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Manuel Glondys

Sprechstundentermine:

nach Vereinbarung per E-Mail


VITA

  • 2010            Abitur am Robert-Schuman-Gymnasium in Cham
  • 2010-2019  Universität Regensburg
  • 2010-2014  Studium des Lehramts an Gymnasien (Deutsch/Latein)
  • ab 2014       Bachelorstudium Deutsche Philologie
    • Nebenfächer: Lateinische Philologie, Deutsch-als-Fremdsprachenphilologie, Tschechisch
    • Abschluss: 2017
  • ab 2016        Masterstudium Germanistik
    • Teilfächer: Deutsche Sprachwissenschaft, Deutsch-als-Fremdsprachenphilologie, Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
    • Abschluss: 2019
  • 2012-2016  Studentische Hilfskraft
    • Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft 2
    • Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft
    • Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik
    • Rechenzentrum
  • 2017-2019  Wissenschaftliche Hilfskraft
    • Lehrgebiet: Deutsch als Fremdsprache am Zentrum für Sprache und Kommunikation (ZSK)
  • seit 2018  Lehrbeauftragter am Lehrgebiet Deutsch als Fremdsprache
  • seit 2019  Wissenschaftlicher Mitarbeiter
    • Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
    • Projekt IGLU/PIRLS 2021


Lehre

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen finden Sie im LSF der Universität Regensburg.


Sommersemester 2021

  • 35575 „Grundkurs: Sprachdidaktik Deutsch (Dritteldidaktik)“

  • 35586 „Deutsche Sprache, schwere Sprache?“ - Grammatische Kompetenzen vermitteln
  • 35601 „Lesekompetenz im digitalen Zeitalter fördern“
  • 35606 „Grammatische Kompetenzen fördern: Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“
  • 37567 „Landeskunde (C1-C2)“

Wintersemester 2020/21

  • 35575: „Grundkurs: Sprachdidaktik Deutsch (Dritteldidaktik)“
  • 35580: „Leseförderung: Theorie und Praxis“
  • 35588: „Deutsche Sprache, schwere Sprache? – Grammatikunterricht: Theorie und Praxis“
  • 35600: „Chef, Chef, der Mann kann nicht lesen“ – Konsequenzen aus PISA 2018 für die Leseförderung in der Sekundarstufe
  • 35601: „Chef, Chef, der Mann kann nicht lesen“ – Konsequenzen aus PISA 2018 für die Leseförderung in der Sekundarstufe
  • 35611: „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen und reflektieren“
  • 37567: „Landeskunde (C1–C2)“ 

Sommersemester 2020

  • 35578: „Leseförderung: Theorie und Praxis“
  • 35584: „Deutsche Sprache, schwere Sprache? – Grammatikunterricht: Theorie und Praxis“
  • 35589: „Deutsche Sprache, schwere Sprache? – Grammatikunterricht: Theorie und Praxis“

Wintersemester 2019/20

  • 35588: „Leseförderung: Theorie und Praxis“
  • 37567: „Landeskunde (C1–C2)“


 


Forschung

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  • Leseförderung
  • Digitales Lesen
  • Grammatikvermittlung in DaM und DaF

Projekt

Das Navigationsverhalten von Viertklässlern beim Lesen in sachbezogenen Webumgebungen

Um digital erfolgreich zu lesen, müssen kompetent Lesende drei Basiskompetenzen ausprägen, die in der Forschung zum digitalen Lesen in der Begriffstrias Navigation, Integration und Evaluation gebündelt sind (Salmerón et al. 2018: 92).

Unter der Navigation versteht man – vereinfacht – den Zugang zu digitalem Lesematerial, also das Auffinden geeigneten Textmaterials im Netz. Durch zahlreiche Ablenkungen, irreführendes Layout und die generell im Netz vorherrschende Hypertextstruktur ist dies – gerade für Leseanfänger – nicht einfach.

Gerade letztere erschwert die Integration der Information zu einem kohärenten Ganzen. Beim digitalen Lesen schafft sich jedes Individuum eine eigene Textbasis, je nachdem, wie erfolgreich es zuvor navigiert hat. Ob diese nun kohärent ist oder nicht, hängt vom Grad der Ausprägung der digitalen Lesekompetenzen ab.

Bei der Evaluation geht es um eine synchrone Bewertung der Quelle. Gerade in Zeiten von Fake-News ist dies eine wichtige Voraussetzung, um an gesellschaftlichen Diskussionen teilnehmen zu können. Je nachdem, wie die Evaluation ausfällt, hat das Auswirkungen auf das Navigationsverhalten und die Integration der Inhalte der jeweiligen Website ins mentale Modell des Individuums.

Im Dissertationsprojekt wird das Navigationsverhalten von Schülerinnen und Schülern der vierten Klasse sowohl computerbasiert anhand von Tracking-Daten als auch qualitativ mit Interviews und Lautdenk-Protokollen oder Videos untersucht. Anhand einer konstruierten Webumgebung wird untersucht, inwieweit sich stärkere Leserinnen und Leser von schwächeren unterscheiden, wenn sie gezielt nach Informationen und Erklärungen suchen. Von Interesse sind hierbei Faktoren, wie z. B. Lesedauer (insgesamt und pro Seite), das Klickverhalten und die Zielgerichtetheit bei der Suche. Untersucht wird auch, ob stärkere Leserinnen und Leser auch über ausgeprägtere metakognitive Kompetenzen verfügen, um etwa irrelevante Inhalte auszublenden und gezielter zu suchen.

Ein Ziel der Studie ist es auch, mögliche Konsequenzen für die Förderung digitaler Lesekompetenzen zu ziehen und zu eruieren, ob ein gezieltes Training konkreter digitaler Lesekompetenzen bereits in der Grundschule sinnvoll ist.



  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Germanistik

Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur

Manuel Glondys, M.A.


Gebäude Landshuter Str. 4, Zimmer 0.24

Telefon   +49 941 943-5355

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