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Bayerisch-ungarisches Studierendenprojekt 

zum Autonomen Fahren 2026

Erfolgreiche vierte Ausgabe des deutsch-ungarischen Projekts zum Autonomen Fahren

2026 fand bereits zum vierten Mal das bayerisch-ungarische Studierendenprojekt zum Autonomen Fahren statt. Insgesamt 22 Studierende der Eötvös-Loránd-Universität sowie vier bayerischer Hochschulen nahmen an zwei Workshops teil. Die Workshops waren von Forschenden der Hochschule Kempten, der Hochschule München und der Széchenyi-István-Universität Győr ausgestaltet worden. Dabei beteiligt waren die Hochschule Kempten, die Hochschule München, die Hochschule Landshut und die Hochschule Coburg.

Workshops in Kempten

Der erste Teil des Projekts fand am 16. und 17. April an der Hochschule Kempten statt. Die Studierenden besichtigten das Testgelände der Firma Aumovio sowie die Infrastruktur am Standort Memmingen/Benningen. Zudem erhielten sie Einblicke in aktuelle Forschungsaktivitäten des IFM – Instituts für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität. Themen waren unter anderem Fahrzeugtests, Fahrsimulatoren, Funktionale Sicherheit, Cybersicherheit sowie KI-gestützte Wahrnehmungssysteme für automatisiertes Fahren.

Im Workshop „AI Perception Safety and Cybersecurity for Automated Driving“, geleitet von Milin Patel (IFM), standen Wahrnehmungssysteme, Fehlermodi und Diagnose, Sicherheits- und Cybersicherheitsanalysen sowie Laufzeitüberwachung und Vorfalldaten im Mittelpunkt. 
Ein weiterer Workshop unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Krug von der Hochschule München beschäftigte sich mit Fahrspurerkennung (Lane Detection).
 

Der erste Workshop vom 6.–7. November an der Széchenyi-István-Universität Győr war als Student Development Workshop konzipiert, bei dem Studierende und Forschende an realen, kleinen Roboterplattformen arbeiteten, um Algorithmen für autonome Fahrzeuge zu entwickeln und zu testen. Diese wurden zum Abschluss in einer „friendly autonomous racing competition“ erprobt.

Praxisteil in Győr

Der zweite Teil des Projekts wurde am 7. und 8. Mai an der Széchenyi-István-Universität Győr durchgeführt. Dort arbeiteten die Studierenden mit Roboterautos und lernten Simulations- und Betriebssysteme wie ROS 2 kennen. Außerdem erhielten sie Einblicke in die Labore und Forschungsfahrzeuge der Universität und konnten an Tests mit realen Roboterautos teilnehmen.

Das Projekt wird von BAYHOST koordiniert und unterstützt und geht auf eine Initiative der Regierungskommission Bayern-Ungarn zurück. 2026 wurde die Fakultät für Informatik der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE) Budapest neu in das Projekt aufgenommen.

Aufgrund des wachsenden Interesses der Studierenden soll das Projekt auch künftig fortgeführt werden.
 

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