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DaF - Theatergruppe Babylon - Unser Stück

Wenn man als Landstreicher auf der Suche nach einem warmen Winterquartier ist, dann kann es eigentlich nur besser werden. Das denkt sich wahrscheinlich auch Kilian Hupka, als er von einer Millionärin in ihrer Limousine mitgenommen wird. Er soll als erster Staatsbürger eines neu zu gründenden Staates dienen – und lässt sich zuerst freudig und mit seinen Ideen auf diesen Handel ein. Mit dieser Konstellation beginnt Astoria von Jura Soyfer, das Stück, das die internationale Theatergruppe Babylon nach der zweijährigen Corona-Pause in diesem Sommer im Theater an der Uni aufführt.

Hupka merkt aber sehr schnell, dass mit dieser Staatsgründung einige Probleme verbunden sind und man sich seine Seite in diesem Spiel, das in die Londoner High Society und zu einem Ansturm auf das ersehnte Land Astoria führt, sehr gut aussuchen sollte.

Das Stück wurde 1937 geschrieben und auch wenn es auf einem Zeitungsbericht über eine wahre Begebenheit beruht, nutzt Soyfer den Stoff vor allem, um in den Träumen der einfachen Leute wie auch in der Satire auf die hohle feine Gesellschaft die Unwirtlichkeit der bestehenden Verhältnisse und Sehnsucht nach einer besseren Zeit zu zeigen.

Wo man Astoria finden kann und wie eine lebenswerte Welt aussehen könnte, das sei aber hier nicht verraten …


  1. Universität Regensburg

Theatergruppe Babylon

Andreas Legner
Christine Kramel
Dr. Armin Wolff

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