Fakultätsgleichstellungsbeauftragte für Frauen in Wissenschaft und Kunst
Die Beauftragte der Fakultät für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst und ihre Stellvertretenden sind für Wissenschaftlerinnen und Studentinnen die persönlichen Ansprechpersonen bei Fragen rund um Information, Beratung und Unterstützung bezüglich frauenspezifischer und karrierefördernder Belange sowie - für Menschen unterschiedlichen Geschlechts - rund um die Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie sexuelle Belästigung.
Die Fakultätsgleichstellungsbeauftragten für Wissenschaft und Kunst stehen insbesondere in folgenden Bereichen jederzeit gerne als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung:
- Benachteiligungen jeder Art
- Informationen zu finanziellen Fördermöglichkeiten
- Konflikte und Probleme im Rahmen des Studiums
- Fragen zur Vereinbarkeit von Studium/Beruf und Familie
Kontakt
Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst
Dr. Sonja Emmerling
- E-Mail Adresse: sonja.emmerling(at)ur.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)
- Tel: 0941 943 - 3449 (startet einen Telefonanruf, wenn Ihr Gerät dies zulässt)
- Standort: Gebäude PT, Zimmer 3.2.28
- Wichtige Informationen: Sprechstunde während der Vorlesungszeit:
Dienstag, 13 - 14 Uhr
sowie nach Vereinbarung.
Sprechstunde während der vorlesungsfreien Zeit:
werden rechtzeitig bekannt gegeben.
1. Stellbertretende Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst
Dr. Karin Lahoda
Akademische Rätin
- E-Mail Adresse: karin.lahoda(at)sprachlit.uni-regensburg.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)
- Tel: 0941-943-3630 (startet einen Telefonanruf, wenn Ihr Gerät dies zulässt)
- Standort: Philosophie-Theologie, PT 3.0.17
Gleichstellungskonzepte der Universität und der Fakultät
Aufgaben
- Sie fördert die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und achtet auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen, weibliche Lehrpersonen und Studentinnen.
- Sie ist stimmberechtigtes Mitglied in allen wichtigen Gremien und Kommissionen der Fakultät, insbesondere im Fakultätsrat.
- Sie ist stimmberechtigtes Mitglied in allen Berufungskommissionen der Fakultät; dabei trägt sie dafür Sorge, dass in Berufungsverfahren keine geschlechtsspezifischen Benachteiligungen auftreten und dass qualifizierte Bewerberinnen adäquat berücksichtigt werden; sie gibt zu jedem Berufungsverfahren eine eigene Stellungnahme ab.
- Sie unterstützt die Förderung qualifizierter Wissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen, insbesondere auch im Mentoring-Programm der Universität.
- Sie ist gutachterlich tätig im Zusammenhang mit der Vergabe von Stipendien (aus dem Bayerischen Programm zur Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre) an Nachwuchswissenschaftlerinnen.
- Sie verfügt über Mittel aus dem sogenannten Finanziellen Anreizsystem (FAS) der Universität Regensburg, mit dem Wissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen im Rahmen ihrer Qualifikation individuell gefördert werden können.
- Sie kooperiert eng mit dem Büro der Gleichstellungsbeauftragten der Universität (Koordinationsstelle für Chancengleichheit & Familie, CHE) und nimmt regelmäßig an den Sitzungen mit den Gleichstellungsbeauftragten aller anderer Fakultäten der Universität Regensburg teil.
- Sie unterstützt im Rahmen ihrer Möglichkeiten Aktivitäten in Forschung und Lehre im Bereich der Gender Studies.
- Sie ist Ansprechpartnerin in allen Fällen, in denen einschlägige Probleme auftreten.
Finanzielle Fördermöglichkeiten
Finanzielle Förderung durch Stipendien und das Finanzielle Anreizsystem:
- Stipendien aus dem Bayerischen Programm zur Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre:
Promotionsabschlusstipendien, Postdoc-Stipendien und Habilitationsstipendien. Die Anträge werden zum angegebenen Zeitpunkt (in der Regel ein Antragstermin pro Jahr) bei der Gleichstellungsbeauftragten eingereicht; diese verfasst eine Stellungnahme und entscheidet als Vorsitzende mit einer fakultätsinternen Stipendienvergabekommission über die fakultätsinterne Reihung der Anträge. Die endgültige Entscheidung der Vergabe von Stipendien liegt bei den Universitätsfrauenbeauftragten.
Genauere Informationen und die jeweils aktuellen Daten finden Sie hier.
- Finanzielles Anreizsystem zur Förderung der Gleichstellung (FAS) der Universität Regensburg:
Aus Mitteln der Universitätsleitung können Wissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität im Rahmen ihrer Qualifikation individuell gefördert werden: etwa durch Reisekostenzuschüsse, Druckkostenzuschüsse, Anschaffung von Literatur, SHK-Stellen, Finanzierung von Gastvorträgen etc.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Diese Mittel werden dezentral von der Gleichstellungsbeauftragten vergeben.
Interessentinnen richten bitte einen formlosen Antrag an die Gleichstellungsbeauftragten
- Stipendium zur Promotionsanschubfinanzierung
Projekte
- 2024: Neue Fassung des Leitfadens zur gendergerechten Sprache an der Universität Regensburg (Leitfaden gendergerechte Sprache)
- 2020: Neue Fassung des Gleichstellungskonzeptes der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften (Gleichstellungskonzept 2020)
- 2019: Neue Fassung des Flyers zur gendergerechten Sprache an der Universität Regensburg
- 2012: Konzeption und Verankerung von Vorschlägen für eine geschlechtergerechte Sprache an der Universität Regensburg (Flyer)
- 2011/2012: Die Fakultät gewinnt den Gleichstellungspreis der Universität Regensburg
- 2008: Konzeption und Verankerung des Gleichstellungskonzeptes der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften (ehem.: Philosophische Fakultät IV) (Gleichstellungskonzept 2008)
- 2007/2008: Gewinn des Gleichstellungspreises der Universität Regensburg
Ziele
- Erhöhung des Anteils von Professorinnen
- Karriere- und Personalentwicklung für Nachwuchswissenschaftlerinnen
- Akquirierung von Studentinnen für Fächer, in denen Frauen unterrepräsentiert sind
- Verbesserung der Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf und Familie
- Sensibilisierung für Gender-Aspekte
- Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Öffentlichen Diens
Gendergerechte Sprache
Gleichstellung beginnt damit, dass Menschen als Gleiche angesprochen werden. Dies ist in einer Sprache wie dem Deutschen, die das Geschlecht immer anzeigt, besonders wichtig.
Hier finden Sie eine Handreichung zum Thema gendergerechte Sprache:
"Gendergerechte Sprache" (externer Link, öffnet neues Fenster) (PDF-Dokument)