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InterPIF Angebote für Lehrpersonen

Im Rahmen des Projekts wurden zwei medizindidaktische Weiterbildungsformate für Lehrende der Medizin, Pflege, Therapieberufe und anderen Gesundheitsberufen implementiert. Die beiden Veranstaltungen hatten die Schwerpunkte Professional Identity Formation und Reflexion sowie Interprofessionelle Lehre (IPL) und Identität. Darüberhinaus konnte ein Symposium mit internationalen Gästen durchgeführt sowie ein Weiterbildungsformat für PJ-Betreuerinnen und -Betreuer entwickelt und etabliert werden. 

Angebote für Lehrende

Etablierte Angebote für Lehrpersonen

Schulung der Mentor*innen im Praktischen Jahr (PJ)

Für die ärztlichen Mentor*innen der Medizinstudierenden im Praktischen Jahr finden mehrmals pro Semester Schulungen jeweils vor Beginn einer neuen PJ-Rotation statt. 

Ergänzend zur Schulung wurde das PJ-Logbuch der Inneren Medizin durch das Projektteam überarbeitet. Es enthält nun Reflexionsfragen, anhand derer PJ-Studierende ihre Erfahrungen und Erlebnisse reflektieren können. Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen dient als Grundlage für die Gespräche im Mentoring.

Kontaktperson:
bei Rückfragen zur Schulung: PD Dr. Michael Wester  (öffnet Ihr E-Mail-Programm)
bei Rückfragen zum PJ-Logbuch: Prof. Dr. Sabine Fredersdorf-Hahn (öffnet Ihr E-Mail-Programm) 

Medizindidaktisches Kursangebot

„PIF in der Lehre – Haltung entwickeln, Reflexion fördern“

Die Veranstaltung „PIF in der Lehre – Haltung entwickeln, Reflexion fördern“ zielt darauf ab, Konzepte der Professional Identity Formation (PIF) in die didaktische Praxis zu integrieren. Ziel ist es, Lehrende für die Bedeutung professioneller Identitätsentwicklung im Ausbildungsprozess zu sensibilisieren und konkrete Wege aufzuzeigen, wie Haltungsreflexion und Persönlichkeitsentwicklung in Lehrveranstaltungen gefördert werden können.

Das Format kombiniert theoretische Inputs mit erfahrungsorientierten und interaktiven Elementen. Nach einer Einführung in Grundlagen, Modelle und Zielsetzungen der PIF werden die Herausforderungen reflektiert, die sich in der Begleitung Studierender auf ihrem Weg zur professionellen Identität ergeben. In moderierten Gruppenphasen werden eigene Erfahrungen aus der Lehrpraxis eingebracht und didaktische Strategien zur Förderung von Selbstreflexion entwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der (kritischen) Auseinandersetzung mit der Rolle als Lehrende, als Vorbilder und als Begleitende in professionellen Entwicklungsprozessen.

Die Veranstaltung verfolgt das Ziel, eine gemeinsame Sprache und Haltung im Umgang mit PIF-relevanten Themen zu etablieren und Lehrende darin zu stärken, gezielt Reflexionsprozesse bei Studierenden anzuregen. Durch die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammensetzung der Teilnehmenden entsteht ein Raum für kollegialen Austausch über professionsübergreifende Werte und Rollenbilder.

Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier (externer Link, öffnet neues Fenster).

Kontaktpersonen:
Prof. Dr. Sabine Fredersdorf-Hahn (öffnet Ihr E-Mail-Programm) 
PD Dr. Michael Wester (öffnet Ihr E-Mail-Programm) 

„Gemeinsam professionell handeln – Interprofessionelle Lehre und Identitätsentwicklung“ 

Die zweite medizindidaktische Schulung „Gemeinsam professionell handeln – Interprofessionelle Lehre und Identitätsentwicklung“ thematisiert die Relevanz von interprofessioneller Lehre in der Ausbildung von Gesundheitsprofessionen. Ziel ist es, Lehrenden konkrete Umsetzungsstrategien für die Lehre zu vermitteln sowie für die Entwicklung einer interprofessionellen Identität im Sinne einer effektiven, teamorientierten Zusammenarbeit zu sensibilisieren.

Die Schulung wird von einem interprofessionellen Dozierendenteam aus Medizin und Pflege durchgeführt. Neben theoretischen Inputs zu Grundlagen, Modellen und interprofessioneller Identität werden auch bestehende interprofessionelle Lehrangebote vorgestellt. Darüber hinaus erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam Anforderungen und Herausforderungen interprofessioneller Lehre und übertragen diese anschließend in eigene Lehrkonzepte.

Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier (externer Link, öffnet neues Fenster).

Kontaktpersonen:
Prof. Dr. Sabine Fredersdorf-Hahn (öffnet Ihr E-Mail-Programm) 
Ilona Stocker (öffnet Ihr E-Mail-Programm)/Verena Bosser 

InterPIF-Symposium

Im März 2025 fand das Symposium „Mit InterPIF in den Berufsalltag – Wie wir als Dozierende die professionelle Identitätsentwicklung in Gesundheitsberufen mitgestalten können“ statt. Die Veranstaltung richtete sich an Lehrende der Medizin und weiterer Gesundheitsberufe. Eingeladen waren Lehrende aller medizinischen Fakultäten in Bayern. 

Der erste Teil der Veranstaltung startete mit drei Impulsvorträgen. Verena Bosser und Dr. Michael Wester vom Team InterPIF stellten das Konzept InterPIF sowie die bisherige Umsetzung am Universitätsklinikum Regensburg vor. Extra aus den Niederlanden angereist: Hedwig Boer und Miranda Trippenzee vom SCOPE-Center der Universität Groningen (externer Link, öffnet neues Fenster) , die das "Expertise centre for personal development" und die Umsetzung der professionellen Identitätsentwicklung in Groningen vorstellten. Zum Schluss berichtete Dr. Iris Warnken von der Universität Augsburg von Maturitas (externer Link, öffnet neues Fenster), dem Augsburger Programm zur professionellen Identitätsbildung.  

Im zweiten Teil des Nachmittags erlebten die Teilnehmenden die zuvor erlernten Konzepte in der praktischen Umsetzung. Im Workshop von Hedwig Boer und Miranda Trippenzee erarbeiteten die Teilnehmenden ein Schema zur Förderung der professionellen Identitätsbildung durch eigenes Erleben. Dr. Sophie Schlosser-Hupf stellte in ihrem Workshop die interprofessionelle Ausbildungsstation A-STAR des Universitätsklinikums Regensburg (externer Link, öffnet neues Fenster) vor. Anschließend tauschten sich die Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer über ihre Erfahrungen aus.

Ziel der Veranstaltung war es, für die Relevanz und Umsetzung von PIF und interprofessioneller Lehre im Medizinstudium sowie in der Ausbildung weiterer Gesundheitsberufe zu sensibilisieren. Darüber hinaus diente das Symposium als Auftaktveranstaltung zur Bekanntmachung des Projekts InterPIF am Universitätsklinikum Regensburg sowie zur Vernetzung mit anderen (medizinischen) Fakultäten und zur Anbahnung von Kooperationen.

Die Veranstaltung wurde finanziert durch Freiraum 2023,Stiftung Innovation in der Hochschullehre (externer Link, öffnet neues Fenster)

Kontaktpersonen:
Prof. Dr. Sabine Fredersdorf-Hahn
Dr. Stephanie Keil

Projektteam InterPIF mit Referentinnen aus Augsburg und Groningen
Dr. Iris Warnken von der Universtität Augsburg stellte in ihrem Vortrag "Maturitas", dem Augsburger Programm zur professionellen Identitätsbildung vor.
Hedwig Boer und Miranda Trippenzee von SCOPE Groningen gestalteten einen Vortrag und Workshop zum Thema PIF
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