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Zur Person

Melanie Frey ist Doktorandin am Lehrstuhl für Amerikanistik. Sie studierte Anglistik und Geschichte an der Universität Konstanz mit dem Schwerpunkt Literatur und Kultur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ihre aktuelle Forschung ist Teil des vom ERC finanzierten Projekts "Off the Road: The Environmental Aesthetics of Early Automobility" (Umweltästhetik der frühen Automobilität), das untersucht, wie die frühe Automobilität Umweltwissen generierte. Das Projekt hat eine Online-Datenbank aufgebaut, in der Formen der Automobilliteratur des frühen 20. Jahrhunderts gesammelt werden. Melanie Frey verwaltet den Textkorpus des Projekts, indem sie die Digitalisierung und Katalogisierung von Texten aus digitalen und analogen Archiven beaufsichtigt.

Forschung

In ihrem Dissertationsprojekt befasst sich Melanie Frey mit der Entstehung der Gattung "Road Trip" in der amerikanischen Literatur. Sie erforscht bisher nicht untersuchte Reiseliteratur und ihre Verbindung zu früheren Reiseberichten. Sie argumentiert, dass die frühe Automobilliteratur des frühen 20. Jahrhunderts Pioniergeschichten aus den Jahren 1820-1860 mobilisiert, um eine neue Form der amerikanischen Reiseerzählung zu artikulieren.

Melanie Frey

Konferenzen/Präsentationen

•  “‘All was open country, rolling and vast’: Western landscapes in early automobile literature.” Präsentation bei der VI. International Conference on the American Literary and Cultural West: Local/Regional Perspectives and Global Imaginings, ReWest 2026, an der Universität des Baskenlandes (EHU) in Vitoria-Gasteiz (Spanien), 05.-07. Oktober 2026.

•  “Automobile / Immobile: Constructions of Indigeneity and Whiteness in early automobile narratives.” Präsentation beim Workshop “Environmental Mobilities: Research, Public Engagement, Museum Practice" im Verkehrszentrum Deutsches Museum in München (Deutschland), 22. Juli 2026.

•  Organisation der Konferenz Cultures of Automobility, veranstaltet vom “Off the Road”-Projekt an der Universität Konstanz (Deutschland), 10.-12. October 2024. Teilnahme an der Roundtable-Diskussion “Off the road”, 11. October, 2024.

•  “Nostalgia in Early Automobile Travel Writing.“ Gastvortrag im Rahmen des Forum of Global Anglophone Literatures and Cultures veranstaltet von der Goethe Universität in Frankfurt am Main (Deutschland), 02. Mai 2024. 

•  “‘I guess there must be pioneer blood in our veins‘: Pioneering Nostalgia in Early Automobile Travel Writing.“ Präsentation bei der 35. zweijährlichen EAAS-Konferenz, 1924-2024: The American Immigrant Narrative Revisited, veranstaltet vom Amerikahaus in München (Deutschland), 04.-06. April 2024.

Förderungen

•  ERC-gefördertes Forschungsprojekt "Off the Road: Die Umweltästhetik der frühen Automobilität", Prof. Timo Müller, Universität Konstanz (2023-2026) / Universität Regensburg (2026-2027)

•  Promotionsförderung des Cusanuswerks (seit Oktober 2026)

Lehre

Uni Regensburg

•  American Literature II - The Twentieth and Twenty-First Century (WiSe 2026/27)

Uni Konstanz

•  The American Road Movie (SoSe 2024) - Einführungsseminar / Proseminar

•  Automobile Narratives and Petrocultures in the Twentieth Century (WiSe 2023/24)

Publikationen

•  “Review: Pink Cars and Pocketbooks: How American Women Bought Their Way into the Driver’s Seat, by Jessica A. Brockmole.” Pacific Historical Review, vol. 94, no. 3, 2025, pp. 339-40.

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