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Projekt Dieselskandal: Herstellerhaftung

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Rechtsprechungsübersicht zum "Dieselskandal"

Bei dem Projekt "Dieselskandal" handelt es sich um ein rechtsdogmatisches, rechtstatsächliches und rechtspolitisches Forschungsprojekt, das aus Anlass des VW-Dieselskandals (Motor EA 189) iniitiert wurde. Da die Entscheidungen der deutschen Instanzgerichte amtswegig nur sporadisch veröffentlicht werden und Käufervertreter wie Hersteller die Deutungshoheit für das Prozessgeschehen für sich in Anspruch nahmen, war es vor allem ein Anliegen des Projekts, die Entwicklung der Rechtsprechung bundesweit durch Erhebung und Veröffentlichung von Entscheidungen objektiv sichtbar zu machen. Mit dem Grundsatzurteil des BGH wurde die systematische Erhebung eingestellt. Eine Auswahl der Entscheidungen, die seither zum Gesamtkomplex "Dieselskandal Herstellerhaftung" bekannt werden, wird noch bis auf Weiteres ergänzt.  


Bundesgerichtshof

Der VI. Zivilsenat des BGH hat die Volkswagen AG in einem Grundsatzurteil gem. § 826 BGB zu Schadensersatz verurteilt, vgl. Urt. v. 25.5.2020 - VI ZR 252/19 , juris. Zum „Themenkomplex Dieselskandal“ sind beim VI. Zivilsenat des BGH ursprünglich mehr als 900 Verfahren anhängig geworden, die die Volkswagen AG direkt betreffen. Weitere Verfahren betreffen Tochterunternehmen von VW und andere Hersteller, dabei im Wesentlichen die Daimler AG. Nach Überlastungsanzeige des VI. Zivilsenats wurden auch dem III. und dem VII. Zivilsenat einschlägige Verfahren zugewiesen. Verfahren mit kaufrechtlichem Schwerpunkt behandelt der VIII. Zivilsenat. 

I. Terminierte Verfahren

  • VI. Zivilsenat des BGH, Az. VI ZR 513/20, Revision gegen OLG Stuttgart, Urt. v. 4.3.2020 – 4 U 526/19, BeckRS 2020, 1646: Klagabweisung Fall Kauf nach Bekanntwerden VW Motor EA 189, auch im Hinblick auf das in seiner Wirksamkeit zweifelhafte Software-Update

    • Verhandlungstermin: 22. Februar 2021 nach Revisionsrücknahme aufgehoben.
  • VI. Zivilsenat des BGH, Az. VI ZR 505/19, Revision gegen OLG Naumburg, Urt. v. 30.10.2019 – 3 U 42/19, BeckRS 2019, 51205: Klagezuspruch im Grundfall VW Motor EA 189 mit der Besonderheit, dass nicht die Volkswagen AG als Herstellerin des Motors, sondern die Konzerntochter Audi als Herstellerin des streitgegenständlichen Fahrzeugs, in Anspruch genommen wurde
    • Verkündungstermin: 8. März 2021, 14.00 Uhr.   
  • VI. Zivilsenat des BGH, Az. VI ZR 813/20, Revision gegen OLG Koblenz, Urt. v. 11.5.2020 – 12 U 1837/19, BeckRS 2020, 9934: Klagabweisung im Fall eines Thermofensters Mercedes Benz Typ GLK 220 CDI.
    • Verhandlungstermin: 9. März 2021 nach Revisionsrücknahme aufgehoben.
  • VIII. Zivilsenat des BGH, Az. VIII ZR 275/19, Revision gegen OLG Saarbrücken, Urt. v. 28.8.2019 – 2 U 92/18, BeckRS 2019, 22071: Ersatzlieferung bei Fahrzeug mit Dieselmotor EA 189 wegen „relativer Unverhältnismäßigkeit“ gegenüber Nachbesserung durch Software-Update ausgeschlossen
    • Verhandlungstermin: 28. April 2021, 9.00 Uhr.

  

II. Abgeschlossene Verfahren

1. Schwerpunkt Kaufrecht

  • BGH, Beschl. v. 8.1.2019 – VIII ZR 225/17, NJW 2019, 1133: „Umschaltlogik“ im VW Motor EA 189 ist Sachmangel; Anspruch auf Nachlieferung eines Modells auch aus neuer Serienproduktion.

  • BGH, Beschl. v. 28.1.2020 – VIII ZR 57/19, NJW 2020, 1740 = BeckRS 2020, 2119: OLG Celle überspannt die Substantiierungsanforderungen des Klägers wegen des Vorhandenseins einer unzulässigen Abschalteinrichtung bei einem Dieselmotor (Typ OM 651) und verweigert die Einholung eines Sachverständigengutachtens zu Unrecht. Die Nichtzulassungsbeschwerde hatte nur wegen des bei derartigen Gehörsverletzungen geltenden Grundsatzes der Subsidiarität keinen Erfolg.
             
       

2. Schwerpunkt Deliktsrecht        

  • BGH, Urt. v. 25.5.2020 - VI ZR 252/19, NJW 2020, 1962 = ZIP 2020, 1179 = WM 2020, 1078 = BeckRS 2020, 10555 = juris: Revision gegen OLG Koblenz, Urt. v. 12.6.2019 – 5 U 1318/18, BeckRS 2019, 11148 = juris: Klagezuspruch im Grundfall VW Motor EA 189, s. auch den ARD-Mitschnitt vom Verkündungstermin.

  • BGH, Urt. v. 30.7.2020 – VI ZR 354/19, NJW 2020, 2796 = BeckRS 2020, 19274 = juris: Revision gegen OLG Braunschweig, Urt. v. 20.8.2019 – 7 U 5/18, BeckRS 2019, 40569: Klagabweisung im Grundfall VW Motor EA 189; Vorteilsausgleichung zehrt Schaden vollständig auf; Ablehnung von Deliktszinsen.

  • BGH, Urt. v. 30.7.2020 – VI ZR 367/19, NJW 2020, 2804 = BeckRS 2020, 19836 = juris: Revision gegen OLG Braunschweig, Urt. v. 13.8.2019 – 7 U 352/18, BeckRS 2019, 40564: Grundfall VW Motor EA 189, Aufhebung der klagabweisenden Instanzentscheidung des OLG Braunschweig und Zurückverweisung zur Schadensfeststellung (Vorteilsausgleichung).

  • BGH, Urt. v. 30.7.2020 – VI ZR 397/19, NJW 2020, 2806 = BeckRS 2020, 19838 = juris: Revision gegen OLG Oldenburg, Urt. v. 2.10.2019 – 5 U 47/19, BeckRS 2019, 23205: Klagezuspruch im Grundfall VW Motor EA 189; Ablehnung von Deliktszinsen.

  • BGH, Urt. v. 30.7.2020 – VI ZR 5/20, NJW 2020, 2798 = BeckRS 2020, 19146 = juris: Revision gegen OLG Koblenz, Urt. v. 2.12.2019 – 12 U 804/19, BeckRS 2019, 36722: Klagabweisung im Fall Kauf nach Bekanntwerden VW Motor EA 189.

  • BGH, Urt. v. 8.12.2020 - VI ZR 244/20, BeckRS 2020, 36326: Revision gegen OLG Oldenburg, Urt. v. 13.2.2020 – 14 U 244/19, BeckRS 2020, 7010: Klagabweisung im Fall Kauf nach Bekanntwerden Audi mit VW Motor EA 189.

  • BGH, Urt. v. 14.12.2020 – VI ZR 579/20: Revision gegen OLG Köln, Urt. v. 18.3.2020 – 22 U 239/19, juris: Klagezuspruch im Grundfall VW Motor EA 189; kein Annahmeverzug wegen Geltendmachung (und Zuspruch durch OLG) auch von Deliktszinsen. 

  • BGH, Urt. v. 17.12.2020 – VI ZR 739/20, BeckRS 2020, 37753: Revision gegen OLG Stuttgart, Urt. v. 14.4.2020 – 10 U 466/19: BeckRS 2020, 5745: Klagabweisung im Grundfall VW Motor EA 189 wegen angenommener Verjährung bei positiver Kenntnis vom VW-Abgasskandal in 2015.

  • BGH, Beschl. v. 19.1.2021 - VI ZR 433/19, BeckRS 2021, 847:  Nichtzulassungsbeschwerde gegen OLG Köln, Urt. v. 27.9.2019 – 6 U 57/19, BeckRS 2019, 42420: Aufhebung der Klagabweisung und Zurückverweisung im Fall Daimler-Thermofenster wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs des Käufers.

  • BGH, Urt. v. 26.1.2021 – VI ZR 405/19, BeckRS 2021, 1283: Revision gegen OLG Braunschweig, Urt. v. 24.9.2019 – 7 U 271/18, BeckRS 2019, 34296: Grundfall VW Motor EA 189, Aufhebung der klagabweisenden Instanzentscheidung des OLG Braunschweig und Zurückverweisung zur Schadensfeststellung (Vorteilsausgleichung).

  • BGH, Urt. v. 2.2.2021 – VI ZR 449/20, BeckRS 2021, 1708: Revision gegen OLG Köln, Urt. v. 19.3.2020 – 7 U 199/19, juris: Grundfall VW Motor EA 189, Aufhebung der Feststellung des Annahmeverzugs. 

    
III. Prozessuale "Nebenkriegsschauplätze": 

  • BGH, Beschl. v. 5.3.2019 – VIII ZR 190/18, NJW 2019, 1950: In diesem Fall hatte das OLG München (27. Zivilsenat, Urt. v. 25.4.2018 – 27 U 3003/17, BeckRS 2018, 41065) einen auf Rückabwicklung des Kaufvertrags gestellten Hilfsantrag in verfassungswidriger Weise übergangen.
  • BGH, Beschl. v. 21.7.2020 – VI ZB 7/20, BeckRS 2020, 24167: Rechtsbeschwerde gegen OLG Frankfurt/Main (Kassel), Beschl. v. 11.12.2019 - 15 U 176/19, BeckRS 2019, 42666 = juris: Berufungszurückweisung wegen mangelhafter Berufungsbegründung im Grundfall VW Motor EA 189 aufgehoben.

  • BGH, Beschl. v. 21.7.2020 - VI ZB 68/19, BeckRS 2020, 22971 = NJW-RR 2020, 1187 = WM 2020, 1847: Rechtsbeschwerde gegen OLG München, Beschl. v. 5.8.2019 – 19 U 4246/18, BeckRS 2019, 43194: Berufungszurückweisung wegen mangelhafter Berufungsbegründung im Grundfall VW Motor EA 189 bestätigt.

  • BGH, Beschl. v. 21.7.2020 – VI ZB 59/19, BeckRS 2020, 25087: Rechtsbeschwerde gegen OLG Braunschweig, Beschl. v. 11.3.2019 – 7 U 130/18, BeckRS 2019, 40515: Berufungszurückweisung wegen mangelhafter Berufungsbegründung im Grundfall VW Motor EA 189 bestätigt.

  • BGH, Beschl. v. 25.8.2020 – VI ZB 5/20, BeckRS 2020, 24166: Rechtsbeschwerde gegen OLG Frankfurt/Main, Beschl. v. 17.12.2019 – 17 U 628/19, BeckRS 2019, 42670 = juris: Berufungszurückweisung wegen mangelhafter Berufungsbegründung im Grundfall VW Motor EA 189 aufgehoben.

  • BGH, Beschl. v. 25.8.2020 – VI ZB 67/19, BeckRS 2020, 23544: Rechtsbeschwerde gegen OLG Oldenburg, Beschl. v. 6.9.2019 – 5 U 262/19, BeckRS 2019, 43195: Berufungszurückweisung wegen mangelhafter Berufungsbegründung im Grundfall VW Motor EA 189 (Minderwertklage) bestätigt.

  • BGH, Beschl. v. 25.8.2020 – VI ZB 79/19, BeckRS 2020, 24565: Rechtsbeschwerde gegen OLG Braunschweig, Beschl. v. 11.10.2019 – 7 U 815/19, BeckRS 2019, 43192: Berufungszurückweisung wegen vermeintlicher Verfristung im Grundfall VW Motor EA 189 aufgehoben.

  • BGH, Beschl. v. 15.9.2020 – VI ZR 238/20, BeckRS 2020, 26875: Mangels Erreichen der Wertgrenze (20.000 €) erfolglose Nichtzulassungsbeschwerde gegen OLG Stuttgart, Beschl. v. 27.1.2020 - 7 U 374/19, BeckRS 2020, 7187 = juris: Klagabweisung im Fall Kauf nach Bekanntwerden VW Motor EA 189.

  • BGH, Beschl. v. 29.9.2020 – VI ZB 92/19, BeckRS 2020, 27132: Rechtsbeschwerde gegen OLG Frankfurt/Main (Kassel), Beschl. v. 25.10.2019 - 25 U 126/19, juris: Berufungszurückweisung wegen mangelhafter Berufungsbegründung im Grundfall VW Motor EA 189 bestätigt.

  • BGH, Beschl. v. 27.10.2020 – VI ZB 81/19, BeckRS 2020, 32874: Rechtsbeschwerde gegen OLG Braunschweig, Beschl. v. 30.10.2019 – 7 U 585/18, BeckRS 2019, 43191: Berufungszurückweisung wegen mangelhafter Berufungsbegründung im Grundfall VW Motor EA 189 aufgehoben.

               

    


Wahlweise Vertragsrückabwicklung oder Minderwert

Nach allgemeiner Auffassung haftet ein nach § 826 BGB haftender Hersteller im Wege des Schadensersatzes auf Kaufpreisrückzahlung Zug-um-Zug entweder gegen Herausgabe des noch vorhandenen Fahrzeugs oder gegen Herausgabe eines erzielten Veräußerungserlöses. Noch nicht höchstrichterlich geklärt ist dagegen die Frage, ob die Käufer auf der Grundlage von §§ 826, 249 BGB die Wahl haben, stattdessen lediglich den sogenannten Restvertrauensschaden geltend zu machen und die makelbehafteten Fahrzeuge zu behalten, vgl. schon Heese NJW 2019, 257, 262 mit Hinweis auf BGH NJW 2006, 3139, 3141 und ebenso Förster in: BeckOK BGB, 51. Ed., 1.8.2019, § 826 Rn. 59.

Auszug aus BGH NJW 2006, 3139, 3141: „Nach einer Pflichtverletzung bei Vertragsverhandlungen kann die geschädigte Vertragspartei grundsätzlich nur Ersatz des Vertrauensschadens verlangen … Der Geschädigte ist danach so zu stellen, wie er bei Offenbarung der für seinen Vertragsentschluss maßgeblichen Umstände stünde … Die Rechtsprechung des BGH räumt ihm … das Recht ein, an dem für ihn ungünstigen Vertrag festzuhalten. Geschieht das, reduziert sich der zu ersetzende Vertrauensschaden auf die berechtigten Erwartungen des Geschädigten, die durch den zu Stande gekommenen Vertrag nicht befriedigt werden … Es geht dann nicht darum, den Vertrag an die neue Situation anzupassen, sondern nur darum, den so reduzierten Vertrauensschaden zu berechnen. Das geschieht bei einem Kaufvertrag in der Weise, dass der Geschädigte so behandelt wird, als wäre es ihm bei Kenntnis der wahren Sachlage gelungen, den Vertrag zu einem niedrigeren Preis abzuschließen … Schaden ist danach der Betrag, um den der Geschädigte den Kaufgegenstand zu teuer erworben hat … Da es nur um die Bemessung des verbliebenen Vertrauensschadens und nicht um die Frage einer Anpassung des Vertrags geht, braucht der Geschädigte auch nicht nachzuweisen, dass sich der Vertragspartner auf einen Vertragsschluss zu einem niedrigeren Preis eingelassen hätte.“

Rechtsprechung pro Wahlrecht und Restvertrauensschaden: 

  • OLG Karlsruhe, Hinweisbeschl. v. 29.10.2019 – 17 U 102/18, BeckRS 2019, 28021 = juris.
  • OLG München, Hinweisbeschl. v. 2.1.2020 – 8 U 5307/19, BeckRS 2020, 384 (obiter dictum Rn. 26).
  • LG Bremen, Urt. v. 12.04.2019 – 4 O 365/18, BeckRS 2019, 6354 Rn. 50 ff.
  • LG Koblenz, Urt. v. 01.02.2019 – 15 O 136/18, DAR 2019, 335 = juris Rn. 39 ff.

In der Tendenz befürwortend auch:

  • OLG Naumburg, Hinweisbeschl. v. 29.6.2020 – 8 U 39/20, BeckRS 2020, 15649 Rn. 7.

       

Die Feststellung des Minderwerts kann durch Schätzung gem. § 287 ZPO erfolgen. Aus der Rechtsprechung zutreffend:

  • LG Arnsberg
    • Urt. v. 15.3.2019 – I-2 O 573/18 (unveröffentlicht): Wertminderung iHv. 20%.
    • Urt. v. 13.4.2018 – 2 O 29/17 (unveröffentlicht): Wertminderung iHv. 20%.
  • LG Bad Kreuznach, Urt. v. 20.12.2019 – 2 O 341/18 (unveröffentlicht): Wertminderung iHv. 10%.
  • LG Koblenz, Urt. v. 17.12.2018 – 15 O 136/18, DAR 2019, 335: Wertminderung iHv. 20%.
  • LG Köln, Urt. v. 26.1.2018 – 23 O 131/17, BeckRS 2018, 10991 = juris: Wertminderung iHv. 20%.
  • LG Stuttgart
    • Urt. v. 31.1.2019 – 12 O 422/17 (unveröffentlicht): Wertminderung iHv. 20%.
    • Urt. v. 29.6.2018 – 12 O 232/18 (unveröffentlicht): Wertminderung iHv. 20%.
  • AG Dorsten, Urt. v. 15.1.2019 – 3 C 122/18, BeckRS 2019, 10911: Wertminderung iHv. 20%.
  • AG St. Wendel, Urt. v. 18.3.2019 – 15 C 1147/18, BeckRS 2019, 15801: Wertminderung iHv. 20%.

Vgl. zur Schätzung des Minderwerts in anderem Kontext: 

  • OLG Düsseldorf, Urt. v. 12.12.2019 – I-13 U 84/19, BeckRS 2019, 31953: Gewährleistungsrecht und Minderung um 25%.
  • OLG Koblenz, Urt. v. 16.9.2019 – 12 U 61/19, BeckRS 2019, 21606: Verzinsung des Kaufpreises nach § 849 BGB in Höhe des in casu auf 10% geschätzten Minderwerts.

Im Ergebnis gleich, aber für die Erforderlichkeit sachverständiger Feststellung:

  • OLG Karlsruhe, Hinweisbeschl. v. 29.10.2019 – 17 U 102/18, BeckRS 2019, 28021 = juris. 

Rechtsprechung contra Wahlrecht und Restvertrauensschaden:

  • OLG Frankfurt, Urt. v. 17.6.2020 – 17 U 732/19, juris: „Verlangt der Kläger den Minderwert muss er - auch nach dem rechtlichen Ansatz des Oberlandesgerichts Stuttgart - jedoch darlegen und ggf. beweisen, dass er sich in Kenntnis der schädigenden Handlung gleichwohl auf den Abschluss des Kaufvertrages eingelassen und diesen dann zu einem niedrigeren Kaufpreis abgeschlossen hätte. Der Kläger hat vorliegend Derartiges schon nicht - auch nicht hilfsweise – behauptet...“.
  • OLG Hamm, Urt. v. 27.2.2020 – 34 U 129/19, BeckRS 2020, 5486 = juris: „Eine Schadensersatzklage im Zu-sammenhang mit dem sogenannten Dieselabgasskandal gegen die Herstellerin eines Motors mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung, gerichtet auf die Zahlung des behaupteten Minderwertes (sog. kleiner Schadensersatz), ist jedenfalls dann unbegründet, wenn nicht feststeht, dass der Käufer bei Kenntnis der verheimlichten Umstände bereit gewesen wäre, den Kaufvertrag zu einem geringeren Kaufpreis zu schließen.“
  • OLG Jena, Urt. v. 17.7.2020 – 4 U 25/19, juris: „Eine derartige Konstellation, also den möglichen Abschluss eines ansonsten gleichwertigen Vertrages mit einem um 25 Prozent geringeren Kaufpreis hat die Beklagte jedoch nicht dargetan.“
  • OLG Karlsruhe
    • Urt. v. 18.12.2019 – 13 U 670/19, BeckRS 2019, 32588 = juris: In casu stand nicht feststand, „dass der Käufer bei Kenntnis der verheimlichten Umstände bereit gewesen wäre, den Kaufvertrag zu einem geringeren Kaufpreis zu schließen“.
    • Urt. v. 22.11.2019 – 13 U 464/19, BeckRS 2019, 40215: Keine Anwendung der Rechtsprechung zum Wahlrecht wenn zwischen dem Täuschenden und dem Geschädigten keine vertragliche oder vertragsähnliche Sonderverbindung besteht
  • OLG München (21. Zivilsenat)
    • Urt. v. 10.8.2020 – 21 U 2719/19, BeckRS 2020, 18878 = juris.
    • Beschl. v. 20.1.2020 – 21 U 3761/19, BeckRS 2020, 6064: „Bei deliktischen Schadensersatzansprüchen [sei] ein merkantiler Minderwert regelmäßig nicht zu erstatten“.
    • Beschl. v. 17.5.2019 – 21 U 90/19, BeckRS 2019, 40773: „So ist anerkannt, dass die Anwendung der Differenzhypothese in dem Fall, in dem der Geschädigte nachweist, dass er ohne die für den Abschluss des Vertrages ursächliche Täuschungshandlung einen anderen, günstigeren Vertrag - mit dem Verkäufer oder einem Dritten - abgeschlossen hätte, im Ergebnis das Erfüllungsinteresse verlangen kann, und zwar deswegen, weil der Schaden in diesem Ausnahmefall dem Erfüllungsinteresse entspricht (BGH, aaO Rn. 10). […] Die Klägerin müsste also nachweisen können, dass sie ohne die Manipulation ein anderes Fahrzeug gekauft hätte, welches den behaupteten Wertverlust nicht erlitten hätte. Hierzu findet sich kein substanziierter Vortrag.“
  • OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 29.11.2019, 17 U 77/19, BeckRS 2020, 15649: Käufer habe „nicht dargelegt, dass und aus welchem Grund er das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Kaufvertrags zu einem um 25% niedrigeren Preis hätte erwerben können, wenn die Software-Probleme offengelegt worden wären.“
  • OLG Stuttgart, Urt. v. 19.12.2019 – 7 U 72/19, BeckRS 2019, 42272: Ein Vertrag zu günstigeren Bedingungen habe nicht geschlossen werden können, da VW das Fahrzeug ohne das haftungsbegründende Ereignis nicht auf den Markt hätte bringen können.

Die Anwendung der für das Verschulden bei Vertragsschluss durch den BGH entwickelten Grundsätze zum Restvertrauensschaden lassen offen:

  • OLG Oldenburg, Urt. v. 4.2.2020 – 2 U 297/19, BeckRS 2020, 1973 (in casu habe der Käufer „ausdrücklich erklärt, dass er den Kaufvertrag bei Kenntnis der Verwendung der manipulierten Motorsteuerungssoftware nicht abgeschlossen hätte“).
  • OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 29.11.2019 – 17 U 77/19, BeckRS 2019, 40995: Kläger habe „weder substantiiert dargelegt, dass das Fahrzeug sich im Falle eines Verkaufs aufgrund der ursprünglichen Abschaltvorrichtung und des später aufgespielten Updates nur zu einem bestimmten geringeren Preis verkaufen ließe, noch dass er das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Kaufs tatsächlich bei Offenlegung der Abschaltsoftware zu einem günstigeren Preis hätte kaufen können.“

Verjährung der Ansprüche Ende 2018 oder 2019 VW EA 189

Im Zuge der Einführung der Musterfeststellungsklage zum 1.11.2018 ging der Gesetzgeber davon aus, dass die Ansprüche der Käufer gegen Volkswagen im Hinblick auf den ersten Teil des Dieselskandals (= Motor EA 189) bereits zum Ende des Jahres 2018 regelmäßig verjähren würden. Allerdings wird diese Annahme des frühen Verjährungsbeginns bestritten, vgl. Heese JZ 2019, 429, 433; Schaub NJW 2020, 1028, 1032 sowie Ittner/Halder SVR 2020, 283 ff.   

Der VI. Zivilsenat des BGH hat in der mündlichen Verhandlung v. 14.12.2020 erklärt, dass die Ansprüche von EA 189-Käufern, die von den in den Medien verbreiteten Tatsachen zum Dieselskandal und der Betroffenheit ihres Fahrzeugs bereits im Jahr 2015 positive Kenntnis hatten, schon Ende 2018 verjährt seien, die dreijährige Verjährungsfrist also bereits zum Ende des Jahres 2015 zu laufen begonnen habe, vgl. BGH, Urt. v. 17.12.2020 - VI ZR 739/20, BeckRS 2020, 37753. 

In dem vom VI. Zivilsenat zunächst verhandelten Fall bestand die Besonderheit, dass der Käufer nach den unbestrittenen Feststellungen der Tatsacheninstanz positive Kenntnis iSv. § 199 BGB hatte. Das betrifft allerdings nur den kleineren Teil der inoweit noch anhängigen Individualklagen. In der Mehrzahl der Fälle war es der Volkswagen AG dagegen nicht gelungen, dem Käufer insoweit positive Kenntnis nachzuweisen. Der VI. Zivilsenat hat angekündigt, zeitnah auch diese wichtigere Fallkonstallation zu entscheiden.

Die Instanzrechtsprechung geht ohne nachweisliche Kenntnis des Käufers von dder Betroffenheit des eigenen Fahrzeugs bereits in 2015 ganz mehrheitlich von einer Verjährung nicht vor Ende 2019 aus. Hierzu eine Auswahl:

  • OLG Brandenburg
    • Urt. v. 24.6.2020 – 4 U 147/19, BeckRS 2020, 17103 = juris: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • OLG Frankfurt/Main
    • Urt. v. 3.9.2020 – 26 U 59/19, juris: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • OLG Karlsruhe
    • Urt. v. 24.7.2020 – 13 U 999/19, BeckRS 2020, 17311 = juris: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • OLG Koblenz
    • Urt. v. 30.6.2020 – 3 U 1869/19, BeckRS 2020, 15305 = juris: keine Verjährung vor Ende 2019, wenn sich die Rechtsverfolgung gegen die Herstellerin des Motors richtet, die jedoch nicht zugleich Herstellerin des betroffenen Fahrzeugs ist.
  • OLG Köln
    • Urt. v. 19.6.2020 – 19 U 273/19, BeckRS 2020, 20719 = juris: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • OLG Naumburg
    • Urt. v. 8.6.2020 – 12 U 197/19, BeckRS 2020, 28801: keine grob fahrlässige Unkenntnis des Klägers in 2015 / „Die gemäß § 195 BGB dreijährige Verjährungsfrist hat nicht vor dem 1. Januar 2017 zu laufen begonnen“
  • OLG Oldenburg
    • Urt. v. 2.10.2020 – 11 U 76/20 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019, aber danach.
    • Urt. v. 30.4.2020 – 14 U 294/19, BeckRS 2020, 12482: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 12.3.2020 – 14 U 302/19, BeckRS 2020, 3450: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 6.3.2020 – 6 U 301/19, BeckRS 2020, 6269: keine Verjährung vor Ende 2019, bestätigt auch insoweit LG Oldenburg, Urt. v. 1.10.2019 – 4 O 607/19, BeckRS 2019, 40964.
    • Urt. v. 25.2.2020 – 2 U 303/19, BeckRS 2020, 6009: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 21.2.2020 – 6 U 286/19, BeckRS 2020, 6830: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 19.2.2020 - 3 U 159/19, BeckRS 2020, 7000: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 11.2.2020 – 2 U 224/19, BeckRS 2020, 6275: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 1 U 131/19, BeckRS 2020, 517: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 1 U 137/19, BeckRS 2020, 1974: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • OLG Stuttgart
    • Beschl. v. 29.6.2020 – 9 U 148/20, BeckRS 2020, 14591: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 30.4.2020 – 7 U 470/19, BeckRS 2020, 7263: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Aachen
    • Urt. v. 16.9.2020 – 8 O 270/20 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 5.6.2020 – 8 O 595/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 25.3.2020 – 8 O 227/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 4.3.2020 – 7 O 347/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 31.1.2020 – 8 O 337/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 31.1.2020 – 7 O 232/19, BeckRS 2020, 4170: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 10.12.2019 – 8 O 190/19, BeckRS 2019, 32746: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Arnsberg
    • Urt. v. 27.1.2020 – I-2 O 300/19, BeckRS 2020, 5942: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 3.1.2010 - I-2 O 110/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 26.9.2019 – I-2 O 243/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Augsburg, Urt. v. 11.11.2019 – 32 O 1505/19, BeckRS 2019, 40940: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Bamberg
    • Urt. v. 31.10.2019 – 41 O 103/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 2.10.2019 – 11 O 72/19, BeckRS 2019, 40986: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 16.1.2020 – 41 O 251/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Bayreuth, Urt. v. 27.2.2020 – 21 O 774/19, BeckRS 2020, 5943: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Berlin
    • Urt. v. 6.8.2020 – 104a O 4/20, BeckRS 2020, 21907: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 38 O 161/19, BeckRS 2020, 6316: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 4.11.2019 – 5 O 100/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Bielefeld
    • Urt. v. 2.3.2020 – 9 O 231/19, BeckRS 2020, 5946: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 27.1.2020 – 6 O 195/19 (unveröffentlicht): ): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 11.12.2019 – 6 O 48/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 25.11.2019 – 8 O 177/19, BeckRS 2019, 32747: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Bochum
    • Urt. v. 19.8.2020 – I-2 O 68/20 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 11.2.2020 – I-8 O 136/19, BeckRS 2019, 40987: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 16.9.2019 – I-5 O 56/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Bonn
    • Urt. v. 28.8.2020 – 15 O 424/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 18.3.2020 – 10 O 301/19, BeckRS 2020, 5908: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 8.1.2020 – 7 O 80/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 3.12.2019 – 18 O 129/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 18.10.2019 – 13 O 94/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Bremen
    • Urt. v. 20.3.2020 – 4 O 2191/18, BeckRS 2020, 4956 = juris: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 21.2.2020 – 4 O 698/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Chemnitz
    • Urt. v. 3.12.2019 – 4 O 647/19, BeckRS 2019, 32748: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 2.12.2019 – 4 O 640/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Coburg,
    • Urt. v. 9.6.2020 – 22 O 838/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 17.1.2020 – 22 O 476/19, BeckRS 2020, 5849: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 3.12.2019 – 13 O 286/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 19.11.2019 – 25 O 221/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Darmstadt, Urt. v. 2.7.2020 – 3 O 388/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Dortmund
    • Urt. v. 24.9.2020 – 1 O 72/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 18.9.2020 – 4 O 113/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 6.1.2020 – 7 O 213/19, BeckRS 2020, 5911: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Düsseldorf
    • Urt. v. 5.10.2020 – 14e O 209/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 18.8.2020 – 6 O 260/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 10.10.2019 – 16 O 49/19, BeckRS 2019, 38653: keine Verjährung vor Ende 2019
  • LG Duisburg
    • Urt. v. 20.2.2020 – 8 O 50/19, BeckRS 2020, 5914: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 17.9.2019 – 12 O 75/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Ellwangen
    • Urt. v. 9.7.2020 – 5 O 527/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 20.12.2019 – 2 O 178/19, BeckRS 2019, 33130 = juris: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 12.12.2019 – 3 O 265/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 25.10.2019 – 2 O 139/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Erfurt
    • Urt. v. 6.3.2020 – 5 O 139/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 16.9.2019 – 10 O 207/19, BeckRS 2019, 32753: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Essen
    • Urt. v. 7.8.2020 – 5 O 267/10 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 15.6.2020 – 4 O 265/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 25.2.2020 – 9 O 101/19, juris: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 18.7.2019 – 6 O 247/19, BeckRS 2019, 40967: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Flensburg, Urt. v. 2.8.2019 – 4 O 71/19, BeckRS 2019, 40941: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Frankfurt (Main)
    • Urt. v. 7.8.2020 – 2-19 O 279/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 13.5.2020 – 2-24 O 105/20 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 5.2.2020 – 2-04 O 321/19, BeckRS 2020, 2495: keine Verjährung vor Ende 2019
    • Urt. v. 6.12.2019 – 2-14 O 168/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Frankfurt/Oder
    • Urt. v. 15.6.2020 - 13 O 263/19, BeckRS 2020, 18630: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Freiburg
    • Urt. v. 7.2.2020 – 4 O 57/19, BeckRS 2020, 5915: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 4.10.2019 – 14 O 153/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Hagen, Urt. v. 17.12.2019 – 9 O 230/19, BeckRS 2019, 34814: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Halle
    • Urt. v. 19.3.2020 – 9 O 22/19, BeckRS 2020, 4820: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 27.8.2019 – 6 O 117/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Hamburg
    • Urt. v. 11.6.2020 – 316 O 8/20 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 20.3.2020 – 301 O 22/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 20.2.2020 – 316 O 198/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 24.1.2020 – 329 O 104/19, BeckRS 2020, 5917: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 5.12.2019 – 316 O 98/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Hanau
    • Urt. v. 2.9.2020 – 1 O 1272/19, BeckRS 2020, 24070: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 28.11.2019 – 1 O 468/19, BeckRS 2019, 40939: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Heidelberg
    • Urt. v. 27.3.2020 – 1 O 96/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 25.11.2019 – 3 O 166/19, BeckRS 2019, 40970: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Heilbronn
    • Urt. v. 21.8.2020 – Hn 1 O 83/20 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 29.1.2020 – 5 O 181/19, BeckRS 2020, 3195: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 31.10.2019 - Aß 2 O 154/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Hildesheim, Urt. v. 27.8.2019 – 3 O 54/19, BeckRS 2019, 40972: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Ingolstadt
    • Urt. v. 21.9.2020 – 61 O 2852/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 14.9.2020 – 43 O 2103/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 14.9.2020 – 41 O 2253/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 10.9.2020 – 64 O 2618/19, BeckRS 2020, 24071: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 21.8.2020 – 31 O 2019/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 14.8.2020 – 63 O 2062/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 6.8.2020 – 34 O 3068/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 5.8.2020 – 33 O 2221/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 4.8.2020 – 73 O 2030/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 4.8.2020 – 73 O 3483/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 4.8.2020 – 73 O 2143/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 31.7.2020 – 51 O 3244/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 25.5.2020 – 43 O 1570/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 25.3.2020 – 71 O 1897/19, BeckRS 2020, 5837: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 28.2.2020 – 41 O 1063/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 2.12.2019 – 43 O 454/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Itzehoe, Urt. v. 25.9.2019 – 6 O 131/19, BeckRS 2019, 40936: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Kaiserslautern, Urt. v. 24.5.2019 – 3 O 569/18, BeckRS 2019, 44439: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Karlsruhe, Urt. v. 21.2.2020 – 3 O 75/19, BeckRS 2020, 5839: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Kempten, Urt. v. 6.7.2020 – 23 O 2067/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Kiel
    • Urt. v. 31.7.2020 - 4 O 516/19, BeckRS 2020, 21964: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 29.4.2020 - 13 O 111/19, BeckRS 2020, 18634: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Kleve
    • Urt. v. 10.1.2019 - 3 O 639/18, BeckRS 2020, 5787: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 22.11.2019 – 3 O 80/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Köln
    • Urt. v. 18.8.2020 – 14 O 333/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 6.8.2020 – 36 O 338/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 16.7.2020 – 16 O 588/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 6.7.2020 – 28 O 457/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 2.3.2020 – 26 O 391/19, BeckRS 2020, 5788: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 28.2.2020 – 15 O 403/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 26.2.2020 – 37 O 367/18 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 19.2.2020 – 16 O 193/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 18.2.2020 – 19 O 65/19, BeckRS 2020, 6426: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 12.2.2020 – 12 O 273/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 9.1.2020 – 36 O 47/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 18.12.2019 – 3 O 97/19, BeckRS 2019, 41413: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 5.11.2019 – 5 O 195/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 16.10.2019 – 10 O 202/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019. 
  • LG Konstanz, Urt. v. 11.9.2020 – 5 O 8/20, BeckRS 2020, 33733: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Krefeld
    • Urt. v. 16.9.2020 – 2 O 504/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 15.7.2020 – 2 O 420/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 15.7.2020 – 2 O 415/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 4.3.2020 – 2 O 96/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 21.2.2020 – 2 O 101/19, BeckRS 2020, 3177: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 6.11.2019 – 2 O 117/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Landau (Pfalz), Urt. v. 20.12.2019 – HK O 34/19, BeckRS 2019, 40879: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Leipzig, Urt. v. 29.7.2020 – 4 O 3308/19, BeckRS 2020, 19374: keine Verjährung vor Ende 2019. 
  • LG Limburg (Lahn)
    • Urt. v. 24.2.2020 – 2 O 343/19, BeckRS 2020, 5840: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 12.9.2019 – 1 O 188/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Lübeck
    • Urt. v. 17.8.2020 – 16 O 18/20 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 16.6.2020 – 17 O 286/19, BeckRS 2020, 18632: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Magdeburg
    • Urt. v. 25.6.2020 – 10 O 1856/19, BeckRS 2020, 14167: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Mainz
    • Urt. v. 3.3.2020 – 5 O 330/19, BeckRS 2020, 5841: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 17.12.2019 – 5 O 212/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Mannheim
    • Urt. v. 4.8.2020 – 11 O 248/19, BeckRS 2020, 21967: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 7.2.2020 – 9 O 258/19, BeckRS 2020, 4003: keine Verjährung vor Ende 2019 mit besonders eingehender Begründung.
    • Urt. v. 25.10.2019 – 9 O 119/19, BeckRS 2019, 40572: keine Verjährung vor Ende 2019 mit besonders eingehender Begründung.
  • LG Mönchengladbach
    • Urt. v. 1.4.2020 – 6 O 232/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 5.2.2020 – 6 O 76/19, BeckRS 2020, 5790: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 25.11.2019 – 12 O 267/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Mosbach
    • Urt. v. 16.10.2020 – 2 O 167/20, BeckRS 2020, 31752: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 7.11.2019 – 1 O 140/19, BeckRS 2019, 41412: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG München I
    • Urt. v. 13.7.2020 – 15 O 3678/19, BeckRS 2020, 25297: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 3.7.2020 – 41 O 16998/19, BeckRS 2020, 25296: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 29.11.2019 – 22 O 4417/19, BeckRS 2019, 40937: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG München II
    • Urt. v. 27.8.2020 – 1 O 2218/20, BeckRS 2020, 24516: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 24.7.2020 – 10 O 5468/19, BeckRS 2020, 17357: keine Verjährung vor Ende 2019. 
  • LG Münster
    • Urt. v. 19.8.2020 – 14 O 462/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 29.11.2019 – 8 O 98/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 6.8.2019 – 16 O 183/19, BeckRS 2019, 22956: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Nürnberg-Fürth
    • Urt. v. 30.6.2020 - 9 O 7969/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 30.6.2020 - 9 O 6984/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 27.11.2019 – 9 O 3056/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 28.11.2019 – 9 O 4197/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 23.1.2020 – 9 O 6684/19, BeckRS 2020, 5844: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Offenburg, Urt. v. 21.8.2019 – 2 O 57/19, BeckRS 2019, 18470 = juris: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Oldenburg
    • Urt. v. 27.4.2020 – 16 O 3180/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 1.10.2019 – 4 O 607/19, BeckRS 2019, 40964: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Osnabrück
    • Urt. v. 2.10.2020 – 9 O 900/20 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 28.8.2020 – 3 O 1567/20 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 9.3.2020 – 7 O 2693/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 26.2.2020 – 12 O 1557/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 3.9.2019 – 6 O 918/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 22.11.2019 – 5 O 2126/19, BeckRS 2019, 32752: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 19.11.2019 – 11 O 1320/19, BeckRS 2019, 33568: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 31.1.2020 – 9 O 2692/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Paderborn, Urt. v. 23.1.2020 – 3 O 317/19, BeckRS 2020, 3193: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Passau
    • Urt. v. 1.7.2020 – 1 O 1239/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 26.6.2020 – 1 O 997/19, BeckRS 2020, 16627: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Potsdam
    • Urt. v. 3.7.2020 – 13 O 277/19, BeckRS 2020, 18636: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 10.6.2020 – 4 O 171/18 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Ravensburg
    • Urt. v. 11.9.2020 – 6 O 406/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 27.2.2020 – 5 O 158/19, BeckRS 2020, 5907: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 7.2.2020 – 6 O 322/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 2.12.2019 – 6 O 225/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 12.9.2019 – 4 O 139/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Regensburg, Urt. v. 16.9.2019 – 44 O 402/19, BeckRS 2019, 40938: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Schweinfurt, Urt. v. 26.2.2020 – 24 O 618/19, BeckRS 2020, 5850: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Siegen
    • Urt. v. 3.6.2020 – 1 O 228/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 17.1.2020 – 2 O 75/19, BeckRS 2020, 5749: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Stuttgart
    • Urt. v. 29.5.2020 – 24 O 378/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 30.4.2020 - 23 O 265/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 21.2.2020 – 28 O 460/19, BeckRS 2020, 5778: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 9.1.2020 – 22 O 166/19, BeckRS 2020, 5755: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 13.11.2019 – 17 O 377/19, BeckRS 2019, 40884: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 28.10.2019 – 27 O 197/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Traunstein, Urt. v. 21.10.2019 – 5 O 1369/19, BeckRS 2019, 40974: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Trier
    • Urt. v. 24.6.2020 – 5 O 224/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 2.12.2019 – 5 O 154/19, BeckRS 2019, 40934: keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 27.11.2019 – 5 O 210/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Tübingen
    • Urt. v. 19.6.2020 – 4 O 368/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 24.4.2020 – 2 O 310/19 (unveröffentlicht): keine Verjährung vor Ende 2019.
    • Urt. v. 17.12.2019 – 2 O 269/19, BeckRS 2019, 40897: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Verden, Urt. v. 11.3.2020 – 2 O 7/20, BeckRS 2020, 5747: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Waldshut-Tiengen, Urt. v. 20.12.2019 – 1 O 208/19, BeckRS 2019, 40900: keine Verjährung vor Ende 2019.
  • LG Weiden (Oberpfalz), Urt. v. 29.11.2019 – 11 O 248/19, BeckRS 2019, 31957: keine Verjährung vor Ende 2019.

     

Einige wenige Gerichte gehen noch weiter und nehmen an, dass auch im Jahr 2016 noch keine grob fahrlässige Unkenntnis des Käufers angenommen werden kann, d.h. der Beginn der Regelverjährung frühestens in 2017 liegt und somit Klagen in 2020 noch nicht verjährt sind. 

  • LG Bamberg
    • Urt. v. 1.9.2020 – 42 O 105/20, BeckRS 2020, 21464 = juris: Beginn der Verjährungsfrist frühestens 2017.
    • Urt. v. 13.8.2020 – 41 O 97/20, BeckRS 2020, 21687 = juris: Beginn der Verjährungsfrist frühestens 2017.
  • LG Coburg, Urt. v. 2.7.2020 – 11 O 910/19, BeckRS 2020, 24069: Beginn der Verjährungsfrist frühestens 2017.
  • LG Ellwangen
    • Urt. v. 6.11.2020 – 4 O 174/20, BeckRS 2020, 33167: Beginn der Verjährungsfrist frühestens 2017.
    • Urt. v. 3.9.2020 – 2 O 177/20, BeckRS 2020, 24353: Beginn der Verjährungsfrist frühestens 2017.
  • LG Frankenthal, Urt. v. 15.9.2020 – 7 O 143/20, BeckRS 2020, 24354: Beginn der Verjährungsfrist frühestens 2017.
  • LG Oldenburg, Urt. v. 14.8.2020 – 4 O 1676/20, BeckRS 2020, 21601 = juris: Beginn der Verjährungsfrist frühestens 2017.
  • LG Ravensburg, Urt. v. 31.8.2020 – 2 O 171/20, BeckRS 2020, 21465: Beginn der Verjährungsfrist frühestens 2017.
  • LG Stuttgart
    • Urt. v. 14.9.2020 – 3 O 238/20, BeckRS 2020, 25298: Beginn der Verjährungsfrist frühestens 2017.
    • Urt. v. 12.8.2020 – 48 O 19/20, BeckRS 2020, 25308: Beginn der Verjährungsfrist frühestens 2017.

       

Das LG Hildesheim war der Auffassung, dass die Verjährung bis heute nicht zu laufen begonnen habe, da keine Personen namentlich bekannt seien, deren Verhalten sich die Volkswagen AG zurechnen lassen muss. Die insoweit zum Zuge kommenden Grundsätze der sekundären Darlegungslast hätten auf die Beurteilung des Verjährungsbeginns keinen Einfluss. Diese Auffassung hat der BGH bereits verworfen, vgl. BGH, Urt. v. 17.12.2020 - VI ZR 739/20, BeckRS 2020, 37753 Rn. 23 f. 

  • LG Hildesheim, Urt. v. 9.10.2020 - 4 O 300/19, BeckRS 2020, 26405 = juris.

         

Einzelne Senate des OLG Köln, Koblenz, München, Naumburg und Stuttgart sind dagegen der Ansicht, dass Ansprüche der Käufer wegen des Bekanntwerdens des Skandals als solchem im September 2015 bereits Ende des Jahres 2018 verjährt seien. Die damit verbundene Annahme, einem Käufer, dem die konkrete Betroffenheit seines Fahrzeugs im Jahr 2015 nur durch "grob fahrlässiges Fehlverhalten" verborgen geblieben sein könne (so z.B. OLG Hamm, Urt. v. 6.10.2020 – 46 U 15/19, BeckRS 2020, 30156), ist höchstrichterlich bisher noch nicht behandelt worden. 

  • OLG Hamm
    • Urt. v. 6.10.2020 – 46 U 15/19, BeckRS 2020, 30156. 
    • Urt. v. 13.5.2020 – 33 U 44/19, BeckRS 2020, 22291: Kenntnis des Klägers Ende 2015 mangels substantiierten Bestreitens unterstellt.
  • OLG Köln, Hinweisbeschl. v. 29.1.2020 – I-26 U 73/19, BeckRS 2020, 13566 = juris mit Beschl. v. 4.3.2020 – 26 U 73/19, BeckRS 2020, 4947 = juris. 
  • OLG Koblenz,
    • Urt. v. 24.8.2020 – 12 U 2000/19, BeckRS 2020, 20955: Verjährungsbeginn zum Ende des Jahres 2015.
    • Urt. v. 30.6.2020 – 3 U 1785/19, BeckRS 2020, 15299 = juris: Kenntnisunabhängiger Verjährungsbeginn in 2015, wenn sich die Rechtsverfolgung gegen die Herstellerin des Motors richtet, die zugleich Herstellerin des betroffenen Fahrzeugs ist.
  • OLG München (3. u. 20. Zivilsenat)
    • Beschl. v. 1.9.2020 – 3 U 4079/20, BeckRS 2020, 22104; Beschl. v. 14.8.2020 – 3 U 3018/20, BeckRS 2020, 20317; Beschl. v. 9.6.2020 – 3 U 2049/20, BeckRS 2020, 13124; Beschl. v. 2.6.2020 – 3 U 7229/19, BeckRS 2020, 11023; Beschl. v. 10.3.2020 – 3 U 7392/19, BeckRS 2020, 3135.
    • Hinweisbeschl. v. 3.12.2019 – 20 U 5741/19, BeckRS 2019, 31911.
  • OLG Naumburg, Hinweisbeschl. v. 13.3.2020 – 8 U 18/20, BeckRS 2020, 19799.
  • OLG Stuttgart (abweichend anderer Senat, s. oben)
    • Urt. v. 14.4.2020 – 10 U 466/19, BeckRS 2020, 5745 = juris.
    • Urt. v. 7.4.2020 – 10 U 455/19, BeckRS 2020, 5743 = juris.
    • Urt. v. 10.3.2020 – 10 U 512/19 (unveröffentlicht).

   

Der 14. Zivilsenat des OLG Oldenburg hat den Verjährungsbeginn 2015 in zwei Einzelfällen darauf gestützt, dass dem Kläger im Jahr 2015 alle zur zumutbaren Klageerhebung notwendigen Tatsachen positiv bekannt waren. Der Kläger habe dem nicht widersprochen. 

  • OLG Oldenburg
    • Urt. v. 20.2.2020 – 14 U 219/19, BeckRS 2020, 5087.
    • Urt. v. 6.2.2020 – 14 U 202/19, BeckRS 2020, 5085. 

   

Auf der Ebene der Landgerichte gehen von einer Verjährung Ende 2015 zudem aus:

  • LG Düsseldorf, Urt. v. 28.11.2019 - 8 O 432/18, BeckRS 2019, 29810 = juris = nrwe.de (gegenteilig andere Kammer, s. oben). 
  • LG Freiburg, Urt. v. 16.12.2019 – 2 O 204/19 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammer, s. oben).
  • LG Heilbronn, Urt. v. 19.2.2020 - Sa 8 O 241/19, BeckRS 2020, 4175.
  • LG Köln, Urt. v. 20.12.2019 – 4 O 171/19, BeckRS 2019, 38147 = juris (gegenteilig andere Kammer, s. oben).
  • LG München I, Urt. v. 5.10.2020 – 31 O 15582/19, BeckRS 2020, 25295 (gegenteilig andere Kammern, s. oben). 
  • LG Regensburg, Urt. v. 18.12.2019 – 63 O 1149/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 18.12.2019 – 63 O 1114/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 19.11.2019 – 61 O 1040/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 1.4.2020 – 13 O 2108/19, BeckRS 2020, 6308.
  • LG Saarbrücken
    • Urt. v. 4.9.2020 – 12 O 496/19, BeckRS 2020, 21741 = juris.
    • Urt. v. 13.12.2019 – 12 O 56/19, BeckRS 2019, 31871 = juris.
  • LG Schweinfurt, Urt. v. 14.1.2020 – 24 O 839/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 22.10.2019 – 24 O 154/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 26.11.2019 – 24 O 313/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 14.1.2020 – 24 O 464/19 (unveröffentlicht; gegenteilig nunmehr eben diese Kammer, s. oben).
  • LG Stendal, Urt. v. 29.6.2020 – 21 O 197/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 22.11.2019 – 21 O 114/19 (unveröffentlicht).

      

Das andere Extrem – kein Beginn(!) der Verjährung vor höchstrichterlicher Klärung der Rechtslage durch den BGH – vertrat das LG Trier. Auch das ist mit der Entscheidung des BGH bereits überholt, vgl. BGH, Urt. v. 17.12.2020 - VI ZR 739/20, BeckRS 2020, 37753. 

  • LG Trier, Urt. v. 19.9.2019 – 5 O 417/18, BeckRS 2019, 24472: kein Beginn des Laufs der Verjährungsfrist vor Klärung der Rechtslage durch BGH; dem folgen:
  • LG Duisburg, Urt. v. 20.1.2020 – 4 O 165/19, BeckRS 2020, 2494.
  • LG Frankfurt (Main), Urt. v. 5.2.2020 – 2-04 O 321/19, BeckRS 2020, 2495. 

   

Zum Verstreichen der Verjährungshöchstfrist von 10 Jahren nach § 199 Abs. 3 Nr. 1 BGB im Fall eines KfZ-Erwerbs im Jahr 2009 s.

  • LG Hechingen, Urt. v. 6.3.2020 – 1 O 339/18, BeckRS 2020, 13736.

          

Zur Verjährung bei in 2020 erhobenen Klagen im Fall EA 189 siehe: 

  • LG Osnabrück
    • Urt. v. 8.7.2020 – 4 O 483/20, BeckRS 2020, 17581 (§ 852 BGB übersehen).
    • Urt. v. 3.7.2020 – 6 O 842/20, BeckRS 2020, 17605 (§ 852 BGB im Fall eines Gebrauchtwagenkaufs abgelehnt, für einen Neuwagenerwerb allerdings offengelassen).

   


Verjährungshemmung durch Anmeldung zur MFK

Durch eine Anmeldung zur Musterfeststellungsklage wurde die Verjährung gehemmt, § 204 Abs. 1 Nr. 1a. BGB. Wer sodann die Anmeldung zur MFK rechtzeitig, d.h. bis Ablauf des 30.09.2019, zurückgenommen hat, profitiert nach § 204 Abs. 2 BGB von einer Fortdauer der Verjährungshemmung von weiteren 6 Monaten. Trotz der klaren gesetzlichen Regelung wird vereinzelt angenommen, der Kläger könne insoweit rechtsmissbräuchlich gehandelt haben, so dass ihm die Berufung auf den Hemmungstatbestand nach Treu und Glauben verwehrt sei. Eine höchstrichterliche Entscheidung zu dieser Frage steht aus.  

Rechtsprechung pro Hemmung und contra Rechtsmissbrauch (ganz herrschende Meinung): 

  • OLG Karlsruhe
    • Urt. v. 13.1.2021 – 13 U 232/20, BeckRS 2021, 943.
    • Urt. v. 24.7.2020 – 13 U 1253/19, BeckRS 2020, 18299 = juris.
  • OLG Koblenz
    • Urt. v. 30.6.2020 – 3 U 123/20, BeckRS 2020, 15296 = juris.
  • OLG Oldenburg
    • Urt. v. 17.9.2020 – 14 U 74/20, BeckRS 2020, 27483.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 1 U 135/19, BeckRS 2020, 7416.
  • OLG Schleswig-Holstein
    • Urt. v. 16.7.2020 – 7 U 169/19, BeckRS 2020, 17081.
  • LG Aachen
    • Urt. v. 16.9.2020 – 8 O 270/20 (unveröffentlicht.
    • Urt. v. 22.4.2020 – 8 O 457/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 2.4.2020 – 1 O 305/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 31.1.2020 – 7 O 232/19, BeckRS 2020, 4170.
  • LG Aschaffenburg
    • Urt. v. 17.4.2020 – 32 O 348/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 9.1.2020 – 33 O 178/19, BeckRS 2020, 4174.
  • LG Augsburg
    • Urt. v. 6.3.2020 – 103 O 2792/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 7.2.2020 – 23 O 1240/19, BeckRS 2020, 4177.
  • LG Aurich
    • Urt. v. 24.2.2020 – 5 O 657/19, BeckRS 2020, 5261.
    • Urt. v. 27.1.2020 – 3 O 883/19 (unveröffentlicht).
  • LG Bad-Kreuznach, Urt. v. 12.11.2019 – 2 O 116/19, BeckRS 2019, 35298.
  • LG Baden-Baden, Urt. v. 5.3.2020 - 4 O 274/19, BeckRS 2020, 36442.
  • LG Berlin
    • Urt. v. 17.6.2020 – 2 O 402/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 27.2.2020 – 43 O 109/19, BeckRS 2020, 5079.
  • LG Bonn
    • Urt. v. 15.5.2020 – 10 O 229/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 15.5.2020 – 10 O 137/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 17.2.2020 – 4 O 81/19 (hier veröffentlicht, insb. gegen die in der Literatur vereinzelt vertretene These zum Rechtsmissbrauch).
    • Urt. v. 3.2.2020 – 20 O 79/19, BeckRS 2020, 2617 (insb. gegen die in der Literatur vereinzelt vertretene These zum Rechtsmissbrauch).
    • Urt. v. 28.1.2020 – 7 O 99/19 (unveröffentlicht, insb. gegen die in der Literatur vereinzelt vertretene These zum Rechtsmissbrauch).
  • LG Coburg, Urt. v. 16.12.2019 – 15 O 408/19, BeckRS 2019, 35304.
  • LG Darmstadt
    • Urt. v. 6.8.2020 – 26 O 263/20 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 2.7.2020 - 3 O 388/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 13.2.2020 – 3 O 122/19, BeckRS 2020, 4180.
    • Urt. v. 21.1.2020 – 29 O 133/19 (hier veröffentlicht).
  • LG Detmold, Urt. v. 6.7.2020 – 1 O 290/19 (unveröffentlicht).
  • LG Dortmund
    • Urt. v. 25.5.2020 – 6 O 297/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 10.3.2020 – 12 O 299/19, BeckRS 2020, 5080..
  • LG Düsseldorf, Urt. v. 3.9.2020 – 16 O 346/19 (unveröffentlicht).
  • LG Essen, Urt. v. 7.8.2020 – 5 O 267/10 (unveröffentlicht).
  • LG Ellwangen, Urt. v. 20.12.2019 – 2 O 178/19, BeckRS 2019, 33130 = juris.
  • LG Flensburg, Urt. v. 11.9.2020 – 3 O 175/20, BeckRS 2020, 25311.
  • LG Frankenthal (Pfalz)
    • Urt. v. 20.1.2020 – 7 O 428/19, BeckRS 2020, 4166.
    • Urt. v. 13.11.2019 – 3 O 168/19 (hier veröffentlicht, wobei das Gericht in casu unzutreffend von einer regelmäßigen Verjährung zum 31.12.2018 ausging, die der Kläger allerdings mit der Anmeldung zur MFK verhindert hatte).
  • LG Frankfurt (Main), Urt. v. 5.2.2020 – 2-04 O 321/19, BeckRS 2020, 2495.
  • LG Freiburg, Urt. v. 17.1.2020 – 5 O 149/19, BeckRS 2020, 4171.
  • LG Fulda
    • Urt. v. 12.3.2020 – 3 O 157/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 8.11.2019 – 3 O 68/19, BeckRS 2019, 4015.
  • LG Gießen
    • Urt. v. 27.4.2020 – 2 O 517/19 (unveröffentlicht, insb. eingehend gegen die in der Literatur vereinzelt vertretene These zum Rechtsmissbrauch).
    • Urt. v. 3.2.2020 – 2 O 487/19, BeckRS 2020, 3822 (insb. eingehend gegen die in der Literatur vereinzelt vertretene These zum Rechtsmissbrauch).
  • LG Hagen, Urt. v. 22.7.2020 – 2 O 385/19, BeckRS 2020, 19480.
  • LG Halle, Urt. v. 4.8.2020 – 5 O 49/20, BeckRS 2020, 19372.
  • LG Hamburg
    • Urt. v. 18.8.2020 – 328 O 365/19, BeckRS 2020, 21968.
    • Urt. v. 31.7.2020 – 328 O 227/19 (unveröffentlicht).
  • LG Heilbronn, Urt. v. 19.2.2020 - Sa 8 O 241/19, BeckRS 2020, 4175.
  • LG Hildesheim
    • Urt. v. 3.6.2020 – 2 O 443/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 25.3.2020 – 2 O 360/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 3.3.2020 – 3 O 244/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 20.11.2019 – 2 O 58/19, BeckRS 2019, 35300.
  • LG Karlsruhe
    • Urt. v. 26.6.2020 – 7 O 273/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 19.3.2020 – 2 O 130/19, BeckRS 2020, 5077.
  • LG Kiel
    • Urt. v. 4.9.2020 – 9 O 96/20 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 14.2.2020 – 4 O 347/19, BeckRS 2020, 4178 (insb. eingehend gegen die in der Literatur vereinzelt vertretene These zum Rechtsmissbrauch).
  • LG Kleve, Urt. v. 7.2.2020 – 3 O 107/19, BeckRS 2020, 4181.
  • LG Köln
    • Urt. v. 31.8.2020 – 24 O 146/20 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 30.6.2020 – 5 O 512/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 15.1.2020 – 17 O 185/19, BeckRS 2020, 4725.
  • LG Leipzig, Urt. v. 29.5.2020 – 5 O 2428/19 (unveröffentlicht).
  • LG Limburg (Lahn)
    • Urt. v. 8.9.2020 – 2 O 234/19, BeckRS 2020, 23447.
    • Urt. v. 28.2.2020 – 4 O 294/19, BeckRS 2020, 4354.
  • LG Lüneburg, Urt. v. 15.11.2019 – 2 O 154/19, BeckRS 2019, 40155.
  • LG Mannheim, Urt. v. 21.4.2020 – 14 O 195/19, BeckRS 2020, 9303.
  • LG Mönchengladbach
    • Urt. v. 8.4.2020 – 6 O 92/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 2.3.2020 – 11 O 57/19, BeckRS 2020, 4343 (insb. eingehend gegen die in der Literatur vereinzelt vertretene These zum Rechtsmissbrauch).
  • LG München I
    • Urt. v. 11.3.2020 – 26 O 4868/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 6.2.2020 – 40 O 11950/19, BeckRS 2020, 4179.
  • LG München II
    • Urt. v. 27.8.2020 – 9 O 4190/19, BeckRS 2020, 21963. 
    • Urt. v. 19.3.2020 – 14 O 4724/19 (unveröffentlicht).
  • LG Münster, Urt. v. 5.6.2020 – 8 O 358/19, BeckRS 2020, 21903.
  • LG Nürnberg-Fürth, Urt. v. 24.1.2020 – 9 O 7485/19, BeckRS 2020, 4183
  • LG Oldenburg, Urt. v. 20.2.2020 – 13 O 3507/18, BeckRS 2020, 4168.
  • LG Paderborn, Urt. v. 10.1.2020 – 4 O 312/19, BeckRS 2020, 2493 (insb. eingehend gegen die in der Literatur vereinzelt vertretene These zum Rechtsmissbrauch).
  • LG Passau
    • Urt. v. 25.9.2020 – 4 O 665/20 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 26.6.2020 – 1 O 997/19, BeckRS 2020, 16627.
  • LG Ravensburg, Urt. v. 12.3.2020 – 5 O 240/19, BeckRS 2020, 5263.
  • LG Regensburg
    • Urt. v. 1.4.2020 – 13 O 2108/19, BeckRS 2020, 6308.
    • Urt. v. 19.3.2020 – 73 O 1680/19, BeckRS 2020, 5083.
    • Urt. v. 13.1.2020 – 15 O 689/19, BeckRS 2020, 5089.
    • Urt. v. 2.1.2020 – 72 O 1861/19, BeckRS 2020, 5090 (insb. jeweils eingehend gegen die in der Literatur vereinzelt vertretene These zum Rechtsmissbrauch).
  • LG Saarbrücken
    • Urt. v. 4.3.2020 – 7 O 74/20 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 2.3.2020 – 12 O 396/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 10.1.2019 – 12 O 130/19, BeckRS 2020, 329 (insb. eingehend gegen die in der Literatur vereinzelt vertretene These zum Rechtsmissbrauch).
    • Urt. v. 13.12.2019 – 12 O 100/19, BeckRS 2019, 33068 = juris (insb. eingehend gegen die in der Literatur vereinzelt vertretene These zum Rechtsmissbrauch).
  • LG Schweinfurt
    • Urt. v. 10.8.2020 – 23 O 802/19, BeckRS 2020, 19377.
    • Urt. v. 28.5.2020 – 22 O 722/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 28.5.2020 – 22 O 914/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 9.1.2020 – 22 O 123/19, BeckRS 2020, 4173.
  • LG Stuttgart
    • Urt. v. 29.5.2020 – 29 O 466/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 29.5.2020 – 18 O 287/19 (unveröffentlicht).
  • LG Traunstein,
    • Urt. v. 23.6.2020 – 1 O 2743/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 24.3.2020 – 6 O 3124/19, BeckRS 2020, 5742.
  • LG Tübingen, Urt. v. 17.2.2020 – 2 O 266/19, BeckRS 2020, 5265.
  • LG Verden, Urt. v. 25.5.2020 – 3 O 32/19 (unveröffentlicht).
  • LG Weiden (Oberpfalz), Urt. v. 6.12.2019 – 11 O 148/19, BeckRS 2019, 31956.
  • LG Wuppertal
    • Urt. v. 17.4.2020 – 2 O 244/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 24.10.2019 – 5 O 142/19, BeckRS 2019, 35307.

       

Die Gegenansicht wird vertreten von:

  • OLG München, Hinweisbeschl. v. 9.6.2020 – 3 U 2049/20, juris mit Beschl. v. 7.9.2020, juris (wie schon so oft auch hier verfassungswidrig im Verfahren nach § 522 ZPO!).
  • LG Aschaffenburg, Urt. v. 26.9.2019 – 13 O 90/19 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammer, s. oben).
  • LG Freiburg, Urt. v. 16.12.2019 – 2 O 204/19 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammer, s. oben).
  • LG Köln, Urt. v. 20.12.2019 – 4 O 171/19, BeckRS 2019, 38147 = juris (gegenteilig andere Kammer, s. oben). 
  • LG München I, Urt. v. 5.10.2020 – 31 O 15582/19, BeckRS 2020, 25295 (gegenteilig andere Kammern, s. oben).
  • LG Regensburg, Urt. v. 18.12.2019 – 63 O 1149/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 18.12.2019 – 63 O 1114/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 19.11.2019 – 61 O 1040/19 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammern, s. oben). 
  • LG Schweinfurt, Urt. v. 22.10.2019 – 24 O 154/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 26.11.2019 – 24 O 313/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 14.1.2020 – 24 O 464/19 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammer, s. oben).
  • LG Traunstein, Urt. v. 15.10.2019 – 1 O 1357/19 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammer, s. oben).

         

Problem der Rückwirkung der Anmeldung: Umstritten ist im Weiteren, ob die Hemmungswirkung der Registeranmeldung die Anmeldung der Forderung in unverjährter Zeit voraussetzt. 

Nach hM wirkt die Anmeldung zum Klageregister nach § 608 Abs. 1 ZPO auf den Zeitpunkt der Erhebung der Musterfeststellungsklage zurück:

  • LG Hamburg, Urt. v. 31.7.2020 – 328 O 277/19, BeckRS 2020, 18629.
  • LG Limburg, Urt. v. 8.9.2020 – 2 O 234/19, BeckRS 2020, 23447.
  • LG Tübingen, Urt. v. 17.2.2020 – 2 O 266/19, BeckRS 2020, 5265.
  • Aus der Literatur vgl. Meller-Hannich, in: BeckOGK Zivilrecht, 1.12.2019, § 204 BGB Rn. 117; Beckmann/Waßmuth, WM 2019, 89, 94 f.; Mekat/Nordholtz, NJW 2019, 411, 412; Jaensch, jM 2020, 324; Rüsing, NJW 2020, 2588.

Nach der Gegenansicht könne eine Verjährungshemmung von Ansprüchen nach § 204 Abs. 1 Nr. 1a BGB nur dann eintreten, wenn sowohl die Erhebung der Musterfeststellungsklage als auch die Anmeldung des Gläubigers zum Klageregister nach § 608 Abs. 1 ZPO in unverjährter Zeit erfolgt sind:

  • OLG München, Beschl. v. 5.2.2020 – 3 U 7392/19, juris.
  • LG Saarbrücken, Urt. v. 4.9.2020 – 12 O 496/19, BeckRS 2020, 21741 = juris.

Restschadensersatzanspruch §§ 826 iVm 852 BGB

Der Anspruch gegen die Volkswagen AG wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung verjährt nach §§ 195, 199 BGB binnen drei Jahren, wobei umstritten ist, wann die Verjährungsfrist zu laufen begonnen hat (nach hM müssen sich Käufer erst ab 2016 grob fahrlässige Unkenntnis vorwerfen lassen, nach mM bereits ab 2015, s. oben). Jedenfalls für Klagen, die erst im Jahr 2020 erhoben wurden und die nicht von der Verjährungshemmung infolge der Anmeldung zur VW-MFK profitieren, kommt es darauf an, ob Käufer nach § 852 BGB erfolgreich auf den Verjährungseinwand replizieren können und was konkret daraus folgt. 

Der BGH konnte § 852 BGB in seiner ersten Entscheidung zur Verjährung noch offenlassen, da das Verfahren insoweit anwaltlich nicht optimal betreut wurde, vgl. BGH, Urt. v. VI ZR 739/20, BeckRS 2020, 37753 Rn. 29:

Zitat: „Soweit die Revision in einem Schriftsatz nach mündlicher Verhandlung schließlich meint, das Berufungsgericht habe von sich aus prüfen müssen, ob die Beklagte den Kaufpreis durch eine unerlaubte Handlung auf Kosten des Klägers erlangt und damit gemäß § 852 Satz 1 BGB herauszugeben hat (vgl. BGH, Urteil vom 13. Oktober 2015 - II ZR 281/14, NJW 2016, 1083 Rn. 31 mwN), so setzt hier eine solche Prüfung jedenfalls Vortrag des Klägers dazu voraus, dass und in welcher Höhe die Beklagte, die nach den tatbestandlichen Feststellungen des Berufungsgerichts nicht Verkäuferin des Fahrzeugs war, etwas aus dem Fahrzeugverkauf erlangt hat. Feststellungen zu diesbezüglichem Vortrag sind weder getroffen noch rügt die Revision, dass ein solcher Vortrag gehörswidrig übergangen worden sei.“

In der Instanzrechtsprechung wurde § 852 BGB bisher nur vereinzelt diskutiert:      

  • OLG Hamm, Urt. v. 6.10.2020 – 46 U 15/19, BeckRS 2020, 30156: Ohne Begründung § 852 BGB abgelehnt, vgl. aaO Rn. 20: „Soweit seitens des Klägers zudem hilfsweise versucht wird, einen Schadensersatzanspruch nach § 852 Satz 1 BGB zu konstruieren, weist der Senat darauf hin, dass auch insoweit die Anspruchsvoraussetzungen nicht erfüllt sind. Das Vorliegen eines sog. Restschadens im Sinne des § 852 Satz 1 BGB, auf dessen Ersatz ein Anspruch bestehen könnte, ist nicht ersichtlich.“
  • OLG Oldenburg
    • Urt. v. 2.3.2021 – 12 U 161/20 (unveröffentlicht): § 852 BGB bejaht. 
    • Beschl. v. 22.1.2021 – 2 U 126/20, BeckRS 2021, 1091: § 852 BGB abgelehnt, da der Anspruch des Käufers auf die Gewinnmarge gerichtet sei und um den Nutzungsvorteil zu kürzen sei, der die Gewinnmarge offensichtlich übersteige. 
    • Beschl. v. 21.1.2021 – 2 U 168/20, BeckRS 2021, 1642 mit Hinweisbeschl. v. 5.1.2021 – 2 U 168/20, BeckRS 2021, 1641: § 852 BGB abgelehnt, da der Anspruch des Käufers auf die Gewinnmarge gerichtet sei und um den Nutzungsvorteil zu kürzen sei, der die Gewinnmarge offensichtlich übersteige. 
  • LG Hildesheim, Hinweisbeschl. v. 29.11.2020 – 5 O 183/20, BeckRS 2020, 35828: Übergang von § 826 BGB zu § 852 BGB ist keine Änderung des Streitgegenstandes (vgl. sodann nach Fallenlassen des Verjährungseinwands Urt. v. 18.12.2020 – 5 O 183/20, BeckRS 2020, 35809). 
  • LG Karlsruhe, Urt. v. 4.12.2020 – 4 O 195/20, BeckRS 2020, 34655: Aufgrund von § 852 BGB verurteilt.
  • LG Kiel, Hinweisbeschl. v. 2.7.2020 – 17 O 124/20 (hier veröffentlicht): § 852 BGB befürwortet. 
  • LG Magdeburg, Urt. v. 25.6.2020 – 10 O 1856/19, BeckRS 2020, 14167: § 852 BGB befürwortet.
  • LG Osnabrück, Urt. v. 3.7.2020 – 6 O 842/20, BeckRS 2020, 17605: § 852 BGB im Fall eines Gebrauchtwagenkaufs abgelehnt, für einen Neuwagenerwerb allerdings offengelassen.  
  • LG Trier, Hinweisbeschl. v. 8.10.2020 – 5 O 173/20, BeckRS 2020, 27529: § 852 BGB befürwortet.
  • AG Marburg, Beschl. v. 16.6.2020 – 9 C 891/19, juris: § 852 BGB befürwortet. 

Softwareupdate EA 189

Eine Herstellerhaftung wird auch im Hinblick auf das für den Motor EA 189 bereitgestellte Software-Update diskutiert. Es stellt sich die Frage, ob darin – ungeachtet der behördlichen Freigabe – wiederum eine illegale Abschalteinrichtung in Gestalt eines sogenannten „Thermofensters“ zum Einsatz kommt. Die Problematik "Thermofenster" betrifft als solche auch andere Motorenmodelle von VW und andere Hersteller. 

Der österreische OGH hat die konkrete Rechtsfrage dem EuGH vorgelegt: 

  • OGH Österreich, Vorlagebeschl. v. 17.3.2020 – 10 Ob 44/19x, BeckRS 2020, 5269: Inhalt der geschuldeten Leistung / Thermofenster als (un)zulässige Abschalteinrichtung.
  • VG Schleswig, Vorlagebeschl. v. 20.11.2019 – 3 A 113/18, BeckRS 2019, 29226.

Das OLG Wien war in einem anderen Verfahren bereits eigenständig davon ausgegangen, dass es sich bei dem in das Softwareupdate implementierten Thermofenster um eine unzulässige Abschaltvorrichtung handelt.

  • OLG Wien, Teilurt. v. 30.10.2019 – 4 R 62/19w, BeckRS 2019, 29766: 

    „Nach Auffassung des erkennenden Senats handelt es sich ausgehend von diesen Grundsätzen auch bei der temperaturabhängigen Steuerung der Abgasrückführung um eine unzulässige Abschalteinrichtung nach Art. 5 Abs. 2 VO Nr. 715/2007/EG. […] Dass das deutsche KBA dieses Thermofenster mit der Freigabe des Software-Updates nicht als unzulässige Abschalteinrichtung gemäß Art. 5 Abs. 2 Satz 1 der VO Nr. 715/2007/EG eingestuft hat, steht dem nicht entgegen, da die Frage, ob eine Abschalteinrichtung unzulässig ist oder nicht, eine Rechtsfrage darstellt, die von den Gerichten zu prüfen und zu beantworten ist. Ein solcher Verwaltungsakt kann lediglich zwischen den Beteiligten des dortigen Verfahrens wirken, die Klägerin aber nicht binden.“

Das Handelsgericht Wien hat in einem auf Betreiben des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) ergangenen Urteils festgestellt, dass VW schuldig ist, „im geschäftlichen Verkehr in Österreich … den unrichtigen Eindruck zu erwecken, durch ein Softwareupdate“ könnten die Grenzwerte „ohne Verschlechterungen hinsichtlich Kraftstoffverbrauch, CC2-Immissionen, Motorleistung und Drehmoment sowie Geräuschimmissionen“ erreicht werden:

     

Die Rechtsprechung lehnt eine Haftung aus § 826 BGB im Hinblick auf das Software-Update überwiegend ab, da kein vorsätzliches und sittenwidriges Verhalten feststellbar sei: 

  • OLG Bremen, Urt. v. 15.1.2021 – 2 U 9/20, BeckRS 2021, 1197: Feststellung der Ersatzpflicht der Volkswagen AG für weitere Schäden: „Der Senat nimmt an, dass die konkrete Möglichkeit des Eintritts weiterer Schäden besteht, weil ausreichende Anknüpfungstatsachen dafür vorliegen, dass auch nach Aufspielen des Software-Updates weitere Kosten in Gestalt von Mietwagenkosten oder sonstige Transportkosten entstehen können, weil eine Umprogrammierung der Software erforderlich werden könnte. Diese Anknüpfungstatsachen resultieren aus der den VW EOS nach Durchführung des Software-Updates (Motor: EA 189) betreffenden Rückrufaktion des KBA vom 14.09.2020 zum Rückrufcode 23AO mit der Beschreibung "Entfernung der unzulässigen Abschalteinrichtung bzw. erhöhte Emissionswerte auch nach Durchführung der Aktion 23R7" und der Abhilfemaßnahme des Herstellers "Das Motorsteuergerät wird umprogrammiert'.“
  • OLG Düsseldorf, Urt. v. 8.10.2020 – I-8 U 169/19 (unveröffentlicht): Haftung aus § 826 BGB abgelehnt, weil die Verwendung des Thermofensters unter der Motorschutzausnahme des europ. Rechts vertretbar gewesen sei.
  • OLG Hamm
    • Urt. v. 19.1.2021 – 19 U 1304/19, BeckRS 2021, 648: „Eine Verhaltensänderung der Beklagten zu 1, die ihr ursprüngliches sittenwidriges Handeln gegenüber dem hiesigen Kläger nicht mehr als sittenwidrige Schädigung erscheinen ließe, lässt sich hier nicht feststellen.“
    • Urt. v. 2.9.2020 – 30 U 192/19, BeckRS 2020, 23982 = juris: „Selbst wenn die geschilderte Wirkungsweise der Abgasrückführung mit ihrer Reduzierung außerhalb des Thermofensters eine unzulässige Abschalteinrichtung darstellen würde, fehlt es an konkreten Anhaltspunkten für ein in diesem Zusammenhang sittenwidriges Verhalten der Beklagten im Sinne von § 826 BGB.“
  • OLG Karlsruhe,
    • Urt. v. 30.10.2020 – 17 U 296/19, BeckRS 2020, 29048 = juris: Haftung aus § 826 BGB abgelehnt, „denn zum einen wurde dieses „Thermofenster“ unstreitig gegenüber dem KBA offengelegt, von diesem geprüft und zugelassen, und zum anderen wird es jedenfalls in Teilen der Fachkreise zum Bauteilschutz für zulässig gehalten.“
    • Hinweisbeschl. v. 22.8.2019 – 17 U 257/18, BeckRS 2019, 18710. 
  • OLG Köln, Urt. v. 18.12.2020 – 20 U 288/19, BeckRS 2020, 35968: § 826 BGB bejaht bei Erwerb eines mit dem Software Update versehenen EA 189 VW Tiguan am 28.12.2016.
  • OLG MünchenBeschl. v. 29.9.2020 – 8 U 201/20, BeckRS 2020, 24517 = juris mit Hinweisbeschl. v. 27.8.2020, juris.
  • OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 13.11.2019 – 9 U 120/19, BeckRS 2019, 33583: Sittenwidrigkeit verneint.
  • OLG Stuttgart, Hinweisbeschl. v. 23.7.2020 – 2 U 176/19, BeckRS 2020, 18765: Softwareupdate mit unzulässigen Abschalteinrichtungen und nachteiligen Nebenwirkungen?
  • LG Berlin, Urt. v. 6.5.2020 – 13 O 80/19, BeckRS 2020, 28852: § 826 BGB.
  • LG Dortmund, Urt. v. 28.8.2020 – 4 0 53/20, BeckRS 2020, 22255: § 826 BGB.
  • LG Düsseldorf, Urt. v. 31.7.2019 – 7 O 166/18, BeckRS 2019, 17163 ) juris: § 826 BGB.
  • LG Ingolstadt, Verf. v. 24.6.2019 – 54 O 240/19, BeckRS 2019, 13564: § 826 BGB.
  • LG Itzehoe, Urt. v. 9.8.2019 – 6 O 101/19, BeckRS 2019, 50081: § 826 BGB.
  • LG Kiel, Urt. v. 1.10.2019 – 11 O 233/18, BeckRS 2019, 31426: „Die Beklagte hat einen weiteren, versuchten (Sicherungs-) Betrug im Sinne der §§ 263 Abs. 2, 22 STGB durch Unterlassen gemäß § 13 StGB dadurch begangen, dass sie den Kläger bei der Installation des Softwareupdates nicht darauf hingewiesen hat, dass auch bei diesem Softwareupdate ein sogenanntes Thermofenster eingebaut ist.“
  • LG Mönchengladbach, Urt. v. 27.6.2019 – 1 O 248/18, BeckRS 2019, 19070 = juris: § 826 BGB.
  • LG München I
    • Urt. v. 4.2.2021 – 31 O 9672/20, BeckRS 2021, 1049.
    • Urt. v. 5.10.2020 - 31 O 5692/20, BeckRS 2020, 25294: Schädigungsvorsatz verneint.
  • LG Münster, Urt. v. 28.1.2020 – 14 O 163/19, BeckRS 2020, 5505: § 826 BGB.
  • LG Stuttgart, Urt. v. 8.1.2019 – 7 O 265/18, BeckRS 2019, 33; s. auch Urt. v. 9.5.2019 – 23 O 220/18, BeckRS 2019, 8026 und Urt. v. 17.1.2019 – 23 O 180/18, BeckRS 2019, 272 sowie Urt. v. 16.8.2019 – 46 O 101/19 (unveröffentlicht): § 826 BGB.

Herstellerhaftung Motoren VW EA 288, VW EA 897, VW EA 896

Bei dem Volkswagen Euro-6-Diesel-Motor EA 288 handelt es sich um den EA 189-Nachfolgemotor. Die Rechtsprechungsübersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

  • OLG Braunschweig, Beschl. v. 4.11.2019 – 7 U 363/18, BeckRS 2019, 38719: Kläger habe keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür dargelegt, dass nicht nur Motoren des Typs EA189 mit einer entsprechenden Funktion ausgestattet seien.
  • OLG Celle, Beweisbeschl. v. 14.7.2020 – 7 U 532/18, BeckRS 2020, 19389.
  • OLG Düsseldorf, Beschl. v. 16.2.2021 – I-23 U 159/20, BeckRS 2021, 2374. 
  • OLG Frankfurt/Main, Hinweisbeschl. v. 17.2.2020 – 12 U 353/19, BeckRS 2020, 2626: Kein vorsätzlich sittenwidriges Verhalten
  • OLG Köln
    • Urt. v. 19.2.2021 – 19 U 151/20, BeckRS 2021, 2388: Versäumnisurteil.
    • Hinweisbeschl. v. 12.9.2019 – 15 U 234/18, BeckRS 2019, 47682.
    • Hinweisbeschl. v. 19.9.2019 – 15 U 117/19, BeckRS 2019, 50034.
    • Beschl. v. 6.8.2019 – 7 U 119/19, BeckRS 2019, 25896: Kein vorsätzlich sittenwidriges Verhalten.
  • OLG Oldenburg
    • Verf. v. 24.2.2021 – 5 U 112/20, BeckRS 2021, 2612. 
    • Beweisbeschl. v. 8.9.2020 – 14 U 322/19, BeckRS 2020, 28767.
  • OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 20.12.2019 - 3 U 39/19, BeckRS 2019, 42640: Kein Schadensersatzanspruch des Käufers eines Diesel-Fahrzeugs, wenn schon offen bleibt, ob ein Motor des Typs EA 189 oder EA 288 eingebaut ist.
  • LG Offenburg, Urt. v. 23.6.2020 – 3 O 38/18, BeckRS 2020, 16625: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Baden-Baden, Urt. v. 13.1.2020 – 4 O 247/19 (unveröffentlicht): Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Bielefeld
    • Beweisbeschl. v. 18.11.2018 – 6 O 74/18, juris. 
    • Beweisbeschl. v. 25.6.2019 – 7 O 20/19, BeckRS 2019, 35428 = juris. 
  • LG Darmstadt
    • Urt. v. 24.11.2020 – 9 O 305/18, BeckRS 2020, 39387: Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 21.9.2020 – 1 O 89/20, BeckRS 2020, 30710: Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 31.8.2020 – 13 O 88/20, BeckRS 2020, 25363 = juris: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Düsseldorf, Urt. v. 17.7.2020 - 11 O 190/18, BeckRS 2020, 37645: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Duisburg
    • Urt. v. 12.1.2021 – 12 O 88/20 (unveröffentlicht): Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 30.8.2018 – 1 O 231/18, BeckRS 2018, 50012: Haftung aus § 826 BGB..
  • LG Ellwangen, Beweis- und Hinweisbeschl. v. 26.11.2020 – 3 O 254/20, BeckRS 2020, 33993.
  • LG Gießen, Urt. v. 28.1.2021 – 5 O 242/20 (unveröffentlicht): Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Hagen, Urt. v. 11.8.2020 – 3 O 134/19, BeckRS 2020, 28125 = juris: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Heilbronn, Urt. v. 29.5.2020 – Bi 6 O 257/19, BeckRS 2020, 39763: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Karlsruhe, Urt. v. 5.2.2021 – 9 O 93/20, BeckRS 2020, 42138: Haftung aus § 826 BGB. 
  • LG München I
    • Urt. v. 25.8.2020 – 3 O 4218/20, BeckRS 2020, 28259: Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 31.3.2020 – 3 O 13321/19, juris: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Mühlhausen, Beweisbeschl. v. 28.10.2020 – 3 O 101/20, BeckRS 2020, 38444.
  • LG Offenburg
    • Urt. v. 4.1.2021 - 2 O 168/20, BeckRS 2021, 187: Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 29.7.2020 – 3 O 39/20 (unveröffentlicht): Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 23.6.2020 – 3 O 38/18, BeckRS 2020, 16625: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Oldenburg, Urt. v. 6.10.2020 – 1 O 939/20, BeckRS 2020, 28601: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Regensburg, Urt. v. 19.3.2020 – 73 O 1181/19, BeckRS 2020, 7252: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Stuttgart, Beweisbeschl. v. 9.10.2020 – 29 O 268/20, BeckRS 2020, 33168.
  • LG Wuppertal, Beweisbeschl. v. 15.3.2019 – 2 O 273/18, BeckRS 2019, 8055 = juris.

      

Volkswagen 3-Liter-Dieselmotor Typ EA 897. Die Rechtsprechungsübersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

  • OLG Brandenburg, Urt. v. 9.12.2019 – 5 U 103/18, BeckRS 2019, 33351: Haftung verneint.
  • OLG Frankfurt (Main)
    • Beschl. v. 19.9.2019 – 19 U 146/19, juris mit Hinweisbeschl. v. 1.8.2019, juris: Vortrag zur Passivlegitimation der VW AG unsubstantiiert.
    • Hinweisbeschl. v. 5.9.2019 – 19 U 77/19, BeckRS 2019, 25892: Klägervortrag zum Umstand der Manipulation in casu unsubstantiiert.
  • OLG Hamm
    • Beschl. v. 18.1.2021 – 8 U 92/20, BeckRS 2021, 2196. 
    • Urt. v. 23.11.2020 – 8 U 43/20, juris: Haftung aus § 826 BGB.
  • OLG Karlsruhe, Hinweisbeschl. v. 22.8.2019 – 17 U 257/18, BeckRS 2019, 18710 = juris: Klägervortrag zum Umstand der Manipulation in casu substantiiert; Vorfragen zur sachverständigen Begutachtung.
  • OLG Köln
    • Urt. v. 12.3.2020 – 3 U 55/19, BeckRS 2020, 10284 = juris: Klägervortrag zum Umstand der Manipulation in casu entgegen LG nicht unsubstantiiert / Zurückverweisung.
    • Urt. v. 25.9.2019 – 26 U 64/18, BeckRS 2019, 42808 = juris: Keine Verantwortlichkeit der Volkswagen AG für Beteiligung an Manipulation des im Audi verbauten Motors
  • OLG Koblenz, 
    • Urt. v. 24.8.2020 - 12 U 1824/19, BeckRS 2020, 20976: Audi Q5 / Keine Haftung aus § 826 BGB da kein Vorsatz bzgl. Thermofenster feststellbar.
  • OLG München, Beschl. v. 17.12.2019 - 30 U 4455/18, BeckRS 2019, 41979: Klägervortrag zum Umstand der Manipulation unsubstantiiert (ins Blaue).
  • OLG Oldenburg, Urt. v. 16.10.2020 – 11 U 2/20, BeckRS 2020, 26911 = juris: Haftung aus § 826 BGB.
  • OLG Stuttgart, Verf. v. 31.3.2020 – 16a U 197/19, BeckRS 2020, 5656: Klägervortrag zur Abschaltvorrichtung in casu nicht unsubstantiiert; Haftung aus § 826 BGB möglich.
  • LG Berlin, Urt. v. 20.8.2020 – 4 O 392/19 (unveröffentlicht): Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Bonn, Urt. v. 31.8.2002 – 13 O 12/20 (unveröffentlicht): Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Essen, Urt. v. 28.1.2020 – 19 O 54/19, BeckRS 2020, 9630: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Frankfurt (Main), Urt. v. 6.5.2020 – 2-30 O 334/19, BeckRS 2020, 9296: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Ingolstadt
    • Urt. v. 20.8.2020 – 64 O 331/19 (unveröffentlicht): Audi Q 5 3.0 TDI, Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 13.8.2020 – 64 O 2459/19 (unveröffentlicht): Audi A6 Avant 3.0, Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 7.8.2020 - 51 O 2181/19 (unveröffentlicht): Audi A6 Avant 3.0, Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 23.7.2020 – 34 O 3157/19 (unveröffentlicht): Audi A5 Cabrio 3.0 TDI, Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 23.7.2020 – 83 O 1910/19 (unveröffentlicht): Audi SQ5, Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 28.2.2020 – 51 O 926/19, BeckRS 2020, 9629: Audi SQ5 Plus 3,0 TDI; Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Köln
    • Urt. v. 14.1.2021 – 14 O 411/19 (unveröffentlicht): VW Touareg, Haftung aus § 826 BGB. 
    • Urt. v. 28.7.2020 – 8 O 347/19 (unveröffentlicht): Audi Q5, Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Krefeld
    • Urt. v. 15.1.2020 – 2 O 454/18, BeckRS 2020, 21574 = juris.
    • Urt. v. 6.11.2019 – 2 O 370/18, BeckRS 2019, 29120 = www.nrwe.de.
  • LG Münster, Urt. v. 28.1.2020 – 14 O 163/19, BeckRS 2020, 5505: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Nürnberg-Fürth 
    • Urt. v. 15.12.2020 – 4 O 4112/20 (unveröffentlicht): Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 18.8.2020 – 4 O 219/20 (unveröffentlicht): Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Offenburg, Urt. v. 7.5.2020 – 4 O 106/19, BeckRS 2020, 9113: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Oldenburg, Urt. v. 2.3.2020 – 16 O 2113/19, juris: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Paderborn
    • Urt. v. 26.11.2020 – 3 O 238/20, BeckRS 2020, 35122: Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 7.8.2020 – 3 O 25/20 (unveröffentlicht): Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 16.7.2020 – 4 O 43/20 (unveröffentlicht): Keine Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Traunstein, Aufklärungs- und Beweisbeschl. v. 3.12.2019 – 8 O 3226/18, BeckRS 2019, 31386: Einholung eines Sachverständigengutachtens zur Feststellung des Vorhandenseines einer unzulässigen Abschalteinrichtung („Umschaltlogik“) bei VW Touareg mit 3-Liter TDI-Motor EA 897.

    

Volkswagen 3-Liter-Dieselmotor Typ EA 896. Die Rechtsprechungsübersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

  • OLG Koblenz, Urt. v. 5.6.2020 – 8 U 1803/19, BeckRS 2020, 17355: Haftung aus § 826 BGB. 
  • OLG Köln, Urt. v. 22.11.2019 – 19 U 62/19, juris: Verantwortlichkeit der Volkswagen AG für Beteiligung an Manipulation des im Audi verbauten Motors nicht hinreichend dargelegt.
  • OLG Naumburg, Urt. v. 18.9.2020 – 8 U 39/20, BeckRS 2020, 35220; s. bereits Hinweisbeschl. v. 29.6.2020 – 8 U 39/20, BeckRS 2020, 15649: Audi SQ 5 3.0 / Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Ingolstadt, Urt. v. 20.8.2020 – 64 O 331/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).
  • LG Nürnberg-Fürth, Urt. v. 13.7.2020 – 4 O 6124/19 (unveröffentlicht).
  • LG Wuppertal, Urt. v. 16.7.2020 – 4 O 31/20, BeckRS 2020, 22822.

Rechtsprechungshinweise zu Daimler

Allgemeiner Hinweis zu den aktuellen Erfolgsaussichten: Von den gegen die Daimler AG im Kontext des Dieselskandals bisher anhängig gemachten Klagen wurden lt. Angaben der die Verteidigung für die Daimler AG koordinierenden Kanzlei bisher mehr als 4.500 Klagen abgewiesen. Das entspreche einem Gesamtanteil von mehr als 95 %, wobei der quotale Anteil an Klageabweisungen auf der Ebene der OLGs nochmals höher liege. Professor Heese hält diese Information auf der Grundlage der am Lehrstuhl (nicht systematisch) erhobenen Lage für zutreffend.

Zur Vergleichspraxis der Daimler AG s. Handelsblatt, Daimler geht im Dieselskandal auf Kläger zu, 15.4.2020

      
Bundesgerichtshof

  • Beschl. v. 19.1.2021 - VI ZR 433/19, BeckRS 2021, 847: Nichtzulassungsbeschwerde gegen OLG Köln, Urt. v. 27.9.2019 – 6 U 57/19, BeckRS 2019, 42420: Aufhebung der Klagabweisung und Zurückverweisung im Fall Daimler-Thermofenster wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs des Käufers.
  • Beschl. v. 28.1.2020 – VIII ZR 57/19, NJW 2020, 1740 = BeckRS 2020, 2119: In diesem Fall hatte das OLG Celle (Beschluss vom 07.02.2019 - 7 U 263/18) die Substantiierungsanforderungen des Klägers wegen des Vorhandenseins einer unzulässigen Abschalteinrichtung bei einem Dieselmotor (Typ OM 651) überspannt, die Einholung eines Sachverständigengutachtens zu Unrecht verweigert und dadurch dessen Recht auf Gehör in verfassungswidriger Weise verletzt. Die Nichtzulassungsbeschwerde hatte dann nur wegen des bei derartigen Gehörsverletzungen geltenden Grundsatzes der Subsidiarität keinen Erfolg (Fall für die Anwaltshaftung).

     

Oberlandesgerichte


Klageerfolg, Sachaufklärungsmaßnahme oder Zurückverweisung an LG (soweit bekannt)

  • OLG Celle, Beschl. v. 17.2.2021 – 7 U 20/20, BeckRS 2021, 2373: Mercedes GLC 220 / Auskunftsanfrage bei KBA.
  • OLG Hamm, Beweisbeschl. v. 2.10.2019 – 17 U 191/18, BeckRS 2019, 39249: Thermofenster bei Mercedes Benz E 250 GDI als unzulässige Abschalteinrichtung?
  • OLG Köln
    • Urt. v. 5.11.2020 – 7 U 35/20, BeckRS 2020, 30204: Mercedes Benz 250 0 Marco Polo / Motor Typ OM 651 / Anspruch aus § 826 BGB; s. bereits Hinweisbeschl. v. 6.8.2020 – 7 U 35/20, BeckRS 2020, 23567: Vorhandensein einer illegalen Abschaltvorrichtung hinreichend substantiiert vorgetragen.
    • Urt. v. 6.9.2019 – 19 U 51/19, BeckRS 2019, 22423: Mercedes C 220 CDI / Anspruch aus § 826 BGB möglich; Zurückverweisung an LG.
  • OLG Naumburg, Urt. v. 18.9.2020 – 8 U 8/20, BeckRS 2020, 23552: Mercedes GLK 220 CDI / Motor OM 651 / Anspruch aus § 826 BGB.
  • OLG Nürnberg, Verf. v. 28.5.2020 – 5 U 144/20, BeckRS 2020, 41886: Aufgabe zum substantiierten Vortrag zur Rückrufanordnung des KBA.
  • OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 28.8.2020 – 1 U 137/19, BeckRS 2020, 37024: Mercedes Benz C 300 CDI: Zurückverweisung an LG; Anspruch aus § 826 BGB für möglich gehalten.
  • OLG Stuttgart, Verf. v. 26.5.2020 – 16a U 94/19 (hier veröffentlicht): Urkundenvorlageanordnung (§ 142 ZPO) bzgl. Typengenehmigungsantrag nebst Prüfbericht und Beschreibungsbogen.
     

Klagabweisung (Auswahl)

  • KG Berlin, Urt. v. 18.2.2020 – 14 U 75/19, BeckRS 2020, 9869: Mercedes Benz C 220d / Kein Anspruch aus § 826 BGB.
  • OLG Celle, Urt. v. 13.11.2019 – 7 U 367/18, BeckRS 2019, 29587: Mercedes Benz Typ A 200 CDI / Kein Anspruch aus § 826 BGB, da Kläger nicht hinreichend substantiiert habe.
  • OLG Dresden, Urt. v. 16.7.2019 – 9 U 567/19, BeckRS 2019, 23150: Thermofenster bei Mercedes Benz / Kein Anspruch aus § 826 BGB, weil es an einem sittenwidrigen Verhalten fehle.
  • OLG Düsseldorf, Hinweisbeschl. v. 28.9.2018 – 22 U 95/18, BeckRS 2018, 32400: Mercedes Benz C 220 CDI / Kein Anspruch aus § 826 BGB, da Kläger nicht hinreichend substantiiert habe.
  • OLG Frankfurt (Main), Urt. v. 7.11.2019 – 6 U 119/18, BeckRS 2019, 30856: Mercedes Benz / Kein Anspruch aus § 826 BGB, weil Schädigungsvorsatz nicht festgestellt werden könne.
  • OLG Koblenz (12. Zivilsenat)
    • Urt. v. 12.10.2020 – 12 U 1463/19, BeckRS 2020, 26325.
    • Urt. v. 12.10.2020 – 12 U 10/20, BeckRS 2020, 26321.
    • Urt. v. 12.10.2020 – 12 U 1525/19, BeckRS 2020, 26331.
    • Urt. v. 5.10.2020 – 12 U 51/20, BeckRS 2020, 25773: Mercedes Benz GLC 220 d 4MATIC / Kein Anspruch aus § 826 BGB da kein Vorsatz nachweisbar sei und dementsprechend auch Sittenwidrigkeit ausscheide.
    • Urt. v. 21.9.2020 – 12 U 2226/19, BeckRS 2020, 24351: Kein Anspruch aus § 826 BGB da kein Vorsatz nachweisbar sei und dementsprechend auch Sittenwidrigkeit ausscheide.
    • Urt. v. 14.9.2020 – 12 U 1831/19, BeckRS 2020, 24349: Mercedes Benz GLK 220 CDI 4 M / Kein Anspruch aus § 826 BGB da kein Vorsatz nachweisbar sei und dementsprechend auch Sittenwidrigkeit ausscheide.
    • Urt. v. 14.9.2020 – 12 U 1896/19, BeckRS 2020, 24350: Mercedes Benz GLK 350 CDI / Kein Anspruch aus § 826 BGB da kein Vorsatz nachweisbar sei und dementsprechend auch Sittenwidrigkeit ausscheide.
    • Urt. v. 14.9.2020 – 12 U 1464/19, BeckRS 2020, 24348: Kein Anspruch aus § 826 BGB da kein Vorsatz nachweisbar sei und dementsprechend auch Sittenwidrigkeit ausscheide.
    • Urt. v. 14.9.2020 – 12 U 2021/19, BeckRS 2020, 24352: Kein Anspruch aus § 826 BGB da kein Vorsatz nachweisbar sei und dementsprechend auch Sittenwidrigkeit ausscheide.
    • Urt. v. 7.9.2020 – 12 U 1702/19, BeckRS 2020, 21726: Mercedes Benz E 350 T / Kein Anspruch aus § 826 BGB da kein Vorsatz nachweisbar sei und dementsprechend auch Sittenwidrigkeit ausscheide.
    • Urt. v. 7.9.2020 – 12 U 1406/19, BeckRS 2020, 21725: Mercedes Benz C 220 CDI / Kein Anspruch aus § 826 BGB da kein Vorsatz nachweisbar sei und dementsprechend auch Sittenwidrigkeit ausscheide.
    • Urt. v. 7.9.2020 – 12 U 2020/19, BeckRS 2020, 21727: Mercedes Benz GLK 350 CDI / / Kein Anspruch aus § 826 BGB da kein Vorsatz nachweisbar sei und dementsprechend auch Sittenwidrigkeit ausscheide.
    • Urt. v. 24.8.2020 – 12 U 125/20, BeckRS 2020, 20960: Mercedes Benz GLK 220 CDI / Kein Anspruch aus § 826 BGB da Inverkehrbringen des Fahrzeugs mit Thermofenster nicht als sittenwidrige Handlung einzuordnen und da kein Vorsatz nachweisbar sei.
    • Urt. v. 18.5.2020 - 12 U 2149/19, BeckRS 2020, 9935: Mercedes Benz E 200 T CDI / Kein Anspruch aus § 826 BGB da kein Vorsatz nachweisbar sei.
    • Urt. v. 11.5.2020 – 12 U 1763/19, BeckRS 2020, 9863: Mercedes Benz ML 350 BlueTEC 4M / Kein Anspruch aus § 826 BGB da Inverkehrbringen des Fahrzeugs mit Thermofenster nicht als sittenwidrige Handlung einzuordnen sei.
    • Urt. v. 9.12.2019 – 12 U 555/19, BeckRS 2019, 32707: Unzulässigkeit von Thermofenster bei Daimler-Fahrzeug offengelassen; § 826 BGB abgelehnt.
      Urt. v. 21.10.2019 – 12 U 246/19, BeckRS 2019, 25135: Mercedes Benz E 350 T CDI / Kein Anspruch aus § 826 BGB da Inverkehrbringen des Fahrzeugs mit Thermofenster nicht als sittenwidrige Handlung einzuordnen sei.
  • OLG Köln, Beschl. v. 4.7.2019 – 3 U 148/18, BeckRS 2019, 15640: Mercedes Benz / Kein Anspruch aus § 826 BGB, weil Schädigungsvorsatz nicht festgestellt werden könne.
  • OLG Nürnberg
    • Beschl. v. 27.7.2020 – 5 U 4765/19, BeckRS 2020, 17693: Mercedes Benz C 220 CDI Blue Efficiency / Thermofenster / kein Vorsatz feststellbar mit Blick auf „Motorschutzausnahme“.
    • Urt. v. 19.7.2019 – 5 U 1670/18, BeckRS 2019, 19559: Mercedes Benz C 200 / Kein Anspruch aus § 826 BGB mangels feststellbaren vorsätzlichen Verhaltens.
  • OLG Oldenburg, Beschl. v. 27.1.2020 – 5 U 395/19, BeckRS 2020, 8864: Mercedes-Benz GLC 220 d 4MATIC / Kein Anspruch aus § 826 BGB mangels feststellbaren verwerflichen Verhaltens.
  • OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 18.9.2019 - 12 U 123/18, BeckRS 2019, 23793: Mercedes Benz, Typ 220 CDI / Kein Anspruch aus § 826 BGB, weil Schädigungsvorsatz nicht festgestellt werden könne. 
  • OLG Stuttgart
    • Urt. v. 11.12.2020 – 3 U 101/18 (unveröffentlicht): Kein Anspruch aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 22.9.2020 – 16a U 55/19, BeckRS 2020, 25570 = juris.
    • Urt. v. 30.7.2019 – 10 U 134/19, BeckRS 2019, 17247: Mercedes Benz GLK 220 CDI / Kein Anspruch aus § 826 BGB mangels substantiiertem Klägervortrag und keine Anwendung der sekundären Darlegungslast.

    

Landgerichte (Auswahl)


Klageerfolg, Sachaufklärungsmaßnahme

  • LG Bonn, Urt. v. 20.5.2020 – 1 O 195/19, BeckRS 2020, 28525: Mercedes Benz GLK 220 GDI.
  • LG Duisburg, Urt. v. 9.6.2020 – 1 O 334/19, juris.
  • LG Hanau, Urt. v. 7.6.2018 – 9 O 76/18, BeckRS 2018, 33799: Mercedes-Benz Vito 114 CDI, Euro 6 Diesel.
  • LG Hannover, Urt. v. 24.8.2020 – 18 O 49/19 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz GLK 220 CDI 4Matic.
  • LG Heilbronn
    • Urt. v. 19.6.2020 – Sa 8 O 134/19 (unveröffentlicht): Mercedes BenzW447, V 250 a NIATIC Motor OM 651.
    • Urt. v. 1.4.2019 – Kn 8 O 120/18 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz Viano 2.2 CDI, Euro 5 Diesel.
  • LG Itzehoe, Urt. v. 9.8.2019 – 6 O 101/19, BeckRS 2019, 50081: Mercedes ML 350.
  • LG Frankfurt (Main), Urt. v. 18.7.2019 – 2- 10 O 93/19, BeckRS 2019, 50080: Mercedes-Benz C 220 und „Thermofenster“
  • LG Freiburg
    • Urt. v. 6.10.2020 – 8 O 53/20, BeckRS 2020, 30723: Mercedes Benz GLK 220 CDI 4MATIC mit Motor OM 651.
    • Beweisbeschl. v. 6.7.2020 – 6 O 149/19, BeckRS 2020, 15395: „Vor Einholung eines gerichtlichen Gutachtens, welches mit erheblichem Aufwand und entsprechenden Kosten verbunden ist, soll zunächst die Auskunft des Kraftfahrt-Bundesamtes eingeholt werden. Auf Basis der Auskunft wird das Gericht neu zu bewerten haben, ob und zu welchen konkreten Fragen ein Gutachten erforderlich ist.“
    • Urt. v. 13.3.2020 – 8 O 71/19, BeckRS 2020, 28524: Mercedes mit Motor OM 651.
  • LG Fulda, Urt. v. 15.10.2020 - 2 O 187/20, BeckRS 2020, 35121: Mercedes-Benz SLC 250.
  • LG Mainz, Beweisbeschl. v. 17.01.2021 – 5 O 128/20, BeckRS 2021, 782.
  • LG Mönchengladbach, Urt. v. 27.6.2019 – 1 O 248/18, BeckRS 2019, 19070: Mercedes-Benz C220 d T-Modell, Euro 6 Diesel.
  • LG Münster, Hinweis- und Beweisbeschl. v. 18.12.2020 – 11 O 45/20, BeckRS 2020, 38732: Mercedes Benz C 220 (Motor OM 651). 
  • LG Offenburg, Urt. v. 30.9.2019 – 3 O 474/18, juris: Mercedes Benz 250d.
  • LG Stuttgart (wegen des hohen Fallaufkommens hier nach Kammern zusammengefasste Auswahl)
    • 8. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 18.8.2020 – 8 O 31/20 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz B 180.
    • 16. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 19.8.2020 – 16 O 393/19 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz V 250d; Urt. v. 21.12.2020 – 16 O 457/20 (unveröffentlicht): Mercedes E 220; Urt. v. 23.12.2020 – 16 O 369/20 (unveröffentlicht): Mercedes C 200.
    • 14. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 8.5.2020 – 14 O 74/20 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz GLC 220d 4Matic; Urt. v. 9.10.2020 – 14 O 89/20 (unveröffentlicht): Mercedes GLK 220.
    • 19. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 14.5.2020 – 19 O 109/19 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz ML 350 CDI BlueTec 4Matic.
    • 20. Zivilkammer; vgl. Urt v. 17.10.2019 – 20 O 9/18 (unveröffentlicht): Mercedes GLC 220d; Urt. v. 26.9.2019 – 20 O 39/19 (unveröffentlicht): Mercedes Benz GLC 250d; Urt. v. 17.10.2019 – 20 O 9/18 (unveröffentlicht): Mercedes LGC 220; Urt. v. 14.8.2020 – 20 O 219/20 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz E 220 CDI.
    • 23. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 17.1.2019 – 23 O 180/18, BeckRS 2019, 272: Mercedes C 250 d, Euro 5 Diesel; Urt. v. 9.5.2019 – 23 O 220/18, BeckRS 2019, 8026: Mercedes ML 250 CDI, Euro 6 Diesel; Urt. v. 25.6.2019 – 23 O 127/18 (unveröffentlicht): Mercedes GLK 250 CDI, Euro 5 Diesel; Urt. v. 26.9.2019 – 23 O 112/19 (unveröffentlicht): Mercedes Benz V 250d; Urt. v. 24.9.2019 – 23 O 116/19 (unveröffentlicht): Mercedes Benz C 220d; Urt. v. 31.3.2020 – 23 O 16/19 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz ML 350 BT 4Matic; Urt. v. 3.4.2020 – 23 O 236/19 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz B 200 CDI; Urt. v. 28.7.2020 – 23 O 117/19 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz GLK 200 CDI; Motor OM 651; Urt. v. 25.8.2020 – 23 O 50/20 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz E 220 CDI; Urt. v. 1.9.2020 – 23 O 49/20 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz C 220d; Urt. v. 30.10.2020 – 23 O 47/20 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz ML 350.
    • 24. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 4.8.2020 – 24 O 97/19 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz GLC 250d 4MATIC.
    • 26. Zivilkammer, vgl. Urt. v. 19.10.2020 – 26 O 254/19 (unveröffentlicht): Mercedes GLK 200.
    • 27. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 20.1.2020 – 27 O 40/19, BeckRS 2020, 1986: Mercedes-Benz GLC 250d 4MATIC mit interessanten Ausführungen zur Beweisvereitelung durch heimliches Aufspielen eines Software-Updates.
    • 29 Zivilkammer; vgl. Urt. v. 10.10.2019 – 29 O 86/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 4.9.2020 – 29 O 214/20 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz E 350; Urt. v. 23.10.2020 – 29 O 305/20 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz GLK 220 CDI; Urt. v. 29.10.2020 – 29 O 32/20 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz C 200 CDI; Urt. v. 20.9.2019 – 29 O 105/19 (unveröffentlicht): Mercedes Benz C 220d; Urt. v. 10.10.2019 – 29 O 121/19 (unveröffentlicht): Mercedes CLA 220 CDI Coupé; Urt. v. 29.6.2020 – 29 O 202/20 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz GLK 250; Urt. v. 24.7.2020 – 29 O 213/20 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz E 250 T CDI; Urt. v. 24.7.2020 – 29 O 192/20 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz C 220d; Motor OM 651; Urt. v. 7.8.2020 – 29 O 216/20 (unveröffentlicht): Mercedes-Benz B 200 CDI.
    • 46. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 16.8.2019 – 46 O 101/19 (unveröffentlicht): Mercedes E-Klasse, Euro 5 Diesel; Urt. v. 16.12.2020 – 46 O 73/20 (unveröffentlicht): Mercedes E 250; Urt. v. 16.12.2020 – 46 O 67/20 (unveröffentlicht): Mercedes GLK 350; Urt. v. 16.12.2020 – 46 O 70/20 (unveröffentlicht): Mercedes GLK 220. 
  • LG Wuppertal
    • Urt. v. 29.1.2020 – 17 O 49/19 (unveröffentlicht): Mercedes Benz GLK.
    • Urt. v. 26.9.2019 – 20 O 39/19 (unveröffentlicht): Mercedes Benz GLC 250d.
    • Urt. v. 24.9.2019 – 23 O 116/19 (unveröffentlicht): Mercedes Benz C 220d.
    • Urt. v. 20.9.2019 – 29 O 105/19 (unveröffentlicht): Mercedes Benz C 220d.
    • Urt. v. 10.10.2019 – 29 O 121/19 (unveröffentlicht): Mercedes CLA 220 CDI Coupé.
    • Urt. v. 5.9.2019 – 17 O 49/19 (unveröffentlicht): Mercedes Benz GLK 220.

     

Klageabweisung

  • LG Stuttgart 
    • Urt. v. 16.10.2020 – 19 O 118/20, BeckRS 2020, 26824 = juris: Mercedes Benz C 220 CDI / Kein Anspruch aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 19.6.2020 – 19 O 223/19, BeckRS 2020, 13252 = juris: Mercedes-Benz C 250 CDI BlueEFFICIENCY mit Motor OM 651 / Kein Anspruch aus § 826 BGB, weil Schädigungsvorsatz nicht festgestellt werden könne.
    • Urt. v. 25.7.2019 – 30 O 34/19, BeckRS 2019, 15702 = juris: Sittenwidriges Verhalten verneint.

Rechtsprechungshinweise zu Porsche, Audi, BMW

Der nachfolgende Rechtsprechungsübersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit: 

Porsche AG als Beklagte

  • OLG Bamberg, Urt. v. 17.12.2020 – 1 U 8/20, BeckRS 2020, 39666: Porsche Macan S Diesel. 
  • OLG Dresden, Urt. v. 12.11.2020 – 9a U 2437/19, BeckRS 2020, 32522: Porsche Macan S Diesel. 
  • OLG Düsseldorf, Urt. v. 30.1.2020 – I-13 U 81/19, BeckRS 2020, 1048 = juris = nrwe.de: Porsche Cayenne (Audi AG als Herstellerin des Motors).
  • OLG Köln, Beschl. v. 9.9.2020 – 8 U 12/20, BeckRS 2020, 25732: Porsche Macan S Diesel / Kein Schädigungsvorsatz feststellbar.
  • OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 7.8.2020 – 1 U 119/19, BeckRS 2020, 24248: Porsche Cayenne EA 898.
  • OLG Stuttgart, Beschl. v. 12.5.2020 – 16a U 186/19 (unveröffentlicht): Vorstandsvorsitzenden der Porsche AG, Oliver Blume und früherer Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG, Matthias Müller, als Zeuge bezie-hungsweise Partei in Schadensersatzprozess geladen, vgl. Pressemitteilung des OLG Stuttgart
  • LG Berlin
    • Urt. v. 12.6.2020 – 7 O 118/19 (unveröffentlicht): Porsche Macan S Diesel.
    • Urt. v. 21.5.2019 – 56 O 40/18 (unveröffentlicht): Porsche Cayenne 3,0 Liter V6 Diesel.
  • LG Bielefeld, Urt. v. 21.4.2020 - 2 O 109/18 (unveröffentlicht): Porsche Macan Diesel.
  • LG Bochum, Urt. v. 8.2.2019 – I-4 O 101/18 (unveröffentlicht): Porsche Macan Diesel.
  • LG Dortmund
    • Urt. v. 15.1.2019 – 12 O 262/17, BeckRS 2019, 2183: Porsche Macan S Diesel.
    • Urt. v. 26.3.2019 – 12 O 182/18, BeckRS 2019, 7402: Porsche Macan S mit 3.0 TDI-Motor, Euro 6 Diesel.
  • LG Erfurt, Urt. v. 14.6.2019 – 10 O 783/18 (unveröffentlicht): Porsche Macan S mit 3,0 Liter V6-Motor, Euro 6 Diesel.
  • LG Kiel, Urt. v. 30.10.2018 – 12 O 406/17, BeckRS 2018, 44410: Porsche Macan S mit 3.0 Liter-TDI-Motor.
  • LG Koblenz, Urt. v. 10.7.2019 – 12 O 119/18 (unveröffentlicht): Porsche Cayenne Diesel.
  • LG Köln,
    • Urt. v. 1.9.2020 – 8 O 310/19, BeckRS 2020, 24072: Porsche Cayenne S Diesel.
    • Urt. v. 23.1.2020 - 36 O 265/18, BeckRS 2020, 4210 = juris: Porsche Macan S.
  • LG Krefeld, Urt. v. 15.1.2020 – 2 O 470/18, BeckRS 2020, 2527 = juris: Porsche Macan.
  • LG Mönchengladbach, Urt. v. 12.6.2019 – 11 O 246/18 (unveröffentlicht): Porsche Cayenne Diesel.
  • LG Ravensburg, Urt. v. 24.5.2019 – 2 O 79/18 , juris: Porsche Cayenne Diesel.
  • LG Saarbrücken, Urt. v. 13.3.2020 – 12 O 23/19, juris: Porsche Macan S mit 3,0 l V6 Dieselmotor.
  • LG Siegen, Urt. v. 24.1.2020 – 2 O 105/19 (unveröffentlicht): Porsche Cayenne Diesel.
  • LG Stuttgart,
    • Urt. v. 14.1.2020 – 15 O 180/19 (unveröffentlicht): Porsche Macan S Diesel.
    • Urt. v. 25.10.2018 – 6 O 175/17 (unveröffentlicht): Porsche Cayenne Diesel.
    • Urt. v. 12.6.2019 – 28 O 251/18 (unveröffentlicht): Porsche Macan S Diesel.
    • Urt. v. 9.8.2019 – 23 O 7/19 (unveröffentlicht): Porsche Macan S mit V6-3.0-TDI-Motor, Euro 6 Diesel.
    • Urt. v. 16.8.2019 – 16 O 25/19 (unveröffentlicht): Porsche Cayenne mit 3.0 TDI-Motor.
  • LG Ulm, Urt. v. 29.3.2019 – 3 O 157/18 (unveröffentlicht): Porsche Cayenne mit 3.0 TDI-Motor, Euro 6 Diesel.
  • LG Wuppertal, Urt. v. 7.8.2019 – 3 O 426/18, BeckRS 2019, 18784: Porsche Cayenne Diesel.

         

Audi AG als Beklagte

  • OLG Düsseldorf, Urt. v. 30.1.2020 – I-13U 81/19, juris = nrwe.de: Porsche Cayenne (Audi als Herstellerin des Motors).
  • OLG Hamm, Urt. v. 14.8.2020 – 45 U 22/19, BeckRS 2020, 21442: Motor EA 189.
  • OLG Karlsruhe, Urt. v. 27.5.2020 – 13 U 510/19, BeckRS 2020, 24355: Motor EA 189.
  • OLG Koblenz, Urt. v. 5.6.2020 – 8 U 1803/19, BeckRS 2020, 17355: Haftung aus § 826 BGB: Audi SQ5 mit Motor EA 896. 
  • OLG München
    • Urt. v. 26.1.2021 – 5 U 2386/20, BeckRS 2021, 600: Motor EA 189. 
    • Urt. v. 30.11.2020 in den Verfahren 21 U 3457/19, BeckRS 2020, 32828; 21 U 6090/19, BeckRS 2020, 34149; 21 U 7238/19, BeckRS 2020, 34150; 21 U 7239/19, BeckRS 2020, 34151; 21 U 7307/19, BeckRS 2020, 33033; 21 U 7310/19, BeckRS 2020, 34152; 21 U 7375/19, BeckRS 2020, 34154 und 21 U 972/19, BeckRS 2020, 34148: Motor EA 189. 
  • OLG Naumburg
    • Urt. v. 18.9.2020 – 8 U 39/20, BeckRS 2020, 35220 = juris: Audi SQ5 mit Motor EA 896. 
    • Urt. v. 30.10.2019 – 3 U 42/19, BeckRS 2019, 51205: Motor EA 189.
  • OLG Stuttgart
    • Urt. v. 10.12.2020 – 13 U 109/19 (unveröffentlicht): Motor EA 189.
    • Verf. v. 24.3.2020 – 16a U 75/19, BeckRS 2020, 5655: Vortrag des Klägers zu Thermofenster in casu nicht unsubstantiiert.
    • Verf. v. 23.3.2020 – 16a U 79/19, BeckRS 2020, 5779: Vortrag des Klägers in casu nicht unsubstantiiert.
      LG Cottbus, Urt. v. 13.6.2019 – 2 O 380/18 (unveröffentlicht): Audi A3 DPF CR mit 2.0 Liter TDI-Motor.
  • LG Cottbus, Urt. v. 13.6.2019 – 2 O 380/18 (unveröffentlicht): Audi A3 DPF CR mit 2.0 Liter TDI-Motor.
  • LG Ingolstadt
    • Urt. v. 12.11.2019 – 71 O 1066/19 (unveröffentlicht): Audi A4. 
    • Urt. v. 25.11.2019 – 43 O 2310/18 (unveröffentlicht): Auto A5.
    • Urt. v. 15.11.2019 – 41 O 2392/18 (unveröffentlicht): Audi A4. 
    • Urt. v. 15.5.2018 – 42 O 1199/17, BeckRS 2018, 33798: Audi A1 TDI.
    • Urt. v. 29.11.2019 – 71 O 796/19 (unveröffentlicht): Audi A4. 
    • Urt. v. 2.12.2019 – 43 O 454/19 (unveröffentlicht): Audi Q3.
    • Urt. v. 2.12.2019 – 53 O 2586/18 (unveröffentlicht): Audi Q3.
    • Urt. v. 2.12.2019 – 61 O 1231/19 (unveröffentlicht): Audi A4.
  • LG Kiel, Urt. v. 28.8.2020 – 13 O 176/19 (unveröffentlicht): Porsche Macan S (Audi als Herstellerin des Motors).
  • LG Münster, Urt. v. 20.1.2020 – 2 O 125/19 (unveröffentlicht): Porsche Macan S (Audi als Herstellerin des Motors).
  • LG Nürnberg-Fürth, Urt. v. 13.7.2020 – 4 O 6124/19 (unveröffentlicht): Audi Q5.
  • LG Stuttgart, Urt. v. 8.1.2019 – 7 O 265/18, BeckRS 2019, 33: Audi A4 Avant 3 mit 3.0 Liter TDI-Motor, Thermofenster als Abschalteinrichtung.

     

BMW AG als Beklagte

  • OLG Bremen, Beschl. v. 14.10.2020 – 1 U 4/20, juris: BMW 118d Cabrio.
  • OLG Koblenz, Hinweisbeschl. v. 9.11.2020 – 3 U 844/20, BeckRS 2020, 30105: BMW 525d Limousine.
  • OLG München, Beschl. v. 29.8.2019 – 8 U 1449/19, WM 2019, 1937 = juris: BMW 420d mit „Thermofenster“; Anspruch aus § 826 BGB verneint.
  • OLG Stuttgart
    • Urt. v. 16.6.2020 – 16a U 228/19, BeckRS 2020, 16010 = juris.
    • Hinweisbeschl. v. 9.3.2020 - 16a U 296/19, BeckRS 2020, 5654: Klägervortrag in casu unsubstantiiert. 
  • LG Düsseldorf, Urt. v. 31.3.2020 – 7 O 67/19, BeckRS 2020, 7253: Haftung aus § 826 BGB bejaht - Thermofenster. 

Rechtsschutzversicherung und Deckungspflicht

  • OLG Köln, Beschl. v. 30.3.2017, BeckRS 2017, 148924: Keine Warteobliegenheit nach § 17 Abs. 5 lit. c bb ARB 2008/2010, da Abwarten eines Musterprozesses die Interessen des Versicherungsnehmers wegen drohendem in Abzug gebrachten Nutzungsersatz unbillig beeinträchtigt.
  • OLG Düsseldorf, Hinweisbeschl. v. 21.9.2017, NJW-RR 2018, 154: Hinreichende Erfolgsaussicht von Herstellerklage gegen VW im Grundfall EA 189 folgt schon daraus, dass mehrere Landgerichte in erster Instanz den Schadensersatzanspruch bejaht haben.
  • LG Arnsberg, Urt. v. 8.9.2017 – I-2 O 398/16, BeckRS 2017, 133374: Bindungswirkung eines Stichentscheids pro hinreichende Erfolgsaussicht.
  • LG Hamburg, Urt. v. 9.8.2019 – 332 O 149/18, juris: Hinreichende Erfolgsaussichten bei Herstellerklage ge-gen Daimler AG (Mercedes Benz E 220 CDI BE, EURO 5).
  • LG Kiel, Urt. v. 14.6.2017 – 13 O 226/16, BeckRS 2017, 159660: Bindungswirkung eines Stichentscheids pro hinreichende Erfolgsaussicht.
  • LG Stuttgart, Urt. v. 12.7.2019 – 3 O 381/18, BeckRS 2019, 14940: Deckungspflicht bei Herstellerklage gegen Daimler AG wegen Thermofenster und ohne KBA-Rückruf.
     

Europarecht und EuGH Vorabentscheidungsverfahren

Die im Kontext der Herstellerhaftung relevanten Rechtsverletzungen betreffen im Ausgangspunkt europäisches Recht, denn das Kfz-Zulassungsrecht ist europaweit vereinheitlicht. Vor diesem Hintergrund liegt es auf der Hand, dass der EuGH auch für Fragen der aus dem mitgliedstaatlichen Deliktsrecht folgenden zivilrechtlichen Herstellerhaftung das letzte Wort haben könnte. Dem EuGH wurden im Kontext des Dieselskandals von deutschen und anderen mitgliedstaatlichen Gerichten bereits verschiedentlich Verfahren zur Vorabentscheidung (Art. 267 AEUV) vorgelegt. Einige der Vorlagen wurde aber zurückgenommen bzw. haben sich auf anderem Wege erledigt.

Verfahren, die beim EuGH abgeschlossen sind

  • Judge d’instruction du tribunal de grande instance de Paris, Frankreich
    • EuGH Rs C-693/18: Urt. v. 17.12.2020 (Procureur de la République / Volkswagen AG), BeckRS 2020, 35477 (französische Sprachfassung), vgl. auch die Pressemitteilung des EuGH v. 17.12.2020.  
          
    • EuGH Rs C-693/18: Schlussanträge (Sharpston) v. 30.4.2020, BeckRS 2020, 13310, vgl. auch die Pressemitteilung des EuGH v. 30.4.2020.
       
    • EuGH Rs C-693/18: Vorlagefragen v. 29.10.2018, BeckEuRS 2018, 602970.
          

      1. Auslegung des Begriffs des Konstruktionsteils
      a) Was fällt unter den Begriff des Konstruktionsteils, der in dem eine Abschalteinrichtung (defeat device) definierenden Art. 3 Nr. 10 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 angeführt wird?
      b) Ist ein in den Motorsteuerungsrechner integriertes oder ganz allgemein auf diesen einwirkendes Programm als Konstruktionsteil im Sinne des genannten Artikels anzusehen?


      2. Auslegung des Begriffs des Emissionskontrollsystems
      a) Was fällt unter den Begriff des Emissionskontrollsystems, der in dem eine Abschalteinrichtung (defeat device) definierenden Art. 3 Nr. 10 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 angeführt wird?
      b) Schließt dieses Emissionskontrollsystem lediglich Technologien und Strategien zur Behandlung und Verringerung von Emissionen (u. a. [von] NOx) nach ihrer Bildung ein oder erfasst es auch die verschiedenen Technologien und Strategien zur Begrenzung ihrer Erzeugung an der Basis wie die EGR-Technologie?


      3. Auslegung des Begriffs der Abschalteinrichtung (defeat device) 
      a) Ist eine Einrichtung, die jeden Parameter im Zusammenhang mit dem Ablauf der Typgenehmigungsverfahren nach der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 ermittelt, um die Funktion eines beliebigen Teils des Emissionskontrollsystems im Rahmen dieser Verfahren zu aktivieren oder nach oben zu modulieren und damit die Fahrzeugzulassung zu erhalten, eine Abschalteinrichtung im [Or. 20] Sinne von Art. 3 Nr. 10 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007?
      b) Falls ja: Ist diese Abschalteinrichtung [defeat device] nach Art. 5 Abs. 2 [der Verordnung] (EG) Nr. 715/2007 verboten?
      c) Ist eine Einrichtung wie die in Frage 3-1 beschriebene als „Abschalteinrichtung“ einzustufen, falls die Modulierung des Emissionskontrollsystems nach oben nicht nur in Typgenehmigungsverfahren, sondern punktuell auch dann wirksam ist, wenn die ermittelten genauen Bedingungen, unter denen das Emissionskontrollsystem in diesen Typgenehmigungsverfahren nach oben moduliert wird, im realen Verkehr gegeben sind?


      4. Auslegung der Ausnahmen nach Art. 5
      a) Was fällt unter die drei Ausnahmen nach [Kapitel II] Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007? 
      b) Könnte vom Verbot einer Abschalteinrichtung [defeat device], die speziell in Typgenehmigungsverfahren die Funktion eines beliebigen Teils des Emissionskontrollsystems aktiviert oder nach oben moduliert, aus einem der drei in Art. 5 Abs. 2 aufgeführten Gründe abgewichen werden?
      c) Gehört eine Verzögerung der Alterung oder der Verschmutzung des Motors zu den Erfordernissen, „um den Motor vor Beschädigung oder Unfall zu schützen“ oder „den sicheren Betrieb des Fahrzeugs zu gewährleisten“, die das Vorhandensein einer Abschalteinrichtung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 Buchst. a rechtfertigen können?


      Parallel zu EuGH Rs C-693/18 wurden dem EuGH drei weitere Vorlageersuchen übermittelt, die sich auf andere Automobilhersteller beziehen, die Fahrzeuge im französischen Hoheitsgebiet vertreiben:
    • EuGH Rs C-690/18 – Procureur de la République / X (anhängig).
    • EuGH Rs C-691/18– Procureur de la République / X (anhängig).
    • EuGH Rs C-692/18– Procureur de la République / X (anhängig).

         

  • Landesgericht Klagenfurt, Österreich
    • EuGH, Urt. v. 9.7.2020 – Rs C‑343/19, BeckRS 2020, 15180 (auch hier veröffentlicht) – Verein für Konsumenteninformation / Volkswagen AG: Bestimmung des deliktischen internationalen Gerichtsstands für Herstellerklagen.

      Tenor:
      Art. 7 Nr. 2 der Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2012 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen ist dahin auszulegen, dass sich der Ort der Verwirklichung des Schadenserfolgs in einem Fall, in dem Fahrzeuge von ihrem Hersteller in einem Mitgliedstaat rechtswidrig mit einer Software ausgerüstet worden sind, die die Daten über den Abgasausstoß manipuliert, und danach bei einem Dritten in einem anderen Mitgliedstaat erworben werden, in diesem letztgenannten Mitgliedstaat befindet.
         

       
    • Schlussantrag Generalanwalt Sanchez-Bordona v. 2.4.2020, BeckRS 2020, 4840 (auch hier veröffentlicht). 

     

Verfahren, die aktuell beim EuGH anhängig sind bzw. abhängig gemacht werden:
         

  • Landgericht Ravensburg
     
    • Vorlagebeschl. v. 12.2.2021 – 2 O 393/20, BeckRS 2021, 1938: Herstellerhaftungsprozess gegen die Daimler AG / Mercedes C 220 CDI (OM 651)
    • EuGH Rs. XX gegen Daimler AG (anhängig), vgl. zum Stand des Verfahrens InfoCuria

      Vorlagefragen: 
      1. Haben die Art. 18 Abs. 1, Art. 26 Abs. 1, Art. 46 der RL 2007/46/EG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 VO (EG) Nr. 715/2007 auch die Zielrichtung, die Interessen individueller Erwerber von Kraftfahrzeugen zu schützen? Wenn ja:

      2. Zählt dazu auch das Interesse eines individuellen Fahrzeugerwerbers, kein Fahrzeug zu erwerben, das mit den unionsrechtlichen Vorgaben nicht konform ist, insbesondere kein Fahrzeug zu erwerben, das mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung gem. Art. 5 Abs. 2 VO (EG) Nr. 715/2007 ausgestattet ist? Wenn die Vorlagefrage II. 1. verneint wird:

      3. Ist es unvereinbar mit Unionsrecht, wenn ein Erwerber, der ungewollt ein vom Hersteller mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung gem. Art. 5 Abs. 2 VO (EG) Nr. 715/2007 in Verkehr gebrachtes Fahrzeug gekauft hat, zivilrechtliche deliktische Ansprüche gegenüber dem Fahrzeughersteller auf Ersatz seines Schadens, insbesondere auch einen Anspruch auf Erstattung des für das Fahrzeug bezahlten Kaufpreises Zug-um-Zug gegen Herausgabe und Übereignung des Fahrzeugs, nur ausnahmsweise dann geltend machen kann, wenn der Fahrzeughersteller vorsätzlich und sittenwidrig gehandelt hat? Wenn ja:

      4. Ist es unionsrechtlich geboten, dass ein zivilrechtlicher deliktischer Ersatzanspruch des Fahrzeugerwerbers gegen den Fahrzeughersteller bei jeglichem schuldhaften (fahrlässigen oder vorsätzlichen) Handeln des Fahrzeugherstellers in Bezug auf das Inverkehrbringen eines Fahrzeugs, das mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung gem. Art. 5 Abs. 2 VO (EG) Nr. 715/2007 ausgestattet ist, gegeben ist? Unabhängig von der Beantwortung der Vorlagefragen II. 1. bis 4.:

      5. Ist es unvereinbar mit Unionsrecht, wenn sich im nationalen Recht der Fahrzeugerwerber einen Nutzungsvorteil für die tatsächliche Nutzung des Fahrzeugs anrechnen lassen muss, wenn er vom Hersteller im Wege des deliktischen Schadenersatzes die Erstattung des Kaufpreises eines mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung gem. Art. 5 Abs. 2 VO (EG) Nr. 715/2007 in Verkehr gebrachten Fahrzeugs Zug-um-Zug gegen Übergabe und Übereignung des Fahrzeugs verlangt? Wenn nein?

      6. Ist es unvereinbar mit Unionsrecht, wenn dieser Nutzungsvorteil sich am vollen Kaufpreis bemisst, ohne dass ein Abzug wegen dem aus der Ausstattung mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung resultierenden Minderwert des Fahrzeugs und/oder im Hinblick auf die vom Erwerber ungewollte Nutzung eines nicht unionsrechtskonformen Fahrzeugs abgezogen wird? Unabhängig von der Beantwortung der Vorlagefragen II. 1. bis 6.:

      7. Ist § 348 Absatz 3 ZPO, soweit diese Regelung sich auch auf den Erlass von Vorlagebeschlüssen gem. Art. 267 Absatz 2 AEUV bezieht, unvereinbar mit der Vorlagebefugnis der nationalen Gerichte gem. Art. 267 Absatz 2 AEUV, und daher auf den Erlass von Vorlagebeschlüssen nicht anzuwenden?

   

  • Landgericht Stuttgart
    • Vorlagebeschl. v. 18.9.2020 – 3 O 236/20, BeckRS 2020, 23350: Deckungsprozess im Kontext einer Herstellerklage gegen die BMW AG / BMW X3 mit „Thermofenster“
    • EuGH Rs. C 440/20 – XX gegen ADAC RSR GmbH (anhängig), vgl. zum Stand des Verfahrens InfoCuria

      Vorlagefragen: 
      1. Auslegung des Begriffs »Abschalteinrichtung«
      1-1: Ist Art. 3 Nr. 10 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass der Begriff„Konstruktionsteil“ nur ausschließlich mechanische Elemente eines physischen Gebildes erfasst?
      Für den Fall, dass Frage 1-1 verneint wird:
      1-2: Ist Art. 3 Nr. 10 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass vom Emissionskontroiisystem nur die im Motorstrang nachgelagerte Abgasreinigungsanlage (z.B. in Form von Diesel-Oxidations-Katalysatoren, Dieselpartikelfilter, NOx-Reduktionskatatysatoren) erfasst wird?
      1-3: Ist Art. 3 Nr. 10 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass vom Emissionskontrollsystem sowohl innermotorische als auch außermotorische Maßnahmen zur Emissionsminderung erfasst werden?

      2. Auslegung des Begriffs »normale Betriebsbedingungen«
      2-1: Ist Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass der Begriff der »normalen Betriebsbedingungen« nur die Fahrbedingungen im NEFZ-Zyklus umschreibt?
      Für den Fall, dass die Frage 2-1 verneint wird:
      2-2: Ist Art. 4 Abs. 1 Unterabs. 2 iVm. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass die Hersteller gewährleisten müssen, dass die in Anhang I der Verordnung festgelegten Grenzwerte auch im Alltagsgebrauch eingehalten werden?
      Für den Fall, dass Frage 2-2 bejaht wird:
      2-3: Ist Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass der Begriff der »normalen Betriebsbedingungen« die tatsächlichen Fahrbedingungen im Alltagsgebrauch umschreibt?
      Für den Fall, dass Frage 2-3 verneint wird:
      2-4: Ist Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass der Begriff der »normalen Betriebsbedingungen« die tatsächlichen Fahrbedingungen im Alltagsgebrauch unter Zugrundelegung einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 33,6 km/h und einer Maximalgeschwindigkeit von 120,00 km/h umschreibt?

      3. Zulässigkeit temperaturabhängiger Emissionsminderungsstrategien
      3-1: Ist Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass eine Ausrüstung eines Fahrzeugs unzulässig ist, bei der ein Bauteil, welches das Emissionsverhalten voraussichtlich beeinflusst, so konstruiert ist, dass die Abgasrückführrate so geregelt wird, dass nur zwischen 20° und 30°C ein schadstoffarmer Modus gewährleistet ist und sie außerhalb dieses Temperaturfensters sukzessive verringert wird?
      Für den Fall, dass Frage 3-1 verneint wird:
      3-2: Ist Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass eine Abschalteinrichtung gleichwohl unzulässig ist, wenn sie fortlaufend außerhalb des Temperaturfensters zwischen 20° und 30°C zum Schutz des Motors arbeitet und dadurch die Abgasrückführung erheblich verringert ist?

      4. Auslegung des Begriffs »notwendig« iSd. Ausnahmetatbestandes
      4-1: Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst, a) der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass eine Notwendigkeit für den Einsatz von Abschalteinrichtungen im Sinne der Norm nur dann zu bejahen ist, wenn auch unter Einsatz der im Zeitpunkt der Erlangung der Typgenehmigung für das jeweilige Fahrzeugmodell verfügbaren Spitzentechnologie der Schutz des Motors vor Beschädigung oder Unfall und der sichere Betrieb des Fahrzeuges nicht zu gewährleisten war?
      Für den Fall, dass die Frage 4-1 verneint wird:
      4-2: Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst, a) der Verordnung (EG) dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass eine Notwendigkeit für den Einsatz von Abschalteinrichtungen im Sinne der Norm zu verneinen ist, wenn die in der Motorsteuerung hinterlegten Parameter so gewählt sind, dass die Abgasreinigung aufgrund ihrer vorgegebenen Temperaturabhängigkeit wegen der gewöhnlich zu erwartenden Temperaturen während eines Großteils des Jahres nicht oder nur eingeschränkt aktiviert wird?


      5. Auslegung des Begriffs »Beschädigung« iSv. des Ausnahmetatbestands
      5-1: Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst, a) der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass nur der Motor vor Beschädigung geschützt werden soll?
      5-2: Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst, a) der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass der Begriff der Beschädigung zu verneinen ist, wenn sog. Verschleißteile (wie z.B. das AGR-Ventil) betroffen sind?
      5-3: Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst, a) der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass auch andere Bauteile des Fahrzeugs, insbesondere die im Abgasstrang nachgelagerten Komponenten vor Beschädigung oder Unfall geschützt werden sollen?

      6. Rechts- und Sanktionswirkungen der Verstöße gegen EU-Recht
      6-1: Sind Art. 4 Abs. 1 Unterabs 2, Art. 4 Abs. 2 Unterabs. 2, Art 5 Abs. 1 und Abs. 2 sowie Art. 13 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass sie zumindest auch das wirtschaftliche Selbstbestimmungsrecht des Erwerbers eines Fahrzeugs schützen, das nicht den Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 entspricht?
      Für den Fall, dass die Frage 6-1 verneint wird:
      6-2: Sind Art. 4 Abs. 1 Unterabs 2, Art. 4 Abs. 2 Unterabs. 2, Art 5 Abs. 1 und Abs. 2 sowie Art. 13 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass die Mitgliedstaaten einen Sanktionsmechanismus vorsehen müssen, welcher den Fahrzeugerwerbern aus Gründen des effet utile eine Klageberechtigung zur Durchsetzung des marktordnenden Unionsrecht einräumt?
      6-3: a) Ist der Begriff der „wirksamen, verhältnismäßigen und abschreckenden" Maßnahme im Sinne des Art. 13 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahin auszulegen, dass ein normativ erlittener Schaden des Fahrzeugerwerbers nicht durch die tatsächliche Nutzungsmöglichkeit eines der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 nicht entsprechenden Fahrzeugs aufgezehrt oder gemindert werden kann?
      b) Gebietet der dem Unionsrecht innewohnende Gedanke des effet utile, dass der Begriff der „wirksamen, verhältnismäßigen und abschreckenden" Maßnahme im Sinne des Art. 13 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 danach zu differenzierten ist, ob der Verstoß iSv. Art. 13 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 vorsätzlich oder nur fahrlässig erfolgt ist und nur im letztgenannten Fall eine Verrechnung der tatsächlichen Nutzungsmöglichkeit des erworbenen Fahrzeugs rechtfertigt?
      c) Ist der Begriff der „wirksamen, verhältnismäßigen und abschreckenden“ Maßnahme im Sinne des Art. 13 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahin auszulegen, dass auch im Falle einer Vorteilsanrechnung der Hersteller des Fahrzeugs wirtschaftlichen Nutzungsersatz aus dem gezogenen Kapital, der Gegenleistung, zu leisten, diesen also zu verzinsen hat?
      d) Ist der Begriff der „wirksamen, verhältnismäßigen und abschreckenden“ Maßnahme im Sinne des Art. 13 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahin auszulegen, dass es dem Hersteller eines nicht mit der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 konformen Fahrzeugs jedenfalls ab dem Zeitpunkt der ersten ernsthaften Rücknameaufforderung durch den Erwerber verwehrt sein muss, sich auf eine Verrechnung der tatsächlichen Nutzungsmöglichkeit mit der Gegenleistung zu berufen?
      6-4: Sind Art. 18 Abs. 1 und 26 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG dahin auszulegen und anzuwenden, dass der Hersteller gegen seine Pflicht zur Erteilung einer gültigen Übereinstimmungsbescheinigung nach Art. 18 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG verstößt, wenn er in das Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung iSv. Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 eingebaut hat und das Inverkehrbringen eines solchen Fahrzeugs gegen das Verbot des Verkaufs ohne gültige Übereinstimmungsbescheinigung nach Art. 26 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG verstößt?
      6-5: Ist es Zweck und Intention der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 sowie der Richtlinie 2007/46/EG, dass die in Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 festgelegten Grenzwerte bzw. die Übereinstimmungsbescheinigung iSv. Art. 18 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG iVm. der Verordnung (EG) Nr. 385/2009 käuferschützende Rechte dergestalt begründen, dass der Verstoß gegen die qualitätsbegründenden Grenzwerte der Verordnung bzw. gegen das Zulassungsrecht eine Anrechnung von Nutzungsvorteilen bei der Rückabwicklung des Fahrzeugs gegenüber dem Hersteller unionsrechtlich verbietet?

            

  • Landesgericht Eisenstadt, Österreich
    • Beschl. v. 29.1.2020 – 2 Cg 69/18h, BeckRS 2020, 23617.
    • EuGH R. C-134/20 – JR gegen Volkswagen AG (anhängig), vgl. zum Stand des Verfahrens InfoCuria.

      Vorlagefragen:
      a) Ist Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2007 über die Typengenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emission von leichten Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen für Fahrzeuge dahingehend auszulegen, dass eine Ausrüstung eines Fahrzeuges im Sinne des Art. 1 Abs. 1 der Verordnung Nr. 715/2007 unzulässig ist, wonach das Abgasrückführventil, sohin ein Bauteil, welches das Emissionsverhalten voraussichtlich beeinflusst, so konstruiert ist, dass die Abgasrückführrate, sohin der Anteil an Abgas, welches rückgeführt wird, so geregelt wird, dass es nur zwischen 15 und 33 Grad Celsius und nur unter 1 000 Höhenmeter einen schadstoffarmen Modus gewährleistet und außerhalb dieses Temperaturfensters im Verlauf von 10 Grad Celsius und oberhalb von 1 000 Höhenmeter im Verlauf von 250 Höhenmetern linear auf 0 verringert wird, es sohin zu einer Erhöhung der NOx-Emissionen über die Grenzwerte der Verordnung Nr. 715/2007 kommt?

      b) Spielt es für die Beurteilung der Frage a) eine Rolle, ob die in Frage a) genannte Ausrüstung des Fahrzeuges notwendig ist, um den Motor vor Beschädigungen zu schützen?

      c) Spielt es für die Beurteilung der Frage b) weiters eine Rolle, ob der Teil des Motors welcher vor Beschädigung zu schützen ist, das Abgasrückführventil ist?

      d) Spielt es für die Beurteilung der Frage a) eine Rolle, ob die in Frage a) genannte Ausrüstung des Fahrzeuges bereits bei Herstellung des Fahrzeuges verbaut wurde, oder ob die in Frage a) geschilderte Regelung des Abgasrückführventils als Nachbesserung iSd Art. 3 Abs. 2 der Richtlinie 1999/44/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Mai 1999 zu bestimmten Aspekten des Verbrauchsgüterkaufes und der Garantien für Verbrauchsgüter in das Fahrzeug eingebracht werden soll?
           

                           

  • Landesgericht Klagenfurt, Österreich
    • Beschl. v. 19.2.2020 – 21 Cg 103/17g, BeckRS 2020, 20028.
    • EuGH Rs. C-128/20 – GSMB Invest GmbH & Co. KG gegen Auto Krainer Gesellschaft m.b.H. (anhängig), vgl. zum Stand des Verfahrens InfoCuria.

      Vorlagefragen:
      1. Ist Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2007 über die Typengenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emission von leichten Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen für Fahrzeuge dahingehend auszulegen, dass eine Ausrüstung eines Fahrzeuges, im Sinne des Art. 1 Abs. 1 der Verordnung Nr. 715/2007, unzulässig ist, wonach das Abgasrückführ-Ventil, sohin ein Bauteil, welches das Emissionsverhalten voraussichtlich beeinflusst, so konstruiert ist, dass die Abgasrückführrate, sohin der Anteil an Abgas, welches rückgeführt wird, so geregelt wird, dass es nur zwischen 15 und 33 Grad Celsius und nur unter 1 000 Höhenmeter einen schadstoffarmen Modus gewährleistet und außerhalb dieses Temperaturfensters im Verlauf von 10 Grad Celsius und oberhalb von 1 000 Höhenmeter im Verlauf von 250 Höhenmeter linear auf 0 verringert wird, es sohin zu einer Erhöhung der NOx-Emissionen über die Grenzwerte der Verordnung Nr. 715/2007 kommt?

      2. Ist Art. 5 Abs. 2 "um den Motor vor Beschädigung oder Unfall zu schützen" der Verordnung Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen, dass eine Abgasstrategie, die vornehmlich der Schonung von Anbauteilen, wie AGR-Ventil, AGR-Kühler und Dieselpartikelfilter dient, nicht die Ausnahmebestimmungen erfüllt?

      3. Ist Art. 5 Abs. 1 der Verordnung Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen, dass eine Abgasstrategie, die die volle Funktionsfähigkeit der emissionsmindernden Einrichtungen nur in einem Temperaturbereich von 15 und 33 Grad Celsius und unter 1 000 Höhenmeter gewährleistet (sogenanntes "Thermofenster") und daher in Europa, insbesondere in Österreich, während eines Jahres überwiegend nicht voll funktionsfähig ist, die Vorgabe nach Art. 5 Abs. 1 - Funktion des Fahrzeuges unter normalen Betriebsbedingungen - nicht erfüllt und eine unzulässige Abschalteinrichtung darstellt?

       

  • LG Erfurt
    • Beschl. v. 25.6.2020 – 8 O 1045/18, BeckRS 2020, 13203 = juris.
    • EuGH Rs. C-276/20 – XXX gegen Volkswagen AG (anhängig), vgl. zum Stand des Verfahrens InfoCuria.

      Vorlagefragen:
      1. Gebietet es das Recht der Union, insbesondere der Effektivitätsgrundsatz und die europäischen Grundrechte, im Falle eines Verstoßes des Herstellers eines Fahrzeuges oder Motors gegen das europäische Zulassungsrecht und gegen europäische Abgasnormen keine Anrechnung der tatsächlichen Nutzung des Fahrzeuges auf den Schaden des Käufers vorzunehmen? Gilt ein solches Abzugsverbot jedenfalls für den Fall, dass ein Hersteller den Kunden sittenwidrig vorsätzlich schädigt?

      2. Handelt es sich bei dem vorlegenden Gericht um ein unabhängiges und unparteiisches Gericht im Sinne von Art. 267 AEUV in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1 S. 3 EUV sowie Art. 47 Abs. 2 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union?

      Hinweis: Die zweite Vorlagefrage ist erledigt, denn sie wurde vom EuGH im Rahmen eines vergleichbaren Vorlageverfahrens des VG Wiesbaden unlängst beantwortet, vgl. EuGH, Urt. v. 9.7.2020 – C-272/19, BeckRS 2020, 15182: "Der bloße Umstand, dass die Legislative oder die Exekutive im Verfahren der Ernennung eines Richters tätig werden, ist nicht geeignet, eine Abhängigkeit dieses Richters ihnen gegenüber zu schaffen oder Zweifel an seiner Unparteilichkeit aufkommen zu lassen, wenn der Betroffene nach seiner Ernennung keinerlei Druck ausgesetzt ist und bei der Ausübung seines Amtes keinen Weisungen unterliegt."

   
      

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  • VG Schleswig
    • Vorlagebeschl. v. 20.11.2019 – 3 A 113/18, BeckRS 2019, 29226.
    • EuGH Rs.C-873/19 - Deutsche Umwelthilfe (DUH) gegen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) (anhängig): Zulässigkeit der Einschränkung von Klagerechten von Umweltverbänden / Thermofenster als (un)zulässige Abschalteinrichtung, vgl. zum Stand des Verfahrens InfoCuria.

      Vorlagefragen:
      1. Ist Art. 9 Abs. 3 des am 25.06.1998 in Aarhus unterzeichneten, mit dem Beschluss 2005/370/EG des Rates vom 17.02.2005 im Namen der Europäischen Gemeinschaft genehmigten Übereinkommens über den Zugang zu Informationen, die Öffentlichkeitsbeteiligung an Entscheidungsverfahren und den Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten in Verbindung mit Art. 47 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union dahingehend auszulegen, dass es Umweltvereinigungen grundsätzlich möglich sein muss, einen Bescheid vor Gericht anzufechten, mit dem die Produktion von Diesel-Personenkraftwagen mit Abschalteinrichtungen - möglicherweise unter Verstoß gegen Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20.06.2007 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emissionen von leichten Personenkraftwa-gen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen für Fahrzeuge - gebilligt wird?

      2. Bei Bejahung der Frage 1:
      a) Ist Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20.06.2007 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emissionen von leichten Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen für Fahrzeuge dahingehend auszulegen, dass Maßstab für die Frage der Notwendigkeit einer Abschalteinrichtung zum Schutz des Motors vor Beschädigungen oder Unfall und zur Gewährleistung des sicheren Betriebs des Fahrzeugs grundsätzlich der aktuelle Stand der Technik im Sinne des technisch Machbaren im Zeitpunkt der Erteilung der EG-Typgenehmigung ist?
      b) Sind neben dem Stand der Technik weitere Umstände zu berücksichtigen, welche zur Zulässigkeit einer Abschalteinrichtung führen können, obwohl diese allein am jeweils aktuellen Stand der Technik bemessen nicht „notwendig“ im Sinne von Art. 5 Abs. 2 Satz 2 lit. a) der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20.06.2007 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emissionen von leichten Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen für Fahrzeuge wäre?

      

  • OGH Österreich
    • Vorlagebeschl. v. 17.3.2020 – 10 Ob 44/19x, BeckRS 2020, 5269; vgl. die Pressemitteilung des Gerichts: Inhalt der geschuldeten Leistung / Thermofenster als (un)zulässige Abschalteinrichtung
    • EuGH Rs. C 145/20 – Porsche Inter Auto und Volkswagen (anhängig), vgl. zum Stand des Verfahrens InfoCuria.

      Vorlagefragen:
      1. Ist Art 2 Abs 2 lit d der Richtlinie 1999/44/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Mai 1999 zu bestimmten Aspekten des Verbrauchsgüterkaufs und der Garantien für Verbrauchsgüter (ABl L 171/12 vom 7. 7. 1999) dahin auszulegen, dass ein Kraftfahrzeug, das in den Anwendungsbereich der Verordnung (EG) 715/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2007 über die Typengenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emissionen von leichten Personen-kraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen für Fahrzeuge (ABl L 171/1 vom 29. 6. 2007) fällt, jene Qualität aufweist, die bei Gütern der gleichen Art üblich ist und die der Verbraucher vernünftigerweise erwarten kann, wenn das Fahrzeug mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung im Sinn des Art 3 Z 10 und Art 5 Abs 2 VO (EG) 715/2007 ausgestattet ist, die Fahrzeugtype aber dennoch über eine aufrechte EG-Typengenehmigung verfügt, sodass das Fahrzeug im Straßenverkehr verwendet werden kann?


      2. Ist Art 5 Abs 2 lit a der Verordnung (EG) 715/2007 dahin auszulegen, dass eine Abschalteinrichtung im Sinn des Art 3 Z 10 dieser Verordnung, die derart konstruiert ist, dass die Abgasrückführung außerhalb vom Prüfbetrieb unter Laborbedingungen im realen Fahrbetrieb nur dann voll zum Einsatz kommt, wenn Außentemperaturen zwischen 15 und 33 Grad Celsius herrschen, nach Art 5 Abs 2 lit a dieser Verordnung zulässig sein kann, oder scheidet die Anwendung der genannten Ausnahmebestimmung schon wegen der 3 10 Ob 44/19x Einschränkung der vollen Wirksamkeit der Abgasrückführung auf Bedingungen, die in Teilen der Europäischen Union nur in etwa der Hälfte des Jahres vorliegen, von vornherein aus?


      3. Ist Art 3 Abs 6 der Richtlinie 1999/44/EG dahin auszulegen, dass eine Vertragswidrigkeit, die in der Ausstattung eines Fahrzeugs mit einer nach Art 3 Z 10 in Verbindung mit Art 5 Abs 2 VO (EG) 715/2007 unzulässigen Abschalteinrichtung liegt, dann als geringfügig im Sinn der genannten Bestimmung zu qualifizieren ist, wenn der Übernehmer das Fahrzeug in Kenntnis ihres Vorhandenseins und ihrer Wirkungsweise dennoch erworben hätte?

                                    

        

Zurückgezogene, vorzeitig durch Vergleiche oder auf anderem Wege verhinderte Vorlagen:

  • LG Stuttgart
    • Vorlagebeschl. v. 13.3.2020 – 3 O 31/20, BeckRS 2020, 3558 = juris.
    • EuGH Rs. C 138/20 – O. gegen Porsche AG; vgl. zum Stand des Verfahrens InfoCuria. 
    • EuGH, Beschl. v. 10.7.2020 Rs. C-138/20 – O. gegen Porsche AG: Streichung der Rechtssache im Register des Gerichtshofs nach Erledigterklärung des vorlegenden Gerichts

      Vorlagefragen: 
      1. Auslegung des Begriffs »Abschalteinrichtung«
      1-1: Ist Art. 3 Nr. 10 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass der Begriff „Konstruktionsteil“ nur ausschließlich mechanische Elemente eines physischen Gebildes erfasst?
      Für den Fall, dass Frage 1-1 verneint wird:
      1-2: Ist Art. 3 Nr. 10 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass vom Emissionskontrollsystem nur die im Motorstrang nachgelagerte Abgasreinigungsanlage (z.B. in Form von Diesel-Oxidations-Katalysatoren, Dieselpartikelfilter, NOx-Reduktionskatalysatoren) erfasst wird?
      1-3: Ist Art. 3 Nr. 10 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass vom Emissionskontrollsystem sowohl innermotorische als auch außermotorische Maßnahmen zur Emissionsminderung erfasst werden?

      2. Auslegung des Begriffs »normale Betriebsbedingungen«
      2-1: Ist Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass der Begriff der »normalen Betriebsbedingungen« nur die Fahrbedingungen im NEFZ-Zyklus umschreibt?
      Für den Fall, dass die Frage 2-1 verneint wird:
      2-2: Ist Art. 4 Abs. 1 Unterabs. 2 iVm. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass die Hersteller gewährleisten müssen, dass die in Anhang I der Verordnung festgelegten Grenzwerte auch im Alltagsgebrauch eingehalten werden?
      Für den Fall, dass Frage 2-2 bejaht wird:
      2-3: Ist Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass der Begriff der »normalen Betriebsbedingungen« die tatsächlichen Fahrbedingungen im Alltagsgebrauch umschreibt?
      Für den Fall, dass Frage 2-3 verneint wird:
      2-4: Ist Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass der Begriff der »normalen Betriebsbedingungen« die tatsächlichen Fahrbedingungen im Alltagsgebrauch unter Zugrundelegung einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 33,6 km/h und einer Maximalgeschwindigkeit von 120,00 km/h umschreibt?

      3. Zulässigkeit temperaturabhängiger Emissionsminderungsstrategien
      3-1: Ist Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass eine Ausrüstung eines Fahrzeugs unzulässig ist, wonach ein Bauteil, welches das Emissionsverhalten voraussichtlich beeinflusst, so konstruiert ist, dass die Abgasrückführrate so geregelt wird, dass es nur zwischen 20° und 30°C einen schadstoffarmen Modus gewährleistet und außerhalb dieses Temperaturfensters sukzessive verringert wird?
      Für den Fall, dass Frage 3-1 verneint wird:
      3-2: Ist Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass eine Abschalteinrichtung gleichwohl unzulässig ist, wenn sie fortlaufend außerhalb des Temperaturfensters zwischen 20° und 30°C zum Schutz des Motors arbeitet und dadurch die Abgasrückführung erheblich verringert ist?

      4. Auslegung des Begriffs »notwendig« iSd. Ausnahmetatbestandes
      4-1: Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst. a) der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass eine Notwendigkeit für den Einsatz von Abschalteinrichtungen
      im Sinne der Norm nur dann zu bejahen ist, wenn auch unter
      Einsatz der im Zeitpunkt der Erlangung der Typgenehmigung für das jeweilige Fahrzeugmodell verfügbaren Spitzentechnologie der Schutz des Motors vor Beschädigung oder Unfall und der sichere Betrieb des Fahrzeuges nicht zu gewährleisten war?
      Für den Fall, dass die Frage 4-1 verneint wird:
      4-2: Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst. a) der Verordnung (EG) dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass eine Notwendigkeit für den Einsatz von Abschalteinrichtungen
      im Sinne der Norm zu verneinen ist, wenn die in der Motorsteuerung hinterlegten Parameter so gewählt sind, dass die Abgasreinigung aufgrund ihrer vorgegebenen Temperaturabhängigkeit wegen der gewöhnlich zu erwartenden Temperaturen während eines Großteils des Jahres nicht oder nur eingeschränkt aktiviert wird?

      5. Auslegung des Begriffs »Beschädigung« iSv. des Ausnahmetatbestands 
      5-1: Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst. a) der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass nur der Motor vor Beschädigung geschützt werden soll?
      5-2: Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst. a) der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass der Begriff der Beschädigung zu verneinen ist, wenn sog. Verschleißteile (wie z.B. das AGR-Ventil) betroffen sind?
      5-3: Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst. a) der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass auch andere Bauteile des Fahrzeugs, insbesondere die im Abgasstrang nachgelagerten Komponenten vor Beschädigung oder Unfall geschützt werden sollen?

       

      6. Rechts- und Sanktionswirkungen der Verstöße gegen EU-Recht
      6-1: Sind Art. 4 Abs. 1 Unterabs. 2, Art. 4 Abs. 2 Unterabs. 2, Art 5 Abs. 1 und Abs. 2 sowie Art. 13 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass sie zumindest auch das Vermögen des Erwerbers eines Fahrzeugs schützen, das nicht den Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 entspricht?
      Für den Fall, dass Frage 6-1 verneint wird:
      6-2: Sind Art. 4 Abs. 1 Unterabs. 2, Art. 4 Abs. 2 Unterabs. 2, Art 5 Abs. 1 und Abs. 2 sowie Art. 13 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass die Mitgliedstaaten einen Sanktionsmechanismus vorsehen müssen, welcher den Fahrzeugerwerbern aus Gründen des effet utile eine Klageberechtigung zur Durchsetzung des marktordnenden Unionsrecht einräumt?
      6-3: Sind Art. 18 Abs. 1 und 26 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG dahin auszulegen und anzuwenden, dass der Hersteller gegen seine Pflicht zur Erteilung einer gültigen Übereinstimmungsbe-scheinigung nach Art. 18 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG verstößt, wenn er in das Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung iSv. Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 eingebaut hat und das Inverkehrbringen eines solchen Fahrzeugs gegen das Verbot des Verkaufs ohne gültige Übereinstimmungsbescheinigung
      nach Art. 26 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG verstößt?
      6-4: Ist es Zweck und Intention der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 sowie der Richtlinie 2007/46/EG, dass die in Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 festgelegten Grenzwerte bzw. die Übereinstimmungsbescheinigung iSv. Art. 18 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG iVm. der Verordnung (EG) Nr. 385/2009 käuferschützende Rechte dergestalt begründen, dass der Verstoß gegen die qualitätsbegründenden Grenzwerte der Verordnung bzw. gegen das Zulassungsrecht eine Anrechnung von Nutzungsvorteilen bei der Rückabwicklung des Fahrzeugs gegenüber dem Hersteller unionsrechtlich verbietet?

         
  • LG Gera
    • Vorlagebeschl. v. 30.8.2019 – 7 O 1188/18, BeckRS 2019, 24446 = juris.
    • EuGH Rs. C-663/19 – MM / Volkswagen AG: Vereinbarkeit der Anrechnung von Nutzungsvorteilen mit EU-Recht, vgl. zum Stand des Verfahrens InfoCuria und das Vorlageersuchen
    • EuGH, Beschl. v. 24.8.2020 Rs. C-663/19 – MM / Volkswagen AG: Streichung der Rechtssache im Register des Gerichtshofs nach Zurücknahme des vorlegenden Gerichts

      Vorlagefragen: 
      1. Sind §§ 6 Abs. 1, 27 Abs. 1 EG-FGV bzw. Art. 18 Abs. 1, 26 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG dahin auszulegen, dass der Hersteller gegen seine Pflicht zur Erteilung einer gültigen Bescheinigung gemäß § 6 Abs. 1 EG-FGV verstößt (bzw. seine Pflicht zum Beilegen einer Übereinstimmungsbescheinigung gemäß Art. 18 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG), wenn er in das Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung i.S.d. Art. 5 Abs. 2, Art. 3 Nr. 10 der VO (EG) Nr. 715/2007 eingebaut hat, und das Inverkehrbringen eines solchen Fahrzeugs gegen das Verbot des Inverkehrbringens eines Fahrzeugs ohne gültige Übereinstimmungsbescheinigung gemäß § 27 Abs. 1 EG-FGV verstößt (bzw. gegen das Verbot des Verkaufs ohne gültige Übereinstimmungsbescheinigung gemäß Art. 26 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG)?

      Bejahendenfalls: 1a. Bezwecken §§ 6, 27 EG-FGV bzw. Art. 18 Abs. 1, 26 Abs. 1, 46 der Richtlinie 2007/46/EG den Schutz auch des Endkunden und - im Falle des Weiterverkaufs auf dem Gebraucht-markt - insbesondere des nachfolgenden Autokäufers und zwar auch in Bezug auf seine Dispositionsfreiheit und sein Vermögen? Stammt der Erwerb eines Gebrauchtfahrzeugs durch einen Autokäufer, das ohne gültige Übereinstimmungsbescheinigung in Verkehr gebracht wurde, aus dem Bereich der Gefahren, zu deren Abwendung diese Normen erlassen wurden?

      2. Bezweckt Art. 5 Abs. 2 der VO (EG) Nr. 715/2007 den Schutz auch des Endkunden und - im Falle des Weiterverkaufs auf dem Gebrauchtmarkt - insbesondere des nachfolgenden Autokäufers und zwar auch in Bezug auf seine Dispositionsfreiheit und sein Vermögen? Stammt der Erwerb eines Gebrauchtfahrzeugs durch einen Autokäufer, in dem eine unzulässige Abschalteinrichtung eingebaut ist, aus dem Bereich der Gefahren, zu deren Abwendung diese Norm erlassen wurde?

      3. Sind §§ 6, 27 EG-FGV bzw. Art. 18 Abs. 1, 26 Abs. 1, 46 der Richtlinie 2007/46/EG und Art. 5 Abs. 2 der VO (EG) Nr. 715/2007 dahin auszulegen, dass im Falle eines Verstoßes hiergegen die An-rechnung einer Nutzungsentschädigung für die tatsächliche Nutzung des Fahrzeugs auf den Schaden des Endkunden ganz oder teilweise (ggf.: in welcher Weise bzw. in welchem Umfang?) zu entfallen hat, wenn der Endkunde wegen dieses Verstoßes die Rückgängigmachung des Fahrzeugkaufvertrages verlangen kann und verlangt? Ändert sich an der Auslegung etwas, wenn der Verstoß einhergeht mit der Täuschung der Genehmigungsbehörden und der Endkunden darüber, dass alle Genehmigungsvoraussetzungen erfüllt sind und der Einsatz des Fahrzeugs im Straßenverkehr uneingeschränkt zulässig ist, und Verstoß und Täuschung zu dem Zweck der Kostensenkung und Gewinnmaximierung durch hohe Absatzzahlen unter gleichzeitiger Verschaffung eines Wettbewerbsvorteils auf Kosten der ahnungslosen Kunden erfolgen?
         

           
    • Vorlagebeschl. v. 11.10.2019.
    • EuGH Rs C-759/19 – PG gegen Volkswagen AG (anhängig); vgl. zum Stand des Verfahrens InfoCuria.
    • EuGH, Beschl. v. 18.5.2020 Rs. C-759/19 – PP / Volkswagen AG: Streichung der Rechtssache im Register des Gerichtshofs nach Erledigterklärung des vorlegenden Gerichts

      Vorlagefragen:

      1. Sind §§ 6 Abs. 1, 27 Abs. 1 EG-FGV bzw. Art. 18 Abs. 1, 26 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG da-hin auszulegen, dass der Hersteller gegen seine Pflicht zur Erteilung einer gültigen Bescheinigung ge-mäß § 6 Abs. 1 EG-FGV verstößt (bzw. seine Pflicht zum Beilegen einer Übereinstimmungsbescheini-gung gemäß Art. 18 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46), wenn er in das Fahrzeug eine unzulässige Ab-schalteinrichtung i.S.d. Art. 5 Abs. 2, Art. 3 Nr. 10 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 eingebaut hat, und das Inverkehrbringen eines solchen Fahrzeugs gegen das Verbot des Inverkehrbringens eines Fahr-zeugs ohne gültige Übereinstimmungsbescheinigung gemäß § 27 Abs. 1 EG-FGV verstößt (bzw. ge-gen das Verbot des Verkaufs ohne gültige Übereinstimmungsbescheinigung gemäß Art. 26 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46)?

      Bejahendenfalls:

      1a. Bezwecken §§ 6, 27 EG-FGV bzw. Art. 18 Abs. 1, 26 Abs. 1, 46 der Richtlinie 2007/46 den Schutz eines anderen i.S.d. § 823 Abs. 2 BGB und zwar gerade auch in Bezug auf seine Dispositions-freiheit und sein Vermögen? Stammt der Erwerb eines Fahrzeugs durch einen Endkunden, das ohne gültige Übereinstimmungsbescheinigung in Verkehr gebracht wurde, aus dem Bereich der Gefahren, zu deren Abwendung diese Normen erlassen wurden?

      2. Bezweckt Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 den Schutz gerade auch des Endkunden und zwar auch in Bezug auf seine Dispositionsfreiheit und sein Vermögen? Stammt der Erwerb eines Fahrzeugs durch einen Endkunden, in dem eine unzulässige Abschalteinrichtung eingebaut ist, aus dem Bereich der Gefahren, zu deren Abwendung diese Norm erlassen wurde?
         

            
    • Vorlagebeschl. v. 25.10.2019.
    • EuGH Rs C-808/19 – DS / Volkswagen AG (anhängig); vgl. zum Stand des Verfahrens InfoCuria und das Vorlageersuchen
    • EuGH, Beschl. v. 15.7.2020 Rs. C-808/19 – PP / Volkswagen AG: Streichung der Rechtssache im Register des Gerichtshofs nach Erledigterklärung des vorlegenden Gerichts

      Vorlagefragen: 
      1. Sind §§ 6 Abs. 1, 27 Abs. 1 EG-Fahrzeuggenehmigungsverordnung (EG-FGV) bzw. Art. 18 Abs. 1, 26 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG dahin auszulegen, dass der Hersteller gegen seine Pflicht zur Erteilung einer gültigen Bescheinigung gemäß § 6 Abs. 1 EG-FGV verstößt (bzw. seine Pflicht zum Beilegen einer Übereinstimmungsbescheinigung gemäß Art. 18 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46), wenn er in das Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung i.S.d. Art. 5 Abs. 2, Art. 3 Nr. 10 der VO (EG) Nr. 715/2007 eingebaut hat, und das Inverkehrbringen eines solchen Fahrzeugs gegen das Verbot des Inverkehrbringens eines Fahrzeugs ohne gültige Übereinstimmungsbescheinigung ge-mäß § 27 Abs. 1 EG-FGV verstößt (bzw. gegen das Verbot des Verkaufs ohne gültige Übereinstim-mungsbescheinigung gemäß Art. 26 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46)?

      Bejahendenfalls:
      1a. Bezwecken §§ 6, 27 EG-FGV bzw. Art. 18 Abs. 1, 26 Abs. 1, 46 der Richtlinie 2007/46 den Schutz auch des Endkunden und – im Falle des Weiterverkaufs auf dem Gebrauchtmarkt – insbesondere des nachfolgenden Autokäufers und zwar auch in Bezug auf seine Dispositionsfreiheit und sein Vermögen? Stammt der Erwerb eines Gebrauchtfahrzeugs durch einen Autokäufer, das ohne gültige Übereinstimmungsbescheinigung in Verkehr gebracht wurde, aus dem Bereich der Gefahren, zu deren Abwendung diese Normen erlassen wurden?

       

      2. Bezweckt Art. 5 Abs. 2 der VO Nr. 715/2007 den Schutz auch des Endkunden und – im Falle des Weiterverkaufs auf dem Gebrauchtmarkt – insbesondere des nachfolgenden Autokäufers und zwar auch in Bezug auf seine Dispositionsfreiheit und sein Vermögen? Stammt der Erwerb eines Gebrauchtfahrzeugs durch einen Autokäufer, in dem eine unzulässige Abschalteinrichtung eingebaut ist, aus dem Bereich der Gefahren, zu deren Abwendung diese Norm erlassen wurde?


      3. Sind §§ 6, 27 EG-FGV bzw. Art. 18 Abs. 1, 26 Abs. 1, Art. 46 der Richtlinie 2007/46 und Art. 5 Abs. 2 der VO Nr. 715/2007 dahin auszulegen, dass im Falle eines Verstoßes hiergegen die Anrechnung einer Nutzungsentschädigung für die tatsächliche Nutzung des Fahrzeugs auf den Schaden des Endkunden ganz oder teilweise (ggf.: in welcher Weise bzw. in welchem Umfang?) zu entfallen hat, wenn der Endkunde wegen dieses Verstoßes die Rückgängigmachung des Fahrzeugkaufvertrages verlangen kann und verlangt? Ändert sich an der Auslegung etwas, wenn der Verstoß ein-hergeht mit der Täuschung der Genehmigungsbehörden und der Endkunden darüber, dass alle Genehmigungsvoraussetzungen erfüllt sind und der Einsatz des Fahrzeugs im Straßenverkehr uneingeschränkt zulässig ist, und Verstoß und Täuschung zu dem Zweck der Kostensenkung und Gewinnmaximierung durch hohe Absatzzahlen unter gleichzeitiger Verschaffung eines Wettbewerbsvorteils auf Kosten der ahnungslosen Kunden erfolgen?                          

  • LG Frankenthal (Pfalz)
    • Vorlagebeschl. v. 2.9.2019 – 2 O 13/19, BeckRS 2019, 20340 = juris: Vorlage zum EuGH wegen Verwendung des „Thermofensters“ in einem Mercedes C 220 BlueTEC T-Modell.
    • EuGH Rs. C-685/19 – OK / Daimler AG: Zulässigkeit von Abschalteinrichtungen und „Thermofenster“, vgl. zum Stand des Verfahrens InfoCuria.
    • EuGH, Beschl. v. 3.3.2020 Rs. C-685/19 – OK / Daimler AG: Streichung der Rechtssache im Register des Gerichtshofs nach Rücknahmeersuchen des vorlegenden Gerichts
           

      Vorlagefragen:
      1. Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 lit. a) Verordnung (EG) Nr. 715/2007 des europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2007 über die Typengenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emissionen von leichten Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen für Fahrzeuge dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass eine Notwendigkeit für den Einsatz von Abschalteinrichtungen im Sinne der Norm nur dann zu bejahen ist, wenn auch unter Einsatz der im Zeitpunkt der Erlangung der Typengenehmigung für das jeweilige Fahrzeugmodell verfügbaren Spitzentechnologie der Schutz des Motors vor Beschädigung oder Unfall und der sichere Betrieb des Fahrzeuges nicht zu gewährleisten war?

      2. Frage 2 für den Fall, dass Frage 1 bejaht wird: Sind aus sonstigen Gründen – etwa in Gestalt fehlender Langzeiterfahrungen, unverhältnismäßig hoher Kosten der Spitzentechnologie im Verhältnis zu anderen Technologien mit erheblichen Auswirkungen auf den Verkaufspreis – Abweichungen von der grundsätzlichen Einsatzpflicht der im Zeitpunkt der Typenzulassung verfügbaren Spitzentechnologie zulässig?

      3. Frage 2 für den Fall, dass Frage 1 verneint wird: Liegt auch bei Einsatz grundsätzlich zulässiger technologischer Komponenten eine unzulässige Abschalteinrichtung in Gestalt des sog. „Thermofensters“ vor, wenn die in der Motorsteuerung diesbezüglich hinterlegten Parameter so gewählt sind, dass die Abgasreinigung
      a) aufgrund der gewählten Temperaturen wegen der gewöhnlich zu erwartenden Temperaturen während eines Großteils des Jahres
      b) aufgrund sonstiger Parameter – etwa in Gestalt der aktuellen Höhe des Fahrzeuges über dem Niveau des Meeresspiegels – in relevanten Regionen Deutschlands bzw. des europäischen Binnenmarktes nicht oder nur eingeschränkt aktiviert wird.
  • LG Stuttgart
    • Hinweis v. 13.11.2019 – 3 O 254/18 (unveröffentlicht); 3 O 4/19; 3 O 14/19; 3 O 141/19; 3 O 144/19; 3 O 181/19; 3 O 211/19; 3 O 254/19; 3 O 271/19; 3 O 304/19; 3 O 307/19; 22 O 191/18; 22 O 7/19; 22 O 14/19; 22 O 105/19; 22 O 172/19; 22 O 193/19; 22 O 208/19; 22 O 213/19; 22 O 218/19; 22 O 219/19; 22 O 243/19: Aussetzung von 22 Verfahren und Sammelvorlage an den EuGH angekündigt; u.a. Erfordernis der Einhaltung der Grenzwerte auch im realen Straßenbetrieb; Thermofenster als (un)zulässige Abschalteinrichtung; (kein) Nutzungsersatz zu Lasten der Käufer
       
    • Vorlage wurde durch erfolgreichen Befangenheitsantrag vorerst verhindert, vgl. zum Ganzen Handelsblatt, Prozesse gegen VW und Daimler. Richter gegen Richter: Der Diesel-Streit in Stuttgart eskaliert.

      Vorlagefragen: 
      1. Abschalteinrichtung
      (a) Ist Art. 3 Nr. 10 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen, dass der Begriff „Konstruktionsteil“ nur ausschließlich mechanische Elemente eines physischen Gebildes erfasst?
      (b) Ist Art. 3 Nr. 10 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen, dass vom Emissionskontrollsystem nur die im Motorstrang nachgelagerte Abgasreinigungsanlage (z.B. in Form von Diesel-Oxidations-Katalysatoren, Dieselpartikelfilter (DPF), NOx-Fleduktionskatalysatoren (NSC,SCR)) erfasst ist?
      (c) Ist Art. 3 Nr. 10 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen, dass vom Emissionskontrollsystem sowohl innermotorische als auch außermotorische Maßnahmen zur Emissionsminderung erfasst werden?

      2. Begriff der »normalen Betriebsbedingungen«
      (a) Ist Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen, dass der Begriff der »normalen Betriebsbedingungen« nur die Fahrbedingungen im NEFZ-Zyklus umschreibt?
      (b) Ist Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen, dass der Begriff der »normalen Betriebsbedingungen« die tatsächlichen Fahrbedingungen im Alltagsgebrauch umschreibt?

      3. Temperaturabhängige Abgasrückführung als unzulässige Abschalteinrichtung?
      (a) Ist Art. 5 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen, dass eine Ausrüstung eines Fahrzeugs unzulässig ist, wonach ein Bauteil, welches das Emissionsverhalten voraussichtlich beeinflusst, so konstruiert ist, dass die Abgasrückführrate so geregelt wird, dass es nur zwischen 20° und 30° C einen schadstoffarmen Modus gewährleistet und außerhalb dieses Temperaturfensters sukzessive verringert wird?
      (b) Ist Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 dahingehend auszulegen, dass eine Abschalteinrichtung gleichwohl unzulässig ist, wenn sie fortlaufend außerhalb des Thermofensters zwischen 200 und 30° zum Schutz des Motors arbeitet und dadurch die Abgasrückführung erheblich verringert ist?

      4. Bezugspunkt der Notwendigkeit iSv. Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst, a der VO (EG) Nr. 715/2007
      (a) Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst, a) der Verordnung (EG) dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass eine Notwendigkeit für den Einsatz von Abschalteinrichtungen im Sinne der Norm nur dann zu bejahen ist, wenn auch unter Einsatz der im Zeitpunkt der Erlangung der Typengenehmigung für das jeweilige Fahrzeugmodell verfügbaren Spitzentechnologie der Schutz des Motors vor Beschädigung oder Unfall und der sichere Betrieb des Fahrzeuges nicht zu gewährleisten war?
      (b) Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst, a) der Verordnung (EG) dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass eine Notwendigkeit für den Einsatz von Abschalteinrichtungen im Sinne der Norm zu verneinen ist, wenn die in der Motorsteuerung hinterlegten Parameter so gewählt sind, dass die Abgasreinigung aufgrund ihrer vorgegebenen Temperaturabhängigkeit wegen der gewöhnlich zu erwartenden Temperaturen während eines Großteils des Jahres nicht oder nur eingeschränkt aktiviert wird?

      5. Begriff „Beschädigung“ iSv. Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst, a der VO (EG) Nr. 715/2007
      (a) Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst, a) der Verordnung (EG) dahingehend auszulegen und anzuwen-den, dass nur der Motor vor Beschädigung geschützt werden soll?
      (b) Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst, a) der Verordnung (EG) dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass der Begriff der Beschädigung zu verneinen ist, wenn sog. Verschleißteile betroffen sind?
      (c) Ist Art. 5 Abs. 2 Satz 2 Buchst, a) der Verordnung (EG) dahingehend auszulegen und anzuwenden, dass auch andere Bauteile des Fahrzeugs, insbesondere die im Abgasstrang nachgelagerten Komponenten vor Beschädigung oder Unfall geschützt werden sollen?

      6. Drittschützende Wirkung der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 sowie der Richtlinie 2007/46/EG
      (a) Sind Art. 4 Abs. 1 Uabs 2, Art. 4 Abs. 2 Uabs. 2, Art 5 Abs. 1 und Abs. 2 sowie Art 13 der Verordnung dahingehend auszulegen, dass sie zumindest auch das Vermögen des Erwerbers eines Fahrzeugs schützen, das nicht den Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 71572007 entspricht?
      (b) Sind Art. 18 Abs. 1 und 26 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG dahin auszulegen, dass der Hersteller gegen seine Pflicht zur Erteilung einer gültigen Übereinstimmungsescheinigung nach Art. 18 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG verstößt, wenn er in das Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung iSv. Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 eingebaut hat und das Inverkehrbringen eines solchen Fahrzeugs gegen das Verbot des Verkaufs ohne gültige Übereinstimmungsbescheinigung nach Art. 26 Abs. 1 der Richtlinie 2007/46/EG verstößt?
      (c) Ist es Zweck und Intention der Richtlinie 2007/46/EG, dass die Übereinstimmungsbescheinigung käuferschützende Rechte dergestalt begründet, dass der Verstoß gegen das Zulassungsrecht eine Anrechnung von Nutzungsvorteilen bei der Rückabwicklung des Fahrzeugs gegenüber dem Hersteller unionsrechtlich verbietet?
  • LG Erfurt 
    • Beschl. v. 25.3.2019 – 8 O 1045/18, juris: Aussetzung von 22 Verfahren und "Sammelvorlage" an den EuGH angekündigt; Verfahrensfortgang offenbar in allen Fällen durch Volkswagen AG im Wege vergleichsweisen Freikaufs verhindert
  • Handelsgericht Wien, Österreich
    • EuGH Rs C-244/19 – GB / Decker KFZ-Handels u. –Reparatur GmbH, Volkswagen AG (Zurücknahme durch Vorlagegericht), vgl. zum Stand des Verfahrens InfoCuria und das Vorlageersuchen.

       

      Vorlagefragen:

      1. Ist Art 5 Abs 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2007 über die Typengenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emission von leichten Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen für Fahrzeuge dahingehend auszulegen, dass eine Ausrüstung eines Fahrzeuges im Sinne des Art 1 Abs 1 der VO Nr 715/2007, unzulässig ist, wonach das Abgasrückführventil, sohin ein Bauteil, welches das Emissionsverhalten voraussichtlich beeinflusst, so konstruiert ist, dass die Abgasrückführrate, sohin der Anteil an Abgas, welches rückgeführt wird, so geregelt wird, dass es nur zwischen 15 und 33 Grad Celsius und nur unter 1.000 Höhenmeter einen schadstoffarmen Modus gewährleistet und außerhalb dieses Temperaturfensters im Verlauf von 10 Grad Celsius und oberhalb von 1.000 Höhenmeter im Verlauf von 250 Höhenmetern linear auf o verringert wird, es sohin zu einer Erhöhung der NOx-Emissionen über die Grenzwerte der VO 715/2007 kommt?

       

      2. Spielt es für die Beurteilung der Frage a) eine Rolle, ob die in Frage a) genannte Ausrüstung des Fahrzeuges notwendig ist, um den Motor vor Beschädigungen zu schützen?

       

      3. Spielt es für die Beurteilung der Frage b) weiters eine Rolle, ob der Teil des Motors welcher vor Beschädigung zu schützen ist, das Abgasrückführventil ist?

       

      4. Spielt es für die Beurteilung der Frage a) eine Rolle, ob die in Frage a) genannte Ausrüstung des Fahrzeuges bereits bei Herstellung des Fahrzeuges verbaut wurde, oder ob die in Frage a) geschilderte Regelung des Abgasrückführventils als Nachbesserung iSd Art 3 Abs 2 der RL 1999/44/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Mai 1999 zu bestimmten Aspekten des Verbrauchsgüterkau-fes und der Garantien für Verbrauchsgüter in das Fahrzeug eingebracht werden soll?

       

      5. Ist Art 3 Abs 6 der RL 1999/44/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Mai 1999 zu bestimmten Aspekten des Verbrauchsgüterkaufs undder Garantien für Verbrauchsgüter so auszulegen, dass, wenn ein Kaufvertrag über ein Fahrzeug geschlossen wurde, aufgrund dessen ein den gesetzlichen (inkl. unionsrechtlichen) Bestimmungen entsprechendes Fahrzeug geschuldet ist und das Fahrzeug eine Umschaltlogik verbaut hat, sohin eine Regelung, wonach wenn das Fahrzeug in Betrieb genommen wird, sich dieses in einem Modus 1 befindet und, wenn die Software die Prüfsituation, sohin den Betrieb des Fahrzeuges im Rahmen des NEFZ, erkennt, bleibt das Fahrzeug im Modus 1 (NEFZ), wenn jedoch die Software erkennt, dass das Fahrzeug außerhalb der Toleranzen des NEFZ (Abweichungen vom Geschwindigkeitsprofil von +/- 2 km/h bzw. +/- 1s) bewegt wird, wechselt das Fahrzeug in den Modus 0 (Fahrbetrieb), bei welchem das Abgasrückführventil so geregelt wird, dass die Grenzwerte der VO 715/2007 nicht mehr eingehalten werden können, wobei diese Regelung so zeitnah eintritt, dass das Fahrzeug im Ergebnis nahezu ausschließlich im Modus 0 bewegt wird, dass es sich hierbei um keine geringfügige Vertragswidrigkeit handelt?   
         

  • Landesgericht Linz, Österreich
    • EuGH Rs C-466/18 – DS / Porsche Inter Auto GmbH & Co KG (Zurücknahme durch Vorlagegericht), vgl. zum Stand des Verfahrens InfoCuria und das Vorlageersuchen

      Vorlagefragen:

      1. Ist Art 5 Abs 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juni 2007 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich der Emissionen von leichten Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen (Euro 5 und Euro 6) und über den Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen für Fahrzeuge dahingehend auszulegen, dass eine Ausrüstung eines Fahrzeuges, im Sinne des Art. 1 Abs. 1 der VO Nr. 715/2007, unzulässig ist, wonach das Abgasrückführventil, sohin ein Bauteil, welches das Emissionsverhalten voraussichtlich beeinflusst, so konstruiert ist, dass die Abgasrückführrate, sohin der Teil an Abgas, welches rückgeführt wird, so geregelt wird, dass es nur zwischen 15 und 33 Grad Celsius und nur unter 1.000 Höhenmeter einen schadstoffarmen Modus gewährleistet, und außerhalb dieses Temperaturfensters im Verlauf von 10 Grad Celsius und oberhalb von 1000 Höhenmetern im Verlauf von 250 Höhenmeter linear auf 0 verringert, es sohin zu einer Erhöhung der NOx-Emissionen über die Grenzwerte der VO 715/2007 kommt?

      2. Spielt es für die Beurteilung der Frage 1 eine Rolle, ob die in Frage 1 genannte Ausrüstung des Fahrzeuges notwendig ist, um den Motor vor Beschädigung zu schützen?

      3. Spielt es für die Beurteilung der Frage 2. weiters eine Rolle, ob der Teil des Motors, welcher vor Beschädigung zu schützen ist, das Abgasrückführventil ist?

      4. Spielt es für die Beurteilung der Frage 1 eine Rolle, ob die in Frage 1 genannte Ausrüstung des Fahrzeuges bereits bei Herstellung des Fahrzeuges verbaut wurde oder ob die in Frage 1 geschilderte Regelung des Abgasrückführventils als Nachbesserung iSd Art 3 Abs 2 der RICHTLINIE 1999/44/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 25. Mai 1999 zu bestimmten Aspekten des Ver-brauchsgüterkaufs und der Garantien für Verbrauchsgüter in das Fahrzeug eingebracht werden soll?

      5. Ist Art 3 Abs 6 der RICHTLINIE 1999/44/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 25. Mai 1999 zu bestimmten Aspekten des Verbrauchsgüterkaufs und der Garantien für Verbrauchsgüter so auszulegen, dass wenn ein Kaufvertrag über ein Fahrzeug geschlossen wurde, aufgrund dessen ein den gesetzlichen (unionsrechtlichen) Bestimmungen entsprechendes Fahrzeug geschuldet ist und das Fahrzeug die Umschaltlogik verbaut hat, sohin eine Regelung, wonach wenn das Fahrzeug in Betrieb genommen wird, sich dieses in einem Modus 1 befindet und wenn die Software die Prüfsituation, sohin den Betrieb des Fahrzeuges im Rahmen des NEFZ, erkennt, bleibt das Fahrzeug im Modus 1 (NEFZ), wenn jedoch die Software erkennt, dass das Fahrzeug außerhalb der Toleranzen des NEFZ (Abweichungen zum Geschwindigkeitsprofil von +/- 2 km/h bzw. +/- ls) bewegt wird, wechselt das Fahrzeug in den Modus 0 (Fährbetrieb), bei welchem das Abgasrückventil so geregelt wird, dass die Grenzwerte der VO 715/2007 nicht mehr eingehalten werden können, wobei diese Regelung so zeitnah eintritt, dass das Fahrzeug im Ergebnis nahezu ausschließlich im Modus 0 bewegt wird, es sich hierbei um keine geringfügige Vertragswidrigkeit handelt.

       

Staatshaftungsklagen

Im Kontext des Dieselskandals wurden verschiedentlich Staatshaftungsklagen gegen die BRD erhoben. Solche Klagen hatten bisher keinen Erfolg.

  • LG Aachen, Urt. v. 25.2.2020 – 12 O 317/19, BeckRS 2020, 5254.
  • LG Bonn, Urt. v. 1.7.2020 – 1 O 448/19, BeckRS 2020, 17872.
  • LG Frankfurt/Main
    • Urt. v. 21.10.2020 – 2-04 O 425/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 21.10.2020 – 2-04 O 449/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 21.10.2020 – 2-04 O 455/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 21.10.2020 – 2-04 O 123/20 (unveröffentlicht).
  • LG Offenburg, Urt v. 19.5.2020 – 2 O 275/19, BeckRS 2020, 8823.
  • LG Stuttgart
    • Urt. v. 27.8.2020 – 7 O 425/19, BeckRS 2020, 27417.
    • Urt. v. 27.8.2020 – 7 O 66/20, BeckRS 2020, 27408.
    • Urt. v. 27.8.2020 – 7 O 67/20, BeckRS 2020, 27409.
       

Richterablehnung wegen (vermeintlicher) Befangenheit

Das Thema Richterablehnung wegen (vermeintlicher) Befangenheit ist längst ein eigenes Kapitel im Dieselskandal geworden. 

  • BGH
    • Beschl. v. 9.12.2020 – VI ZR 24/20, BeckRS 2020, 39419 (und zahlreiche weitere inhaltsgleiche Beschlüsse): Erfolgloses Ablehnungsgesuch gegen „den gesamten Spruchkörper des VI. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs, bestehend aus dem Vorsitzenden Richter Seiters, der Richterin von Pentz, dem Richter Offenloch, den Richterinnen Dr. Oehler, Dr. Roloff und Müller sowie den Richtern Dr. Klein, Dr. Allgayer und Böhm“. Hintergrund des Ablehnungsgesuchs war eine in einem Schreiben des Präsidenten des Oberlandesgerichts Dresden vom 9. April 2020 widergegebene Äußerung des Senatsvorsitzenden Seiters, wonach sich dieser u.a. „dankbar für jedes Verfahren“ zeige, „das von den Berufungsgerichten bis dahin [gemeint: Erlass einer „Grundsatzentscheidung“] zunächst zurückgestellt werden kann“.

    • Beschl. v. 25.8.2020 – VIII ARZ 2/20, BeckRS 2020, 25496 = juris: Erfolgloses Ablehnungsgesuch gegen „alle Richter des OLG Dresden“. Hintergrund des Ablehnungsgesuchs war das Schreiben des Präsidenten des Oberlandesgerichts Dresden vom 9. April 2020, mit u.a. folgender "Anregung":
         
      "[…], die betreffenden Senate in Ihrem Haus um Prüfung zu bitten, ob weitere Entscheidungen in Dieselverfahren zurückgestellt werden könnten. Ein weiteres 'Zuschütten' des BGH mit diesen Verfahren dürfte dort zu immer schwierigeren Verhältnissen führen und auch dem Rechtsstaat nicht dienen. Da es bei den Instanzgerichten naturgemäß derzeit nur Entscheidungen für die jeweilige Instanz geben dürfte, die zwingend mit dem Rechtsmittel angefochten würden, bis der BGH die Richtung vorgegeben hat, würde die weitere Bearbeitung dieser Verfahren im Übrigen auch nutzlos Kapazitäten der Justiz binden. Die Rolle eines bloßen Durchlauferhitzers für die nächste Instanz zu spielen, macht aber weder Sinn, noch entspricht es der Aufgabe der Justiz. Für die Oberlandesgerichte, aber auch für die Landgerichte, dürfte es im Übrigen gerade angesichts des derzeit eingeschränkten Betriebes wichtig sein, die Kapazitäten auf die anderen Verfahren zu konzentrieren, um die Gefahr eines Rückstaus zu minimieren.".

        

    • Beschl. v. 28.7.2020 – VI ZB 95/19, BeckRS 2020, 23998; Beschl. v. 28.7.2020 – VI ZB 94/19, BeckRS 2020, 24169 und Beschl. v. 28.7.2020 – VI ZB 93/19, BeckRS 2020, 24484: Erfolgreiches Ablehnungsgesuch gegen Vorsitzenden Richter am OLG Düsseldorf, der Halter eines von einem KBA-Rückruf betroffenen Mercedes C 220 CDI ist und „Ansprüche gegen die [Daimler AG] bislang nicht geltend gemacht hat, dies aber ernsthaft in Erwägung zieht“ und sich hierzu von einem Vertragsanwalt des ADAC beraten lässt. 

      Anders die Vorinstanz: OLG Düsseldorf, Beschl. v. 3.12.2019 – 3 U 78/18, BeckRS 2019, 31659 = juris; Beschl. v. 3.12.2019 – 3 U 48/19 (unveröffentlicht) und Beschl. v. 3.12.2019 – 3 U 44/19 (unveröffentlicht).

      Vgl. auch den aktuellen und offenbar durch die BGH-Entscheidung inspirierten Versuch der Strafverteidigung im Stadler-Strafprozess, die (Un-)Befangenheit der Richter des LG München "aufzuklären": Verteidiger von Rupert Stadler fordert Auskunft über Autos der Richter, ZeitOnline v. 30.9.2020  
       

    • Beschl. v. 10.12.2019 – II ZB 14/19, BeckRS 2019, 35023: Erfolgreiches Ablehnungsgesuch gegen Richterin wegen Beteiligung an VW-Musterfeststellungsklage in eigener Sache

      Anders die Vorinstanz: 
      OLG Celle, Beschl. v. 17.5.2019 – 9 U 69/18, BeckRS 2019, 35024.
  • OLG Jena, Beschl. v. 24.9.2019 – 6 W 302/19, BeckRS 2019, 43963: Erfolgloses Ablehnungsgesuch gegen Richter, der Vorlage zum EuGH vorbereitet, wegen diverser behaupteter befangenheitsbegründender Verhaltensweisen.
  • OLG München, Beschl. v. 22.8.2019 – 8 U 1449/19, BeckRS 2019, 33375: Erfolgloses Ablehnungsgesuch wegen behaupteten Bestehens persönlicher Verbindungen zweier Senatsmitglieder zur BMW AG.
  • OLG Oldenburg, Beschl. v. 28.1.2020 - 13 W 3/20, BeckRS 2020, 12480: Erfolgreiches Ablehnungsgesicht gegen eine Richterin, deren Ehemann Rechtsanwalt ist und der „als Sachbearbeiter für ein VW Autohaus tätig [ist], welches er auch in sog. Abgasskandalfällen vertritt“.
  • OLG Stuttgart 
    • Beschl. v. 1.7.2020 – 16a W 3/20, BeckRS 2020, 15935: Erfolgreiches Ablehnungsgesuch gegen Richter aufgrund seiner Verfahrensführung, vgl. hierzu die Pressemitteilung des OLG Stuttgart v. 2.7.2020 sowie Votsmeier in: Handelsblatt v. 2.7.2020 (anders noch die Vorinstanz: LG Stuttgart, Beschl. v. 24.1.2020 – 3 O 57/20 (unveröffentlicht).
    • Beschl. v. 9.1.2019 – 7 W 34/18, BeckRS 2019, 42897: Erfolgloses Ablehnungsgesuch gegen Richter aufgrund seiner Verfahrensführung (bestätigt LG Stuttgart, Beschl. v. 5.6.2018 – 22 O 198/16 u.a., juris).

   

  • LG Erfurt 
    • Beschl. v. 1.7.2019 – 8 O 1045/18, BeckRS 2019, 22634: Erfolgloses Ablehnungsgesuch gegen Richter, der Vorlage zum EuGH vorbereitet, wegen diverser behaupteter befangenheitsbegründender Verhaltensweisen; bestätigt durch OLG Jena, Beschl. v. 24.9.2019 – 6 W 302/19, BeckRS 2019, 43963.
  • LG Oldenburg, Beschl. v. 3.9.3019 - 1 O 3597/18, juris: Erfolgloses Ablehnungsgesuch gegen Richterin wegen Hinweises auf eine Äußerung des Vorstandsvorsitzenden Diess in einem Fernsehinterview zur von der Beklagten verwendeten Abschalteinrichtung.
  • LG Stuttgart 
    • Beschl. v. 5.6.2018 – 22 O 198/16 u.a., juris: Erfolgloses Ablehnungsgesuch gegen Richter aufgrund seiner Verfahrensführung; bestätigt durch OLG Stuttgart, Beschl. v. 9.1.2019 – 7 W 34/18, BeckRS 2019, 42897.
    • Beschl. v. 26.4.2019 – 22 O 205/16 u.a., BeckRS 2019, 14572 = juris: Erfolgreiches Ablehnungsgesuch gegen Richter wegen Rechtsstreits seines Ehepartners in einer gleichgelagerten Sache.
    • Äußerung v. 28.5.2019 – 22 O 257/18, juris: Verlust des Ablehnungsrechts wegen Befangenheit bei Parallelrechtsstreitigkeiten.
  • LG Stuttgart 
    • Beschl. v. 23.1.2020 – 3 O 254/18, BeckRS 2020, 1937: Erfolgloses Ablehnungsgesuch gegen Richter aufgrund früherer Stellung als Anwalt der Automobilindustrie.

Auftragsgutachten und Dieselskandal

Der Dieselskandal hat eine beachtliche Flut an Auftragsgutachten ausgelöst, die Universitätsprofessoren und sonstige Professoren gegen Honorar im Rahmen ihrer Nebentätigkeit verfasst haben. Die ganz überwiegende Mehrzahl der Gutachten wurde von der beklagten Industrie in Auftrag gegeben. Dass dabei in einzelnen Fällen die Regeln wissenschaftlicher Praxis außer Acht gelassen wurden, wurde bereits an anderer Stelle dargelegt, vgl. Unternehmenshaftung, Unternehmensmoral und Ethos in den Rechtswissenschaften - Ein Interview mit Prof. Dr. Michael Heese zum VW-Dieselskandal. Die nachfolgende Zusammenstellung ist nicht abschließend und soll nur einen Eindruck verschaffen:

Thema: Vertragsrecht / Gewährleistungsrecht

  • Armbrüster, Christian: „Verbotsnichtigkeit von Kaufverträgen über abgasmanipulierte Fahrzeuge“, NJW 2018, 3481
    Selbsterklärung: „Der Beitrag beruht auf einem Gutachten.“
  • Riehm, Thomas: „Der Anspruch auf Nachlieferung“, ZIP 2019, 589
    Selbsterklärung: „Der Beitrag geht auf eine Anfrage aus der Praxis zurück.“

    

Thema: Deliktische Haftung der Volkswagen AG allgemein

  • Armbrüster, Christian: „Herstellerhaftung für abgasmanipulierte Fahrzeuge“, ZIP 2019, 837
    Selbsterklärung: „Der Beitrag geht teils auf ein Rechtsgutachten zurück.“
  • Artz, Markus / Harke, Jan: „EU-Übereinstimmungsbescheinigung als Auskunfts- und Garantievertrag“, NJW 2017, 3409
    Selbsterklärung: „Der Beitrag ist aus einem Gutachten hervorgegangen.“
  • Harke, Jan: „Herstellerhaftung im Abgasskandal“, VuR 2017, 83
    Selbsterklärung: „Der Beitrag basiert auf einem Rechtsgutachten für Hausfeld Rechtsanwälte LLP.“
  • Pfeiffer, Thomas: „Organwissen und Grenzen der sekundären Darlegungslast“, ZIP 2017, 2077
    Selbsterklärung: „Dem Beitrag liegt ein Rechtsgutachten des Verfassers zugrunde.“
  • Riehm, Thomas: „Deliktischer Schadensersatz in den „Diesel-Abgas-Fällen“, NJW 2019, 1105
    Selbsterklärung: „Der Beitrag geht auf eine Anfrage aus der Praxis zurück.“
  • Riehm, Thomas: „Die deliktische Haftung des Herstellers in den „Abgas-Fällen“, DAR 2019, 247
    Selbsterklärung: „Der Beitrag geht auf eine Anfrage aus der Praxis zurück.“
  • Wagner, Gerhard: „Schadensersatzansprüche der Eigentümer von Fahrzeugen mit dem Motor EA 189 EU 5“, 144 S., unveröffentlicht, liegt im Volltext vor.
    Kernthese zur Haftung dem Grunde nach: Keine Haftung aus § 826 BGB; hilfsweise kein Anspruch auf Rücknahme der Fahrzeuge, sondern nur Herstellungsanspruch beschränkt auf technische Nachrüstung; Vorteilsausgleichung wegen Bereicherungsverbot durchzuführen
    Nachfolgend ohne Hinweis auf gutachterliche Vorbefassung MünchKommBGB/Wagner, 8. Aufl. 2020, § 826 Rn. 11, 42, 42a 57, 58, 70.

     

Thema: Abgasmanipulation und Schaden iSv. § 826 BGB

  • Pfeiffer, Thomas: „Dieselschaden durch Zweckverfehlung?“, NJW 2019, 3337
    Selbsterklärung: „Er hat sich als Rechtsgutachter mit den im Beitrag behandelten Rechtsfragen befasst.“
  • Raue, Benjamin: „Der Vertragsschluss als Schaden“, 25 S., unveröffentlicht, liegt im Volltext vor.
  • Weiler, Frank: „Der Vertrag als Schaden in VW-Abgasverfahren gegen den Hersteller“, NZV 2019, 545
    Selbsterklärung: „Der Beitrag beruht auf einem Rechtsgutachten.“

   

Thema: Nutzungsentschädigung bzw. Deliktszinsen für geschädigte Käufer nach § 849 BGB

  • Klöhn, Lars: Nutzungsanrechnung und deliktische Zinsen im VW-Dieselskandal, ZIP 2020, 341
    Selbsterklärung: „Der Beitrag beruht auf einem Rechtsgutachten, das der Verfasser für Hausfeld Rechtsanwälte, Berlin angefertigt hat.“
  • Spindler, Gerhard: „Rechtsgutachten zur Anwendung von § 849 BGB“, 20 S., unveröffentlicht, liegt im Volltext vor.
    Nachfolgend ohne Hinweis auf gutachterliche Vorbefassung: Spindler, in: BeckOK BGB, Hau/Poseck, BGB, 55. Edition Stand: 01.08.2020, § 849 Rn. 2.
  • Staudinger, Ansgar: „Vorteilsanrechnung und Verzinsung im Dieselskandal“, NJW 2020, 641
    Selbsterklärung: „Der Aufsatz beruht auf einer Anfrage der Kanzlei Hausfeld Rechtsanwälte LLP und betrifft Rechtsstreitigkeiten zwischen Käufern von Dieselfahrzeugen mit unzulässiger Abschalteinrichtung und VW.“
  • Wagner, Gerhard: „Verzinsung von Schadensersatzansprüchen gemäß § 849 BGB“, 23 S., unveröffentlicht, liegt im Volltext vor.

   

Thema: Verjährung

  • Grzeszick, Bernd: „Die rückwirkende Verjährungshemmung bei der Musterfeststellungsklage aus verfassungsrechtlicher Sicht“, NJW 2019, 3269
    Selbsterklärung: „Die folgenden Überlegungen wurden durch eine Anfrage aus der Praxis mitangeregt.“
  • Mansel, Heinz-Peter: „Musterfeststellungsklage: Keine Verjährungshemmung bei Rechtsmissbrauch“, WM 2019, 1621
    Selbsterklärung: „Der Beitrag beruht auch auf einer Anfrage aus der Praxis.“
  • Martinek, Michael: Die Abwicklung des Dieselskandals über § 852 Satz 1 BGB –
    Rettungsanker oder Rohrkrepierer?, JM 2021, 9 (Teil 1) und JM 2021, 56 (Teil 2)
    Selbsterklärung: „Der Beitrag beruht auf einer Anfrage aus der Unternehmenspraxis.“

        

Thema: Haftung der Audi AG für Vertrieb von Fahrzeugen mit dem von der Volkswagen AG entwickelten Motor EA 189

  • Grigoleit, Hans Christoph: „Haftung des Herstellers aus § 826 BGB für unzulässige Abschalteinrichtungen: Subjektive Anforderungen – Zurechnungsfragen – Konzernkontext“, 56 S., unveröffentlicht, liegt im Volltext vor.

     

Thema: Rechtsdurchsetzung durch Inkassozession

  • Greger, Reinhard: Das „Rundum-sorglos-Modell“: Innovative Rechtsdienstleistung oder Ausverkauf des Rechts?, MDR 2018, 87
    Selbsterklärung: [keine], vgl. hierzu Gnirke, Windige Helfer, Der Spiegel, Heft 15/2019, S. 68 f.
  • Henssler, Martin: „Prozessfinanzierende Inkassodienstleister – Befreit von den Schranken des anwaltlichen Berufsrechts?“, NJW 2019, 545
    Selbsterklärung: „Er hat sich als Rechtsgutachter mit den in dem Beitrag aufgeworfenen Fragen befasst.“
  • Kluth, Winfried: „Interessenkonflikte in Fällen neuer Modelle der Massenrechtsdienstleistung durch Inkassodienstleister“, VuR 2018, 403
    Selbsterklärung: „Der Beitrag wurde durch eine Rechtsberatung angeregt.“
  • Tolksdorf, Klaus: „Sammelklagen“ von registrierten Inkassodienstleistern – eine unzulässige Erscheinungsform des kollektiven Rechtsschutzes?“, ZIP 2019, 1401
    Selbsterklärung: „Der Beitrag ist hervorgegangen aus Rechtsgutachten, die er im Auftrag der financialright GmbH – nach ausdrücklich vereinbarter ergebnisoffener Prüfung der Rechtslage – zur Vorlage in Zivilprozessen gegen die Volkswagen AG erstattet hat.“
  • v. Lewinski, Kai / Kerstges, Tim: „Nichtigkeit treuhänderischer Abtretungen an Inkassodienstleister bei Verstößen gegen das RDG“, MDR 2019, 705
    Selbsterklärung: „Der Beitrag führt Überlegungen der Verf. fort, die in ZZP 2019, 177 ff. erscheinen und die Gegenstand eines Gutachtens für die Praxis waren.“

     

Thema: Vorfragen des öffentlichen Rechts (Typengenehmigungsrecht)

  • Klinger, Remo: „Dieselgate öffentlich-rechtlich - EG-Typgenehmigung, Übereinstimmungsbescheinigung und Konsequenzen für deutsche Pkw-Halter“, ZUR 2017, 131
    Selbsterklärung: „Der Aufsatz stellt die überarbeitete Fassung eines Rechtsgutachtens dar, das der Autor im Auftrag der Rechtsanwälte Hausfeld LLP im Dezember 2016 verfasst hat; die Rechtsanwälte vertreten mehr als 100.000 europäische Kraftfahrzeughalter, die Schadensersatzansprüche gegen die Volkswagen AG geltend machen.“
  • Röhl, Christian: „Das Risiko einer Nicht-Zulassung und Betriebsuntersagung von Fahrzeugen“ NZV 2020, 183
    Selbsterklärung: „Den Überlegungen liegt ein Rechtsgutachten zugrunde.“
  • Schröder, Meinhard: „Rechtsnatur, -wirkungen und - wirksamkeit von EG-Typengenehmigungen und Übereinstimmungsbescheinigungen für Kraftfahrzeuge“, DVBL 2017, 1193
    Selbsterklärung: „Der Beitrag basiert auf einem Rechtsgutachten im Auftrag von Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Berlin“.
  • Schröder, Meinhard: „„Thermofenster“ als unzulässige Abschalteinrichtung?“, NVwZ 2020, 1482 (Kurzfassung) und NVwZ-Extra 16/2020 (Langfassung)
    Selbsterklärung: „Der Beitrag basiert auf einer Anfrage aus der Praxis.“

(Keine) Haftung bei Fahrzeugkauf nach 22.9.2015

Der BGH hat die Haftung der Volkswagen AG gegenüber Käufern, die ihr Fahrzeug erst nach dem 22. September 2015 erworben haben, pauschal, d.h. ohne Rücksicht auf deren Kenntnisse zur Betroffenheit des erworbenen Fahrzeugs, abgelehnt. Das Unwerturteil der Tat sei durch eine an den Kapitalmarkt gerichtete ad hoc-Mitteilung „relativiert“ worden. „Käufern, die sich, wie der Kläger, erst für einen Kauf entschieden haben, nachdem die Beklagte ihr Verhalten geändert hatte, wurde deshalb - unabhängig von ihren Kenntnissen vom "Dieselskandal" im Allgemeinen und ihren Vorstellungen von der Betroffenheit des Fahrzeugs im Besonderen - nicht sittenwidrig ein Schaden zugefügt“, vgl. Urt. v. 30.7.2020 – VI ZR 5/20, BeckRS 2020, 19146 = juris und abermals BGH, Urt. v. 8.12.2020 - VI ZR 244/20, BeckRS 2020, 36326.

Fortgang in der Instanzrechtsprechung: 

Die pauschale Enthaftung durch den BGH wird von den Oberlandesgerichten mehrheitlich fortgeführt, vgl. nur OLG Frankfurt/Main, Urt. v. 9.10.2020 – 10 U 261/19, juris; OLG Hamm, Urt. v. 2.9.2020 – 30 U 192/19, juris.

In der Instanzrechtsprechung gibt es aber auch Kritik und gegenteilige Entscheidungen. Senate am OLG Köln und am OLG Hamm haben angenommen, die Volkswagen AG begehe mit dem Software-Update eine fortgesetzte sittenwidrige vorsätzliche Schädigung und haben contra BGH auch bei Spätkäufen verurteilt. 

Anders als der BGH annimmt, habe die Volkswagen AG ihre rechtswidrige Unternehmensstrategie gerade nicht im Zuge ihrer ad hoc-Mitteilung vom September 2015 aufgegeben, vgl. OLG Köln, Urt. v. 18.12.2020 – 20 U 288/19, BeckRS 2020, 35968: Haftung aus § 826 BGB bei Erwerb eines mit dem Software Update versehenen EA 189 VW Tiguan am 28.12.2016.

Zitat: „Der Senat hat vielmehr unter Berücksichtigung des weiteren Vorbringen des Klägers in der Berufung zulasten der Beklagten davon auszugehen, dass auch nach dem Software-Update weiterhin eine unzulässige Abschalteinrichtung vorliegt. […]

Mit der Fertigstellung des Software-Updates und dessen Einbau hat sich die Beurteilungsgrundlage indes geändert. Wer ein Fahrzeug mit EA-189 Motor erst nach Aufspielen des Software-Updates erworben hat, durfte erwarten, dass damit nunmehr ein gesetzeskonformer Zustand geschaffen worden war. […] Damit kann dann auch der ursprünglich begründete Vorwurf sittenwidrigen Verhaltens nicht entfallen sein. Hierzu ist nicht von entscheidender Bedeutung, dass das Software- Update vom Kraftfahrtbundesamt freigegeben worden war, denn die nunmehr eingeleitete Rückrufaktion belegt, dass das Software-Update nicht zu einem gesetzmäßigen Zustand geführt hat. […]

Unter Berücksichtigung der dargestellten Umstände kann vorliegend, anders als bei dem Geschehensablauf, den der Bundesgerichtshof seinem Urteil vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20 - zugrunde zu legen hatte, nicht davon ausgegangen werden, dass die Beklagte ihre zuvor getroffene strategische unternehmerische Entscheidung, im eigenen Kosten- und Gewinninteresse das Kraftfahrtbundesamt und letztlich die Fahrzeugkäufer zu täuschen, durch die Strategie ersetzt hatte, an die Öffentlichkeit zu treten, Unregelmäßigkeiten einzuräumen und in Zusammenarbeit mit dem Kraftfahrtbundesamt Maßnahmen zur Beseitigung des gesetzwidrigen Zustands zu erarbeiten, um die Gefahr einer Betriebsbeschränkung oder -untersagung zu bannen. Hat - was zulasten der Beklagten vorliegend zu unterstellen ist - das Software-Update nicht zu einem gesetzeskonformen Zustand geführt und hat die Beklagte dies durch die - ebenfalls zu unterstellende - Manipulation des OBD-Systems zu verschleiern versucht, dann ist ihr Verhalten weiterhin als sittenwidrig zu bewerten.“

Ebenso sieht es jetzt das OLG Hamm, vgl. Urt. v. 19.1.2021 – 19 U 1304/19, BeckRS 2021, 648: „Eine Verhaltensänderung der Beklagten zu 1, die ihr ursprüngliches sittenwidriges Handeln gegenüber dem hiesigen Kläger nicht mehr als sittenwidrige Schädigung erscheinen ließe, lässt sich hier nicht feststellen.“

Auch einzelne Landgerichte lehnen die rigide Position des BGH im Urt. v. 30.7.2020 explizit ab und verurteilen aus § 826 BGB, vgl. LG Krefeld, Urt. v. 19.8.2020 – 2 O 541/19, BeckRS 2020, 20909 = nrwe.de: Erwerb am 16.8.2016 direkt von Hersteller VW und LG Mönchengladbach, Urt. v. 14.8.2020 – 11 O 432/19, BeckRS 2020, 21901: Erwerb eines Seat am 28.10.2015. Ebenso nun LG Ingolstadt, Urt. v. 10.11.2020 – 81 O 571/19, BeckRS 2020, 30890: Erwerb eines Audi A4 Avant (EA 189) am 20.1.2016.

Zahlreiche Oberlandesgerichte hatten die Rechtslage schon zuvor abweichend vom BGH beurteilt, vgl. OLG Dresden, Urt. v. 5.3.2020 – 10a U 1907/19, BeckRS 2020, 3280: Erwerb am 22.9.2015; OLG Brandenburg, Urt. v. 11.2.2020 – 3 U 89/19, BeckRS 2020, 1979 = juris: Erwerb am 15.11.2016; OLG Hamm, Urt. v. 10.09.2019 – 13 U 149/18, BeckRS 2019, 20495: Erwerb am 28.11.2016; OLG Karlsruhe, Urt. v. 18.12.2019 – 13 U 71/19, BeckRS 2019, 42269: Erwerb am 16.1.2016; OLG Köln (5. und 19. Zivilsenat), Urt. v. 4.10.2019 – 19 U 98/19, BeckRS 2019, 30559 = juris = nrwe.de: Erwerb am 24.10.2016; Urt. v. 19.2.2020 – 5 U 47/19, juris: Erwerb am 14.10.2015; OLG Oldenburg, Urt. v. 30.4.2020 – 14 U 294/19, BeckRS 2020, 12482: Erwerb am 25.11.2015; Urt. v. 12.3.2020 – 14 U 105/19, BeckRS 2020, 6021 = juris: Erwerb am 13.4.2016; Urt. v. 12.3.2020 – 14 U 302/19, BeckRS 2020, 3450: Erwerb am 24.11.2015; Urt. v. 13.02.2020 – 14 U 244/19, BeckRS 2020, 7010: Erwerb am 20.5.2016; Urt. v. 16.1.2020 – 14 U 166/19, BeckRS 2020, 280: Erwerb am 8.2.2016 und in Kenntnis des Abgasskandals aber in Unkenntnis der konkreten Auswirkungen (insb. drohende Möglichkeit der Stilllegung); OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 6.12.2019 – 17 U 69/19, BeckRS 2019, 35968 = juris: Erwerb am 16.6.2016; OLG Stuttgart (2. und 7. Zivilsenat), Urt. v. 2.4.2020 – 2 U 249/19, juris: Erwerb am 10.12.2015 und Urt. v. 19.12.2019 – 7 U 85/19, BeckRS 2019, 40971: Erwerb am 15.11.2015. Grundlegend differenzierend bereits Heese NJW 2019, 257, 262 f.

Auch der 8. Zivilsenat des OLG Koblenz hatte sich dieser Linie angeschlossen, vgl. OLG Koblenz, Urt. v. 13.3.2020 – 8 U 1351/19, BeckRS 2020, 6237 = juris: Erwerb am 17. Januar 2016 und OLG Koblenz, Urt. v. 3.4.2020 – 8 U 1956/19, BeckRS 2020, 5086. Mit bemerkenswerter Klarheit führte der Senat zur Begründung aus: „Anders als etwa das OLG Celle oder etwa der 3. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Koblenz (a.a.O.) vermag der Senat gerade nicht zu erkennen, dass die Beklagte ihr vorausgegangenes Verhalten nicht (mehr) vertuscht, sondern sich mit der Aufarbeitung der Problematik befasst und die Öffentlichkeit informiert hat. Das Gegenteil ist der Fall. Die Beklagte hat weder in der Ad-hoc-Mitteilung vom September 2015 noch bei der Erteilung von Informationen, die die von ihr eingerichtete Suchmaske begleiteten, offen gelegt und eingeräumt, dass durch die Verwendung der Abschaltsoftware die Stilllegung des Fahrzeugs drohte. Sie hat auf Nachfrage in der mündlichen Verhandlung ihren Vortrag auch insoweit klargestellt, zu keinem Zeitpunkt in solcher Weise informiert zu haben und hat betont, dass sie den Bescheid des KBA in der Sache weiterhin für falsch halte und sich dem letztlich aus unternehmenspolitischer Verantwortung gebeugt zu haben. Die Beklagte bagatellisiert nicht nur bis heute den Schaden für die Umwelt und die hierauf bezogene Individualbetroffenheit, sondern sie trägt weiterhin vor und behauptet, dass sie gar keine unerlaubte Abschalteinrichtung eingebaut habe und dass die der Zulassung zugrunde zu legenden Schadstoffwerte richtigerweise unter Laborbedingungen hätten ermittelt werden dürfen."

Zuvor war die Instanzrechtsprechung in dieser Frage uneinheitlich, wobei sich eine Mehrheit zugunsten der auch vom BGH eingenommenen Position angedeutet hatte:

Für die Bewertung der Fallgruppe "VW EA 189 - Erwerb nach Bekanntwerden des Dieselskandals im September 2015" ist zu differenzieren: 

1. Der Erwerb eines abgasmanipulierten Fahrzeugs in Kenntnis der konkreten Umstände schließt die Herstellerhaftung aus: volenti non fit iniuria, vgl. Heese NJW 2019, 257, 262. Das sehen ebenso:

  • OLG Bamberg

    • Urt. v. 24.7.2019 – 8 U 38/19, BeckRS 2019, 21335: Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung konkrete Kenntnis vom Einsatz einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim betroffenen Fahrzeug im Erwerbszeitpunkt. 

    • Beschl. v. 12.8.2019 – 8 U 79/19 (unveröffentlicht): Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung konkrete Kenntnis vom Einsatz einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim betroffenen Fahrzeug im Erwerbszeitpunkt.

  • OLG Frankfurt (Main)

    • Urt. v. 27.3.2019 – 17 U 241/18 (unveröffentlicht): Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung konkrete Kenntnis vom Einsatz einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim betroffenen Fahrzeug im Erwerbszeitpunkt.

    • Urt. v. 31.7.2019 – 17 U 326/18, BeckRS 2019, 21331: Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung konkrete Kenntnis vom Einsatz einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim betroffenen Fahrzeug im Erwerbszeitpunkt.

  • OLG Hamm

    • Urt. v. 21.1.2020 – 13 U 476/18, BeckRS 2020, 508 = nrwe.de: Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung konkrete Kenntnis vom Einsatz einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim betroffenen Fahrzeug im Erwerbszeitpunkt.

    • Urt. v. 10.10.2019 – 13 U 53/18, BeckRS 2019, 31232 = juris: Käufer konnte den Beweis nicht erbringen, dass er trotz entsprechender Angaben im Kaufertrag keine konkrete Kenntnis vom Einsatz einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim betroffenen Fahrzeug hatte.

  • OLG Karlsruhe, Urt. v. 9.1.2020 – 17 U 133/19, BeckRS 2020, 25: Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung konkrete Kenntnis vom Einsatz einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim betroffenen Fahrzeug im Erwerbszeitpunkt.

  • OLG Köln

    • Urt. v. 27.11.2019 – 26 U 20/19, juris: Erwerb in Kenntnis der Manipulation.

    • Urt. v. 4.10.2019 – 19 U 26/19, BeckRS 2019, 38816 = juris: Eine eventuelle Unkenntnis der Klägerin von der Betroffenheit des erworbenen Fahrzeugs vom sog. Abgasskandal hatte nach gerichtlicher deren Kaufentschluss nicht beeinflusst.

    • Urt. v. 5.7.2019 – 19 U 50/19, BeckRS 2019, 22432: Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung (wohl) konkrete Kenntnis vom Einsatz einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim betroffenen Fahrzeug im Erwerbszeitpunkt.

  • OLG München

    • Beschl. v. 3.6.2019 – 19 U 4356/18, BeckRS 2019, 40402: Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung konkrete Kenntnis vom Einsatz einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim betroffenen Fahrzeug im Erwerbszeitpunkt.

    • Beschl. v. 27.6.2019 – 21 U 4155/18, BeckRS 2019, 40403: Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung konkrete Kenntnis vom Einsatz einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim betroffenen Fahrzeug im Erwerbszeitpunkt.

    • Hinweisbeschl. v. 16.4.2019 – 19 U 4356/18, BeckRS 2019, 40402: Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung konkrete Kenntnis vom Einsatz einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim betroffenen Fahrzeug im Erwerbszeitpunkt.

  • OLG Naumburg, Urt. v. 16.7.2019 – 3 U 14/19, BeckRS 2019, 21325 und Urt. v. 24.7.2019 – 5 U 37/19 (unveröffentlicht): Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung konkrete Kenntnis vom Einsatz einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim betroffenen Fahrzeug im Erwerbszeitpunkt.

  • OLG Oldenburg

    • Urt. v. 9.1.2020 – 14 U 106/19 (unveröffentlicht): Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung konkrete Kenntnis von der Betroffenheit des konkreten Fahrzeugs vom Abgasskandal im Erwerbszeitpunkt.

    • Urt. v. 18.12.2019 – 5 U 325/19, BeckRS 2019, 32311: Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung konkrete Kenntnis von der Betroffenheit des konkreten Fahrzeugs vom Abgasskandal im Er-werbszeitpunkt.

  • OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 13.11.2019 – 9 U 120/19, juris: Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung konkrete Kenntnis vom Einsatz einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim betroffenen Fahrzeug im Erwerbszeitpunkt.

  • OLG Stuttgart, Urt. v. 28.11.2019 – 13 U 173/19, BeckRS 2019, 40837: Käufer hatte nach gerichtlicher Feststellung konkrete Kenntnis vom Einsatz einer unzulässigen Abschalteinrichtung beim betroffenen Fahrzeug im Erwerbszeitpunkt.

   

Der Käufer musste jedenfalls darlegen und beweisen, dass er von der Manipulation des konkreten Fahrzeugs keine Kenntnis hatte und den PKW bei Kenntnis nicht erworben hätte:

  • OLG Oldenburg
    • Urt. v. 11.2.2020 – 12 U 108/19, BeckRS 2020, 6998: Erwerb am 18.4.2016; Senat konnte sich in persönlicher Anhörung des Klägers, dem der Dieselskandal als solcher bekannt war, von Unkenntnis der Betroffenheit des erworbenen Fahrzeugs nicht überzeugen.
    • Urt. v. 23.1.2020 – 14 U 270/19, BeckRS 2020, 5088: Erwerb am 11.7.2017; Senat konnte in persönlicher Anhörung des Klägers nicht aufklären, „wie er sich bei jetzigem Kenntnisstand zum Zeitpunkt des Kaufvertragsabschlusses verhalten hätte“.
    • Urt. v. 14.1.2020 – 12 U 23/19, BeckRS 2020, 7317: Erwerb am 30.5.2016; Senat konnte sich in persönlicher Anhörung des Klägers, dem der Dieselskandal als solcher bekannt war, von Unkenntnis der Betroffenheit des erworbenen Fahrzeugs nicht überzeugen.
    • Urt. v. 19.11.2019 – 2 U 195/19, BeckRS 2019, 40619: Erwerb im Januar 2016; Senat konnte sich in persönlicher Anhörung des Klägers, dem der Dieselskandal als solcher bekannt war, von Unkenntnis der Betroffenheit des erworbenen Fahrzeugs nicht überzeugen.
    • Urt. v. 19.11.2019 – 2 U 203/19, BeckRS 2019, 40620: Erwerb im April 2016; Senat konnte sich in persönlicher Anhörung des Klägers, dem der Dieselskandal als solcher bekannt war, von Unkenntnis der Betroffenheit des erworbenen Fahrzeugs nicht überzeugen.
    • Urt. v. 18.11.2019 – 9 U 48/19, BeckRS 2019, 40622: Erwerb am 26.7.2019; Senat konnte sich in persönlicher Anhörung des Klägers, dem der Dieselskandal als solcher bekannt war, von Unkenntnis der Betroffenheit des erworbenen Fahrzeugs nicht überzeugen.
  • OLG Köln, Urt. v. 17.3.2020 – 25 U 39/19, BeckRS 2020, 4707: Der Kläger habe „nicht bewiesen, dass er das streitgegenständliche Fahrzeug nicht erworben hätte, wenn ihm bekannt gewesen wäre, dass dieses über einen Motor des Typs EA 189 verfügt, welcher von einer Softwaremanipulation betroffen war“.   
  • OLG München, Beschl. v. 8.10.2019 – 18 U 3121/19, BeckRS 2019, 41860: Erwerb am 22.4.2016; Kläger habe mit Betroffenheit des Fahrzeugs rechnen müssen und nicht konkret nachgefragt.

2. Gerichte, die die Haftung aus § 826 BGB ungeachtet des Fahrzeugerwerbs nach Ad-hoc-Mitteilung durch VW bzw. nach Beginn der Presseberichterstattung zum Dieselskandal im September 2015 bejaht hatten 

  • OLG Brandenburg
    • Urt. v. 7.4.2020 – 3 U 75/19, BeckRS 2020, 12240 = juris: Erwerb am 30.08.2016.
    • Urt. v. 11.2.2020 – 3 U 89/19, BeckRS 2020, 1979 = juris: Erwerb am 15.11.2016.
  • OLG Dresden, Urt. v. 5.3.2020 – 10a U 1907/19, BeckRS 2020, 3280: Erwerb am 7.12.2015.
  • OLG Karlsruhe
    • Urt. v. 14.1.2020 – 13 U 687/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 29.9.2015.
    • Urt. v. 13.3.2020 – 13 U 799/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 27.11.2015.
    • Urt. v. 18.12.2019 – 13 U 71/19, BeckRS 2019, 42269: Erwerb am 16.1.2016.
  • OLG Koblenz
    • Urt. v. 5.6.2020 – 8 U 1295/19, BeckRS 2020, 17856: Erwerb im Januar 2016.
    • Urt. v. 3.4.2020 – 8 U 1956/19, BeckRS 2020, 5086 = juris: Erwerb am 17. Oktober 2017.
    • Urt. v. 13.3.2020 – 8 U 1351/19, BeckRS 2020, 6237 = juris: Erwerb am 17. Januar 2016.
  • OLG Köln
    • Urt. v. 19.2.2020 – 5 U 47/19, juris: Erwerb am 14.10.2015.
    • Urt. v. 13.2.2020 – 3 U 93/19, juris = nrwe.de: Erwerb am 7.4.2016.
    • Urt. v. 17.1.2020 - 19 U 157/19, BeckRS 2020, 7312 = Juris: Erwerb am 8.2.2016.
    • Urt. v. 4.10.2019 – 19 U 98/19, BeckRS 2019, 30559 = juris: Erwerb am 24.10.2016. 
    • Hinweisbeschl. v. 28.8.2019 – 18 U 8/19, BeckRS 2019, 32280 = juris.
  • OLG München, Vorläufige Rechtsauffassung des 14. Zivilsenats in mündl. Verhandlung, 14 U 537/19: Lt. Mitteilung der Klägerkanzlei: Kauf eines Skodas von Privat im März 2016; Haftung der Volkswagen AG aus § 826 BGB haftet; Grob fahrlässige Unkenntnis des Käufers komme nicht in Betracht, da der ad hoc Mitteilung nichts bezüglich Fahrzeuge der Marke Skoda zu entnehmen sei; auch der Vorsatz der Volkswagen AG entfalle nicht durch die ad hoc Mitteilung, da die Kausalkette durch Inverkehrbringen des Motors in Gang gesetzt worden sei und der Vorsatz nicht nachträglich durch Offenlegung des Betrugs entfalle.
  • OLG Naumburg
    • Urt. v. 21.2.2020 – 7 U 62/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 6.1.2016 (Haftung in casu nur mangels Nachweises der Entscheidungskausalität abgelehnt – non liquet).
  • OLG Oldenburg,
    • Urt. v. 30.4.2020 – 14 U 294/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 25.11.2015.
    • Urt. v. 12.3.2020 – 14 U 105/19, BeckRS 2020, 6021 = juris: Erwerb am 13.4.2016.
    • Urt. v. 12.3.2020 – 14 U 105/19, BeckRS 2020, 6021 = juris: Erwerb am 13.4.2016.
    • Urt. v. 12.3.2020 – 14 U 302/19, BeckRS 2020, 3450: Erwerb am 24.11.2015.
    • Urt. v. 13.02.2020 – 14 U 244/19, BeckRS 2020, 7010: Erwerb am 20.5.2016.
    • Urt. v. 23.1.2020 – 14 U 270/19, BeckRS 2020, 5088 (obiter dictum).
    • Urt. v. 16.1.2020 – 14 U 166/19, BeckRS 2020, 280: Erwerb am 8.2.2016 und in Kenntnis des Abgasskandals aber in Unkenntnis der konkreten Auswirkungen (insb. drohende Möglichkeit der Stilllegung).
  • OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 6.12.2019 – 17 U 69/19, BeckRS 2019, 35968 = juris Rn. 39: „Denn der Senat teilt nicht die Auffassung etwa des OLG Celle (Urteil vom 1. Juli 2019 - 7 U 33/19 -, bei juris Rn. 25 f.), des OLG Stuttgart (Urteil vom 7. August 2019 - 9 U 9/19 -, bei juris Rn. 45) oder des OLG Frankfurt (Urteil vom 6. November 2013 - 13 U 156/19 -, bei juris Rn. 37 f.), mit diesen Maßnahmen habe die Beklagte „alles ihr subjektiv und objektiv Mögliche“ getan (OLG Stuttgart a.a.O.) oder jedenfalls „in der Gesamtschau“ ließen diese Aktivitäten „eine Bewertung des Verhaltens der Beklagten als sittenwidrig zum Zeitpunkt des streitgegenständlichen Kaufvertragsabschlusses nicht mehr zu“ (OLG Frankfurt a.a.O., Rn. 38). Vielmehr ist der Senat mit dem OLG Hamm (Urteil vom 10. September 2019 - 13 U 149/18 -, bei juris Rn. 58) der Auffassung, dass diese Maßnahmen nicht generell geeignet waren, die Ursächlichkeit der ursprünglichen Täuschung in Zweifel zu stellen.“
  • OLG Stuttgart
    • Urt. v. 5.3.2020 – 7 U 377/19, BeckRS 2020, 5609: Erwerb am 22.2.2016.
    • Urt. v. 2.4.2020 – 2 U 249/19, BeckRS 2020, 5557 = juris: Erwerb am 10.12.2015.
    • Urt. v. 19.12.2019 – 7 U 85/19, BeckRS 2019, 40971: Erwerb am 15.11.2015.
    • Urt. v. 5.11. 2019 – 12 U 175/19, BeckRS 2019, 41414: Senat lässt in casu offen, ob „zumindest in der Anfangsphase die Öffentlichkeit und damit potentielle Käufer […] nur unzureichend über die Problematik informiert wurden“.
    • Sitzungsprot. v. 11.7.2019 – 7 U 50/19, BeckRS 2019, 27020 Rn. 13: „Der Anspruch aus § 826 BGB könnte bei Kenntnis des Klägers über die Betroffenheit des konkreten Fahrzeugs vom sog. "Dieselskandal" ausgeschlossen sein. Nicht ausreichend dürfte jedoch sein, dass der Kläger aufgrund von Ad-hoc-Mitteilungen, Presseberichterstattungen und Ähnlichem allgemein vom sog. "Dieselskandal" ggf. Kenntnis hatte und daher von einer Betroffenheit des Fahrzeugs hätte wissen können. Insoweit dürfte auch eine grob fahrlässige Unkenntnis nicht schaden.
  • LG Aurich, Urt. v. 5.3.2019 – 1 O 696/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 28.7.2018.
  • LG Bonn, Urt. v. 6.3.2019 – 13 O 90/18, BeckRS 2019, 12836 Rn. 23: Erwerb am 26.10.2017.
  • LG Düsseldorf, Urt. v. 31.7.2019 – 7 O 166/18, BeckRS 2019, 17163 Rn. 45: Erwerb am 11.2.2016.
  • LG Hannover, Urt. v. 26.4.2019 – 5 O 88/18, BeckRS 2019, 22055: Erwerb am 28.4.2016.
  • LG Kaiserslautern, Urt. v. 24.5.2019 – 3 O 569/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 7.4.2016.
  • LG Kleve
    • Urt. v. 24.7.2020 – 3 O 430/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 4.12.2015.
    • Urt. v. 12.7.2019 – 3 O 332/18, BeckRS 2019, 19006: Erwerb im Januar 2016.
  • LG Köln, Urt. v. 11.3.2020 – 25 O 141/19, BeckRS 2020, 4726: Erwerb im Juli 2016.
  • LG Krefeld
    • Urt. v. 25.3.2020 – 2 O 395/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 8.3.2016.
    • Urt. v. 21.2.2020 – 2 O 101/19, BeckRS 2020, 3177: Erwerb am 19.10.2015.
  • LG Lübeck, Urt. v. 1.11.2019 – 2 O 102/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 28.1.2016.
  • LG Lüneburg, Urt. v. 29.4.2019 – 10 O 36/19, BeckRS 2019, 15422: Erwerb am 7.12.2015.
  • LG Mainz, Urt. v. 6.2.2020 – 9 O 124/19, BeckRS 2020, 1991: Erwerb am 4.6.2016.
  • LG Mönchengladbach, Urt. v. 18.6.2020 – 2 O 179/19, BeckRS 2020, 13735: Erwerb am 28.7.2016.
  • LG Osnabrück, Urt. v. 16.4.2019 – 1 O 3086/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 21.5.2016.
  • LG Paderborn
    • Urt. v. 19.2.2020 – 4 O 468/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 15.4.2016.
    • Urt. v. 27.1.2020 – 4 O 365/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 11.8.2017.
  • LG Regensburg, Urt. v. 25.11.2019 – 44 O 1663/19, BeckRS 2019, 40567: Erwerb am 8.10.2016.
  • LG Stralsund, Urt. v. 3.4.2019 – 1 O 23/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 26.6.2016.
  • LG Stuttgart
    • Urt. v. 21.6.2019 – 16 O 480/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 8.11.2017.
    • Urt. v. 18.1.2019 – 29 O 184/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 15.12.2016.
  • LG Wuppertal
    • Urt. v. 21.11.2018 – 3 O 150/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 15.2.2016.
    • Urt. v. 6.6.2019 – 1 O 353/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 14.12.2015.

   

3. Gerichte, die die Haftung aus § 826 BGB im Fall des Erwerbs nach Ad-hoc-Mitteilung durch VW bzw. nach Beginn der Presseberichterstattung zum Dieselskandal im September 2015 aus prinzipiellen Erwägungen von Anfang an abgelehnt hatten:

  • OLG Bamberg
    • Urt. v. 8.1.2020 – 3 U 180/19, BeckRS 2020, 7127: Erwerb am 4.12.2015.
    • Urt. v. 20.11.2019 – 8 U 105/19, BeckRS 2019, 42709: Erwerb am 16.8.2016.
    • Hinweisbeschl. v. 12.7.2019 – 4 U 199/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 10.11.2016.
  • OLG Brandenburg
    • Urt. v. 25.3.2020 – 4 U 149/19, BeckRS 2020, 5428: Erwerb im März 2016.
    • Urt. v. 25.3.2020 – 4 U 164/19, BeckRS 2020, 5431.
    • Urt. v. 17.2.2020 – 1 U 21/19 BeckRS 2020, 3299: Erwerb am 10.12.2015.
  • OLG Braunschweig
    • Urt. v. 20.6.2019 – 7 U 185/18, BeckRS 2019, 21337 = NJW-RR 2019, 1421: Erwerb im April 2016.
    • Beschl. v. 2.11.2017 – 7 U 69/17, BeckRS 2017, 147936: Erwerb am 22.3.2016.
  • OLG Celle
    • Urt. v. 29.1.2020 – 7 U 575/18, BeckRS 2020, 446 = juris: Erwerb am 21.2.2017.
    • Hinweisbeschl. v. 1.7.2019 – 7 U 33/19, BeckRS 2019, 14988: Erwerb am 17.2.2016;
    • Hinweisbeschl. v. 27.5.2019 – 7 U 335/18, BeckRS 2019, 14991: Erwerb am 11.8.2016.
    • Hinweisbeschl. v. 29.4.2019 – 7 U 159/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 21.7.2016.
    • Beschl. v. 29.7.2019 – 7 U 68/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 18.2.2017.
    • Beschl. v. 8.5.2019 – 7 U 363/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 13.12.2016.
  • OLG Dresden
    • Urt. v. 28.1.2020 – 9a U 2358/18, BeckRS 2020, 4135: Erwerb am 14.1.2016.
    • Urt. v. 24.7.2019 – 9 U 2067/18, BeckRS 2019, 19566: Erwerb am 3.6.2016.
    • Urt. v. 20.8.2019 – 9 U 851/19, BeckRS 2019, 21364: Erwerb im Juli 2016.
  • OLG Frankfurt (Main)
    • Urt. v. 27.11.2010 – 13 U 87/19, www.lareda.hessenrecht.hessen.de: Erwerb am 28.12.2016.
    • Urt. v. 27.11.2019 – 13 U 202/19, BeckRS 2019, 41289: Erwerb am 23.1.2017.
    • Urt. v. 27.11.2019 – 17 U 313/18, BeckRS 2019, 30840: Erwerb am 17.8.2016.
    • Urt. v. 6.11.2019 – 13 U 156/19, BeckRS 2019, 27981 = juris: Erwerb am 18.10.2016. 
    • Hinweisbeschl. v. 13.8.2018 – 25 U 72/18 (unveröffentlicht): Erwerb im Dezember 2015 (obiter dictum; Käufer hatte nach den Feststellungen der Vorinstant positive Kenntnis von der Betroffenheit des erworbenen Fahrzeugs).
  • OLG Karlsruhe
    • Urt. v. 9.1.2020 – 17 U 107/19, BeckRS 2020, 112 = juris: Erwerb am 14.11.2016.
    • Urt. v. 9.1.2020 – 17 U 133/19, BeckRS 2020, 25 (obiter dictum): Erwerb am 6.4.2016.
    • Hinweisbeschl. v. 5.6. 2019 – 13 U 228/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 27.10.2016
  • OLG Koblenz
    • Urt. v. 28.2.2020 – 3 U 1902/19, BeckRS 2020, 5653: Erwerb am 4.2.2016.
    • Urt. v. 6.2.2020 – 6 U 1219/19, juris = www.landesrecht.rlp.de: Erwerb im August 2016.
    • Urt. v. 27.12.2019 – 3 U 1450/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 5.4.2016.
    • Urt. v. 27.12.2019 – 3 U 1179/19, BeckRS 2019, 41094: Erwerb am 26.5.2018. 
    • Urt. v. 10.12.2019 – 3 U 983/19, BeckRS 2019, 41092: Erwerb am 11.4.2017. 
    • Urt. v. 2.12.2019 – 12 U 804/19, BeckRS 2019, 36722: Erwerb im August 2016.
    • Urt. v. 2.12.2019 – 12 U 1044/19, BeckRS 2019, 32689: Erwerb im Juli 2016
    • Urt. v. 2.12.2019 – 12 U 957/19, BeckRS 2019, 30327: Erwerb am 18.1.2016.
    • Urt. v. 25.10.2019 – 3 U 948/19, juris: Erwerb am 28.10.2016.
    • Urt. v. 4.7.2019 – 1 U 240/19, BeckRS 2019, 21289: Erwerb am 21.3.2017.
  • OLG Köln
    • Urt. v. 27.3.2020 – 1 U 88/19, juris: Erwerb am 30.8.2016.
    • Urt. v. 6.6.2019 – 24 U 5/19, BeckRS 2019, 13405: Erwerb am 11.4.2016.
  • OLG München
    • Beschl. v. 30.3.2020 – 21 U 6790/19, BeckRS 2020, 5051: Erwerb am 18.4.2016.
    • Urt. v. 30.3.2020 – 21 U 6951/19, BeckRS 2020, 4671: Erwerb am 19.4.2016.
    • Urt. v. 30.3.2020 – 21 U 6056/19, BeckRS 2020, 4669: Erwerb am 29.1.2016.
    • Urt. v. 5.2.2020 – 3 U 6342/19, BeckRS 2020, 985: Erwerb am 28.6.2016.
    • Urt. v. 27.01.2020 – 21 U 1896/19, BeckRS 2020, 659: Erwerb am 6.4.2017.
    • Urt. v. 27.01.2020 – 21 U 5295/19, BeckRS 2020, 418: Erwerb am 20.5.2016.
    • Urt. v. 22.1.2020 – 3 U 5534/19, BeckRS 2020, 357: Erwerb am 24.1.2016.
    • Urt. v. 22.1.2020 – 3 U 5449/19, BeckRS 2020, 984: Erwerb im März 2017.
    • Urt. v. 20.1.2020 – 21 U 5072/19, BeckRS 2020, 197: Erwerb am 27.4.2016.
    • Urt. v. 20.1.2020 – 21 U 5510/19, BeckRS 2020, 195: Erwerb am 1.6.2016.
    • Urt. v. 19.12.2019 – 14 U 4100/19, BeckRS 2019, 34136 = juris: Erwerb am 29.11.2016.
    • Urt. v. 16.12.2019 – 21 U 2850/19, BeckRS 2019, 34379 = juris: Erwerb am 17.11.2016.
    • Hinweisbeschl. v. 16.7.2019 und Beschl. v. 16.9.2019 – 27 U 3017/19, BeckRS 2019, 40404: Erwerb am 28.11.2015.
    • Beschl. v. 27.6.2019 – 21 U 4155/18, BeckRS 2019, 40403: Erwerb am 27.9.2016.
    • Beschl. v. 4.6.2019 – 19 U 4356/18, BeckRS 2019, 40402.
    • Beschl. v. 9.4.2019 – 21 U 4615/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 23.3.2017
    • Beschl. v. 6.12.2018 – 21 U 2834/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 20.11.2015
  • OLG Naumburg
    • Urt. v. 23.1.2020 – 9 U 74/19, BeckRS 2020, 1039: Erwerb am 14.1.2016.
    • Urt. v. 24.7.2019 – 5 U 37/19 (unveröffentlicht): Kauf im Januar 2016
  • OLG Oldenburg
    • Urt. v. 26.11.2019 – 13 U 33/19, BeckRS 2019, 29688 = juris: Erwerb Ende 2015.
    • Urt. v. 16.12.2019 – 13 U 122/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 23.12.2016.
    • Urt. v. 16.11.2019 – 13 U 137/19, BeckRS 2019, 40626: Erwerb Ende 2015.
    • Urt. v. 16.11.2019 – 13 U 88/19, BeckRS 2019, 40624: Erwerb 2016.
    • Urt. v. 14.8.2019 – 13 U 35/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 27.10.2017 (bestätigt LG Osnabrück, Urt. v. 30.1.2019 – 2 O 2190/18, BeckRS 2019, 2389 Rn. 35 = juris). 
    • Hinweisbeschl. v. 22.7.2019 – 2 U 184/18 (unveröffentlicht): Erwerb im Februar 2016.
    • Hinweisbeschl. v. 18.7.2019 – 5 U 147/19 (unveröffentlicht): Erwerb im Oktober 2016.
  • OLG Saarbrücken, Urt. v. 28.8.2019 – 2 U 94/18, BeckRS 2019, 20813: Erwerb am 12.1.2016.
  • OLG Schleswig-Holstein
    • Urt. v. 2.12.2019 – 1 U 32/19, BeckRS 2019, 33012 = juris: Erwerb im Januar 2016.
    • Hinweisbeschl. v. 2.8.2019 – 7 U 11/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 31.7.2017.
  • OLG Stuttgart
    • Urt. v. 19.2.2020 – 9 U 272/19, BeckRS 2020, 3360: Erwerb am 30.3.2016.
    • Urt. v. 23.1.2020 – 13 U 244/18, BeckRS 2020, 2054: Erwerb am 8.4.2016.
    • Urt. v. 26.11.2019 – 10 U 338/19, BeckRS 2019, 29975: Erwerb am 29.1.2016.
    • Urt. v. 26.11.2019 – 10 U 199/19, BeckRS 2019, 29977: Erwerb am 25.7.2016.
    • Urt. v. 13.11.2019 – 9 U 157/19, BeckRS 2019, 42376: Erwerb am 8.1.2016.
    • Urt. v. 13.11.2019 – 9 U 179/19, BeckRS 2019, 42380: Erwerb am 15.3.2016.
    • Urt. v. 13.11.2019 – 9 U 228/19, BeckRS 2019, 42386: Erwerb am 2.5.2016.
    • Urt. v. 7.8.2019 – 9 U 9/19, BeckRS 2019, 21326: Erwerb am 13.6.2016.
  • OLG Zweibrücken, Beschl. v. 29.7.2019 – 4 U 31/19, BeckRS 2019, 40574: Erwerb im Juli 2016
  • † LG Aachen, Urt. v. 7.5.2019 – 10 O 461/18 (unveröffentlicht, aufgehoben durch OLG Köln, Urt. v. 4.10.2019 – 19 U 98/19, BeckRS 2019, 30559.
  • LG Cottbus, Urt. v. 24.6.2019 – 2 O 676/18 (unveröffentlicht): Erwerb im Januar 2016.
  • LG Hanau, Urt. v. 14.6.2019 – 4 O 1349/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 31.10.2015.
  • LG Kempten, Urt. v. 31.10.2019 – 72 O 63/19 (unveröffentlicht): Erwerb am 28.9.2015.
  • LG Magdeburg, Urt. v. 24.10.2019 – 10 O 1445/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 24.11.2017.
  • † LG Oldenburg, Urt. v. 29.5.2019 – 4 O 4073/18 (unveröffentlicht, aufgehoben durch OLG Oldenburg, Urt. v. 16.1.2020 - 14 U 166/19, BeckRS 2020, 280.
  • † LG Osnabrück, Urt. v. – 2 O 1408/19 (unveröffentlicht, aufgehoben durch OLG Oldenburg, Urt. v. 12.3.2020 – 14 U 203/19 (unveröffentlicht).
  • LG Regensburg, Urt. v. 28.3.2019 – 64 O 77/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 8.10.2015.
  • LG Stralsund, Urt. v. 11.12.2019 1 O 122/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 1.12.2016.
  • LG Zweibrücken, Urt. v. 21.6.2019 – 2 O 252/18 (unveröffentlicht): Erwerb am 30.6.2017.

        


OLG-Rechtsprechung pro Herstellerhaftung VW EA 189

Deutschland ist in 24 Oberlandesgerichtsbezirke aufgeteilt, die den 115 Landgerichten übergeordnet sind. Von diesen 24 Oberlandesgerichten hatten sich bis zur Grundsatzentscheidung des BGH bereits 22 Gerichte zum Grundfall des Dieselskandals (Haftung von VW für Inverkehrbringen des Motors EA 189 und Erwerb vor September 2015) geäußert. Lediglich das OLG Braunschweig und einzelne Senate der OLGs Bamberg, Hamm,  Koblenz und München hatten eine Haftung von VW anfänglich abgelehnt. 21 OLGs hatten VW schon vor dem BGH nach § 826 BGB verurteilt bzw., im Fall des OLG Hamburg, eine Verurteilung nach § 826 BGB angekündigt.

Die systematische Erhebung der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte zum Grundfall VW EA 189 wurde zum 31.05.2020 eingestellt, da angesichts der Fortschritte auf der Ebene des BGH insoweit kein weiterer Erkenntnisgewinn zu erwarten war. Einzelne bekannt gewordene Entscheidungen werden ggf. ergänzt.

  • Kammergericht Berlin: § 826 BGB
    • Urt. v. 10.3.2020 - 14 U 85/19, BeckRS 2020, 6153.
    • Urt. v. 25.2.2020 - 14 U 81/19, BeckRS 2020, 6164.
    • Urt. v. 18.2.2020 - 14 U 88/19, BeckRS 2020, 6578.
    • Urt. v. 14.1.2020 – 14 U 26/19, BeckRS 2020, 8607.
    • Urt. v. 18.11.2019 – 24 U 129/18, BeckRS 2019, 29883.
    • Urt. v. 12.11.2019 – 4 U 9/19, juris.
    • Urt. v. 26.9.2019 – 4 U 77/18, BeckRS 2019, 22712 = juris.
    • Urt. v. 26.9.2019 – 4 U 51/19, BeckRS 2019, 22714 = juris.
    • Verf. v. 29.7.2019 – 4 U 70/19 (unveröffentlicht). 
  • OLG Bamberg: § 826 BGB
    • Urt. v. 10.12.2020 – 1 U 155/20, BeckRS 2020, 35123.
    • Urt. v. 17.3.2020 – 5 U 154/19, BeckRS 2020, 8815.
  • OLG Brandenburg: § 826 BGB
    • Urt. v. 30.11.2020 – 4 U 105/19, BeckRS 2020, 35876.
    • Urt. v. 8.7.2020 – 4 U 106/19, BeckRS 2020, 17757 = juris.
    • Urt. v. 8.7.2020 – 4 U 115/19, BeckRS 2020, 18694 = juris.
    • Urt. v. 7.7.2020 – 6 U 109/18, BeckRS 2020, 17762 = juris.
    • Urt. v. 7.7.2020 – 6 U 127/18, BeckRS 2020, 18696 = juris.
    • Urt. v. 29.6.2020 – 1 U 75/19, BeckRS 2020, 17125 =juris.
    • Urt. v. 29.6.2020 – 1 U 57/19, BeckRS 2020, 17123 = juris.
    • Urt. v. 24.6.2020 – 4 U 147/19, BeckRS 2020, 17103 = juris.
    • Urt. v. 16.6.2020 – 2 U 93/19, BeckRS 2020, 13773.
    • Urt. v. 3.6.2020 – 4 U 139/19, BeckRS 2020, 11365 = juris.
    • Urt. v. 25.3.2020 – 4 U 114/19, BeckRS 2020, 5430.
    • Urt. v. 25.3.2020 – 4 U 176/19, BeckRS 2020, 5432.
    • Urt. v. 24.3.2020 – 2 U 37/19, BeckRS 2020, 6095.
    • Urt. v. 23.3.2020 - 1 U 56/19, BeckRS 2020, 5435.
    • Urt. v. 4.3.2020 – 4 U 58/19, BeckRS 2020, 6270.
    • Urt. v. 4.3.2020 – 4 U 65/19, BeckRS 2020, 3452 = juris. 
    • Urt. v. 25.2.2020 – 3 U 64/19, BeckRS 2020, 6085 = juris.
    • Urt. v. 17.2.2020 – 1 U 12/19, BeckRS 2020, 3294.
    • Urt. v. 11.2.2020 – 3 U 89/19, BeckRS 2020, 1979 = juris.
  • OLG Braunschweig: § 826 BGB (bis zur Grundsatzentscheidung des BGH aber durchweg contra, s. unten)
    • Urt. v. 29.9.2020 - 7 U 337/18, BeckRS 2020, 24506.
  • OLG Celle: § 826 BGB
    • Urt. v. 4.11.2020 – 7 U 1569/19, BeckRS 2020, 35127.
    • Urt. v. 9.9.2020 – 7 U 255/19, BeckRS 2020, 24301.
    • Urt. v. 18.3.2020 – 7 U 200/19, BeckRS 2020, 2561.
    • Urt. v. 11.3.2020 – 7 U 395/18, BeckRS 2020, 5599.
    • Urt. v. 11.3.2020 – 7 U 525/18, BeckRS 2020, 6003.
    • Urt. v. 19.2.2020 – 7 U 444/18, BeckRS 2020, 6571.
    • Urt. v. 19.2.2020 – 7 U 424/18, BeckRS 2020, 6243 (obiter dictum).
    • Urt. v. 22.1.2020 – 7 U 445/18, BeckRS 2020, 955.
    • Urt. v. 4.12.2019 – 7 U 434/18, BeckRS 2019, 31440 = juris (in casu aber kein Schaden, weil Kaufvertrag bereits mit Händler vollständig rückabgewickelt war).
    • Urt. v. 20.11.2019 - 7 U 244/18, BeckRS 2019, 29589 = juris.
    • Beschl. v. 29.7.2019 – 7 U 68/19 (unveröffentlicht).
    • Hinweisbeschl. v. 1.7.2019 – 7 U 33/19, BeckRS 2019, 14988 Rn. 16 = juris. 
  • OLG Dresden: § 826 BGB
    • Urt. v. 7.4.2020 – 9a U 2423/19, BeckRS 2020, 5316 = juris. 
    • Urt. v. 5.3.2020 – 10a U 1834/19, BeckRS 2020, 3277.
    • Urt. v. 5.3.2020 – 10a U 1907/19, BeckRS 2020, 3280.  
    • Urt. v. 28.1.2020 – 9a U 2358/19, BeckRS 2020, 4135 (obiter dictum).
    • Urt. v. 20.8.2019 – 9 U 851/19, BeckRS 2019, 21364 Rn. 15 ff. (obiter dictum).
    • Urt. v. 24.7.2019 – 9 U 2067/18, BeckRS 2019, 19566 Rn. 17 ff. = juris (obiter dictum). 
  • OLG Düsseldorf: § 826 BGB
    • Urt. v. 11.3.2020 – 18 U 222/19, juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 11.3.2020 – 18 U 184/19, juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 13 U 81/19, BeckRS 2020, 1048 = juris = nrwe.de (Audi als Herstellerin eines in einem Porsche verbauten Motors).
    • Urt. v. 30.1.2020 – 15 U 18/19, BeckRS 2020, 701.
    • Urt. v. 22.1.2020 – I-18 U 176/19, juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 22.1.2020 – I-18 U 64/19, juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 22.1.2020 – I-18 U 212/19, juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 22.1.2020 – I-18 U 218/19, juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 18.12.2019 – 18 U 58/18, BeckRS 2019, 32199.
    • Urt. v. 18.12.2019 – 18 U 16/19, BeckRS 2019, 32106.
  • OLG Frankfurt (Main): § 826 BGB

    • Urt. v. 18.12.2020 – 13 U 326/19, juris. 

    • Urt. v. 24.9.2020 – 26 U 69/19, BeckRS 2020, 27708 = juris.

    • Urt. v. 3.9.2020 – 26 U 59/19, juris.

    • Urt. v. 28.5.2020 – 3 U 183/19, BeckRS 2020, 29664.

    • Urt. v. 31.3.2020 – 13 U 134/19, BeckRS 2020, 8866 = juris = www.lareda.hessenrecht.hessen.de.

    • Urt. v. 18.11.2019 – 13 U 253/18, BeckRS 2019, 30853, www.lareda.hessenrecht.hessen.de (obiter dictum).

    • Urt. v. 13.11.2019 – 13 U 274/18, BeckRS 2019, 29281 Rn. 50 (obiter dictum).

    • Urt. v. 6.11.2019 – 13 U 156/19, BeckRS 2019, 27981 Rn. 24 = juris (obiter dictum).

    • Beweisbeschl. v. 25.9.2019 – 17 U 45/19, BeckRS 2019, 22222 = juris. 

  • OLG Hamm: § 826 BGB

    • Urt. v. 21.12.2020 – 8 U 22/20, BeckRS 2020, 38099 = juris. 

    • Urt. v. 10.12.2020 – 24 U 184/19, juris. 

    • Urt. v. 3.9.2020 – 27 U 113/19, BeckRS 2020, 23203 = juris.

    • Urt. v. 18.8.2020 – 34 U 150/19, BeckRS 2020, 20422 = juris.

    • Urt. v. 14.8.2020 – 45 U 22/19, BeckRS 2020, 21442 = juris:Haftung von VW und Audi.

    • Urt. v. 16.4.2020 – 27 U 127/19, juris.

    • Urt. v. 1.4.2020 – 30 U 33/19, BeckRS 2020, 11615 = nrwe.de.

    • Urt. v. 31.3.2020 – 27 U 141/19, juris.

    • Urt. v. 31.3.2020 – 27 U 134/19, juris.

    • Urt. v. 20.3.2020 – 45 U 28/19, BeckRS 2020, 6919 = juris = nrwe.de.

    • Urt. v. 5.3.2020 – 13 U 326/18, juris.

    • Urt. v. 25.2.2020 – I-13 U 551/18, BeckRS 2020, 13295 = juris.

    • Urt. v. 11.2.2020 – 13 U 20/19, BeckRS 2020, 3398 = juris = nrwe.de.

    • Urt. v. 6.2.2020 – 13 U 281/18, juris.

    • Urt. v. 4.2.2020 – 34 U 65/19, juris.

    • Urt. v. 20.1.2020 – 13 U 40/18, BeckRS 2020, 509 = juris = nrwe.de.

    • Urt. v. 14.1.2020 – 13 U 40/18, BeckRS 2020, 509.

    • Urt. v. 14.1.2020 – 34 U 37/19, BeckRS 2020, 3702 = nrwe.de.

    • Urt. v. 10.12.2019 – 13 U 86/18, BeckRS 2019, 35115 = juris.

    • Urt. v. 31.10.2019 – 13 U 178/18, BeckRS 2019, 38573 = juris = nrwe.de.

    • Urt. v. 10.10.2019 – 13 U 53/18, BeckRS 2019, 31232 = juris (Haftung bei Erwerb nach Bekanntwerden in casu mangels Beweises der Fehlvorstellung beim Käufer abgelehnt)

    • Urt. v. 10.9.2019 – 13 U 149/18, BeckRS 2019, 20495 = juris = NJW-RR 2019, 1428 (nicht rechtskräftig).

  • OLG Jena: § 826 BGB
    • Urt. v. 17.7.2020 – 4 U 25/19, BeckRS 2020, 24038 = juris.
    • Urt. v. 7.4.2020 – 7 U 1067/19, BeckRS 2020, 8289.
    • Urt. v. 25.3.2020 – 2 U 584/19, BeckRS 2020, 8618.
    • Sitzungsprotokoll v. 10.12.2019 – 7 U 537/19 (unveröffentlicht). 
  • OLG Karlsruhe: § 826 BGB

    • Urt. v. 26.2.2021 – 17 U 579/19, BeckRS 2021, 2171.

    • Urt. v. 13.1.2021 – 13 U 905/19, BeckRS 2020, 39904. 

    • Urt. v. 13.1.2021 – 13 U 232/20, BeckRS 2021, 943.

    • Urt. v. 15.12.2020 – 17 U 815/19, BeckRS 2020, 36252 = juris. 

    • Urt. v. 10.11.2020 – 17 U 635/19, BeckRS 2020, 32695.

    • Urt. v. 4.11.2020 – 13 U 1328/19, juris.

    • Urt. v. 24.7.2020 – 13 U 1253/19, BeckRS 2020, 18299 = juris.

    • Urt. v. 24.7.2020 – 13 U 999/19, BeckRS 2020, 17311 = juris.

    • Urt. v. 24.3.2020 – 17 U 394/19, BeckRS 2020, 14354.

    • Urt. v. 16.3.2020 – 13 U 677/19, BeckRS 2020, 24946.

    • Urt. v. 13.3.2020 – 13 U 704/19, BeckRS 2020, 28153. 

    • Urt. v. 13.3.2020 – 13 U 768/19, BeckRS 2020, 28155.

    • Urt. v. 13.3.2020 – 13 U 930/19, BeckRS 2020, 14807.

    • Urt. v. 13.3.2020 – 13 U 954/19, BeckRS 2020, 28154.

    • Urt. v. 13.3.2020 – 13 U 1020/19, BeckRS 2020, 24939.

    • Urt. v. 13.3.2020 – 13 U 948/19, BeckRS 2020, 5603.

    • Urt. v. 13.3.2020 – 13 U 787/19, BeckRS 2020, 5610.

    • Urt. v. 13.3.2020 – 13 U 762/19, BeckRS 2020, 5994.

    • Urt. v. 13.3.2020 – 13 U 526/19, BeckRS 2020, 24947.

    • Urt. v. 13.3.2020 – 13 U 419/19, BeckRS 2020, 5602.

    • Urt. v. 13.3.2020 – 13 U 255/19, BeckRS 2020, 24944.

    • Urt. v. 21.2.2020 – 13 U 523/19, BeckRS 2020, 25583.

    • Urt. v. 28.1.2020 – 13 U 297/19, BeckRS 2020, 7467.

    • Urt. v. 21.1.2020 – 17 U 342/19, BeckRS 2020, 7474.

    • Urt. v. 21.1.2020 – 17 U 2/19, BeckRS 2020, 519.

    • Urt. v. 14.1.2020 – 13 U 719/19, BeckRS 2020, 7916.

    • Urt. v. 14.1.2020 – 13 U 781/19, BeckRS 2019, 48715.

    • Urt. v. 14.1.2020 – 13 U 740/19, BeckRS 2019, 48696.

    • Urt. v. 14.1.2020 – 13 U 720/19, BeckRS 2019, 48713.

    • Urt. v. 14.1.2020 – 13 U 676/19, BeckRS 2020, 8612.

    • Urt. v. 14.1.2020 – 13 U 661/19, BeckRS 2019, 48690.

    • Urt. v. 14.1.2020 – 13 U 399/19, BeckRS 2019, 48685.

    • Urt. v. 9.1.2020 – 17 U 160/19, BeckRS 2020, 7465.

    • Urt. v. 18.12.2019 – 13 U 493/19, BeckRS 2019, 48702.

    • Urt. v. 18.12.2019 – 13 U 607/19, BeckRS 2019, 42547.

    • Urt. v. 18.12.2019 – 13 U 495/19, BeckRS 2019, 42273.

    • Urt. v. 18.12.2019 – 13 U 441/19, BeckRS 2019, 48694. 

    • Urt. v. 18.12.2019 – 13 U 362/19, BeckRS 2019, 48710.

    • Urt. v. 18.12.2019 – 13 U 360/19, BeckRS 2019, 48708.

    • Urt. v. 18.12.2019 – 13 U 518/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.12.2020 – 13 U 207/19, BeckRS 2019, 42264.

    • Urt. v. 18.12.2019 – 13 U 225/19, BeckRS 2019, 48706.

    • Urt. v. 18.12.2019 – 13 U 292/19, BeckRS 2019, 48688.

    • Urt. v. 27.11.2019 – 13 U 480/19, BeckRS 2019, 48704.

    • Urt. v. 22.11.2019 – 13 U 502/19, BeckRS 2019, 42546.

    • Urt. v. 19.11.2019 – 17 U 146/19, BeckRS 2019, 28963 = juris.

    • Urt. v. 6.11.2019 – 13 U 37/19, BeckRS 2019, 27008 = juris.

    • Urt. v. 6.11.2019 – 13 U 12/19, BeckRS 2019, 27013 = juris. 

    • Urt. v. 6.11.2019 – 13 U 178/19, BeckRS 2019, 28272.

    • Urt. v. 6.11.2019 – 13 U 291/19, BeckRS 2019, 28397.

    • Urt. v. 6.11.2019 – 13 U 106/19, BeckRS 2019, 28252.

    • Urt. v. 18.7.2019 – 17 U 160/18, BeckRS 2019, 14948 = WM 2019, 1510 = juris (nicht rechtskräftig, Revision beim BGH anhängig unter Az. VI ZR 292/19).

    • Hinweisbeschl. v. 29.10.2019 – 17 U 102/18, BeckRS 2019, 28021 = juris.

    • Hinweisbeschl. v. 22.8.2019 – 17 U 257/18, BeckRS 2019, 18710 = juris.

    • Hinweisbeschl. v. 22.8.2019 – 17 U 294/18, BeckRS 2019, 18702 = juris.

    • Hinweisbeschl. v. 5.3.2019 – 13 U 142/18, BeckRS 2019, 3395 = juris = WM 2019, 881 = ZIP 2019, 863 = DAR 2019, 266 = ZVertriebsR 2019, 178.

  • OLG Koblenz: § 826 BGB

    • Urt. v. 12.10.2020 – 12 U 170/20, BeckRS 2020, 26333.
    • Urt. v. 12.10.2020 – 12 U 2005/19, BeckRS 2020, 26332.
    • Urt. v. 12.10.2020 – 12 U 2225/19, BeckRS 2020, 26335.
    • Urt. v. 12.10.2020 – 12 U 170/20, BeckRS 2020, 26333.
    • Urt. v. 27.8.2020 – 6 U 2186/19, BeckRS 2020, 22585.
    • Urt. v. 24.8.2020 – 12 U 1737/19, BeckRS 2020, 20959.
    • Urt. v. 30.6.2020 – 3 U 1869/19, BeckRS 2020, 15305 = juris.
    • Urt. v. 30.6.2020 – 3 U 123/20, BeckRS 2020, 15296 = juris.
    • Urt. v. 25.6.2020 – 1 U 1719/19, juris.
    • Urt. v. 25.5.2020 – 12 U 1834/19, BeckRS 2020, 10448.
    • Urt. v. 25.5.2020 – 12 U 2001/19, BeckRS 2020, 10449.
    • Urt. v. 27.4.2020 – 12 U 1052/19, BeckRS 2020, 7855.
    • Urt. v. 27.4.2020 – 12 U 800/19, BeckRS 2020, 7065.
    • Urt. v. 25.3.2020 – 5 U 2136/19, BeckRS 2020, 14352.
    • Urt. v. 20.3.2020 – 8 U 1377/19, BeckRS 2020, 6007.
    • Urt. v. 20.3.2020 – 8 U 1378/19, BeckRS 2020, 5598.
    • Urt. v. 20.3.2020 – 8 U 1375/19, BeckRS 2020, 6000.
    • Urt. v. 4.3.2020 – 5 U 1419/19, BeckRS 2020, 6018.
    • Urt. v. 28.2.2020 – 3 U 1451/19, BeckRS 2020, 6825.
    • Urt. v. 27.2.2020 – 2 U 670/19, BeckRS 2020, 6574.
    • Urt. v. 20.2.2020 – 2 U 929/19, BeckRS 2020, 7005.
    • Urt. v. 13.2.2020 – 2 U 671/19, BeckRS 2020, 7007.
    • Urt. v. 24.1.2020 – 8 U 743/19, BeckRS 2020, 7411.
    • Urt. v. 16.12.2019 – 12 U 583/19, BeckRS 2019, 32695.
    • Urt. v. 16.12.2019 – 12 U 696/19, BeckRS 2019, 31887.
    • Urt. v. 4.12.2019 – 10 U 738/19, BeckRS 2019, 31781.
    • Urt. v. 25.10.2019 – 3 U 819/19, BeckRS 2019, 30991 = juris.
    • Urt. v. 20.11.2019 – 10 U 731/19, BeckRS 2019, 38584 = juris.
    • Urt. v. 16.9.2019 – 12 U 61/19, BeckRS 2019, 21606.
    • Urt. v. 28.8.2019 – 5 U 1218/18BeckRS 2019, 20653 (unter Ablehnung des gegenteiligen obiter dictum zur Sittenwidrigkeit des 1. Senats des OLG Koblenz, Urt. v. 6.6.2019 – 1 U 1552/18, BeckRS 2019, 11361 = NJW 2019, 2246).
    • Urt. v. 12.6.2019 – 5 U 1318/18, BeckRS 2019, 11148 = juris = NJW 2019, 2237 = NZV 2019, 471 (nicht rechtskräftig, Revision beim BGH anhängig unter Az. VI ZR 252/19).
  • OLG Köln: § 826 BGB

    • Urt. v. 19.6.2020 – 19 U 273/19, BeckRS 2020, 20719 = juris.
    • Urt. v. 5.6.2020 – 19 U 226/19, BeckRS 2020, 20720 = juris.
    • Urt. v. 5.6.2020 – 19 U 222/19, BeckRS 2020, 19985 = juris.
    • Urt. v. 29.5.2020 – 19 U 247/19, juris.
    • Urt. v. 29.5.2020 – 19 U 184/19, juris.
    • Urt. v. 26.5.2020 – 4 U 188/19, BeckRS 2020, 15291 = juris.
    • Urt. v. 2.4.2020 – 21 U 70/19, juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 26.3.2020 – 18 U 177/19, juris.
    • Urt. v. 27.3.2020 – 1 U 83/19, juris.
    • Urt. v. 25.3.2020 – 16 U 177/19, BeckRS 2020, 4821 = NJW-RR 2020, 723 = juris.
    • Urt. v. 25.3.2020 – 22 U 66/19, juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 24.3.2020 – 4 U 235/19, BeckRS 2020, 6856 = juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 19.3.2020 – 7 U 199/19, juris.
    • Urt. v. 17.3.2020 – 14 U 71/19, juris.
    • Urt. v. 12.3.2020 – 18 U 129/19, BeckRS 2020, 4822.
    • Urt. v. 10.3.2020 – 4 U 204/19, juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 10.3.2020 – 4 U 192/19, BeckRS 2020, 3540.  
    • Urt. v. 10.3.2020 – 4 U 219/19, BeckRS 2020, 3439 = juris.
    • Urt. v. 6.3.2020 – 19 U 214/19, BeckRS 2020, 3393 = juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 6.3.2020 – 19 U 155/19, BeckRS 2020, 3395 = juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 5.3.3030 – 8 U 79/19, juris.
    • Urt. v. 3.3.2020 – 9 U 76/19, juris = nrwe.de
    • Urt. v. 28.2.2020 – 19 U 177/19, juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 28.2.2020 – 19 U 138/19, juris.
    • Urt. v. 13.2.2020 – 18 U 144/19, juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 19.2.2020 – 27 U 52/19, juris.
    • Urt. v. 13.2.2020 – 18 U 147/19, BeckRS 2020, 2332 = juris.
    • Urt. v. 6.2.2020 – 3 U 121/19, BeckRS 2020, 7201 = juris.
    • Urt. v. 6.2.2020 – 3 U 144/19, BeckRS 2020, 7204 = juris.
    • Urt. v. 6.2.2020 – 8 U 80/19, juris.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 8 U 67/19, juris.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 7 U 141/19, BeckRS 2020, 1312 = juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 19.12.2019 – 3 U 116/19, BeckRS 2019, 42328 = juris.
    • Urt. v. 21.11.2019 – 28 U 21/19, juris = nrwe.de.
    • Beschl. v. 15.11.2019 – 19 U 159/19, juris = nrwe.de.
    • Beschl. v. 4.11.2019 – 16 U 129/19, juris = nrwe.de.
    • Beschl. v. 4.11.2019 – 16 U 199/19, BeckRS 2019, 36787 = juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 19.9.2019 – 7 U 34/19, BeckRS 2019, 30071.
    • Urt. v. 17.7.2019 – 16 U 199/18, BeckRS 2019, 20644 = juris (rechtskräftig).
    • Hinweisbeschl. v. 28.8.2019 – 18 U 8/19, BeckRS 2019, 32280 = juris.
    • Urt. v. 6.6.2019 – 24 U 5/19, BeckRS 2019, 13405 (obiter dictum Rn. 35) = juris.
    • Beschl. v. 3.1.2019 – 18 U 70/18, BeckRS 2019, 498 = juris = MDR 2019, 222 = NZV 2019, 249 = DAR 2019, 204 (rechtskräftig).
    • Hinweisbeschl. v. 27.9.2019 – 19 U 150/19, BeckRS 2019, 22774.
    • Hinweisbeschl. v. 1.7.2019 – 27 U 7/19, BeckRS 2019, 13560 = juris.
    • Hinweisbeschl. v. 27.6.2019 – 27 U 14/19, BeckRS 2019, 15507 = juris.
    • Hinweisbeschl. v. 17.6.2019 – 15 U 3/19, BeckRS 2019, 16877 = juris.
    • Hinweisbeschl. v. 29.5.2019 – 11 U 98/18, BeckRS 2019, 22496.
    • Hinweisbeschl. v. 29.4.2019 – 16 U 30/19, BeckRS 2019, 11997 = juris.
    • Hinweisbeschl. v. 1.3.2019 – 16 U 146/18, BeckRS 2019, 5545 = juris.
    • Hinweisbeschl. v. 29.11.2018 – 18 U 70/18, BeckRS 2018, 36568 = juris = NJW-RR 2019, 984. 
    • Hinweisbeschl. v. 16.7.2018 – 27 U 10/18, BeckRS 2018, 24255 = juris.
    • Hinweisbeschl. v. 29.11.2018 – 18 U 70/18, BeckRS 2018, 36568 = juris. 
  • OLG München: § 826 BGB

    • Urt. v. 29.1.2021 – 21 U 317/20, BeckRS 2021, 795.
    • Urt. v. 2.12.2020 – 20 U 5764/19, BeckRS 2020, 36059.
    • Urt. v. 2.12.2020 – 20 U 4892/19, BeckRS 2020, 34153.
    • Urt. v. 2.12.2020 – 20 U 3916/19, BeckRS 2020, 34041.
    • Urt. v. 30.11.2020 – 21 U 3457/19, BeckRS 2020, 32828: Haftung von Audi.
    • Urt. v. 30.11.2020 – 21 U 6090/19, BeckRS 2020, 34149: Haftung von Audi.
    • Urt. v. 30.11.2020 – 21 U 7238/19, BeckRS 2020, 34150: Haftung von Audi.
    • Urt. v. 30.11.2020 – 21 U 7239/19, BeckRS 2020, 34151: Haftung von Audi.
    • Urt. v. 30.11.2020 – 21 U 7307/19, BeckRS 2020, 33033: Haftung von Audi.
    • Urt. v. 30.11.2020 – 21 U 7310/19, BeckRS 2020, 34152: Haftung von Audi.
    • Urt. v. 30.11.2020 – 21 U 7375/19, BeckRS 2020, 34154: Haftung von Audi.
    • Urt. v. 30.11.2020 – 21 U 972/19, BeckRS 2020, 34148: Haftung von Audi.
    • Urt. v. 15.10.2020 – 23 U 2640/19, juris: VW als Verkäuferin und Herstellerin.
    • Urt. v. 15.10.2020 – 23 U 4248/19, BeckRS 2020, 27196 = juris.
    • Urt. v. 15.10.2020 – 23 U 2839/19, BeckRS 2020, 27215.
    • Urt. v. 15.7.2020 – 20 U 3510/19, BeckRS 2020, 17118 = juris.
    • Urt. v. 15.7.2020 – 20 U 3003/19, BeckRS 2020, 16292 = juris.
    • Urt. v. 15.7.2020 – 20 U 4658/19, BeckRS 2020, 17121 = juris.
    • Urt. v. 6.4.2020 – 21 U 4179/18, BeckRS 2020, 5236.
    • Urt. v. 6.4.2020 – 21 U 3039/19, BeckRS 2020, 5246.
    • Urt. v. 6.4.2020 – 21 U 4851/19, BeckRS 2020, 5238.
    • Urt. v. 4.3.2020 – 13 U 3669/19, BeckRS 2020, 6010.
    • Urt. v. 4.3.2020 – 13 U 1934/19, BeckRS 2020, 6012.
    • Urt. v. 13.2.2020 – 18 U 6191/19, BeckRS 2020, 7186.
    • Urt. v. 5.2.2020 – 13 U 4071/18, BeckRS 2020, 657.
    • Urt. v. 29.1.2020 – 20 U 4075/18, BeckRS 2020, 589.
    • Urt. v. 29.1.2020 – 20 U 3723/18, BeckRS 2020, 588.
    • Urt. v. 29.1.2020 – 20 U 3015/18, BeckRS 2020, 587.
    • Urt. v. 29.1.2020 – 20 U 4231/18, BeckRS 2020, 590.
    • Urt. v. 15.1.2020 – 20 U 3219/18, BeckRS 2020, 89.
    • Urt. v. 15.1.2020 – 20 U 3247/18, BeckRS 2020, 90.
    • Urt. v. 14.1.2020 – 18 U 4697/19, BeckRS 2020, 7462.
    • Urt. v. 17.12.2019 – 18 U 3363/19, BeckRS 2019, 33717.
    • Urt. v. 26.11.2019 – 18 U 4691/19, BeckRS 2019, 41897.
    • Urt. v. 12.11.2019 - 18 U 3889/19, BeckRS 2019, 41894.
    • Urt. v. 15.10.2019 - 24 U 797/19, BeckRS 2019, 25424.
    • Beschl. v. 29.8.2019 – 8 U 1449/19, BeckRS 2019, 19592 Rn. 27, 72 (obiter dictum) = juris.
    • Verf. v. 4.7.2019 – 18 U 4761/18, BeckRS 2019, 16812.
  • OLG Naumburg: § 826 BGB

    • Urt. v. 8.6.2020 – 12 U 197/19, BeckRS 2020, 28801.
    • Urt. v. 30.4.2020 – 2 U 105/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 10.3.2020 – 3 U 146/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 10.3.2020 – 3 U 86/19, BeckRS 2020, 25649. 
    • Urt. v. 27.2.2020 – 3 U 71/19, BeckRS 2020, 25650.
    • Urt. v. 27.2.2020 – 1 U 95/19, BeckRS 2020, 6017.
    • Urt. v. 25.2.2020 – 12 U 140/19, BeckRS 2020, 6151.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 9 U 56/19, BeckRS 2020, 7006.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 9 U 49/19, BeckRS 2020, 6995.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 8 U 71/19, BeckRS 2020, 7198.
    • Urt. v. 24.1.2020 – 12 U 95/19, BeckRS 2020, 7195.
    • Urt. v. 17.1.2020 – 8 U 41/19, BeckRS 2020, 1038. 
    • Urt. v. 13.12.2019 – 7 U 50/19, BeckRS 2019, 36853. 
    • Urt. v. 12.12.2019 – 12 U 91/19, BeckRS 2019, 36859.  
    • Urt. v. 29.11.2019 – 7 U 56/19, BeckRS 2019, 42658.
    • Urt. v. 30.10.2019 – 3 U 42/19, BeckRS 2019, 51205 (Audi AG als Beklagte).
    • Urt. v. 27.9.2019 – 7 U 24/19, BeckRS 2019, 24547 (nicht rechtskräftig).
  • OLG Oldenburg: § 826 BGB

    • Urt. v. 17.9.2020 – 14 U 74/20, BeckRS 2020, 27483.
    • Urt. v. 20.3.2020 – 11 U 77/19, BeckRS 2020, 25611.
    • Urt. v. 12.3.2020 – 14 U 302/19, BeckRS 2020, 3450.
    • Urt. v. 12.3.2020 – 8 U 286/19, BeckRS 2020, 6026.
    • Urt. v. 12.3.2020 – 14 U 271/19, BeckRS 2020, 6030.
    • Urt. v. 11.3.2020 – 3 U 169/19, BeckRS 2020, 25602.
    • Urt. v. 11.3.2020 – 3 U 146/19, BeckRS 2020, 25601.
    • Urt. v. 6.3.2020 – 6 U 291/19, BeckRS 2020, 6255.
    • Urt. v. 6.3.2020 – 6 U 301/19, BeckRS 2020, 6269.
    • Urt. v. 4.3.2020 – 3 U 90/19, BeckRS 2020, 6169. 
    • Urt. v. 3.3.2020 – 13 U 187/19, BeckRS 2020, 6234.
    • Urt. v. 26.2.2020 – 3 U 130/19, BeckRS 2020, 6004.
    • Urt. v. 26.2.2020 – 3 U 144/19, BeckRS 2020, 6155.
    • Urt. v. 25.2.2020 – 2 U 303/19, BeckRS 2020, 6009.
    • Urt. v. 24.2.2020 – 9 U 96/19, BeckRS 2020, 7012.
    • Urt. v. 21.2.2020 – 6 U 286/19, BeckRS 2020, 6830.
    • Urt. v. 20.2.2020 – 14 U 256/19, BeckRS 2020, 6262.
    • Urt. v. 19.2.2020 – 3 U 140/19, BeckRS 2020, 6999.
    • Urt. v. 19.2.2020 – 3 U 159/19, BeckRS 2020, 7000.
    • Urt. v. 18.2.2020 – 13 U 102/19, BeckRS 2020, 7011.
    • Urt. v. 14.2.2020 – 6 U 299/19, BeckRS 2020, 6576.
    • Urt. v. 12.2.2020 – 3 U 114/19, BeckRS 2020, 2489.
    • Urt. v. 12.2.2020 – 3 U 97/19, BeckRS 2020, 7203.
    • Urt. v. 11.2.2020 – 2 U 224/19, BeckRS 2020, 6275.
    • Urt. v. 6.2.2020 – 8 U 214/19, BeckRS 2020, 25598.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 1 U 136/19, BeckRS 2020, 7202. 
    • Urt. v. 30.1.2020 – 1 U 135/19, BeckRS 2020, 7416.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 1 U 131/19, BeckRS 2020, 517.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 1 U 137/19, BeckRS 2020, 1974.
    • Urt. v. 29.1.2020 – 3 U 66/19, BeckRS 2020, 7309.
    • Urt. v. 22.1.2020 – 3 U 76/19, BeckRS 2020, 697.
    • Urt. v. 16.1.2020 – 14 U 166/19, BeckRS 2020, 280.
    • Urt. v. 9.1.2020 – 1 U 125/19, BeckRS 2020, 7911.  
    • Urt. v. 8.1.2020 – 5 U 253/19, BeckRS 2020, 7908.
    • Urt. v. 8.1.2020 – 5 U 230/19, BeckRS 2020, 7906. 
    • Urt. v. 19.12.2019 – 1 U 82/19, BeckRS 2019, 35188. 
    • Urt. v. 19.12.2019 – 1 U 88/19, BeckRS 2019, 32309.
    • Urt. v. 19.12.2019 – 8 U 116/19, BeckRS 2019, 42534.
    • Urt. v. 13.12.2019 – 6 U 182/19, BeckRS 2019, 41968. 
    • Urt. v. 3.12.2019 – 2 U 213/19, BeckRS 2019, 42665.
    • Urt. v. 3.12.2019 – 2 U 176/19, BeckRS 2019, 42664.
    • Urt. v. 26.11.2019 – 2 U 29/19, BeckRS 2019, 30442.
    • Urt. v. 18.11.2019 – 8 U 121/19, BeckRS 2019, 42681.
    • Urt. v. 30.10.2019 - 14 U 93/19, BeckRS 2019, 28349.
    • Urt. v. 25.10.2019 – 6 U 81/19, BeckRS 2019, 42753.
    • Urt. v. 25.10.2019 – 6 U 184/18, BeckRS 2019, 42687.
    • Urt. v. 21.10.2019 – 13 U 73/19, BeckRS 2019, 25843.
    • Urt. v. 2.10.2019 – 5 U 47/19, BeckRS 2019, 23205. 
    • Hinweisbeschl. v. 5.12.2018 – 14 U 60/18, BeckRS 2018, 37436 = juris = MDR 2019, 548.

    

  • OLG Rostock
    • Urt. v. 11.2.2021 – 5 U 130/18, BeckRS 2021, 1637.

       

  • OLG Schleswig-Holstein: § 826 BGB

    • Urt. v. 16.7.2020 – 7 U 169/19, BeckRS 2020, 17081.
    • Urt. v. 24.6.2020 – 12 U 139/19, BeckRS 2020, 33731.
    • Urt. v. 18.6.2020 – 7 U 266/19, BeckRS 2020, 18197.
    • Urt. v. 16.6.2020 – 3 U 95/19, BeckRS 2020, 27157.
    • Urt. v. 19.3.2020 – 7 U 100/19, BeckRS 2020, 8532 = juris.
    • Urt. v. 11.3.2020 – 9 U 178/19, BeckRS 2020, 3821.
    • Urt. v. 11.3.2020 – 9 U 133/19, BeckRS 2020, 3364: Schadensersatz trotz Weiterveräußerung.
    • Urt. v. 9.3.2020 – 16 U 96/19, BeckRS 2020, 3367: Schadensersatz trotz Totalschaden; s. bereits den Hinweisbeschl. v. 23.1.2020 – 16 U 96/19.
    • Urt. v. 2.3.2020 – 16 U 55/19, BeckRS 2020, 6161.
    • Urt. v. 12.2.2020 – 9 U 189/19, BeckRS 2020, 7008.
    • Urt. v. 10.2.2020 – 16 U 85/19, BeckRS 2020, 6014.
    • Urt. v. 31.1.2020 – 9 U 131/19, BeckRS 2020, 7415.
    • Urt. v. 31.1.2020 – 17 U 95/19, BeckRS 2020, 2496 = juris = www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de.
    • Urt. v. 17.1.2020 – 18 U 9/19, BeckRS 2020, 6997 (obiter dictum).
    • Urt. v. 22.11.2019 – 17 U 44/19, BeckRS 2019, 29874 = juris.
    • Urt. v. 22.11.2019 – 17 U 70/19, BeckRS 2019, 29885 = juris (in casu aber kein Schaden wegen zwischenzeitlicher Weiterveräußerung des Fahrzeugs ohne Wertverlust).
    • Verf. v. 9.9.2019 – 12 U 53/19 (download hier, Verfahren infolge Berufungsrücknahme beendet).
  • OLG Stuttgart: § 826 BGB

    • Urt. v. 29.9.2020 – 12 U 449/19, BeckRS 2020, 26877.
    • Urt. v. 30.4.2020 – 7 U 470/19, BeckRS 2020, 7263 = juris. 
    • Verf. v. 31.3.2020 – 16a U 197/19, BeckRS 2020, 5656 (obiter dictum Rn. 2).
    • Urt. v. 31.3.2020 – 12 U 452/19, BeckRS 2020, 5651.
    • Urt. v. 12.3.2020 – 13 U 229/19, BeckRS 2020, 5991 = juris.
    • Urt. v. 12.3.2020 – 13 U 202/19, BeckRS 2020, 25578.
    • Urt. v. 11.3.2020 – 9 U 408/19, BeckRS 2020, 5993.
    • Urt. v. 10.3.2020 – 10 U 404/19, BeckRS 2020, 5616 = juris.
    • Urt. v. 10.3.2020 – 12 U 424/19, BeckRS 2020, 5990.
    • Urt. v. 27.2.2020 – 7 U 287/19, BeckRS 2020, 5612.
    • Urt. v. 26.2.2020 – 14 U 154/19, BeckRS 2020, 25792.
    • Urt. v. 26.2.2020 – 9 U 376/19, BeckRS 2020, 12470.
    • Urt. v. 25.2.2020 – 12 U 394/19, BeckRS 2020, 6823
    • Urt. v. 20.2.2020 – 14 U 130/19 (unveröffentlicht.
    • Urt. v. 20.2.2020 – 7 U 343/19, BeckRS 2020, 12485.
    • Urt. v. 20.2.2020 – 7 U 393/19, BeckRS 2020, 6011.
    • Urt. v. 20.2.2020 – 7 U 379/19, BeckRS 2020, 6282.
    • Urt. v. 19.2.2020 – 9 U 349/19, BeckRS 2020, 6257.
    • Urt. v. 19.2.2020 – 4 U 149/19, BeckRS 2020, 6588 = juris.
    • Urt. v. 19.2.2020 – 4 U 240/19, BeckRS 2020, 6277.
    • Urt. v. 18.2.2020 – 12 U 117/19, BeckRS 2020, 6159.
    • Urt. v. 6.2.2020 – 14 U 169/19, BeckRS 2020, 7002 = juris.
    • Urt. v. 6.2.2020 – 7 U 165/19, BeckRS 2020, 7004 = juris.
    • Urt. v. 5.2.2020 – 9 U 168/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 30.1.2020 – 2 U 306/19, BeckRS 2020, 2905 = juris.
    • Urt. v. 23.1.2020 – 13 U 244/18, BeckRS 2020, 2054 (obiter dictum Rn. 56).
    • Urt. v. 14.1.2020 – 10 U 292/19, BeckRS 2020, 7904.
    • Urt. v. 20.12.2019 – 5 U 202/18, BeckRS 2019, 41958.
    • Urt. v. 17.12.2019 – 12 U 285/19, BeckRS 2019, 42183.
    • Urt. v. 17.12.2019 – 10 U 162/19, BeckRS 2019, 42189.
    • Urt. v. 17.12.2019 – 10 U 189/19, BeckRS 2019, 42538 = juris.
    • Urt. v. 12.12.2019 – 13 U 13/19, BeckRS 2019, 38215 = juris.
    • Beschl. v. 12.12.2019 – 14 U 92/19, BeckRS 2019, 31924 = juris.
    • Urt. v. 11.12.2019 – 9 U 168/19, BeckRS 2019, 44278.
    • Urt. v. 11.12.2019 – 9 U 260/19, BeckRS 2019, 42663.
    • Urt. v. 11.12.2019 – 9 U 3/19, BeckRS 2019, 32200.
    • Urt. v. 10.12.2019 – 12 U 235/19, BeckRS 2019, 42544.
    • Urt. v. 3.12.2019 – 12 U 3/19, BeckRS 2019, 42660.
    • Urt. v. 3.12.2019 – 12 U 243/19, BeckRS 2019, 42653.
    • Urt. v. 3.12.2019 – 12 U 245/19, BeckRS 2019, 42650.
    • Urt. v. 28.11.2019 – 14 U 89/19, BeckRS 2019, 30073 = juris.
    • Urt. v. 27.11.2019 – 9 U 202/19, BeckRS 2019, 42679.
    • Urt. v. 27.11.2019 – 9 U 98/19, BeckRS 2019, 42678.
    • Urt. v. 26.11.2019 – 12 U 142/19, BeckRS 2019, 30074.
    • Urt. v. 26.11.2019 – 10 U 154/19, BeckRS 2019, 30077.
    • Urt. v. 24.9.2019 – 10 U 11/19, BeckRS 2019, 23215.
    • Urt. v. 30.7.2019 – 10 U 134/19, BeckRS 2019, 17247 Rn. 73 ff. = juris = WM 2019, 1704: § 826 BGB für den Fall der im VW-Motor EA 189 eingesetzten „Umschaltlogik“ (obiter dictum).
    • Verf. v. 27.9.2019 – 12 U 193/19, BeckRS 2019, 23526.
    • Sitzungsprot. v. 20.5.2019 – 4 U 18/19 (unveröffentlicht).
  • OLG Zweibrücken: § 826 BGB

    • Urt. v. 26.3.2020 – 4 U 213/19, BeckRS 2020, 13585.
    • Urt. v. 12.3.2020 – 4 U 193/19, BeckRS 2020, 5607.
    • Urt. v. 19.2.2020 – 7 U 4/19, BeckRS 2020, 6820.
    • Urt. v. 13.2.2020 – 4 U 138/19, BeckRS 2020, 6822.
    • Urt. v. 7.1.2020 – 5 U 68/19, BeckRS 2020, 6172.
    • Urt. v. 12.12.2019 – 4 U 168/18, BeckRS 2019, 32201.
    • Urt. v. 12.12.2019 – 4 U 96/19, BeckRS 2019, 42648 mit Berichtigungsbeschl. v. 12.2.2020, BeckRS 2020, 10935.
    • Urt. v. 14.11.2019 – 4 U 88/19, BeckRS 2019, 30078.     

LG/AG-Rechtsprechung pro Herstellerhaftung VW EA 189

Landgerichte (Verurteilungen inzwischen wohl an allen 115 Landgerichten):

Vor der Grundsatzentscheidung des BGH zum Motor EA 189 hatten die Volkswagen AG bereits rund 100 der insgesamt 115 Landgerichten wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung fortlaufend verurteilt, vgl. schon Heese, Warum die Erfolgsaussichten für Kläger gut sind, Interview in Handelsblatt v. 18.7.2019.

Die nachfolgenden Landgerichtsentscheidungen pro Herstellerhaftung verstehen sich als eine lediglich exemplarische Auswahl für den jeweiligen Gerichtsstandort. Auch soweit die nachfolgenden Entscheidungen als „unveröffentlicht“ gekennzeichnet sind, liegen die Entscheidungen dem Lehrstuhl in aller Regel im Volltext vor. Die Angabe "unveröffentlicht" bezieht sich lediglich auf die Fachdatenbanken BeckRS und juris.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Michael Lauth und Frau Maria Bruno, Verlag C.H. Beck, die eine große Auswahl der nachfolgend gelisteten Entscheidungen in die Rechtsprechungsdatenbank BeckRS eingepflegt haben. 

Hinweis: Die systematische Erhebung der Rechtsprechung der Landgerichte zum Grundfall VW EA 189 wurde zum 31.05.2020 eingestellt. Einzelne bekannt gewordene Entscheidungen wurden ggf. ergänzt.

       

  • LG Aachen: § 826 BGB

    • Urt. v. 2.7.2020 – 1 O 494/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.6.2020 – 8 O 595/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 22.4.2020 – 8 O 457/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.4.2020 – 1 O 305/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.3.2020 – 8 O 227/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.3.2020 – 7 O 347/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 31.1.2020 – 7 O 232/19, BeckRS 2020, 4170.

    • Urt. v. 31.1.2020 – 8 O 337/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 10.12.2019 – 8 O 190/19, BeckRS 2019, 32746. 

    • Urt. v. 6.12.2019 – 8 O 167/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 22.11.2019 – 7 O 111/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.8.2019 – 10 O 546/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.8.2019 - 1 O 519/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Köln, Urt. v. 24.3.2020 – 4 U 235/19, BeckRS 2020, 6856 = juris = nrwe.de.

    • Urt. v. 4.7.2019 – 1 O 328/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Köln, Urt. v. Urt. v. 25.3.2020 – 16 U 177/19, BeckRS 2020, 4821).

    • Urt. v. 12.3.2019 – 8 O 179/18, BeckRS 2019, 12832.

    • Urt. v. 12.10.2018 - 4 O 81/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Köln, Urt. v. 17.7.2019 – 16 U 199/18, BeckRS 2019, 20644).

    • Urt. v. 4.4.2018 – 4 O 139/17, BeckRS 2018, 36543 = juris

  • LG Arnsberg: § 826 BGB

    • Urt. v. 27.1.2020 – I-2 O 300/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.1.2010 - I-2 O 110/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.9.2019 – I-2 O 243/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.7.2019 – I-2 O 473/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.3.2019 – I-2 O 573/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.12.2018 – I-2 O 275/18, BeckRS 2018, 44678.

    • Urt. v. 14.6.2017 – 1 O 25/17, BeckRS 2017, 114382 = juris.

  • LG Aschaffenburg: § 826 BGB

    • Urt. v. 17.4.2020 – 32 O 348/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 9.1.2020 – 33 O 178/19, BeckRS 2020, 4174.

    • Urt. v. 15.11.2019 – 32 O 146/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.11.2019 - 34 O 158/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.10.2019 – 33 O 463/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 6.9.2019 – 32 O 395/18, BeckRS 2019, 26060.

    • Urt. v. 2.8.2019 – 32 O 129/18 (unveröffentlicht).

  • LG Augsburg: § 826 BGB (bzw. § 812 BGB)

    • Urt. v. 6.3.2020 – 103 O 2792/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.2.2020 – 23 O 1240/19, BeckRS 2020, 4177.

    • Urt. v. 11.11.2019 – 32 O 1505/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.10.2019 – 21 O 3094/18, BeckRS 2019, 31427.

    • Urt. v. 9.10.2019 – 21 O 4659/18, BeckRS 2019, 26784.

    • Urt. v. 31.7.2019 – 14 O 2100/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 24.6.2019 – 32 O 3737/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.12.2018 – 21 O 3267/17, BeckRS 2018, 33800.

    • Urt. v. 14.11.2018 – 021 O 4310/16, BeckRS 2018, 33801 = DAR 2019, 45.

    • Urt. v. 29.1.2018 – 082 O 4497/16, NJW-RR 2018, 1073 = juris.

  • LG Aurich: § 826 BGB

    • Urt. v. 24.2.2020 – 5 O 657/19, BeckRS 2020, 5261.

    • Urt. v. 30.1.2020 – 2 O 726/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.1.2020 – 3 O 883/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.11.2019 – 5 O 1261/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Oldenburg, Urt. v. 19.12.2019 – 1 U 88/19, BeckRS 2019, 32309).

    • Urt. v. 21.3.2019 – 2 O 840/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.3.2019 – 3 O 1225/18, BeckRS 2019, 12833.

    • Urt. v. 5.3.2019 – 1 O 696/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.11.2018 – 5 O 377/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 28.8.2018 – 5 O 1241/17, DAR 2018, 685.

  • LG Bad Kreuznach: § 826 BGB (bzw. §§ 823 II BGB/263 StGB)

    • Urt. v. 20.12.2019 – 2 O 341/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.11.2019 – 2 O 52/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.11.2019 – 2 O 116/19, BeckRS 2019, 35298.

    • Urt. v. 14.2.2019 – 3 O 141/18, BeckRS 2019, 33851.

    • Urt. v. 5.12.2018 – 3 O 29/18, BeckRS 2018, 42669.

  • LG Baden-Baden: § 826 BGB (bzw. §§ 823 II BGB/263 StGB)

    • Urt. v. 1.7.2019 – 4 O 390/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 28.6.2019 – 1 O 154/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.4.2019 – 2 O 117/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.12.2018 – 4 O 195/18, BeckRS 2018, 44371.

    • Urt. v. 29.6.2018 - 2 O 416/16 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Karlsruhe, Urt. v. 18.7.2019 – 17 U 160/18, BeckRS 2019, 14948).

    • Urt. v. 27.4.2017 – 3 O 163/16, BeckRS 2017, 136694 = juris.

  • LG Bamberg: § 826 BGB (bzw. §§ 823 II BGB / 263 StGB)

    • Urt. v. 1.9.2020 – 42 O 105/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.8.2020 – 41 O 97/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 23.7.2020 – 23 O 97/19, BeckRS 2020, 17361.

    • Urt. v. 16.1.2020 – 41 O 251/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 23.12.2019 – 2 O 544/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 31.10.2019 – 41 O 103/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.10.2019 – 11 O 72/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.6.2019 – 2 O 421/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.4.2019 – 12 O 557/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.2.2019 – 11 O 49/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 6.2.2019 – 2 O 192/18, BeckRS 2019, 12834.

  • LG Bayreuth: § 826 BGB (bzw. §§ 823 II BGB/263 StGB)

    • Urt. v. 27.2.2020 – 21 O 774/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.11.2019 – 31 O 152/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.7.2019 – 43 O 201/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.2.2019 – 41 O 24/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 31.1.2019 – 21 O 238/18, BeckRS 2019, 33859.

    • Urt. v. 11.10.2018 – 21 O 9/18, BeckRS 2018, 44679.

  • LG Berlin: § 826 BGB

    • Urt. v. 6.8.2020 – 104a O 4/20, BeckRS 2020, 21907.

    • Urt. v. 20.3.2020 – 53 O 31/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 28.2.2020 – 38 O 118/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.2.2020 – 43 O 109/19, BeckRS 2020, 5079.

    • Urt. v. 10.2.2020 – 5 O 360/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.1.2020 – 38 O 161/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 28.11.2019 – 8 O 171/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.11.2019 – 5 O 100/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.10.2019 – 66 O 17/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.9.2019 – 7 O 343/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.9.2019 – 65 O 42/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.9.2019 – 29 O 378/17 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.7.2019 – 3 O 48/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.6.2019 - 38 O 210/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 23.5.2019 – 58 O 124/18, BeckRS 2019, 19121.

    • Urt. v. 10.5.2019 – 12 O 209/18, BeckRS 2019, 10913.

    • Urt. v. 26.6.2018 – 19 O 135/17, (unveröffentlicht, bestätigt durch KG Berlin, Urt. v. 26.9.2019 – 4 U 77/18, BeckRS 2019, 22712).

  • LG Bielefeld: § 826 BGB

    • Urt. v. 3.3.2020 – 9 O 231/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.1.2020 – 6 O 195/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.12.2019 – 6 O 48/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.11.2019 – 8 O 313/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.11.2019 – 8 O 177/19, BeckRS 2019, 32747.

    • Urt. v. 9.10.2019 – 18 O 221/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.8.2019 – 3 O 504/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.8.2019 – 9 O 452/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 1.8.2019 – 9 O 521/18, juris.

    • Urt. v. 29.4.2019 – 8 O 527/18, BeckRS 2019, 1580.

    • Urt. v. 5.3.2019 – 6 O 184/18, BeckRS 2019, 12835.

    • Urt. v. 14.8.2018 – 9 O 226/17, BeckRS 2018, 26073 = juris.

    • Urt. v. 10.7.2018 – 9 O 336/17 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Hamm, Urt. v. 31.10.2019 – 13 U 178/18, BeckRS 2019, 38573).

    • Urt. v. 6.7.2018 – 8 O 8/18, BeckRS 2018, 27001 = juris.

  • LG Bochum: § 826 BGB

    • Urt. v. 19.8.2020 – I-2 O 68/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.2.2020 – I-8 O 136/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.12.2019 – I-2 O 210/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.10.2019 – I-5 401/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.9.2019 – I-5 O 56/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.8.2019 – I-5 O 141/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 8.2.2019 – I-4 O 101/18, BeckRS 2019, 1778 = juris.

    • Urt. v. 19.12.2018 – I-5 O 139/18 (unveröffentlicht).

  • LG Bonn: § 826 BGB

    • Urt. v. 28.8.2020 – 15 O 424/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.7.2020 – 18 O 262/19 (unveröffentlicht.

    • Urt. v. 20.5.2020 – 1 O 481/18, BeckRS 2020, 10229: Schadensersatzklage der Stadt Bonn gegen VW wegen des Erwerbs von 27 manipulierten EA 189-Fahrzeugen.

    • Urt. v. 18.3.2020 – 10 O 301/19, BeckRS 2020, 5908.

    • Urt. v. 17.2.2020 – 4 O 81/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.2.2020 – 20 O 79/19, BeckRS 2020, 2617.

    • Urt. v. 28.1.2020 – 7 O 99/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 8.1.2020 – 7 O 80/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.12.2019 – 18 O 129/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. 19.11.2019 – 10 O 203/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.9.2019 – 9 O 458/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.7.2019 – 10 O 495/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Köln, Urt. v. 10.3.2020 – 4 U 192/19, BeckRS 2020, 3540.

    • Urt. v. 8.7.2019 – 10 O 77/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 28.6.2019 – 2 O 312/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Köln, Urt. v. 13.2.2020 – 18 U 147/19, BeckRS 2020, 2332).

    • Urt. v. 29.5.2019 – 7 O 350/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Köln, Urt. v. 12.3.2020 – 18 U 129/19, BeckRS 2020, 4822).

    • Urt. v. 16.5.2019 – 7 O 394/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Köln, Urt. v. 30.1.2020 – 7 U 141/19, BeckRS 2020, 1312).

    • Urt. v. 1.4.2019 – 10 O 487/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 6.3.2019 – 13 O 90/18, BeckRS 2019, 12836.

    • Urt. v. 16.1.2019 – 1 O 138/18, BeckRS 2019, 11862. 

  • LG Braunschweig: § 826 BGB (bis zur Grundsatzentscheidung des BGH aber durchweg contra, s. unten)
    • Urt. v. 16.9.2020 – 3 O 2718/19, BeckRS 2020, 25000.
    • Urt. v. 14.8.2020 – 11 O 6111/18, juris.
    • Beschl. v. 2.6.2020 - 11 O 4083/18, BeckRS 2020, 10752 = juris: Rechtsprechungsänderung angekündigt.
  • LG Bremen: § 826 BGB

    • Urt. v. 14.7.2020 – 3 O 2104/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.3.2020 – 4 O 2191/18, BeckRS 2020, 4956 = juris.

    • Urt. v. 21.2.2020 – 4 O 698/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.2.2020 – 3 O 2341/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.8.2019 – 1 O 1864/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.6.2019 – 8 O 1333/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.5.2029 – 1 O 955/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Bremen, Urt. v. 6.3.2020 – 2 U 91/19, BeckRS 2020, 4000.

    • Urt. v. 26.4.2019 – 3 O 1234/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.4.2019 – 4 O 574/18, BeckRS 2019, 6354 = juris.

    • Urt. v. 28.11.2018 – 1 O 376/18, BeckRS 2018, 44705.

  • LG Bückeburg: § 826 BGB

    • Urt. v. 11.7.2019 – 3 O 42/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.6.2019 – 3 O 46/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.8.2019 – 1 O 238/18, BeckRS 2019, 22662 = juris.

    • Urt. v. 27.6.2019 – 3 O 64/18, BeckRS 2019, 15805.

    • Urt. v. 2.5.2019 – 3 O 28/18 (unveröffentlicht).

  • LG Chemnitz: § 826 BGB

    • Urt. v. 3.12.2019 – 4 O 647/19, BeckRS 2019, 32748.

    • Urt. v. 2.12.2019 – 4 O 640/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.6.2019 – 4 O 1843/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.11.2018 – 4 O 1386/17, BeckRS 2018, 44711.

    • Urt. v. 25.6.2018 – 4 O 69/18 (unveröffentlicht).

  • LG Coburg:  § 826 BGB

    • Urt. v. 2.7.2020 – 11 O 910/19, BeckRS 2020, 24069.

    • Urt. v. 9.6.2020 – 22 O 838/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.1.2020 – 22 O 476/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.12.2019 – 15 O 408/19, BeckRS 2019, 35304.

    • Urt. v. 3.12.2019 – 13 O 286/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.11.2019 – 25 O 221/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 1.10.2019 – 23 O 108/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.9.2019 – 12 O 308/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.8.2019 – 12 O 801/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.7.2019 – 25 O 785/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.5.2019 – 14 O 294/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.2.2019 – 15 O 449/18, BeckRS 2019, 14616.

  • LG Cottbus: § 826 BGB

    • Urt. v. 8.8.2019 – 2 O 629/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.5.2019 – 2 O 407/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.5.2019 – 2 O 437/18, BeckRS 2019, 18817.

    • Urt. v. 8.4.2019 – 2 O 16/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.3.2019 – 2 O 399/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.3.2019 – 2 O 350/18, BeckRS 2019, 10923.

  • LG Darmstadt: § 826 BGB (bzw. § 823 II/263 StGB, 6, 27 EG-FGV)

    • Urt. v. 6.8.2020 – 26 O 263/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.3.2020 – 29 O 322/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.2.2020 – 3 O 122/19, BeckRS 2020, 4180.

    • Urt. v. 21.1.2020 – 29 O 133/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.12.2019 – 29 O 269/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.10.2019 – 19 O 345/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.8.2019 – 3 O 381/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.6.2019 – 3 O 303/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.6.2019 – 9 O 161/17, BeckRS 2019, 23743 = juris. 

    • Urt. v. 13.5.2019 – 3 O 330/18, BeckRS 2019, 8925.

    • Urt. v. 14.12.2018 – 4 O 459/17, BeckRS 2018, 44372

    • Urt. v. 18.5.2018 – 28 O 250/17, BeckRS 2018, 10723.

    • Urt. v. 16.1.2018 – 10 O 571/16, BeckRS 2018, 45969.

  • LG Detmold: § 826 BGB (bis zur Grundsatzentscheidung des BGH aber durchweg contra, s. unten)

    • Urt. v. 6.7.2020 – 1 O 290/19, BeckRS 2020, 32520.

  • LG Dortmund: § 826 BGB

    • Urt. v. 10.8.2020 – 4 O 76/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.6.2020 – 3 O 477/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.3.2020 – 1 O 43/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 10.3.2020 – 12 O 299/19, BeckRS 2020, 5080.

    • Urt. v. 6.1.2020 – 7 O 213/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 10.12.2019 – 12 O 412/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.11.2019 – 3 O 189/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.11.2019 – 3 O 133/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 31.7.2019 – 7 O 125/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.3.2019 – 12 O 182/18, BeckRS 2019, 7402 = juris.

    • Urt. v. 15.1.2019 – 12 O 262/17, BeckRS 2019, 2183 = juris.

    • Urt. v. 6.6.2017 – 12 O 228/16, BeckRS 2017, 123451.

  • LG Duisburg: § 826 BGB

    • Urt. v. 17.3.2020 – 7 O 246/18 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 11.3.2020 – 3 O 139/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.2.2020 – 8 O 50/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.1.2020 – 4 O 165/19, BeckRS 2020, 2494.

    • Urt. v. 17.9.2019 – 12 O 75/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.8.2019 – 12 O 16/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 24.6.2019 – 4 O 387/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.5.2019 – 8 O 106/18, BeckRS 2019, 13072 = juris = nrwe.de

    • Urt. v. 19.2.2018 – 1 O 178/17, juris.

    • Urt. v. 18.2.2019 – 2 O 98/18, BeckRS 2019, 15152.

    • Urt. v. 29.5.2018 – 1 O 16/18, BeckRS 2018, 16613 = juris

  • LG Düsseldorf: § 826 BGB

    • Urt. v. 3.9.2020 – 16 O 346/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.8.2020 – 6 O 362/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.8.2020 – 6 O 260/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.6.2020 – 6 O 436/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.3.2020 – 7 O 246/18 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 5.3.2020 – 9 O 195/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 20.11.2019 – 2a O 159/18, BeckRS 2019, 34800 = nrwe.de.

    • Urt. v. 30.10.2019 – 2a O 57/18, BeckRS 2019, 34802 = nrwe.de

    • Urt. v. 22.10.2019 – 7 O 269/18, BeckRS 2019, 34803 = nrwe.de.

    • Urt. v. 10.10.2019 – 16 O 49/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.9.2019 – 21 O 340/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 10.9.2019 – 1 O 224/18 (unveröffentlicht).

    •  

      Urt. v. 31.7.2019 – 7 O 166/18, BeckRS 2019, 17163 = juris.

    • Urt. v. 17.7.2019 – 23 O 200/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.2.2019 – 21 O 176/18, BeckRS 2019, 15872.

    • Urt. v. 6.11.2018 - 7 O 65/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Düsseldorf, Urt. v. 18.12.2019 – 18 U 16/19, BeckRS 2019, 32106).

    • Urt. v. 9.2.2018 – 7 O 212/16, BeckRS 2018, 1444 = juris.

  • LG Ellwangen: § 826 BGB (bzw. §§ 823 II BGB/263 StGB)

    • Urt. v. 6.11.2020 – 4 O 174/20, BeckRS 2020, 33167.

    • Urt. v. 3.9.2020 – 2 O 177/20, BeckRS 2020, 24353.

    • Urt. v. 26.8.2020 – 5 O 474/19, BeckRS 2020, 24202.

    • Urt. v. 9.7.2020 – 5 O 527/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.12.2019 – 2 O 178/19, BeckRS 2019, 33130 = juris.

    • Urt. v. 12.12.2019 – 3 O 265/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.12.2019 – 4 O 169/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.10.2019 – 2 O 139/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.10.2019 – 3 O 224/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.7.2019 – 2 O 42/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 28.6.2019 – 5 O 440/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 28.6.2019 – 5 O 433/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.5.2019 – 5 O 367/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.4.2019 - 2 O 525/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Stuttgart, Urt. v. 26.11.2019 – 10 U 154/19, BeckRS 2019, 30077).

    • Urt. v. 29.3.2019 – 3 O 431/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Stuttgart, Urt. v. 6.2.2020 – 7 U 165/19, BeckRS 2020, 7004.

    • Urt. v. 17.1.2019 – 4 O 155/18, BeckRS 2019, 6345.

    • Urt. v. 19.9.2018 – 5 O 161/18, BeckRS 2018, 45886.

  • LG Erfurt: § 826 BGB

    • Urt. v. 16.9.2019 – 10 O 207/19, BeckRS 2019, 32753.

    • Urt. v. 23.8.2019 – 9 O 1492/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.7.2019 – 10 O 408/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.6.2019 – 10 O 1553/18, juris.

    • Urt. v. 5.6.2019 – 10 O 1554/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.12.2018 – 9 O 875/18, BeckRS 2018, 40380 = juris.

  • LG Essen: § 826 BGB

    • Urt. v. 7.8.2020 – 5 O 267/19, BeckRS 2020, 21911.

    • Urt. v. 15.7.2020 – 9 O 175/19, BeckRS 2020, 17737.

    • Urt. v. 15.6.2020 – 4 O 265/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.3.2020 – 5 O 417/18 (unveröffentlicht). 

    • Urt. v. 6.3.2020 – 5 O 139/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.2.2020 – 9 O 101/19, juris.

    • Urt. v. 28.11.2019 – 16 O 291/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.11.2019 – 19 O 224/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 22.8.2019 – 9 O 353/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 1.8.2019 – 3 O 402/18, BeckRS 2019, 26163 = juris.

    • Urt. v. 12.7.2019 – 9 O 292/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.6.2019 – 5 O 223/18, BeckRS 2019, 16416 = juris.

    • Urt. v. 24.6.2019 – 5 O 284/18, BeckRS 2019, 17680.

    • Urt. v. 19.6.2019 – 3 O 439/18, juris.

    • Urt. v. 1.2.2019 – 9 O 115/18, BeckRS 2019, 13156.

  • LG Flensburg: § 826 BGB

    • Urt. v. 11.9.2020 – 3 O 175/20, BeckRS 2020, 25311.

    • Urt. v. 28.11.2019 – 7 O 160/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.8.2019 – 4 O 71/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.9.2019 – 5 O 1/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.6.2019 – 3 O 399/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.6.2019 – 4 O 315/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 8.2.2019 – 8 O 56/18, BeckRS 2019, 13157.

    • Urt. v. 19.1.2018 – 4 O 181/17, BeckRS 2018, 9902 = juris.

  • LG Frankenthal (Pfalz): § 826 BGB

    • Urt. v. 15.9.2020 – 7 O 143/20, BeckRS 2020, 24354.

    • Urt. v. 20.1.2020 – 7 O 428/19, BeckRS 2020, 4166.

    • Urt. v. 13.11.2019 – 3 O 168/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.7.2019 – 4 O 325/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.5.2019 – 6 O 289/18, BeckRS 2019, 9142.

    • Urt. v. 26.4.2019 – 1 O 76/18, BeckRS 2019, 30390, bestätigt durch OLG Zweibrücken, Urt. v. 14.11.2019 – 4 U 88/19, BeckRS 2019, 30078. 

    • Urt. v. 18.3.2019 – 7 O 547/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 23.1.2019 – 3 O 135/18, BeckRS 2019, 13159.

    • Urt. v. 21.1.2019 – 7 O 418/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.1.2019 – 8 O 255/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 24.10.2018 - 3 O 326/17 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Zweibrücken, Urt. v. 12.12.2019 – 4 U 168/18, BeckRS 2019, 32201).

    • Urt. v. 30.1.2018 – 6 O 373/17, BeckRS 2018, 11766.

  • LG Frankfurt (Oder): § 826 BGB

    • Urt. v. 18.6.2020 - 13 O 263/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.9.2019 - 19 O 249/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Brandenburg, Urt. v. 25.3.2020 – 4 U 176/19, BeckRS 2020, 5432.

    • Urt. v. 23.8.2019 – 12 O 69/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 9.8.2019 – 11 O 172/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.6.2019 – 12 O 149/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.4.2019 – 12 O 208/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Brandenburg, Urt. v. 25.2.2020 – 3 U 64/19, BeckRS 2020, 6085 = juris).

    • Urt. v. 17.3.2019 - 11 O 295/17 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Brandenburg, Urt. v. 4.3.2020 – 4 U 65/19, BeckRS 2020, 3452. 

    • Urt. v. 10.1.2019 – 19 O 129/17 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Brandenburg, Urt. v. 17.2.2020 – 1 U 12/19, BeckRS 2020, 3294).
    • Urt. v. 6.12.2018 – 14 O 237/17 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 17.7.2017 – 13 O 174/16, BeckRS 2017, 136693 = juris.

  • LG Frankfurt (Main): § 826 BGB

    • Urt. v. 7.8.2020 – 2-19 O 279/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.2.2020 – 2-04 O 321/19, BeckRS 2020, 2495.

    • Urt. v. 6.12.2019 – 2-14 O 168/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 8.11.2019 – 2-21 O 399/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.10.2019 – 2-12 O 152/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.8.2019 – 2-05 O 391/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.6.2019 – 2-12 O 316/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.4.2019 – 2-07 O 350/18, BeckRS 2019, 10206.

    • Urt. v. 28.3.2019 – 2-01 O 121/16, BeckRS 2019, 4780 = juris.

    • Urt. v. 15.6.2018 - 2-18 O 357/17, BeckRS 2018, 30048.

  • LG Freiburg (Breisgau): § 826 BGB

    • Urt. v. 7.2.2020 – 4 O 57/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.1.2010 – 5 O 149/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.10.2019 – 14 O 153/19, BeckRS 2020, 4171.

    • Urt. v. 27.9.2019 – 1 O 184/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.8.2019 – 11 O 16/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.7.2019 – 11 O 142/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.3.2019 - 4 O 123/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Karlsruhe, Urt. v. 6.11.2019 – 13 U 291/19, BeckRS 2019, 28397).

    • Urt. v. 21.1.2019 - 5 O 101/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Karlsruhe, Urt. v. 6.11.2019 – 13 U 106/19, BeckRS 2019, 28252).

    • Urt. v. 14.1.2019 – 11 O 94/18, BeckRS 2019, 12837.

    • Urt. v. 11.1.2019 – 2 O 84/18, BeckRS 2019, 2025 = juris. 

  • LG Fulda: § 826 BGB (bzw. §§ 823 II/263 StGB)

    • Urt. v. 12.3.2020 – 3 O 157/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 8.11.2019 – 3 O 68/19, BeckRS 2019, 4015.

    • Urt. v. 3.6.2019 – 3 O 181/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.4.2019 – 4 O 202/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.12.2018 – 4 O 14/18, BeckRS 2018, 44788.

  • LG Gera (seit 2019 7. Zivilkammer als Hilfszivilkammer): § 826 BGB

    • Urt. v. 16.4.2019 – 3 O 566/18, BeckRS 2019, 9952.

    • Urt. v. 4.4.2019 – 4 O 532/16 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 6.6.2018 – 3 O 4/17 (unveröffentlicht).

  • LG Gießen: § 826 BGB

    • Urt. v. 3.2.2020 – 2 O 487/19, BeckRS 2020, 3822.

    • Urt. v. 18.7.2019 – 4 O 111/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 10.7.2019 – 2 O 366/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.6.2019 – 2 O 411/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.11.2018 – 3 O 168/18, BeckRS 2018, 44789.

    • Urt. v. 4.10.2018 – 5 O 89/18, BeckRS 2018, 46680.

  • LG Görlitz: § 826 BGB

    • Urt. v. 2.7.2019 – 1 O 305/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.6.2019 – 5 O 85/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.6.2019 – 5 O 147/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.6.2019 – 1 O 257/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.6.2019 – 1 O 413/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.3.2019 – 1 O 188/18, BeckRS 2019, 10932. 

  • LG Hagen: § 826 BGB

    • Urt. v. 22.7.2020 – 2 O 385/19, BeckRS 2020, 19480.

    • Urt. v. 17.12.2019 – 9 O 230/19, BeckRS 2019, 34814.

  • LG Halle (Saale): § 826 BGB

    • Urt. v. 4.8.2020 – 5 O 49/20, BeckRS 2020, 19372.

    • Urt. v. 21.2.2020 – 3 O 365/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.1.2020 – 5 O 543/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.8.2019 – 6 O 117/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.6.2019 – 9 O 9/18, BeckRS 2019, 17168.

    • Urt. v. 14.6.2019 – 3 O 290/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.6.2019 – 5 O 280/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.6.2019 – 5 O 440/118 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.3.2019 – 5 O 109/18, BeckRS 2019, 5080 = juris.

    • Urt. v. 1.2.2019 – 5 O 110/18, BeckRS 2019, 17214.

  • LG Hamburg: § 826 BGB

    • Urt. v. 18.8.2020 – 328 O 365/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 31.7.2020 – 328 O 227/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 22.6.2020 – 335 O 151/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.6.2020 – 316 O 8/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 24.1.2020 – 329 O 104/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.12.2019 – 316 O 98/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 8.11.2019 – 326 O 197/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 24.10.2019 – 326 O 168/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 22.10.2019 – 310 O 299/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.10.2019 – 335 O 150/18, juris = landesrecht-hamburg.de.

    • Urt. v. 26.6.2019 – 329 O 280/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.2.2019 – 310 O 99/18, BeckRS 2019, 3337 = juris = landesrecht-hamburg.de.

    • Urt. v. 29.5.2019 – 305 O 5/19, BeckRS 2019, 21620 = juris = landesrecht-hamburg.de

    • Urt. v. 13.4.2018 – 308 O 507/16, NJW-RR 2018, 1144 = juris = landesrecht-hamburg.de.

    • Urt. v. 24.11.2017 – 306 O 318/16, BeckRS 2017, 149790 = juris = landesrecht-hamburg.de.

  • LG Hanau: § 826 BGB

    • Urt. v. 2.9.2020 – 1 O 1272/19, BeckRS 2020, 24070.

    • Urt. v. 28.11.2019 – 1 O 468/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 1.10.2019 – 9 O 1513/18, BeckRS 2019, 27946.

    • Urt. v. 13.8.2019 – 9 O 1063/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.5.2019 – 1 O 1370/18, BeckRS 2019, 27947.

    • Urt. v. 23.5.2019 – 1 O 1400/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.9.2018 – 1 O 173/17 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.1.2018 – 4 O 724/17 (unveröffentlicht).

  • LG Hannover: § 826 BGB

    • Urt. v. 7.9.2020 – 12 O 238/19, BeckRS 2020, 22676.

    • Urt. v. 5.6.2020 – 7 O 164/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 9.3.2020 – 1 O 191/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.7.2019 – 4 O 355/18, BeckRS 2019, 15421.

    • Urt. v. 18.6.2019 – 5 O 204/17 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.5.2019 – 4 O 227/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.5.2019 – 1 O 129/18, BeckRS 2019, 10926.

    • Urt. v. 26.4.2019 – 5 O 88/18, BeckRS 2019, 22055.

  • LG Heidelberg: § 826 BGB

    • Urt. v. 25.11.2019 – 3 O 166/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.11.2019 – 5 O 92/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.6.2019 – 2 O 354/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.6.2019 – 2 O 300/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.2.2019 – 4 O 294/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 31.1.2019 – 3 O 113/18, BeckRS 2019, 15180.

    • Urt. v. 25.1.2019 – 4 O 243/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.12.2018 – 1 O 55/18, BeckRS 2018, 44450.

  • LG Heilbronn: § 826 BGB

    • Urt. v. 19.2.2020 - Sa 8 O 241/19, BeckRS 2020, 4175.

    • Urt. v. 29.1.2020 – 5 O 181/19, BeckRS 2020, 3195.

    • Urt. v. 31.10.2019 - Aß 2 O 154/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.8.2019 – 3 O 218/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 9.8.2019 – 5 O 503/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.8.2019 – 5 O 447/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 10.7.2019 – 9 O 34/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.3.2019 - 6 O 475/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Stuttgart, Urt. v. 26.11.2019 – 12 U 142/19, BeckRS 2019, 30074).

    • Urt. v. 23.1.2019 – Gö 7 O 15/18, BeckRS 2019, 16594.

    • Urt. v. 9.8.2018 – Sp 2 O 278/17, SVR 2019, 97 = juris.

  • LG Hildesheim: § 826 BGB (bzw. §§ 823 II BGB/263 StGB)

    • Urt. v. 9.10.2020 - 4 O 300/19, BeckRS 2020, 26405.

    • Urt. v. 3.6.2020 – 2 O 443/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.3.2020 – 2 O 360/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.3.2020 – 3 O 244/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.11.2019 – 2 O 58/19, BeckRS 2019, 35300.

    • Urt. v. 2.10.2019 – 2 O 431/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.8.2019 – 3 O 54/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.6.2019 – 5 O 50/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.2.2019 – 3 O 213/18, BeckRS 2019, 13161.

    • Urt. v. 17.1.2017 – 3 O 139/16, VuR 2017, 111 = BeckRS 2017, 101435 = DAR 2017, 83 = juris.

  • LG Hof: § 826 BGB

    • Urt. v. 6.11.2019 – 33 O 388/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.9.2019 – 13 O 543/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 9.8.2019 – 12 O 503/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.6.2019 – 24 O 139/17 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.2.2019 – 14 O 150/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 23.7.2018 – 22 O 149/17, BeckRS 2018, 45887.  

  • LG Ingolstadt: § 826 BGB (bzw. §§ 823 II BGB/6, 27 EG-FGV)

    • Urt. v. 21.9.2020 – 61 O 2852/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 14.9.2020 – 43 O 2103/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 14.9.2020 – 41 O 2253/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 10.9.2020 – 64 O 2618/19, BeckRS 2020, 24071 (Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 21.8.2020 – 31 O 2019/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 14.8.2020 – 63 O 2062/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 6.8.2020 – 34 O 3068/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 5.8.2020 – 33 O 2221/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 4.8.2020 - 73 O 2030/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 4.8.2020 - 73 O 3483/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 4.8.2020 – 73 O 2143/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 31.7.2020 – 51 O 3244/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 29.7.2020 – 33 O 2249/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 23.7.2020 – 81 O 3075/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 25.3.2020 – 71 O 1897/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 28.2.2020 – 41 O 1063/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 2.12.2019 – 43 O 454/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 2.12.2019 – 53 O 2586/18 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 2.12.2019 – 61 O 1231/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 29.11.2019 – 71 O 796/19 (unveröffentlicht, Direktklage gegen Audi AG).

    • Urt. v. 29.8.2019 – 42 O 1913/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.8.2019 – 53 O 902/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.6.2019 – 44 O 1619/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.5.2018 – 42 O 1199/17, BeckRS 2018, 33798.

    • Urt. v. 24.1.2018 – 33 O 1561/16 (unveröffentlicht).

  • LG Itzehoe: § 826 BGB

    • Urt. v. 13.3.2020 – 10 O 61/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.11.2019 – 10 O 205/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 10.10.2019 - 7 O 171/19, juris.

    • Urt. v. 25.9.2019 – 6 O 131/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.8.2019 – 3 O 331/17 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 31.1.2020 – 17 U 95/19, BeckRS 2020, 2496).

    • Urt. v. 17.1.2019 – 2 O 111/18, BeckRS 2019, 16386.

    • Urt. v. 1.2.2019 – 6 O 182/18, BeckRS 2019, 16387.

    • Urt. v. 21.11.2018 – 3 O 76/18, BeckRS 2018, 44790.

  • LG Kaiserslautern: § 826 BGB

    • Urt. v. 7.6.2019 – 2 O 931/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 24.5.2019 – 3 O 569/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.4.2019 - 4 O 356/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.3.2019 – 3 O 347/17, BeckRS 2019, 9251. 

  • LG Karlsruhe: § 826 BGB

    • Urt. v. 19.3.2020 – 2 O 130/19, BeckRS 2020, 5077.

    • Urt. v. 21.2.2020 – 3 O 75/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.9.2019 – 11 O 249/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.9.2019 – 3 O 182/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.6.2019 – 21 O 403/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.6.2019 – 21 O 193/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 1.2.2019 – 21 O 134/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Karlsruhe, Urt. v. 19.11.2019 – 17 U 146/19, BeckRS 2019, 28963).

    • Urt. v. 9.11.2018 – 5 O 13/18, BeckRS 2018, 44791.

    • Urt. v. 22.3.2017 – 4 O 118/16, juris. 

  • LG Kassel: § 826 BGB

    • Urt. v. 4.9.2019 – 8 O 1914/18, BeckRS 2019, 23022 = juris.

    • Urt. v. 4.9.2019 – 8 O 2320/18, BeckRS 2019, 21025.

    • Urt. v. 28.8.2019 – 8 O 2436/18, BeckRS 2019, 23527.

    • Urt. v. 13.8.2019 – 4 O 1899/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.7.2019 – 4 O 1469/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.6.2019 – 4 O 887/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.12.2018 – 8 O 2210/17, BeckRS 2018, 41899 = juris.

  • LG Kempten: § 826 BGB

    • Urt. v. 22.8.2019 – 21 O 2311/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.7.2019 – 21 O 1181/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.4.2019 – 22 O 2077/18, BeckRS 2019, 15189.

  • LG Kiel: § 826 BGB

    • Urt. v. 4.9.2020 – 9 O 96/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 31.7.2020 - 4 O 516/19, BeckRS 2020, 21964.

    • Urt. v. 29.4.2020 - 13 O 111/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.2.2020 – 4 O 347/19, BeckRS 2020, 4178.

    • Urt. v. 4.12.2019 – 4 O 221/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.11.2019 – 8 O 420/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 8.10.2019 – 11 O 153/18, BeckRS 2019, 27948 = juris.

    • Urt. v. 1.10.2019 – 11 O 243/18, BeckRS 2019, 23799.

    • Urt. v. 1.10.2019 – 11 O 233/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.7.2019 – 5 O 350/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 11.3.2020 – 9 U 178/19, BeckRS 2020, 3821.

    • Urt. v. 24.6.2019 – 6 O 474/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.6.2019 – 11 O 99/18, BeckRS 2019, 26157. 

    • Urt. v. 20.2.2019 – 13 O 352/17, BeckRS 2019, 15171.

    • Urt. v. 18.5.2018 - 12 O 371/17, BeckRS 2018, 8903 = juris.

    • Urt. v. 30.10.2018 – 12 O 406/17, BeckRS 2018, 44410.

  • LG Kleve: § 826 BGB (bzw. §§ 823 II BGB/263 StGB)

    • Urt. v. 7.2.2020 – 3 O 107/19, BeckRS 2020, 4181.

    • Urt. v. 10.1.2019 - 3 O 639/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 22.11.2019 – 3 O 80/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.7.2019 –3 O 332/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 1.2.2019 – 3 O 229/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 8.6.2018 - 3 O 236/17 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Düsseldorf, Urt. v. 18.12.2019 – 18 U 58/18, BeckRS 2019, 32199).

    • Urt. v. 31.3.2017  3 O 252/16, BeckRS 2017, 106026 = VuR 2017, 232.

    • Urt. v. 6.10.2017 – 3 O 201/16, BeckRS 2017, 148208 = juris.

  • LG Koblenz: § 826 BGB

    • Urt. v. 2.3.2020 – 15 O 565/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.12.2019 – 15 O 215/18, BeckRS 2019, 31425.

    • Urt. v. 7.10.2019 – 15 O 364/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.6.2019 – 15 O 299/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 24.6.2019 – 15 O 299/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.3.2019 – 9 O 388/17, BeckRS 2019, 13337.

    • Urt. v. 17.12.2018 – 15 O 136/18, DAR 2019, 335.

    • Urt. v. 14.12.2018 – 12 O 213/17 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Koblenz, Urt. v. 16.9.2019 – 12 U 61/19, BeckRS 2019, 21606).

    • Urt. v. 17.9.2018 – 12 O 228/17 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Koblenz, Urt. v. 28.8.2019 – 5 U 1218/18, BeckRS 2019, 20653).

  • LG Köln: § 826 BGB (bzw. §§ 823 II BGB/263 StGB)

    • Urt. v. 18.8.2020 – 14 O 333/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 6.7.2020 – 28 O 457/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.3.2020 – 26 O 391/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 28.2.2020 – 15 O 403/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.2.2020 – 37 O 367/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.2.2020 – 16 O 193/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.2.2020 – 19 O 65/19, BeckRS 2020, 6426.

    • Urt. v. 15.1.2020 – 17 O 185/19, BeckRS 2020, 4725.

    • Urt. v. 18.12.2019 – 3 O 97/19, BeckRS 2019, 41413.

    • Urt. v. 29.11.2019 – 17 O 429/17 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 28.11.2019 – 37 O 364/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.11.2019 – 14 O 438/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.10.2019 – 10 O 202/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.8.2019 – 30 O 100/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 9.9.2019 – 19 O 265/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.8.2019 – 5 O 549/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Köln, Urt. v. 6.3.2020 - 9 U 214/19, juris = nrwe.de).

    • Urt. v. 14.8.2019 - 24 O 417/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Köln, Urt. v. 10.3.2020 - 4 U 219/19, BeckRS 2020, 3439 = nrwe.de).

    • Urt. v. 27.6.2019 – 36 O 173/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.10.2018 – 2 O 102/18, BeckRS 2018, 24773.

    • Urt. v. 12.4.2018 – 24 O 287/17, (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Köln, Beschl. v. 3.1.2019 – 18 U 70/18, BeckRS 2019, 498).

    • Urt. v. 26.1.2018 – 23 O 131/17, BeckRS 2018, 10991 = juris.

    • Urt. v. 24.1.2018 - 8 O 173/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Köln, Urt. v. 19.9.2019 – 7 U 34/19, BeckRS 2019, 30071).

    • Urt. v. 24.1.2018 – 26 O 453/16, nrwe.de, bestätigt durch OLG Köln, Urt. v. 6.3.2020 – 19 U 155/19, BeckRS 2020, 3395 = juris = nrwe.de.

    • Urt. v. 18.7.2017 – 22 O 59/17, BeckRS 2017, 124393 = juris. 

  • LG Konstanz: § 826 BGB

    • Urt. v. 24.6.2019 – 3 O 277/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.4.2019 – 3 O 401/18, BeckRS 2019, 8169.

    • Urt. v. 11.4.2019 – 2 O 162/18, BeckRS 2019, 9458.

    • Urt. v. 10.4.2019 – 3 O 361/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 24.1.2019 – 2 O 39/18 (unveröffentlicht).  

  • LG Krefeld: § 826 BGB (bzw. §§ 823 II BGB/263 StGB)

    • Urt. v. 15.7.2020 – 2 O 420/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.7.2020 – 2 O 415/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 6.3.2020 – 2 O 448/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.3.2020 – 2 O 96/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.11.2019 – 2 O 54/18, BeckRS 2019, 30555 = www.nrwe.de.

    • Urt. v. 21.8.2019 – 2 O 317/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 10.7.2019 – 2 O 364/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 23.1.2019 – 2 O 85/18, BeckRS 2019, 1303 = juris.

    • Urt. v. 28.2.2018 – 7 O 10/17, BeckRS 2018, 3412 = juris.

    • Urt. v. 19.7.2017 – 7 O 147/16, BeckRS 2017, 117776 = juris.

  • LG Landau (Pfalz): § 826 BGB

    • Urt. v. 20.12.2019 – KH O 34/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.6.2019 – 4 O 351/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.6.2019 – 4 O 278/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.6.2019 – 2 O 208/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 31.5.2019 – 3 O 42/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.12.2018 – 2 O 127/18, BeckRS 2018, 38942 = juris.

  • LG Landshut: § 826 BGB
    • Urt. v. 5.2.2020 – 91 O 2715/18, BeckRS 2020, 2160.
    • Urt. v. 5.2.2020 – 91 O 3462/18, BeckRS 2020, 3190.
    • Urt. v. 8.1.2020 – 91 O 4021/18, BeckRS 2020, 2162.
  • LG Leipzig: § 826 BGB

    • Urt. v. 29.7.2020 – 4 O 3308/19, BeckRS 2020, 19374.

    • Urt. v. 30.10.2019 – 8 O 3252/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.9.2019 – 4 O 3396/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.6.2019 – 3 O 3100/18, BeckRS 2019, 21027.

    • Urt. v. 14.3.2019 – 5 O 2299/17, BeckRS 2019, 9466.

    • Urt. v. 1.3.2019 - 1 O 226/18, BeckRS 2019, 9953.

    • Urt. v. 7.9.2018 – 7 O 702/18, BeckRS 2018, 41849.

  • LG Limburg (Lahn): § 826 BGB

    • Urt. v. 8.9.2020 – 2 O 234/19, BeckRS 2020, 23447.

    • Urt. v. 28.2.2020 – 4 O 294/19, BeckRS 2020, 4354. 

    • Urt. v. 24.2.2020 – 2 O 343/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.9.2019 – 1 O 484/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.9.2019 – 4 O 403/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.9.2019 – 1 O 188/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.6.2019 – 1 O 447/18, BeckRS 2019, 15423.

    • Urt. v. 16.11.2018 – 2 O 247/18, BeckRS 2018, 45124.

    • Urt. v. 15.10.2018 – 1 O 61/18 (unveröffentlicht).

  • LG Lübeck: § 826 BGB

    • Urt. v. 17.8.2020 – 16 O 18/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.3.2020 – 5 O 15/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 1.11.2019 – 2 O 102/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.10.2019 – 12 O 345/17 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.8.2019 – 9 O 263/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.7.2019 – 4 O 225/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.5.2019 – 9 O 326/17 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.11.2018 – 4 O 118/18, BeckRS 2018, 45128. 

  • LG Lüneburg: § 826 BGB

    • Urt. v. 20.12.2019 – 5 O 109/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.11.2019 – 2 O 154/19, BeckRS 2019, 40155.

    • Urt. v. 1.11.2019 – 2 O 102/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.6.2019 – 5 O 406/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.6.2019 – 3 O 245/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.6.2019 – 2 O 315/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.4.2019 – 10 O 36/19, BeckRS 2019, 15422.

    • Urt. v. 12.2.2019 – 9 O 140/18, BeckRS 2019, 3857 = juris.

  • LG Magdeburg: § 826 BGB (für Eingänge ab dem 29.5.2017 10. Zivilkammer als Spezialkammer)

    • Urt. v. 25.6.2020 – 10 O 1856/19, BeckRS 2020, 14167. 

    • Urt. v. 15.6.2017 – 9 O 1498/16, BeckRS 2017, 157556. 

  • LG Mainz: § 826 BGB

    • Urt. v. 17.7.2020 – 2 O 215/19, BeckRS 2020, 17367.

    • Urt. v. 24.4.2020 – 2 O 22/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.3.2020 – 5 O 330/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 6.2.2020 – 9 O 124/19, BeckRS 2020, 1991.

    • Urt. v. 17.12.2019 – 5 O 212/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.11.2019 – 2 O 31/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.10.2019 – 6 O 353/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.6.2019 – 6 O 204/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 24.5.2019 – 3 O 79/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.10.2018 – 4 O 81/18, BeckRS 2018, 45134.

    • Urt. v. 27.7.2017 – 4 O 196/16, BeckRS 2017, 146342 = juris = MDR 2017, 1052.

  • LG Mannheim: § 826 BGB

    • Urt. v. 4.8.2020 – 11 O 248/19, BeckRS 2020, 21967.

    • Urt. v. 29.5.2020 – 1 O 226/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.4.2020 – 14 O 195/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.2.2020 – 9 O 258/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.1.2020 – 15 O 300/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.10.2019 – 9 O 119/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 9.8.2019 – 6 O 120/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.7.2019 – 5 O 116/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.7.2019 – 1 O 79/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.6.2019 – 8 O 105/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.6.2019 – 11 O 254/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.6.2019 – 8 O 27/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.11.2018 - 15 O 198/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Karlsruhe, Urt. v. 21.1.2020 – 17 U 2/19, BeckRS 2020, 519).

    • Urt. v. 9.8.2018 – 5 O 209/16, BeckRS 2018, 46163.

  • LG Marburg: § 826 BGB

    • Urt. v. 28.6.2019 – 2 O 215/18, BeckRS 2019, 24476.

  • LG Meiningen: § 826 BGB

    • Urt. v. 30.7.2019 – 2 O 669/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.7.2019 – 2 O 1094/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.6.2019 – 2 O 914/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.6.2019 – 296 2 O 551/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.5.2019 – 2 O 946/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.12.2018 – 2 O 520/18, BeckRS 2018, 44370. 

  • LG Memmingen: § 826 BGB
    • Urt. v. 5.6.2020 – 25 O 1690/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 21.2.2020 - 32 O 1936/18 (unveröffentlicht).
  • LG Mönchengladbach: § 826 BGB

    • Urt. v. 8.4.2020 – 6 O 92/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 1.4.2020 – 6 O 232/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.3.2020 – 11 O 57/19, BeckRS 2020, 4343.

    • Urt. v. 5.2.2020 – 6 O 76/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.12.2019 – 6 O 394/18, BeckRS 2019, 35123.

    • Urt. v. 25.11.2019 – 12 O 267/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.11.2019 – 6 O 414/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 10.11.2019 – 6 O 414/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.9.2019 – 10 O 5/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.9.2019 – 12 O 179/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.7.2019 – 12 O 126/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.4.2019 – 11 O 305/18, BeckRS 2019, 11887.

    • Urt. v. 11.7.2017 – 1 O 320/16, BeckRS 2017, 132860 = juris.

  • LG Mosbach: § 826 BGB

    • Urt. v. 7.11.2019 – 1 O 140/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 10.7.2019 – 1 O 17/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.6.2019 – 2 O 259/18, BeckRS 2019, 16553.

    • Urt. v. 4.6.2019 – 2 O 251/18 (unveröffentlicht).

  • LG Mühlhausen: § 826 BGB (bzw. §§ 823 II BGB/263 StGB)

    • Urt. v. 11.10.2019 – 6 O 647/17, BeckRS 2019, 25236.

    • Urt. v. 6.5.2019 – 6 O 574/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.12.2018 – 3 O 663/17, BeckRS 2018, 45559.

  • LG München I: § 826 BGB

    • Urt. v. 31.8.2020 – 34 O 17241/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.7.2020 – 23 O 11621/19, BeckRS 2020, 19376.

    • Urt. v. 13.7.2020 – 15 O 3678/19, BeckRS 2020, 25297.

    • Urt. v. 3.7.2020 – 41 O 16998/19, BeckRS 2020, 25296.

    • Urt. v. 11.3.2020 – 26 O 4868/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 6.2.2020 – 40 O 11950/19, BeckRS 2020, 4179.

    • Urt. v. 15.1.2020 – 26 O 5299/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.12.2019 – 41 O 6941/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.11.2019 – 22 O 4417/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 23.9.2019 – 31 O 5322/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 9.9.2019 – 18 O 15843/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 6.8.2019 - 20 O 10352/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG München, Urt. v. 6.4.2020 – 21 U 4851/19, BeckRS 2020, 5238.

    • Urt. v. 8.7.2019 – 35 O 8934/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.5.2019 - 34 O 10796/18 unveröffentlicht, bestätigt durch OLG München, Urt. v. 6.4.2020 – 21 U 3039/19, BeckRS 2020, 5246.

    • Urt. v. 13.3.2019 – 40 O 12793/18, BeckRS 2019, 19016.

    • Urt. v. 26.2.2019 – 34 O 5648/18, BeckRS 2019, 19015.

    • Urt. v. 25.10.2018 – 29 O 2250/18, BeckRS 2018, 40367 = juris.

  • LG München II: § 826 BGB

    • Urt. v. 27.8.2020 – 9 O 4190/19, BeckRS 2020, 21963.

    • Urt. v. 27.8.2020 – 1 O 2218/20, BeckRS 2020, 24516.

    • Urt. v. 30.7.2020 – 1 O 1877/20, BeckRS 2020, 19375.

    • Urt. v. 24.7.2020 – 10 O 5468/19, BeckRS 2020, 17357.

    • Urt. v. 19.3.2020 – 14 O 4724/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.11.2019 – 13 O 2211/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.10.2019 – 6 O 3395/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 23.5.2019 – 14 O 3539/18 (unveröffentlicht)

    • Urt. v. 9.5.2019 – 14 O 5063/18 (unveröffentlicht)

    • Urt. v. 29.3.2019 – 13 O 5153/18, BeckRS 2019, 4491 = juris.

    • Urt. v. 8.3.2019 – 11 O 1590/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.2.2019 – 13 O 3243/18, BeckRS 2019, 1631 = juris.

    • Urt. v. 8.11.2018 - 10 O 1517/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG München, Urt. v. 6.4.2020 – 21 U 4179/18, BeckRS 2020, 5236.

  • LG Münster: § 826 BGB

    • Urt. v. 29.11.2019 – 16 O 269/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.11.2019 – 8 O 98/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.11.2019 – 15 O 227/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 1.10.2019 – 16 O 258/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.9.2019 – 14 O 230/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.9.2019 – 8 O 7/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.7.2019 – 12 O 134/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 6.8.2019 – 16 O 183/19, BeckRS 2019, 22956.

    • Urt. v. 26.6.2019 – 8 O 463/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.3.2019 – 8 O 192/18, BeckRS 2019, 13338.

    • Urt. v. 30.11.2018 – 8 O 207/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Hamm, Urt. v. 11.2.2020 – 13 U 20/19, BeckRS 2020, 3398 = juris = nrwe.de)

  • LG Neubrandenburg: § 826 BGB

    • Urt. v. 29.4.2019 – 3 O 323/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.4.2019 – 4 O 302/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.11.2018 – 4 O 166/18, BeckRS 2018, 45125.

    • Urt. v. 2.10.2018 – 4 O 97/18 (unveröffentlicht). 

  • LG Neuruppin: § 826 BGB

    • Urt. v. 24.2.2020 – 1 O 297/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.2.2020 – 1 O 376/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.2.2019 – 1 O 267/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Brandenburg, Urt. v. 24.3.2020 - 2 U 37/19, BeckRS 2020, 6095).

    • Urt. v. 28.11.2019 – 5 O 387/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.7.2019 – 5 O 44/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 28.5.2019 – 31 O 185/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.2.2019 – 1 O 111/18, BeckRS 2019, 14335.

    • Urt. v. 11.2.2019 – 1 O 243/18, BeckRS 2019, 19022.

    • Urt. v. 18.1.2019 – 32 O 2/18 (unveröffentlicht).

  • LG Nürnberg-Fürth (9. Zivilkammer als Spezialkammer): § 823 II BGB/263 StGB

    • Urt. v. 24.1.2020 – 9 O 7485/19, BeckRS 2020, 4183.

    • Urt. v. 10.12.2019 – 9 O 3683/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.11.2019 – 9 O 3250/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.10.2019 – 9 O 2719/19, BeckRS 2019, 26959.

    • Urt. v. 16.8.2019 – 9 O 6056/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.8.2019 – 9 O 8650/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.4.2019 – 9 O 8773/18, BeckRS 2019, 7977.

    • Urt. v. 16.4.2019 – 9 O 8773/18, BeckRS 2019, 7977 = juris.

    • Urt. v. 9.4.2019 – 9 O 8478/18, BeckRS 2019, 26166.

  • LG Offenburg: § 826 BGB
    • Urt. v. 30.8.2019 – 3 O 565/18 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 21.8.2019 – 2 O 57/19, BeckRS 2019, 18470 = juris.
    • Urt. v. 27.6.2019 – 4 O 9/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 25.6.2019 – 3 O 535/18 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 30.4.2019 – 3 O 439/18 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 19.12.2018 – 2 O 381/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Karlsruhe, Urt. v. 6.11.2019 – 13 U 37/19, BeckRS 2019, 27008.
    • Urt. v. 13.12.2018 – 3 O 321/17, BeckRS 2018, 44453.
    • Urt. v. 5.12.2018 – 2 O 282/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Karlsruhe, Urt. v. 6.11.2019 – 13 U 12/19, BeckRS 2019, 27013).
  • LG Oldenburg: § 826 BGB

    • Urt. v. 14.8.2020 – 4 O 1676/20, BeckRS 2020, 21601.

    • Urt. v. 27.4.2020 – 16 O 3180/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.2.2020 – 13 O 3507/18, BeckRS 2020, 4168.

    • Urt. v. 2.10.2019 – 9 O 669/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 1.10.2019 – 4 O 607/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.8.2019 – 8 O 1203/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.8.2019 - 8 O 1151/19 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Oldenburg, Urt. v. 30.1.2020 – 1 U 137/19, BeckRS 2020, 1974).

    • Urt. v. 13.6.2019 - 9 O 3233/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Oldenburg, Urt. v. 19.12.2019 – 1 U 82/19, BeckRS 2019, 35188).

    • Urt. v. 13.6.2019 – 9 O 3958/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.5.2019 – 1 O 2467/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.5.2019 - 1 O 3879/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Oldenburg, Urt. v. 22.1.2020 – 3 U 76/19, BeckRS 2020, 697).

    • Urt. v. 7.3.2019 – 1 O 2001/18, BeckRS 2019, 14432.

    • Urt. v. 11.1.2019 – 3 O 1275/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Oldenburg, Urt. v. 2.10.2019 – 5 U 47/19, BeckRS 2019, 23205).

    • Urt. v. 15.6.2018 – 6 O 158/18 (unveröffentlicht). 

  • LG Osnabrück: § 826 BGB

    • Urt. v. 9.3.2020 – 7 O 2693/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.2.2020 – 12 O 1557/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 31.1.2020 – 9 O 2692/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 22.11.2019 – 5 O 2126/19, BeckRS 2019, 32752.

    • Urt. v. 20.11.2019 – 3 O 445/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.11.2019 – 11 O 1320/19, BeckRS 2019, 33568.

    • Urt. v. 21.8.2019 – 4 O 3491/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.8.2019 – 9 O 2938/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.8.2019 – 5 O 1462/19 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Oldenburg, Urt. v. 30.1.2020 – 1 U 131/19, BeckRS 2020, 517).

    • Urt. v. 5.7.2019 - 5 O 3049/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Oldenburg, Urt. v. 12.2.2020 – 3 U 114/19, BeckRS 2020, 2489).

    • Urt. v. 20.6.2019 – 3 O 3493/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 1.4.2019 - 2 O 3009/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Oldenburg, Urt. v. 30.10.2019 - 14 U 93/19, BeckRS 2019, 28349).

    • Urt. v. 21.12.2018 – 11 O 1032/18, BeckRS 2018, 44864.

    • Urt. v. 28.6.2017 – 1 O 29/17, BeckRS 2017, 136692 = juris.

  • LG Paderborn: § 826 BGB

    • Urt. v. 23.1.2020 – 3 O 317/19, BeckRS 2020, 3193.

    • Urt. v. 10.1.2020 – 4 O 312/19, BeckRS 2020, 2493.  

    • Urt. v. 27.6.2019 – 4 O 69/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.6.2019 – 3 O 86/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.6.2019 – 4 O 394/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.2.2019 – 3 O 447/18, BeckRS 2019, 9884 = juris.

    • Urt. v. 8.5.2018 – 2 O 6/18, BeckRS 2018, 27468 = juris.

  • LG Passau: § 826 BGB (seit 2018 bis zur Grundsatzentscheidungd des BGH aber durchweg contra, s. unten)
    • Urt. v. 1.7.2020 – 1 O 1239/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 25.9.2020 – 4 O 665/20 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 7.8.2020 – 4 O 367/20, BeckRS 2020, 21909.
    • Urt. v. 26.6.2020 – 1 O 997/19, BeckRS 2020, 16627. 
    • Urt. v. 28.9.2017 – 1 O 180/17, BeckRS 2017, 159421. 
  • LG Potsdam: § 826 BGB

    • Urt. 17.8.2020 – 11 O 113/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.7.2020 – 13 O 277/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 10.6.2020 – 4 O 171/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.1.2020 – 13 O 396/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.11.2019 – 8 O 129/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 22.10.2019 – 11 O 241/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.9.2019 – 8 O 302/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.6.2019 – 13 O 411/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Brandenburg, Urt. v. 25.3.2020 – 4 U 114/19, BeckRS 2020, 5430.

    • Urt. v. 19.6.2019 – 4 O 398/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.5.2019 – 6 O 76/19, BeckRS 2019, 10322 = juris.

    • Urt. v. 24.5.2019 – 6 O 43/18, BeckRS 2019, 17195.

    • Urt. v. 3.5.2019 – 6 O 433/17, BeckRS 2019, 26150.

    • Urt. v. 12.4.2019 – 6 O 38/18, BeckRS 2019, 17192.

    • Urt. v. 16.11.2018 – 6 O 462/17, BeckRS 2018, 29778 = juris.

    • Urt. v. 12.10.2018 – 6 O 101/18, BeckRS 2018, 29781 = juris.

  • LG Ravensburg: § 826 BGB

    • Urt. v. 12.3.2020 – 5 O 240/19, BeckRS 2020, 5263.

    • Urt. v. 27.2.2020 – 5 O 158/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.2.2020 – 6 O 322/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.12.2019 – 6 O 225/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.9.2019 – 1 O 194/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 23.8.2019 – 83 O 588/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.7.2019 – 3 O 275/18 (unveröffentlicht)

    • Urt. v. 5.4.2019 – 2 O 371/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 22.3.2019 – 2 O 371/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.12.2018 – 6 O 95/18, BeckRS 2018, 45126.

    • Urt. v. 30.10.2018 – 2 O 154/18, juris.

  • LG Regensburg: § 826 BGB 

    • Urt. v. 1.4.2020 – 13 O 2108/19, BeckRS 2020, 6308.

    • Urt. v. 19.3.2020 – 73 O 1680/19, BeckRS 2020, 5083.

    • Urt. v. 13.1.2020 – 15 O 689/19, BeckRS 2020, 5089.
    • Urt. v. 2.1.2020 – 72 O 1861/19, BeckRS 2020, 5090.
    • Urt. v. 16.9.2019 – 44 O 402/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 12.7.2019 – 34 O 2533/18 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 31.1.2019 – 74 O 1704/18 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 4.6.2019 – 43 O 2569/18, BeckRS 2019, 19110.
    • Urt. v. 8.11.2018 – 61 O 496/18, BeckRS 2018, 45129.
  • LG Rostock (4. Zivilkammer als Spezialkammer): § 826 BGB

    • Urt. v. 10.7.2019 – 4 O 314/18, BeckRS 2019, 19116.

  • LG Saarbrücken (12. Zivilkammer; seit 2020 auch 7. Zivilkammer als Spezialkammer)§ 826 BGB

    • Urt. v. 4.3.2020 – 7 O 74/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.3.2020 – 12 O 396/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.2.2020 – 7 O 51/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 10.1.2019 – 12 O 130/19, BeckRS 2020, 329.

    • Urt. v. 4.9.2019 – 12 O 607/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.6.2019 – 12 O 191/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.6.2019 – 12 O 440/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 23.5. 2019 – 12 O 349/17 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Saarbrücken, Urt. v. 14.2.2020 – 2 U 128/19, BeckRS 2020, 2158).

    • Urt. v. 6.3.2019 – 12 O 244/18, BeckRS 2019, 14342.

    • Urt. v. 16.1.2019 – 12 O 154/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 22.8.2018 – 12 O 1/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.6.2017 – 12 O 104/16, BeckRS 2017, 120408 = juris.

  • LG Schweinfurt: § 826 BGB

    • Urt. v. 10.8.2020 – 23 O 802/19, BeckRS 2020, 19377.

    • Urt. v. 26.2.2020 – 24 O 618/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 9.1.2020 – 22 O 123/19, BeckRS 2020, 4173.

    • Urt. v. 13.12.2019 – 21 O 1004/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.9.2019 – 14 O 1005/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.7.2019 – 14 O 795/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.6.2019 – 22 O 645/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.1.2019 – 12 O 109/18, BeckRS 2019, 13371.

    • Urt. v. 28.11.2018 – 11 O 245/18 (unveröffentlicht).

  • LG Schwerin (inzwischen 4. Zivilkammer alleinzuständig kraft Sachzusammenhang und seither contra, s. unten): § 826 BGB

    • Urt. v. 19.7.2019 – 3 O 350/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.7.2019 – 3 O 285/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.11.2018 – 3 O 335/17, BeckRS 2018, 44144. 

  • LG Siegen: § 826 BGB

    • Urt. v. 3.6.2020 – 1 O 228/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.1.2020 – 2 O 75/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 6.11.2019 – 1 O 63/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.10.2019 – 2 O 358/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 24.7.2019 – 1 O 544/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.7.2019 – 2 O 274/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.7.2019 – 5 O 127/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 9.1.2019 – 1 O 36/18, BeckRS 2019, 4038 = juris.

    • Urt. v. 23.3.2018 – 2 O 317/17, BeckRS 2018, 7522 (in casu nur mangels Vortrags zur Laufleistung abgelehnt). 

  • LG Stade: § 826 BGB

    • Urt. v. 13.9.2019 – 5 O 346/18 (unveröffentlicht). 

    • Urt. v. 26.6.2019 – 5 O 331-18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.4.2019 – 4 O 349/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.2.2019 – 5 O 154/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.12.2018 – 4 O 102/18, BeckRS 2018, 45130.

  • LG Stendal: § 826 BGB

    • Urt. v. 29.6.2020 – 21 O 197/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.6.2019 – 23 O 195/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.5.2019 – 23 O 373/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Naumburg, Urt. v. 13.12.2019 – 7 U 50/19, BeckRS 2019, 36853).

    • Urt. v. 18.5.2018 – 21 O 200/17, BeckRS 2018, 45479 + BeckRS 2018, 45482.

  • LG Stralsund (1. Zivilkammer als Spezialkammer): § 826 BGB

    • Urt. v. 30.12.2019 – 1 O 13/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.12.2019 – 1 O 79/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.12.2019 – 1 O 168/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.12.2019 – 1 O 113/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 24.7.2019 – 1 O 83/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.6.2019 – 1 O 87/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.6.2019 – 1 O 88/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.4.2019 – 1 O 38/18, BeckRS 2019, 6352.

    • Urt. v. 3.4.2019 – 1 O 16/18 (unveröffentlicht).

  • LG Stuttgart: § 826 BGB

    • Urt. v. 12.8.2020 – 48 O 19/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 23.7.2020 – 20 O 113/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.4.2020 - 23 O 265/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 24.3.2020 – 11 O 238/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.2.2020 – 28 O 460/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 9.1.2020 – 22 O 166/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.11.2019 – 17 O 377/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 28.10.2019 – 27 O 197/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.8.2019 – 15 O 222/19 (unveröffentlicht.

    • Urt. v. 27.6.2019 – 25 O 288/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.6.2019 – 16 O 480/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 9.5.2019 – 23 O 220/18, BeckRS 2019, 8026 = juris.

    • Urt. v. 17.1.2019 – 23 O 178/18, BeckRS 2019, 270 = juris = VuR 2019, 148.

    • Urt. v. 8.1.2019 – 7 O 265/18, BeckRS 2019, 33.

    • Urt. v. 11.12.2018 – 19 O 89/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Stuttgart, Urt. v. 12.12.2019 – 13 U 13/19, BeckRS 2019, 38215).

    • Urt. v. 30.11.2018 – 16 O 221/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Stuttgart, Urt. v. 24.9.2019 – 10 U 11/19, BeckRS 2019, 23215).

    • Urt. v. 16.11.2017 – 19 O 34/17, BeckRS 2017, 148166 = juris.

  • LG Traunstein: § 826 BGB, §§ 280, 311 III BGB

    • Urt. v. 5.11.2019 – 6 O 1270/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.6.2019 – 5 O 2334/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.6.2019 – 8 O 2913/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 28.5.2019 – 3 O 3932/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG München, Urt. v. 17.12.2019 – 18 U 3363/19, BeckRS 2019, 33717).

    • Urt. v. 10.5.2019 – 6 O 2883/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.1.2019 – 3 O 1296/18, BeckRS 2019, 34174.

    • Urt. v. 23.11.2018 – 6 O 1194/18, BeckRS 2018, 43570.

  • LG Trier (5. Zivilkammer als Spezialkammer): §§ 826, 823 II BGB/(263 StGB

    • Urt. v. 24.6.2020 – 5 O 224/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 6.3.2020 – 5 O 570/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.12.2019 – 5 O 154/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.11.2019 – 5 O 210/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 27.9.2019 – 5 O 75/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.9.2019 – 5 O 417/18, BeckRS 2019, 24472.

    • Urt. v. 29.5.2019 – 5 O 737/18, BeckRS 2019, 19117.

    • Urt. v. 20.5.2019 – 5 O 500/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Koblenz, Urt. v. 25.10.2019 – 3 U 819/19, BeckRS 2019, 30991).

    • Urt. v. 17.4.2019 – 5 O 552/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Koblenz, Urt. v. 20.11.2019 – 10 U 731/19, BeckRS 2019, 3858).

    • Urt. v. 1.4.2019 – 5 O 457/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Koblenz, Urt. v. 4.12.2019 – 10 U 738/19, BeckRS 2019, 31781.

    • Urt. v. 22.3.2019 – 5 O 551/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Koblenz, Urt. v. 16.12.2019 – 12 U 583/19, BeckRS 2019, 32695).

    • Urt. v. 7.3.2019 – 5 O 275/18, BeckRS 2019, 14331.

  • LG Tübingen: § 826 BGB

    • Urt. v. 19.6.2020 – 4 O 368/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 24.4.2020 – 2 O 310/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.2.2020 – 2 O 266/19, BeckRS 2020, 5265.

    • Urt. v. 17.12.2019 – 2 O 269/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.8.2019 – 4 O 370/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 4.7.2019 – 7 O 319/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.5.2019 – 3 O 331/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 9.5.2019 – 5 O 302/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 8.3.2019 – 4 O 307/18, BeckRS 2019, 7495.

    • Urt. v. 13.4.2018 – 2 O 96/17 (unveröffentlicht).

  • LG Ulm: § 826 BGB

    • Urt. v. 2.8.2019 – 4 O 549/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.6.2019 – 4 O 6/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 10.5.2019 – 2 O 478/18, BeckRS 2019, 19119.

    • Urt. v. 8.5.2019 – 4 O 495/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 17.12.2018 – 2 O 5/18, BeckRS 2018, 46789 (rechtskräftig).

    • Urt. v. 14.12.2018 – 4 O 276/18, BeckRS 2018, 44556.

  • LG Verden: § 826 BGB / §§ 823 BGB, 263 StGB

    • Urt. v. 12.6.2020 – 2 O 373/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 25.5.2020 – 3 O 32/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 11.3.2020 – 2 O 7/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.7.2019 – 8 O 337/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.6.2019 – 2 O 348/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.5.2019 – 8 O 268/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 10.5.2019 – 2 O 328/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.3.2019 – 7 O 315/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 12.11.2018 – 8 O 98/18, BeckRS 2018, 44337.

  • LG Waldshut-Tiengen: § 826 BGB

    • Urt. v. 20.12.2019 – 1 O 208/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.12.2019 – 2 O 145/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 3.12.2019 – 1 O 192/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 6.9.2019 – 2 O 188/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 26.7.2019 – 1 O 77/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 9.7.2019 – 2 O 205/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.5.2019 – 1 O 236/18, BeckRS 2019, 11886.

    • Urt. v. 21.2.2019 – 2 O 50/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 21.2.2019 - 2 O 151/18 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Karlsruhe, Urt. v. 6.11.2019 – 13 U 178/19, BeckRS 2019, 28272).  

  • LG Weiden (Oberpfalz): §§ 823 II BGB/263 StGB

    • Urt. v. 6.12.2019 – 11 O 148/19, BeckRS 2019, 31956.

    • Urt. v. 29.11.2019 – 11 O 248/19, BeckRS 2019, 31957.

    • Urt. v. 19.11.2019 – 13 O 215/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.11.2019 – 12 O 264/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.11.2019 – 14 O 697/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 7.6.2019 – 14 O 487/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 16.11.2018 - 11 O 125/18, BeckRS 2018, 43928.

    • Urt. v. 5.10.2018 – 11 O 58/18 (unveröffentlicht). 

  • LG Wiesbaden: § 826 BGB / §§ 823 II/263 StGB

    • Urt. v. 28.8.2019 – 5 O 282/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 6.6.2019 – 3 O 370/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 2.5.2019 – 3 O 300/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 29.4.2019 – 8 O 205/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 30.1.2019 – 8 O 210/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 5.12.2018 – 8 O 78/18, BeckRS 2018, 43705. 

  • LG Würzburg: § 826 BGB

    • Urt. v. 23.2.2018 – 71 O 862/16, BeckRS 2018, 1691.

  • LG Wuppertal: § 826 BGB

    • Urt. v. 17.9.2020 – 6 O 46/20 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 20.7.2020 – 17 O 78/19, BeckRS 2020, 19373.

    • Urt. v. 21.4.2020 – 1 O 407/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 18.3.2020 – 2 O 58/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 24.10.2019 – 5 O 142/19, BeckRS 2019, 35307.

    • Urt. v. 26.9.2019 – 2 O 422/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 15.8.2019 – 5 O 120/19 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.7.2019 – 4 O 394/18, juris = nrwe.de

    • Urt. v. 10.7.2019 – 6 O 79/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 14.6.2019 – 7 O 160/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 19.2.2019 – 2 O 277/18 (unveröffentlicht).

    • Urt. v. 13.12.2018 – 4 O 199/18, BeckRS 2018, 44557.

    • Urt. v. 30.11.2018 - 4 O 436/17 (unveröffentlicht, bestätigt durch OLG Düsseldorf, Urt. v. 30.1.2020 – 15 U 18/19, BeckRS 2020, 701.

    • Urt. v. 16.1.2018 – 4 O 295/17, BeckRS 2018, 1446.   

  • LG Zweibrücken: § 826 BGB
    • Urt. v. 17.1.2020 – 1 O 214/18 (unveröffentlicht). 

   

Amtsgerichte (kaum Fallaufkommen, da idR. wegen Überschreitung der Streitwertgrenze unzuständig): 

  • AG Albstadt, (Versämnis-)Urt. v. 17.1.2019 – 1 C 498/18 (abrufbar unter baum-reiter.de/unsere-erfolge-im-abgasskandal).

  • AG Beckum, Urt. v. 28.12.2018 – 13 C 95/18, BeckRS 2018, 42660: § 826 BGB.

  • AG Dorsten, Urt. v. 15.1.2019 – 3 C 122/18, BeckRS 2019, 10911: § 826 BGB.

  • AG Siegen, Urt. v. 27.9.2018 – 14 C 2107/17 (noch unveröffentlicht): § 826 BGB.

  • AG St. Wendel, Urt. v. 18.3.2019 – 15 C 1147/18, BeckRS 2019, 15801 sowie 15 C 109/18, BeckRS 2019, 15841: § 826 BGB.


Archiv: (Keine) Nutzungsentschädigung zugunsten der Hersteller?

Am 25. Mai 2020 hat der BGH seine erste Entscheidung zu den Klagen geschädigter Fahrzeugkäufer gegen den VW-Konzern verkündet und die Volkswagen AG erwartungsgemäß im sogenannten Grundfall des Dieselskandals wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung verurteilt, vgl. Urt. v. 25.5.2020 - VI ZR 252/19, BeckRS 2020, 10555 = juris.

Dagegen fand der VI. Zivilsenat leider nicht den Mut zur Rechtsfortbildung, soweit es um die Frage des Nutzungsersatzes geht. Vielmehr hat der Senat an seiner bisherigen Rechtsprechung festgehalten, wonach selbst im Anwendungsbereich des besonderen Haftungsgrundes aus § 826 BGB eine unbegrenzte Anrechnung gezogener Nutzungen im Wege der Vorteilsausgleichung stattfinden soll, s. grundlegend bereits Heese NJW 2019, 257, 261 und VuR 2019, 123, 129: Absehen von Vorteilsausgleichung zur Gewährleistung der Präventionsfunktion des § 826 BGB.

Ebenso nun Arnold JuS 2020, 684, 686 f.; vgl. schon Otte-Gräbener GWR 2019, 149; dies. GWR 2019, 388; s. auch Eggert DAR 2019, 45 (46): „Insoweit kann man in VW-Diesel-Fällen (EA189) durchaus geteilter Meinung sein. Man muss sie nur nachvollziehbar begründen“. Unter unionsrechtlichen Gesichtspunkten im Ergebnis gleich Harke VuR 2017, 83 (90 f.); Artz/Harke NJW 2017, 3409, 3414; s. nun auch Lempp NZV 2019, 471, 480 f. und (dabei jeweils Rechtsgutachten für Hausfeld, Berlin) von Mirbach MDR 2020, 129; Klöhn ZIP 2020, 341; Staudinger NJW 2020, 641. 

Vgl. LG Frankfurt (Main), Urt. v. 30.4.2020 – 2-27 O 2/19, BeckRS 2020, 8409 Rn. 32 ff.; LG Halle, Urt. v. 19.3.2020 – 9 O 22/19, BeckRS 2020, 4820 Rn. 17; LG Mannheim, Urt. v. 7.2.2020 – 9 O 258/19, BeckRS 2020, 4003 Rn. 25 und LG Mainz, Urt. v. 6.2.2020 – 9 O 124/19, BeckRS 2020, 1991 Rn. 57 ff.: "Für gewöhnlich muss sich der Geschädigte im Rahmen des Schadenersatzes nach den Grundsätzen der Vorteilsausgleichung diejenigen Vorteile anrechnen lassen [...] Das gilt allerdings nicht im Rahmen des hier vorliegenden Schadenersatzanspruches nach § 826 BGB auf Ersatz des negativen Interesses (so Heese NJW 2019, 257; anderer Auffassung OLG Köln, Beschlüsse vom 29.11.2018 und 03.01.2019 - 18 U 70/18 -; OLG Koblenz, Urt. v. 12.06.2019-5 U 1318/18-, Urt. v. 16.09.2019- 12 U 61/19-, juris Rz. 69). Diese Ausnahme gebietet der Schutzzweck der Norm des § 826 BGB im vorliegenden Fall. § 826 BGB dient nämlich auch dem Zweck, sittenwidrige und vorsätzliche, d.h. besonders verwerfliche Schädigungen zu verhindern. Dies zeigt schon die enorme Haftungsausweitung auf jegliche Vermögensschäden. Wer arglistig handelt, soll nicht auch noch durch Nutzungsersatz unangemessen entlastet werden, zu mal dieser auch noch an dem in Anbetracht der wahren Sachlage völlig überhöhten Kaufpreis gemessen würde (so zutreffend Heese NJW 2019, 257, 261 f. mwN)."

BGH und Oberlandesgerichte tun sich mit einer Abkehr vom (vermeintlichen) Dogma des "Bereicherungsverbots" dagegen schwer. Eine zur Frage der Aussetzung eines Individualrechtsstreits ergangene Entscheidung des OLG Schleswig-Holstein zeigt den Wertungskonflikt allerdings mehr als deutlich. Die Vorinstanz hatte das Verfahren im Hinblick auf die anhängige Musterfeststellungsklage gegen den Willen des Käufers ausgesetzt. Die Beschwerde des Käufers dagegen hatte Erfolg. Das OLG hat die Verzögerungsstrategie der Herstellerin erkannt und führt bezeichnender Weise aus: "[...] Zusätzlich muss bedacht werden, dass – wie senatsbekannt ist – gerade in den VW-Verfahren Verfahrensbeteiligte durchaus auch „auf Zeit“ spielen und die weitere Nutzung der streitbefangenen Pkw bei Privatkäufern wirtschaftlich nicht den klagenden Privatkäufern, sondern den beklagten Händlern oder dem beklagten Hersteller zugutekommt. Auch derartige Momente wären in eine Ermessensentscheidung einzustellen gewesen.", vgl. OLG Schleswig-Holstein, Beschl. v. 8.3.2019 - 17 W 3/19, NJW-RR 2019, 1151, 1152.

Zuvor hatten einzelne Kammern an Landgerichten den Nutzungsersatz im Wege der Vorteilsausgleichung zutreffend vollständig abgelehnt:

  • LG Augsburg
    • Urt. v. 5.12.2018 – 21 O 3267/17, BeckRS 2018, 33800 Rn. 12.
    • Urt. v. 14.11.2018 – 21 O 4310/16, BeckRS 2018, 33801 Rn. 13 = juris.
    • Urt. v. 9.10.2019 – 21 O 4659/18, BeckRS 2019, 26784 Rn. 9.
    • Urt. v. 16.10.2019 – 21 O 3094/18, BeckRS 2019, 31427 Rn. 9.
  • LG Duisburg
    • Urt. v. 31.10.2019 – 8 O 329/18, BeckRS 2019, 40571 Rn. 43.
    • Urt. v. 16.5.2019 – 8 O 122/18, BeckRS 2019, 40570 Rn. 41.
    • Urt. v. 16.5.2019 – 8 O 106/18, BeckRS 2019, 13072 Rn. 43 ff. = juris. 
  • LG Frankfurt (Main), Urt. v. 30.4.2020 – 2-27 O 2/19, BeckRS 2020, 8409 Rn. 32 ff.
  • LG Gera, Urt. v. 16.4.2019 – 3 O 566/18, BeckRS 2019, 9952 Rn. 35 f.
  • LG Halle (Saale)
    • Urt. v. 19.3.2020 – 9 O 22/19, BeckRS 2020, 4820 Rn. 17.
    • Urt. v. 5.3.2019 – 5 O 109/18, BeckRS 2019, 5080 Rn. 15 ff. = juris.
    • Urt. v. 1.2.2019 – 5 O 110/18, BeckRS 2019, 17214.
    • Urt. v. 27.6.2019 – 9 O 9/18, BeckRS 2019, 17168.
  • LG Hannover, Urt. v. 4.7.2019 – 4 O 355/18, BeckRS 2019, 15421 Rn. 22.
  • LG Kassel
    • Urt. v. 4.9.2019 – 8 O 2320/18, BeckRS 2019, 21025 Rn. 36 ff. = juris.
    • Urt. v. 4.9.2019 – 8 O 1914/18, BeckRS 2019, 23022 Rn. 37 ff. = juris.
    • Urt. v. 28.8.2019 – 8 O 2436/18, BeckRS 2019, 23527 Rn. 37 ff.
  • LG Kiel
    • Urt. v. 1.10.2019 – 11 O 243/18, BeckRS 2019, 23799 Rn. 39 f. 
    • Urt. v. 14.6.2019 – 11 O 99/18, BeckRS 2019, 26157 Rn. 38 f.
    • Urt. v. 8.10.2019 – 11 O 153/18, BeckRS 2019, 27948 = juris.
    • Urt. v. 1.10.2019 – 11 O 233/18, BeckRS 2019, 31426 Rn. 40.
  • LG Leipzig, Urt. v. 30.10.2019 – 8 O 3252/18 (unveröffentlicht, insoweit aber ohne Begründung).
  • LG Limburg (Lahn), Urt. v. 12.6.2019 – 1 O 447/18, BeckRS 2019, 15423 (insoweit aber ohne Begründung).
  • LG Lübeck
    • Urt. v. 26.7.2019 – 17 O 119/18, BeckRS 2019, 26160 Rn. 28.
    • Urt. v. 18.10.2019 – 17 O 363/18 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 1.11.2019 – 17 O 106/19, BeckRS 2019, 33370.
    • Urt. v. 29.11.2019 – 17 O 331/18, BeckRS 2019, 32745.
  • LG Mainz, Urt. v. 6.2.2020 – 9 O 124/19, BeckRS 2020, 1991 Rn. 57 ff.
  • LG Mannheim
    • Urt. v. 7.2.2020 – 9 O 258/19, BeckRS 2020, 4003 Rn. 25.
    • Urt. v. 25.10.2019 – 9 O 119/19, BeckRS 2019, 40572 Rn. 30.  
    • Urt. v. 19.7.2019 – 9 O 339/18, BeckRS 2019, 40573 Rn. 62.
  • LG Mühlhausen
    • Urt. v. 10.1.2020 – 6 O 739/18, BeckRS 2020, 3192 Rn. 48.
    • Urt. v. 11.10.2019 – 6 O 647/17, BeckRS 2019, 25236 Rn. 59.
  • LG Osnabrück, Urt. v. 19.11.2019 – 11 O 1320/19, BeckRS 2019, 33568 Rn. 49 f.
  • LG Potsdam
    • Urt. v. 29.5.2019 – 6 O 76/19, BeckRS 2019, 10322 Rn. 45 ff. = juris.
    • Urt. v. 12.4.2019 – 6 O 38/18, BeckRS 2019, 17192 Rn. 61 ff. (rechtskräftig nach Berufungsrücknahme durch VW, vgl. OLG Brandenburg, Beschl. v. 28.1.2020 - 3 U 61/19, hier veröffentlicht).
    • Urt. v. 3.5.2019 – 6 O 433/17, BeckRS 2019, 26150 Rn. 60 ff.
    • Urt. v. 24.5.2019 – 6 O 43/18, BeckRS 2019, 17195.
  • LG Weiden (Oberpfalz)
    • Urt. v. 29.11.2019 – 11 O 248/19, BeckRS 2019, 31957.
    • Urt. v. 6.12.2019 – 11 O 148/19, BeckRS 2019, 31956.

Andere Gerichte stehen auf dem Standpunkt, dass sich die Käufer die gezogenen Nutzungen allenfalls zeitweise anrechnen lassen müssen, etwa bis zur Ausübung des Rückabwicklungsverlangens; vgl. hierzu ebenfalls bereits grundlegend Heese VuR 2019, 123, 124 ff. Dem folgen jetzt auch Schaub NJW 2020, 1028, 1032; Tönies-Bambalska, jurisPR-IWR 4/2020 Anm. 5.

  • OLG Hamburg, Hinweisbeschl. v. 13.1.2020 – 15 U 190/19, BeckRS 2020, 183 Rn. 8 ff. = juris = NJW 2020, 546: „Der Senat neigt demgemäß dazu, eine Nutzungsentschädigung im Grundsatz in Abzug zu bringen (so auch u.a. OLG Koblenz, NJW 2019, 2237 Rn. 82 ff.). Indes hält es der Senat, anders als andere Oberlandesgerichte und insbesondere auch das Oberlandesgericht Koblenz in der zitierten Entscheidung, für erwägenswert, ob sich die Klägerin die von ihr gezogenen Nutzungen nur bis zu dem Zeitpunkt anrechnen lassen muss, zu dem sie die Beklagte zur "Rückabwicklung" des Kaufvertrags aufgefordert und sie damit ggf. auch in Annahmeverzug gesetzt hat (so LG Hamburg, 19.02.2019, 310 0 99/18 - juris, dort Rn. 53 ff.; ebenso LG Nürnberg-Fürth, 16.04.2019, 9 0 8773/18, BeckRS 2019, 7977 Rn. 22; LG Ellwangen, 20.12.2019, 2 0 178/19, BeckRS 2019, 33130 Rn. 46 ff.; noch weitergehend und gar keinen Nutzungsersatz in Abzug bringend LG Augsburg, 14.11.2018, 021 0 4310/16, BeckRS 2018,33801 Rn. 13). Das ließe sich auf die Billigkeitsgesichtspunkte stützen, die der Vorteilsausgleichung zugrunde liegen.“
  • LG Ellwangen, Urt. v. 20.12.2019 – 2 O 178/19, BeckRS 2019, 33130 = juris: Keine Vorteilsausgleichung nach Annahmeverzug bzw. Rechtshängigkeit zugunsten des vorsätzlich sittenwidrig schädigenden Kfz-Herstellers.
  • LG Hamburg
    • Urt. v. 21.4.2020 – 310 O 394/18 (unveröffentlicht): Keine Nutzungsentschädigung qua Vorteilsausgleichung mehr ab Annahmeverzug.
    • Urt. v. 27.3.2020 – 310 O 285/18, BeckRS 2020, 6425: Keine Nutzungsentschädigung qua Vorteilsausgleichung mehr ab Zustellung der Klageschrift.
    • Urt. v. 12.2.2020 – 310 O 4/19 (unveröffentlicht): Keine Nutzungsentschädigung qua Vorteilsausgleichung mehr ab Annahmeverzug.
    • Urt. v. 29.01.2020 – 310 O 12/19 (unveröffentlicht): Keine Nutzungsentschädigung qua Vorteilsausgleichung mehr ab Annahmeverzug.
    • Hinweisbeschl. v. 27.1.2020 – 330 O 277/19, BeckRS 2020, 1042: Keine Nutzungsentschädigung qua Vorteilsausgleichung mehr ab Rückabwicklungsaufforderung an den Hersteller sowie Deliktszinsen iHv. 4 % ab Kaufpreiszahlung.
    • Urt. v. 10.12.2019 – 310 O 54/18 (unveröffentlicht): Keine Nutzungsentschädigung qua Vorteilsausgleichung mehr ab Annahmeverzug.
    • Urt. v. 30.9.2019 – 329 O 1/19, BeckRS 2019, 40618: Keine Nutzungsentschädigung qua Vorteilsausgleichung mehr ab dem Zeitpunkt, in dem die Klägerin den Schadensersatz gegen Rückgabe des Wagens erstmals verlangt hat.
    • Urt. v. 19.2.2019 – 310 O 99/18, BeckRS 2019, 3337 Rn. 49 ff. = juris: Nicht über den Zeitpunkt des Rückabwicklungsverlangens hinaus; s. auch J. Bruns NJW 2019, 801 (804 f.): nicht während des Annahmeverzugs und erneut J. Bruns NJW 2019, 2211 (2212 f.); ders. NJW 2020, 508. 
  • LG Hof, Verf. v. 24.3.2020 – 33 O 470/19 (unveröffentlicht). 

In mehreren Urteilen vertrat die 9. Zivilkammer des LG Nürnberg-Fürth den Standpunkt, dass der Nutzungsersatz zugunsten des beklagten Herstellers auf den Zeitraum zwischen Kenntniserlangung und Rückabwicklungsverlangen beschränkt ist, da der Käufer das Fahrzeug nur in diesem Zeitraum in Kenntnis der wahren Umstände vorbehaltslos genutzt habe. Zwischenzeitlich hat die 9. Zivilkammer diesen Standpunkt allerdings wieder aufgegeben.

  • LG Nürnberg-Fürth, Urt. v. 16.4.2019 – 9 O 8773/18, BeckRS 2019, 7977, Rn. 22 ff. = juris; s. auch Urt. v. 9.4.2019 – 9 O 8478/18, BeckRS 2019, 26166 Rn. 22 ff.; Urt. v. 29.10.2019 – 9 O 2719/19, BeckRS 2019, 26959 Rn. 20 ff.; ohne Begründung gegenteilig aber Urt. v. 13.8.2019 – 9 O 8650/18 und Urt. v. 16.8.2019 – 9 O 6056/18 (unveröffentlicht).

Diese Gerichte begründen die Einschränkung der Vorteilsausgleichung damit, dass die Hersteller andernfalls durch die gezielte Verzögerung der Rechtsdurchsetzung von einer anwachsenden Vorteilsausgleichung unangemessen profitieren würden, vgl. hierzu eingehend Heese VuR 2019, 123, 124, 128. Auf die Notwendigkeit einer wertungsgerechten Korrektur hatte auch bereits das OLG München im Kontext des Gewährleistungsrechts hingewiesen: 

  • OLG München, Beschl. v. 23.3.2017 – 3 U 4316/16, BeckRS 2017, 105163 Rn. 14.: „Die Bindung des Käufers über einen Zeitraum von 12 Monaten hinaus ist damit nicht mehr zu rechtfertigen, zumal sich faktisch durch die Pflicht des Käufers, Nutzungsentschädigung an den Verkäufer zu entrichten, bei einer Bindung von mehr als einem Jahr trotz nicht vertragskonformer Leistung des Verkäufers ein zusätzliches Rücktrittshindernis für den Käufer ergibt und der Verkäufer insoweit einen unbilligen Vorteil erlangen würde."

Das Absehen von derVorteilsausgleichung könnte zudem unter unionsrechtlichen Gesichtspunkten erforderlich sein. Aus diesem Grund hat das LG Gera unlängst ein Verfahren ausgesetzt und dem EuGH eine entsprechende Frage zum EU-Recht vorgelegt. Allerdings hat das LG Gera dabei übersehen, dass ein Absehen von einer Vorteilsausgleichung nicht nur im Hinblick auf die Effektivität des europäischen KfZ-Zulassungsrechts impliziert sein könnte, sondern auch im Hinblick auf die Verbrauchsgüterkaufrichtlinie (vgl. § 475 Abs. 3 BGB sowie EuGH Slg. 2008, I-2685 = NJW 2008, 1433 – Quelle):

  • LG Gera, Vorlagebeschl. v. 30.8.2019 – 7 O 1188/18, juris: „Sind §§ 6, 27 EG-FGV bzw. Art. 18 Abs. 1, 26 Abs. 1, 46 der Richtlinie 2007/46/EG und Art. 5 Abs. 2 der VO (EG) Nr. 715/2007 dahin auszulegen, dass im Falle eines Verstoßes hiergegen die Anrechnung einer Nutzungsentschädigung für die tatsächliche Nutzung des Fahrzeugs auf den Schaden des Endkunden ganz oder teilweise (ggf.: in welcher Weise bzw. in welchem Umfang?) zu entfallen hat, wenn der Endkunde wegen dieses Verstoßes die Rückgängigmachung des Fahrzeugkaufvertrages verlangen kann und verlangt? Ändert sich an der Auslegung etwas, wenn der Verstoß einhergeht mit der Täuschung der Genehmigungsbehörden und der Endkunden darüber, dass alle Genehmigungsvoraussetzungen erfüllt sind und der Einsatz des Fahrzeugs im Straßenverkehr uneingeschränkt zulässig ist, und Verstoß und Täuschung zu dem Zweck der Kostensenkung und Gewinnmaximierung durch hohe Absatzzahlen unter gleichzeitiger Verschaffung eines Wettbewerbsvorteils auf Kosten der ahnungslosen Kunden erfolgen?“

Die Berechnung des Nutzungsersatzes nach der von den meisten Gerichten zugrunde gelegten Wertschwundformel als für den Käufer unbillig beanstandete das LG Itzehoe:

  • LG Itzehoe, Urt. v. 10.10.2019 - 7 O 171/19, BeckRS 2019, 44735 = juris: „Nach Auffassung des Gerichts für diese Methode jedenfalls bei höheren Laufleistungen zu offensichtlich unzutreffenden Lösungen. […] So ist gerichtsbekannt, dass der Händler- Einkaufswert von Fahrzeugen mit höherer Kilometerleistung häufig den nach dieser Methode errechneten Schadensersatzbetrag unter Einbeziehung der Nutzungsentschädigung erreicht oder sogar übersteigt. Der Geschädigte steht durch Anrechnung der so berechneten Nutzungsentschädigung wirtschaftlich schlechter, und der Schädiger wirtschaftlich besser als ohne den Schadensersatzanspruch. Folgte man der Logik dieser Berechnungsmethode, so müsste bei einer Kilometerleistung von mehr als 300.000 km der Geschädigte im Zuge der Abwicklung seines Schadensersatzanspruches nicht nur einen Betrag herausgeben, der den Wert des Neuwagens übersteigt, sondern darüber hinaus noch das Fahrzeug übereignen. Dass dies zu einer unbilligen Entlastung des Schädigers führt, ist offensichtlich. Zudem verbleibt bei dieser Berechnungsmethode dem arglistig täuschenden Hersteller im Zuge der Abwicklung der der im Kaufpreis enthaltende Unternehmergewinn. Auch das ist mit den vom Bundesgerichtshof entwickelten, oben genannten Grundsätzen unvereinbar. Das Gericht hält es dafür für erforderlich, die Nutzungsentschädigung um den darin enthaltenen Herstellergewinn zu kürzen. Im Hinblick darauf, dass die Beklagte sowohl im Jahr des Verkaufs des Fahrzeugs als auch in den Folgejahren außerordentlich hohe Gewinne erzielt hat, hält das Gericht es für angemessen, die Nutzungsentschädigung zur Vermeidung einer Überkompensation, insbesondere durch verbleibende Gewinne um weitere 10 % zu kürzen (§ 287 ZPO).“

Die Mehrzahl der Instanzgerichte aber mindert den Schadensersatzanspruch des Käufers im Wege der Vorteilsausgleichung und spricht sich dagegen aus im vorliegenden Fall aus besseren Wertungsgründen von der Anrechnung der Nutzungen ganz oder teilweise abzusehen.  

  • OLG Koblenz, Urt. v. 28.8.2019 – 5 U 1218/18, BeckRS 2019, 20653 und Urt. v. 12.6.2019 – 5 U 1318/18, BeckRS 2019, 11148 Rn. 82 ff. = juris (nicht rechtskräftig); im Hinblick auf die dort vertretene Anrechnung von Nutzungen s. die ablehnenden Besprechungen von Bruns NJW 2019, 2211 ff.; Lempp NZV 2019, 471, 480 f.
  • OLG Köln, Urt. v. 10.3.2020 – 4 U 219/19, BeckRS 2020, 3439 = juris = nrwe.de mit eingehender Behandlung des zum Ende des ersten Quartals 2020 bestehenden Diskussionsstandes.
  • OLG Karlsruhe, Hinweisbeschl. v. 5.3.2019 - 13 U 142/18, BeckRS 2019, 3395 Rn. 117 = juris = WM 2019, 881 = ZIP 2019, 863 = DAR 2019, 266 = ZVertriebsR 2019, 178.

Die sich aus der Vorteilsausgleichung ergebenden fragwürdigen Konsequenzen werden besonders anschaulich, wenn der Nutzungsersatz nach der von den Instanzgerichten zugrunde gelegten Berechnungsformel den Kaufpreis (erheblich) übersteigt:

  • OLG Saarbrücken, Hinweisbeschl. v. 20.5.2019 – 2 U 109/18, BeckRS 2019, 41411: „Danach beträgt der Wert der gezogenen Nutzungen unter Berücksichtigung einer bisherigen Laufleistung von 322.863 km 29.432,19 € und liegt damit deutlich über dem gezahlten Kaufpreis“ iHv. 22.790 €.
  • LG Saarbrücken, Urt. v. 10.10.2018 – 12 O 39/18, BeckRS 2018, 45560: Kaufpreis 23.260 €; berechneter Nutzungswert 29.922,94 €.

Der 17. Zivilsenat des Oberlandesgericht Frankfurt (Main) hatte in einem Beweisbeschluss die These vertreten, dass sich der Käufer sogar noch weitergehend den Wertverlust anrechnen lassen müsse, den er bei einem alternativ angeschafften Fahrzeug erlitten hätte. Dieser dürfte den Nutzungsersatz nach der o.g. Formel noch beiweitem übersteigen. 

  • OLG Frankfurt (Main), Beweisbeschl. v. 25.9.2019 – 17 U 45/19, BeckRS 2019, 22222.

Archiv: (Keine) Deliktszinsen ab Kaufpreiszahlung

Der VI. Zivilsenat hat sich in mehreren Entscheidungen gegen die Anwendung von § 849 BGB im VW-Fall ausgesprochen. Käufer, die ihr Fahrzeug vor dem 22. September 2020 erworben hatten müssen sich daher nicht nur einen Nutzungsabzug gefallen lassen, sondern erhalten auch keine Deliktszinsen, vgl. BGH Urt. v. 30.7.2020 – VI ZR 397/19, BeckRS 2020, 19838 = juris und VI ZR 354/19, BeckRS 2020, 19274 = juris: 

Die Entscheidung des VI. Zivilsenats ist abzulehnen; sie leidet an einem offensichtlichen Widerspruch, vgl. Heese NJW 2020, Heft 38 sowie zutreffend bereits statt vieler bereits OLG Oldenburg, Urt. v. 12.3.2020 – 14 U 302/19, BeckRS 2020, 3450 Rn. 57: 

"Das gegen eine Verzinsung nach § 849 BGB vorgebrachte Argument, der Geschädigte habe sich des Geldes nicht ersatzlos begeben, weil er ein Fahrzeug zur Nutzung erhalte (OLG Hamm, a.a.O.), überzeugt den Senat nicht. Diesem Umstand ist durch die Anrechnung der gezogenen Nutzung im Wege der Vorteilsausgleichung ausreichend Rechnung getragen. Anderenfalls wäre der Umstand, dass der Geschädigte ein Fahrzeug zur Verfügung hatte, einerseits zum Nachteil des Geschädigten doppelt berücksichtigt und andererseits würde ein Absehen von der Anwendung des § 849 BGB bei zusätzlicher Anrechnung einer Nutzungsentschädigung zu einer Privilegierung der Beklagten führen, die sie gerade als vorsätzlich sittenwidrige Schädigerin nicht verdient".

In der Instanzrechtsprechung bestand zuvor Uneinigkeit im Hinblick auf die Verzinsung des Kaufpreisschadens. Überwiegend gingen die (ganz mehrheitlich) verurteilenden Instanzgerichte, einschließlich des OLG Köln, auf der Grundlage von §§ 849, 246 BGB davon aus, dass die Hersteller Zinsen nicht erst ab Verzug bzw. Rechtshängigkeit schulden, sondern iHv. 4 % bereits ab dem Zeitpunkt der Kaufpreiszahlung. Voraussetzung dafür, dass sich die Gerichte mit diesem Zinsanspruch befassten, war aber ein entsprechender Antrag des Klägers:
    

Instanzgerichte, die die Anwendung von § 849 BGB anfänglich befürworten: 

Oberlandesgerichte:

  • OLG Brandenburg
    • Urt. v. 8.7.2020 – 4 U 115/19, juris.
    • Urt. v. 7.7.2020 – 6 U 109/18, BeckRS 2020, 17762 = juris.
    • Urt. v. 3.6.2020 – 4 U 139/19, BeckRS 2020, 11365 = juris.
    • Urt. v. 25.3.2020 – 4 U 114/19, BeckRS 2020, 5430.
    • Urt. v. 25.3.2020 – 4 U 176/19, BeckRS 2020, 5432.
    • Urt. v. 4.3.2020 – 4 U 58/19, BeckRS 2020, 6270.
    • Urt. v. 4.3.2020 – 4 U 65/19, BeckRS 2020, 3452.
    • Urt. v. 11.2.2020 – 1 U 12/19, BeckRS 2020, 3294.
  • OLG Jena
    • Urt. v. 7.4.2020 – 7 U 1067/19, BeckRS 2020, 8289.
    • Urt. v. 25.3.2020 – 2 U 584/19, BeckRS 2020, 8618.
  • OLG Karlsruhe
    • Urt. v. 21.1.2020 – 17 U 342/19, BeckRS 2020, 7474.
    • Urt. v. 21.1.2020 – 17 U 2/19, BeckRS 2020, 519.
    • Urt. v. 19.11.2019 – 17 U 146/19, BeckRS 2019, 28963 = juris (gegenteilig anderer Senat, s. unten).
  • OLG Köln
    • Urt. v. 29.5.2020 – 19 U 184/19, juris.
    • Urt. v. 25.3.2020 – 16 U 177/19, BeckRS 2020, 4821.
    • Urt. v. 12.3.2020 – 18 U 129/19, BeckRS 2020, 4822.
    • Urt. v. 10.3.2020 – 4 U 192/19, BeckRS 2020, 3540.
    • Urt. v. 10.3.2020 – 4 U 219/19, BeckRS 2020, 3439 = juris.
    • Urt. v. 6.3.2020 – 19 U 155/19, BeckRS 2020, 3395 = juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 6.3.2020 – 19 U 214/19, BeckRS 2020, 3393 = juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 13.2.2020 – 18 U 147/19, BeckRS 2020, 2332 = juris = nrwe.de.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 7 U 141/19, BeckRS 2020, 1312 = nrwe.de.
    • Urt. v. 17.7.2019 – 16 U 199/18, BeckRS 2019, 20644 = juris (rechtskräftig).
    • Hinweisbeschl. v. 29.4.2019 – 16 U 30/19, BeckRS 2019, 11997 (bestätigt auch insoweit LG Bonn, Urt. v. 16.1.2019 – 1 O 138/18, BeckRS 2019, 11862). 
    • Hinweisbeschl. v. 27.6.2019 – 27 U 14/19, BeckRS 2019, 15507.
  • OLG Koblenz
    • Urt. v. 30.6.2020 – 3 U 1869/19, BeckRS 2020, 15305 = juris.
    • Urt. v. 30.6.2020 – 3 U 123/20, BeckRS 2020, 15296 = juris.
    • Urt. v. 16.12.2019 – 12 U 583/19, BeckRS 2019, 32695. 
    • Urt. v. 16.12.2019 - 12 U 696/19, BeckRS 2019, 31887.
    • Urt. v. 25.10.2019 – 3 U 819/19, BeckRS 2019, 30991 = juris.
    • Urt. v. 16.9.2019 – 12 U 61/19, BeckRS 2019, 21606, aber unter Beschränkung der Verzinsung des Kaufpreises in Höhe des Minderwerts des manipulierten Fahrzeugs, in casu geschätzt 10% (gegenteilig anderer Senat, s. unten); ebenso LG Nürnberg-Fürth, Urt. v. 29.10.2019 – 9 O 2719/19, BeckRS 2019, 26959; Urt. v. 24.1.2010 – 9 O 7485/19, BeckRS 2020, 4183.
  • OLG Oldenburg
    • Urt. v. 30.4.2020 – 14 U 294/19, BeckRS 2020, 12482.
    • Urt. v. 12.3.2020 – 14 U 302/19, BeckRS 2020, 3450.
    • Urt. v. 11.3.2020 – 3 U 146/19 (unveröffentlicht).
    • Urt. v. 12.2.2020 – 3 U 114/19, BeckRS 2020, 2489.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 1 U 135/19, BeckRS 2020, 7416.
    • Urt. v. 30.1.2020 – 1 U 131/19, BeckRS 2020, 517.
    • Urt. v. 22.1.2020 – 3 U 76/19, BeckRS 2020, 697.
    • Urt. v. 16.1.2020 – 14 U 166/19, BeckRS 2020, 280.
    • Urt. v. 19.12.2019 – 1 U 82/19, BeckRS 2019, 35188.
    • Urt. v. 19.12.2019 – 1 U 88/19, BeckRS 2019, 32309.
    • Urt. v. 2.10.2019 – 5 U 47/19, BeckRS 2019, 23205.
    • Urt. v. 30.10.2019 – 14 U 93/19, BeckRS 2019, 28349: obiter dictum, in casu nur wegen finanziertem Fahrzeugkauf abgelehnt.
  • OLG Schleswig-Holstein
    • Urt. v. 11.3.2020 – 9 U 178/19, BeckRS 2020, 3821.
    • Urt. v. 11.3.2020 – 9 U 133/19, BeckRS 2020, 3364.
    • Urt. v. 12.2.2020 – 9 U 189/19 (unveröffentlicht).

  

Landgerichte (wenigstens 66 von bundesweit 115, Auswahl): 

  • LG Aachen, Urt. v. 24.1.2019 – 1 O 259/18 (unveröffentlicht).
  • LG Augsburg, Urt. v. 3.6.2019 – 032 O 3348/18 (unveröffentlicht).
  • LG Bad Kreuznach, Urt. v. 5.12.2018 - 3 O 29/18, BeckRS 2018, 42669; Urt. v. 14.2.2019 – 3 O 141/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 12.11.2019 – 2 O 116/19 (unveröffentlicht).
  • LG Baden-Baden, Urt. v. 27.4.2017 – 3 O 163/16, BeckRS 2017, 136694.
  • LG Bamberg, Urt. v. 21.12.2018 – 10 O 212/18 und Urt. v. 17.4.2019 – 12 O 557/18 (unveröffentlicht).
  • LG Bayreuth, Urt. v. 2.7.2019 – 43 O 201/19 (unveröffentlicht).
  • LG Berlin, Urt. v. 10.5.2019 – 12 O 209/18, BeckRS 2019, 10913; Urt. v. 30.7.2019 – 3 O 48/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 23.5.2019 – 58 O 124/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 16.11.2019 – 20 O 96/18 (obiter dictum, unveröffentlicht).
  • LG Bielefeld, Urt. v. 29.4.2019 – 8 O 527/18, BeckRS 2019, 15804.
  • LG Bochum, Urt. v. 4.10.2018 – I-1 O 124/17, BeckRS 2018, 31338 = juris; s. Urt. v. 8.2.2019 – I-4 O 101/18, BeckRS 2019, 1778 = juris.
  • LG Bonn, Urt. v. 16.1.2019 – 1 O 138/18, BeckRS 2019, 11862; s. auch Urt. v. 6.3.2019 – 13 O 90/18, BeckRS 2019, 12836; Urt. v. 28.1.2019 – 10 O 254/18 (www.justiz.nrw.de) und Urt. v. 7.3.2018 – 19 O 327/17, BeckRS 2018, 3169 = MDR 2018, 404; Urt. v. 18.3.2020 – 10 O 301/19, BeckRS 2020, 5908.
  • LG Bückeburg, Urt. v. 11.7.2019 – 3 O 42/18 (unveröffentlicht).
  • LG Coburg, Urt. v. 21.8.2019 – 12 O 801/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 2.7.2019 – 25 O 785/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 17.1.2020 – 22 O 476/19 (unveröffentlicht).
  • LG Cottbus, Urt. v. 16.5.2019 – 2 O 437/18, BeckRS 2019, 18817; s. auch Urt. v. 13.6.2019 – 3 O 380/18 (unveröffentlicht, † gegenteilig noch Urt. v. 14.3.2019 – 2 O 350/18, BeckRS 2019, 10923).
  • LG Darmstadt, Urt. v. 13.5.2019 – 3 O 330/18, BeckRS 2019, 8925; Urt. v. 15.8.2019 – 3 O 381/18 (unveröffentlicht).
  • LG Dortmund, Urt. v. 6.6.2017 – 12 O 228/16, BeckRS 2017, 123451; s. auch Urt. v. 24.6.2019 – 25 O 83/19 (unveröffentlicht).  
  • LG Düsseldorf, Urt. v. 25.2.2019 – 21 O 176/18, BeckRS 2019, 15872; s. auch Urt. v. 24.6.2019 – 21 O 391/18 (unveröffentlicht).
  • LG Duisburg, Urt. v. 27.5.2019 – 2 O 366/18/17 (unveröffentlicht).
  • LG Ellwangen, Urt. v. 19.9.2018 – 5 O 161/18: §§ 823 II BGB/263 StGB, BeckRS 2018, 45886 (gegenteilig andere Kammer, s. unten).
  • LG Essen, Urt. v. 4.9.2017 – 16 O 245/16, BeckRS 2017, 130335; Urt. v. 1.8.2019 – 3 O 402/18, BeckRS 2019, 26163.
  • LG Flensburg, Urt. v. 12.4.2019 – 8 O 135/18 (unveröffentlicht).
  • LG Frankfurt (Main), Urt. v. 28.12.2018 – 2-28 O 350/17 (unveröffentlicht); Urt. v. 25.10.2019 – 2-12 O 152/19 (unveröffentlicht).   
  • LG Frankfurt (Oder), Urt. v. 19.2.2019 – 19 O 29/18 (unveröffentlicht, rechtskräftig nach Berufungsrücknahme durch VW).
  • LG Freiburg (Breisgau), Urt. v. 14.1.2019 – 11 O 94/18, BeckRS 2019, 12837 (gegenteilig andere Kammer, s. unten).
  • LG Fulda, Urt. v. 16.4.2019 – 4 O 202/18 (unveröffentlicht).
  • LG Gießen, Urt. v. 30.1.2019 – 3 O 153/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 18.7.2019 – 4 O 111/18 (unveröffentlicht).
  • LG Halle, Urt. v. 21.2.2020 – 3 O 365/18 (unveröffentlicht).
  • LG Hamburg, Urt. v. 24.11.2017 – 306 O 318/16, BeckRS 2017, 149790 = juris; s. auch Urt. v. 29.5.2019 – 305 O 5/19, BeckRS 2019, 21620 = juris; Urt. v . 25.6.2019 – 311 O 72/19 (unveröffentlicht) und Urt. v. 26.6.2019 –329 O 310/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 14.10.2019 – 335 O 150/18, juris = landesrecht-hamburg.de.
  • LG Hannover, Urt. v. 13.05.2019 – 1 O 129/18, BeckRS 2019, 10926 (gegenteilig andere Kammer, s. unten). 
  • LG Heilbronn, Urt. v. 23.1.2019 – Gö 7 O 15/18, BeckRS 2019, 16594.
  • LG Hildesheim, Urt. v. 14.6.2019 – 5 O 62/18, BeckRS 2019, 18999.
  • LG Itzehoe, Urt. v. 1.2.2019 – 6 O 182/18, BeckRS 2019, 16387 (gegenteilig andere Kammer, s. unten).
  • LG Kassel, Urt. v. 4.9.2019 – 8 O 2320/18 (unveröffentlicht); s. auch Urt. v. 11.12.2018 – 8 O 2210/17, BeckRS 2018, 41899 = juris.
  • LG Kempten (Allgäu), Urt. v. 24.5.2019 – 22 O 1801/18, BeckRS 2019, 17080.
  • LG Kiel, Urt. v. 30.1.2019 – 6 O 299/18, DAR 2019, 208 = juris; Urt. v. 29.11.2019 – 8 O 420/18 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammer, s. unten).
  • LG Köln, Urt. v. 4.10.2018 – 30 O 175/18 (unveröffentlicht); s. auch Urt. v. 10.5.2019 – 16 O 560/18 (unveröffentlicht).  
  • LG Konstanz, Urt. v. 12.4.2019 – E 3 O 401/18, BeckRS 2019, 8169.
  • LG Krefeld, Urt. v. 23.1.2019 – 2 O 85/18, BeckRS 2019, 1303 = juris; s. auch Urt. v. 11.4.2018 - 2 O 290/17, BeckRS 2018, 21504 = juris und Urt. v. 19.6.2019 – 2 O 527/18 (unveröffentlicht).
  • LG Landau (Pfalz), Urt. v. 31.5.2019 – 3 O 42/18 (unveröffentlicht).
  • LG Limburg (Lahn), Urt. v. 10.7.2019 – 2 O 482/18 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammer, s. unten).
  • LG Leipzig, Urt. v. 3.7.2019 – 05 O 3383/18 (unveröffentlicht), s. auch Urt. v. 21.6.2019 – 03 O 3100/18 (unveröffentlicht), gegenteilig andere Kammer, s. unten).
  • LG Lübeck, Urt. v. 30.11.2018 – 4 O 118/18, BeckRS 2018, 45128; s. auch Urt. v. 7.12.2018 – 3 O 143/18 (unveröffentlicht, rechtskräftig nach Berufungsrücknahme durch VW).
  • LG Mainz, Urt. v. 15.5.2019 – 3 O 97/18, BeckRS 2019, 17083; Urt. v. 6.2.2020 – 9 O 124/19, BeckRS 2020, 1991.
  • LG Mannheim, Urt. v. 29.5.2020 – 1 O 226/19 (unveröffentlicht).
  • LG Mönchengladbach, Urt. v. 17.4.2019 – 11 O 305/18, BeckRS 2019, 11887; s. auch Urt. v. 27.6.2019 – 1 O 248/18, BeckRS 2019, 19070 = juris.
  • LG Mosbach, Urt. v. 4.6.2019 – 2 O 251/18 und Urt. v. 10.7.2019 – 1 O 17/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 7.11.2019 – 1 O 140/19 (unveröffentlicht).
  • LG München I, Urt. v. 26.2.2019 – 34 O 5648/18, BeckRS 2019, 19015; s. auch Urt. v. 13.3.2019 – 40 O 12793/18, BeckRS 2019, 19016 und Urt. v. 24.4.2019 – 41 O 13268/18 (unveröffentlicht).
  • LG München II, Urt. v. 10.4.2019 – 14 O 4721/17 (unveröffentlicht).
  • LG Münster, Urt. v. 7.3.2019 – 08 O 192/18, BeckRS 2019, 13338; s. auch Urt. v. 28.6.2017 – 02 O 165/16, BeckRS 2017, 128345 = juris und Urt. v. 26.4.2019 – 011 O 246/18 (unveröffentlicht).
  • LG Neubrandenburg, Urt. v. 18.4.2019 – 4 O 302/19 (unveröffentlicht).
  • LG Nürnberg-Fürth, Urt. v. 17.4.2019 – 9 O 8773/18, BeckRS 2019, 7977; s. auch Urt. v. 16.4.2019 – 9 O 8773/18, BeckRS 2019, 7977; Urt. v. 27.11.2019 – 9 O 3250/19 (unveröffentlicht gegenteilig anderer Einzelrichter, s. unten).
  • LG Offenburg, Urt. v. 13.12.2018 – 3 O 321/17, BeckRS 2018, 44453 (gegenteilig andere Kammer, s. unten).
  • LG Osnabrück, Urt. v. 21.12.2018 – 11 O 1032/18, BeckRS 2018, 44864; Urt. v. 20.11.2019 – 3 O 445/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 19.11.2019 – 11 O 1320/19 (unveröffentlicht).
  • LG Potsdam, Urt. v. 29.5.2019 – 6 O 76/19, BeckRS 2019, 10322 = juris (gegenteilig andere Kammer, s. unten).
  • LG Regensburg, Urt. v. 4.6.2019 – 43 O 2569/18, BeckRS 2019, 19110; Urt. v. 23.8.2019 – 83 O 588/19 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammer, s. unten).
  • LG Schwerin, Urt. v. 19.7.2019 – 3 O 285/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 19.7.2019 – 3 O 350/18 (unveröffentlicht).
  • LG Siegen, Urt. v. 9.1.2019 – 1 O 36/18, BeckRS 2019, 4038 = juris; Urt. v. 24.7.2019 – 1 O 544/18 (unveröffentlicht).
  • LG Stendal, Urt. v. 6.3.2019 – 23 O 222/18 (unveröffentlicht).
  • LG Stuttgart, Urt. v. 17.1.2019 – 23 O 178/18, BeckRS 2019, 270 = juris; s. auch Urt. v. 8.5.2019 – 14 O 353/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 16.8.2019 – 46 O 101/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 27.8.2019 – 15 O 222/19 (unveröffentlicht). 
  • LG Trier, Urt. v. 29.5.2019 – 5 O 737/18, BeckRS 2019, 19117; s. auch Urt. v. 3.7.2019 – 5 O 745/18 (unveröffentlicht).
  • LG Tübingen, Urt. v. 8.3.2019 – 4 O 307/18, BeckRS 2019, 7495.
  • LG Ulm, Urt. v. 10.5.2019 – 2 O 478/18, BeckRS 2019, 19119; s. auch Urt. v. 17.12.2018 – 2 O 5/18, BeckRS 2018, 46789 (rechtskräftig). 
  • LG Verden, Urt. v. 12.11.2018 – 8 O 98/18, BeckRS 2018, 44337 und Urt. v. 13.5.2019 – 8 O 268/18 (unveröffentlicht).
  • LG Waldshut-Tiengen, Urt. v. 13.5.2019 – 1 O 236/18, BeckRS 2019, 11886; Urt. v. 13.12.2019 – 2 O 145/19 (unveröffentlicht).
  • LG Weiden (Oberpfalz), Urt. v. 16.11.2018 – 11 O 125/18, BeckRS 2018, 43928; Urt. v. 5.11.2019 – 12 O 264/19 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammer, s. unten).
  • LG Wiesbaden, Urt. v. 30.1.2019 – 8 O 210/18 (unveröffentlicht); s.auch Urt. v. 5.12.2018 – 8 O 78/18, BeckRS 2018, 43705.
  • LG Wuppertal, Urt. v. 19.7.2019 – 4 O 394/18, www.nrwe.de (gegenteilig andere Kammer, s. unten).

     

  • AG Dorsten, Urt. v. 15.1.2019 – 3 C 122/18, BeckRS 2019, 10911.

    

Instanzgerichte, die die Anwendung von § 849 BGB von Anfang an abgelehnt hatten: 

Oberlandesgerichte:

  • KG Berlin
    • Urt. v. 18.11.2019 – 24 U 129/18, BeckRS 2019, 29883.
    • Urt. v. 26.9.2019 – 4 U 77/18, BeckRS 2019, 22712 = juris.
    • Urt. v. 26.9.2019 – 4 U 51/19, BeckRS 2019, 22714 = juris.
  • OLG Bremen
    • Urt. v. 6.3.2020 – 2 U 91/19, BeckRS 2020, 4000. 
  • OLG Dresden
    • Urt. v. 7.4.2020 – 9a U 2423/19, BeckRS 2020, 5316.
    • Urt. v. 5.3.2020 – 10a U 1834/19, BeckRS 2020, 3277.
    • Urt. v. 5.3.2020 – 10a U 1907/19, BeckRS 2020, 3280.
  • OLG Frankfurt/Main
    • Urt. v. 31.3.2020 – 13 U 134/19, juris = www.lareda.hessenrecht.hessen.de.
    • Urt. v. 27.11.2019 – 17 U 290/18, BeckRS 2019, 30941. 
  • OLG Karlsruhe, Urt. v. 6.11.2019 – 13 U 37/19, BeckRS 2019, 27008 = juris (gegenteilig anderer Senat, s. oben). 
  • OLG Koblenz
    • Urt. v. 4.12.2019 – 10 U 738/19, BeckRS 2019, 31781.
    • Urt. v. 20.11.2019 – 10 U 731/19, BeckRS 2019, 38584 = juris.
    • Urt. v. 28.8.2019 – 5 U 1218/18, BeckRS 2019, 20653 (gegenteilig anderer Senat, s. oben).
  • OLG Köln, Hinweisbeschl. v. 29.5.2019 – 11 U 98/18, BeckRS 2019, 22496 (gegenteilig andere Senate, s. oben).
  • OLG Hamm
    • Urt. v. 20.3.2020 – 45 U 28/19, BeckRS 2020, 6919 = juris = nrwe.de.

    • Urt. v. 11.2.2020 – 13 U 20/19, BeckRS 2020, 3398 = juris = nrwe.de.

    • Urt. v. 10.9.2019 – 13 U 149/18, BeckRS 2019, 20495.

  • OLG München
    • Urt. v. 6.4.2020 – 21 U 4851/19, BeckRS 2020, 5238.
    • Urt. v. 15.01.2020 – 20 U 3219/18, BeckRS 2020, 89.
    • Urt. v. 15.01.2020 – 20 U 3247/18, BeckRS 2020, 90.
    • Urt. v. 17.12.2019 – 18 U 3363/19, BeckRS 2019, 33717.
    • Urt. v. 15.10.2019 – 24 U 797/19, BeckRS 2019, 25424.
  • OLG Naumburg, Urt. v. 27.9.2019 – 7 U 24/19, BeckRS 2019, 24547. 
  • OLG Oldenburg
    • Urt. v. 21.10.2019 – 13 U 73/19, BeckRS 2019, 25843.
    • Urt. v. 26.11.2019 – 2 U 29/19, BeckRS 2019, 30442 (gegenteilig andere Senate, s. oben).
  • OLG Schleswig-Holstein
    • Urt. v. 19.3.2020 – 7 U 100/19, juris.
    • Urt. v. 9.3.2020 – 16 U 96/19, BeckRS 2020, 3367 (gegenteilig anderer Senat, s. oben).
    • Urt. v. 22.11.2019 – 17 U 44/19, BeckRS 2019, 29874.
  • OLG Stuttgart
    • Urt. v. 31.3.2020 – 12 U 452/19, BeckRS 2020, 5651.
    • Urt. v. 28.11.2019 – 14 U 89/19, BeckRS 2019, 30073.
    • Urt. v. 26.11.2019 – 12 U 142/19, BeckRS 2019, 30074.
    • Urt. v. 26.11.2019 – 10 U 154/19, BeckRS 2019, 30077.
  • OLG Zweibrücken, Urt. v. 14.11.2019 – 4 U 88/19, BeckRS 2019, 30078.

     

Landgerichte (Auswahl):        

  • LG Arnsberg, Urt. v. 18.7.2019 – I-2 O 473/18 (unveröffentlicht).
  • LG Aschaffenburg, Urt. v. 6.9.2019 – 32 O 395/18, BeckRS 2019, 26060.
  • LG Aurich, Urt. v. 5.3.2019 – 1 O 696/18 (unveröffentlicht).
  • LG Bamberg, Urt. v. 7.6.2019 – 2 O 421/18 (unveröffentlicht).
  • LG Berlin, Urt. v. 26.9.2019 – 7 O 343/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 4.9.2019 – 29 O 378/17 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammern, s. oben).
  • LG Bremen, Urt. v. 12.4.2019 – 4 O 365/18, BeckRS 2019, 6354 = juris.
  • LG Bückeburg, Urt v. 30.8.2019 – 1 O 238/18, juris.
  • LG Bochum, Urt. v. 2.10.2019 – I-5 401/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 7.8.2019 – I-5 O 141/19 (unveröffentlicht).
  • LG Duisburg, Urt. v. 24.6.2019 – 4 O 387/18 (unveröffentlicht).
  • LG Ellwangen, Urt. v. 9.11.2018 – 2 O 116/18, BeckRS 2018, 45704 (gegenteilig andere Kammer, s. oben).
  • LG Flensburg, Urt. v. 28.11.2019 – 7 O 160/18 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammer, s. oben).
  • LG Freiburg (Breisgau), Urt. v. 11.1.2019 – 2 O 84/18, BeckRS 2019, 2025 (gegenteilig andere Kammer, s. oben)
  • LG Frankenthal (Pfalz), Urt. v. 15.5.2019 – 6 O 289/18, BeckRS 2019, 9142 = juris.
  • LG Fulda, Urt. v. 8.11.2019 – 3 O 68/19, BeckRS 2019, 4015 (gegenteilig andere Kammer, s. oben).
  • LG Halle (Saale), Urt. v. 27.8.2019 – 6 O 117/19 (unveröffentlicht).
  • LG Hannover, Urt. v. 4.7.2019 – 4 O 355/18, BeckRS 2019, 15421; s. auch Urt. v. 26.4.2019 – 5 O 88/18 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammer, s. oben).
  • LG Hof, Urt. v. 20.9.2019 – 13 O 543/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 9.8.2019 – 12 O 503/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 6.11.2019 – 33 O 388/18 (unveröffentlicht).
  • LG Itzehoe, Urt. v. 17.1.2019 – 2 O 111/18, BeckRS 2019, 16386 (gegenteilig andere Kammer, s. oben).
  • LG Kaiserslautern, Urt. v. 16.4.2019 – 4 O 356/18, BeckRS 2019, 9251.
  • LG Karlsruhe, Urt. v. 16.4.2019 – 10 O 163/18 (unveröffentlicht); s. auch Urt. v. 22.3.2017 – 4 O 118/16, juris
  • LG Kiel, Urt. v. 4.12.2019 – 4 O 221/18 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammern, s. oben).
  • LG Kleve, Urt. v. 12.7.2019 – 3 O 332/18, BeckRS 2019, 19006.
  • LG Koblenz, Urt. v. 2.3.2020 – 15 O 565/18 (unveröffentlicht).
  • LG Leipzig, Urt. v. 7.9.2018 - 07 O 702/18, BeckRS 2018, 41849.
  • LG Limburg (Lahn), Urt. v. 3.12.2018 – 1 O 163/18, BeckRS 2018, 46736 (gegenteilig andere Kammer, s. oben).
  • LG Lüneburg, Urt. v. 29.4.2019 – 10 O 36/19, BeckRS 2019, 15422.
  • LG Münster, Urt. v. 3.7.2019 – 012 O 134/19 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammern, s. oben).
  • LG Nürnberg-Fürth, Urt. v. 25.4.2019 – 9 O 8434/18 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Einzelrichter, s. oben).
  • LG Offenburg, Urt. v. 21.8.2019 – 2 O 57/19, BeckRS 2019, 18470 (gegenteilig andere Kammer, s. oben).
  • LG Paderborn, Urt. v. 27.6.2019 – 4 O 69/19 (unveröffentlicht).
  • LG Potsdam, Urt. v. 25.11.2019 – 8 O 129/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 22.10.2019 – 11 O 241/18 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Kammern, s. oben).
  • LG Regensburg, Urt. v. 25.11.2019 – 44 O 1663/19, BeckRS 2019, 40567 (gegenteilig andere Kammern, s. oben).
  • LG Rostock, Urt. v. 10.7.2019 – 4 O 314/18, BeckRS 2019, 19116.
  • LG Saarbrücken, Urt. v. 1.3.2019 – 12 O 272/18 (unveröffentlicht); s. auch Urt. v. 7.6.2017 - 12 O 174/16, BeckRS 2017, 120402 = juris und Urt. v. 14.6.2017 – 12 O 104/16, BeckRS 2017, 120408.
  • LG Stralsund, Urt. v. 3.4.2019 – 1 O 38/18, BeckRS 2019, 6352.
  • LG Traunstein, Urt. v. 23.11.2018 – 6 O 1194/18, BeckRS 2018, 43570.
  • LG Trier, Urt. v. 19.9.2019 – 5 O 417/18, BeckRS 2019, 24472.
  • LG Weiden (Oberpfalz), Urt. v. 5.11.2019 – 14 O 697/18 (unveröffentlicht gegenteilig andere Kammern, s. oben).
  • LG Wuppertal, Urt. v. 7.8.2019 – 3 O 426/18, BeckRS 2019, 18784; s. auch Urt. v. 19.2.2019 – 2 O 277/18 (unveröffentlicht).

                                                        


Archiv: Instanzrechtsprechung contra Herstellerhaftung EA 189

Gerichte, die eine Herstellerhaftung im Fall VW EA 189 noch bis zur Entscheidung des BGH abgelehnt hatten, die im Nachgang zur Grundsatzentscheidung des BGH v. 25.5.2020 aber ihre ablehnende Haltung aufgebeben haben und die Volkswagen AG seither aus 826 BGB verurteilen:

  • OLG Braunschweig
    • Urt. v. 29.9.2020 - 7 U 337/18, BeckRS 2020, 24506.
  • OLG Koblenz (1. Zivilsenat)
    • Urt. v. 25.6.2020 – 1 U 1719/19, BeckRS 2020, 17665 = juris: Haftung aus § 826 BGB.
    • Hinweisbeschl. v. 2.7.2020 – 1 U 84/19, BeckRS 2020, 16628: „Der Senat schließt sich der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19 - veröffentlicht in juris) an. Demnach haftet in Fällen des "Diesel-Skandals" die beklagte Volkswagen AG gegenüber dem Käufer eines betroffenen Fahrzeugs aus §§ 826, 31 BGB i.V.m. §§ 249 ff. BGB; dies gilt jedenfalls dann, wenn der Käufer das streitgegenständliche Fahrzeug vor dem Bekanntwerden des "Diesel-Skandals" im September 2015 erworben hat.
  • LG Braunschweig
    • Urt. v. 16.9.2020 – 3 O 2718/19, BeckRS 2020, 25000.
    • Urt. v. 14.8.2020 – 11 O 6111/18, BeckRS 2020, 22008 = juris.
    • Beschl. v. 2.6.2020 - 11 O 4083/18, BeckRS 2020, 10752 = juris: Rechtsprechungsänderung angekündigt.
  • LG Detmold, Urt. v. 6.7.2020 – 1 O 290/19, BeckRS 2020, 32520: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Hagen, Urt. v. 22.7.2020 – 2 O 385/19, BeckRS 2020, 19480: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Magdeburg, Urt. v. 25.6.2020 – 10 O 1856/19, BeckRS 2020, 14167: Haftung aus § 826 BGB.
  • LG Passau
    • Urt. v. 1.7.2020 – 1 O 1239/19 (unveröffentlicht): Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 26.6.2020 – 1 O 997/19, BeckRS 2020, 16627: Haftung aus § 826 BGB.
    • Urt. v. 7.8.2020 – 4 O 367/20, BeckRS 2020, 21909: Haftung aus § 826 BGB.
          

Gerichte, an denen die Gegenauffassung vertreten wurde (mit der Veruteilung von VW nach § 826 BGB durch den VI. Zivilsenat des BGH vom 25. Mai 2020 ist die nachstehende ablehnende Judikatur überholt):  

  • OLG Bamberg (nur 8. Zivilsenat), Urt. v. 6.11.2019 – 8 U 73/19, BeckRS 2019, 32336: Kein Anspruch gegen VW im Fall des Kaufs eines Gebrauchtwagens (gegenteilig anderer Senat, s. oben).
  • OLG Braunschweig (7. Zivilsenat), Urt. v. 19.2.2019 – 7 U 134/17, BeckRS 2019, 2737 = juris = DAR 2019, 261 = ZIP 2019, 815; s. auch Urt. v. 20.8.2019 – 7 U 5/18, BeckRS 2019, 40569; Urt. v. 13.8.2019 – 7 U 352/18, BeckRS 2019, 40564; Urt. v. 24.9.2019 – 7 U 271/18, BeckRS 2019, 34296; Urt. v. 8.10.2019 – 7 U 260/18, BeckRS 2019, 32817; Urt. v. 29.10.2019 – 7 U 356/18, BeckRS 2019, 32818 und Beschl. v. 2.11.2017 – 7 U 69/17, BeckRS 2017, 147936.
  • OLG Hamm (nur 7. Zivilsenat), Urt. v. 13.3.2020 – I-7 U 82/19, BeckRS 2020, 6209 = juris = nrwe.de; Urt. v. 17.3.2020 – 7 U 92/19, BeckRS 2020, 5808 = nrwe.de; Urt. v. 17.3.2020 – 7 U 95/19, BeckRS 2020, 5741 = juris = nrwe.de: In casu habe die Klägerin den Senat nicht von der Kausalität zwischen Täuschung und Fahrzeugerwerb überzeugen können (die an den OLGs herrschende Annahme einer entsprechenden Vermutung lehnt der Senat ab); zudem erwägt Senat obiter, das Software-Update könne als Leistung an Erfüllungs statt den Schadensersatzanspruch beseitigt haben (gegenteilig andere Senate, s. oben).
  • OLG Koblenz (nur 1. Zivilsenat), Urt. v. 7.11.2019 – 1 U 688/19, BeckRS 2019, 27875: Kein Anspruch gegen VW im Fall des Kaufs eines Gebrauchtwagens; s. bereits Urt. v. 6.6.2019 – 1 U 1552/18, BeckRS 2019, 11361 = NJW 2019, 2246 und Urt. v. 4.7.2019 – 1 U 240/19, BeckRS 2019, 21289; Urt. v. 29.8.2019 – 1 U 241/19, BeckRS 2019, 23531; Urt. v. 5.3.2020 – 1 U 258/19, BeckRS 2020, 5652 (gegenteilig andere Senate, s. oben).
  • OLG Schleswig-Holstein (nur 11. Zivilsenat), Urt. v. 5.3.2020 – 11 U 142/18, BeckRS 2020, 4861: Anspruch gegen VW abgelehnt, da anfänglicher Schaden durch Software-Update, welches Kläger verweigert hatte, beseitigt worden wäre (gegenteilig andere Senate, s. oben).
  • OLG München (nur 3. u. 32. Zivilsenat)
    • Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 2943/19, BeckRS 2019, 32108 = juris; s. auch Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 3984/19, BeckRS 2019, 33753; Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 2420/19, BeckRS 2019, 33514 = juris; Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 2220/19, BeckRS 2019, 33738 = juris; Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 4839/19, BeckRS 2019, 33741 = juris; Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 2420/10, BeckRS 2019, 33514; Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 3985/19, BeckRS 2019, 31876; Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 4570/19, BeckRS 2019, 33755 = juris und Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 3984/19, BeckRS 2019, 33753 = juris; Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 3051/19, BeckRS 2019, 33852 = juris; Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 3466/19, BeckRS 2019, 34111 = juris; Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 3913/19, BeckRS 2019, 34113 = juris; Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 4840/19, BeckRS 2019, 34721 = juris; Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 3129/19, BeckRS 2019, 34965 = juris sowie Urt. v. 4.12.2019 – 3 U 1188/19; 3 U 3824/19; 3 U 777/19; 3 U 4842/19; 3 U 4840/19; 3 U 3914/19; 3 U 4841/19; 3 U 4873/19 (unveröffentlicht, gegenteilig andere Senate, s. oben).
         
    • Hinweisbeschl. v. 29.1.2019 – 32 U 2720/18, BeckRS 2019, 33132 mit Beschl. v. 12.3.2019 – 32 U 2720/18, BeckRS 2019, 40405 und Hinweisbeschl. v. 9.5.2019 – 32 U 1304/19, juris. mit Beschl. v. 3.6.2019 - 32 U 1304/19, BeckRS 2019, 15641; Beschl. v. 20.8.2019 – 32 U 1775/19, BeckRS 2019, 42812: Kein Anspruch gegen VW im Fall des Kaufs eines Gebrauchtwagens / Zweifel an Sittenwidrigkeit und Anwendung der Grundsätze der sekundären Darlegungslast.

      Hinweise:
      Die Nichtzulassung der Revision durch den 3. Zivilsenat ist rechtsfehlerhaft. Gegen die Mehrzahl der vorgenannten Entscheidungen wurde daher zu Recht Nichtzulassungsbeschwerde zum BGH eingelegt (§ 544 ZPO), z.B. VI ZR 27/20 gegen OLG München, Urt. v. 4.12.2019 - 3 U 3985/19, BeckRS 2019, 31876. 


      Angesichts des Entgegenstehens bzw. Fehlens höchstrichterlicher Rechtsprechung zu den einschlägigen Rechtsfragen und schließlich auch angesichts der bekannten Divergenzen an den Oberlandesgerichten ist eine verfahrensrechtliche Behandlung von Dieselfällen nach § 522 ZPO noch weitaus rechtsfehlerhafter und nach Ansicht von Prof. Heese mit der Verfassungsbeschwerde angreifbar [Stichworte: Gesetzlicher Richter (Art. 101 GG) sowie Rechtsanwendungsgleichheit und Willkürgrenze (Art. 3 GG)].

      Die grob fehlerhafte Behandlung von Verfahren nach § 522 ZPO und die Verweigerung der Revisionszulassung ist am OLG München offenbar ein strukturelles Problem, vgl. hierzu unlängst auch BayVerfGH, Entscheidung v. 5.3.2020 – Vf. 65-VI-18, BeckRS 2020, 3627: „Das Oberlandesgericht [München] hat die Berufung des Beschwerdeführers durch Beschluss nach § 522 Abs. 2 ZPO zurückgewiesen und dementsprechend die Revision zum Bundesgerichtshof nicht zugelassen. Hierdurch hat es gegen das Recht auf den gesetzlichen Richter ver-stoßen.“ […] „Die Nichtzulassung der Revision ist im vorliegenden Fall als unhaltbar anzusehen.“

      † OLG München, Beschl. v. 25.7.2017 – 13 U 566/17, BeckRS 2017, 158602: Ebenfalls in einem fehlerhaft nach § 522 ZPO behandelten Berufungsverfahren hatte der 13. Zivilsenat des OLG München Ansprüche gegen VW abgelehnt, mit Annahme, der Kläger müsse „nachweisen, dass einzelne Personen (wer?) Täuschungshandlungen (welche genau?) vorgenommen haben, die der Beklagten zuzurechnen sind.“, vgl. Beschl. v. 25.7.2017 - 13 U 566/17, BeckRS 2017, 158602. Diese Begründung ist rechtsfehlerhaft, vgl. OLG Köln, Urteil vom 10.03.2020 – 4 U 219/19, BeckRS 2020, 3439 Rn. 85. Inzwischen hat der 13. Zivilsenat seine Rechtsauffassung geändert und verurteilt die Volkswagen AG, vgl. OLG München, Urt. v. 5.2.2020 – 13 U 4071/18, BeckRS 2020, 657.
           
  • LG Amberg, Urt. v. 16.5.2019 – 24 O 681/18 (unveröffentlicht); s. aber auch Urt. v. 17.1.2019 – 23 O 539/18 (unveröffentlicht): Herstellerhaftung aus Gewährleistungsrecht mit Arglistfeststellung.
  • LG Ansbach, Urt. v. 2.6.2017 – 2 O 1074/16, BeckRS 2017, 155543 = juris; Urt. v. 11.9.2019 – 2 O 30/19 (unveröffentlicht).  
  • LG Braunschweig (3. und 11. Zivilkammer als Spezialkammern), Urt. v. 31.8.2018 – 3 O 21/17, BeckRS 2017, 122797 = juris; Urt. v. 27.10.2017 – 3 O 296/17, BeckRS 2017, 131154 = juris sowie Urt. v. 16.10.2017 – 11 O 4092/16, NJW-RR 2018, 379; Urt. v. 6.7.2018 – 11 O 3017/17, BeckRS 2018, 14999 = juris; Urt. v. 1.6.2017 – 11 O 3683/16, BeckRS 2017, 111809.
    † Beachte: Aufgabe durch LG Braunschweig, Beschl. v. 2.6.2020 - 11 O 4083/18, BeckRS 2020, 10752 = juris. 
  • LG Deggendorf, Urt. v. 13.6.2019 – 31 O 689/18, BeckRS 2019, 15873.
  • LG Göttingen, Urt. v. 28.2.2019 – 8 O 158/18, BeckRS 2019, 11531.
  • LG Kassel, Urt. v. 3.1.2020 – 6 O 833/19 (unveröffentlicht, andere Kammern pro, s. oben).
  • LG Kempten, Urt. v. 17.9.2019 – 23 O 2292/18 (unveröffentlicht, andere Kammer pro, s. oben).
  • LG Schwerin (4. Zivilkammer kraft Sachzusammenhang de facto als Spezialkammer), Urt. v. 4.6.2019 – 4 O 259/18, BeckRS 2019, 11359; Urt. v. 20.2.2020 – 4 O 100/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 20.2.2020 – 4 O 185/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 20.2.2020 – 4 O 261/19 (unveröffentlicht, früher 3. Zivilkammer pro, s. oben).

   

Landgerichte, die eine Herstellerhaftung abgelehnt hatten, deren zuständige Oberlandesgerichte zwischenzeitlich gegenteilig entschieden hatten: 

  • LG Aschaffenburg, Urt. v. 26.9.2019 – 13 O 90/19 (unveröffentlicht, anderen Kammern pro, s. oben). 
    • Gegenteilig OLG Bamberg, Urt. v. 17.3.2020 – 5 U 154/19, BeckRS 2020, 8815 
  • LG Dessau-Roßlau, Urt. v. 30.11.2018 – 2 O 68/18, BeckRS 2018, 46677.
    • Gegenteilig OLG Naumburg, Urt. v. 27.9.2019 – 7 U 24/19, BeckRS 2019, 24547  
  • LG Detmold, Urt. v. 24.8.2018 – 1 O 167/17 und Urt. v. 9.7.2019 – 2 O 324/18 (unveröffentlicht).
    • Gegenteilig OLG Hamm, Urt. v. 10.9.2019 – 13 U 149/18, BeckRS 2019, 20495 = 
    • Anfänglich weiterhin ablehnend LG Detmold, Urt. v. 9.4.2020 – 2 O 152/19, juris.
       
  • LG Fulda, Urt. v. 14.11.2019 – 4 O 232/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 29.10.2019 – 2 O 260/19 (unveröffentlicht, andere Kammer pro, s. oben).
    • Gegenteilig  OLG Frankfurt (Main), Urt. v. 31.3.2020 – 13 U 134/19, juris und OLG Frankfurt (Main), Beweisbeschl. v. 25.9.2019 – 17 U 45/19, BeckRS 2019, 22222 = juris 
  • LG Marburg, Urt. v. 17.1.2020 – 1 O 197/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 2.3.2017 – 5 O 49/16, juris; Urt. v. 3.12.2019 – 2 O 76/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 20.11.2019 – 7 O 136/19 (unveröffentlicht, andere Kammer pro, s. oben).
    • Gegenteilig  OLG Frankfurt (Main), Urt. v. 31.3.2020 – 13 U 134/19, juris und OLG Frankfurt (Main), Beweisbeschl. v. 25.9.2019 – 17 U 45/19, BeckRS 2019, 22222 = juris 
  • LG Zweibrücken, Urt. v. 21.6.2019 – 2 O 343/18 (unveröffentlicht).
    • Gegenteilig OLG Zweibrücken, Urt. v. 14.11.2019 – 4 U 88/19, BeckRS 2019, 30078 und Urt. v. 12.12.2019 – 4 U 168/18, BeckRS 2019, 32201
    • Beachte: Urt. v. 4.12.2019 – 2 O 101/19, juris: „Auslegung des Updategeschehens als vertragliche Vereinbarung einer Naturalrestitution unter gleichzeitiger Neubegründung von werkvertraglichen Gewährleistungsansprüchen gegen den Fahrzeughersteller“.
  • LG Zwickau (5. Zivilkammer als Spezialkammer), Urt. v. 22.3.2019 – 5 O 884/18 (unveröffentlicht).
    • Gegenteilig OLG Dresden, Urt. v. 7.4.2020 – 9a U 2423/19, BeckRS 2020, 5316 = juris; Urt. v. 5.3.2020 – 10a U 1834/19, BeckRS 2020, 3277 und Urt. v. 5.3.2020 – 10a U 1907/19, BeckRS 2020, 3280 
  • LG Würzburg, Urt. v. 30.5.2017 – 11 O 849/16, juris; Urt. v. 30.7.2019 – 61 O 2670/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 12.11.2019 – 94 O 884/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 27.11.2019 – 91 O 1302/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 2.9.2019 – 71 O 2675/18, BeckRS 2019, 33858; Urt. v. 23.1.2020 – 14 O 1339/19 (unveröffentlicht) (andere Kammer pro, s. oben).
    • Gegenteilig OLG Bamberg, Urt. v. 17.3.2020 – 5 U 154/19, BeckRS 2020, 8815 

     

Landgerichte, an denen eine Herstellerhaftung (durch einzelne Kammern) anfänglich abgelehnt wurde, die aber bereits explizit von ihren übergeordneten Oberlandesgerichten aufgehoben wurden:

  • † LG Aachen, Urt. v. 12.2.2019 – 10 O 129/18, juris; Urt. v. 3.5.2018 – 10 O 364/17, BeckRS 2018, 25757 = juris.
    • Aufhebung von
      † LG Aachen, Urteil vom 12.2.2019 – 10 O 129/18, juris durch OLG Köln, Urt. v. 6.9.2019 – 19 U 51/19, BeckRS 2019, 22423.
  • † LG Bad Kreuznach, Urt. v. 5.10.2018 – 2 O 250/17 (unveröffentlicht).
    • Aufhebung von
      † LG Bad Kreuznach, Urt. v. 5.10.2018 – 2 O 250/17 (unveröffentlicht) durch OLG Koblenz, Urt. v. 12.6.2019 – 5 U 1318/18, BeckRS 2019, 11148.
  • † LG Berlin, Urt. v. 9.10.2018 – 67 O 145/17, BeckRS 2018, 49229; Urt. v. 26.2.2019 – 11 O 258/18 (unveröffentlicht).
    • Aufhebung von
      † LG Berlin, Urt. v. 9.10.2018 – 67 O 145/17, BeckRS 2018, 49229 durch KG Berlin, Urt. v. 18.11.2019 – 24 U 129/18, BeckRS 2019, 29883.
      † LG Berlin, Urt. v. 26.2.2019 – 11 O 258/18 (unveröffentlicht) durch KG Berlin, Urt. v. 26.9.2019 – 4 U 51/19, BeckRS 2019, 22714.
  • † LG Bochum, Urt. v. 10.1.2019 – 3 O 349/17 (unveröffentlicht). 
    • Aufhebung von
      † LG Bochum, Urt. v. 10.1.2019 – 3 O 349/17 (unveröffentlicht) durch OLG Hamm, Urt. v. 14.1.2020 – 34 U 37/19, BeckRS 2020, 3702 = nrwe.de.
  • † LG Bückeburg, Urt. v. 27.12.2019 – 2 O 237/18 (unveröffentlicht, andere Kammern pro, s. oben).
    • Aufhebung von
      † LG Bückeburg, Urt. v. 29.6.2018 – 2 O 83/18 (unveröffentlicht) durch OLG Celle, Urt. v. 20.11.2019 - 7 U 244/18, BeckRS 2019, 29589.
  • † LG Darmstadt, Urt. v. 30.5.2018 – 7 O 137/17, BeckRS 2018, 42137 = juris; s. auch Urt. v. 15.5.2019 – 7 O 15/18, BeckRS 2019, 11499 sowie Urt. v. 15.5.2019 – 7 O 161/17, BeckRS 2019, 11500; Urt. v. 21.3.2019 – 27 O 208/17 (unveröffentlicht, andere Kammern pro, s. oben).
    • Aufhebung von
      † LG Darmstadt, Urt. v. 21.3.2019 – 27 O 208/17 (unveröffentlicht) durch OLG Frankfurt (Main), Urt. v. 31.3.2020 – 13 U 134/19, juris = www.lareda.hessenrecht.hessen.de.
  • † LG Dresden (7. Zivilkammer als Spezialkammer), Urt. v. 21.11.2017 – 7 O 1727/16, BeckRS 2017, 157753 = juris; Urt. v. 4.11.2019 – 7 O 1135/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 8.7.2019 – 7 O 700/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 8.7.2019 – 7 O 3083/18 (unveröffentlicht).
    • Aufhebung von
      † LG Dresden, Urt. v. 8.7.2019 – 7 O 700/19 (unveröffentlicht) durch OLG Dresden, Urt. v. 5.3.2020 – 10a U 1834/19, BeckRS 2020, 3277.
      † LG Dresden, Urt. v. 8.7.2019 – 7 O 3083/18 (unveröffentlicht) durch OLG Dresden, Urt. v. 5.3.2020 – 10a U 1907/19, BeckRS 2020, 3280.
  • † LG Görlitz, Urt. v. 13.9.2019 – 1 O 455/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 12.4.2019 – 1 O 353/18 (unveröffentlicht, andere Kammer pro, s. oben).
    • Aufhebung von
      † LG Görlitz, Urt. v. 13.9.2019 – 1 O 455/18 (unveröffentlicht) durch OLG Dresden, Urt. v. 7.4.2020 – 9a U 2423/19, BeckRS 2020, 5316.
  • † LG Hagen, Urt. v. 15.11.2017 – 3 O 27/17, BeckRS 2017, 152804 = juris; s. auch Urt. v. 20.6.2018 – 2 O 271/17, BeckRS 2018, 14835 = juris und Urt. v. 6.3.2019 – 3 O 153/18, BeckRS 2019, 9180 = juris; Urt. v. 22.4.2020 – 2 O 206/19, juris.
    • Aufhebung von
      † LG Hagen, Urt. v. 8.5.2019 – 8 O 353/18 (unveröffentlicht) durch OLG Hamm, Urt. v. 31.3.2020 – 27 U 134/19, juris.
      † LG Hagen, Urt. v. 8.5.2019 – 8 O 356/18 (unveröffentlicht) durch OLG Hamm, Urt. v. 31.3.2020 – 27 U 141/19, juris.
    • Aufgabe durch
      LG Hagen, Urt. v. 17.12.2019 – 9 O 230/19, BeckRS 2019, 34814 im Anschluss an OLG Hamm, Urt. v. 10.9.2019 – 13 U 149/18, BeckRS 2019, 20495 = juris: § 826 BGB. 
  • † LG Hechingen, Urt. v. 20.5.2019 – 2 O 452/18 (unveröffentlicht). 
    • Aufhebung von
      † LG Hechingen, 20.5.2019 – 2 O 452/18 (unveröffentlicht) durch OLG Stuttgart, Urt. v. 30.1.2010 – 2 U 306/19, BeckRS 2020, 2905 = juris
  • † LG Landshut, Urt. v. 12.5.2017 – 21 O 2111/16, juris; Urt. v. 2.6.2017 – 55 O 2648/16, juris; Urt. v. 16.10.2018 – 73 O 406/18 (unveröffentlicht).
    • Aufhebung von
      † LG Landshut, Urt. v. 16.10.2018 – 73 O 406/18 (unveröffentlicht) durch OLG München, Urt. v. 29.1.2020 – 20 U 4231/18, BeckRS 2020, 590,
      † LG Landshut, Urt. v. 25.10.2018 – 72 O 825/18 (unveröffentlicht) durch OLG München, Urt. v. 29.1.2020 – 20 U 4075/18, BeckRS 2020, 589,
      † LG Landshut, Urt. v. 13.9.2018 – 22 O 2740/17 (unveröffentlicht) durch OLG München, Urt. v. 29.1.2020 – 20 U 3723/18, BeckRS 2020, 588,
      † LG Landshut, Urt. v. 16.8.2018 – 52 O 2779/19 (unveröffentlicht) durch OLG München, Urt. v. 29.1.2020 – 20 U 3015/18, BeckRS 2020, 587,
      † LG Landshut, Urt. v. 16.8.2018 – 52 O 2604/17 (unveröffentlicht) durch OLG München, Urt. v. 15.01.2020 – 20 U 3219/18, BeckRS 2020, 89,
      † LG Landshut, Urt. v. 3.8.2018 – 42 O 263/18 (unveröffentlicht) durch OLG München, Urt. v. 15.01.2020 – 20 U 3247/18, BeckRS 2020, 90.
    • Aufgabe durch
      LG Landshut, Urt. v. 5.2.2020 – 91 O 2715/18, BeckRS 2020, 2160; Urt. v. 5.2.2020 – 91 O 3462/18, BeckRS 2020, 3190; Urt. v. 8.1.2020 – 91 O 4021/18, BeckRS 2020, 2162: § 826 BGB.
    • Trotz fortlaufender Aufhebung durch OLG München weiterhin ablehnend
      LG Landshut, Urt. v. 27.3.2020 – 54 O 2436/19 (unveröffentlicht) und Urt. v. 3.4.2020 – 54 O 3169/19, BeckRS 2020, 5139, jeweils mit fernliegenden Erwägungen zur Kausalität.
  • † LG Lübeck, Urt. v. 15.4.2019 – 17 O 56/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 29.7.2019 – 10 O 93/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 7.6.2019 – 10 O 83/18 (unveröffentlicht).  
    • Aufhebung von
      † LG Lübeck, Urt. v. 15.4.2019 – 17 O 56/18 (unveröffentlicht) durch OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 22.11.2019 – 17 U 44/19, BeckRS 2019, 29874.
      † LG Lübeck, Urt. v. 29.7.2019 – 10 O 93/19 (unveröffentlicht) durch OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 9.3.2020 – 16 U 96/19, BeckRS 2020, 3367.
      † LG Lübeck, Urt. v. 7.6.2019 – 10 O 83/18 (unveröffentlicht) durch OLG Schleswig-Holstein, Urt. v. 11.3.2020 – 9 U 133/19, BeckRS 2020, 3364.
  • † LG Magdeburg (für Eingänge ab dem 29.05.2017 10. Zivilkammer als Spezialkammer), Urt. v. 16.5.2019 – 10 O 1155/18, BeckRS 2019, 17082; s. auch Urt. v. 13.6.2019 – 10 O 212/19, BeckRS 2019, 17081; Urt. v. 24.10.2019 – 10 O 1191/19, BeckRS 2019, 26960.
    • Aufhebung von
      † LG Magdeburg, Urt. v. 21.03.2019 – 10 O 371/18 (unveröffentlicht) durch OLG Naumburg, Urt. v. 27.9.2019 – 7 U 24/19, BeckRS 2019, 24547,
      † LG Magdeburg, Urt. v. 23.5.2019 – 10 O 757/18 (unveröffentlicht) durch OLG Naumburg, Urt. v. 12.12.2019 – 12 U 91/19, BeckRS 2019, 36859,
      † LG Magdeburg, Urt. v. 6.6.2019 – 10 O 1933/18 (unveröffentlicht) durch OLG Naumburg, Urt. v. 17.1.2020 – 8 U 41/19, BeckRS 2020, 1038.
    • Trotz fortlaufender Aufhebung durch OLG Naumburg zunächst weiterhin ablehnend
      † LG Magdeburg, Urt. v. 27.2.2020 – 10 O 1073/19 (unveröffentlicht).
  • † LG Mainz, Urteil vom 12.04.2019 - 9 O 171/18 (unveröffentlicht). 
    • Aufhebung von
      † LG Mainz, Urteil vom 12.04.2019 - 9 O 171/18 (unveröffentlicht) durch OLG Koblenz, Urt. v. 16.12.2019 – 12 U 696/19, BeckRS 2019, 31887.
  • † LG Memmingen, Urt. v. 26.4.2019 – 35 O 1702/18 (unveröffentlicht); s. auch Urt. v. 26.02.2019 – 35 O 209/18 (unveröffentlicht).
    • Aufhebung von
      † LG Memmingen, Urt. v. 18.1.2019 – 35 O 1482/17 (unveröffentlicht) durch OLG München, Urt. v. 15.10.2019 - 24 U 797/19, BeckRS 2019, 25424.
  • † LG Münster, Urt. v. 30.5.2018 – 12 O 320/17 (unveröffentlicht); Urt. v. 29.11.2017 - 12 O 72/17, BeckRS 2017, 149731 = juris
    • Aufhebung von
      † LG Münster, 30.5.2018 – 12 O 320/17 (unveröffentlicht) durch OLG Hamm, Urt. v. 10.12.2019 – 13 U 86/18, BeckRS 2019, 35115.
  • † LG Oldenburg, Urt. v. 4.5.2019 – 17 O 2806/18 (unveröffentlicht).
    • Aufhebung von
      † LG Oldenburg, Urt. v. 4.5.2019 – 17 O 2806/18 (unveröffentlicht) durch OLG Oldenburg, Urt. v. 21.10.2019 – 13 U 73/19, BeckRS 2019, 25843.
  • † LG Osnabrück, Urt. v. 30.1.2019 – 2 O 1589/18 (unveröffentlicht).

    • Aufhebung von
      † LG Osnabrück, Urt. v. 30.1.2019 – 2 O 1589/18 (unveröffentlicht) durch OLG Oldenburg, Urt. v. 26.11.2019 – 2 U 29/19, BeckRS 2019, 30442.

  • † LG Passau, Urt. v. 11.8.2017 – 4 O 272/17, BeckRS 2017, 148701; s. auch Urt. v. 19.7.2019 – 4 O 1068/18, BeckRS 2019, 19107; Urt. v. 30.12.2019 – 1 O 469/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 31.1.2020 – 4 O 1119/18 (unveröffentlicht); Urt. v. 31.1.2020 – 4 O 591/19 (unveröffentlicht); Urt. v. 10.2.2020 – 1 O 651/19 (unveröffentlicht).
    • Aufhebung von 
      † LG Passau, Urt. v. 25.10.2018 – 1 O 744/17 (unveröffentlicht) durch OLG München, Urt. v. 5.2.2020 – 13 U 4071/18, BeckRS 2020, 657.
    • Aufgabe durch
      LG Passau, Urt. v. 26.6.2020 – 1 O 997/19, BeckRS 2020, 16627.
  • † LG Rottweil, Urt. v. 26.4.2017 – 2 O 179/16, juris; s. auch Urt. v. 28.6.2017 – 2 O 270/16, juris; Urt. v. 23.8.2019 – 1 O 65/19 (unveröffentlicht).
    • Aufhebung von
      † LG Rottweil, Urt. v. 30.11.2018 – 3 O 136/18 (unveröffentlicht) durch OLG Stuttgart, Urt. v. 11.12.2019 – 9 U 3/19, BeckRS 2019, 32200,
      † LG Rottweil, Urt. v. 8.5.2019 – 6 O 94/18 (unveröffentlicht) durch OLG Stuttgart, Urt. v. 28.11.2019 – 14 U 89/19, BeckRS 2019, 30073.
      † LG Rottweil, Urt. v. 23.8.2019 – 1 O 65/19 (unveröffentlicht) durch OLG Stuttgart, Urt. v. 31.3.2020 – 12 U 452/19, BeckRS 2020, 5651.
  • † LG Siegen, Urteil vom 23.3.2018 - 2 O 317/17, BeckRS 2018, 7522.
    • Aufhebung von
      † LG Siegen, Urteil vom 23.3.2018 - 2 O 317/17, BeckRS 2018, 7522 durch OLG Hamm, Urt. v. 20.1.2020 – 13 U 40/18, BeckRS 2020, 509.

        

Landgerichte, die eine Herstellerhaftung anfänglich ebenfalls abgelehnt hatten, die ihre ablehenende Haltung aber frühzeitig eigenständig (d.h. ohne EInfluss des übergeordneten Oberlandesgerichts) korrigiert haben und seither der herrschenden Meinung folgen († = inzwischen überholt, s. oben):

  • † LG Aschaffenburg, Urt. v. 4.5.2017 – 33 O 215/16, BeckRS 2017, 155547 = juris.
  • † LG Bayreuth, Urt. v. 20.12.2016 – 21 O 34/16, BeckRS 2016, 134824 = juris.
  • † LG Düsseldorf, Urt. v. 9.5.2017 – 21 O 228/16, juris.
  • † LG Ellwangen, Urt. v. 10.6.2016 – 5 O 385/15, BeckRS 2016, 124468 = juris.
  • † LG Hanau, Urt. v. 16.4.2019 – 9 O 1342/18 (unveröffentlicht).
  • † LG Hannover, Urt. v. 22.5.2017 – 14 O 43/17, juris.
  • † LG Hildesheim, Urt. v. 23.3.2018 – 4 O 227/17, BeckRS 2018, 6485 = juris.
  • † LG Ingolstadt, Urt. v. 22.5.2017 – 42 O 1057/16, BeckRS 2017, 155563 = juris; s. auch Urt. v. 2.5.2018 – 33 O 122/17 (unveröffentlicht).
  • † LG Itzehoe, Urt. v. 27.7.2017 – 7 O 42/17, BeckRS 2017, 127944 = juris.
  • † LG Kleve, Urt. v. 7.7.2017 – 3 O 324/16, juris.
  • † LG Koblenz, Urt. v. 23.12.2016 – 15 O 25/16, BeckRS 2016, 123106 = juris.
  • † LG Köln, Urt. v. 24.5.2017 – 7 O 120/16, BeckRS 2017, 123138 = juris; s. auch Urt. v. 24.5.2017 – 7 O 120/16, BeckRS 2017, 123138 = juris.
  • † LG Leipzig, Urt. v. 31.5.2017 – 7 O 2617/16, juris.
  • † LG Limburg (Lahn), Urt. v. 4.7.2017 – 4 O 246/16, www.rv.hessenrecht.hessen.de.
  • † LG Mönchengladbach, Urt. v. 5.12.2018 - 6 O 355/17, BeckRS 2018, 38899 = juris. 
  • † LG München I, Urt. v. 23.11.2018 – 37 O 6706/18, BeckRS 2018, 30336 = juris.
  • † LG Ravensburg, Urt. v. 3.5.2019 – 4 O 459/18 (unveröffentlicht).
  • † LG Stralsund, Urt. v. 7.6.2017 – 7 O 107/16, juris.
  • † LG Verden, Urt. v. 20.6.2018 – 8 O 311/18 (unveröffentlicht).
  • † LG Wiesbaden, Urt. v. 3.7.2017 – 9 O 228/16, juris.


  1. Fakultät für Rechtswissenschaft
  2. Bürgerliches Recht