Demokratiewissenschaft
Was bedeutet “Demokratiewissenschaft”
Demokratiewissenschaft ist ein Zweig der Politikwissenschaft, der nicht nur der empirischen Erforschung moderner Volksherrschaft dient, sondern auch ihrer aktiven Mitgestaltung. Demokratiewissenschaft steht damit nicht nur in einer reichhaltigen Tradition politischer Ideengeschichte, sondern ist gerade in Deutschland dem Gründungsauftrag der Politikwissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg verpflichtet. Damals war es von zentraler Notwendigkeit, der neuen deutschen Demokratie eine stabile Struktur und vor allen Dingen eine neue politische Identität zu verleihen, um ein erneutes Abgleiten in antidemokratische Willkürherrschaft zu verhindern.
Aber letztlich ist diese Aufgabe zeitlos, denn auch heute müssen Demokratien vor Gefahren wie Extremismus, Staatszerfall, externen Bedrohungen u.v.m. geschützt werden. Demokratiewissenschaft ist deshalb im besten Sinne des Wortes „politische Wissenschaft“, weil sie einen aktiven Beitrag zur lebendigen Ausgestaltung und zum Schutz demokratischer Gemeinwesen leistet.
Mit was beschäftigt sich die Demokratiewissenschaft
Die Erforschung demokratischer Regime, deren Entstehungsgründe sowie Ausgestaltungsformen hat über die vergangenen Jahrzehnte zunehmend an Aktualität und Bedeutung gewonnen. Nach bereits erfolgreich abgeschlossenen Transformationswellen auf diversen Kontinenten erscheint Demokratisierung heute als ein globales Bestreben. Auch über den Arabischen Frühling hinaus verlangen Menschen gegenwärtig in vielen Teilen der Welt nach demokratischer Mitbestimmung.
Anderenorts lassen sich jedoch auch entgegengesetzte Entwicklungen beobachten und einstigen Demokratien droht ein Rückfall in autokratische Strukturen. Folglich gewinnen die Begriffe „Post-Demokratie“ bzw. „Democratic Backsliding“ stetig an Aufmerksamkeit.
Der M.A.-Studiengang „Demokratiewissenschaft“ der Universität Regensburg untersucht diese Entwicklungen analytisch und arbeitet Ursachen und Determinanten demokratischer Staaten- bzw. Rückbildung heraus.
Warum Demokratiewissenschaft an der Universität Regensburg
Mit seinem bundesweit einzigartigen Profil ist der Masterstudiengang „Demokratiewissenschaft“ das Aushängeschild der Regensburger Politikwissenschaft. Seine Besonderheit liegt darin begründet, dass die Demokratiewissenschaft den alleinigen Schwerpunkt des Studiengangs bildet und somit eine tiefgreifende ganzheitliche Auseinandersetzung mit dem Forschungsgegenstand ermöglicht.
Eine Vielzahl theoretischer und methodischer Ansätze ermöglichen umfassende Analysen zu Entwicklung, Stabilität und Zusammenbruch politischer Regime. Normative Klassiker aus der Ideengeschichte und Methoden der empirischen Demokratieforschung werden mit einer praxisorientierten Ausbildung verbunden.
Ein deutschlandweites Alleinstellungsmerkmal stellt die vergleichende Betrachtung von westeuropäischen mit mittel- und osteuropäischen Demokratien dar. Zudem steht die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen für demokratische Strukturen weltweit im Fokus.
Der Master schließt an Bachelorstudiengänge mit politikwissenschaftlichem Schwerpunkt an. Er verknüpft die traditionellen Teilgebiete der Politikwissenschaft mit einer anwendungsorientierten Methodenausbildung.
Wozu Demokratiewissenschaft
Der Master of Arts Demokratiewissenschaft ermöglicht es Ihnen in folgenden Berufsfeldern tätig zu werden
- wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Forschungsinstitut oder einer Universität
- wissenschaftliche Mitarbeiter in einer internationalen Organisation oder NGO
- Referententätigkeit in der öffentlichen Verwaltung oder in Parlamenten
- Tätigkeit in der Markt- und Meinungsforschung
- Journalismus, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in politischen Institutionen oder Unternehmen
- Politik- und Unternehmensberatung
- Berufliche Tätigkeit in einer politischen Stiftung
Informationen zum Studiengang
Profil
Der Regensburger Master of Arts widmet sich den Prozessen, Institutionen und Akteuren moderner Demokratien in politiktheoretischer und praxisorientierter Perspektive. Die Demokratiewissenschaft reflektiert und prüft Voraussetzungen, Entstehungsweisen und Entwicklungen demokratischer Regierungen auf nationaler wie internationaler Ebene. Mit diesem anspruchsvollen Profil ist der Masterstudiengang „Demokratiewissenschaft“ das Aushängeschild der Regensburger Politikwissenschaft. Das Studium bietet das volle Spektrum einer modernen politikwissenschaftlichen Ausbildung, indem es die klassischen politikwissenschaftlichen Disziplinen – Politische Philosophie, Komparatistik und Internationale Politik – mit empirischer Demokratieforschung verbindet.
Der Master schließt an Bachelorstudiengängen mit politikwissenschaftlichem Schwerpunkt an und betrachtet sowohl die wissenschaftstheoretische Dimension als auch die praktische Analyse der Funktionsweisen moderner Demokratien. Er versteht sich als eine normative sowie anwendungs- und praxisorientierte Wissenschaft, die einen aktiven Beitrag zur Gestaltung demokratischer Gemeinwesen leistet.
Der Regensburger Studiengang „Demokratiewissenschaft“ fokussiert sowohl die theoretische Dimension von Demokratie – als eines der ältesten Diskussionsbereiche der Politikwissenschaft – wie auch die praktische Analyse von Demokratien in der Moderne. Die Bezeichnung des Studiengangs verweist auf die normativen Traditionen des Faches: Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierten die Gründerväter der modernen deutschen Politikwissenschaft (u.a. Arnold Bergstraesser, Ernst Fraenkel, Dolf Sternberger) die Disziplin mit dem Ziel, dem Wiederaufbau der durch den Nationalsozialismus zerstörten Demokratie zu dienen. Politikwissenschaft verstanden sie folglich nicht als bloße wertfreie empirische Wissenschaft, sondern auch als ein Fach, das in politischen Debatten wissenschaftlich begründete Positionen zu beziehen und diese im Interesse des Gemeinwohls auch öffentlich zu vertreten hatte. Normativer Maßstab ist dabei das Credo westlicher Demokratietradition, das heute in der Freiheitlichen Demokratischen Grundordnung seine konkrete Ausformung gefunden hat. Neuere Betrachtungen vor allem im Zusammenhang mit Transitionsforschung weiten diesen westlichen Referenzmaßstab aus. Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung spezifischer Erklärungsmuster und Maßstäbe für nicht-westliche Regionen (Osteuropa, Lateinamerika, Asien, Arabien) und für die Europäische Union, die sich als generalisierende Muster auf andere Regionen übertragen lassen. Somit werden ausgehend von normativen und empirischen Lehren Demokratien – aber auch Nichtdemokratien – miteinander verglichen und ihre Stärken und Schwächen bilanziert.
Der Masterstudiengang „Demokratiewissenschaft“ trägt seinen Namen also, weil Politikwissenschaft in Regensburg im Sinne dieser Tradition als eine normative, anwendungs- und praxisorientierte Wissenschaft verstanden wird, die einen aktiven Beitrag zur Gestaltung unseres demokratischen Gemeinwesens zu leisten hat.
Inhalte
Politische Philosophie und Ideengeschichte
Diese Teildisziplin beschäftigt sich mit den wichtigsten Stationen und Begriffen des politischen Denkens in demokratietheoretischer Perspektive. Dabei nimmt die Politische Philosophie, Theorie und Ideengeschichte die theoretischen Grundlagen, das normative Selbstverständnis und die Legitimität moderner Demokratien in den Blick und beschäftigt sich mit aktuellen Herausforderungen liberaler Demokratien.
Westliche Regierungssysteme
Durch Vergleiche westlicher Regierungssysteme sollen konstituierende Strukturen und Prozesse gefestigter Demokratien sowie deren landesspezifische Besonderheiten herausgearbeitet werden. Die Analysen dieses Teilbereichs beschäftigen sich primär mit dem politischen System Deutschlands sowie dem demokratischen Staatenbund der Europäischen Union. Herausgearbeitete Determinanten demokratischen Regierens sollen als Maßstab einer globalen Demokratisierung dienen können.
Demokratie und Autkratismus in Mittel- und Osteuropa
Bei der Erforschung von Demokratie und Autoritarismus in den mittel- und osteuropäischen Staaten stehen speziell Transformationsgesellschaften (Politik, Kultur, Wirtschaft und Soziales) und die außenpolitischen Optionen dieser Staaten im Mittelpunkt. Diese werden mittels vergleichender Analysen, in denen unterschiedliche Verfassungen, politische Akteure und Prozesse betrachtet werden, erforscht.
Internationale Politik
Die Internationale Politik beschäftigt sich primär mit der Frage, wie konsolidierte demokratische Staaten (insbesondere die USA und Deutschland) sowie von Demokratien getragene Institutionen wie die EU und die NATO außenpolitisch agieren. Da sich die lang andauernde europäisch-amerikanische Dominanz im 21. Jahrhundert abschwächt und neue teils nicht demokratische Staaten an Macht gewinnen, ist diese Thematik von besonderer Relevanz. Den Kernbereich der internationalen Politik bilden Themen der globalen Sicherheit und Weltwirtschaft.
Empirische Demokratie und Autokratieforschung
Der Vergleich politischer Regime dient als Grundlage einer anwendungsorientierten Demokratiewissenschaft, welche qualitative und quantitative Verfahren zur Demokratieanalyse und -messung im Fokus sieht. Eine fundierte Methodenausbildung steht dabei in Kombination mit einer inhaltlichen Schwerpunktbildung im Bereich der empirischen Demokratie-, Autokratie- und Transformationsforschung.
Struktur
Struktur des Studiengangs
Der Master Demokratiewissenschaft ist vollständig modularisiert aufgebaut und auf eine Studienzeit von vier Semestern angelegt. Der Studiengang bietet ein breites thematisches Lehrangebot, wodurch eine umfassende Ausbildung in den Kernbereichen der Demokratiewissenschaft gewährleistet wird. Gleichzeitig bieten sich viele Möglichkeiten zur individuellen Schwerpunktsetzung, um sich mit einzelnen Bereichen oder Themen intensiver auseinanderzusetzen.
Durch praxisorientierte Übungen sowie ein verpflichtendes Praktikum sollen Studierende erste Erfahrungen in etwaigen Tätigkeitsfelder machen und ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse der Demokratiewissenschaft in der beruflichen Praxis einbringen.
Das freie Modul des Masters Demokratiewissenschaft erlaubt es den Studierenden das eigene Profil zu schärfen in dem sie frei aus dem Lehrangebot des Masters wählen können. Darüber hinaus ermöglicht es auch einen Blick über den fachlichen Tellerrand und bietet die Möglichkeit, Veranstaltungen aus anderen Disziplinen zu besuchen. Alternativ können Studierende Ihre Sprach- und IT-Kenntnisse erweitern. Im freien Modul sind 10 LP Punkte vorgesehen. Der Master Demokratiewissenschaft bietet den Studierenden, die darüber hinaus mehr machen möchten, dies im Modul zusätzliche freiwillige Leistungen anrechnen zu lassen (bis zu 10 weitere LP).
Detaillierte Informationen über die einzelnen Module und zur Prüfungsordnung finden Sie bei den wichtigen Dokumenten (externer Link, öffnet neues Fenster).
Überblick
EINFÜHRUNGSMODUL |
| Einführung in die Demokratiewissenschaft |
| Einführung in die Methoden der Demokratiewissenschaft |
SCHWERPUNKTMODUL:VERANSTALTUNGEN AUS EINER DER FÜNF TEILDISZIPLINEN |
| Politische Philosophie und Ideengeschichte |
| Westliche Regierungssysteme |
| Demokratie und Autoritarismus in Mittel- und Osteuropa |
| Internationale Politik |
| Empirische Demokratie- und Autokratieforschung |
ERGÄNZUNGSMODULE |
| Ergänzungsmodule aus zwei weiteren Teildisziplinen |
PROFILMODUL |
| Forschungsseminar und Praxisseminar |
PRAXISMODUL |
| Praktikum und Praxisseminar |
FREIES MODUL |
| weitere Lehrveranstaltungen aus dem Angebots des Instituts oder fachfremd |
FREIWILLIG: MODUL FREIWILLIGE ZUSÄTZLICHE LEISTUNGEN |
| weitere Lehrveranstaltungen aus dem Angebots des Instituts oder fachfremd |
ABSCHLUSSMODUL: MASTERARBEIT |
Leistungsübersicht
Prüfungsteile(Leistungspunkte) | Einzelleistungen(Leistungspunkte) | |
Einführungsmodul (10 LP) | Propädeutikum Demokratiewissenschaft Übung (5 LP) | Methoden der Demokratiewissenschaft Übung (5 LP) |
Schwerpunktmodul (15 LP) | Oberseminar und Übung aus einer der fünf Teildisziplinen Oberseminar (10 LP), Übung (5 LP) | |
Ergänzungsmodule (30 LP)
| Ergänzungsmodul I (15 LP)
| Ergänzungsmodul II (15 LP) |
Profilmodul (15 LP) | Oberseminar und Übung aus zwei weiteren Teildisziplinen Oberseminar (10 LP), Übung (5 LP) | Oberseminar und Übung aus den beiden verbleibenden Teildisziplinen Oberseminar (10 LP), Übung (5 LP) |
Forschungsseminar (10 LP) | Praxisseminar I (5 LP) | |
Praxismodul (15 LP) | Praktikum (min. 8 Wochen) (10 LP) | Praxisseminar II (5 LP) |
Freies Modul (10 LP) | Weitere Lehrveranstaltungen (10 LP) | |
| Freiwillig: Modul freiwillige zusätzliche Lehrveranstaltungen | Weitere Lehreveranstaltungen (bis zu 10 LP) | |
Masterarbeit (25 LP) | ||
Gesamt Demokratiewissenschaft: 120 LP(+ freiwillig bis zu 10 weitere LP) | ||
Praktikum
m Rahmen des Masterstudiums müssen Leistungspunkte für ein absolviertes Praktikum eingebracht werden. Informationen zu den Voraussetzungen und Anforderungen einer Anerkennung der Praktika sowie aktuelle Praktikumsangebote finden Sie auf der Instituts-Seite under der Rubrik Praktika (externer Link, öffnet neues Fenster).
Für alle weiteren Fragen zu Praktika kommen Sie bitte in die Sprechstunde von Herrn Dr. Maximilian Grasl (externer Link, öffnet neues Fenster).
Einschreibung
Voraussetzungen
Voraussetzungen für den Master of Arts Demokratiewissenschaft sind
- der Nachweis der Qualifikation;
diese wird nachgewiesen durch einen ersten Hochschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss im Fach Politikwissenschaft oder einem verwandten Fach und mindestens die Note 2,5. Bei Lehramtsstudierenden wird die Gesamtnote in die Beurteilung einbezogen. Zudem gelten die gleichen Kriterien wie bei Studierenden mit einem Bachelorabschluss.
- der Nachweis der studiengangspezifischen Eignung:
Für Bewerber, die im Bachelor nicht Politikwissenschaft studiert haben: Nachweis über den erfolgreichen Besuch von mindestens 3 politikwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen (z.B. anhand des "transcript of records")
- Deutsche und englische Sprachkenntnisse
Bewerber müssen gesicherte Kenntnisse der englischen Sprache nachweisen (i.d.R. Nachweis der Hochschulreife/ Abiturzeugnis).
Bei Bewerberinnen und Bewerbern, die ihren Schulabschluss und ihren ersten Studienabschluss nicht an einer deutschsprachigen Institution erworben haben:
- Zum Zeitpunkt der Bewerbung ist mindestens B2-Nachweis erforderlich. Sollten Sie noch keine Deutschkenntnisse auf B2-Niveau haben, aber mindestens abgeschlossenes B1-Niveau (Noten: gut oder sehr gut, bzw. 80% der Maximalnote in den Zertifikaten OnSET-Deutsch, Goethe-Zertifikat, telc Deutsch, TestDAF, ÖSD), so können Sie sich trotzdem für das Masterprogramm bewerben und sich, wenn Sie von der Fakultät zugelassen werden, zunächst für einen studienvorbereitenden Deutschkurs an der UR bewerben.
Informationen zum studienvorbereitenden Deutschkurs und den akzeptierten Deutschnachweisen finden Sie hier: https://www.uni-regensburg.de/zentrum-sprache-kommunikation/daf/kurse/studienvorbereitende-deutschkurse/index.html - Zum Zeitpunkt der Einschreibung ist eine erfolgreiche Teilnahme an der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) mit dem Ergebnis DSH2 oder die Vorlage eines äquivalenten Zeugnisses erforderlich. Informationen zur DSH und zu den gleichfalls anerkannten Prüfungen und Zertifikaten finden Sie hier: www.uni-regensburg.de/zentrum-sprache-kommunikation/daf/pruefungen/dsh/index.html
Fristen
Anträge auf Zulassung zum Masterstudiengang ("Bewerbung") sind für das Sommersemester bis zum 15. Februar und für das Wintersemester bis zum 15. Juli an das Institut für Politikwissenschaft zu stellen (zum SS 2026 Umstellung auf SPUR).
Kann zum Zeitpunkt der Bewerbung das Abschlusszeugnis nicht vorgelegt werden, erfolgt die Immatrikulation vorläufig unter der auflösenden Bedingung der Vorlage des Abschlusszeugnisses bis spätestens zum Ende des ersten Semesters. In diesem Fall muss dem Antrag auf Zulassung um Masterstudiengang eine vorläufige Zusammenstellung der bisherigen Leistungen (incl. Noten) eingereicht werden – gegenzeichnet durch das zuständige Prüfungssekretariat. Es müssen dabei mindestens 150 Leistungspunkte erreicht sein.
Bewerbungen
Dem Antrag bzw. der Bewerbung sind beizufügen:
- Nachweis der Hochschulreife (Abiturzeugnis),
- der Nachweis über einen Hochschulabschluss oder über mindestens 150 LP aus einem ersten berufsqualifizierenden Studium
- Für Bewerber, die im Bachelor nicht Politikwissenschaft studiert haben: Nachweis über den erfolgreichen Besuch von mindestens 3 politikwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen (z.B. anhnad des "transcript of records")
Das Bewerbungsverfahren wurde auf das Portal SPUR (externer Link, öffnet neues Fenster) umgestellt. Daher ist eine übliche Bewerbung per Mail nicht mehr möglich. Bewerbungen sind nun (seit dem 20.10.2025) über SPUR (externer Link, öffnet neues Fenster) für das Sommersemester 2026 möglich. Bitte senden Sie keine Bewerbungen per Mail. Falls Sie uns bereits Ihre Bewerbungsunterlagen für das SoSe 2026 geschickt haben, bitten wir Sie, sich nun über SPUR erneut zu bewerben.
Wir bearbeiten die Bewerbungen zeitnah, spätestens nach Bewerbungsschluss. Wir bitten um Verständnis, dass wir keine individuellen Auskünfte geben, wann mit einer Entscheidung gerechnet werden kann.
Falls Sie Fragen zum Studiengang oder zu den Bewerbungsmodalitäten haben, können Sie sich an diese Emailadresse wenden: bewerbung.demokratiewissenschaft(at)uni-regensburg.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)
Bewerbungen von internationalen Studierenden sind willkommen. Informationen zum Bewerbungsprozess finden Sie unter Informationen für internationale Studierende.
Informationen für internationale Studierende
Der Bewerbung von internationalen Studierenden sind folgende Dokumente beizufügen:
- Nachweis der Hochschulreife (Abiturzeugnis),
- der Nachweis über einen Hochschulabschluss oder über mindestens 150 LP aus einem ersten berufsqualifizierenden Studium,
- Für Bewerber, die im Bachelor nicht Politikwissenschaft studiert haben: Nachweis über den Besuch von mindestens 3 politikwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen (z.B. anhand des "transcript of records").
- der Nachweis über gesichterte Kenntnisse der englischen Sprache (B2-Niveau)
- Bei Bewerberinnen und Bewerbern, die ihren Schulabschluss und ihren ersten Studienabschluss nicht an einer deutschsprachigen Institution erworben haben:
Zum Zeitpunkt der Bewerbung ist mindestens B2-Nachweis erforderlich. Sollten Sie noch keine Deutschkenntnisse auf B2-Niveau haben, aber mindestens abgeschlossenes B1-Niveau (Noten: gut oder sehr gut, bzw. 80% der Maximalnote in den Zertifikaten OnSET-Deutsch, Goethe-Zertifikat, telc Deutsch, TestDAF, ÖSD), so können Sie sich trotzdem für das Masterprogramm bewerben und sich, wenn Sie von der Fakultät zugelassen werden, zunächst für einen studienvorbereitenden Deutschkurs an der UR bewerben.
Informationen zum studienvorbereitenden Deutschkurs und den akzeptierten Deutschnachweisen finden Sie hier: https://www.uni-regensburg.de/zentrum-sprache-kommunikation/daf/kurse/studienvorbereitende-deutschkurse/index.html
Zum Zeitpunkt der Einschreibung ist eine erfolgreiche Teilnahme an der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) mit dem Ergebnis DSH2 oder die Vorlage eines äquivalenten Zeugnisses erforderlich. Informationen zur DSH und zu den gleichfalls anerkannten Prüfungen und Zertifikaten finden Sie hier: https://www.uni-regensburg.de/zentrum-sprache-kommunikation/daf/pruefungen/dsh/index.html - Eine vorläufige Einschreibung und das Nachreichen von Deutschkenntnissen im ersten Semester ist leider nicht möglich.
Derzeit wird das Bewerbungsverfahren auf das Portal SPUR umgestellt. Daher ist eine übliche Bewerbung per Mail nicht mehr möglich. Wir gehen davon aus, dass ab Oktober/November 2025 Bewerbungen über SPUR für das Sommersemester 2026 möglich sind und informieren hier rechtzeitig darüber. Bitte senden Sie bis dahin keine Bewerbungen per Mail. Falls Sie uns bereits Ihre Bewerbungsunterlagen für das SoSe 2026 geschickt haben, bitten wir Sie, sich bei Freischaltung des Bewerbungsprozesses über SPUR dann darüber erneut zu bewerben.
Falls Sie Fragen zum Studiengang oder zu den Bewerbungsmodalitäten haben, können Sie sich an diese Emailadresse wenden: bewerbung.demokratiewissenschaft(at)uni-regensburg.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)
Weitere Informationen für internationale Studierende finden Sie auch auf der Homepage der Beratung für internationale Studierende (externer Link, öffnet neues Fenster) der Universität Regensburg
Dokumente
Informationen für alle Studierenden, die zum 1. Oktober 2019 (WS 2019/20) oder später ihr Studium aufnehmen (neue Prüfungs- und Studienordnung):
- Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Demokratiewissenschaft (in der Fassung vom 30. April 2019) (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei)
- Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Demokratiewissenschaft (in der Fassung vom 16. Juni 2025) (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei)
- Akkreditierungsurkunde der Masterstudiengang Demokratiewissenschaft M.A, (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei)
Informationen für alle Studierenden, die zum 1. Oktober 2012 (WS 2012/13) ihr Studium aufnehmen (neue Studienordnung):
- Merkblatt zur neuen Studienordnung mit Modulbeschreibungen (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei)
- Modulordnung Master of Arts Demolratiewissenschaft (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei)
- Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Demokratiewissenschaft (in der Fassung vom 20. Juli 2012) (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei)
- Exemplarische Studienverlaufspläne für den Masterstudiengang Demokratiewissenschaft (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei)
- Bewerbungsformular für den Masterstudiengang Demokratiewissenschaft (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei)
Hinweis: In dem Dokument "Exemplarische Studienverlaufspläne für den Masterstudiengang Demokratiewisseschaft" finden Sie eine Empfehlung bezüglich der Reihenfolge des Besuchs der Module. Die Reihenfolge der Kursbelegung stellt lediglich eine Empfehlung dar, grundsätzlich liegt die Abfolge der Studieninhalte in der Entscheidungsfreiheit der Studierenden. In dem Dokument beginnen wir exemplarisch mit dem Wintersemester. Der Beginn des Masters im Winter- oder Sommersemester hat allerdings keine Auswirkung auf den Studienverlauf. Wir bieten die Module (auch das Einführungsmodul) im Winter- und Sommersemester an.
Abschlussarbeiten
Prof. Dr. Eva Helene Odzuck
- Programmierte Ungerechtigkeit: Eine Analyse der Gerechtigkeitsdefizite von Algorithmen und ihren Folgen für die digitalisierte Gesellschaft anhand der Rawlsschen Gerechtigkeitstheorie
- Eine Rawls’sche Theorie der intergenerationellen Klimagerechtigkeit
- Der Ewige Friede und das Urteil über das Politische Kritik der schwarzen Vernunft - Eine Genealogie des Rassismus in universeller Absicht
- Immanuel Kants Rassentheorie. Systematische Verortung – Wissenschaftliche Diskussion – Postkoloniale Kritik
- Distinktion oder Diskriminierung? Brasilianische Bier-Werbung als Indikator sozialer Ungerechtigkeit
- Asyl – Eine Institution im Ausnahmezustand? Die rechtliche Stellung des Asylbewerbers und dessen Verortung im politischen Raum im Spiegel der deutschen Asylpolitik der Gegenwart
- Profil einer singulären Moderne. Das soziale Imaginäre im modernen Brasilien
- Variatio delectat: Varianten des Liberalismus. Freiheit und Repräsentation bei Sieyes, Mill und Hayek
- Brasilianische Dimensionen des Bürgerseins. Zwischen kultureller Vielfalt und demokratischer Gleichheit
- Werterelativismus als Wert an sich. Hans Kelsens Demokratietheorie aus der Perspektive aktueller Demokratiediskurse
- Die wissenschaftliche Politikberatung in der Krise: Eine (un-)lösbare Aufgabe?
- Die Interessen des Anderen. Kritik der unmittelbaren Demokratie bei Carl Schmitt und Jürgen Habermas
- Grenzen der Freiheit und Gleichheit bei Bernhard Waldenfels und Jacques Rancière
- Freiheit und Revolution. Hannah Arendts Deutung der Ungarischen Revolution
- Die Funktion, Rolle und Mission der Intellektuellen beim Kampf um die Hegemonie in der Gesellschaft in Bezug auf die Theorie von Antonio Gramsci
- Die begriffsgeschichtliche Entwicklung der Zivilgesellschaft am Beispiel der Tschechischen Republik
- Der Ewige Friede und das Urteil über das Politische
Univ.-Prof. Dr. Simon Bein
- Demokratie durch sozioökonomische Modernisierung? Ghana und Südkorea im Vergleich
- Logik der Integration: Die Gemeinsame europäische Asylpolitik im Spannungsfeld zwischen nationalstaatlicher Souveränität und Vergemeinschaftung
- Verbände und soziale Medien – Basisdemokratischer Impuls für die interne Kommunikation? Eine qualitative Untersuchung der Präsenz von Wirtschafts- und Sozialverbänden in Deutschland auf Facebook und Twitter
- Der Aufstieg der Freien Wähler in Bayern: Strukturen, Programmatik und situative Faktoren im Vergleich
- "Responsibility to Protect" zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Eine vergleichende Analyse des Libyen-Einsatzes 2011 und der Ukraine-Krise seit 2014
- Politikerinszenierung in den Sozialen Medien und im Fernsehen: Die Selbstdarstellungsformen von Angela Merkel und Peer Steinbrück im Bundestagswahlkampf 2013 in medientheoretischer Perspektive
- Das Phänomen Verbandsneugründung. Ursachen, Verlauf und Zukunft am Beispiel der Computer- und Videospieleindustrie in Deutschland
- Rechtspopulistische Parteien in ihrer Etablierungsphase. Strukturelle, personelle und programmatische Problemfelder der FPÖ und AfD während ihres Entwicklungsprozesses
- Umweltpolitische Interessenvertretung im europäischen Mehrebenensystem: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland als Fallbeispiel
- Geheimhaltung und parlamentarische Kontrolle. Problemfelder am Beispiel der Untersuchungspraxis des Deutschen Bundestages
Prof. Dr. Jerzy Maćków
- Nationaldemokratische Opposition in Belarus nach dem Ende des Kommunismus
- Staat und Kirche im postsowjetischen Russland
- Die Verfassung als Instrument der Macht? Ungarn von 2010 – 2014
- Politische Stabilität und postkommunistische Transformation - Die Bergarbeiterstreiks 1993 im Donbass und ihre Folgen für den ukrainischen Transformationsprozess
- Funktionsfähigkeit der Parteien in der Ukraine 2004-2014
- Das Meinungsbild zur Ukraine-Krise in deutschen und polnischen Zeitungen – Eine qualitative Inhaltsanalyse
- Das autoritäre Regime in Usbekistan – Zur Stabilität unter Präsident Islam Karimow
- Politische Eliten und Demokratisierung postkommunistischer Staaten. Tschechien und Belarus im Vergleich
- Nullsummenspiel am Rande Europas
- Vom Konflikt zur Krise – Krieg im interdependenten Verlechtungsrahmen der EU und Russlands
Prof. Dr. Stephan Bierling
- How to Defrost "Frozen Conflicts" - The Role and Potential of Multitrack-Diplomacy in Resolving Frozen Conflicts. A Case Study of Nagorno Karabakh
- Russische Außenpolitik ab 2008
- Neorealistische Handlungsdynamiken in einer hochinstitutionalisierten Welt
- Das Störenfried-Konzept in der Internationalen Politik am Beispiel der chinesischen Nordkoreapolitik
- Das Atomabkommen mit dem Iran
- Die Verhandlungen in der Doha-Runde der WTO
- Das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen
- America's Rise in the Asian Pacific Rim after the Cold War
- Die Auslandseinsätze der Bundeswehr
- China und das Ende des Status Quo. Die neue chinesische Sicherheitspolitik im ostasiatischen Raum
Prof. Dr. Melanie Walter-Rogg
Wahlforschung
- Which coalition theories (in form of game theory) can adequately explain the creation of German government following the federal elections in 2021?
- Feldstudie zur Wirkung von Haustürbesuchen und regionaler Kandidaten im Europawahlkampf 2019 in der Stadt Tirschenreuth
- Die Rolle übereinstimmender Themenagenden zwischen Parteien und Wählern für den Wahlerfolg von AfD und SPD bei der bayerischen Landtagswahl 2018
- Eine Mixed-Methods-Analyse der AfD-Wähler bei der Landtagswahl 2018 in Bayern mit Fokus auf Niederbayern und die Oberpfalz
- Deprivation, Protest und Flüchtlinge: Eine Mixed Methods Analyse zu den Wahlgründen der AfD-Wähler und der Themensetzung der AfD im Wahlkampf bei der Bayernwahl 2018
- Congruence of the Vote in the Bavarian Regions. A Comparison between the German Federal Election and the Bavarian State Election of 2013
- Merkel vs. Steinbrück – wie bewerten Zuschauer und Medien das TV-Duell 2013?“
- Angst als Determinante der AfD-Wahl.
- Gründe für das Ausscheiden der Freien Demokratischen Partei (FDP) aus dem Bundestag 2013
Parlamentarismusforschung
- Politics under Corona’s banner: A content-based analysis of parliamentary debates in the German Bundestag from January to September 2020
Partizipationsforschung
- Ländlich – demokratisch – engagiert. Fördert die Mitgliedschaft in einer Organisation insbesondere der KLJB (Katholische Landjugendbewegung) die politische Partizipation?
Politische Kulturforschung
- Rechte Narrative in sozialen Online-Netzwerken - Eine empirische Untersuchung des Twitter-Netzwerks der „Kontrakultur Halle“
- Höhere Gewalttoleranz durch Netflix und Co? Befragung zum Einfluss medialer Gewalt in Online-Streaming-Diensten auf die individuelle Gewalteinstellung
- Die Rolle der Angst im Terrorismusdiskurs: Eine wissenssoziologische Diskursanalyse bezüglich des Anschlags vom 19.12.2016 in Berlin
- Rechte Kulturen in Deutschland – Eine subnationale Analyse rechts-orientierter politisch-kultureller Muster
- Die politische Legitimität im vereinigten Deutschland: Utopie oder Realität?
- Ausmaß und Determinanten des politischen Vertrauens in den postkommunistischen EU-Mitgliedstaaten Mittel- und Osteuropas.
Metropolitan/Regional Governance
- Metropolitan Governance und Parteien: Vergleich der Europäischen Metropolregionen München und Frankfurt/Rhein-Main
- Regionale Identität im Regierungsbezirk Oberpfalz
- Raum und soziale Ungleichheit – räumliche Strukturen und ihr Einfluss auf die Schulwahl am Beispiel des Landkreises Schwandorf
Policy-Forschung
- German and French concepts of Feminist Foreign Policy
- Die geplante EU-Frauenquotenrichtlinie und ihre Auswirkungen in Deutschland und Polen bereits vor ihrer tatsächlichen Einführung
- Die PKW-Maut für Deutschland - Akteure, Inhalte und Prozess des umstrittenen Infrastrukturgesetzes
Empirische Demokratie- und Autokratieforschung
- Vergleichende Analyse der Rüstungsausgaben unter den OECD-Ländern für das Jahr 2020 mithilfe einer mvQCA
- The impact of the Covid-19 pandemic on gender relations and roles in different welfare state models – A collective case study on Swe-den and Germany
- How to Defrost „Frozen Conflicts“ – The Role and Potential of Multitrack-Diplomacy in Resolving Frozen Conflicts. A Case Study of Nagorno Karabakh.
- Autokratie und Demokratie in der vergleichenden Politikwissenschaft
- Auswirkungen von Korruption auf die durchschnittliche Bewertung des politischen Systems: eine quantitative Analyse am Beispiel der baltischen Länder.
- Wer hat, der engagiert sich, damit es so bleibt. Führt eine Konzentration von Ressourcen zu einer Konzentration politischen Einflusses? – Eine empirische Untersuchung am Beispiel Brasiliens.
- Krieg gegen die Demokratisierung? Der „War on Drugs“ und seine Auswirkungen auf die demokratische Entwicklung in Lateinamerika.
Prof. Dr. Alexander Sraßner
- Strukturen radikaler Narrative in sozialen Online-Netzwerken am Beispiel der "Kontrokultur Halle"
- Die Rolle der Angst im Terrorismusdiskurs: Eine wissenssoziologische Diskursanalyse bezüglich des Anschlags vom 19.12.2016 in Berlin
- Motivation und Außenwirkung terroristischer Organisationen – zwei Seiten einer Medaille? Rote Armee Fraktion und Action Directe im Vergleich
- Rebellion, Romantik, Unterwerfung – Die Rekrutierung von Frauen im "Islamischen Staat“ aus kriminologischer Perspektive
- Zwischen Legalität und Legitimität: Das "targeted-killing" durch Drohnen als amerikanische Praxis der Terrorismusbekämpfung. Eine Analyse am Beispiel Pakistans
- Phänomen Radikalisierung: Zwischen Prädisposition und Unerklärbarkeit. Der Versuch einer milieuübergreifenden Metatheorie
Über Regensburg
Über das Institut der Politikwisssenschaft der Uni Regensburg
Das Institut für Politikwissenschaft umfasst drei Lehrstühle, zwei Professuren, eine akademische Ratsstelle, eine Lehrkraft für besondere Aufgaben sowie eine Privatdozentur. Durch die Ausrichtung und Größe des Institutes kann die thematische Breite des Faches abgedeckt werden, wodurch Studierende eine umfassende politikwissenschaftliche Ausbildung erhalten. Gleichzeitig ist es möglich, nach den eigenen Interessen zu studieren und sich individuell zu spezialisieren.
Großen Wert legen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Institutes auf ein gutes Betreuungsverhältnis in den Kursen und bei der Besprechung von Haus- und Abschlussarbeiten. Damit Studierende individuell betreut werden können und eine intensive Lernatmosphäre hergestellt werden kann, achtet das Institut auf kleine Teilnehmerzahlen in den Kursen.
Das Institut pflegt gute Kontakte zu internationalen Organisationen und Stiftungen, zu politik- und sozialwissenschaftlichen Einrichtungen, zu Politikern und Parteien, aber auch zu Vertretern aus der freien Wirtschaft. Dadurch können regelmäßig hochkarätige Gastredner in den Lehrveranstaltungen begrüßt werden.
Über die Universität
Die Universität Regensburg (UR), gegründet im Jahr 1962, ist eine moderne Campusuniversität am Südrand der mittelalterlich geprägten Stadt. Derzeit studieren an der Universität rund 21 000 Studierende.
Die Universität verfügt über ein breites Fächerspektrum und überzeugt zugleich durch ihre gute Betreuungsrelation sowie eine exzellente Infrastruktur. Mitte des 20. Jahrhunderts zunächst als regionale Universität geplant, hat sie sich im neuen Jahrtausend zu einem renommierten, international ausgerichteten Zentrum für Forschung und Lehre entwickelt.
Noch mehr Infos über die Universität Regensburg finden sich auf den Seiten zum Festakt zum 50 jährigen Jubiläum (externer Link, öffnet neues Fenster).
Über die Stadt Regensburg
Regensburg ist eine mittelalterlich geprägte Stadt im Osten Bayerns. Sie ist die Hauptstadt des Regierungsbezirks Oberpfalz. Derzeit leben rund 146 000 Menschen in Regensburg. Die Altstadt sowie Stadtamhof gehören seit 2006 zum UNESCO-Welterbe. Jedes Jahr reisen daher tausende Touristen in die Stadt, um sich vom Flair der nördlichsten Stadt Italiens bezaubern zu lassen.
In der Stadt ist das studentische Leben an allen Ecken spürbar. Kleine Bars und Cafés sowie verschiedene kulturelle Einrichtungen sorgen für eine hohe Lebensqualität und die Möglichkeit, sich selbst in das städtische Leben einzubringen.