Nutzung der besonderen Möglichkeiten der Stadt seine Handlungen ermöglichen, legitimiert Athanasius Stellung und Vorgehen durch die Darstellung der Stadt und ihrer Beziehung zu ihm in seinen Schriften. Geltungsansprüche und Bedeutsamkeit Alexandrias im Römischen Reich und der Reichskirche werden so auf den Bischof übertragen.

Bild: St. Maximinus von Trier empfängt St. Athanasius den Großen, Speculum Historiale, 1463, (BNF Fr. 51, fol. 132r), gemeinfrei.


Jerusalem Talks mit Peter Tarras (U Würzburg) und Michail Hradek (LMU München)

Jerusalem in christlichen und islamischen arabischsprachigen Quellen

Die Reihe der Mini-Symposia im Graduiertenkolleg wurde am Donnerstag, den 10.12.2020, mit Einblicken in die arabischsprachige christliche und islamische Geschichte der Heiligen Stadt fortgesetzt. Vertiefende Informationen zu den Vorträgen von Peter Tarras und Michail Hradek finden Sie hier


GRK-QUALIFIZIERUNGSPROGRAMM | INTERVIEW MIT Dr. Roman Smolorz, Point Alpha Stiftung

Berufsfeldorientierung im Gedenkstättenwesen


Im GRK-Qualifizierungsprogramm am 10.12., das wie jeden Donnerstag unter dem Titel „Wissenschaftskompetenz als Qualifikation. Berufsfelder für Graduierte der Geistes- und Kulturwissenschaften“ stand, interviewten die Graduierten diese Woche Dr. Roman Smolorz, der als Wirtschafts-, Zeit- und Osteuropahistoriker seit 2019 Wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte "Point Alpha Stiftung" an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung sowie ab 2020 Vorstandsmitglied ist.

Herr Dr. Smolorz berichtete dem Kolleg über seinen Alltag als Führungskraft im Gedenkstättenwesen. Dazu gehören Forschungs- und Archivarbeit, aber auch vor allem Kulturvermittlung und Aspekte politischer Bildung, in seinem Fall die Leitung einer Akademie mit dem Ziel, die Erforschung und das historische Bewusstsein für die innerdeutsche Teilung und die Zeit des Kalten Krieges zu fördern. Wertvoll für die Graduierten waren alsdann die praxisnahen Einblicke in Fortbildung und Recruiting – das DFG-GRK Metropolität in der Vormoderne dankt Roman Smolorz für seine Bereitschaft, als Gesprächspartner im Qualifizierungsprogramm aufzutreten!


GRK-Kolloquium mit Dr. Alexander Free I LMU München

Polis und Metropolis. Zur Ausprägung einer politischen Kultur im kaiserzeitlichen Ägypten am Beispiel von Hermupolis und Antinoupolis

Im GRK-Forschungskolloquium am Mittwoch, den 09.12., das gemeinsam mit dem Centre for Advanced Studies Beyond Canon_ und dem Forum Mittelalter angekündigt wurde, sprach Dr. Alexander Free (LMU München) zu Fragen von Identität und Konkurrenz im Hinblick auf die Entwicklung des kaiserzeitlichen Hermupolis Magna in Ägypten. Ganz im Forschungskontext zur Metropolität lautete sein Thema „Polis und Metropolis. Zur Ausprägung einer politischen Kultur im kaiserzeitlichen Ägypten am Beispiel von Hermupolis und Antinoupolis“. 

Alexander Free hat an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen Geschichte und Klassischen Philologie studiert und wurde 2014 nach einer Zeit als Promotionsstipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung sowie als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim DFG Verbund-Projekt "Mediale Diskurse Römischer Herrscherrepräsentation" mit einer Arbeit zu Lukians Schrift "Wie man Geschichte schreiben soll" promoviert. Seither forscht Free an der Abteilung Alte Geschichte im Historischen Seminar der LMU München. Sein Habilitationsprojekt beschäftigt sich mit der Stadtgeschichte der oberägyptischen Metropole Hermupolis Magna (vormals Chemenu) und deren Spannungsverhältnis zu anderen Städten wie dem nur 8 km entfernten Antinoupolis, wobei Aspekte von Konkurrenz- und Identitätskonstruktion beleuchtet werden. Mit diesem Forschungsthema, das selbstredend Anknüpfungspunkte für Fragestellungen des GRK bietet, ist Herr Free zudem in das Münchener Centre for Advanced Studies "Siedlungen zwischen Diversität und Homogenität" eingebunden.


GRK-Kolloquium mit Julian Zimmermann

Die 'Schattenmetropole'. Politische Kommunikation, Repräsentation und metropolitane Identität im kommunalen Rom (12.-14. Jahrhundert)

Im GRK-Kolloquium am 02.12.2020 präsentierte GRK-Mitglied Julian Zimmermann in einem Werkstattbericht den aktuellen Arbeitsstand bei seinem Dissertationsprojekt zu Rom in der kommunalen Phase des Spätmittelalters, die sich mit dem römischen Stadtraum als Medium politischer Kommunikation auseinandersetzt. Ausgehend von einem modernen Foto der Via dei Fori Imperiali in Rom, deren Errichtung während der Zeit des italienischen Faschismus nicht zuletzt auch mittelalterliche Bausubstanz zum Opfer fiel, erläuterte Julian Zimmermann anhand dieser Analogie seinen Projekttitel „Die Schattenmetropole“.

Stadtpolitische Repräsentation und metropolitane Identität von Rom im Selbstverständnis als „caput mundi“ - als klassischer Archetyp einer Großstadt - hätten auch im 12.-14. Jahrhundert ihren Niederschlag in der Gestaltung des öffentlichen Raumes gefunden. Inszenierungen metropolitaner Geltung und Strahlkraft deklinierte Zimmermann anhand verschiedener Inschriften, etwa an der Ponte Cestio, sowie anhand von kommunalen Münzen durch. Als Beispiel für die Möglichkeiten ikonographischer Innovation stellte er den silbernen Grosso aus dem 13. Jahrhundert vor. Der Hauptteil von Julian Zimmermanns Arbeit wird sich mit dem Trecento befassen, so lautete der Ausblick.


GRK-QUALIFIZIERUNGSPROGRAMM | INTERVIEW MIT Helen Schleicher, Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern

Museumsberatung als Berufsfeld für Graduierte

Im Rahmen des GRK-Qualifizierungsprogramms stand in der 49. Kalenderwoche Helen Schleicher von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern den Graduierten Rede und Antwort. Frau Schleicher, die nach ihrem Studium der Kulturgeschichtlichen Mittelalterstudien, verschiedenen Praktika und freiberuflichen Tätigkeiten im Museumsbereich ein zweijähriges Volontariat bei der Landesstelle absolviert hat und dort heute nichtstaatliche Museen zum Thema Inklusion berät, berichtete über ihre vielseitigen beruflichen Verantwortungsbereiche und über ihren Alltag. Im Interview konnte sie den GRK-Mitgliedern wertvolle Tipps zu den spezifischen Herausforderungen an die Hand geben, die eine Schnittstellentätigkeit in der Museumsberatung bereithält und die sich auf diverse ähnliche wissenschaftsnahe Berufsfelder übertragen lassen. Abgeschlossen wurde „Wissenschaftskompetenz als Qualifikation“ mit einer praktischen Übung zur Argumentationskompetenz.


JERUSALEM TALKS MIT J. HAPPES (PH FREIBURG) UND F. ABE (BIBLOTHECA HERTZIANA - MAX-PLANCK-INSTITUT FÜR KUNSTGESCHICHTE, ROM)

Pilgerreisen nach Jerusalem in Spätmittelalter und Früher Neuzeit

Das Graduiertenkolleg begrüßte am Mittwoch, den 25.11., ab 16 Uhr s.t. zu einer weiteren Ausgabe der Mini-Symposia "Jerusalem Talks" im Kontext der interdisziplinären Exkursionsvorbereitung. Diesmal im Blick standen bei der Videokonferenz spätmittelalterlich-frühneuzeitliche Pilgerreisen in die religiöse Metropole Jerusalem: eigentlich, medial vermittelt und/oder im Geiste

Näheres zu den Gastvorträgen von Julian Happes (PH Freiburg) und Florian Abe (Bibliotheca Hertziana - Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom) kann hier nachgelesen werden. 


GRK-QUALIFIZIERUNGSPROGRAMM | INTERVIEW MIT DR. Tobias Hammerl, Leiter Freilandmuseum Neusath-Perschen

Wissenschaftskompetenz als Qualifikation | Berufsfeldorientierung im Bereich Museum

Der Kurs "Wissenschaftskompetenz als Qualifikation" ist Teil des Qualifizierungsprogramms des DFG-GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne während des Wintersemesters 2020/21. Im Rahmen von Videokonferenzen stellen sich renommierte Persönlichkeiten aus dem wissenschaftsnahen Bereich den Interviewfragen der Nachwuchswissenschaftler:innen.

Kalenderwoche 48 brachte Berufsfeldorientierung im Museumsbereich: Dr. Tobias Hammerl, seit Herbst 2019 Leiter des Oberpfälzer Freilandmuseums Neusath-Perschen (vormals: Leiter Leiter des Stadtmuseums Herzogskasten Abensberg und des Sachgebietes Museum, Kultur und Erwachsenenbildung bei der Stadt Abensberg) und promovierter Kulturwissenschaftler berichtete über seinen akademischen und museumspraktischen Werdegang und beantwortete Fragen der Graduierten wie:

Welche Qualifikationen und Kompetenzen aus dem geisteswissenschaftlichen Studium und der Promotionsphase helfen bei der Tätigkeit am meisten weiter? Welche außercurricularen oder ehrenamtlichen Aktivitäten haben Sie rückblickend für sich als vorteilhaft erkannt? Welchen Ratschlag würde er mit dem heutigen Erfahrungswissen rückblickend seinem damaligen Selbst in der Phase der Magister-/Masterarbeit oder der Schlussphase der Doktorarbeit geben? 

Diese und zahlreiche weitere Leitfragen zum Übergang zwischen Studium/Promotion in qualifizierte berufliche Positionen, Networking, Bewerbung und Vorstellungsgespräch usw. eröffneten den GRK-Mitgliedern authentische Einblicke in den Museumsbereich als attraktives Berufsfeld für Graduierte der Geistes- und Kulturwissenschaften


Jerusalem Talks mit Prof. Dr. Dr. Bernd Schipper | HU Berlin

Von der Bergfestung zur heiligen Stadt. Jerusalem als historischer Ort und theologischer Fluchtpunkt im 1. Jts. v. Chr.

Die Jerusalem Talks des DFG-GRK 2337 wurden am Mittwoch, den 18.11., im Rahmen des gemeinsam mit dem Centre for Advanced Studies Beyond Canon und PUR angekündigten Kolloquiums mit Prof. Dr. Dr. Bernd U. Schipper  (Humboldt-Universität zu Berlin | Geschichte Israels in der altorientalischen Welt) fortgesetzt.

Als Spezialist für die Beziehungen zwischen Ägypten und Israel in der Königszeit setzte sich Herr Schipper in seinem Vortrag mit der Entwicklung der später als heilig bezeichneten Stadt Jerusalem auseinander und behandelte mitunter die Frage, inwiefern Jerusalem zu dieser Zeit als Metropole gelten kann.

Näheres unter [Link].


GRK-Qualifizierungsprogramm | Interview mit Archivarin Dr. Clàudia Kirchner Vives

Wissenschaftskompetenz als Qualifikation | Berufsfelder für Graduierte der Geistes- und Kulturwissenschaften

Geistes- und Kulturwissenschaftler:innen werden häufig als „flexible Generalist:innen” bezeichnet. Aber welche Kompetenzen habe ich mit einer Promotion in Geschichte, Kunstgeschichte, den Sprach- und Literaturwissenschaften oder in Theologie eigentlich erworben und für welche akademischen, wissenschaftsnahen und außerwissenschaftlichen Aufgaben bin ich qualifiziert?

Der Kurs "Wissenschaftskompetenz als Qualifikation" im Qualifizierungsprogramm des DFG-GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne möchte zunächst die spezifischen Stärken von Geisteswissenschaftler:innen, wie Eigenverantwortlichkeit, Organisations-, Methoden- und Wissenschaftskompetenz, genauer profilieren. Anschließend wird ein Überblick über verschiedene Berufsfelder eröffnet, die Doktorand:innen nach einer geistes- oder kulturwissenschaftlichen Ausbildung offenstehen.

Am 19.11. konnten die Graduierten Dr. Clàudia Kirchner Vives begrüßen, die nach einem mediävistisch und hilfswissenschaftlich orientierten Studium in Spanien sowie nach Abschluss des Masters Kulturgeschichtliche Mittelalterstudien und einer archivwissenschaftlichen Fortbildung in Madrid 2018 an der Universität Regensburg über ein frühneuzeitliches Thema promoviert wurde. Seit 2019 unterstützt Frau Dr. Kirchner Vives beim Verein „Kommunale Archivpflege im Landkreis Regensburg e.V.am Landratsamt in verantwortlicher Position Landkreisgemeinden beim sachgerechten Aufbau, der Pflege und Verwaltung ihrer Archive. In diesem Kontext kuratiert sie u.a. auch Ausstellungen und fungiert als Herausgeberin regionalhistorisch orientierter Publikationen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten.

Im Interview berichtete Dr. Clàudia Kirchner Vives von ihrem Berufseinstieg, über ihren Alltag als Behördenmitarbeiterin und ihre spezifischen wissenschaftsnahen Tätigkeitsfelder als Archivarin.


Dr. des. Nicolai Kölmel (Universität Basel) im GRK Kolloquium
Workshop und GRK-Kolloquium mit Dr. des. Nicolai Kölmel | Universität Basel

Mediterrane Dingwelten. Venezianische Artefakte zwischen Levante, Lagune und "terra ferma" im Spätmittelalter

Die wissenschaftliche Verbundenheit von Dr. des. Nicolai Kölmel (Universität Basel) mit dem DFG-GRK 2337 und dessen Kooperationspartner, dem Forum Mittelalter, spiegelt sich in seinen Beiträgen zu den Jahrestagungen des Forum Mittelalter 2018 (veröffentlicht als Von der mediterranen Weltstadt zum globalen Marktplatz. Horizontverschiebungen in den gesellschaftliche Vorstellungen Venedigs (1480-1560), in Oberste, J. und Ehrich, S. (Hrsg.): Italien als Vorbild? Ökonomische und kulturelle Verflechtungen europäischer Metropolen am Vorabend der ’ersten Globalisierung’ (1300-1600), Forum Mittelalter – Studien Bd. 16, Regensburg 2019, S. 43-60) und 2019 (Verdinglichte Weltmacht. Ein Prunkhelm Sultan Süleymans zwischen Istanbul, Wien und Venedig im 16. Jahrhundert, im Druck). Auch Kölmels Baseler Dissertationsschrift zu Venedig 1453-1600 erscheint demnächst und wird weitere metropolitane Bezüge und Verknüpfungen eröffnen. Derzeit ist Nicolai Kölmel als Assistent bei Prof. Dr. Lucas Burkart (Geschichte des Spätmittelalters und der italienischen Renaissance) an der Universität Basel und hier als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Jacob Burckhardt Edition beschäftigt. Auch über diese Tätigkeit in Basel bestehen Verbindungen zu verschiedenen Projekten am GRK (etwa: Julian Zimmermann).

Den vollständigen Bericht zu den GRK-Veranstaltungen mit Nicolai Kölmel finden Sie hier.


GRK-Kolloquium startet ins Wintersemester

Weitere Forschungsprojekte zur Metropolität

Am Mittwoch, den 04.11., um 16 Uhr s.t. startete das GRK-Forschungskolloquium ins Wintersemester 20/21. Über Zoom kamen Graduierte und Trägerkreis, Alumni:ae und Kooperationspartner:innen trotz Pandemie zusammen, um sich gemeinsam auf das wissenschaftliche Programm im Wintersemester einzustellen. Der Sprecher des DFG-GRK 2337, Prof. Dr. Jörg Oberste, zählte in seinen einleitenden Worten die Herausforderungen auf, die in der momentanen Situation auf alle GRK-Mitglieder zukommen. Es folgten die (Projekt-)Vorstellungen der neuen Graduierten sowie als markanter Schlussakkord das Mission Statement der neuen Postdoktorandin, Dr. Antje Kuhle.

Den kompletten Bericht zum ersten Forschungskolloquium finden Sie hier.


Jerusalem Talks im GRK

Dotan Arad, Bar-Ilan University, Tel Aviv | Jewish Holy Sites and Cult Practices in Medieval Palestine and Environs

Den Auftakt der Jerusalem Talks im GRK-Wintersemester bildete ein Vortrag von Dotan Arad von der Bar-Ilan University bei Tel Aviv zum Thema „Jewish Holy Sites and Cult Practices in Medieval Palestine and Environs“.

Der Zoom-Vortrag beschäftigte sich mit der Geschichte jüdisch-arabischer Heiligtümer im Mittleren Osten. Anhand historischer Quellen, primär mittelalterlicher und neuzeitlicher Reiseberichte (etwa des Petachia von Regensburg), beschrieb Arad die Entwicklung und Nutzung dieser Heiligtümer, etwa jener dem biblischen Ezra gewidmeten Bauten wie der Ben-Ezra-Synagoge in Kairo (wo die bekannten Geniza-Schriftstücke deponiert waren), dem so genannten Grab des Ezra im iranischen Al-ʻUzair, und weiteren sakralen Stätten am Rande städtischer Agglomerationen auf dem Gebiet des heutigen Israel, Syrien (Damaskus), Ägypten, Iran und Irak.

Weiteres können Sie dem Tagungsbericht entnehmen, den Sie hier finden.


DiGe² | DigitalisierungGemeinsamGestalten

Am 18. September fand an der Pädagogischen Hochschule Freiburg der Workshop DiGe² statt, der sich intensiv mit der digitalen Wende und ihrer Auswirkung auf die historische Bildungsarbeit auseinandersetzte. Der von GRK-Mitglied Julian Zimmermann und Julian Happes (PH Freiburg) organisierte Workshop wollte dabei verschiedenste Projekte der digitalen historischen Bildungsarbeit,  an dem Thema Forschende und Lernende zusammenbringen um aktuelle Entwicklungen der geschichtsdidaktischen digital humanities zu diskutieren.

Der gesamte Bericht kann hier abgerufen werden.


Schreiben und Publizieren für Graduierte. Gute wissenschaftliche Praxis, Schreib- und Redaktionskompetenzen im DFG-GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne

Die Kollegiat:innen sind während ihrer Förderung eingebunden in ein umfassendes Qualifizierungs- und Betreuungskonzept, welches ihnen ermöglicht, innerhalb von drei Jahren erfolgreich ihr Forschungsprojekt abzuschließen und sich dabei zudem qualifiziert auf den Berufseinstieg vorzubereiten. Kenntnisse der guten wissenschaftlichen Praxis, Schreib- und Redaktionskompetenzen sind hierfür unabdingbar.

In diesem Kontext richtete sich der Workshop „Schreiben und Publizieren für Graduierte“, organsiert und durchgeführt von Dr. Susanne Ehrich, an die beteiligten Doktorand:innen. Der Kurs näherte sich dem Schreiben für die Wissenschaft in drei Schritten: In einem ersten Teil ging es um die eigenen Schreibkompetenzen beim Verfassen wissenschaftlicher Texte und um gutes Wissenschaftsdeutsch. Welcher Schreibtyp bin ich, wie strukturiere ich den Schreibprozess eines umfassenderen wissenschaftlichen Textes und wie schreibe ich verständlich? Verschiedene Methoden kreativen wissenschaftlichen Schreibens wurden am praktischen Beispiel erörtert und in einem informativen Unterrichtsgespräch mit Dr. Simone Buckreus, ehemals Lektorin beim Verlag Schnell&Steiner, vertieft.

Zweitens wurde in die Praxis der Textredaktion und den Prozess der Veröffentlichung wissenschaftlicher Texte eingeführt. Literaturrecherche und -verwaltung, Publikationsformen und -organe in der Wissenschaft sowie Workflows und Qualitätsstandards waren hier Themen. Im dritten Teil des Seminars stand die gute wissenschaftliche Praxis (GWP) im Zentrum. In Orientierung am 2019 veröffentlichten Leitfaden der DFG sensibilisierte der Kurs für die Problematik wissenschaftlichen Fehlverhaltens; die Kollegiat:innen reflektierten den verantwortungsvollen Umgang mit Daten und Quellen.


Regensburger Rechnungsbücher digital: Digitalisierung eines stadthistorisch bedeutsamen Quellenbestandes

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Das Regensburger St. Katharinenspital ist eines der ältesten städtischen Hospitäler Mitteleuropas und verfügt über einen einzigartig dichten Archivbestand, der die wirtschaftlichen und karitativen Aktivitäten der Institution vom Spätmittelalter bis zur Moderne dokumentiert und zahlreiche Aspekte des Alltags, der materiellen Kultur und der Kommunikation in der mittelalterlichen Handelsmetropole Regensburg abbildet. Insbesondere bewahrt das Spitalarchiv eine Serie von Rechnungsbüchern auf, die aus wirtschafts-, sozial-, stadt- und sprachhistorischer Sicht einen Bestand von exemplarischem Erkenntniswert darstellen. Anhand der Rechnungsbücher lassen sich vielfältige Entwicklungslinien und -brüche in der Stadtgeschichte detailliert untersuchen, wie z.B. im Projekt von GRK-Mitglied Sebastian Pößniker.

Im Video, das vom studentischen Spitalprojekt-Mitarbeiter Robin von Taeuffenbach realisiert worden ist, wird das Projekt vorgestellt und der Workflow bei der Digitalisierung der Rechnungsbücher visuell nachvollziehbar gemacht.


Ernst Herzfeld Award for Master Theses in Islamic Art History and Archaeology für GRK-Mitglied Franziska Schneider

Die Ernst Herzfeld-Gesellschaft für Islamische Kunst und Archäologie hat GRK-Mitglied Franziska Schneider mit dem Ernst Herzfeld Ernst Herzfeld Award for Master Theses in Islamic Art History and Archaeology für ihre Masterarbeit mit dem Titel "Rediscovering the Local Heritage –Zeyneb Sultan Mosque and the Chalkoprateia Church in Constantinople" ausgezeichnet. Dieser renommierte Preis für Nachwuchswissenschaftler*innen auf dem Felde der visuellen und materiellen Kultur islamischer Regionen geht mit einem Reisestipendium zum jährlichen Colloquium der Ernst Herzfeld-Gesellschaft und der Publikation des Beitrags in der Schriftenreihe "Beiträge zur Islamischen Kunst und Archäologie (BIKA)" einher.

Das DFG-GRK 2337 gratuliert Franziska Schneider zu dieser Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Leistungen!

Mitteilung der Universität Regensburg


Stellenausschreibung der Universität Regensburg | Nummer 20.163

Wissenschaftliche Hilfskraft (m / w / d) im Forum Mittelalter

Im Mittelalterzentrum "Forum Mittelalter" ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft (m / w / d) mit einer Arbeitszeit von 80 Std. pro Monat zunächst für 12 Monate zu besetzen. Eine Verlängerung wird angestrebt.

Detaillierte Informationen der Ausschreibung finden Sie hier.

Bewerbungsschluss ist am 01. Oktober 2020.

Das Forum Mittelalter freut sich auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen!

Weitere Informationen sind der detaillierten Ausschreibung sowie der Homepage des Mittelalterzentrums "Forum Mittelalter" zu entnehmen.


GRK-Kooperationspartner "Beyond Canon_" Schwerpunkt des Forschungsmagazins der Universität

Die aktuellste Ausgabe des Forschungsmagazins der Universität Regensburg "Blick in die Wissenschaft" stellt das Centre for Advanced Studies "Beyond Canon_" vor, mit dem das DFG-GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne seit 2018 bei zahlreichen wissenschaftlichen Projekten und Veranstaltungen in fruchtbarer Weise kooperiert. Prof. Dr. Harald Buchinger und Prof. Dr. Andreas Merkt aus dem Trägerkreis des Graduiertenkollegs leiten mit Prof. Dr. Tobias Nicklas die einzige Kollegforschergruppe an der Universität Regensburg.


Forschungskolloquium „Metropolität in der Vormoderne“ im Sommersemester 2020

Eine Übersicht zum Forschungskolloquium im Sommersemester 2020

Das Forschungskolloquium des Graduiertenkollegs 2337 „Metropolität in der Vormoderne“ im Sommersemester 2020 bestand aus 10 Sitzungen mit 5 Kurzpräsentationen, 7 Vorträgen (inklusive dem Start der Byzantine Talks sowie der Jerusalem Talks als lecture series) und der ersten Auflage der Senior Advisor Q&A. 


Lebensstandard im inner- und interstädtischen Vergleich

Kolloquium mit GRK-Mitglied Sebastian Pößniker

Am Mittwoch, den 15.07., stellte Kollegmitglied Sebastian Pößniker den aktuellen Forschungsstand seines Projekts unter dem Titel „Lebensstandard in Regensburg seit 1354 vor“, in dem er sich mit den Rechnungsbüchern der Fürsorgeeinrichtungen der Reichsstadt Regensburg in Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit befasst. 


Summa cum laude für GRK-Alumna Maria Weber

Disputation über Zoom am 8. Juli 2020

GRK-Alumna Maria Weber, die von April 2017 bis August 2019 im Regensburger Kolleg in Mittelalterlicher Geschichte promoviert hat und seither als Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit der LMU München forscht, hat die sehr guten Bewertungen ihrer drei Gutachten auch in der Disputation am 08.07.2020 verteidigen können (Betreuer: Prof. Dr. Jörg Oberste). Die Dissertation mit dem Titel „Hett viel lieber Gellt gehept – Schuldenpraxis in der Reichsstadt Augsburg (1480 – 1532)“ wurde mit der Bestnote summa cum laude bewertet. Alle Mitglieder des Kollegs konnten die aus Pandemie-Gründen über Zoom stattfindende Prüfung in der Videokonferenz mitverfolgen und sich im Anschluss mit Maria Weber über Fragen und Ratschläge zur Abschlussphase der Promotion austauschen. Das DFG-GRK 2337 „Metropolität in der Vormoderne“  gratuliert Maria Weber herzlichst zu Ihrer bemerkenswerten wissenschaftlichen Leistung und freut sich auf die Publikation der Ergebnisse!


Stellenausschreibung der Universität Regensburg | Nummer 20.133

Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doktorand / Post-Doktorandin) (m/w/d)

in Vollzeit (40,1 Stunden pro Woche) für das Projekt Metropolität in der Vormoderne bis zum 30. September 2021 zu besetzen. Eine Verlängerung wird angestrebt. Die Stelle ist  teilzeitgeeignet. Die Vergütung erfolgt nach TV-L E 13.

Das DFG-Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne" freut auf Ihre ausführliche Bewerbung, die Sie bitte in einer PDF-Datei bis zum 01. September 2020 per E-Mail einreichen.

Weitere Informationen können der detaillierten Stellenausschreibung entnommen werden.


Stellenausschreibung der Universität Regensburg | Nummer 20.109

4 Stellen als Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im GRK

Im DFG-Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne" sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt vier Stellen als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) in Teilzeit (65%, Vergütung nach TV-L E13 ) zunächst befristet bis zum 30. September 2021 zu besetzen. Eine Verlängerung auf insgesamt 36 Monate wird angestrebt. Detaillierte Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

Bewerbungsschluss ist am 01. September 2020.

Das DFG-Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne" freut sich auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen!


Inter- und transdisziplinäre Lehrveranstaltungen planen

am Gustav-Stresemann-Institut in Bonn

Vom 2.–3. Juli nahm Christopher Sprecher an einem Hochschuldidaktik-Workshop zum Thema „Inter- und transdisziplinäre Lehrveranstaltungen planen“ am Gustav-Stresemann-Institut in Bonn teil. Sein Bericht zum Workshop kann hier abgerufen werden.


Gender inequality in a preindustrial rural economy. Evidence from Southwestern France, 1660-1850

GRK-Kolloquium mit Leonardo Ridolfi | Università degli Studi di Siena

In einer gemeinsamen Videokonferenz des GRK zusammen mit dem Forschungskolloquium der Lehrstühle für Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie für Europäische Geschichte an der UR referierte am 17.06.2020 Dr. Leonardo Ridolfi (post-doctoral fellow am Department of Economics and Statistics an der Università degli studi di Siena, davor: Sant'Anna School of Advanced Studies, Pisa).


Agrarian Economy and Population in Roman Aquileia

Kolloquium mit Giulia Fioratto (GRK)

Das Graduiertenkolleg kooperiert mit den beteiligten Fächern und veranstaltet regelmäßig Kolloquia in Zusammenarbeit mit Angeboten aus dem allgemeinen Lehrprogramm oder anderen Programmen und Forschungsverbünden.

In diesem Kontext fand am 10.06.2020 das virtuelle Forschungskolloquium mit einem Vortrag von GRK-Mitglied Giulia Fioratto gemeinsam mit dem Forschungskolloquium der Klassischen Archäologie, moderiert von Prof. Dr. Dirk Steuernagel, als Videokonferenz über Zoom statt.


Walter Scheidel (Stanford University) im Graduiertenkolleg

Videokonferenz zum Thema: "Wie ermöglichte der Untergang des römischen Reiches die Modernisierung der Welt?"

Eigentlich wäre Walter Scheidel anlässlich der GRK-Kolloquiumsveranstaltung am 03.06.2020 aus Palo Alto nach Regensburg gekommen; in tempore pestilentiae nun wurde sein Vortrag in den virtuellen Raum verlegt. Über 50 Zuhörende aus dem Kolleg, dem Forum Mittelalter und weiteren mit dem Regensburger Graduiertenkolleg vernetzten Forschungsverbünden nahmen diese Gelegenheit war, dem Referat des Stanford-Historikers mit dem Titel "Wie ermöglichte der Untergang des römischen Reiches die Modernisierung der Welt?" beizuwohnen.


Forschungskolloquium | 22.04. und 27.05.

Fünf neue Forschungsprojekte

Willkommen der neuen GRK-Mitglieder bzw. Assoziierten im Sommersemester 2020

Ab dem Sommersemester 2020 ergänzen fünf neue Mitarbeiter/innen bzw. Assoziierte das DFG-GRK 2337 „Metropolität in der Vormoderne“. Am 22.04. sowie am 27.05. stellten die neuen GRK-Mitglieder die Outlines ihrer auf die kommenden 36 Monate ausgelegten Forschungsprojekte in der digitalen Runde vor.


Zusätzliche Förder-Unterstützung der DFG wegen Corona

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die zusätzliche finanzielle Unterstützung von DFG-geförderter Forschung während der Corona-Pandemie beschlossen. Kern des Maßnahmenbündels ist das Angebot, dass ab sofort in einer Reihe von Förderverfahren Zusatzmittel beantragt werden können, damit Forschungsarbeiten, die aufgrund der aktuellen Situation nicht in der geplanten Weise und Produktivität durchgeführt werden konnten, weitergeführt und erfolgreich abgeschlossen werden können.

Weitere Informationen können der Homepage der DFG entnommen werden.


Modeling Interdisciplinary Research | Senior Advisor Q&A

mit Prof. Dr. Mark Spoerer et al.

Am 20. Mai fand im Rahmen des GRK-Kolloquiums das erste Modeling Interdisciplinary Research | Senior Advisor Q&A statt, zu dem alle GRK-Mitglieder - sowohl Graduierte, als auch Betreuer/innen -  eingeladen waren. Die Idee zu diesem Workshop ist aus den DFG-Fragebögen zur ersten Förderperiode hervorgegangen. Bei der ersten interviewartigen Diskussionsveranstaltung dieser Art sprach das GRK in entspannter Atmosphäre mit einem erfahrenen Forscher aus dem Trägerkreis zu Fragen der Gestaltung interdisziplinären wissenschaftlichen Arbeitens.


Aufschwung der italienischen Seestädte: Umbruch im östlichen Mittelmeerhandel im Umfeld des 1. und 2. Kreuzzuges

Ulf Christian Ewert (Universität Erfurt) im GRK-Kolloquium

Als Auftakt zur Reihe an internen und externen Vorträgen im Kontext der für März 2020 geplanten Jerusalem-Exkursion hatte das GRK am Mittwoch, den 13.05., Gelegenheit, Christian Ewert als einem der führenden Wirtschaftshistoriker im deutschsprachigen Raum, der sich mit der Entwicklung vormoderner Märkte und Lebensbedingungen auf dem Gebiet des HRR und darüber hinaus beschäftigt, online zuzuhören und ihm im Rahmen der anschließenden Diskussion Fragen aus dem interdisziplinären Interessenkreis zu stellen.

Der vollständige Bericht zum Forschungskolloquium am 13. Mai 2020 kann hier abgerufen werden.


Byzantine Talks

Forschungskolloquium des Graduiertenkollegs

Am Mittwoch, dem 6. Mai 2020 hieß das Graduiertenkolleg zwei Gastvortragende bei einem Online-Kleinsymposium über byzantinische Themen willkommen. Prof. Leslie Brubaker (University of Birmingham, UK), die wegen ihrer Forschung zum Ikonenstreit und dem Kult der Gottesgebärerin in Byzanz internationales Renommee genießt, traf sich mit Dr. Evan Freeman (Queens College, City University of New York, USA), der vor kurzem an der Yale University in Kunstgeschichte promoviert wurde, um über Zoom ihre derzeitigen Forschungsprojekte vorzustellen.

Der Bericht von Gregory Tucker und die Übersetzung von Christopher Sprecher kann hier abgerufen werden.


Forschungskolloquium | 29. April 2020

Das Phänomen der samozvanstvo

Das GRK-Kolloquium mit Daniela Mathuber (Graduate School for East and Southeast European Studies)

Am 29.04.2020 um 16 Uhr c.t. startete die Reihe der ausführlichen Zoom-Vorträge im GRK-Kolloquium mit Daniela Mathubers Projekt „Na Moskve net carja. Das samozvanstvo als kulturelles Gedächtnis in der Geschichte Russlands.“

Den Bericht von Kathrin Pindl zu diesem Gastvortrag können Sie hier abrufen.


Digitale Reading Class und Work in Progress-Sitzungen gestartet

Die neuen Mitglieder des GRK diskutieren in diesem Semester gemeinsam mit Markus Löx einführende Texte, die grundlegende Fragestellungen des Forschungsverbundes aufgreifen. Ausgehend von der Frage: Welche Eigenschaften machen Metropolität aus? (s. Brainstorming) soll der Begriff der vormodernen Metropolität geschärft und in Bezug zu den Einzelprojekten der Kollegiatinnen und Kollegiaten gesetzt werden. Die Abgrenzungen von (Groß-)Stadt und Metropole bzw. Urbanität und Metropolität werden dabei eine besondere Berücksichtigung finden. Der Austausch mit den schon länger am GRK beschäftigten Doktorandinnen und Doktoranden wird durch die ebenfalls per ZOOM-meeting stattfindenden Work in Progress-Sitzungen sicher gestellt. Hier haben alle Beteiligten unabhängig vom Stand ihrer Projekte die Möglichkeit, im kleinen Kreis einen Werkstattbericht zu ihren Dissertationsprojekten zu geben oder Manuskriptentwürfe zur kritischen Diskussion zu stellen.


Peter T. Ricketts-Preis der A.I.E.O 2020 für Dr. Kathrin Kraller

Dr. Kathrin Kraller, die ihr Promotionsverfahren im DFG-GRK 2337 "Metropolität in der Vormoderne" im Jahr 2019 mit "summa cum laude" abgeschlossen hat, ist für ihre im Universitätsverlag erschienene Studie "Sprachgeschichte als Kommunikationsgeschichte: Volkssprachliche Notarurkunden des Mittelalters in ihren Kontexten. Mit einer Analyse der okzitanischen Urkundensprache und der Graphie" mit dem Peter T. Ricketts-Preis 2020 der Association Internationale d’Études Occitanes (A.I.E.O.; Internationale Gesellschaft für okzitanische Studien) ausgezeichnet worden.

Die seit 1981 bestehende Fachgesellschaft widmet sich der interdisziplinären Erforschung von Fragestellungen aus dem okzitanischen bzw. frankoprovençalischen Raum. Der Preis wird im Angedenken an den Gründungspräsidenten der A.E.I.O, den britischen Philologen Peter T. Ricketts (1933.2013), für herausragende Forschungsleistungen auf dem Feld der okzitanischen Studien in allen Disziplinen der Sozial- und Geisteswissenschaften verliehen.

Das GRK gratuliert seiner Alumna Dr. Kathrin Kraller sehr herzlich zu dieser renommierten Auszeichnung!


Das GRK in neuem Uni-Gebäude

Umzug in die Sedanstraße 1

Das GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne hat eine neue Adresse – in Kalenderwoche 11 erfolgte, effizient und gewissenhaft organisiert vom Referat IV/3 für Raummanagement und Grundverwaltung, der Umzug aller GRK-Büros vom Posthof in der Friedensstraße in das neuadaptierte Universitätsgebäude in der Sedanstraße 1 im historischen Ostenviertel.

Die neue Postanschrift

Universität Regensburg - Sedanstr. 1

GRK Metropolität
[Titel] [Vorname] [Name]
93055 Regensburg  
 


Methodische Probleme bei der empirischen Bestimmung des vormodernen Lebensstandards

Workshop zur Auswertung wirtschaftshistorischer (Spital-)Quellen aus Wien, Salzburg und Regensburg

Vom 20.-21. Februar 2020 fand mit einer Keynote von Ulrich Pfister (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) der jüngste Projektworkshop in Regensburg statt. Schon länger identifizierte methodische Problemfelder – etwa: die Berechnung von Edelmetalläquivalenten für historische (Rechnungs-)Währungen, die korrekte Bestimmung der Abrechnungsjahre und des Arbeits- bzw. Feiertagskalenders, die Gewichtungen einzelner Prozentanteile im Warenkorb über die Analyse historischer Verbrauchsmuster etc. – wurden auf aktuellem Erkenntnisstand angeregt diskutiert.


Urban Space between the Roman Age and Late Antiquity

Continuity, Discontinuity and Changes

Ziel dieses interdisziplinären Workshops war, die Elemente von Kontinuität, Diskontinuität und Veränderung innerhalb der Städte des Mittelmeerraums und ihrer Territorien zwischen der römischen Zeit und der Spätantike zu analysieren. In dieser Übergangszeit können entscheidende Veränderungen im städtischen Gefüge und dem Umland festgestellt werden, die zu einer Transformation der Stadt, ihrer Gebäude, der Verwaltung des Landes, der urbanen Topografie und der Wahrnehmung von Räumen geführt haben. Diese Prozesse sind an viele Aspekte des urbanen Raums geknüpft: politische Institutionen, Ökonomie, Methoden zur Ausnutzung von Land, religiösem Kontext und der Gesellschaft.

Der Tagungsbericht von Anton-Claudio Schäfer greift die Inhalte der Vorträge in zusammenfassender Weise auf.


Projektzusammenarbeit zwischen „Metropolität in der Vormoderne“, Spitalarchiv und Studentenfunk

Das Graduiertenkolleg im Tonstudio

Das GRK „Metropolität in der Vormoderne“ und das Mittelalterzentrum „Forum Mittelalter“ verfügen über langjährige Erfahrungen und etablierte Netzwerke innerhalb und außerhalb der Universität Regensburg in der Praxis des transdisziplinären Forschens und Lehrens. Dadurch unterhalten auch die Graduierten Kooperationen mit solchen wissenschaftlichen Einrichtungen, die mit ihrem Dissertationsprojekt bzw. mit ihren fachlichen Interessenschwerpunkten in thematischen oder methodischen Zusammenhängen stehen.


Ein Intensivkurs an der Unversität Gent

Griechische Paläografie in Gent (Belgien)

Vom 3.–4. Februar 2020 nahm Christopher Sprecher an einem Intensivkurs zur griechischen Paläografie in Gent (Belgien), der gemeinsam vom Fachbereich Literaturwissenschaften und dem der Sprachwissenschaft in der Fakultät der Philosophischen Fakultät der Universität Gent organisiert wurde.

Den Bericht zum Intensivkurs können Sie hier abrufen.


Wintersemester 2019/20

Forschungskolloquium „Metropolität in der Vormoderne“

Das Forschungskolloquium des Graduiertenkollegs 2337 „Metropolität in der Vormoderne“ im Wintersemester 2019/20 bestand aus 8 Vorträgen und einer Kurzpräsentation, anhand derer die methodische, epochale, regionale Vielfalt der Zugänge zur vormodernen Metropolität in ihrer Geschichtlichkeit und Materialität greifbar werden.

Den Kurzbericht von Kathrin Pindl können Sie hier abrufen.


GRK-Forschungskolloquium am 5. Februar 2020

Construction of an Urban Identity in Late Medieval and Early Tudor London

Am 05.02.2020 wurde die Reihe der GRK-Kolloquiumsvorträge des Wintersemesters 19/20 mit dem Vortrag von Charlotte Neubert um 16 Uhr c.t. im Sitzungssaal Theologie PT 4.1.63 beschlossen - sie sprach zur „Construction of an Urban Identity in Late Medieval and Early Tudor London“. Dieses seit April 2017 im Graduiertenkolleg durchgeführte Forschungsprojekt befasst sich unter historiographiegeschichtlichen Aspekten mit städtischer Identitätskonstruktion, die sich aus unterschiedlichen Quellengattungen zu London speisen.

Den vollständigen Bericht von Kathrin Pindl können Sie hier abrufen.


Identity and cultural exchange in ancient Cilicia

GRK-Mitglied Arabella Cortese als Herausgeberin des neuen Sammelbandes des SABK e.V.

Die Publikationsliste mit Veröffentlichungen aus dem Kreis der GRK-Mitglieder ist seit Kalenderwoche 6 um einen weiteren Band reicher: Der Verein für Spätantike Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte, der 1992 von Professoren und Studierenden des Faches „Spätantike und Byzantinische Kunstgeschichte“ an der Ludwig-Maximilians-Universität in München ins Leben gerufen wurde und dessen stellvertretender Vorsitzender Dr. Markus Löx auf einer post-doc-Position im GRK „Metropolität in der Vormoderne“ wirkt, präsentierte den jüngsten Band seiner Reihe „Mitteilungen zur Spätantiken Archäologie und Byzantinischen Kunstgeschichte“.

GRK-Mitglied Arabella Cortese ist die Herausgeberin dieser Publikation mit dem Titel „Identity and cultural Exchange in Ancient Cilicia: New Results and Future Perspectives“, der die proceedings eines von ihr mitveranstalteten Workshops vom Mai 2018 in acht Einzelstudien renommierter Wissenschaftler/innen zusammenfasst.
Auf der Seite des SABK e.V. wird der Inhalt wie folgt zusammengefasst: „Durch einen diachronen Überblick über archäologische Funde von der hellenistischen Zeit bis zur Spätantike fördert dieser Band vergleichende Analysen zwischen dem rauen und dem ebenen Kilikien. Dabei werden Ergebnisse archäologischer Regionalstudien, die zu oft isoliert bleiben, miteinander in Verbindung gesetzt, um die Faktoren zu untersuchen, die zu Akkulturationsprozessen in Kilikien beitrugen und die die lokale Identität der Region prägten.“

Ansprechparter: Arabella Cortese und Markus Löx

Verlagshomepage

Cortese, Arabella; Verein Spätantike Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte e.V. (Hg.): Mitteilungen zur Spätantiken Archäologie und Byzantinischen Kunstgeschichte
Identity and cultural exchange in ancient Cilicia: New results and future Perspectives, Internationales Kolloquium 18. – 19. Mai 2018 in München (Wiesbaden 2020).
17,0 x 24,0 cm, 160 S., 89 s/w Abb., Broschur 39,80 €
ISBN: 9783954904280


Besuch der Sonderausstellung

Faszination Stadt: Die Urbanisierung Europas im Mittelalter und das Magdeburger Recht

Am 27. Januar 2020 besuchte Christopher Sprecher die große Sonderausstellung „Faszination Stadt: Die Urbanisierung Europas im Mittelalter und das Magdeburger Recht“, welche vom 1.9.2019–2.2.2020 im Kulturhistorischen Museum Magdeburg zu sehen ist. Die umfangreiche Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier steht, veranschaulicht das Wachstum des Städtewesens im Mittelalter im Nordosten Europas sowie die Umsetzung, Förderung und Verbreitung eines niedergeschriebenen und kodifizierten Rechtsregelungswerkes, des sogenannten Magdeburger Rechts, in derselben geografischen Gebiet.

Den vollständigen Bericht, den das GRK-Mitglied Christopher Sprecher mitsamt einiger Eindrücke verfasst hat, können Sie hier nachlesen.


GRK-Forschungskolloquium am 22. Januar 2020

Überlebensstrategien der arbeitenden Armen. Pfandleihe und Kreditbeziehungen im frühneuzeitlichen Rom

Vortrag von Dr. Tanja Skambraks im GRK-Forschungskolloquium am 22.01.2020

Im GRK-Forschungskolloquium am 22.01.2020 durfte das Kolleg die Mediävistin Dr. Tanja Skambraks (Universität Mannheim) zum Vortrag „Überlebensstrategien der arbeitenden Armen. Pfandleihe und Kreditbeziehungen im frühneuzeitlichen Rom“ begrüßen.

Den vollständigen Bericht zum Vortrag von Kathrin Pindl können Sie hier abrufen.


GRK-Forschungskolloquium am 15. Januar 2020

Einblicke in die Forschungsprojekte von Julian Zimmermann und Christopher Sprecher

Am 15.01. bot das Forschungskolloquium des DFG-GRK 2337 „Metropolität in der Vormoderne“ Gelegenheit, einen ca. 10-minütigen Kurzvortrag als Einführung in das Promotionsprojekt von Julian Zimmermann sowie eine ausführliche Präsentation zum Dissertationsthema von Christopher Sprecher zu hören.

Den vollständigen Bericht zum Forschungskolloquium von Kathrin Pindl können Sie hier abrufen.


Urban space between the Roman Age and Late Antiquity

Vielberth-Förderung für GRK-Workshop

Die Regensburger Universitätsstiftung Hans Vielberth fördert die Teilnahme von drei renommierten internationalen Wissenschaftler/inne/n am Workshop „Urban Space between the Roman Age and Late Antiquity. Continuity, Discontinuity, and Change“, den das DFG-GRK „Metropolität in der Vormoderne” gemeinsam mit der Universität Aarhus und unterstützt vom Institut für Klassische Archäologie (Prof. Dr. Dirk Steuernagel), der Danish Research Foundation, UrbNet sowie dem Historischen Verein für Regensburg und Oberpfalz am 13. und 14. Februar 2020 in Regensburg veranstaltet.

Der Workshop gliedert sich in drei Sektionen:

  1. topographische Analyse von Städten und Umland
  2. Raumwahrnehmung und gesellschaftliche Funktion religiöser Bauten;
  3. spezifische Fallstudien aus dem Mittelmeerraum. Ein Abendvortrag von Prof. Raja widmet sich der urbanen Entwicklung in Nahost.

Der internationale Workshop ermöglicht fachliche Kontakte zwischen der Universität Regensburg (insbesondere GRK 2337 "Metropolität in der Vormoderne") und auswärtigen Einrichtungen und fördert damit Forschungskooperation und – vernetzung von Regensburger Wissenschaftler/inne/n auf europäischer und weltweiter Ebene.
Zusätzlich zu den drei Vielberth-geförderten Forscher/inne/n werden elf weitere aus Italien, Dänemark, den USA und Deutschland an dem Workshop teilnehmen. Die Interdisziplinarität und Internationalität des Workshops sind von besonderem Interesse für spezialisierte Archäolog/inn/en wie auch für Mitglieder der Forschungsverbünde an der UR. Der Abendvortrag von Prof. Raja richtet sich an alle Studierenden der Geisteswissenschaften und Mitglieder des HVOR.

Wir danken der Regensburger Universitätsstiftung für die großzügige Unterstützung!


Urban Space between the Roman Age and Late Antiquity

Continuity, Discontinuity and Changes

Informationen zum interdisziplinären Workshop, dessen Organisation von den beiden GRK-Mitgliedern Arabella Cortese und Giulia Fioratto mitgetragen wird, finden Sie nun auf der Homepage www.urban-space.ur.de

Dort können neben anderem Programm und Zielsetzung des Workshops, aber auch nützliche Informationen zu Anreise oder Unterbringung eingesehen werden.


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Job Advertisement at the University of Regensburg | Number 19.255

4 positions as PhD Research Assistant (m/f/d)

The DFG Research Training Group 2337 "Pre-Modern Metropolitanism" offers 4 positions as PhD Research Assistant (m/f/d). Your assignments include research activity within the DFG-RTG, authoring a doctoral thesis in one of the disciplines within the RTG, as well as contributions to the DFG-RTG´s research and qualification programme. For an English summary, please consult https://www.uni-regensburg.de/philosophie-kunst-geschichtegesellschaft/metropolitaet-vormoderne/forschungskonzept/index.html

Detailed information can be found here.

We are looking forward to your detailed application. Please send the documents in one PDF file to joerg.oberste@geschichte.uni-regensburg.de by February 14, 2020.


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Stellenausschreibung der Universität Regensburg | Nummer 19.255

4 Stellen als Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im GRK

Im DFG-Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne" sind zum 1. April 2020 vier Stellen als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) in Teilzeit (65%, Vergütung nach TV-L E13 ) zunächst befristet bis zum 30. September 2021 zu besetzen. Eine Verlängerung um weitere 18 Monate ist vorgesehen. Detaillierte Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

Bewerbungsschluss ist am 14. Februar 2020.

Das DFG-Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne" freut sich auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen!


Blick in die Wissenschaft

Wissenschaftsmagazin der UR mit 30-seitigem Metropolitäts-Feature

„Blick in die Wissenschaft“, das seit 1992 regelmäßig erscheinende Forschungsmagazin der Universität Regensburg, richtet sich laut Selbstbeschreibung an „Lehrende, Studierende, Führungskräfte aus Wirtschaft und Forschung, Journalisten und Publizistinnen sowie an alle, die das Abenteuer Wissenschaft kompetent nachvollziehen möchten“. Wer sich zum „Abenteuer GRK Metropolität“ informieren will, kann ab sofort die neue BIDW-Zeitschrift zur Hand nehmen: die 40. Ausgabe ist mit einem Feature zum DFG-Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne" auf dem Cover veröffentlicht worden.

Auf 30 Magazinseiten mit mehreren Artikeln, Spotlights und einem Experteninterview stellen Jörg Oberste als Sprecher, Post-doc Markus Löx und 8 weitere Graduierte das GRK-Forschungsprogramm im Allgemeinen und einzelne Forschungsfelder im Besonderen vor. Untermalt mit instruktiven Graphiken bringt das neue Heft allen Interessierten – über den fachwissenschaftlichen akademischen Tellerrand hinaus - kompakt die wissenschaftlichen Schwerpunkte des einzigen DFG-GRK an den philosophisch-theologischen Fakultäten der UR näher.

Studierende und Mitglieder der Universität können die elektronische Version der Zeitschrift aus dem Universitätsnetz künftig hier herunterladen; die Printversion kann über den Universitätsverlag bezogen werden.

Zudem ist das UR-Forschungsmagazin "Blick in die Wissenschaft" überregional im Handel um 7 € erhältlich.

Das DFG-GRK „Metropolität in der Vormoderne“ wünscht viel Freude bei der Lektüre!


  1. STARTSEITE UR

Metropolität in der Vormoderne

DFG-GRK 2337

Sprecher

Prof. Dr. Jörg Oberste

St-grk 2337
Wissenschaftl. Koordination

Kathrin Pindl M.A.

Kontakt

Kathrin.Pindl@ur.de

Homepage

www.metropolitaet.ur.de