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Simone Oelke

ASSOZIIERTE DOKTORANDIN

Universität Regensburg - Sedanstraße 1
GRK 2337 Metropolität
93055 Regensburg

E-Mail: Simone.Oelke@ur.de


Lebenslauf

AUSBILDUNG

seit 01/2021

Promotionsprojekt: Der exegesegeschichtliche Deutungshintergrund liturgischer Psalmenverwendung am Beispiel des ältesten erhaltenen Lektionars (Jerusalem, 5. Jh.): Zum Verhältnis von literarischer und liturgischer Bibelrezeption

Betreuer: Prof. Dr. Harald Buchinger (Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft, Katholische Fakultät, Universität Regensburg)

Assoziierte Doktorandin des Graduiertenkollegs „Metropolität in der Vormoderne“ (DFG-GRK 2337), Regensburg (seit 04/2021)

10/2020–09/2021

Ludwig-Maximilians-Universität München

Studium der Spätantiken und Byzantinischen Kunstgeschichte; Abschluss: M.A.

Masterarbeit: Der Kultort Mariens in Betesda im Rahmen der Jerusalemer Verehrung der Muttergottes

10/2014–09/2020

Ludwig-Maximilians-Universität München

Studium der Fächer Griechisch, Latein und katholische Religionslehre für das Lehramt Gymnasium; Abschluss: Erstes Staatsexamen

Zulassungsarbeit: Von der Exegese zur Katechese – Eine Erschließung zu Origenes’ erster Homilie zu Psalm 80


BERUFLICHE TÄTIGKEITEN

seit 11/2021

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft (Katholische Theologie/Universität Regensburg)

11/2016–04/2020

Studentische Hilfskraft für die Professur der Griechischen Philologie und Religionswissenschaft der Antike (Prof. Dr. Andreas Schwab), Ludwig-Maximilians-Universität München

u. a. Mitarbeit an der Konzeption und Durchführung des Veranstaltungsformats „Meisterkurs Forschung“:

  • „Der ‚Münchner Origenes‘. Die Entdeckung und Erschließung der griechischen Homilien des Origenes im Codex Monacensis graecus 314“ (Gast: Prof. Dr. Lorenzo Perrone), Ludwig-Maximilians-Universität München (06.–09.04.2020)
  • Vom Menschen erzähle mir... Menschenbilder in Homers Odyssee: Philosophische, theologische, literaturwissenschaftliche und philologische Annäherungen“ (Gast: Prof. Dr. Dr. Rémi Brague), Ludwig-Maximilians-Universität München (11.–15.02.2019)

08/2017–08/2018

Übersetzung griechischer Heiligenviten aus der Spätantike (Prof. Dr. Franz-Alto Bauer), Ludwig-Maximilians-Universität München

12/2015–07/2018

Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Lateinische Philologie des Mittelalters (Prof. Dr. Marc-Aeilko Aris), Ludwig-Maximilians-Universität München

08/2015–09/2015

Praktikum in der Abteilung für Handschriften und Alte Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek München


FÖRDERUNGEN 

seit 10/2021

Promotionsförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes und Marianne-Plehn-Programm (Elitenetzwerk Bayern)

07/2021–09/2021

Promotionsförderung der Hanns-Seidel-Stiftung
 
10/2016–09/2020

Studienförderung der Hanns-Seidel-Stiftung


MITGLIEDSCHAFTEN

  • Mitglied der AKL-Junior (der liturgiewissenschaftliche Nachwuchs im deutschen Sprachgebiet)
  • Mitglied des Vereins für spätantike Archäologie und byzantinische Kunstgeschichte München

Forschung

Forschungsinteressen

  • Jerusalemer Liturgie
  • Psalmenrezeption in der Patristik
  • Origenes, insb. Psalmenhomilien
  • Spätantike Sakraltopographie
  • Jerusalemer Marientraditionen

Forschungsprojekt

Der exegesegeschichtliche Deutungshintergrund liturgischer Psalmenverwendung am Beispiel des ältesten erhaltenen Lektionars (Jerusalem, 5. Jh.): Zum Verhältnis von literarischer und liturgischer Bibelrezeption

Ziel des Projektes ist es, die wechselseitige Beeinflussung der liturgischen Verwendung von Psalmen und deren Auslegung in der frühchristlichen Exegese zu erforschen und dadurch die generelle Funktion und Hermeneutik liturgischer Psalmenverwendung herauszuarbeiten. Hierbei stellt sich die Frage nach Faktoren, welche die Auswahl der Psalmen und ihre mit einer bestimmten Wirkung verknüpfte Einbindung in den jeweiligen liturgischen Kontext bestimmt haben. Um diesem Forschungsdesiderat zu begegnen, ist es vielversprechend, die älteren literarischen Traditionen patristischer Theologie in den Blick zu nehmen, welche den Psalter als prophetische Schrift in beständiger relecture auf die Heilsgeschichte hin aktualisieren. Dieser Ansatz ermöglicht ein besseres Verständnis der Zusammenhänge von literarischer Tradition und Liturgieentwicklung reichskirchlicher Zeit – und damit des frühen Entwicklungsprozesses christlicher Liturgie generell. Die Psalmen eignen sich dabei besonders als Untersuchungsgegenstand, da sie einerseits eine typologische Deutung narrativer Texte, insbesondere der Evangelien, vornehmen (exegetische Funktion), andererseits die Aneignung des erzählten Geschehens durch die feiernde Gemeinde ermöglichen (liturgische Funktion). Exemplarisch wird die für die Liturgieentwicklung in Ost und West paradigmatische Jerusalemer Liturgie herangezogen, welche u. a. im ältesten erhaltenen Lektionar des christlichen Gottesdienstes, dem sog. Armenischen Lektionar, vorliegt. Um das Verhältnis von literarischer und liturgischer Bibelrezeption übergreifend zu bestimmen, verfolgt dieses liturgiehistorisch-patristische Projekt einen interdisziplinären Zugang, der auch die alt- und neutestamentlichen Bibelwissenschaften miteinbezieht, und ermöglicht nicht zuletzt gemäß der Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium (1963) „eine reichere liturgische und biblische Bildung […], zumal was die Psalmen“ – in ihrer bleibenden Aktualität – „betrifft“ (SC 90). 


Vorträge

22.09.2021: Pudens – Pudentiana – Praxedis: Literary Tradition and Archeological Evidence (Summer School „Late Antique Rome as a Christian Memorial Landscape“; Förderung vom Centre for Advanced Studies „Beyond Canon_“ Regensburg und Koninklijk Nederlands Instituut Rome)

17.05.2019: Quality Wine and the Winepress of Souls (Origines, 1st Homily on Psalm 80) (Seminar „Final Judgment: The Mosaic in the Basilica of Santa Maria Assunta (Torcello) and its Historical and Social-Religious Contexts“, Venice International University; Förderung von Lehre@LMU)

20.02.2018: Embalmed Cats, Gold Wearing Crocodiles and the Phoenix – Encountering the Foreign and Strange in Herodotusʼ Excursus on Egypt (Seminar „Encountering the Foreign and Strange“, Venice International University; Förderung von Lehre@LMU)


Lehre

WS 2019/20: Begleittutorium zum Seminar „Pagane und christliche Dialoge über die Seele“ (Prof. Dr. Roland Kany und Prof. Dr. Andreas Schwab, Ludwig-Maximilians-Universität München)

SS 2019: Lektüretutorium zu den Attischen Rednern (Abteilung für Griechische und Lateinische Philologie, Ludwig-Maximilians-Universität München)



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Metropolität in der Vormoderne

DFG-GRK 2337

Sprecher

Prof. Dr. Jörg Oberste

St-grk 2337
Wissenschaftl. Koordination

Kathrin Pindl M.A.

Kontakt

Kathrin.Pindl@ur.de

Homepage

www.metropolitaet.ur.de