Tatiana Klepikova leitet die Forschungsgruppe zu queeren Literaturkulturen im Sozialismus, die durch ein Freigeist-Fellowship der VolkswagenStiftung gefördert wird. Sie promovierte 2019 in slavischer Literaturwissenschaft an der Universität Passau und war als Postdoktorandin an den Universitäten Toronto und Potsdam tätig. Sie ist Autorin von Homophobia: Soviet and Post-Soviet (ein Element, das demnächst bei Cambridge University Press erscheint) und Mitherausgeberin mehrerer interdisziplinärer Sammelbände und Sonderheften, darunter Beyond Queer Cold Wars: Deconstructing Bipolar Visions of Gender and Sexuality (zusammen mit Maryna Shevtsova und Emil Edenborg; erscheint demnächst bei Palgrave). Außerdem ist sie Herausgeberin und Übersetzerin von Contemporary Queer Plays by Russian Playwrights (Bloomsbury, 2021).
Forschungsinteressen: transnationale und transregionale Literatur- und Kulturgeschichte, 1900er Jahre – heute (insbesondere in Russland, Ost- und Mitteleuropa, dem Südkaukasus und Zentralasien) | Gender und Sexualität, Körper und Materialität | Theater und Performance, visuelle Kulturen, digitale Kulturen | feministische Kulturwissenschaften, Vergleichende Literaturwissenschaft | Gender Studies und Queer-Theorie, Erinnerungskulturen
Dr. Tatiana Klepikova
Research group leader "Light On! Queer Literatures and Cultures under Socialism"
- E-Mail Adresse: tatiana.klepikova(at)ur.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm)
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