Institut für Musikwissenschaft
GASTVORTRAG
Prof. Dr. Friedrich Geiger
(Hochschule für Musik und Theater München)
‚Save America‘. Musik und Bild in der Propaganda der Trump-Administration
Dienstag, 10.11.2026, 16:00 Uhr c. t.
im Tonstudio PT 4.0.47
Mit dem Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump am 20. Januar 2025 setzte auf den offiziellen Kanälen der Regierung eine intensive Propaganda ein, die seither stetig an Intensität gewonnen hat. Für ihre manipulativen Erzählungen nutzt die Trump-Administration audiovisuelle Mittel, die in vielem an faschistische Vorbilder erinnern, aber unter den Bedingungen von Social Media und Künstlicher Intelligenz eine ganz eigene Dynamik entfalten. In dem Vortrag werden Ziele und Methoden der Musik-Bild-Kombination anhand ausgewählter Beispiele erläutert.
Internationale Tagung
At the Threshold: Sound and Music in Sickness, Death, and Commemoration in Early Modern Europe
Regensburg, 13.-14. Mai 2027
Das Programm der Tagung, die Katelijne Schiltz und Antonio Chemotti (KU Leuven / Alamire Foundation / Königliche Bibliothek Belgiens) in Zusammenarbeit mit den Tagen Alter Musik organisieren, ist jetzt online. Alle Informationen finden Sie hier.
Ur/ Julia Dragan
Forschungskolloquium
Das Programm für das Forschungskolloquium im WiSe 2026/27 können Sie hier (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei) einsehen (Stand: 9. Oktober 2026). Herzliche Einladung an alle Studierenden und Interessierten!
Hier finden Sie das kommentierte Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2026/27 (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei) online!
GASTVORTRAG
PD Dr. Boris Voigt
(Universität Heidelberg)
Franz Liszts 2. Ungarische Rhapsodie in Vladimir Baranoff-Rossinés kubofuturistischem Capriccio musicale. Von der Musik zum Bild zur Musik
Dienstag, 20.10.2026, 16:00 Uhr c.t. im Tonstudio (PT 4.0.47)
Zu den zentralen Merkmalen der Avantgardebewegungen vor dem Ersten Weltkrieg gehörte das Bestreben, das je eigene künstlerische Feld zu überschreiten und vom eigenen Ausgangspunkt her die verschiedenen Künste miteinander zu verbinden; ein Erbe und vor allem eine Radikalisierung romantischer Kunstideale. Auf eine ganz eigene Weise suchte der Maler Vladimir Baranoff-Rossiné nach Verbindungen zwischen Malerei und Musik, Farbe und Klang. Die musikalisch-malerischen Beziehungen, die Baranoff-Rossiné in seinen Bildern entwickelt und thematisiert, veranschaulicht der Vortrag exemplarisch an seinem Capriccio musicale (1913). In das Bild sind Partiturausschnitte aus Franz Liszts Zweiter Ungarischer Rhapsodie in eine Zirkusszene hineingezeichnet. In welcher Weise ist das Bild selbst musikalisch, wie integriert es die Musik, und welche Aufgabe kommt dabei der Musik zu? Neben einer Perspektive zur Klärung dieser Fragen wird möglicherweise der – gelegentliche – Nutzen eines musikwissenschaftlichen Blicks für die analytische Betrachtung eines Bildes deutlich.