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InterPIF-Angebote für Studierende und Auszubildende

Es wurde ein curriculares Kursprogramm entwickelt, das eine Beschäftigung mit den Kernthemen des Projekts über den gesamten klinischen Studienabschnitt hinweg gewährleistet. Die Entwicklung und Durchführung der Kurse erfolgten jeweils unter Einbeziehung verschiedener Gesundheitsberufe und klinischer Fächer, die diese neuen Lehrinhalte in ihre bestehenden Curricula nachhaltig integrierten. 

Angebote für Studierende und Auszubildende

Einführungsvorlesung zu PIF 

Für Medizinstudierende des 1. klinischen Semesters wird in der ersten Semesterwoche die Vorlesung „Wie wachse ich in meine Arztrolle?“ angeboten. Ziel der Veranstaltung ist es, frühzeitig für das Konzept der Professional Identity Formation (PIF) zu sensibilisieren. Die Vorlesung verbindet einen biographischen, gesellschaftlichen und psychologischen Blickwinkel. Sie wird zu Beginn jedes Semester angeboten und ist curricular in der Einführungswoche verankert. 

 

Kontaktperson bei Rückfragen:
PD Dr. Michael Wester (michael.wester​(at)​ukr.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm))

Thementage während der Profilbildungswoche im 2. klinischen Semester

Medizin der Zukunft

Gemeinsam mit den Studierenden diskutieren wir aktuelle Entwicklungen der Medizin in einer interdisziplinären Runde. Der Arzt, Data Scientist, Soziologen und Ethiker geben jeweils einen kurzen Impulsvortrag, bevor wir dann ausführlich auf die Fragen der Studierenden eingehen können. Der Fokus liegt auf den Möglichkeiten und Gefahren von künstlicher Intelligenz in der Medizin. In dem Kontext wird auch auf Veränderungen der Aufgaben und des Rollenbildes von Ärzten eingegangen. 

 

Kontaktperson bei Rückfragen:
PD Dr. Michael Wester (michael.wester​(at)​ukr.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm))

 

Tag der Entscheidungsfindung – Handlungsfähig bleiben, Notfallkompetenz entwickeln

Der „Tag der Entscheidungsfindung“ wurde entwickelt, um Medizinstudierende in der Auseinandersetzung mit Entscheidungen in Notfall- und Stresssituationen zu schulen. Ziel ist es, Handlungsfähigkeit unter Unsicherheit zu trainieren und die Reflexion über die eigene professionelle Identität in Belastungssituationen zu fördern. Die Veranstaltung verknüpft medizinische Entscheidungsfindung mit Aspekten von Selbstwahrnehmung, Teamarbeit und professioneller Haltung.

Das Format umfasst theoretische und praktische Elemente: Nach einem einführenden Vortrag zur Entscheidungsfindung unter Zeitdruck werden in einem Zirkeltraining verschiedene Szenarien durchlaufen, in denen die Studierenden Entscheidungen in realistischen Fallszenarien treffen und reflektieren. Die Fallvignetten beinhalten sowohl medizinisch-technische als auch ethische Entscheidungsdimensionen, sodass kognitive, emotionale und kommunikative Aspekte gleichermaßen adressiert werden. Anschließend diskutieren die Gruppen ihre Vorgehensweisen im Plenum und reflektieren den Einfluss von Stress, Verantwortung und Unsicherheit auf die eigene Entscheidungsfähigkeit.

Kontaktpersonen bei Rückfragen: 
Dr. Hans-Christoph Aigner (Hans-Christoph.Aigner​(at)​klinik.uni-regensburg.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)

Seminare in Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin (GTE)

Ungeimpft auf Intensivstation? – Professional Identity Formation (PIF) und Ethische Dilemmata

Das Seminar „Ungeimpft auf Intensivstation“ thematisiert ethische Dilemmata aus der klinischen Praxis unter besonderer Berücksichtigung der Professional Identity Formation. Anhand kontroverser Fallbeispiele setzen sich die Studierenden mit ethischen Spannungsfeldern, professioneller Verantwortung sowie persönlichen Haltungen auseinander. 

Kontaktperson bei Rückfragen:
PD Dr. Michael Wester (michael.wester​(at)​ukr.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm))

KI

Ein weiteres Seminar widmet sich dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) in der Medizin. Ein besonderer Fokus liegt auf den Auswirkungen digitaler Technologien auf ärztliche Rollenbilder, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsprozesse. Das Seminar fördert die kritische Auseinandersetzung mit technologischen Innovationen im Gesundheitswesen und deren Bedeutung für die zukünftige professionelle Identität von Ärzt*innen.

Reflexion zum Blockpraktikum in der Inneren Medizin II

Zur Steigerung des Lernerfolgs im Blockpraktikum Innere Medizin II im 2. Klinischen Semester wurde ein halbstündiges Format zur Vor- und Nachbesprechung des Praktikums eingeführt. In der Vorbesprechung werden die Studierenden dazu angeregt, Eigeninitiative zu zeigen, Lernziele zu formulieren und Erwartungen an das Praktikum zu reflektieren. 

Die Nachbesprechung dient der gemeinsamen Reflexion der gemachten Erfahrungen und dem Austausch innerhalb der Gruppe. Dabei werden sowohl fachliche als auch persönliche und professionelle Aspekte des Praktikums thematisiert.

Kontaktperson bei Rückfragen: PD Dr. Michael Wester (michael.wester​(at)​ukr.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm))

Kurs zu Resilienz und Selbstfürsorge

Die Vorlesungsreihe im Fach Prävention und Gesundheitsförderung im 3. klinischen Semester wurde um den Kurs „Bedeutung des eigenen Gesundheitsverhaltens“ erweitert. Die Veranstaltung thematisiert die Relevanz von Resilienz, Selbstfürsorge und Selbstreflexion für das professionelle Handeln als zukünftige*r Arzt/Ärztin. 

Neben theoretischen Inhalten werden interaktive Elemente wie eine bewegte Pause oder eine Achtsamkeitsübung integriert. Ergänzende Materialien zur Selbstreflexion stehen den Studierenden auf der E-Plattform der UR zur Verfügung und können im individuellen Alltag genutzt werden.

Kontaktpersonen bei Rückfragen: Johanna Wirler & Patricia Bohmann (Johanna.Wirler@med.uni-regensburg.de (externer Link, öffnet neues Fenster); Patricia.Bohmann​(at)​med.uni-regensburg.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)

Famulaturvorbereitung 

Famulaturvorbereitung 

Während des klinischen Studienabschnitts absolvieren Medizinstudierende mehrere Famulaturen. Zur Vorbereitung auf diese Praxiseinsätze wurde ein freiwilliges Angebot entwickelt, das sich konzeptionell an der Blockpraktikumsvorbereitung der Inneren Medizin II orientiert. 

Die Studierenden werden dazu angeregt, Eigeninitiative zu entwickeln, Erwartungen zu reflektieren und sich aktiv auf ihre Rolle im klinischen Alltag vorzubereiten. Das Angebot wird jedes Semester durchgeführt. 

Kontaktperson bei Rückfragen: PD Dr. Michael Wester (michael.wester​(at)​ukr.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm))

Peer Mentoring 

Peer Mentoring 

Aus einer im Rahmen des InterPIF-Projekts durchgeführten Bedarfserhebung ging hervor, dass Medizinstudierende den Wunsch bzw. Bedarf nach einem Mentoringprogramm haben. Aus diesem Grund wurde im Wintersemester 2025/26 mit der Konzeption eines Peer Mentoring-Programms für Studierende begonnen. Für die Entwicklung und Durchführung der Pilotphase wurden fünf zusätzliche studentische Hilfskräfte aus der Psychologie und der Medizin eingestellt.

Übergeordnetes Ziel des Peer Mentorings ist die Etablierung eines niedrigschwelligen Unterstützungsangebots von Studierenden für Studierende. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem Stressbewältigung, Selbstfürsorge, Resilienz, Selbstorganisation im Studium, berufliche Identität sowie der Umgang mit Verantwortung und Fehlern. Weitere Informationen befinden sich im GRIPS-Kurs (externer Link, öffnet neues Fenster).

Kontaktperson bei Rückfragen 
zum Peer Mentoring: Prof. Dr. Sabine Fredersdorf-Hahn, (sabine.fredersdorf​(at)​ukr.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm))
zur Ausbildung der Peer Mentor*innen: Dr. Simon Rank, (simon.rank​(at)​medbo.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm))

Interprofessionelles Notfallmanagement 

Seit Oktober 2024 wird im Skills Lab des Universitätsklinikums Regensburg ein weiterer interprofessioneller Kurs zum Thema Interprofessionelles Notfallmanagement angeboten. Der Kurs ist als Wahlfach konzipiert und richtet sich an Medizinstudierender aller Semester, Pflegeauszubildende und -studierende sowie OTA- und ATA-Auszubildende.

Die Teilnehmenden erwerben grundlegende Kenntnisse des Notfalltrainings sowie Techniken der interprofessionellen Kommunikation (z.B. closed loop communication). Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit im interprofessionellen Team in Notfallsituationen praktisch geübt.

Link zur Anmeldung: https://elearning.uni-regensburg.de/login/index.php (externer Link, öffnet neues Fenster)

Kontaktperson: Verena Bosser & Ilona Stocker (v.bosser​(at)​ukr.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm); i.stocker​(at)​ukr.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm))

Komm2gether

Die interprofessionellen Kommunikationskurse (Komm2gether) für Medizinstudierende im ersten klinischen Semester, Pflegeauszubildende und -studierende sowie Notfallsanitäter*innen in Ausbildung wurden im Rahmen des Projekts überarbeitet. 

Die Einführungsveranstaltung wurde interaktiver gestaltet und um theoretische Grundlagen ergänzt. Zudem wurde das Workshopangebot um einen zusätzlichen Workshop zur Fehlerkultur erweitert. Durch diese Umgestaltung wurde der Austausch zwischen den Berufsgruppen intensiviert und das Thema Fehlerkommunikation frühzeitig in Ausbildung und Studium verankert.

Kontaktpersonen bei Rückfragen: Prof. Dr. Sabine Fredersdorf-Hahn (öffnet Ihr E-Mail-Programm) & Christine Fehlner (öffnet Ihr E-Mail-Programm)(bei organisatorischen Fragen und Fragen zum Medizinstudium), Ilona Stocker (öffnet Ihr E-Mail-Programm) (bei Fragen bzgl. Pflegeausbildung/-studium) 

IP Skills im Blockpraktikum 

IP Skills im Blockpraktikum 

Im Rahmen des Blockpraktikums Innere Medizin II ist neben dem PIF-Aspekt eine zusätzliche Einheit zum interprofessionellen Lernen geplant. Die inhaltliche und organisatorische Konzeption erfolgte noch während der Projektlaufzeit, ein erster Probelauf in der Kardiologie lief im Sommersemester 2026. 

Pflegestudierende/-auszubildende und Medizinstudierende werden in kurzen Lehreinheiten auf Station gemeinsam an interprofessionelle Tätigkeiten herangeführt, entweder angeleitet durch die Stationsärzte oder durch die Praxisanleiter der Pflege – je nach Kompetenz (z.B. 12-Kanal-EKG Schrieben, Wunde versorgen, Blutdruck manuell messen).

Kontakt bei Rückfragen: 
Prof. Dr. Sabine Fredersdorf-Hahn, (sabine.fredersdorf​(at)​ukr.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm))
Ilona Stocker (i.stocker​(at)​ukr.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm))

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