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Personelle Veränderungen

Zum 1. Januar 2026 ging unsere langjährige Sekretärin Marion Pinkawa in den wohlverdienten Ruhestand. 

Das Sekretariat des Lehrstuhls übernimmt zum 1. April 2026 Alexandra Schropp.

Die Verwaltungsaufgaben rund um das Projekt navis lusoria obliegen bis zur Schaffung und Besetzung einer Koordiationsstelle kommissarisch Frank Schad.

Unsere Aktivitäten in Outreach, Forschung und Lehre

Outreach

Blogbeiträge

Verfassungsdebatten im Podcast (URScienceBlog 2025)

Foto: Tanja Wagensohn, UR

Über das mit dem Lehrinnovationspreis der UR 2025 ausgezeichnete Masterseminar Verfassungsdebatten: Kontexte und Medien berichtete am 2. Dezember 2025 der ScienceBlog der UR. Der Beitrag ist hier (externer Link, öffnet neues Fenster)abrufbar.

Podcast & Hörfunk

Im Gespräch mit Platon, Polybios und Cassius Dio - Verfassungsdebatten als Rollenspiel und Podcast (2025)

In der elften Folge des Podcasts Lehrblick: Inspiration für gute Hochschullehre des ZHW sprach die Host Dr. Birgit Hawelka am 18. September 2025 mit Prof. Dr. Angela Ganter, Elena Maria Eusebi M.A. und Mario Sommer B.A. über das Masterseminar Verfassungsdebatten: Kontexte und Medien. Im Rahmen der Veranstaltung schlüpften die Studierenden in historische Rollen, führten Pro-Contra-Debatten und entwickelten eigene Podcasts – vom „Breaking News“-Hörspiel über den Sokrates-Prozess bis hin zu Interviews mit römischen Kaisern. Die Folge ist hier (externer Link, öffnet neues Fenster)abrufbar.

Wie sich die Römer gegen ihr Ende wehrten (2022)

So lautete Folge 4 der Mittelbayerischen Zeitreise. PD Dr. Oliver Grote sprach über dieses Thema mit Redakeur*innen der Mittelbayerischen Zeitung. Die Folge ist hier (externer Link, öffnet neues Fenster) im Archiv der MZ oder hier (externer Link, öffnet neues Fenster) über Spotify abrufbar.

Film & Fernsehen

Ruder- und Paddelcheck mit Checkerin Marina (2025/26)

Im Rahmen eines “Ruder- und Paddel-Checks” war die KiKa-Serie Checkerin Marina bereits im Juli 2025 auf unserer navis lusoria Regina zu Gast und ging mit Studierenden des Lehrstuhls auf Patrouillenfahrt. Die Erstausstrahlung der Folge läuft am 20. Juni 2026 um 19:25 Uhr im KiKa und parallel in der ARD-Mediathek (externer Link, öffnet neues Fenster). Ab 28. Juni 2026 sollte die Folge dann auch auf Youtube verfügbar werden.

Foto: Frank Schad
Foto: Lucia Holderer
Foto: Frank Schad

Studierende wirken an Dokumentarfilm mit (2025)

Öfter mal was neues oder doch nicht? Print- oder Videojournalist*innen sind gelegentlich auf unserem Nachbau einer spätantiken navis lusoria zu Gast. Anfang Juni 2025 erhielten die Studierenden der Übung "Römische und germanische Fluss(kriegs)schiffe im experimentalarchäologischen Vergleich" einmal einen anderen Vermittlungsauftrag: Für den Dokumentarfilm "Die Römer in Hessen" wurden Schnittbilder römischer Schiffstechnik im Einsatz benötigt. Aus den über 45 Minuten Videomaterial entstand ein 5minütiges Making Of, das seit kurzem auf Youtube (externer Link, öffnet neues Fenster)verfügbar ist.

BR-Sendungen "Bezzel & Schwarz: Die Grenzgänger" sowie "Schwaben und Altbayern" (2024)

Auf ihrer Reise entlang der Donau für die 6. Staffel der BR-Sendung Die Grenzgänger besuchten die Schauspieler Sebastian Bezzel und Simon Schwarz auch unserer navis lusoria Regina. Mit unseren Mitarbeitern Dr. Martin Schreiner und Frank Schad M.A. unterhielten sie sich dabei über die Instandhaltungsarbeiten an der Galeere sowie antikes Schmiedehandwerk. Im Anschluss daran wagten sie sich mit unseren Student*innen Lea Braun und Thomas Hauke im Einbaum des Projekts auf die Naab. Die Erstausstrahlung der Sendung erfolgte am 8. Juli 2024. Hier (externer Link, öffnet neues Fenster)ist sie in der ARD-Mediathek abrufbar.

Um auf diese Sendung sowie den außerschulischen Lernort navis lusoria hinzuweisen, berichtete am 7. Juli 2024 das BR-Magazin Schwaben und Altbayern über unser Projekt. Der 10minütige Beitrag ist ebenfalls in der ARD-Mediathek hier (externer Link, öffnet neues Fenster)(ab Minute 35:00 Uhr) abrufbar.

Copyright: Bayerischer Rundfunk
Copyright: Bayerischer Rundfunk
Copyright: Bayerischer Rundfunk

Analog

Experiment zur historischen Eisenverhüttung im Kulturschloss Theuern/Bergbau und Industriemuseum Ostbayern (2020)

Am Sonntag, den 27. September 2020, fand im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern ein Experiment zur Eisenerzeugung im sogenannten Rennverfahren statt. Als Ergebnis des mehr als achtstündigen Versuches konnte eine ca. 9 kg schwere Luppe (sofort schmiedbares, aber noch relativ unreines Eisen) geborgen werden. Im Laufe des Prozesses wurden fast 100 kg Holzkohle verfeuert und 40 kg Eisenerz in den Schacht gefüllt.

Die direkte Eisenerzeugung in Rennfeuern (kohlegefüllte Gruben, die über Blasebälge mit Sauerstoff versorgt wurden) und Rennöfen war vom Anbruch der Eisenzeit etwa um 800 v. Chr. bis ins Spätmittelalter (ca. 1300 bis 1500 n. Chr.) hinein die gängige Methode zur Herstellung schmiedbaren Eisens.

Bereits Anfang dieses Jahres wurde im Rahmen der zwischen der Universität Regensburg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach bestehenden Kooperation im Bereich der experimentalarchäologischen Eisenforschung gemeinsam mit Student*Innen des Lehrstuhls für Alte Geschichte nach historischem Vorbild ein Schachtofen auf dem Museumsgelände errichtet. Nach Trocknung und Vorbrand der Lehmkonstruktion sowie coronabedingter Zwangspause konnte dann endlich am 27.09.2020 die Ofenreise – so wird der Verhüttungsprozess genannt – durchgeführt werden.

Die schwammartige Luppe wird im Rahmen der kostenlosen Ausstellungsserie „Faszination Bergbau- und Industriegeschichte“ im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern ab 20. Oktober 2020 zu sehen sein.

Eine Fortsetzung der Arbeiten wurde bei einer anschließenden Projektübung im Frühjahr 2021 durchgeführt.

experimentelle Verhüttung im Rennofen mit Studierenden des Lehrstuhls

Forschung

Neuerscheinungen

Elena Köstner: Von Freundinnen und Erbschleichern. Wechselspiele des Interpersonalen in letzten Willen als Form der Kontingenzbewältigung und des Zukunftshandelns (2026)

Jüngst erschien (externer Link, öffnet neues Fenster)die Habilitation von PD Dr. Elena Köstner in der Reihe Studien zur Alten Geschichte. Der Lehrstuhl gratuliert herzlich zur Veröffentlichung!

Angela Ganter: Griechische Geschichte (2024)

2024 legte Prof. Dr. Angela Ganter eine Griechische Geschichte für die Reihe BeckWissen vor.

Innovative Lehre

Lehrinnovationspreis der UR 2025

Das von Prof. Dr. Angela Ganter geleitete Masterseminar Verfassungsdebatten: Kontexte und Medien wurde mit dem jährlich vergebenen Lehrinnovationspreis der Universität Regensburg ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 5. Juni 2025 im Rahmen des vom Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsdidaktik organisierten  Spotlight on Teaching  statt.  Die im Rahmen des Seminars entstanden Podcasts sind unter dem untenstehenden QR-Code verfügbar!

Masterseminar: “Verfassungsdebatten: Kontexte und Medien” (WiSe 2024/25)

Lehre

Weihnachtsvorlesungen

Weihnachtsvorlesung 2025

Plakat Weihnachtsvorlesung Nr. 7

Weihnachtsvorlesung 2024

Plakat Weihnachtsvorlesung Nr. 6

Weihnachtsvorlesung 2023

Plakat Weihnachtsvorlesung Nr. 5

Weihnachtsvorlesung 2022

Plakat Weihnachtsvorlesung Nr. 5

Weihnachtsvorlesung 2021

Plakat Weihnachtsvorlesung Nr. 4

Weihnachtsvorlesung 2020

Plakat Weihnachtsvorlesung Nr. 3

Weihnachtsvorlesung 2019

Plakat Weihnachtsvorlesung Nr. 2

Weihnachtsvorlesung 2018

Plakat Weihnachtsvorlesung Nr. 1

Exkursionen

Exkursionen der navis lusoria…

…finden Sie hier.

Eine Landschaft zwischen Zentrum und Peripherie: Athen und Attika (September 2026)

Unter dem Titel „Eine Landschaft zwischen Zentrum und Peripherie“ bietet der Lehrstuhl Alte Geschichte vom 21.–28. September 2026 unter der Leitung von Prof. Dr. Angela Ganter und PD Dr. Oliver Grote eine althistorische Exkursion nach Athen und Attika an.

Im Mittelpunkt stehen selbstverständlich die weltberühmten archäologischen Stätten der antiken Metropole: Führungen über die griechische Agora, die Akropolis sowie durch das Nationalmuseum gehören fest zum Programm. Zugleich richtet sich der Blick aber bewusst über das Stadtzentrum hinaus auf die Landschaft Attika, die weitgehend dem Territorium der antiken Polis Athen entspricht. Besuche zentraler Orte wie des Heiligtums von Eleusis, des Tempels am Kap Sounion, der Silberbergwerke von Laureion sowie attischer Befestigungsanlagen in den Grenzregionen eröffnen Einblicke in das komplexe Zusammenspiel von urbanem Zentrum und Peripherie. Die vielfältigen Verflechtungen und Bezüge zwischen Athen und seinem Umland bilden daher den thematischen Rahmen der Exkursion.

Von den Teilnehmenden wird die Übernahme eines Referats oder einer Führung durch eine archäologische Anlage erwartet. Die Teilnahme an der vorbereitenden Übung, die vom 29.–31. Juli 2026 im Blockformat stattfindet, ist verpflichtend. Bei Interesse melden Sie sich bitte per Mail an oliver.grote[ät]ur.de.

Peloponnes (September 2022)

Exkursionsteilnehmer*innen in einem Tolos-Grab
Die Lage griechischer Heiligtümer ist immer aufs neue verblüffend
Heraion von Argos, Sept. 2022

Von großen Mauern in Tiryns, Mykene und Akrokorinth singe ich Euch, von Heiligtümern in Olympia, Epidauros oder Perachora, von zerklüfteten Felsen, sandigen Stränden und hohen Bergen in Arkadien, Messenien und Elis.

Der Lehrstuhl für Alte Geschichte blickt auf seine Peloponnes-Exkursion zurück. In einer Rundreise über die Halbinsel besuchten wir eine Vielzahl an Orten und Landschaften, die reich an historischen Begebenheiten und archäologischen Zeugnissen waren. Neben bekannten Poleis wie Korinth, Sparta, Argos oder Elis lagen auch bedeutende Heiligtümer auf unserer Route, darunter Olympia. Neben Schauplätzen klassischer griechischer Geschichte besuchten wir Paläste und Gräber aus mykenischer Zeit. Die wohl größten Theater der griechischen Welt – jene von Epidauros oder von Argos – konkurrierten mit römischen Thermenanlagen und fränkischen Festungen wie jener von Mistras um unser aufmerksames Auge. Verwöhnt von griechischem Essen, Sonne und Meer war die Exkursion des Lehrstuhls für Alte Geschichte eine große Bereicherung für alle Teilnehmenden: Orte und Zeugnisse in situ zu erfahren wirkt unvergesslich und inspiriert für zukünftige Projekte.

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