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DFG-Projekt Styles of Color and Modes of Art Centric Lighting

Das DFG-Projekt Styles of Color and Modes of Art Centric Lighting ist der Erforschung der Gemäldebeleuchtung zwischen LED-Lichttechnik und Wahrnehmungsästhetik gewidmet: Im interdisziplinären Zusammenspiel zwischen lichttechnischer Forschung und Kunstwissenschaft sollen dabei neue Möglichkeiten erforscht werden, in welcher Form lichttechnische Systeme in Museen optimiert werden können. Ziel ist, eine möglichst ideale, gemäldespezifisch differenzierte wahrnehmungsästhetische Präsentation mit den konservatorischen Bedingungen zur nachhaltigen Bewahrung der Kunstobjekte in Einklang zu bringen. Hinzu kommt der Aspekt der energetischen Dimension, der in den Museen aktueller denn je ist: Weltweit sind die Museen mit der energetischen Sanierung ihrer Beleuchtung beschäftigt. Innovative LED-Beleuchtung nimmt hierbei eine Schlüsselposition ein. In diesem Zusammenhang ist es ein wichtiges Desiderat, in der Grundlagenforschung nach einer auch für das ästhetische Kunsterlebnis optimierten LED-Beleuchtung in Museen zu forschen. Zu diesem Zweck verbinden sich in diesem Projekt zwei bislang nicht zusammengeführte Forschungsperspektiven: die lichttechnische Kompetenz von Prof. Dr.-Ing. Tran Quoc Khanh (TU Darmstadt), Fachgebiet Adaptive Lichttechnische Systeme und Visuelle Verarbeitung, mit der kunsthistorischen Kompetenz zur Erforschung der Licht- und Farbgestaltung in der Kunst sowie deren wahrnehmungsästhetischer Verarbeitung von Prof. Christoph Wagner, Lehrstuhl für Kunstgeschichte (Universität Regensburg).

Beteiligte:

Prof. Dr. Christoph Wagner, Universität Regensburg, Lehrstuhl für Kunstgeschichte

Prof. Dr.-Ing. habil. Tran Quoc Khanh, Technische Universität Darmstadt

Dr. Gerald Dagit, Universität Regensburg, Institut für Kunstgeschichte

Benedikt Greil, M.A., Universität Regensburg, Institut für Kunstgeschichte

Brandon Fobugwe, M.Sc., Technische Universität Darmstadt

Tagung

Licht im Museum - Museumslicht zwischen Wahrnehmungsästhetik und LED-Technik

26.-28.06.2025, KULTURRAUM VOR DER GRIEB
Die interdisziplinäre und internationale Tagung erforscht das Zusammenspiel zwischen lichttechnischer Forschung und Kunstwissenschaft: Dabei soll erforscht werden, welche innovativen Möglichkeiten sich bei der Optimierung lichttechnischer Systeme in Museen bieten. Ziel ist, eine gemäldespezifisch differenzierte Präsentation mit den konservatorischen und energetischen Bedingungen zur nachhaltigen Bewahrung der Kunstobjekte in Einklang zu bringen: Innovative LED-Beleuchtung nimmt weltweit bei der energetischen Sanierung von Museen eine Schlüsselposition ein. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, in der Grundlagenforschung nach musealer LED-Beleuchtung zu suchen, welche die ökologische Bilanz, sowie das ästhetische Kunsterlebnis zugleich optimiert.
Zu diesem Zweck kommen bei dieser Tagung weltweit anerkannte Spezialisten mit zwei bislang nicht zusammengeführten Forschungsperspektiven zusammen. Auf diese Weise soll die lichttechnische Kompetenz mit der kunsthistorischen Kompetenz zur Erforschung der Licht- und Farbgestaltung in der Kunst sowie deren wahrnehmungsästhetischer Verarbeitung verbunden werden. 

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