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SoSe 2013

Programm für das SoSe 2013

Zweite Tagung des Promotionskollegs

Datum: 19.7.2013

Raum: Großer Sitzungssaal (PT 3.0.79)

Bewerbungen: bis 31.5.2013 an kontakt.promotionskolleg@uni-regensburg.de

Das Programm der Tagung finden Sie hier.

Vorträge im Rahmen des PUR-Doktorandenseminars:


Ass.prof. Dr. Marci Shore (Yale University): "Phenomenology in East-Central Europe: 'Friend-shipology' – or an Attempt at a History of Encounters"


Wann: 19.6.2013, 14-16 Uhr
Wo: VG 1.37


Prof. Dr. Sadik Al-Azm (Universität Damaskus, zur Zeit Wissenschaftskolleg Berlin): "Civil Society and the Arab Spring"


Wann: 5.6.2013, 14-16 Uhr

Wo: VG 1.37


Zu beiden Vorträgen sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

NEU ab SoSe 2013: Doktorandenseminar PUR

Erstmalig bietet das Promotionskolleg der Fakultät für Philosophie, Kunst-, Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften und der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften (PUR) ein eigenes Doktorandenseminar an. Es richtet sich an Promovierende des Promotionskollegs. Interdisziplinär ausgerichtet erlaubt es die Präsentation laufender Projekte und ihre kritische Diskussion wie auch eine intensive Theorie- und Methodenreflektion. Der Erfolg des Seminars beruht auf der aktiven Mitarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, auch in der Auswahl theoretischer Texte für die gemeinsame Lektüre. Der Ablauf (Themen und Texte) wird in der ersten Sitzung festgelegt. Die Ausstellung eines Nachweises im Rahmen des PUR-Zertifikats ist möglich.

Dozenten: U. Brunnbauer, B. Dotzler, I. v. Treskow

Tag: Mi, 14-16 Uhr

Raum: VG 1.37

Beginn: 17.4.2013


Workshops "Schreibberatung"

Datum: 27.4.2013, 11.5.2013, 25.5.2013, 14-18 Uhr

Raum: 27.4.: W 113, 11.5.: W 113; 25.5.: W 114

Anmeldung bitte per E-Mail an: kontakt.promotionskolleg@uni-regensburg.de

1. Welcher Schreibtyp bin ich? Wie bewältige ich das Groß-Projekt Dissertation?
„Das passiert mir auch immer wieder! Wie kann ich das vermeiden?“
Schreibherausforderungen unterschiedlicher Schreibprofil-Typen in verschiedenen Schreibphasen, Lösungsideen und Tipps - ausprobieren und trainieren.
Finden Sie heraus, welche Gewohnheiten Sie beim Schreiben unterstützen und welche Ihnen im Weg stehen! Finden Sie heraus, wie Sie an Ihrem Schreibverhalten und Schreibdenken für das Großprojekt Dissertation feilen können!
Sobald Sie sich für den Workshop angemeldet haben, schicken Sie mir eine E-Mail mit Ihrer Kontaktadresse (Dr. Christine Braun, E-Mail: schreibberatung.zsk@zsk.uni-regensburg.de). Ich maile Ihnen dann die Bögen, mit deren Hilfe Sie Ihren eigenen Schreibertyp analysieren können. Arbeiten Sie diese Bögen bis zum ersten Workshop durch und bringen Sie sie bitte mit. Sie werden so in die Lage versetzt zu analysieren, was Ihre persönlichen Verhaltensweisen in Bezug auf das Schreiben sind. Sie lernen verschiedene Fallbeispiele kennen. Sind Sie z. B. eher ein mündlicher oder eher ein schriftlicher Typ? Wie verläuft Ihr Schreibprozess, wo hakt er, wo fließt er? Sind Sie eher ein Planer oder ein Drauflosschreiber, eher ein Puzzler oder ein Versionenschreiber? Sie werden sich der Schreibherausfor-derungen Ihres individuellen Schreibtyps bewusst und haben so die Basis gelegt, um für Ihren Typ entsprechende Strategien und Übungen zum Schreiben zu finden, die Sie weiterbringen. Das Ziel dieses Workshops ist es, Ihre Selbsteinschätzung in Bezug auf das Schreiben zu prüfen, zu verfeinern und neue Möglichkeiten für Ihr Schreiben da zu entdecken, wo Sie sich selbst zu blockieren könnten.
Nachdem Sie anhand einer Schreibwerkstatt-Übung Ihre Dissertation vorgestellt haben – für den Fall, dass Sie bereits ein Thema haben -, thematisieren wir in diesem Workshop die Phasen des Schreibens eines Langtextes.
Anschließend probieren Sie die Strategien aus, die zu Ihrem individuellen Schreibtyp passen. Wir arbeiten gezielt weiter mit der Schreibtypen-Profilanalyse. Mit der Schreibberaterin stellen Sie die zu Ihrem Profil passenden Übungen und Strategien zusammen. Je nach Ihrem Bedarf können Sie u. a. Übungen zu Leserorientierung, Zeitmanagement, Ideenentwicklung, Strukturierung, zum Rohtexten und Reflektieren ausprobieren. Das Ziel dieses Workshops ist, dass Sie lernen, sich zu coachen, zu motivieren, Ihre eigenen Ziele zu fokussieren und Strategien zu entwickeln, um diese zu erreichen.

Für diesen Workshop sollten Sie Folgendes mitbringen; Ihr Schreibtypen-Profil; Ihren Laptop; Ihr bevorzugtes Schreibinstrument für handschriftliches Schreiben; DIN A4 Blätter; Farbstifte oder eine für Skizzen geeignete Computer- oder Softwareauflösung; eventuell ein Diktiergerät, um Kernaussagen zu dokumentieren, oder ein Notizheft; ein bis zwei Schreibpartner, die Sie im Workshop finden; eventuell eine Mind-Mapping Software, die Sie bitte vor dem Workshop auf Ihren PC herunterladen (es gibt z. B. eine kostenlose Version von X-Mind ); eventuell Karteikarten (DIN A6 oder DIN A7), Posteds; den Gliederungsentwurf Ihrer Dissertation; Passagen Ihres bisher geschriebenen Rohtextes, falls vorhanden; Planungen für Ihren Rohtext: Ideen-Notizen, die Gliederung und eventuell sogar einen Textpfad für die Arbeitsplanung.

2. Internationaler Diskurs; angloamerikanische im Vergleich mit kontinentalen Diskursstrategien – Ein Abstract schreiben.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Unterschieden zwischen zwei sehr unterschiedlichen Wissenschaftsstilen. Wir analysieren eine typisch deutsche und eine typisch angloamerikanische Einleitung, um die in der Forschung diskutierten Unterschiede besser kennenzulernen. Wir nutzen den Vergleich auch, um uns mit der Textsorte des Abstracts näher zu befassen und eines für die eigene Arbeit zu schreiben. Sie müssen für diesen Workshop Ihre Arbeit noch nicht beendet haben. Sie können noch am Anfang, bei der Ideen-Sammlung sein. Das Schreiben eines quasi-fiktiven Abstracts ist eine Strategie der Schreibwerkstätten, die Ihnen schon früh in Ihrem Schreibprozess weiterhilft. Bringen Sie bitte 2 Abstracts von Texten mit, die in Ihrem Arbeitsbereich relevant sind.

3. Überarbeitungs- und Vertiefungsstrategien. Warum sollte man ungefähr die Hälfte der geplanten Zeit für die Überarbeitung einplanen oder wie wird aus einem Rohtext ein voll entwickelter Text?
Damit Sie die Relevanz der Überarbeitung in Bezug auf das Entstehen des eigentlichen Textes für sich realistisch einschätzen lernen, werden Sie in der ersten Hälfte dieses Workshops u. a. in die Strategien des gegenseitigen Feedbacks eingeführt. Sie tauschen mit zwei Schreibpartnern einen Teil einer Textpassage (zwei - drei Seiten Ihrer Rohtexte) aus, an der Sie bereits gearbeitet haben und die Sie intensiv beschäftigt, z. B. weil Sie Fragen haben, ob Ihre Ideen und Ihre Argumentationen klar und verständlich getextet sind. Bringen Sie zu diesem Workshop diese ausgedruckten Seiten in dreifacher Kopie und auch Ihre vorläufige Gliederung mit und überlegen Sie - eventuell notieren Sie für sich eine kurze Erklärung – was der Zusammenhang ist, in den die Textpassage fällt. In Dreier-Gruppen lesen Sie sich die Texte gegen und kommentieren sie anschließend anhand von Kriterien, die von der Schreibberatung zur Verfügung gestellt werden. Dieser Workshop soll Ihnen helfen, die unbestreitbaren Vorzüge des gegenseitigen Feedbacks für Texproduktionen durch interessierte Kollegen, die in derselben Situation sind, kennenzulernen. Sowohl die Zusammenarbeit mit fachfremden Kollegen als auch die mit Fachkollegen bietet immense Vorteile.
In der zweiten Hälfte des Workshops lernen Sie Strategien der Überarbeitung kennen, die Sie darin unterstützen, u. a. prägnante Texte zu schreiben, das Wesentliche und die zentralen Textgedanken auf den Punkt zu bringen, den Überblick zu behalten und strukturierte Texte zu formulieren, die durchdacht und klar getextet sind.
In diesem Workshop bekommen Sie einen Einblick in Schreibgruppen-Arbeit. Sollten Sie später Interesse haben, an einer Schreibgruppe teilzunehmen - eine Arbeit, die Sie in Ihrem Schreiben in allen Phasen der Textproduktion unterstützt -, wird die Schreibberaterin interessierten Teilnehmern gerne bei der Gründung einer eigenen Schreibgruppe und der Organisation des Feedbacks behilflich sein.


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Promotionskolleg der Philosophischen Fakultäten (PUR)

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