Zu Hauptinhalt springen
Startseite UR

Exkursionen

Eindrücke aus bisherigen Exkursionen



Allgemeine Informationen

Hier finden Sie einen Überblick über das aktuelle Exkursionsangebot des Lehrstuhls und die zugehörigen Anmeldeformalitäten. Bitte prüfen Sie diese Seite in regelmäßigen Abständen, da die Exkursionen laufend aktualisiert werden.
 

Sie benötigen jeweils:

VKW B.A. im 1. Hauptfach 7 Exkursionstage
VKW B.A. im 2. Hauptfach 3 Exkursionstage
VKW M.A. 4 Exkursionstage


Formulare
 

Anmeldeformular

Zur Anmeldung für unsere Exkursionen verwenden Sie bitte stets das lehrstuhleigene Formular als PDF. Bitte geben Sie dieses ausgefüllt im Sekretariat ab oder werfen Sie es in den dafür vorgesehenen Briefkasten neben dem Sekretariat. Die Teilnehmenden werden spätestens wenige Tage vor Beginn der Exkursion von dem/der jeweiligen DozentIn per Mail informiert. Sollten sich mehr Studierende anmelden als Plätze vorhanden sind, entscheidet das Los. 


Richtlinien zur Abfassung von Exkursionsberichten

Bei jeder Exkursionsanmeldung bestätigen Sie zudem per Unterschrift, dass Sie die Richtlinen zum Abfassen der Exkursionsberichte gelesen haben. Diese gelten sowohl für Ein- als auch Mehrtagesexkursionen. Dazu finden finden Sie hier eine entsprechende PDF.

Bitte beachten Sie, dass es zum Bestehen einer Exkursion nötig ist, dass Sie die von den jeweiligen Dozierenden vorgegebenen Angaben vollständig und korrekt bearbeitet haben und dass Ihr Bericht formal fehlerfrei ist. So können auch Nachlässigkeiten in Ausdruck, Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik zum Nichtbestehen führen.
 


Richtlinien für die Exkursionsanmeldung

Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie ebenfalls, dass Sie mit unseren Richtlinien zur Exkursionsanmeldung vertraut sind, die Sie im Folgenden einsehen können: 


1. Exkursionsanmeldungen sind verbindlich

Die Planung und Vorbereitung von Exkursionen ist mit hohem Aufwand für den Lehrstuhl und die jeweiligen Exkursionsziele verbunden. Dabei werden allein durch den Zeitaufwand öffentliche und privatwirtschaftliche Gelder aufgewendet. Grundlage für diese Planungen sind die Anmeldezahlen. Diese entscheiden u.a. über die Busgröße, die Zahl der Zimmer, die Zahl der Ansprechpartner vor Ort, die Höhe der Eintrittsgelder und den zu entrichtenden Exkursionsbeitrag.

Deshalb gilt: Melden Sie sich nur an, wenn Sie wirklich an der Exkursion teilnehmen können. Vermeiden Sie es, sich auf mehr Exkursionen zu bewerben, als Sie bewältigen können. Sollte es ein Losverfahren geben, halten Sie sich den Termin frei, bis Sie wissen, ob Sie ausgelost wurden.

Kurzfristige schwerwiegende Erkrankungen und Trauerfälle ausgenommen, gelten Gründe wie Arbeit oder Familienfeiern nicht als Entschuldigung.

Mit Abgabe des Anmeldeformulars sichern Sie verbindlich zu – auch im Falle einer Auslosung – an der Exkursion teilzunehmen.


2. Nutzen Sie stets Ihre universitäre Mailadresse

Prüfungsrelevante Kommunikation – also auch zu Exkursionen – geschieht ausschließlich über Ihre universitäre Mail-Adresse.

Behalten Sie ihren Posteingang im Auge. Leiten Sie notfalls die universitären Mails auf ihren Privataccount weiter. Wenn Sie nicht sicher sind, fragen Sie bei der jeweiligen Lehrperson nach.


3. Eine Abmeldung erfolgt bis spätestens 3 Tage vor Beginn

Eine Abmeldung von Exkursionen ist nur bis maximal 3 Tage VOR Exkursionsbeginn möglich.

Angenommen, die Exkursion findet am 13.06. statt, können Sie sich bis einschließlich 09.06. abmelden. Sollte keine Nachrückerin/kein Nachrücker gefunden werden, entbindet auch die fristgerechte Abmeldung nicht von der Entrichtung des Exkursionsbeitrages (Siehe Punkt 4).


4. Ein Fernbleiben entbindet nicht von der Beitragszahlung

Das Fernbleiben von Exkursionen (Ausnahme: Krankheit, nur bei Attest gültig) führt nicht zur Rückzahlung des Exkursionsbeitrages.

Sobald Sie angemeldet und gegebenenfalls ausgelost sind, wird in der Regel ein Teil des Exkursionsbeitrags fällig, der auch bei Nichtteilnahme zu entrichten ist. Die Höhe hängt von der jeweiligen Exkursion ab. Sollte eine Nachrückerin/ein Nachrücker gefunden werden, entfällt dies. Eventuell anfallende Stornierungsgebühren sind von den Fernbleibenden zu tragen.

Falls kein Nachrücker/keine Nachrückerin gefunden werden kann, kann der Exkursionsbeitrag in der Regel nicht zurückgezahlt werden. In der Regel sind die Unkostenbeiträge auf die jeweilige Gruppengröße ausgelegt. 




Unser aktuelles Exkursionsangebot im SoSe21

Eine Anmeldung per Anmeldebogen erfolgt dabei ausnahmsweise nicht über das Sekretariat, sondern bei den jeweiligen Dozierenden per Mail
 


NEU: Erinnerungskultur in Israel am Beispiel Yad Vashem (in Kooperation mit Dr. Noa MKayton, International School for Holocaust Studies/Yad Vashem)


Exkursionszeitraum: Donnerstag, 10.6.2021 von 10.00 bis ca. 18.00 Uhr

Dozentin: Dr. Esther Gajek

Module: offen für alle

Teilnehmendenzahl: maximal 20 Studierende (10 Gruppen)

Leistungsnachweis: Exkursionsbericht pro Gruppe (Fließtext plus Fotos und Skizzen), Abgabe per Mail bis 31. Juli 2021

Format: digital

Anmeldung: via Mail bei Dozentin (Platzvergabe nach Eingang der Anmeldungen; geben Sie gerne an, mit wem Sie zusammenarbeiten wollen)

Einführende Lektüre: s. Grips (Zugang via e-mail bei Anmeldebestätigung)

Exkursionsinhalt:

Yad Vashem (hebräisch für Denkmal und Name) ist eine zentrale Bildungseinrichtung des Staates Israel in Jerusalem, die sich als die bedeutendste Stätte weltweit zum Gedenken, zur Dokumentation und zur Erforschung des Holocaust versteht. 1953 gegründet und über die Jahrzehnte immer wieder erweitert, erinnert Yad Vashem an die Millionen Juden, die durch den Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. Gleichzeitig nimmt der Ort eine zentrale Rolle für die Identität des Staates Israel ein.

Am Beispiel von Denkmälern auf dem Gelände von Yad Vashem, das wir digital besuchen, soll die Spezifik der israelischen Erinnerungskultur herausgearbeitet werden. Im Exkursionsbericht werden die Zusammenfassungen durch den Blick auf deutsche Denkmalsprojekte ergänzt.
 


Visuelles Verstehen. Zeichnen als Dokumentationstechnik in der Feldforschung

Exkursionszeitraum: Einführung am Freitag, den 28.05.2021, 10–12 Uhr via Zoom Meetings, danach freies, selbstständiges Forschen

Dozent: Patrick Pollmer M.A.

Leistungsnachweis: Exkursionsbericht nach Vorgabe (3-4 Seiten Fließtext; Abgabe: bis einschließlich 25.06.2021 digital als PDF-Datei)

Anmeldung: ab sofort bis einschließlich 07.05.2021 per Mail (das Los entscheidet)

Teilnehmerzahl: max. 15 Teilnehmende

Exkursionsinhalt:

Ethnografie als Modus der Verschriftlichung sozialer Praxis steht immer vor dem Problem relativ unsprachliche Phänomene in eine Darstellungsweise zu überführen, in welcher die Spezifik der Praxis der erforschten Subjekte zur Geltung kommt. Traditionell galt als Medium der ethnografischen Präsentation die Monographie, doch diese Form ist seit beinahe 30 Jahren auch nicht mehr unumstritten.

Fragen der Repräsentation des alltäglichen Tuns der erforschten Subjekte müssen jedoch schon bereits im Prozess der Feldforschung gestellt werden. Beim Beobachten wurden seit den frühen Ansätzen ethnologischer Forschung traditionell quasi-kartografische Zeichnungen und andere visuelle Darstellungsweisen in den Feldforschungsnotizen verwendet, um Eindrücke festzuhalten. An diesem Punkt soll auch in der Exkursion angesetzt werden. Wie aber können derlei flüchtige Ereignisse so festgehalten werden, dass die Zeichnungen später einen analytischen Wert besitzen?

Ausgeschriebenes Lernziel der Exkursion ist eine Vertiefung ethnografischer Dokumentationstechniken durch die Suche nach Antworten auf diese Frage. Im Vordergrund stehen hierbei Praktiken des Zeichnens im Forschungsprozesses. Die Studierenden sollen sich im Rahmen eigenverantwortlicher Feldforschung Gedanken über den Nutzen von Visualisierungstechniken bei der Feldforschung machen und selbst solche in der Anwendung einproben.

Ablauf: Am 28.05.2021 erfolgt eine Einführung via Zoom Meetings. Hier wird die Anwendung und grundsätzliche Notwendigkeit von Visualisierungstechniken besprochen und eingeübt. Im Folgenden überlegen die Studierenden sich eine rudimentäre Themenidee, wozu sie Material erheben wollen. In eigenständiger Forschung protokollieren sie ihre Beobachtungen in Form von Field Notes und Zeichnungen. Aus diesen entsteht ein kurzer Report in Form eines Exkursionsberichts, in welchem der Quellenwert der Zeichnungen reflektiert wird (Abgabe am 25.06.2021).


Strange Homes. Verfremdung als Beobachtungstechnik

Exkursionszeitraum: Einführung am Freitag, den 21.05.2020 10–12 Uhr via Zoom Meetings, danach freies, selbstständiges Forschen

Dozent: Patrick Pollmer M.A.

Leistungsnachweis: Exkursionsbericht nach Vorgabe (3-4 Seiten Fließtext; Abgabe: bis einschließlich 18.06.2021 digital als PDF-Datei)

Anmeldung: ab sofort bis einschließlich 07.05.2021 per Mail mit Anmeldeformular (das Los entscheidet)

Teilnehmerzahl: max. 15 Teilnehmende

Exkursionsinhalt:

Dinge zu sehen ist für die meisten Menschen einfach und selbstverständlich. Wahrnehmung als vermeintlich-physiologischer Akt besitzt jedoch auch reichlich kulturelle Rückgriffe, die habitualisiert mit ihr ablaufen. Formen werden mit Bedeutungen und Bewertungen verknüpft. Das stellt die wissenschaftliche Beobachtung vor zentrale Probleme: Wie ist Beobachtung möglich, die nicht zu viele kulturelle Setzungen übernimmt und somit das Verständnis sowie die Relevanzwahrnehmungen der forschenden Person über die der erforschten Subjekte stellt?

Eine Technik hierfür ist die »Verfremdung« des Blicks, wobei die forschende Persönlichkeit in der Dokumentation der Beobachtungen eine Distanziertheit und Fremdheit zum erforschten Feld aufbaut. Dadurch wird eine Reflexionsebene für mögliche Bedeutungen der erforschten Person, aber auf für prä-existente Verständnisse der Forscherin oder des Forschers geschaffen. Diese Technik soll in der Vorbesprechung skizziert und im Anschluss in eigenständiger Forschung eingeübt werden.

Ausgeschriebenes Lernziel der Exkursion ist eine Vertiefung ethnografischer Dokumentationstechniken. Im Vordergrund stehen hierbei vor allem Praktiken der Verschriftlichung von Beobachtungsergebnissen. Die Studierenden sollen sich im Rahmen eigenverantwortlicher Feldforschung Techniken der Verfremdung einüben und ihre getätigten Feldforschungen dokumentieren, um so für das Problem der Verschriftlichung sensibilisiert zu werden.

Ablauf: Am 21.05.2021 erfolgt eine Einführung via Zoom Meetings. Im Folgenden machen sich die Studierenden eigenständig Gedanken, wie Material zum Thema »Lebensstil und Wohnen« erhoben werden kann und protokollieren ihre Beobachtungen in Form von Field Notes und ihre Ergebnisse in Form eines Exkursionsberichts (Abgabe am 18.06.2021).


„The future is unwritten“? Spuren von Zukunftsvorstellungen im öffentlichen Raum


Exkursionszeitraum: Einführung am Freitag, den 14.05.2021 10–12 Uhr via Zoom Meetings, danach freies, selbstständiges Forschen

Dozent: Patrick Pollmer M.A.

Leistungsnachweis: Exkursionsbericht nach Vorgabe (3-4 Seiten Fließtext; Abgabe: bis einschließlich 11.06.2021 digital als PDF-Datei)

Anmeldung: ab sofort bis einschließlich 07.05.2021 per Mail mit Anmeldeformular (das Los entscheidet)

Teilnehmerzahl: max. 15 Teilnehmende


Exkursionsinhalt:

»The future is unwritten« ist ein Zitat des Sängers der britischen Punk-Band The Clash, die dieses Jahr ihr 35 Gründungsjubiläum feiern hätte können oder auch das 25jährige ihrer Auflösung. Die Band sowie ihr Sänger sind mittlerweile Geschichte. Es bleiben das musikalische Werk und der Spruch, der namensgebend für eine Dokumentation über ebendiese Musikgruppe war. Paradox steht diese zukunftsgerichtete Aussage durch und durch historisch im Raum: abgeschlossen, aber für die Rezeption offen.

Im Rahmen der Exkursion soll sich solchen Konzeptionalisierungen von Zukunft gewidmet werden. Wie wird Zukunft gedacht und wie äußert sich dies im öffentlichen Raum? Was können wir kulturanalytisch aus solchen Zukunftsvorstellungen ablesen? Was bedeutet dieses Reden und Zeigen von Zukunftsentwürfen in der Gegenwart? Und wie haben wir uns in den Zukunftsvorstellungen der Vergangenheit eingenistet?

Ausgeschriebenes Lernziel der Exkursion ist eine Vertiefung ethnografischer Dokumentationstechniken. Im Vordergrund stehen hierbei vor allem Praktiken der fotografischen Dokumentation von Beobachtungsergebnissen. Die Studierenden sollen sich im Rahmen eigenverantwortlicher Feldforschung Gedanken über Materialisierungen von Zukunftsentwürfen im öffentlichen Raum machen und in ihren Feldforschungen dokumentieren.

Ablauf: Am 14.05.2021 erfolgt eine Einführung via Zoom Meetings. Im Folgenden machen sich die Studierenden eigenständig Gedanken, wie Material zum Thema »Zukunftsvorstellungen im öffentlichen Raum« erhoben werden kann und protokollieren ihre Beobachtungen in Form von Field Notes und ihre Ergebnisse in Form eines Exkursionsberichts (Abgabe am 11.06.2021).


ALLE PLÄTZE BEREITS VERGEBEN: Liebe, Sex und Zärtlichkeit. Die Ratgeberrubrik als Quelle am Beispiel der Jugendzeitschrift BRAVO


Exkursionszeitraum: Freitag, den 04.06.2021 / 9:00 -17:00 Uhr (1 Tag / 1 LP)

DozentIn: Lena Möller M.A.

Module: offen für alle

Teilnehmerzahl: max. 20 Teilnehmende

Leistungsnachweis: Exkursionsbericht (3-4 Seiten Fließtext mit Quellenauswertung) / Abgabe nach Absprache am Exkursionstag

Anmeldung: ALLE PLÄTZE BEREITS VERGEBEN

Ablauf: virtuelle gemeinsame Einstimmung, selbstständige Arbeit mit digital frei verfügbaren Ausgaben aus dem Zeitraum 1956-1994 und anschließende Abschlusspräsentation

Beschreibung:

Wie geht man damit um, wenn die Partnerin oder der Partner plötzlich ,,mehr“ will, obwohl man sich selbst noch nicht sicher ist? Wie wirke ich besonders begehrenswert auf den Schwarm meines Lebens und was tun, wenn die Eltern den oder die eigene Auserwählte nicht akzeptieren wollen? Seit ihrer Ersterscheinung im Jahr 1956 prägt die Jugendzeitschrift BRAVO mit ihren bunt bebilderten Heftseiten ganze Generationen junger Menschen. Foto-Love-Stories, Star-Poster und insbesondere das Team rund um Dr. Martin Goldstein alias ,,Dr. Sommer“ mit ihren Ratschlägen rund um Liebe, Sex und Zärtlichkeit sowie sonstige Widrigkeiten der Pubertät haben längst Kultstatus erreicht. Auch wenn die Antworten auf wiederkehrende Fragen von den sich wandelnden soziokulturellen Kontexten zeugen – gemein ist ihnen doch, dass stets der Aufruf folgt, Eigenverantwortung zu übernehmen und das eigene Leben, ja sich selbst bestmöglich zu optimieren.

Gemeinsam und in Einzelarbeit widmen sich die Exkursionsteilnehmenden der Jugendzeitschrift BRAVO als zeitgeschichtliches Dokument. Was verraten insbesondere die Ratgeberrubriken über geschlechtsbezogene Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit, die Haltung zum eigenen Körper und zum Thema Sexualität sowie die Erwartungen, die man aneinander richtet?
 


ALLE PLÄTZE BEREITS VERGEBEN Ein Tag mit .... Peter Steger M.A., Krones AG, Neutraubling / Project Coordinator CSR (Corporate Social Responsibility) (nur für Teilnehmende des Projektseminars + wenige weitere Plätze)
 

Exkursionszeitraum: Donnerstag, den 17.06.2021 von 10:00 - 18:00 Uhr via ZOOM (1 Tag / 1 LP)

Dozentin: Dr. Esther Gajek

Module: nur für Teilnehmende des Projektseminars

Anmeldung: ALLE PLÄTZE BEREITS VERGEBEN

Leistungsnachweis: Exkursionsbericht nach Vorgabe (s.o.), Abgabe bis zum 05.07.2021 per PDF als Mailanhang an die Dozentin
 


ALLE PLÄTZE BEREITS VERGEBEN / Ostern. Ikonographie eines Jahresfestes: Wandel oder Kontinuität?

Exkursionszeitraum: Freitag, 11.06.21 / 10:00 - ca. 18:00 Uhr (1 Tag / 1 LP)

Dozentin: Dr. Esther Gajek

Module: offen für alle

Teilnehmerzahl: max. 18 Teilnehmende (9 Gruppen)

Leistungsnachweis: Exkursionsbericht pro Gruppe (ca. 8 Seiten Fließtext plus Fotos), Abgabe per Mail als PDF (mit Bildern!) bis 1. Juli 2021

Format: digital

Anmeldung: BEREITS VOLL / ANMELDUNG NICHT MEHR MÖGLICH

Beschreibung:

Abendmahl oder Hase, Grab oder Küken? Welche Bilder tauchen im Zusammenhang mit Ostern auf Ansichtskarten und Glückwunschkarten auf? Auf der Grundlage von Digitalisaten aus den Beständen des Deutschen Historischen Museums Berlin und eines zeitgenössischen Postkartenverlages widmet sich diese Exkursion dezidiert der Bilderkunde. Wir üben, exemplarisch an diesem Material, die Kategorisierung eines Bestandes, dessen genaue Beschreibung und Interpretation.
 


,,Bedeutsame Belanglosigkeiten". Inventarisierung des Stadtraums (nur für Teilnehmende der Methoden-Grundkurse)

Exkursionszeitraum: Freitag, 18.06.21 von 10:00 - ca. 18:00 Uhr (1 Tag / 1 LP)

Dozentin: Dr. Esther Gajek

Module / Teilnehmerzahl: nur Methoden-Grundkurse

Arbeit in Kleingruppen: (evt. die bereits bestehenden Gruppen aus den Kursen)

Leistungsnachweis: Exkursionsbericht pro Gruppe (Fließtext plus Fotos und Skizzen), Abgabe per Mail bis 31.07.21

Format: digital

Anmeldung: in den Methoden-Grundkursen

Wenn Sie mit jemandem zusammenarbeiten wollen, geben Sie mir kurz Bescheid. Kurz vor der Exkursion erhalten die Teilnehmenden den ZOOM-Link.

Beschreibung:

,,Bedeutsame Belanglosigkeiten" nennt der italienische Architekt und Architekturhistoriker Vittorio Magnago Lampugnani Mülleimer, Poller, Denkmäler, Brunnen, Straßenlaternen, Schilder, Autormaten und viele andere Objekte, die den städtischen Raum prägen und ,,möblieren". Am Beispiel dieser meist nicht beachteten Gegenstände unseres Alltags werden wir die Methode des Inventarisierens einüben. Wo stehen / hängen die Objekte, wie sehen sie aus, welche Maße haben sie, welche Materialität und welche Bedeutung(en)?
 


ALLE PLÄTZE BEREITS VERGEBEN: Von Betty Boop bis Charlotte Ritter. Filmische Perspektiven auf das ,,1920s Flapper Girl" in der Populärkultur


Exkursionszeitraum: Freitag, 07.05.21 (Gruppe 1) / Freitag, 14.05.21 (Gruppe 2) / jeweils von 9:00-17:00 Uhr (1 Tag / 1 LP)

Anmerkung: Aufgrund der Fülle an Anmeldungen wurde für jene Studierende, die keinen Platz mehr am 07.05.21 halten haben, ein Alternativtermin am 14.05.2021 vereinbart. Programm, Inhalt, Format und Leistungsnachweise sind deckungsgleich.

Dozentin: Lena Möller M.A.

Module: offen für alle

Teilnehmerzahl: max. 15 Teilnehmende

Leistungsnachweis: Exkursionsbericht (3-4 Seiten Fließtext mit Quellenauswertung) / Abgabe nach Absprache am Exkursionstag

Anmeldung: BEREITS VOLL / KEINE ANMELDUNG MEHR MÖGLICH

Beschreibung:

Schmale Taille, Schlafzimmerblick, Strumpfband und endlos lange Beine – verführerisch präsentierte sich die 1930 erstmals über die Bildschirme flimmernde Cartoon-Figur der Fleischer Studios. Betty Boop erreichte ebenso einen Kultstatus als Sexsymbol wie sie auf Empörung stieß. Auch ein Sprung in die Populärkultur der Gegenwart zeigt, dass die Faszinationskraft für ein bestimmtes Frauenbild der 1920er Jahre, das in den zeitgenössischen Medien mal als ,,Flapper Girl“ mal als ,,Modern Woman“ seinen Niederschlag fand, ungebrochen scheint. In der ARD-Erfolgsserie ,,Babylon Berlin" klärt Charlotte Ritter als schlagfertige Berliner Großstadtlady Verbrechen auf, während sie gleichzeitig als Prostituierte durch das Berliner Nachtleben streift. Im Jahr 2013 stürmte hingegen ,,A Little Party Never Killed Nobody" die Charts, wobei sich die US-amerikanische Sängerin Fergie mit vielen Pailletten, Federschmuck und Charleston-Einlagen als Femme Fatale im Retro-Look präsentierte.

Doch woher stammen eigentlich diese Entwürfe einer sexuell freizügigen, selbstbewusst auftretenden und feierwütigen Frau der 1920er Jahre? Was wissen zeitgenössische Quellen über das Bild einer ,,Modern Woman“ zu berichten und welche Sehnsüchte, Vorbehalte, Tabubrüche und damit immer auch soziokulturellen Bezüge werden historisch wie gegenwärtig zum Ausdruck gebracht? In einem Workshop-Format mit verschiedenen Stationen wird diesen Fragen anhand filmischer Ausschnitte und mittels historisch-archivalischer Quellenarbeit gemeinsam nachgespürt.
 


ALLE PLÄTZE BEREITS VERGEBEN: Museum unterwegs. Ideen für eine Wanderausstellung zu Weihnachtskrippen in Senior*innen- und Pflegeheimen (Zweitagesexkursion)


Exkursionszeitraum: Freitag, 30.04.21 UND Freitag, 28.05.21, jeweils von 10:00 bis ca. 18:00 Uhr (2 Tage / 2 LP)

Bemerkung: die Exkursionstage können nicht einzeln belegt werden

Leitung: Dr. Esther Gajek (VKW) / Anja Geisenhof M.A. (Kunstsammlungen Bistum Regensburg)

Module: offen für alle

Teilnehmerzahl: max. 20 Teilnehmende (10 Gruppen)

Leistungsnachweis: Exkursionsbericht pro Gruppe (ca. 8 Seiten Fließtext plus Fotos und Skizzen), Abgabe per Mail bis 1. Juli 2021

Format: digital

Programm:

  • Freitag, 30.4.21 ab 10 Uhr: Einführung, Gruppenbildung, Materialvorstellung, Themenvergabe
  • Freitag, 28.5.21 Präsentation der Zwischenergebnisse, Diskussion der Ergebnisse, Anregungen zum Ausarbeiten

Anmeldung: BEREITS VOLL / KEINE ANMELDUNG MEHR MÖGLICH

Beschreibung:

Wenn Besucher*innen aus gesundheitlichen Einschränkungen nicht mehr in Museen gehen können, bietet es sich an, die Exponate vor Ort zu zeigen. Am Beispiel einer zu planenden Wanderausstellung für Senior*innen- und Pflegeheime entwickeln wir Ideen für eine mögliche Umsetzung.

Die virtuelle Exkursion bietet Studierenden die Möglichkeit, den Prozess der Planung einer Ausstellung in Ansätzen nachzuvollziehen, vor allem aber sehr konkret Inhalte vorzubereiten, Gestaltungsideen zu entwickeln und Ausstellungstexte zu konzipieren.


Wintersemester 2020/21

Ein Tag mit ... Ann-Kathrin Roßner M.A., Projektmanagerin im Technologie-Netzwerk der R-Tech GmbH, Regensburg

22.01.2021


Historische Fotos von Weihnachten aus der Datenbank des Bundesarchivs. Fotos als Quelle

18.12.2020


Geliebte Dinge. Annäherung an die Kulturtechnik des Sammelns

11.12.2020


Medienethnographische Forschungsstrategien. Identitätsarbeit und Praxen der Vergemeinschaftung in Webforen

11.12.2020


,,Ready To Go! Schuhe bewegen". Sonderausstellung im Stadtmuseum München. Exkursion zum Thema Ausstellungskonzepte

11.12.2020


Warten. Beobachtungen zu einer alltäglichen Zeitpraxis

04.12.2020


Mittendrin! Museale Vermittlung in und mit dem digitalen Raum

02.12.2020


Ethnographie des Alltäglichen. Forschungen auf einem Weihnachtsmarkt Ihrer Wahl

20.11.2020


Einblicke. Menschen in Regensburg. Entstehung und Weiterentwicklung einer Ausstellung von Studierenden der VKW

13.10.2020


Sommersemester 2020

,,Amerika ist anders!". Nationalstereotype Traum- und Schreckbilder der Vereinigten Staaten in der Berliner Monatszeitschrift Uhu (1924-1934)

05.07.2020


FMO 4.0. Digitale Strategien eines Museums mit Dr. Tobias Hammerl

02.07.2020


Spazierengehen. Beobachtungen zu einer alltäglichen Praxis in öffentlichen Räumen

12.06.2020


Digital versus real. Strategien von Museen im Zeitalter des Digitalen nicht nur in Zeiten des Lock Down

05.06.2020


Wintersemester 2019/20

Immaterielles Kulturerbe im ländlichen Raum. Akteure, Praxen und Potentiale am Beispiel der ,,Oberpfälzer Zoiglkultur"

24.01.2020


Die Erschließung der Alpen durch Großstädter. 150 Jahre Deutscher Alpenverein und 150 Jahre Sektion Nürnberg

17.01.2020


Abschied vom Tier. Trauerrituale und Tierbestattungen

10.01.2020


Vergabe, Redaktion, Veröffentlichung. Arbeit mit Rezensionen am Beispiel des Bayerischen Jahrbuchs für Volkskunde

18.12.2019


Mehrtagesexkursion: Protestkulturen und politische Raumaneignung. Akteure, Praxen, Symbole am Beispiel von Jena, Leipzig und Themar

03.-05.12.2019


Ein Tag mit ... Michelle Platt B.A., Transition Regensburg

29.11.2019


Ethnographie des Alltäglichen - Besuch des Regensburger Christkindlmarktes

28.11.2019


Sommersemester 2019

„Aufs richtige Pferd setzen“. Zur Kulturtechnik der Wette

28.07.2019


Grafittisprüche und Schlössergravuren - Objekte der Raumaneignung in der Regensburger Innenstadt 

05.07.2019


Stadtarchiv Regensburg - Archivalien, Transition Base - Gemeinschaftsgärten

17.05.2019


Ein Tag mit ... Nicole Wittek, Clustermanagement Kultur - und Kreativwirtschaft Regensburg

14.06.2019


Christopher Street Day - Politparade und Straßenfest München

13.07.2019


Mehrtagesexkursion Maritime Kultur. Am Beispiel der Stadt Bremerhaven

24.6.-28.6.2019


Von kleinen und großen Dingen. Zum musealen Umgang mit Objekten im Oberpfälzer Volkskundemuseum

10.05.2019


Wintersemester 2018/19

Dinggeschichten der Neugierde. Eine Tagung an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

19.02.2019


Ausstellungsbesuch und Gespräch mit der Kuratorin Dr. Claudia Selheim: ,,Wanderland. Eine Reise durch die Geschichte des Wanderns"

13.02.2019


Mehrtagesexkursion: ,,Echte Handarbeit made in Germany?". Wertigkeiten des Manufakturwesens im Erzgebirge

16.01-19.01.2019


Mode im 15. und 18. Jahrhundert: Texte, Bilder, Realien

07.12.2018


,,Auf Stätten des Leids Heime des Glücks". Der Flossenbürger Vogelherd als Wohn- und Gedächtnisort

30.11.2018


Ethnographie des Alltäglichen - Besuch des Regensburger Christkindlmarktes

29.11.2018


Ein Tag mit ... Florian Schwemin M.A., Kultur- und Heimatpflege des Bezirks Oberpfalz

16.11.2018


Exkursion Genderfood

15.11.2018


Mehrtagesexkursion: Frankfurt am Main - ,,Geld - Macht und Ohnmacht"

22.10.-26.10.2018


Sommersemester 2018

 ,,... vom Finanzamt Regensburg aus ,Aktion III' (Judenaktion). Provenienzforschung am Historischen Museum Regensburg

23.07.2018


Beuerberg. Eine Ausstellung des Diözesemuseums Freising

20.07.2018


Christopher Street Day - Politparade und Straßenfest, München

14.07.2018


St. Oswald. Besuch des Waldgeschichtlichen Museums mit abendlichen Vortrag von Prof. Dr. Roland Girtler 

5.07.2018


Mehrtagesexkursion: Repräsentation und Identität. Die Museumslandschaft Südtirols

11.06.-14.06.2018


Ein Tag mit ... Franziska Mair, Volkshochschule Ansbach

25.05.2018


Ins Kloster gehen: Klosterleben und methodische Reflexionen

14.05.-17.05.2018


,,Donaustrudel", ,,Strohalm", ,,Wechselwelt": Orte der Armut

04.05.2018


Staatliche Bibliothek Regensburg. Plakate und Flugblätter der 68er 

03.05.2018


Wintersemester 2017/18

Coburg, Bayerische Landesausstellung 2017: Ritter, Bauern, Lutheraner

20.10.2017


Samhain im Keltendorf Gabreta

Sa. 28.10.2017


Ethnographie des Alltäglichen - Besuch des Regensburger Christkindlmarktes

30.11.2017


„Woher? Warum? Wie“ Objekte aus der Zeit des Nationalsozialismus in der historisch-politischen Bildung

01.12.2017


Mehrtagesexkursion: Weihnachten in Europa. Inszenierung – Bilder – Performanzen 

04.12. – 08.12.2017


Ein Tag mit: Eva Priller B.A., IN-City e.V., Ingolstadt

15.12.2017


Gekauft – getauscht – geraubt?  Erwerbungen des Germanischen Nationalmuseums zwischen 1933 und 1945

26.01.2018


Konzepte auf Zeit und auf Dauer (Stadtmuseum Deggendorf)

02.02.2018


Mythos Mozart 

24.02.2018


Mensch-Maschine-Muster-Mode. Das Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg

25.02.2018


Sommersemester 2017

Konstanz und Wandel: ländliche Wohn- und Lebensstile zwischen 1860 und 1960

Freitag, 09. Juni 2017

Dr. Erika Lindig


Mehrtagesexkursion: Zwischen Postkartenidyll und Alltagsrealität: Lebenswelten und Transformationsprozesse im schweizerischen Bergell

18.06.2017 – 23.06.2017

Dr. Esther Gajek, Dr. Karin Lahoda


Ausstellung „hörensWert!" im Stadtmuseum Abensberg

07.04.2017

Florian Schwemin M.A.


Ausstellung "Manifesto. Julian Rosefeldt" in der Villa Stuck

05.05.2017

Dr. Doris Gerstl


„Einbrenn, Gesottenes und Nockerln“ – Kochbücher von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart  

19.05.2017

Dr. Esther Gajek


Geschichtsvermittlung in Regensburg – Akteure, Medien, Prozesse

02.06.2017

Florian Schwemin M.A.


Ein Tag mit…. Elisabeth Bernsdorf M.A., Career Center und Gründerberatung, Hochschule Landshut

07.07.2017

Dr. Esther Gajek


Christopher Street Day – Politparade und Straßenfest, München  

15.07.2017

Dr. Esther Gajek


Wintersemester 2016/17

UNGARN – Erinnerungskulturen, nationale Identitäten und gesellschaftliche Transformationen

29.11.2016 bis 04.12.2016


Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg

24.11.2016


Tagung: Neuer Nationalismus im östlichen Europa: Kulturwissenscahftliche Perspektiven

02.12.2016


Ethnographie des Alltäglichen - Besuch des Regensburger Christkindlmarktes

08.12.2016


Typisch? Deutsch-amerikanischer Weihnachtsmarkt in Pullman City

12.12.2016


„Jetzt geht’s um die Wurst!“ –Spannungsfelder rund um Fleischverarbeitung und -konsum zwischen Lifestyle, Tradition und Klimaschutz

Do 15.12.– Fr. 16.12


 „Maß und Gewicht“ – Besichtigung der Abteilung im Deutschen Museum, München

13.01.2017


Augsburger Puppenkiste und Museum „die Kiste“ – Inszenierung von Nostalgie

14.01.2017


München: Rosa Alter – Forumstag

11.02.2017


München: Besuch des Volkskunde-Instituts der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

17.02.2017


Sommersemester 2016

Symposium: Ernährungskultur zwischen Festtag und Fasttag. Essen und Trinken im Spital 

22.04.2016


Tagung: Ländliche Kulturen im Wandel. Transformationen, Strukturen, Perspektiven 

29.04.2016


Auditive Feldforschung 

20.05.2016


Ins Kloster gehen: Klosterleben und methodische Reflexionen 

02.06.–05.06.2015


Exkursion zum Thema Kleidungsverhalten von Frauen zwischen 20 und 100 

10.06.2016


Mumien, Steine, Denkmalschutz – Gegenwärtige Perspektiven auf historische Sammlungen

10.06.–11.06.2016


Ein Tag mit…. Nicolette Janz M.A., jangled nerves gmbh, Stuttgart 

17.06.2016


Tracht im Blick – die Oberpfalz packt aus, Teil 1 

23.06.2016


Tracht im Blick – die Oberpfalz packt aus, Teil 2 

24.06.2016


Tracht im Blick – die Oberpfalz packt aus, Teil 3 

01.07.2016


Deutsches Spiele-Archiv Nürnberg: Geschichte – Bestände - Fragestellungen 

19.07.2016



  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur (I:IMSK)

Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft

Sekretariat
 



PT 3.0.37

Telefon 0941/943-3722

Universitätsstraße 31
93053 Regensburg

E-Mail