Hinweise
Zum 1. Januar 2026 ging unsere langjährige Sekretärin Marion Pinkawa in den wohlverdienten Ruhestand. Bis zur Neubesetzung der Stelle zum 1. April 2026 versehen die Mitarbeiter/-innen des Lehrstuhls die Sekretariatsaufgaben kommissarisch.

Münzbild: Ianuskopf eines aes grave © Staatliche Museen zu Berlin, Münzkabinett / Dirk Sonnenwald CC BY-SA 4.0
Zwischen 26. - 27. Februar 2026 veranstaltet der Lehrstuhl die Tagung "Zwischen Eindeutigkeit und Vielfalt: Der Umgang mit kultureller Ambiguität in der Antike. Mehr Informationen, insbesondere das Tagungsprogramm, finden Sie unter dem Reiter Tagung.

UR ScienceBlog, Verfassungsdebatten im Podcast:
Ein Beitrag von Tanja Wagensohn


„Im Gespräch mit Platon, Polybios und Cassius Dio – Verfassungsdebatten als Rollenspiel und Podcast“. Ein Podcast in der Reihe „lehrblick. Inspiration für gute Hochschullehre“ unter der Leitung von B. Hawelka, 18.09.2025: https://lehrblick.de/verfassungsdebatten/ (deutsche Version); https://lehrblick.de/en/constitutional-debates/ (englische Version).
Studierende wirken an Dokumentarfilm mit
Öfter mal was neues oder doch nicht? Print- oder Videojournalist*innen sind gelegentlich auf unserem Nachbau einer spätantiken navis lusoria zu Gast. Anfang Juni erhielten die Studierenden der Übung "Römische und germanische Fluss(kriegs)schiffe im experimentalarchäologischen Vergleich" einmal einen anderen Vermittlungsauftrag: Für den Dokumentarfilm "Die Römer in Hessen" wurden Schnittbilder römischer Schiffstechnik im Einsatz benötigt. Aus den über 45 Minuten Videomaterial entstand ein 5minütiges Making Of, das seit kurzem auf Youtube verfügbar ist.
Lehrinnovationspreis der UR 2025
Das von Prof. Dr. Angela Ganter geleitete Masterseminar "Verfassungsdebatten: Kontexte und Medien" wurde mit dem jährlich vergebenen Lehrinnovationspreis der Universität Regensburg ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 5. Juni 2025 im Rahmen des vom Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsdidaktik organisierten "Spotlight on Teaching" statt. Die im Rahmen des Seminars entstanden Podcasts sind auf der Youtube-Seite des Lehrstuhls (oder unter dem untenstehenden QR-Code) verfügbar!


Links zum Youtube-Kanal des Lehrstuhls:
Platons Suche nach der besten Verfassung
Herodot Monarchie vs. Demokratie
Ehemals aktuelle Mitteilungen finden Sie in unserem Archiv.
Veranstaltungen
Die neuen Vorträge und Veranstaltungen des Lehrstuhls finden Sie in Kürze im Veranstaltungskalender.
Feriensprechstunden
Werden rechtzeitig vor Beginn der vorlesungsfreien Zeit bekannt gegeben.
Tagung

Münzbild: Ianuskopf eines aes grave © Staatliche Museen zu Berlin, Münzkabinett / Dirk Sonnenwald CC BY-SA 4.0
Romulus – ein göttlich entrückter Stadtgründer und ein von den eigenen Senatoren zerrissener Tyrann. Die Volkstribunen – revolutionäre Gegenspieler der senatorischen Elite und politisches Werkzeug eben dieser Senatoren im politischen Alltag zugleich. Eleusis – erinnert als erbitterter Gegner Athens und integraler Bestandteil der athenischen Polis und Kultpraxis. Solche scheinbaren Widersprüche sind keine Randphänomene, sondern durchziehen kulturelle und politische Vorstellungswelten und Diskurse verschiedener Gesellschaften der antiken Welt.
Im Rahmen der Tagung „Zwischen Eindeutigkeit und Vielfalt: Der Umgang mit kultureller Ambiguität in der Antike“ soll das Phänomen kultureller Ambiguität – verstanden als strukturell angelegte Mehrdeutigkeit, als produktive Unschärfe und kulturelle Schwebe zwischen verschiedenen, mitunter widersprüchlichen Deutungsmustern – eingehend untersucht werden. Im Zentrum steht dabei nicht allein die Frage, wo in der Antike Ambiguität auftrat, sondern vor allem, wie mit ihr umgegangen wurde und welche Funktion die Verarbeitung von Ambiguität für das jeweilige soziale System ausübte. Welche Strategien der Ambiguitätsbewältigung lassen sich erkennen – etwa durch Vereinheitlichung, Ignorierung, diskursive Aushandlung oder gar bewusste Ambiguitätserzeugung? Und welche Rolle spielt dabei die Fähigkeit zur Ambiguitätstoleranz, also die Bereitschaft, Widersprüche und Uneindeutigkeiten nicht nur zu dulden, sondern als produktiv und funktional zu begreifen? Welche Vorteile bot ein produktiver Umgang mit Ambiguität im Gegensatz zu ihrer Vernichtung durch Vereindeutigung.
Das vollständige Tagungsprogramm ist hier abrufbar.
