Zu Hauptinhalt springen
Startseite UR

Univ.-Prof. Dr. Michael Heese, LL.M. (Yale)

Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrens- und Insolvenzrecht, Europäisches Privat- und Prozessrecht sowie Rechtsvergleichung

Kugel Winter Kl

Aktuelles


Njw Logo

Neuerscheinung: Herstellerhaftung für manipulierte Diesel-Kraftfahrzeuge, NJW 2019, 257 (im Erscheinen)

Nachdem der sog. Dieselskandal im September 2015 öffentlich wurde, musste allein Volkswagen 2,5 Millionen betroffene Fahrzeuge in Deutschland zurückrufen. Nach anfänglicher Inanspruchnahme der Händler richten sich die Klagen der Käufer überwiegend gegen die unmittelbar verantwortlichen Hersteller. Es wird bundesweit von 26.000 Individualprozessen wiederum allein gegen VW berichtet. Zu diesen trat jüngst die Erhebung der ersten Verbrauchermusterfeststellungsklage mit inzwischen mehr als 300.000(!) beteiligten Verbrauchern hinzu.

Während die U.S.-amerikanischen Käufer von manipulierten VW-Diesel-Kraftfahrzeugen mit dem in Kalifornien zustande gebrachten Volkswagen Class Settlement Program in weitem Umfang entschädigt wurden, ist der Dieselskandal für die deutsche (Zivil-)Rechtsordnung längst zu einer Belastungsprobe geworden. Der Grund dafür liegt in erheblichen Unzulänglichkeiten des deutschen Zivilprozessrechts, durch die längst überfällige Grundsatzentscheidungen hinausgezögert werden. Dabei liegt die Haftung der Hersteller (auch) nach deutschem Recht auf der Hand. Eine Fallstudie soll das verdeutlichen.

Professor Heese ist überzeugt: Die Hersteller der manipulierten Fahrzeuge haften den Käufern jedenfalls aus § 826 BGB wegen sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung auf Schadensersatz. Der Anspruch richtet sich der Höhe nach auf Kaufpreiserstattung gegen Rückgabe des Fahrzeugs; eine Anrechnung von Nutzungen im Wege der Vorteilsausgleichung hat nach Auffassung von Professor Heese - entgegen der aktuellen überwiegenden Instanzrechtsprechung - aus besseren Wertungsgründen zu unterbleiben.


Verfahrensrecht Side

ZPO II - Zwangsvollstreckungsrecht - im ersten Staatsexamen

ZPO II im ersten Staatsexamen? Warum nicht! Einen aktuellen Erfahrungsbericht sehen Sie hier. - Sie wollen diese Erfahrung nicht teilen? Kein Problem! Kommen Sie doch einfach in die Vorlesung ZPO II von Professor Heese...Montags, 12-14 Uhr!


Kolloqium Plakat A 2 Ws 18 19 Kl

Mittwoch, 6.2.2019: Aktuelle Entwicklungen im deutschen und europäischen Privatrecht

Einladung zur zweiten Veranstaltung: Mittwoch, 6.2.2019, 18.00 Uhr s.t., Seminargebäude Raum W 1.12

Die Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden ab dem 3. Fachsemester. Neben der Einarbeitung in examensrelevante aktuelle Entwicklungen des Privatrechts in Gesetzgebung und Rechtsprechung soll der kritische Diskurs im Vordergrund stehen. Die Veranstaltung wird nach der sokratischen Methode abgehalten und es werden zu jedem Termin vorab „reading assignments“ bekanntgegeben. Der Erfolg der Veranstaltung und der Lernerfolg hängen daher maßgeblich von der Vorbereitung und von der Bereitschaft zur aktiven Teilnahme ab. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Materialien zur Veranstaltungen finden Sie hier!


Njw Titelseite

Neuerscheinung: NJW Editorial 49/2018 - Individualrechtsschutz für Verbraucher

Anlässlich des Inkraftretens des Gesetzes zur Verbrauchermusterfeststellungsklage kritisiert Professor Heese im NJW-Editorial Heft 49/2018 den gegenwärtigen Umgang mit dem Thema Verbraucherschutz im Zivilprozessrecht und fordert eine Stärkung des Individualrechtsschutzes für Verbraucher. 


Ffilm Bild

Studiengangsfilm Rechtswissenschaft veröffentlicht!

In den vergangenen Monaten ist unter der gemeinsamen Koordination von Professor Heese und Christoph Gailer der Studiengangsfilm der Fakultät für Rechtswissenschaft entstanden. Herzlicher Dank an alle, die mitgewirkt und sich für das Projekt engagiert haben! Ein besonderer Dank gilt dabei Michael Basche für die fachkundige Beratung und die Anfertigung von Filmmitschnitten bei Sonderveranstaltungen. Das Ergebnis können Sie hier sehen:


Ssrn

Neuerscheinung: Die Dogmatik der Mobiliarsicherheiten - Nachdenken über ein widersprüchliches System und seine Zukunftsfähigkeit in einem europäischen Rechtsrahmen

Der anlässlich des am Montag, den 5. November gehaltene Vortrag zum Thema: "Die Dogmatik der Mobiliarsicherheiten - Nachdenken über ein widersprüchliches System und seine Zukunftsfähigkeit in einem europäischen Rechtsrahmen" wird im Juni 2019 in einem Sammelband erscheinen. Bis dahin ist der Vortrag vorab verfügbar im Social Science Research Network (SSRN) unter http://ssrn.com/abstract=3277891. 


University Of California - Hastings College Of Law 200px

Vortragsreise der University of California, Hastings College of the Law, San Francisco: "Constitutional Law in the Age of Trump"

Am Dienstag, den 13. November 2018, empfing die Regensburger Fakultät Vertreter des Hastings College of the Law, San Francisco. Chancellor & Dean Professor David Faigman hielt unter dem Titel "Constitutional Law in the Age of Trump" einen spannenden Vortrag zur den aktuellen Herausforderungen der Trump-Präsidentschaft für das U.S.-amerikanische Verfassungsrecht. Assistant Dean June Sakamoto stellte unseren Studierenden das LL.M.-Programm des Hastings College vor. Herzlichen Dank an alle, die gekommen sind!


vorheriges Bild laden
  • Usc Hastings 1
  • Usc Hastings 2
  • Usc Hastings 3
  • Usc Hastings 4
  • Usc Hastings 5
  • Usc Hastings 6
nächstes Bild anzeigen

Achtung Literatur Banner

Achtung Literatur: Ein Filmmitschnitt vom 18. Oktober 2018

 

Herzlichen Dank an Michael Basche für den großartigen Filmmitschnitt!


Jz 19 18 Klein

Neuerscheinung: Anmerkung zum Urteil des BGH vom 18. Mai 2018 – VI ZR 233/17 (Verwertbarkeit von mittels Dashcam datenschutzrechtswidrig angefertigten Videoaufnahmen im Verkehrsunfallprozess), JZ 2018, 942

Der BGH hat entschieden, dass mittels einer Dashcam aus einem PKW während der Fahrt gemachte Videoaufzeichnungen auch dann im Zivilprozess verwertbar sein können, wenn der Aufzeichnungsvorgang mit datenschutzrechtlichen Vorschriften unvereinbar war. Professor Dr. Michael Heese (JZ 2018, 942) widerspricht dem Urteil im Ergebnis und kritisiert die Begründung des Senats, der generalpräventive Erwägungen im Zivilprozess ablehnt und damit die Steuerungswirkung seiner Entscheidung und die Verantwortung der gesamten Rechtsordnung für die Gewährleistung verfassungsrechtlich geschützter Interessen verkenne. 

Eine das Urteil des BGH befürwortende Besprechung von Professor Dr. Dr. h.c. Ekkehard Schumann erschien unlängst in JURA 2019, 3-14. 


Fortsetzungsveranstaltung am 16. Mai 2019: Achtung - Literatur! Ein literarisches Quartett mit Lehrenden und Studierenden

Im Nachgang zu den Leipziger und Frankfurter Buchmessen stellen Studierende und Lehrende der Universität Regensburg Bücher vor und sprechen über sie: über ihre Geschichten, Hintergründe und ihre Sprache.

Die Bücher gehören überwiegend zu den aktuellen Programmen der Verlage, können aber auch wiedergelesene und wiederentdeckte ältere Werke sein. Belletristisches steht im Vordergrund, wichtige Sachbücher sind auch dabei.

An jedem Diskussionsabend geht es um vier Bücher, die vorab bekannt gegeben und in der Gesprächsrunde vorgestellt werden. Mitlesende, Mitdiskutierende und Zuhörer sind herzlich willkommen!

Wann? 16. Mai 2019, 18.00–19.30 Uhr
Wo? Haus der Begegnung, Vortragsraum, Hinter der Grieb 8

Die Bücher für diesen Abend werden noch bekannt gegeben. Sie studieren an der Universität Regensburg und haben Interesse, selbst ein Buch vorzustellen und mitzudiskutieren? Dann bewerben Sie sich JEDERZEIT per E-Mail an: achtung.literatur[at]ur.de

Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik "Achtung - Literatur!"

Veranstalter: Prof. Dr. Michael Heese und Prof. Dr. Tonio Walter


Sekt

Projektstart: LL.M.-Sprechstunde

Zum Wintersemester 2018/2019 startet das Projekt "LL.M.-Sprechstunde" an der Fakultät. Informationen hierzu finden Sie in der entsprechenden Rubrik sowie umfangreicher auf der Webseite der Fakultät


Wettbewerb Inso Kl

Neuerscheinung: Die Funktion des Insolvenzrechts im Wettbewerb der Rechtsordnungen - kritische Bemerkungen zur fortschreitenden Rezeption einer Sanierungskultur U.S.-amerikanischer Provenienz, Schriften der Juristischen Studiengesellschaft Regensburg e.V., Band 42, 101 S., Baden-Baden 2018.

Die EU-Kommission hat den Entwurf einer ersten Richtlinie zur Harmonisierung des Insolvenzrechts vorgelegt. Damit bezieht die EU-Kommission einmal mehr Stellung zum Wettbewerb der Rechtsordnungen, von dem das Insolvenzrecht längst nicht mehr unberührt bleibt. Nur geht es auch hier in Wahrheit weniger um einen europäischen, denn um einen transatlantischen Wettbewerb der Rechtsordnungen, durch den die wirtschaftspolitische Grundverfassung in Deutschland und Europa zunehmend in Frage gestellt wird. Der vorliegende Beitrag geht der Funktion des Insolvenzrechts auf den Grund, er entlarvt den aktuellen Reformvorstoß als den Versuch der Übernahme verfehlter Grundwertungen des U.S.-amerikanischen Wirtschaftsrechts und zieht eine rote Linie, die der deutsche Gesetzgeber aufgreifen und im europäischen Rechtssetzungsprozess verteidigen sollte.

Bei der Abhandlung handelt es sich um eine wesentlich erweiterte und aktualisierte Fassung des Vortrags, den der Verfasser am 21.11.2017 vor der Juristischen Studiengesellschaft Regensburg e.V. gehalten hat. Die Vortragsfassung wurde in JZ 2018, 179 veröffentlicht.


The European Commission has produced a proposal for a directive on preventive restructuring frameworks. In doing so, it has once again taken a stand against competition in legal systems, which has affected insolvency law for some time now. However, in reality this competition is more of a transatlantic phenomenon than a European one, which has increasingly called Germany’s and Europe’s politico-economic foundations into question. This study examines the function of insolvency law, exposes the current push for reforms as an attempt to adopt flawed fundamental values from US commercial law and calls upon German legislators to take a hand in the process of European legislation.


Jz Heft 4 2018 Kl

Neuerscheinung: Die Funktion des Insolvenzrechts im Wettbewerb der Rechtsordnungen, JZ 2018, 179

Die EU-Kommission hat einen ersten Entwurf zur Harmonisierung des Insolvenzrechts vorgelegt. Die Tragweite und die Auswirkungen dieser aktuellen Reformbestrebungen für die wirtschaftspolitische Grundverfassung in Deutschland und Europa werden gegenwärtig unterschätzt. Der vorliegende Beitrag zieht eine rote Linie, die der deutsche Gesetzgeber aufgreifen und in den europäischen Rechtssetzungsprozess einbringen sollte. Der Beitrag beruht auf einem am 21. November 2017 vor der Juristischen Studiengesellschaft Regensburg e. V. gehaltenen Vortrag.  


Nachricht

"Ein Student" bedankt sich - Professor Heese freut sich

Lieber "ein Student": Professor Heese machen die Vorlesungen auch viel Spass; er hat sich über Ihre Nachricht sehr gefreut!

  1. Fakultät für Rechtswissenschaft
  2. Bürgerliches Recht