Unsere Forschung bewegt sich an den Schnittstellen zwischen digitalen Medien- und Kulturwissenschaften, vergleichender Literaturwissenschaft und angewandter Linguistik. Die Schlüsselpublikationen und Forschungsprojekte von Prof. Dr. Astrid Ensslin befinden sich in den Bereichen digitaler Fiktionen und literarischer Computerspiele, der Körperbildproblematik in digitalen Medien, im kritischen Community Co-Design und der Erzähltherapie, in multimodalen und vor allem linguizistischen Diskursen des Computerspielens, im räumlich-gestalterischen und narrativen Potenzial virtueller Realitäten, sowie in Methoden der Digital Humanities und der empirischen Leserforschung.
Momentan entwickelt sie dekoloniale und postkomparatistische Neuansätze zur Erforschung literarischer Medien ("Electronic LiteratureS") mit besonderem Fokus auf Indien. Ein emergentes Projekt entwickelt Forschungsansätze zu World Games und Folk Mechanic unter besonderer Berücksichtigung indigener Epistemologien der Inuit, Anishinaabe und Sámi und der kritischen Inbezugnahme kolonialer Forschungsidentitäten. In einem vom neuseeländischen Marsden-Fund geförderten Verbundprojekt erforscht sie seit 2023 die kritische Analyse und Neuentwicklung feministischer Body-Apps zur Kontrolle von Menstruation und Menopause in Bezug auf deren Ausgliederung intersektionaler Minderheiten.
Am DIMAS leitet Prof. Dr. Astrid Ensslin den Aufbau eines Digital Area Studies Labs: DAS|LAB im DIMAS (externer Link, öffnet neues Fenster)