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Lea Nöske

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Vita

Schulzeit und Studium

  • 06/2017: Abitur am Anton-Bruckner-Gymnasium Straubing
  • 04/2018-11/2024: Studium für das Lehramt an Gymnasien (Deutsch/Französisch) an der Universität Regensburg
  • 11/2024: 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (Deutsch/Französisch)

Berufliche Tätigkeiten

  • 04/2020-01/2025: Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur (Prof. Dr. Anita Schilcher) an der Universität Regensburg (zeitweise zusätzliche Hilfskrafttätigkeiten in weiteren Bereichen: Lehrstuhl für Schulpädagogik, Lehrstuhl für Ältere deutsche Literaturwissenschaft, Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft, Lehrstuhl für Romanische Philologie)

  • 01/2021-05/2021: Werkstudentin bei eKidz.eu (München)
  • 09/2021-10/2021: zweimonatiges Praktikum in der Germanistik der Universität Oulu (Finnland) bei Prof. Dr. Sandra Reimann und
  • seit 02/2025: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur im Rahmen des Projekts FiSBY (mit Promotionsvorhaben)


Lehre

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen finden Sie im Vorlesungsverzeichnis (EXA) der Universität Regensburg

Wintersemester 2025/26

  • „Schreibkompetenz in Theorie und Praxis“ (Seminar)

Publikationen

2025

  • Wild, J., Knott, C., Pronold-Günthner, F., Dick, M., Nöske, L., & Schilcher, A. (i. E.). Anna, Levi und das Geheimnis der blauen Galaxie. Training des argumentierenden Schreibens in Jahrgangsstufe 2 mit kombinierbarem Rechtschreibtraining. https://lernplattform.alp.dillingen.de
  • Nöske, L., Wild, J., Pronold-Günthner, F., Dick, M., Knott, C., & Schilcher, A. (i. E.). Maus Milla und ihre Abenteuer. Training des erzählenden Schreibens in Jahrgangsstufe 2 mit kombinierbarem Rechtschreibtraining. https://lernplattform.alp.dillingen.de
  • Knott, C., Pronold-Günthner, F., Dick, M., Wild, J., Nöske, L., & Schilcher, A. (i. E.). Matti und Mori entdecken besondere Schulwege. Training des informierenden Schreibens in Jahrgangsstufe 2 mit kombinierbarem Rechtschreibtraining. https://lernplattform.alp.dillingen.de
  • Schilcher, A., Knott, C., Wild, J., Nöske, L., Dick, M., & Pronold-Günthner, F. (2025). Das Märchenspiel. Training der Schreibflüssigkeit und des erzählenden Schreibens in Jahrgangsstufe 1. https://lernplattform.alp.dillingen.de
  • Wild, J., Knott, C., Nöske, L., Schilcher, A., Dick, M., & Pronold-Günthner, F. (2025). Pausenbrot mit Ananas und Zwiebel. Training der Schreibflüssigkeit und des informierenden Schreibens in Jahrgangsstufe 1. https://lernplattform.alp.dillingen.de

2024

  • Nöske, L. (2024). Wie hast du das gemacht? Praxis Grundschule 4-2024, S. 22–24.

2023

  • Nöske, L. (2023). Kälte kann beißen. Jahreszeiten mit Sinneseindrücken beschreiben. Praxis Grundschule 6-2023, S. 16–21.
  • Nöske, L. (2023). Jahreszeiten beschreiben im Deutschunterricht. Praxis Grundschule 6-2023, S. 45.
  • Schilcher, A. & Nöske, L. (2023). Eine Sprache für die eigene Unsicherheit finden. Praxis Grundschule 3-2023, S. 16–21.

2022

  • Nöske, L. (2022). Rezension zu „Gorm Grimm. Groß, stark hungrig“ (Patrick Wirbeleit). Praxis Grundschule 2-2022.

Vorträge

Vorträge

  • Dick, M. & Nöske, L. (2024). Fachintegrativ – simulationsbasiert – schreibkompetenzfördernd. Eine Auseinandersetzung mit Mensch-Umwelt- Beziehungen anhand von BNE-Schreiblernumgebungen. Universität Passau. BNE-Kongress 2024. 08.10.2024.

Fortbildungen und Workshops

  • Lehrerfortbildung FiSBY – Fachintegrierte Schreibförderung Bayern. Dillingen an der Donau. 26.02.2025-28.02.2025.

Projekte

FiSBY – Fachintegrierte Schreibförderung Bayern

Informationen zum Projekt: online nachlesbar

Promotionsprojekt

Spracherwerbsprozesse beim schriftlichen Beschreiben unterstützen …

In simulationsbasierten Schreiblernumgebungen

implizit und explizit üben

Das Promotionsvorhaben ist im Kontext der Intervention FiSBY (= Fachintegrierte Schreibförderung Bayern) angesiedelt, in deren Rahmen über drei Schuljahre hinweg (von der zweiten bis zur vierten Jahrgangsstufe) in etwa 100 bayerischen Klassen Schreibtrainings zum argumentierenden, erzählenden und informierenden Schreiben mit wissenschaftlich-evaluativer Begleitung durchgeführt werden. Meine Dissertation fokussiert die Entwicklung der Beschreibungskompetenz im Kontext der Schreiblernumgebungen zum Informieren.

Basierend auf Erkenntnissen der Linguistik, Psychologie sowie der Lern- und Schreibforschung besteht das Ziel darin, ein Training zur Förderung der schriftlichen Beschreibungskompetenz zu entwickeln und empirisch zu evaluieren.

Das textmusterbezogene, schriftliche Beschreiben wird hier als schulischer Spracherwerbsgegenstand verstanden. Dabei knüpft das Training konsequent an die Prinzipien des ungesteuerten (außerschulischen) Spracherwerbs an und bindet diese bewusst in schulisch gesteuerte, kumulative Lernprozesse ein.

In meiner Arbeit fokussiere ich zunächst das Textmuster Beschreiben aus

(entwicklungs-)psychologischer, linguistischer und schreibforschungsbezogener Sicht und betrachte es im Kontext der Schreibkompetenzforschung. Aus diesem theoretischen Gerüst leitet sich die didaktische Konzeptualisierung des Trainings ab: Zurückgegriffen wird hierbei auf theoretische und evidenzbasierte Aspekte des Spracherwerbs, auf die Rolle des impliziten und expliziten Lernens und auf Prinzipien effektiven Wissenserwerbs. Damit stellt der ungesteuerte, außerschulische Spracherwerb einen wichtigen Bezugspunkt für das Training dar. Speziell im Hinblick auf den schulisch geleiteten Spracherwerb sind dann weitere Gesichtspunkte zu diskutieren und auf den Schreibgegenstand hin zu präzisieren, etwa die Prinzipien effektiver Schreibfördermaßnahmen, Aspekte lernförderlicher Schreibaufgaben und die Bedeutung des (intelligenten) Übens. Besonders beim Üben werden Verschränkungen zwischen beiden Spracherwerbskontexten deutlich. Entsprechend werden implizite und explizite Lern-/Übungsmöglichkeiten gezielt (gemeinsam) implementiert.

Das Training selbst ist deshalb als Simulation angelegt, so dass funktionale und adressatenbezogenes Schreib- und Lernprozesse in komplexe, alltagsbezogene Problemlösesituationen eingebettet sind, die sowohl einen expliziten wie auch impliziten Lernmodus und kontinuierliches Tun im Dienst eines kumulativen Kompetenzaufbaus ermöglichen.

In einer quantitativen Studie soll die Wirksamkeit der Intervention im Längsschnitt über mindestens zwei Schuljahr hinweg überprüft werden. Durch die Longitudinaldaten wird es möglich, die Bedeutung impliziter und expliziter Übungsaktivitäten im Kontext simulationsbasierter Schreiblernumgebungen – an der Schnittstelle zwischen schulisch geleitetem Spracherwerb und ungesteuertem, außerschulischen Spracherwerb – empirisch zu untersuchen.



  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Germanistik

Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur

Lea Nöske


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Telefon +49 941 943-7630
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